The Calvin Johnson Rule

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Emmitt schrieb:

      für mich ist das ein klarer Catch und das ist auch gut so. er hat klar die kontrolle und wird nur dank des Bodens wieder vom Ball getrennt. Das gute alte "Ground can not forced a fumble" ist halt wieder da.
      Um Fumbles geht's hier ja gar nicht ;)

      Es geht doch um das Problem der eindeutigen Abgrenzung: Fällt er nicht nach vorne, sondern zur Seite oder nach hinten (in Richtung eigener Endzone, soll ja auch mal vorkommen), soll es dann auf einmal incomplete pass sein?
      "tucking away" als "act common to the game" fällt in diesem Fall aus, da er den Ball schon "getucked" hat, bevor die Füße überhaupt den Boden berühren. Nenn' mich sentimental, aber für mich hat eben nur dann einer beim Hinfallen einen Ball wirklich gefangen, wenn er danach auch mit ihm aufsteht :)

      Die Welt geht für mich deshalb nicht unter, da es solche Extremfälle vielleicht max. 5-10 mal pro Saison gibt - ein wenig rumjammern will und darf ich aber trotzdem :D
      Minnesota Vikings 'Bromance' - pace for 2018 (after week 6):

      #19 WR Adam Thielen: 155 rec. / 1899 yards / 11 TDs
      #14 WR Stefon Diggs: 107 rec. / 1160 yards / 8 TDs

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Johnny No89 ()

    • Scipio schrieb:

      Also für mich sieht es so aus, als ob er die Kontrolle beim Berühren des Bodens hatte. Daher ist es für mich ein Catch.
      Tu' mir einen Gefallen und lies diesen Thread bitte ab Seite 1 nochmal durch, dann wirst Du merken, dass es um diesen speziellen Teilaspekt gar nicht geht und auch nie ging ;)
      Minnesota Vikings 'Bromance' - pace for 2018 (after week 6):

      #19 WR Adam Thielen: 155 rec. / 1899 yards / 11 TDs
      #14 WR Stefon Diggs: 107 rec. / 1160 yards / 8 TDs
    • Johnny No89 schrieb:

      Tu' mir einen Gefallen und lies diesen Thread bitte ab Seite 1 nochmal durch, dann wirst Du merken, dass es darum gar nicht geht und auch nie ging
      Mir geht es auch nicht in erster Linie um die Regel, sondern für mich als langjährigen Footballfan(und früher mal als Spieler) ist die Szene ein Catch und sollte auch so gewertet werden. nur weil es, wenn er nach hinten oder seitlich gelaufen/gefallen wäre als kein catch geweretet werden würde, ist das nicht weniger ein catch für mich. Für dich war es ja, unabhängig der aktuellen regeln, kein Catch für mich halt schon. Und ich würde sagen du hast recht das die regel schlecht ist, nur hätte ich sie gern in die andere richtung verschoben - also egal in welche richtung er fällt = immer ein complete pass.
    • Also ich hab' ja früher auch mal gespielt, und wenn wir im Training beim Hinfallen nicht wieder mit dem Ball aufgestanden sind, hat uns der Coach regelmäßig zur Sau gemacht :D - bei Euch wurde das wohl lockerer gesehen? ;)

      ...und ich kann mich auch nicht daran erinnern, dass in einem Ligaspiel mal auf Catch entschieden wurde, wenn der Receiver beim Hinfallen unmittelbar nach dem Aufprall den Ball deutlich sichtbar verloren hat.
      Minnesota Vikings 'Bromance' - pace for 2018 (after week 6):

      #19 WR Adam Thielen: 155 rec. / 1899 yards / 11 TDs
      #14 WR Stefon Diggs: 107 rec. / 1160 yards / 8 TDs
    • Johnny No89 schrieb:

      Johnny No89 schrieb:

      ...und genau deshalb fand ich die "going to the ground"-Regel viel besser. Sowas ist für mich "gefühlt" einfach kein Catch und im "backyard" wäre es auch keiner. Wer hinfällt, soll das Ei einfach festhalten...

      Hach ja...sie wollten es eben so ;)
      Nach der Erläuterung von Mike Pereira ist hier das Entscheidende wohl, dass er sich nach dem Fang und two-feet-down zusätzlich noch "upfield" bewegt. Hätte er sich in dieser Situation also statt vorwärts seitwärts bewegt, wäre es kein Catch gewesen? :paelzer:

      Sollen einfach den Ball festhalten, verdammt. Die Regel war gut so wie sie war! :cursing:
      Die Erklärung dazu finde ich auch strange, ist das wirklich so gemeint? Wie viele Szenen es gibt, wo jemand Rückwärts in die eigene Endzone läuft, weiß ich jetzt allerdings auch nicht? Hört sich für mich auch etwas konstruiert an.

      An der Szene gibt's für mich an sich aber nichts auszusetzen. Er fängt ihn, macht ne Drehung, 2 Füße unten und bevor der Ball rauskommt, hat er das Knie und den Ellenbogen des anderen Arms unten. Das wäre nach der Calvin Johnson-Regel wieder so ein Headscratcher gewesen.
    • Bay Araya schrieb:

      Johnny No89 schrieb:

      Johnny No89 schrieb:

      ...und genau deshalb fand ich die "going to the ground"-Regel viel besser. Sowas ist für mich "gefühlt" einfach kein Catch und im "backyard" wäre es auch keiner. Wer hinfällt, soll das Ei einfach festhalten...

      Hach ja...sie wollten es eben so ;)
      Nach der Erläuterung von Mike Pereira ist hier das Entscheidende wohl, dass er sich nach dem Fang und two-feet-down zusätzlich noch "upfield" bewegt. Hätte er sich in dieser Situation also statt vorwärts seitwärts bewegt, wäre es kein Catch gewesen? :paelzer:
      Sollen einfach den Ball festhalten, verdammt. Die Regel war gut so wie sie war! :cursing:
      Die Erklärung dazu finde ich auch strange, ist das wirklich so gemeint? Wie viele Szenen es gibt, wo jemand Rückwärts in die eigene Endzone läuft, weiß ich jetzt allerdings auch nicht? Hört sich für mich auch etwas konstruiert an.
      Das hab ich mir auch gedacht. Hört sich so an als könnte er es selbst nicht erklären, muss aber den Durchblick vortäuschen.
      Es gibt zwei Regeln für Erfolg im Leben-
      1. Erzähl Anderen nicht alles was Du weißt.
    • Regel besagt:

      A player who makes a catch may advance the ball. A forward pass is complete (by the offense) or intercepted (by the defense) in the field of play, at the sideline, or in the end zone if a player, who is inbounds:

      a. secures control of the ball in his hands or arms prior to the ball touching the ground; and

      b. touches the ground inbounds with both feet or with any part of his body other than his hands; and

      c. after (a) and (b) have been fulfilled, performs any act common to the game (e.g., tuck the ball away, extend it
      forward, take an additional step, turn upfield, or avoid or ward off an opponent), or he maintains control of the ball long enough to do so.
      das "turns upfield" ist in dem Fall wohl gemeint, und das kann man auch so sehen. Er fängt den Ball, turnt upfield, hat zwei Füße im Feld und fällt dann zu Boden. Catch - Touchdown! Man könnte auch argumentieren, dass der 'additional step' das knie ist, welches aufkommt, bevor der Ball losgeschlagen wird.
      "Jason Witten is the standard as a person and as a football player" (Jason Garrett)
    • Neu

      Bay Araya schrieb:

      Johnny No89 schrieb:

      Johnny No89 schrieb:

      ...und genau deshalb fand ich die "going to the ground"-Regel viel besser. Sowas ist für mich "gefühlt" einfach kein Catch und im "backyard" wäre es auch keiner. Wer hinfällt, soll das Ei einfach festhalten...

      Hach ja...sie wollten es eben so ;)
      Nach der Erläuterung von Mike Pereira ist hier das Entscheidende wohl, dass er sich nach dem Fang und two-feet-down zusätzlich noch "upfield" bewegt. Hätte er sich in dieser Situation also statt vorwärts seitwärts bewegt, wäre es kein Catch gewesen? :paelzer:
      Sollen einfach den Ball festhalten, verdammt. Die Regel war gut so wie sie war! :cursing:
      Die Erklärung dazu finde ich auch strange, ist das wirklich so gemeint? Wie viele Szenen es gibt, wo jemand Rückwärts in die eigene Endzone läuft, weiß ich jetzt allerdings auch nicht? Hört sich für mich auch etwas konstruiert an.
      Es geht darum, dass man beim Fang eines Balles auch in der gegnerischen Endezone sich nicht zwangsläufig "in Angriffsrichtung" bewegt, sondern z.B: "zum QB zurück kommt", etwa bei einem zu kurz geworfenen Ball oder auch gewollt bei einer Hitch-Route z.B. - und da könnte es schon mal vorkommen, dass man beim Catch hinfällt und eben nicht die Chance hat, sich nochmal "upfield" zu bewegen.

      @aikman: Das Knie ist kein "additional step", es sei denn, Dir wächst ein Fuß direkt aus dem Oberschenkel :tongue2: - das knie ist bei einem bereits etablierten Runner ein sicheres Zeichen für "down by contact", weil es eben in 90% aller Fälle, in denen man vorwärts zu Boden geht, der erste Teil des Körpers (außer Händen und Füßen) ist, der den Boden berührt. Aber hier geht es ja erst einmal um die Entscheidung, ob Catch oder nicht, da hat das Knie keine "downende Wirkung" (klingt blöd, passt aber :D ).

      Worum es mir geht und warum ich die Regel früher besser fand: Bevor auch nur das erste Kriterium eines Catches erfüllt ist ("secures control of the ball") befand sich der Spieler bereits unabwendbar im Fallen. Und dabei soll er mMn eben einfach den Ball festhalten, bis er schlussendlich zum Liegen gekommen ist. Das ist für mich einfach die schlüssigste Regelung. Ich würde einfach niemals "vom Gefühl" her sagen, dass ich im Sprung einen Ball wirklich gefangen habe, wenn er mir beim Hinfallen wieder aus den Händen springt :madness

      Aber damit soll's auch gut sein jetzt - ich werd's irgendwie überleben ;)
      Minnesota Vikings 'Bromance' - pace for 2018 (after week 6):

      #19 WR Adam Thielen: 155 rec. / 1899 yards / 11 TDs
      #14 WR Stefon Diggs: 107 rec. / 1160 yards / 8 TDs
    • Neu

      Johnny No89 schrieb:

      Das Knie ist kein "additional step", es sei denn, Dir wächst ein Fuß direkt aus dem Oberschenkel - das knie ist bei einem bereits etablierten Runner ein sicheres Zeichen für "down by contact", weil es eben in 90% aller Fälle, in denen man vorwärts zu Boden geht, der erste Teil des Körpers (außer Händen und Füßen) ist, der den Boden berührt. Aber hier geht es ja erst einmal um die Entscheidung, ob Catch oder nicht, da hat das Knie keine "downende Wirkung" (klingt blöd, passt aber ).
      Wenn es nur das Knie war ja, aber weil es in dem Fall als dritter Step gelten würde - erster Fuß down, zweiter Fuß down, dann Knie down, könnte ich mir vorstellen, dass es als dritter Act (common to the game) gelten würde. Aber wahrscheinlich ist es dann eben doch das turn upfield was den Catch komplettiert.
      "Jason Witten is the standard as a person and as a football player" (Jason Garrett)
    • Neu

      Johnny No89 schrieb:

      Bay Araya schrieb:

      Johnny No89 schrieb:

      Johnny No89 schrieb:

      ...und genau deshalb fand ich die "going to the ground"-Regel viel besser. Sowas ist für mich "gefühlt" einfach kein Catch und im "backyard" wäre es auch keiner. Wer hinfällt, soll das Ei einfach festhalten...

      Hach ja...sie wollten es eben so ;)
      Nach der Erläuterung von Mike Pereira ist hier das Entscheidende wohl, dass er sich nach dem Fang und two-feet-down zusätzlich noch "upfield" bewegt. Hätte er sich in dieser Situation also statt vorwärts seitwärts bewegt, wäre es kein Catch gewesen? :paelzer: Sollen einfach den Ball festhalten, verdammt. Die Regel war gut so wie sie war! :cursing:
      Die Erklärung dazu finde ich auch strange, ist das wirklich so gemeint? Wie viele Szenen es gibt, wo jemand Rückwärts in die eigene Endzone läuft, weiß ich jetzt allerdings auch nicht? Hört sich für mich auch etwas konstruiert an.
      Es geht darum, dass man beim Fang eines Balles auch in der gegnerischen Endezone sich nicht zwangsläufig "in Angriffsrichtung" bewegt, sondern z.B: "zum QB zurück kommt", etwa bei einem zu kurz geworfenen Ball oder auch gewollt bei einer Hitch-Route z.B. - und da könnte es schon mal vorkommen, dass man beim Catch hinfällt und eben nicht die Chance hat, sich nochmal "upfield" zu bewegen.
      Jo, ich hab dein "In Richtung eigener Endzone missverstanden".
      Aber Aikman hat's ja schon ganz gut zitiert. Ist ja mehr als ein Beispiel für eine Aktion im Game gemeint
    • Neu

      Bay Araya schrieb:

      Johnny No89 schrieb:

      Bay Araya schrieb:

      Johnny No89 schrieb:

      Johnny No89 schrieb:

      ...und genau deshalb fand ich die "going to the ground"-Regel viel besser. Sowas ist für mich "gefühlt" einfach kein Catch und im "backyard" wäre es auch keiner. Wer hinfällt, soll das Ei einfach festhalten...

      Hach ja...sie wollten es eben so ;)
      Nach der Erläuterung von Mike Pereira ist hier das Entscheidende wohl, dass er sich nach dem Fang und two-feet-down zusätzlich noch "upfield" bewegt. Hätte er sich in dieser Situation also statt vorwärts seitwärts bewegt, wäre es kein Catch gewesen? :paelzer: Sollen einfach den Ball festhalten, verdammt. Die Regel war gut so wie sie war! :cursing:
      Die Erklärung dazu finde ich auch strange, ist das wirklich so gemeint? Wie viele Szenen es gibt, wo jemand Rückwärts in die eigene Endzone läuft, weiß ich jetzt allerdings auch nicht? Hört sich für mich auch etwas konstruiert an.
      Es geht darum, dass man beim Fang eines Balles auch in der gegnerischen Endezone sich nicht zwangsläufig "in Angriffsrichtung" bewegt, sondern z.B: "zum QB zurück kommt", etwa bei einem zu kurz geworfenen Ball oder auch gewollt bei einer Hitch-Route z.B. - und da könnte es schon mal vorkommen, dass man beim Catch hinfällt und eben nicht die Chance hat, sich nochmal "upfield" zu bewegen.
      Jo, ich hab dein "In Richtung eigener Endzone missverstanden".Aber Aikman hat's ja schon ganz gut zitiert. Ist ja mehr als ein Beispiel für eine Aktion im Game gemeint
      Jo...aber wenn's nur diese gibt und keine andere zutrifft, kann's eben mal haarig werden ;)
      Minnesota Vikings 'Bromance' - pace for 2018 (after week 6):

      #19 WR Adam Thielen: 155 rec. / 1899 yards / 11 TDs
      #14 WR Stefon Diggs: 107 rec. / 1160 yards / 8 TDs
    • Benutzer online 1

      1 Besucher