Richie Incognito / Jonathan Martin Causa

  • Aber beim Football Team verbringst du eine ganze Menge Zeit miteinander und da kommt der druck von innen von deinesgleichen das ist der unterschied.

    Das müsstest du für mich noch ein wenig genauer erklären. Der größte Druck kommt doch für die Football-Spieler genau so von außen. Medien, Fans, Leistungsdruck :madness

  • Zitat von [TheDude];1299502

    Das müsstest du für mich noch ein wenig genauer erklären. Der größte Druck kommt doch für die Football-Spieler genau so von außen. Medien, Fans, Leistungsdruck :madness

    Es geht ja hier ums hazing und bullying.

    Ich unterscheide da persönlich noch Pads, tragen und Rookie Haircuts finde ich jetzt nicht wild das ist spaß.
    Aber andere sachen wie etwa die von Derek Brown haben in der NFL und auch sonst nirgend wo etwas verloren.
    Die logik ist ja diese das der gepiesakte daraus stärker hervor geht und die Gruppe enger zusammen rückt.
    Das ist wie gesagt beim Militär so wo in der Ausbildung vieles darauf ausgelegt ist die Soldaten an ihre körperlichen und geistigen Grenzen zu bringen. Hier kommen die leute die dir das zufügen aber von außen. Wenn du die ganze Nacht durchmarschiert bist schon zum Frühstück anstehst und dann musst du sofort wieder raus und nochmal 40 Meilen marschieren trifft das deine Kameraden genauso wie dich und die die dir das antun sind außenstehende die gehören nicht zu deiner Gruppe.

    In dem Fall der NFL Teams ist es ja aber so das die ganzen sachen die Martin angetan wurden ihm von mitgliedern seiner eigenen Gruppe angetan wurden und eben nicht von außenstehenden.
    Medien, Fans, Leistungsdruck das ist was anderes das schweisst zusammen.
    Aber Hazing von Teammates das sprengt auseinander.

    Radim ko Belichick

    2 Mal editiert, zuletzt von theirish (11. November 2013 um 17:03)

  • Zitat von [TheDude];1299081

    Anscheinend wackelt der Stuhl von Philbin und Ireland inzwischen schon..
    Geht zumindest auf Twitter um. Hab jetzt leider keinen Link da ich mit dem Handy online bin

    Wäre zumindest eine gute Entscheidung. Eine schlechte Unternehmenskultur scheint sehr sehr oft etwas mit unzureichender Führung zu tun zu haben. Auch wenn ein NFL Team natürlich kein 0815-Unternehmen ist. Aber über allem stehen sie aber auch nicht (stimme hier mit Derek Brown überein). Ich kann mir schlecht vorstellen, dass sowas in New England, Indy, New Orleans, Seattle oder San Francisco passiert (und das trotz skurriler Figuren als Owner wie Irsay oder Kraft). Die Kultur scheint da anders zu sein.

    Und Philbin ist mir eh suspekt, nachdem er wenige Tage nachdem sein Sohn gestorben ist den Job in Miami angenommen hat. Zwar kann niemand einem vorschreiben wie man sich in so einer Situation zu fühlen oder verhalten hat. Aber ich für mich fand es komisch.

    2 Mal editiert, zuletzt von Jay. (11. November 2013 um 17:04)


  • Das ist wie gesagt beim Militär so wo in der Ausbildung vieles darauf ausgelegt ist die Soldaten an ihre körperlichen und geistigen Grenzen zu bringen. Hier kommen die leute die dir das zufügen aber von außen. Wenn du die ganze Nacht durchmarschiert bist schon zum Frühstück anstehst und dann musst du sofort wieder raus und nochmal 40 Meilen marschieren trifft das deine Kameraden genauso wie dich und die die dir das antun sind außenstehende die gehören nicht zu deiner Gruppe.

    Stimme dir zu. Und da geht es nunmal auch darum, dass denjenigen das auch später einmal im realen Leben passieren kann. Daher muss man hier wohl deutlich differenzieren.

    Auch wenn harte NFL-Jungs gerne von "go to war" und ähnlichem Quatsch reden ist ein realer Militäreinsatz vermutlich doch etwas deutlich anderes als sonntags dicke Jungs durch die Gegend zu schieben...

    Einmal editiert, zuletzt von Jay. (11. November 2013 um 17:06)

  • Es geht ja hier ums hazing und bullying.

    Ich unterscheide da persönlich noch Pads, tragen und Rookie Haircuts finde ich jetzt nicht wild das ist spaß.
    Aber andere sachen wie etwa die von Derek Brown haben in der NFL und auch sonst nirgend wo etwas verloren.
    Die logik ist ja diese das der gepiesakte daraus stärker hervor geht und die Gruppe enger zusammen rückt.
    Das ist wie gesagt beim Militär so wo in der Ausbildung vieles darauf ausgelegt ist die Soldaten an ihre körperlichen und geistigen Grenzen zu bringen. Hier kommen die leute die dir das zufügen aber von außen. Wenn du die ganze Nacht durchmarschiert bist schon zum Frühstück anstehst und dann musst du sofort wieder raus und nochmal 40 Meilen marschieren trifft das deine Kameraden genauso wie dich und die die dir das antun sind außenstehende die gehören nicht zu deiner Gruppe.

    In dem Fall der NFL Teams ist es ja aber so das die ganzen sachen die Martin angetan wurden ihm von mitgliedern seiner eigenen Gruppe angetan wurden und eben nicht von außenstehenden.
    Medien, Fans, Leistungsdruck das ist was anderes das schweisst zusammen.
    Aber Hazing von Teammates das sprengt auseinander.

    Ok jetzt stimm ich dir gerne zu. :beer:

  • @theirisih
    Das sind gute Punkte bezüglich des Hazing innerhalb der Truppe, hört sich durchaus schlüssig an.

    Ein Punkt aber verstehe ich immer noch nicht und denn bezieht sich eben auf die öffentliche Wahrnehmung. Ich denke es wird breit anerkannt das eine Karriere bei den Streitkräften nicht für jedermann etwas ist und das einfach auch mit der Kultur innerhalb die Verbandes zu tun hat. Beim aktuellen Fall bei den Dolphins, so erscheint es mir auf jedenfall beim Überblick über den Mediendschungel zu dem Thema, erwartet man aber ja beinahe sowas wie ein Kulturwechsel für den Sport. Da werden diverse Karten gespielt, sei es Rasse, Machokultur, die Einstellungen in den Colleges, Sexismus etc etc. Die These, welche beim Militär anerkannt ist, nämlich das die NFL vielleicht kein optimales Berufsparkett für sensible Jungs ist lese ich nur selten und scheint zudem unbeliebt zu sein. Mir ist schon bewusst das die blutlechzenden Medienwölfe das ordentlich ausschlachten, aber alleine die Tatsache das kaum gemeinsame Nenner zu finden bei den diversen Artikeln sind zeigt doch das diese Sache nicht so einfach ist wie sie scheint.

  • @theirisih
    Das sind gute Punkte bezüglich des Hazing innerhalb der Truppe, hört sich durchaus schlüssig an.

    Ein Punkt aber verstehe ich immer noch nicht und denn bezieht sich eben auf die öffentliche Wahrnehmung. Ich denke es wird breit anerkannt das eine Karriere bei den Streitkräften nicht für jedermann etwas ist und das einfach auch mit der Kultur innerhalb die Verbandes zu tun hat. Beim aktuellen Fall bei den Dolphins, so erscheint es mir auf jedenfall beim Überblick über den Mediendschungel zu dem Thema, erwartet man aber ja beinahe sowas wie ein Kulturwechsel für den Sport. Da werden diverse Karten gespielt, sei es Rasse, Machokultur, die Einstellungen in den Colleges, Sexismus etc etc. Die These, welche beim Militär anerkannt ist, nämlich das die NFL vielleicht kein optimales Berufsparkett für sensible Jungs ist lese ich nur selten und scheint zudem unbeliebt zu sein. Mir ist schon bewusst das die blutlechzenden Medienwölfe das ordentlich ausschlachten, aber alleine die Tatsache das kaum gemeinsame Nenner zu finden bei den diversen Artikeln sind zeigt doch das diese Sache nicht so einfach ist wie sie scheint.

    Imho ist die sache nicht so einfach weil sie kompliziert gemacht wird (blöder spruch ich weiss).

    Ich kann hier ja mal ganz offener reden denn ich denke die große Mehrzahl der user hier sind (wie auch ich) Männer.
    Und imho ist bei der Incognito/Martin cause ein ganz großer teil des Problems der "Fluch" von uns Männern.
    Wir bewundern andere Männer, starke schlaue Männer sind für uns Vorbilder wir kaufen uns Jerseys von ihnen und hängen uns Poster an die Wand jeder der mal kurz in sich geht und in seinen bekanntenkreis überlegt wird feststellen dass dieses Phänomen bei Frauen sehr viel seltener auftritt. Frauen bewundern andere Frauen nicht wie wir andere Männer bewundern.
    Aber irgendwo haben wir auch Angst vor starken Männern. Denn wenn mal ein Mann etwas sagt oder macht was gegen den Mainstream geht ist er sofort unbeliebt. Curt Flood, Muhammed Ali, John Elway, die liste ist unendlich und ich bin jetzt nur beim Sport. Die 3 genannten haben in ihrer Zeit alle unpopuläre entscheidungen getroffen und dafür ordentlich "heat" kassiert.
    Männer sind follower wir werden als Jungs ja schon dazu erzogen, Boy Scouts, Sport Teams, etc. etc. Alle die alt genug sind und als Kinder noch draussen gespielt haben einer war immer der Anführer.
    Männer sind Rudeltiere und auch das kennt bestimmt jeder von uns. Mal die Straße lang gelaufen mit 5-6 Kumpels jeder 2-3 Bier intus? Haha da soll uns mal einer dumm kommen. :mrgreen:
    Allein schon mal an der eben beschriebenen gruppe vorbei gelaufen? Was machen die meisten? Kopf runter blick kontakt vermeiden.
    Warum sind Whistle Blower so unbeliebt? Weil die uns aus unserem schönen Alltag rausreissen.
    Und das ist imho ein großer teil des Problems. Martin hat etwas gemacht was verdammt mutig war und zwar genau weil es verdammt unpopulär war und dafür wird er von vielen etwas misstrauisch angeschaut.
    Ich fass mir da an die eigene Nase ich war erst selbst der Meinung Martin hätte das geschickter lösen können und es war Bam Bam der mir da die Augen geöffnet hat.
    Das ist auch so ein Männer problem. Dieses tough guy old school denken. "Gotta stand up to bullies."
    Kann nicht jeder...in wirklichkeit können das vermutlich die wenigsten, trotzdem wird das immer wieder erzählt..."Gotta stand up to bullies."
    Yeah...
    Mike Tyson was a bully...good luck standing up to him.
    Das ist auch das was du denke ich mit "Machokultur" meintest.
    Männer sind harte Kerle Männer geben nicht zu wenn sie schmerzen haben und vor allem geben sie nicht zu wenn sie angst haben.
    Martin wird wegen depressionen behandelt und gerade bei psychischen geschichten haben doch viele Männer noch eine einstellung aus den 70ern.
    Jemand der depressiv ist, ist einfach nur schwach.
    Ich habe viele Kameraden die an PTSD leiden...von denen ist niemand schwach. Jemand der Herzprobleme hat ist ja auch nicht schwach wieso also jemand der psychische Probleme hat?

    Und Ja ein Job in der NFL (oder allgemein) Profi Sportler ist sicher nicht für jeden etwas. Ich hatte vorletzten Sommer ein Erlebnis das ich in dem Zusammenhang nie vergessen werde. Mein damaliger Nachbar so geschätzt ende 40, 1,70, 130Kg und konnte keine Treppe gehen ohne danach unters Sauerstoffzelt zu müssen hat sich immer wenn ich ihn diesen Sommer während der Olympischen Spiele gesehen habe massiv über die (in seinen Augen) grauenhaften Leistungen der deutschen Sportler bei Olympia aufgeregt. Das ist irgendwo ein erleuchtender moment wenn jemand der nicht mal seine Zehen mit seinen Fingern berühren kann einen Sportler der gerade seinen persönlichen Rekord verbessert hat als Faul und ich weiss nicht sonst noch was bezeichnet. :mrgreen:
    Und ich frage mich dann wie ich mich fühlen würde wenn ich dieser Sportler wäre. Es wird sich ja manchmal aufgeregt wenn man liest das Sportler sich so für ihren Sport eigentlich garnicht interssieren. Ich muss zugeben ich kann das irgendwo verstehen wenn ich Profi Sportler wäre ich glaube manchmal ich würde überhaupt keine Sportnachrichten verfolgen.

    Von daher braucht man da imo eh ein ziemlich dickes fell und (das ganz sicher) ein ordentliches selbst bewusstsein. Das ist btw imo die größte stärke von Eli oder Flacco denen geht einfach alles total am Arsch vorbei die ziehen einfach ihr ding durch. :mrgreen:
    Ich glaube Flacco ist völlig gleich ob er die Steelers im CCG besiegt oder ein CFL Team in einem scrimmage.

    Etwas bin ich etwas abgeschweift. Worauf ich hinaus will ja es ist nichts für jeden man braucht ein ordentliches selbst bewusstsein und ein dickes fell weil genug druck von Außen kommt. Aber das heißt nicht dass das in irgend einer Form zu rechtfertigen ist das dann jemand auch noch von seinesgleichen systematisch schickaniert wird.
    Möglich das Martin aufgrund seiner psychischen Probleme wirklich nicht für die NFL geeignet ist.
    Aber das entschuldigt kein bisschen was Incognito und co. getan haben.

    Radim ko Belichick


  • Etwas bin ich etwas abgeschweift. Worauf ich hinaus will ja es ist nichts für jeden man braucht ein ordentliches selbst bewusstsein und ein dickes fell weil genug druck von Außen kommt. Aber das heißt nicht dass das in irgend einer Form zu rechtfertigen ist das dann jemand auch noch von seinesgleichen systematisch schickaniert wird.
    Möglich das Martin aufgrund seiner psychischen Probleme wirklich nicht für die NFL geeignet ist.
    Aber das entschuldigt kein bisschen was Incognito und co. getan haben.

    Der erste Satz bezüglich Komplexität dieser Sache sagt ja eigentlich schon vieles über das Thema. :smile2:

    Nur um das klar zu stellen, ich betrachte Sensibilität im Falle von Martin sicher nicht als psychisches Problem noch geht es mir hier darum eine Lanze für Incognito zu brechen. Unter "Machokultur" (ganz ehrlich, eigentlich ist es doch schwachsinnig die Einstellung einer Minderheit auf einmal als Kultur zu bezeichnen, nein?) verstehe ich auch etwas anderes als das von dir beschriebene Bild. Für mich hat "Machokultur" mit Unterdrückung und Ausnutzung zu tun von schwächeren Personen die aus ganz spezifischen Gründen diesem Umfeld nicht oder nur mit grossen Verlusten entfliehen können. Diese Einstellung funktioniert ja auch nur in diesem Umfeld, alles andere müsste man nämlich zwangsweise als einvernehmlich bezeichnen. Natürlich ist das jetzt arg schwarz/weis und da ist weitaus mehr Grau vorhanden, weshalb ich persönlich eben diese "Kulturinflation" nicht wirklich ideal sondern ehrlich gesagt einfach nur billig finde. Aber es mir da primär eben vorallem um diesen mMn ziemliich unsäglichen ESPN-Artrikel weiter unten. Wenn einem die klaren Argumente ausgehen, vieleicht weil einem der eigene Intellekt im Weg steht oder es zu viele undurchsichtige Komponenten gibt, dann ist dann halt schnell ein Kulturmix mit Zutaten wie N.W.A oder eben Uncle Luke gefunden welcher sich im heutigen PC-Zeitalter bestens verkauft

    Die Frage ist ob Martin mit seinem gewählten Schritt jetzt den ganzen gemobbten Kindern in Amerika einen gefallen getan hat? Meiner Meinung nach gibt es halt einen Mittelweg zwischen dem toughen "Gotta stand up to bullies." und dem eilligen Abbruch jeglicher Brücken zur besagten Situation. Ich unterscheide da ganz klar zwischen einem Schüler der nun mal gesetzlich gezwungen wird in die Schule zu gehen und einem realtiv gut bezahlten Rookie, welcher da Glück hat in der NFL spielen zu können.

  • Irgendwie wird immer viel geredet das die Gesellschaft die Kultur der NFL annehmen würde....ich sehe das anders. Das war vielleicht in den 70ern 80ern und 90ern so das sich die Gesellschaft nach der NFL gerichtet hat. Aber heute mit Internet. Facebook, Twitter ist das imho eher umgekehrt das sich die NFL nach der Gesellschaft richtet bzw richten muss.
    Daher bin ich auch der Meinung das viele leute wie etwa Bill Parcells (und ich mag Parcells) da falsch liegen wenn sie sagen Martin hätte das intern klären müssen. Dieses "Sit and wait until it works out" ist imho heute so gut wie nicht mehr möglich weil im Zeitalter von Wikileaks doch eigentlich alles raus kommt und sehr oft kommt es raus bevor es sich intern klären lässt.

    Ich denke schon das Martin gemobbten Kindern damit einen gefallen getan hat denn es wird darüber geredet und das ist genrell immer gut. Auch wenn ich nicht glaube das es dadurch dann irgendwann keine bullies mehr gibt weil bullies kommen fast immer aus einem sehr ähnlichen Umfeld und haben in den meisten Fällen auch einen ähnlichen Lebenslauf.


    Der erste Satz bezüglich Komplexität dieser Sache sagt ja eigentlich schon vieles über das Thema. :smile2:

    Nur um das klar zu stellen, ich betrachte Sensibilität im Falle von Martin sicher nicht als psychisches Problem noch geht es mir hier darum eine Lanze für Incognito zu brechen. Unter "Machokultur" (ganz ehrlich, eigentlich ist es doch schwachsinnig die Einstellung einer Minderheit auf einmal als Kultur zu bezeichnen, nein?) verstehe ich auch etwas anderes als das von dir beschriebene Bild. Für mich hat "Machokultur" mit Unterdrückung und Ausnutzung zu tun von schwächeren Personen die aus ganz spezifischen Gründen diesem Umfeld nicht oder nur mit grossen Verlusten entfliehen können. Diese Einstellung funktioniert ja auch nur in diesem Umfeld, alles andere müsste man nämlich zwangsweise als einvernehmlich bezeichnen. Natürlich ist das jetzt arg schwarz/weis und da ist weitaus mehr Grau vorhanden, weshalb ich persönlich eben diese "Kulturinflation" nicht wirklich ideal sondern ehrlich gesagt einfach nur billig finde. Aber es mir da primär eben vorallem um diesen mMn ziemliich unsäglichen ESPN-Artrikel weiter unten. Wenn einem die klaren Argumente ausgehen, vieleicht weil einem der eigene Intellekt im Weg steht oder es zu viele undurchsichtige Komponenten gibt, dann ist dann halt schnell ein Kulturmix mit Zutaten wie N.W.A oder eben Uncle Luke gefunden welcher sich im heutigen PC-Zeitalter bestens verkauft

    Die Frage ist ob Martin mit seinem gewählten Schritt jetzt den ganzen gemobbten Kindern in Amerika einen gefallen getan hat? Meiner Meinung nach gibt es halt einen Mittelweg zwischen dem toughen "Gotta stand up to bullies." und dem eilligen Abbruch jeglicher Brücken zur besagten Situation. Ich unterscheide da ganz klar zwischen einem Schüler der nun mal gesetzlich gezwungen wird in die Schule zu gehen und einem realtiv gut bezahlten Rookie, welcher da Glück hat in der NFL spielen zu können.

    Radim ko Belichick

  • Text Messages

    Hier sind anscheinend alle Texte die sich die beiden geschrieben haben. Wenn man sich die Texte mal durchliest waren manche Leute echt zu vorschnell mit ihrem Urteil.

    Wow das hört sich echt nach einer ganz normalen (vielleicht ein wenig prollig :mrgreen:) Männerfreundschaft an...

  • Schefter:

    Zitat

    "The Report concludes that three starters on the Dolphins offensive line, Richie Incognito, John Jerry and Mike Pouncey, engaged in a pattern of harassment directed at not only Jonathan Martin, but also another young Dolphins offensive lineman and an assistant trainer. The Report finds that the assistant trainer repeatedly was the object to racial slurs and other racially derogatory language; that the other offensive lineman was subjected to homophobic name-calling and improper physical touching; and that Martin was taunted on a persistent basis with sexually explicit remarks about his sister and his mother and at times ridiculed with racial insults and other offensive comments. The Report rejects any suggestion that Matin manufactured claims of abuse...The Report concluded that the harassment by Martin's teammates was a contributing factor in his decision to leave the team, but also finds that Martin's teammates did not intend to drive Martin from the team or cause him lasting emotional injury."


    https://www.facebook.com/AdamSchefter/posts/705652896154021

    FCK NZS

    "So this is how I remember saying goodbye to Bilbo," [a raccoon he had as a kid] Leach wrote. "He wandered 10 yards away or so from the truck, and then he turned and looked at us and kind of had this expression like, 'It was nice knowing ya.' It was this moment where like, both I knew and he knew that we’d had some good times, but this was it. It was onward and upward for both of us."

    Mike Leach, Coaching Legend (*1961 +2022)

  • Zitat

    In the case of Player A, the report said, Dolphins offensive line coach Jim Turner "was aware of the running 'joke' that Player A was gay, and on at least one occasion, he participated in the taunting."

    "Around Christmas 2012, Coach Turner gave the offensive linemen gift bags that included a variety of stocking stuffers. The gifts included inflatable female dolls for all of the offensive linemen except Player A, who received a male 'blow-up' doll," the report said.

    "According to Incognito, Player A was a 'good kid' who 'took it well' and never told his teammates to stop. In Incognito's eyes, jokes about Player A's sexuality were all harmless fun."

    http://espn.go.com/nfl/story/_/id…ible-harassment

  • "Player A" ist wohl backup OT Andrew McDonald. Sein Agent hat heute eine Pressemitteilung herausgegeben, in der er bedauert dass sein Klient im Report erwähnt wird.

    Quelle: Armando Salguero (Miami Herald) via Twitter

  • Weitere Konsequenzen:

    Zitat

    On Wednesday evening, the Miami Dolphins announced via statement that offensive line coach Jim Turner and head athletic trainer Kevin O’Neill have been relieved of their duties, effective immediately. It had previously been reported that head coach Joe Philbin did not intend to participate in a media session during the scouting combine this week, and that Turner did not accompany the team to the event in Indianapolis.

    “The language and behavior as described in the Ted Wells report are against the core values of our organization,” team owner Stephen Ross said in the statement.


    http://nfl.si.com/2014/02/19/dol…r-kevin-oneill/

    FCK NZS

    "So this is how I remember saying goodbye to Bilbo," [a raccoon he had as a kid] Leach wrote. "He wandered 10 yards away or so from the truck, and then he turned and looked at us and kind of had this expression like, 'It was nice knowing ya.' It was this moment where like, both I knew and he knew that we’d had some good times, but this was it. It was onward and upward for both of us."

    Mike Leach, Coaching Legend (*1961 +2022)

  • Ich bin eigentlich nur mal gespannt, ob und wo Martin und Incocnito landen bzw. bei welchem Team sie 2014 ev. spielen werden.

    Und auch wie es dann da für sie laufen wird. Beide haben sich durch die ganze Nummer zumindest einen sehr schrägen Ruf "erarbeitet"

  • FCK NZS

    "So this is how I remember saying goodbye to Bilbo," [a raccoon he had as a kid] Leach wrote. "He wandered 10 yards away or so from the truck, and then he turned and looked at us and kind of had this expression like, 'It was nice knowing ya.' It was this moment where like, both I knew and he knew that we’d had some good times, but this was it. It was onward and upward for both of us."

    Mike Leach, Coaching Legend (*1961 +2022)