• Man muss immer daran denken, wie Russland Krieg führt. Im 2. Weltkrieg wurde die erste Reihe z. T. ohne Waffe an die Front geworfen. Die, die überlebt haben, haben sich die Waffen gefallener Feinde, oder die gefallener Kameraden geschnappt. Hinter den Linien standen nochmals Soldaten, die den Auftrag hatten, "fahnenflüchtige" eigene Leute zu erschießen. Letzteres wird auch in diesem Krieg praktiziert.

    Russland ist jetzt schon auf dem Weg hin zu einem totalitären Staat. Das kann auch noch gesteigert werden. Die Frage ist, ob sich unter solchen Bedingungen organisierter Widerstand zusammenfinden kann.

    Und deswegen haben die Russen im 2. WK auch die meisten Verluste erlitten. Ohne die geographischen und klimatischen Bedingungen und den 2-Fronten-Krieg, wäre die Wehrmacht wahrscheinlich auch noch bis Moskau marschiert (bzw hätte es auch final erobert) . Und wieviele besonders staatstreue Soldaten bräuchte man da denn, um sein eigenes Volk in den kollektiven Selbstmord zu treiben? Ich gehe mal fest davon aus, dass 80-90 Prozent der Russen der Krieg völlig am Arsch vorbei geht.

    Am Ende entscheiden die Oligarchen und China über Wohl und Wehe der Russen

    Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!

    2 Mal editiert, zuletzt von Buccaneer (22. August 2024 um 08:25)

  • Man muss immer daran denken, wie Russland Krieg führt. Im 2. Weltkrieg wurde die erste Reihe z. T. ohne Waffe an die Front geworfen. Die, die überlebt haben, haben sich die Waffen gefallener Feinde, oder die gefallener Kameraden geschnappt. Hinter den Linien standen nochmals Soldaten, die den Auftrag hatten, "fahnenflüchtige" eigene Leute zu erschießen. Letzteres wird auch in diesem Krieg praktiziert.

    Russland ist jetzt schon auf dem Weg hin zu einem totalitären Staat. Das kann auch noch gesteigert werden. Die Frage ist, ob sich unter solchen Bedingungen organisierter Widerstand zusammenfinden kann.

    So vergleiche kann man aber nicht ran ziehen.

  • Diese beiden Artikel fand ich interessant. Man beobachtet ja nur aus der Ferne und kann das schwer einschätzen, aber erstmal scheint es plausibel.

    Russische Soldaten, die Wehrdienst leisten und nicht vorbereitet für diesen Krieg waren und da an der Grenze eingesetzt, nun in Gefangenschaft gelandet sind, da ergeben und eigentlich nur nach Hause wollen, wie Tagesschau berichtet.

    Russen in Kriegsgefangenschaft: "Wir wollen nach Hause"
    Bei ihrer Offensive in Kursk haben die Ukrainer Hunderte Russen in Kriegsgefangenschaft genommen. Dabei handelt es sich oft um junge Wehrdienstleistende, die…
    www.tagesschau.de

    Und ein Artikel von RBB über 2 Wehrpflichttige Ukrainer, die nicht in den Krieg wollen. Soll es lt. dem Artikel 280.000 Männer davon in Deutschland geben. In Europa? Eine erschreckende Situation und es sieht leider nicht nach einem Ende in naher Zukunft aus.

    Sie wollen nicht in den Krieg – egal, wie hoch der Druck wird
    In letzter Zeit wächst der Druck auf ukrainische Männer im wehrpflichtigen Alter, die sich im Ausland aufhalten. Nun bekommen sie keine neuen Pässe mehr. Zwei…
    www.google.com
  • d1sturbeD

    Gute Politik muss sich gerade im Bereich Sicherheit auf alle möglichen Szenarien einstellen, die mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit eintreten könnten.

    Dazu zählen:

    • ein Wahlsieg Trumps+Rückzug aus der NATO
    • ein Angriff Chinas auf Taiwan, wodurch selbst unter Harris die USA in Fernost gebunden wären
    • ein russischer Angriff auf NATO-Territorium - warum gibt es die NATO überhaupt (noch)?

    Die großen westlichen Armeen (UK, F, D) sind allesamt in einem schlechten Zustand und weniger auf Landesverteidigung, als auf internationale Einsätze ausgerichtet.

    Die deutsche Politik der letzten Jahre war v. a. extrem eindimensional, arrogant und gegenüber russland sehr naiv.

    Nordstream wurde selbst nach 2014 trotz deutlicher Warnungen vieler Alliierter gebaut, während Balten und Polen, sowie die Ukraine ab 2014 nur noch ein Ziel kannten: komplett weg von russischem Gas. Diese Warnungen gab es schon in den 2000er Jahren.

    Der Ukraine als Opfer der russischen Aggression wurden die Minsk-Abkommen aufgezwungen, während der Aggressor belohnt wurde.

    Länder wie die USA und GB haben die Ukraine ab 2014 militärisch unterstützt. Deutschlands Beitrag? Fehlanzeige!

    Hätten alle so gehandelt wie Deutschland, wäre die Ukraine wahrscheinlich tatsächlich innerhalb weniger Tage oder Wochen gefallen. Hier sei auch noch einmal an die Diskussion über 5.000 Helme erinnert, die schon damals grotesk war.

    Was ist tatsächlich "unseriös" und "populistisch" - weiterleben im Takatukaland, es wird keinen russischen Angriff auf die NATO geben und falls doch, sind ja noch die Polen und die Nordeuropäer da? Oder ist es "unseriös und populistisch" sich auf dieses Szenario vorzubereiten, das von russland selbst mehrfach angekündigt und von Experten als möglich ab 2027/29 angesehen wird?

    Sagt dir der Begriff 'Projektion' etwas?

    PS: Wie groß muss das Schild mit der Aufschrift "Sarkasmus" an einer Aussage eigentlich noch sein, bevor es von einigen hier wahrgenommen wird?

    Ja, ich stelle manches zugespitzt dar, in der Hoffnung, den ein oder anderen aus der "Friede-Freude-Eierkuchen"-Komfortzone holen zu können.

  • Ich glaube die wenigsten sehen die derzeitigen Spannungen/Ereignisse auf der ganzen Welt als eine Lapalie an aber man darf auch nicht die eigene Seite ständig runterreden.

    Russland hat Probleme die Ukraine in die Knie zu zwingen und sieht sich derzeit ganz neuen Problemen konfrontiert, den Krieg auf eigenem Territorium.

    Das beste Mittel für die Ukraine ist Zeit und dies spricht klar gegen Russland. Im Stande dies zu ändern ist man aber nicht.

    Das die USA die Nato verlassen sehe ich auch überhaupt als nicht realistisch an. Weder aus militärischer, noch aus wirtschaftlicher Sicht macht dies einfach keinen Sinn. Unabhängig davon glaube ich derzeit eher an einen Sieg der Demokraten, daher erübrigt sich der Absatz vielleicht auch in Gänze.

    #HereWeGo!

  • Was ist tatsächlich "unseriös" und "populistisch" - weiterleben im Takatukaland, es wird keinen russischen Angriff auf die NATO geben und falls doch, sind ja noch die Polen und die Nordeuropäer da? Oder ist es "unseriös und populistisch" sich auf dieses Szenario vorzubereiten, das von russland selbst mehrfach angekündigt und von Experten als möglich ab 2027/29 angesehen wird?

    ...

    Ja, ich stelle manches zugespitzt dar, in der Hoffnung, den ein oder anderen aus der "Friede-Freude-Eierkuchen"-Komfortzone holen zu können.

    Jetzt wirst Du unnötigerweise polemisch. Passiert meistens, wenn jemandem die guten Argumente ausgehen ...

    Du bezeichnest es also als Takatukaland, wenn man einen russischen Angriff auf die NATO in absehbarer Zeit für äußerst unwahrscheinlich bzw. unrealistisch hält. Ok ... dann erübrigt sich jegliche Diskussion, denn auf alle Argumente, die für diese Haltung vorgebracht werden, gehst Du gar nicht erst ein. Du beharrst auf Deinem Standpunkt, dass man das Szenario "Morgen ist die Ukraine gefallen, und Russland hat nichts besseres zu tun, als unmittelbar übermorgen einen NATO Staat zu überfallen" als Maßstab aller Planung und Entscheidungen ansehen muss. Wer lebt hier noch gleich in einer Fantasiewelt?

    Ach ja, nur weil man das im Gegensatz zu Dir für kein realistisches Szenario hält, und belegt, warum man dieser Meinung ist, heisst das nicht, dass man der Meinung ist, die NATO/EU/Deutschland sollten nicht auf ein solches Szenario vorbereitet sein. Nur sind einige von uns halt der Meinung, dass man dies schon mehr oder weniger ausreichend ist, und dass die vielleicht noch fehlenden Prozente durchaus in der Zeit noch aufgeholt werden können, die Russland noch in der Ukraine "beschäftigt" ist.

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  • In diesem Punkt sind wir uns einig. Ein Rückzug der USA aus der NATO wäre gegen die eigenen Interessen. Die Frage, ob man von einem Präsidenten Trump rationale Entscheidungen erwarten kann, beantworte ich für mich allerdings ziemlich eindeutig mit nein. Zumal er auch schon angekündigt hat, nach einem Wahlsieg "aufzuräumen" und Posten mit treuen Gefolgsleuten zu besetzen, weshalb es deutlich unwahrscheinlicher wird, dass ihm jemand in den Arm fällt.

  • Viele Punkte, die zunächst erst einmal eintreten müssen, bevor es heikel werden könnte.

    Interpretiere ich deine Aussage richtig? Ein bisschen Krieg an der Ostflanke der NATO wäre nicht so schlimm?

    Ich bin eher der Auffassung, dass ein Krieg russland-NATO auf jeden Fall verhindert werden muss. Wie kann das erreicht werden? Die Kosten für einen russischen Angriff müssen so hoch sein - und zwar in jedem Szenario - dass sich ein Angriff für russland auf keinen Fall lohnt, sprich Abschreckung + es darf kein Zweifel bestehen, dass jede russische Zuckung in Richtung NATO-Territorium mit Artikel 5 beantwortet wird.

  • - dass sich ein Angriff für russland auf keinen Fall lohnt, sprich Abschreckung + es darf kein Zweifel bestehen, dass jede russische Zuckung in Richtung NATO-Territorium mit Artikel 5 beantwortet wird.

    Sprich, Du forderst den Status Quo :madness

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  • Sprich, Du forderst den Status Quo :madness

    Nein, ich fordere den status quo des Kalten Kriegs hinsichtlich Zustand und Ausrüstung der europäischen Armeen und eigentlich sogar mehr, weil es im Gegensatz zu damals heute den Unsicherheitsfaktor USA gibt.

  • Interpretiere ich deine Aussage richtig? Ein bisschen Krieg an der Ostflanke der NATO wäre nicht so schlimm?hEin

    Ein schwaches Bienenvolk überlebt den Spätsommer nicht, wenn es seinem Feind (Der Hornisse) ständig außerhalb entgegentritt, sondern wenn er sich umsichtig in seinen Territorien verteidigt.

    Ich halte es weiterhin für richtig und sinnvoll die Ukraine zu unterstützen.

    Und ich spreche hier nicht von Provokation oder Effekthascherei, sondern weiterhin von Diplomatie. Ein sehr geringes Maß der 47 ansiedelnden europäischen Völker/Länder würde nicht auf einen Angriff Russland reagieren.

    Du fischst mir dazu viel in Schreckensszenarien und gelinde gesagt ermüdet mich das.

    #HereWeGo!

  • Nein, ich fordere den status quo des Kalten Kriegs hinsichtlich Zustand und Ausrüstung der europäischen Armeen und eigentlich sogar mehr, weil es im Gegensatz zu damals heute den Unsicherheitsfaktor USA gibt.

    Schau doch mal in die Kriegsjahre zurück. Ich habe selten erlebt, das Amerika auf europäischen Boden sofort reagiert hat.

    Im übrigen sehe ich Russland in keinster Weise als so stark an, alsdass man uns überrennen würde, wenn man dies nicht mal in der Ukraine schafft und sich ordentlich auftreibt.

    #HereWeGo!

  • Ein schwaches Bienenvolk überlebt den Spätsommer nicht, wenn es seinem Feind (Der Hornisse) ständig außerhalb entgegentritt, sondern wenn er sich umsichtig in seinen Territorien verteidigt.

    Ich halte es weiterhin für richtig und sinnvoll die Ukraine zu unterstützen.

    Und ich spreche hier nicht von Provokation oder Effekthascherei, sondern weiterhin von Diplomatie. Ein sehr geringes Maß der 47 ansiedelnden europäischen Völker/Länder würde nicht auf einen Angriff Russland reagieren.

    Du fischst mir dazu viel in Schreckensszenarien und gelinde gesagt ermüdet mich das.

    Verdrängung ist eine zutiefst menschliche Eigenschaft. Die meisten von uns haben den Kalten Krieg nur als Kind/Jugendlicher erlebt und anschließend folgte eine ca. 30-jährige Phase ohne größere äußere Bedrohungen, abgesehen von islamistischem Terror.

    Es fällt vielen sichtbar schwer, sich auf die neuen Gegebenheiten einzustellen.

    Ich stand den out-of-area-Einsätzen der NATO bzw. westlicher Länder in Afghanistan oder im Irak immer skeptisch bis ablehnend gegenüber.

    Jetzt geht es allerdings um Landesverteidigung.

  • Schau doch mal in die Kriegsjahre zurück. Ich habe selten erlebt, das Amerika auf europäischen Boden sofort reagiert hat.

    Im übrigen sehe ich Russland in keinster Weise als so stark an, alsdass man uns überrennen würde, wenn man dies nicht mal in der Ukraine schafft und sich ordentlich auftreibt.

    Das ist ein gutes Beispiel, welches meinen Punkt bestätigt. Die USA haben sich nach dem 1. Weltkrieg wieder aus Europa in den Isolationismus zurückgezogen. Sie waren nie Völkerbundmitglied.

    Diesen Fehler hat man nach dem 2. Weltkrieg zum Glück nicht wiederholt.

    Unter Trump würde eine Rückkehr in den Isolationismus drohen.

  • Ich mag keine Gläser, die stets halbleer sind. Viel Erfolg noch. Bin wieder raus und melde mich von der Front, wenn es denn so kommt. Bei so wenig militärischen europäischen Erzeugnissen wird mein Reservistendasein wahrlich nicht lange andauern.

    #HereWeGo!

  • Wenn man sieht, mit welchem Eifer derzeit Polen, Tschechien, Rumänien oder das Baltikum die Verteidigungsfähigkeiten erhöhen, nicht nur um abzuschrecken sondern auch um im Bündnisfall an der Seite stehen zu können, sehe ich die Wahrscheinlichkeit für eine russische Offensive auf einen NATO-Staat im niedrigen Prozentbereich, die Erfolgschancen weit darunter. (Dann eher Moldau/Transnistrien)
    Putin hat acht Jahre Vorbereitung nach der Krim-Annektion gehabt und holt sich trotzdem eine blutige Nase in der Ukraine. Die dreitägige Spezialoperation ist im dritten Kriegsjahr. Sicherlich hätte man sich mehr Wirkung durch die Sanktionen gewünscht, aber auch die werden langfristig wirken. Die russische Wirtschaft hat Produktionsprobleme und kann die Nachfrage nicht bedienen, die Inflation ist auf dem Weg zum türkischen Niveau, der Brain Drain an den Hochschulen ist enorm. Alles Faktoren, die selbst nach einem Sieg im Ukraine-Krieg bestehen bleiben, will man den nächsten Angriff vorbereiten. Man hat schon kaum Arbeitskräfte und Soldaten braucht man ja auch noch. Ich meine, die Taktik, Leute, die gegen die Regierung demonstrieren, einfach wegzusperren, ist effektiv, aber ob die sich dann aus dem Knast freiwillig für den Fronteinsatz melden, glaube ich weniger.
    Putin muss zudem ja auch darauf hoffen, dass der Iran mit Israel die Füße still hält, sonst gehen ihm jede Menge fest eingeplante Drohnen aus, die Söldner-Truppen müssen zudem in der Sahelzone ran und ob etwa Indien seine Pseudo-Neutralität aufrecht erhält und weiter Öl und Co aus Russland bezieht, kann ich mir bei einem heißen Konflikt mit der NATO schwer vorstellen.

    Ok - Apokalypse now is coming...

    Ja, vor allem ist der Angriff quasi abgemachte Sache für den Tag nach Trumps Wahlsieg, die eigene Verteidigungsfähigkeit gleich Null. Da können wir doch gleich anfangen, russisch auf Duolingo zu lernen. Wozu also noch diskutieren, wenn es klar ist, dass man untergeht? Bringt ja eh nichts.

    Beverly Hills 90210, Cleveland Browns 3

  • Ich mag keine Gläser, die stets halbleer sind. Viel Erfolg noch. Bin wieder raus und melde mich von der Front, wenn es denn so kommt. Bei so wenig militärischen europäischen Erzeugnissen wird mein Reservistendasein wahrlich nicht lange andauern.

    Falsche Metapher - mit Nörgelei hat das nichts zu tun. Die NATO hat nach Ende des Kalten Krieges massiv abgerüstet und den Fokus von Landesverteidigung auf out of area-Einsätze gelegt. Da die äußere Bedrohung und somit Landesverteidigung wieder deutlich stärker in den Fokus gerückt ist, muss wieder umstrukturiert und aufgerüstet werden. Eigentlich logisch. Keine Ahnung, weshalb das hier so viel Widerstand hervorruft.

    Heeeath M. W. haben nicht nur die Länder Bündnisverpflichtungen zu erfüllen, die sich in der Nähe von russland befinden.

  • Nein, ich fordere den status quo des Kalten Kriegs hinsichtlich Zustand und Ausrüstung der europäischen Armeen und eigentlich sogar mehr, weil es im Gegensatz zu damals heute den Unsicherheitsfaktor USA gibt.

    Im kalten Krieg gab es die UDSSR und den Warschauer Pakt, die militärisch ebenfalls deutlich stärker dastanden, als Russland und Verbündete es derzeit tun. Wie viele ehemalige Mitglieder des WP sind inzwischen in der NATO, oder nicht mehr mit Russland alliiert? Das sind Faktoren, die Du völlig außer Acht lässt. Und Du ignorierst weiterhin die Frage, wo Deiner Meinung nach Russland all die Menschen hernehmen soll, die einerseits diesen Fokus auf Kriegsproduktion bewirken sollen, und andererseits die im Ukrainekrieg verlorenen Soldaten ersetzen sollen.

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  • Im kalten Krieg gab es die UDSSR und den Warschauer Pakt, die militärisch ebenfalls deutlich stärker dastanden, als Russland und Verbündete es derzeit tun. Wie viele ehemalige Mitglieder des WP sind inzwischen in der NATO, oder nicht mehr mit Russland alliiert? Das sind Faktoren, die Du völlig außer Acht lässt. Und Du m

    Und jetzt hat russland mit China die zweitgrößte Volkswirtschaft und zweitstärkste Armee im Rücken. Mir ist schon klar, dass China russland als Werkzeug gebraucht und möglicherweise irgendwann fallen lässt. Fakt ist jedoch, dass China bislang im Ukrainekrieg hinter russland steht und beide durch das gemeinsame Feindbild "der Westen" geeint sind. Weiterhin unterstützen ernst zu nehmende Militärmächte wie Iran oder Nordkorea russland. Global betrachtet stehen sich in Europa, im Nahen Osten und in Fernost/in der Pazifikregion zwei klar definierbare Lager gegenüber, die beide stark genug sind, von der anderen Seite nicht überrannt zu werden. Im Gegenteil.

  • Ich verstehe, dass Du in der Ukraine persönlich involviert bist, aber in Deiner paranoiden Welt möchte ich wirklich nicht leben. Wäre schön, wenn Du auch mal auf Gegenargumente eingehen würdest.

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  • Und jetzt hat russland mit China die zweitgrößte Volkswirtschaft und zweitstärkste Armee im Rücken. Mir ist schon klar, dass China russland als Werkzeug gebraucht und möglicherweise irgendwann fallen lässt. Fakt ist jedoch, dass China bislang im Ukrainekrieg hinter russland steht und beide durch das gemeinsame Feindbild "der Westen" geeint sind. Weiterhin unterstützen ernst zu nehmende Militärmächte wie Iran oder Nordkorea russland. Global betrachtet stehen sich in Europa, im Nahen Osten und in Fernost/in der Pazifikregion zwei klar definierbare Lager gegenüber, die beide stark genug sind, von der anderen Seite nicht überrannt zu werden. Im Gegenteil.

    Also dafür, dass wir das Feindbild der Chinesen sind, machen sie aber verdammt viele Geschäfte mit uns. Kommen wir doch erst mal zu der Basisfrage überhaupt: was sollte Russland mit einem Angriff auf (sagen wir mal) Polen überhaupt bezwecken? "Eingemeindung" von 800 Millionen Europäern?

    Der Territorial-Krieg mit der Ukraine ist schon stumpfsinnig hoch 12 und wirkt wie völlig aus der Zeit gefallen. Da kann man sich vllt noch damit rausreden, dass man eine gemeinsame Historie hatte, die entzweit wurde. Aber ansonsten macht ein Eroberungskrieg 0.000 Sinn. Nur, um der neue Zar zu werden, opfert man nicht Millionen von Menschen, bzw bringt sein eigenes Leben in dem Moment in Gefahr, wenn man Europa attackiert.

    Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!

  • Und jetzt hat russland mit China die zweitgrößte Volkswirtschaft und zweitstärkste Armee im Rücken. Mir ist schon klar, dass China russland als Werkzeug gebraucht und möglicherweise irgendwann fallen lässt. Fakt ist jedoch, dass China bislang im Ukrainekrieg hinter russland steht und beide durch das gemeinsame Feindbild "der Westen" geeint sind. Weiterhin unterstützen ernst zu nehmende Militärmächte wie Iran oder Nordkorea russland. Global betrachtet stehen sich in Europa, im Nahen Osten und in Fernost/in der Pazifikregion zwei klar definierbare Lager gegenüber, die beide stark genug sind, von der anderen Seite nicht überrannt zu werden. Im Gegenteil.

    Das ist eine Sichtweise. Eine andere ist, das Russland und China bestenfalls Frenemies sind, die zum einen auch territorialle Konflikte miteinander haben und bei denen sich die Gewichtung von Macht und Einfluss klar in Richtung China verschoben hat und weiter verschiebt.

    Auch bei den anderen von Dir genannten Staaten ist imho keine Blockbildung zu erkennen. Ja, die sind auch für eine Multipolare Weltordnung, aber wenn es um die konkrete Ausgestaltung derselben geht dürften sich nur wenige Gemeinsamkeiten finden.

    Make Lying Wrong Again!

  • Ich verstehe, dass Du in der Ukraine persönlich involviert bist, aber in Deiner paranoiden Welt möchte ich wirklich nicht leben. Wäre schön, wenn Du auch mal auf Gegenargumente eingehen würdest.

    Nichts gelernt. Das sind dieselben Sprüche, die sich u. a. Polen und Balten im Zusammenhang mit der Diskussion um Nordstream anhören durften: paranoid, russophob.

    Ich bin seit über 20 Jahren sprachlich in der Lage, polnische Medien und Experten zu verfolgen. Seit ein paar Jahren trifft dies auch auf ukrainische und mit gewissen Abstrichen russische zu. Ich nehme ganz gewiss nicht für mich in Anspruch, ein ausgewiesener Osteuropaexperte zu sein. Komischerweise klingen diejenigen, die das können ziemlich ähnlich wie ich.


    Buccaneer putin und seine Entourage sind blöderweise vom Wahn befallen, russland wahlweise in den Grenzen und Einflusszonen des russischen Kaiserreichs bzw. der Sowjetunion wiederherzustellen. Der imperiale Gedanke ist fest in der kulturellen DNA russlands verwurzelt, selbst bei vielen, die wir im Westen als Oppositionelle wahrnehmen.

    Alexej Nawalny: In der Ukraine misstrauisch beäugt
    Alexej Nawalny war der wichtigste russische Oppositionelle. Doch in der Ukraine begegnete man dem Gegner Wladimir Putins mit Skepsis.
    www.zdf.de
    Viele Ukrainer halten Alexei Nawalny für einen Imperialisten
    Weltweit geniesst der in Sibirien inhaftierte russische Oppositionelle den Ruf, Putins Erzfeind zu sein. Doch viele Ukrainer halten ihn für einen…
    www.nzz.ch
  • Verdrängung ist eine zutiefst menschliche Eigenschaft. Die meisten von uns haben den Kalten Krieg nur als Kind/Jugendlicher erlebt und anschließend folgte eine ca. 30-jährige Phase ohne größere äußere Bedrohungen, abgesehen von islamistischem Terror.

    Es fällt vielen sichtbar schwer, sich auf die neuen Gegebenheiten einzustellen.

    Ich stand den out-of-area-Einsätzen der NATO bzw. westlicher Länder in Afghanistan oder im Irak immer skeptisch bis ablehnend gegenüber.

    Jetzt geht es allerdings um Landesverteidigung.

    Auch da hingt der Vergleich

    Im kalten Krieg gab es eine UdSSR die richtig aufgerüstet war.

    Jetzt ist es Russland die auch noch ehemalige sowjet Staaten gegen sich stehen hat

  • Nichts gelernt. Das sind dieselben Sprüche, die sich u. a. Polen und Balten im Zusammenhang mit der Diskussion um Nordstream anhören durften: paranoid, russophob.

    Paranoid in dem Sinn, dass Du China mit ins Spiel bringst. Wie bereits von anderen erwähnt wurde, sind das bestenfalls Frenemies, und China wird schön sein Mäntelchen nach dem Wind hängen, und der weht Russland derzeit eher entgegen.

    Und weiterhin warte ich auf eine Antwort von Dir, wo Russland die Truppen für weitere Angriffsfeldzüge herbekommen soll ...

    When I die and go to hell, hell will be a Brett Favre
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  • Das ist eine Sichtweise. Eine andere ist, das Russland und China bestenfalls Frenemies sind, die zum einen auch territorialle Konflikte miteinander haben und bei denen sich die Gewichtung von Macht und Einfluss klar in Richtung China verschoben hat und weiter verschiebt.

    Ich sehe ehrlich gesagt keinen großen Widerspruch zu meiner Aussage.

  • Der imperiale Gedanke ist fest in der kulturellen DNA russlands verwurzelt,

    Okay da kann man dann nichts machen. Diese scheiß Bolschewisten Russen aber auch.

    Welche DNA haben wir eigentlich, vielleicht wird es mal wieder Zeit endlich im dritten Anlauf die Franzosen zu besiegen.

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