Hilfe, ich frage mich...

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    • Die Vollblut-Biker werden sich naserümpfend abwenden, aber ich fahre seit einem halben Jahr ein 300-Euro-Rad von Decathlon und bin sehr zufrieden damit. Es war bei mir anfangs ähnlich wie bei @freshprince85 eher zur gelegentlichen Nutzung gedacht, tatsächlich fahre ich aber seit Jahresbeginn fast täglich damit zur Arbeit, weil sich erstens die (Auto-)Parkplatzsituation bei meiner Firma deutlich verschlechtert hat und es zweitens auch Spaß macht und fit hält.
    • Silversurger schrieb:

      Die Vollblut-Biker werden sich naserümpfend abwenden, aber ich fahre seit einem halben Jahr ein 300-Euro-Rad von Decathlon und bin sehr zufrieden damit. Es war bei mir anfangs ähnlich wie bei @freshprince85 eher zur gelegentlichen Nutzung gedacht, tatsächlich fahre ich aber seit Jahresbeginn fast täglich damit zur Arbeit, weil sich erstens die (Auto-)Parkplatzsituation bei meiner Firma deutlich verschlechtert hat und es zweitens auch Spaß macht und fit hält.
      Soviel wollte ich auch etwa ausgeben. Geht hauptsächlich darum, mit meinem Sohn rum zufahren und vielleicht die eine oder andere kleine Tour. Darf ich mal fragen, was für ein Modell du da hast ?
      „Das offizielle Bewerbungspapier für die WM, das Bid-Buch an die Fifa, umfasste 1212 Seiten. Ich kann Ihnen sagen: Ich habe keine einzige davon gelesen. Ich habe das nur getragen, das war schwer genug.“

      Franz Beckenbauer im „Sky“-Interview über die Bewerbung für die WM 2006. (dpa)
    • freshprince85 schrieb:

      ... was so ein Fahrrad kostet :madness

      Ich nutze fast nur den ÖPNV, leih mir selten mal ein Auto.
      Nun kann es aber sein, das beides mal nicht geht. Jedes mal nen Urlaubstag opfern geht dauerhaft nicht.
      Google Maps sagt, ich brauche 21min mit dem Rad zur Arbeit. Gerade Strecke, durch die Stadt. Fahrradwege und Straßen wurdennsich abwechseln. Ich würde, als total ungeübter Fahrer eher mit 30min rechnen. Nicht falsch verstehen, ich kann mit einem Fahrras fahren. Das letzte Mal ist jedoch einige Jahre her.
      Daher habe ich auch keinerlei Preisvorstellung.Ich will einfach nur von A nach B als Notlsg. für einen ÖPNV-Ausfall. Vllt (!!) mal am Wochenende herumfahren oder so.
      Wenn es geklaut wird (Berlin halt), sollte es finanziell nicht schmerzen. Einfach halt zwei Räder zusammengehalten, ein Sattel, der dem Hintern nicht ganz weh tut. Ein Helm wird dazu kommen und ein Schloss.
      Nach meiner Erfahrung ist Google Maps bei Fahrradstrecken eher auf der optimistischen Seite was die Fahrzeit angeht und ich bin nicht der langsamste Fahrer.

      Da es für dich nur eine Backup Lösung sein soll, würde ich auf ein gebrauchtes Fahrrad zurückgreifen. Sollte es beim Fachhändler vielleicht schon für 200 EUR geben, wenn es ruhig etwas älter sein darf, aber noch ganz gut in Schuss ist. Und dabei auf möglichst viel Schnickschnack verzichten. Bedeutet z.B. möglichst keine Federgabel und keine Scheibenbremsen. Kostet mehr in der Anschaffung und ist aufwendiger bzw. teurer in der Wartung. Für den Weg zur Arbeit sollte es auch Gepäckträger, Schutzbleche und Kettenschutz haben.

      Vielleicht findest du ja Gefallen am Fahrradfahren zur Arbeit. Weit scheint es ja nicht zu sein, 5-7km? Dann kannst du dir irgendwann immer noch ein besseres Fahrrad zulegen. Aber starten würde ich mit einem Gebrauchtrad.



      Silversurger schrieb:

      Die Vollblut-Biker werden sich naserümpfend abwenden, aber ich fahre seit einem halben Jahr ein 300-Euro-Rad von Decathlon und bin sehr zufrieden damit. Es war bei mir anfangs ähnlich wie bei @freshprince85 eher zur gelegentlichen Nutzung gedacht, tatsächlich fahre ich aber seit Jahresbeginn fast täglich damit zur Arbeit, weil sich erstens die (Auto-)Parkplatzsituation bei meiner Firma deutlich verschlechtert hat und es zweitens auch Spaß macht und fit hält.
      So ähnlich hat es bei mir vor 2,5 Jahren auch mal angefangen, wenn auch zu einem doppelt so hohen Preis. Mittlerweile nutze ich das Fahrrad für so ziemlich alles in der Stadt und auch in die Umgebung. Nach sehr intensiver Nutzung (letztes Jahr dürften an die 10.00km zusammengekommen sein), gab es da dann aber doch Dinge, wo ich in etwas teurere Ausrüstung investiert habe. Z.B. länger haltende Bremsbeläge für die Vorderradbremse oder ein besseres Licht. Vor allem Letzteres war für mich ein unglaublicher Komfortgewinn. Das schöne ist, dass gerade an den einfachen Fahrrädern vieles standardisiert ist und man viele Teile einfach selbst austauschen kann.
    • Ich hatte auch mal den Gedanken gefasst aufs Fahrad umzusteigen. Die meisten Tage kann ich zur Arbeit laufen, aber manchmal muss ich in eine andere Dependance. Je nach Uhrzeit ist der ÖPNV "körperkontaktreich" überfüllt und ich finde ihn auch oft aus anderen Gründen unangenehm. Leider ist dann auch der Fahradweg eher was für die Mutigeren. Eine aktuelle Strecke (rund um den Alex, Torstraße) hat dann nichtmal zu 50% Radwege, sondern ist auch noch in der Kategorie "Durchkämpfen" eher der höhere Schwierigkeitsgrad, mit engen zweispurigen Straßen, 2. Reihe Parken und Bus- und Tramlinie. Eine halbe Stunde durch die Stadt radeln würde ich ja noch mitmachen, aber als dauerhaft schreckhaftes Verkehrshindernis will ich jetzt nicht ständig unterwegs sein.

      "Stadtraum ist zu wertvoll um ihn für PKWs zu reservieren" - Berliner Verkehrssenatorin
      Es gibt keine sicheren und gut ausgebauten Fahradwege
      der ÖPNV ist besonders in meiner Gegend überlastet.

      Obwohl ichs persönlich gerne anders machen würde, wirds wohl mittelfristig auf den PKW hinauslaufen. Bis entweder der ÖPNV oder die Radwege in einen nutzbaren Zustand versetzt werden
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      Team Goff
      Yes, I have a dream, and it's not some MLK dream for equality. I want to own a decommissioned lighthouse. And I want to live at the top. And nobody knows I live there. And there's a button that I can press and launch that lighthouse into space.
    • Ich würde dir @freshprince85 ein gebrauchtes Fahrrad empfehlen für die City. Bei uns gibt es ca. alle zwei Monate einen Fahrradmarkt. Die Räder müssen gewartet und einsatzfähig sein. Da kann man echte Schnäppchen machen.

      Gibt es in Berlin auch: www.berlinerfahrradmarkt.de

      Schau doch da mal vorbei. Ich habe meine Citybikes immer an solchen Märkten gekauft und war immer mehr als zufrieden.
      Bob Kraft:"I'll always remember him coming down the stairs at the old stadium. He said to me 'Hi I'm Tom Brady.' He looked me in the eye and said, 'And I'm the best decision this organization has ever made.'
    • Gerade als Neueinsteiger unbedingt zu einem guten Händler gehen, damit du auch die richtige Rahmengröße etc. erwischst - bei einem guten Fachhändler wirst du entsprechend beraten. Dann kann es natürlich auch ein vernünftig gewartetes Gebrauchtes sein.
      Ich persönlich nutze in Hamburg schon seit über zehn Jahren nur noch ÖPNV und Fahrrad. Mit letzterem auch die 20 km zur Arbeit eigentlich immer - nur nicht bei Eis und Schnee. Mit einem ganz normalen Citybike der 600-700-Euro-Klasse.
      Jetzt sind wir mit der Firma umgezogen: 30 km Arbeitsweg. Das ist mir denn doch zu viel, weshalb ich über ein eBike nachdenke. Hat damit hier jemand schon ergiebige Erfahrungen?
    • Ausbeener schrieb:

      Silversurger schrieb:

      Die Vollblut-Biker werden sich naserümpfend abwenden, aber ich fahre seit einem halben Jahr ein 300-Euro-Rad von Decathlon und bin sehr zufrieden damit. Es war bei mir anfangs ähnlich wie bei @freshprince85 eher zur gelegentlichen Nutzung gedacht, tatsächlich fahre ich aber seit Jahresbeginn fast täglich damit zur Arbeit, weil sich erstens die (Auto-)Parkplatzsituation bei meiner Firma deutlich verschlechtert hat und es zweitens auch Spaß macht und fit hält.
      Soviel wollte ich auch etwa ausgeben. Geht hauptsächlich darum, mit meinem Sohn rum zufahren und vielleicht die eine oder andere kleine Tour. Darf ich mal fragen, was für ein Modell du da hast ?
      Klar darfst du. Es ist das hier: decathlon.de/p/trekkingrad-26-…p-12707?mc=8353018&c=BLAU
    • Silversurger schrieb:

      Ausbeener schrieb:

      Silversurger schrieb:

      Die Vollblut-Biker werden sich naserümpfend abwenden, aber ich fahre seit einem halben Jahr ein 300-Euro-Rad von Decathlon und bin sehr zufrieden damit. Es war bei mir anfangs ähnlich wie bei @freshprince85 eher zur gelegentlichen Nutzung gedacht, tatsächlich fahre ich aber seit Jahresbeginn fast täglich damit zur Arbeit, weil sich erstens die (Auto-)Parkplatzsituation bei meiner Firma deutlich verschlechtert hat und es zweitens auch Spaß macht und fit hält.
      Soviel wollte ich auch etwa ausgeben. Geht hauptsächlich darum, mit meinem Sohn rum zufahren und vielleicht die eine oder andere kleine Tour. Darf ich mal fragen, was für ein Modell du da hast ?
      Klar darfst du. Es ist das hier: decathlon.de/p/trekkingrad-26-…p-12707?mc=8353018&c=BLAU
      Ja sowas in der Art schwebt mir auch vor. Da werde ich am Wochenende mal den Decathlon besuchen. Danke für die Info.
      „Das offizielle Bewerbungspapier für die WM, das Bid-Buch an die Fifa, umfasste 1212 Seiten. Ich kann Ihnen sagen: Ich habe keine einzige davon gelesen. Ich habe das nur getragen, das war schwer genug.“

      Franz Beckenbauer im „Sky“-Interview über die Bewerbung für die WM 2006. (dpa)
    • Decathlon finde ich übrigens einen klasse Laden.

      Als wir vom SB Treffen in Wiesbaden zurückgefahren sind, haben wir dort angehalten und paar gute und günstige Sachen für unseren Urlaub gekauft, wie zb einen faltbaren 10l Rucksack für 1€ oder Microfaserhandtücher in verschiedenen Größen für kleines Geld.
    • Danke euch erst mal allen!!

      Da @DWDawson gefragt hatte: Es sind laut Google Maps 8Km. Man schlägt mir dafür 26min vor.
      Wenn ich mal so überlege: Mit dem Auto benötige ich (inkl. Fußweg zum Auto, Parkplatzsuche, Fußweg zur Arbeit) ja ca. 20-25min ... da wirken die 26min mit Fahrrad doch seeeeeehr sportlich.
    • Bilbo schrieb:

      Decathlon finde ich übrigens einen klasse Laden.

      Als wir vom SB Treffen in Wiesbaden zurückgefahren sind, haben wir dort angehalten und paar gute und günstige Sachen für unseren Urlaub gekauft, wie zb einen faltbaren 10l Rucksack für 1€ oder Microfaserhandtücher in verschiedenen Größen für kleines Geld.
      Die Handtücher kannst aber echt für alles verwenden. Putzlappen, Strandtuch, Zum Abtrocken, als Unterlage auf Fitnessgeräten. Und sind einfach einrollbar und somit seeeeeeeehr platzsparend.
    • Bzgl. mit dem Rad zur Arbeit: Was Du eventuell noch beachten solltest, ist ein Gepäckträger am Rad. Ich arbeite im Büro und es ist nicht gerade schön, wenn man mit einem durchgeschwitzem Hemd/T-Shirt ins Büro kommt, weil man einen vollgepackten Rucksack beim Fahrrad fahren auf dem Rücken getragen hat. Kommt aber natürlich darauf an, wie schnell du schwitzt und in welcher Branche du arbeitest ;)

      Empfehlen kann ich die Taschen von Ortlieb. Zum Beispiel hier zu finden. Sind wasserdicht und haben eine sehr gute Qualität. Kann ich selbst bezeugen. Werde mir jetzt die Tage noch eine Regenhose fürs Fahrradfahren kaufen.
    • Basti86 schrieb:

      Bzgl. mit dem Rad zur Arbeit: Was Du eventuell noch beachten solltest, ist ein Gepäckträger am Rad. Ich arbeite im Büro und es ist nicht gerade schön, wenn man mit einem durchgeschwitzem Hemd/T-Shirt ins Büro kommt, weil man einen vollgepackten Rucksack beim Fahrrad fahren auf dem Rücken getragen hat.
      Sehr guter Hinweis. Ich habe an meinem Rad einen Klick-Korb, in den schmeiße ich einfach meinen Rucksack rein.
    • freshprince85 schrieb:

      Danke euch erst mal allen!!

      Da @DWDawson gefragt hatte: Es sind laut Google Maps 8Km. Man schlägt mir dafür 26min vor.
      Wenn ich mal so überlege: Mit dem Auto benötige ich (inkl. Fußweg zum Auto, Parkplatzsuche, Fußweg zur Arbeit) ja ca. 20-25min ... da wirken die 26min mit Fahrrad doch seeeeeehr sportlich.
      Nein, das ist nicht sportlich. Ich kenne natürlich deinen Weg nicht, aber mit dem Bike hast du weniger und kürze stops als mit dem Auto.
      ... am Anfang war es nur ein Gedanke...
    • huesla schrieb:

      freshprince85 schrieb:

      Danke euch erst mal allen!!

      Da @DWDawson gefragt hatte: Es sind laut Google Maps 8Km. Man schlägt mir dafür 26min vor.
      Wenn ich mal so überlege: Mit dem Auto benötige ich (inkl. Fußweg zum Auto, Parkplatzsuche, Fußweg zur Arbeit) ja ca. 20-25min ... da wirken die 26min mit Fahrrad doch seeeeeehr sportlich.
      Nein, das ist nicht sportlich. Ich kenne natürlich deinen Weg nicht, aber mit dem Bike hast du weniger und kürze stops als mit dem Auto.
      26 Minuten für 8,0 km wären ohne jeglichen Stop 18,5 km/h. In Berlin wirst du das ein oder andere Mal stoppen müssen. Da musst du während du fährst schon um die 20 km/h schaffen. Für Gelegenheitsradler mit einem normalen Citybike ist das schon nicht ohne.



      Doylebeule schrieb:

      Leider ist dann auch der Fahradweg eher was für die Mutigeren. Eine aktuelle Strecke (rund um den Alex, Torstraße) hat dann nichtmal zu 50% Radwege, sondern ist auch noch in der Kategorie "Durchkämpfen" eher der höhere Schwierigkeitsgrad, mit engen zweispurigen Straßen, 2. Reihe Parken und Bus- und Tramlinie.
      Ich kenne natürlich die Gegend nicht. Aber häufig findet man für das Fahrrad viel bessere Wege in Nebenstraßen, als immer an den Hauptautorouten oder Haupttouristenplätzen zu fahren. Wenn ich dafür gut durchkomme und wenig halten muss (am besten mit wenig Ampeln), dann nehme ich dafür auch gerne einen kleinen Umweg in Kauf.
    • Neu

      Bekanntlich verjähren die meisten Straftaten nach einer gewissen Zeit. Was mich allerdings überrascht, daß das bei Totschlag auch nach 20 Jahren Eintritt.

      Was mich interessiert ist:
      Verjähren Straftaten im allgemeinen um das Rechtssystem zu entlasten?
      Ist das verjähren des Totschlag bei Juristen unumstritten oder gibt es dort Forderungen das es wie beim Mord keine Verjährung gibt?
      ... am Anfang war es nur ein Gedanke...
    • Neu

      huesla schrieb:

      Verjähren Straftaten im allgemeinen um das Rechtssystem zu entlasten?
      Hintergrund der Verjährungsregelungen sei, dass nach einer gewissen Zeit Rechtsfrieden und Rechtssicherheit herrschen soll, sagt Stefan Caspari, Mitglied der Großen Strafrechtskommission des Deutschen Richterbundes. Alle von der Straftat Betroffenen – also Täter, Opfer oder deren Angehörige – können und müssen dann mit der strafrechtlichen Aufarbeitung abschließen.

      huesla schrieb:

      Ist das verjähren des Totschlag bei Juristen unumstritten oder gibt es dort Forderungen das es wie beim Mord keine Verjährung gibt?
      Juristen sind da bestimmt unterschiedlicher Meinung, aber auf diese eher pragmatische Berufsgruppe kommts ja nicht an, sondern auf die Politiker. Die entscheiden darüber... und sind wir ehrlich, es brauch nur einen Fall der medial besonders geeignet ist und die Diskusion würde auf den Tisch kommen.
      -------------
      Team Goff
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