RB Leipzig. Wohin führt der Weg?

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    • Disastermaster schrieb:

      .

      Mir ist RBL relativ Jacke wie Hose, mich stören sie nicht, ich brauch sie nicht.
      Was mich stört ist das die DFL hier ganz offensichtlich probiert mit fadenscheinigen Argumenten ihre selbstgemachten Satzunglücken zu kaschieren.

      Wenn man das gut heißt nur weil man RBL nicht leiden kann, dann müsste man auch gut heißen das die DFL dem eigenen Verein ähnlichen Dinger zumutet zu denen sie nicht berechtigt ist.


      Dann sitzt irgendwann ein Manager von RB in der DFL.

      Ich sehe es wie Heidel -
      »Vielen ist noch gar nicht bewusst, was da gerade passiert«, meint Christian Heidel, der Manager von Mainz 05. Sollte die Dose der Pandora nämlich wirklich aufgehen und Red Bull den bisherigen Weg weitergehen, wäre das ein Bruch mit allen Traditionen und das Zeitalter des Fußballs der Konzerne eingeläutet. Aber was passiert, wenn Red Bull der Fußball mittelfristig doch lästig werden sollte und der Konzern das Recht einfordert, an einen anderen Investor verkaufen oder gar den Ort wechseln zu dürfen? Und wer will anderen Firmen eigentlich verbieten, was Red Bull erlaubt wird? »Dann haben wir demnächst vielleicht ein chinesisches Unternehmen, das sich engagieren will, das ist ein riesengroßes Problem«, sagt Heidel.


      Die Philosophie des Clubs -
      Red Bull gibt eine halbe Milliarde Euro aus – nur für Sportmarketing

      Wer das nun für eine der üblich großspurigen Aussagen von Sponsoren halten sollte, unterschätzt die gewaltige Wucht von Red Bull. Eine halbe Milliarde Euro gibt das Unternehmen im Jahr weltweit für Sportmarketing aus, nur Nike, Adidas und Coca-Cola investieren noch mehr Geld im Sport. Doch im Gegensatz zu ihnen hat Red Bull einen radikal anderen Ansatz. »Wir kaufen nicht einfach für einen Koffer voller Geld einen Kotflügel, um ihn mit unserem Logo zu bekleben, wir betreiben unseren eigenen Rennstall, wir übernehmen selbst die Verantwortung«, sagt Mateschitz, der früher Marketingmanager für die Zahnpastamarke Blendax war. Auf Fußball übertragen bedeutet das: Wir wollen nicht nur der Sponsor auf dem Trikot sein, sondern den Klub haben!


      11freunde.de/artikel/wie-gefaehrlich-ist-rb-leipzig
    • LuckySpike schrieb:

      Dann sitzt irgendwann ein Manager von RB in der DFL.

      Ich sehe es wie Heidel -


      Die Philosophie des Clubs -


      11freunde.de/artikel/wie-gefaehrlich-ist-rb-leipzig


      und was soll uns das sagen? Nur weil man gegen etwas ist, setzt man einfach mal geltendes Recht außer Kraft? Nochmal hier geht es doch nicht darum ob man Rasen Ball mag oder nicht, sondern darum das hier eine Lizenz unter fadenscheinigen Gründen verweigert wird.


      Abgesehen davon betreibt Heidel da kräftig Polemik, den was soll Red Bull den verkaufen? Vereine kann man nicht besitzen, Vereine kann man nicht verkaufen. Und dann gleich noch die bösen Chinesen hinterher schieben :hinterha:
      [SIZE="4"]In Peyton we trust!! [/SIZE]
    • bgesehen davon betreibt Heidel da kräftig Polemik, den was soll Red Bull den verkaufen? Vereine kann man nicht besitzen, Vereine kann man nicht verkaufen. Und dann gleich noch die bösen Chinesen hinterher schieben


      Klar ist das überspitzt, aber im Prinzip ist doch die Frage wenn ich nix gegen RB Leipzig habe, dann ist CC Darmstadt oder DRO Bielefeld auch nicht weit bzw. möglich. Und wieso kann man Vereine nicht verkaufen? Man nimmt dann einfach 8 Mitglieder von Firma X auf und die ändern dann per Satzung Namen etc. Das da nebenbei noch Geld fließ wird man schon möglich machen....
    • Am erfrischendsten und entlarvendsten an der ganzen Sache sind eigentlich Mateschitz' Aussagen:

      RB-Didi schrieb:

      Die Forderungen der DFL nach demokratischeren Führungstrukturen kämen laut Mateschitz "einem unsittlichen Antrag nahe", könnten "so nie und nimmer funktionieren und zu sportlichem Erfolg führen".

      Link

      Danke, das reicht mir schon.
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    • Mile High 81 schrieb:

      Klar ist das überspitzt, aber im Prinzip ist doch die Frage wenn ich nix gegen RB Leipzig habe, dann ist CC Darmstadt oder DRO Bielefeld auch nicht weit bzw. möglich.


      Gabs doch alles schon: Bayer Leverkusen, Bayer Uerdingen, LR Ahlen, eventuell Wolfsburg, Mannheim (CHIO) u.a.


      (mdr.de/sport/fussball_bl/logos…wImage-7_zc-03c27fd5.html)

      Und dann sind da noch die "Traditionsvereine" wie Duisburg, Schalke, Hannover, HSV, Fortuna Köln und viele mehr, die von Mäzenen und Darlehensgebern (die dann auch mal gern auf Rückzahlungen verzichtet haben)gut gelebt haben und zum Teil auch von diesen an die Wand gefahren wurden.

      Mir ist diese Doppelmoral der DFL/ des DFB zu wieder, bei RB da solch einen Eiertanz aufzuführen. RB ist ein Verein, der sauber geführt wird und wo es auf lange Zeit kein Problem mit Liquidität oder Überschuldung geben wird.
      Platzhalter
    • LuckySpike schrieb:

      Ein lupenreiner Traditionsverein. :mrgreen:

      Welche Verbindung hat RB eigentlich mit Leipzig?


      Hab ich nie gesagt! Meine Aussage war, dass manch Traditionsverein einfach mies geführt wurde, zum Teil nach Gutsherrenart, und jetzt eben auch dort verdient herumdümpeln, wo sie nun sind.

      Und Tradition schießt auch keine Tore.
      Platzhalter
    • Ein Götterbote sollte vielleicht mal einen eigenen RB Leipzig Thread aufmachen und die Beiträge dahin schieben. 1. hat das hier nix mehr mit der 3. Liga zu und 2. könnte das noch ziemlich spannend werden in Leipzig in den nächsten Wochen/Monaten/Jahren. So ein "Projekt" wie RB Leipzig hat es noch nie im deutschen Fussball gegeben. Schade das unser Freund Rocky das hier nimmer erleben durfte. Der hätte schon den ganzen Thread gesprengt :mrgreen:
    • LuckySpike schrieb:


      Welche Verbindung hat RB eigentlich mit Leipzig?


      Ganz einfach: Leipzig hat ein modernes WM Stadion da stehen, welches nicht genutzt wurde und man einfach übernehmen konnte. Dazu hat man keine "Konkurrenz" in der Region durch andere Vereine. Das hat die Red Bull Marketingabteilung schon richtig gut durchdacht.

      Und das Konzept geht auch auf. Beim Spiel Leipzig - Darmstadt waren 39147 Zuschauer im Zentralstadion, äh Red Bull Arena. Sowas hat es in der 3. Liga noch nie gegeben. Wenn RB mal in der 1. Buli spielt werden die wohl bei jedem Spiel ein ausverkauftes Stadion haben, dafür muss man kein Prophet sein.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Pat Barnes ()

    • BeRseRkeR schrieb:

      wenn niemand in Leipzip den Verein mag warum haben sie dann 40.000 Zuschauer in Liga 3?
      und zu Auswärtsspielen fahren schon jetzt mehr Leute als z.B. von Hoffenheim...


      Und genau deswegen ging Red Bull nach Lepizig. Da ist ja rundrum nix und die Leute sehnen sich nach Bundesliga Fussball. Dazu konnte man noch ein brach stehendes WM Stadion übernehmen. Wäre Red Bull z.B. ins Ruhrgebiet gegangen würden sie vor 5000 Zuschauer spielen.

      Der Verein ist auf dem Reissbrett geplant wurden und das zieht Red Bull jetzt eiskalt durch. Hier läuft das gleiche ab wie bei ManCity, PSG und Monaco. Ein grosser Sponsor kommt, übernimmt den Verein, und dann wird richtig Geld reingepumpt um so schnell wie möglich nach oben zu kommen. Nur hat Red Bull im Gegensatz zu den o.g. Vereinen ein Konzept. Da wurden mit Rangnick und Co nur die besten Leute geholt. Hier wird nichts dem Zufall überlassen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Pat Barnes ()

    • Pat Barnes schrieb:


      Und das Konzept geht auch auf. Beim Spiel Leipzig - Darmstadt waren 39147 Zuschauer im Zentralstadion, äh Red Bull Arena. Sowas hat es in der 3. Liga noch nie gegeben. Wenn RB mal in der 1. Buli spielt werden die wohl bei jedem Spiel ein ausverkauftes Stadion haben, dafür muss man kein Prophet sein.


      Also bitte ja ... was Leipzig kann machte die Fortuna schon vor 5 Jahren :mrgreen:

      transfermarkt.de/de/fortuna-du…/spielbericht_917485.html

      Und ja ich war dabei und es war geil :bounce:
    • Pat Barnes schrieb:


      Der Verein ist auf dem Reissbrett geplant wurden und das zieht Red Bull jetzt eiskalt durch.

      Und so wie die Vereinstruktur aufgebaut ist kann Leipzig jederzeit sofort den Verein schließen auch während der laufenden Saison. Es muß keine Mitgliederversammlung abgehalten werden, da man jederzeit grundlos allen Mitglieder kündigen kann.
      Disa hat ja Recht mit der rechtlichen Seite.
      Es geht mehr darum, dass man so ein Konstrukt nicht in der DFL haben möchte. Sportlich ist das weniger bedenklich als der administrative Aspekt.
      Wenn RB ihre Anliegen nicht durchbringen kann gegenüber den anderen Vereinen in der DFL kann man jederzeit drohen den Ligabetrieb von Leipzig einzustellen.

      Wo VW, Bayer oder Hopp noch eine starke regionale Bindung haben und den Verein nicht fallen lassen, spielt es bei RB und Leipzig keine Rolle.
      Verein schließen und sich den nächsten suchen, der sein Vereinslogo geändert haben möchte.
    • Hier mal meine Aussage über RB Leipzig vom 3.3. im FCB Thread:

      Pat Barnes schrieb:

      Ähm Red Bull Leipzig :hinterha:

      Die werden diese Saison wohl in die 2. Liga aufsteigen und dann werden die richtig Gas geben. In 4-5 Jahren sehe ich die in der Champions League. Wenn man sich mal ein wenig mit der "Sportmarke Red Bull" befasst, wird man schnell merken, dass die keine halben Sachen machen. Die werden in den nächsten Jahren ein Schwergewicht in der Bundesliga werden.

      Red Bull will immer den ultimativen Erfolg. Ob das jetzt bei ihren Randsportarten ist, die sie unterstützen, in der Formel 1 oder im Fussball. Da wird nichts dem Zufall überlassen. In der F1 wurde ein Adrian Newey, der beste Motorsportingenieur dieser Zeit, verpflichtet um Vettels Auto zu bauen und jetzt ist unser Seb Serienweltmeister.

      Beim Fussball sieht es nicht anders aus. Zu Beginn lief es nicht optimal, mit Red Bull Salzburg liessen sich die internationalen Topspieler nicht ziehen, keiner wollte in der international schwachen Ösi-Liga spielen. Also kaufte man sich den Leipziger Verein, nannte ihn RB Leipzig (RasenBallsport Leipzig). Dass das RB eigentlich für Red Bull steht weiss eh jeder. Dazu trägt man seine Heimspiele in der WM Arena von 2006 aus. Zentralstadion? Nee der Name geht ja garnet, also kaufte man die Namensrechte und jetzt heisst es Red Bull-Arena. Sportlich lief es zu Beginn nicht optiomal, also müssen Experten her, man holte also nicht Adrian Newey, sondern mit Ralf Rangnick den besten Mann der auf dem Markt war und machte ihm zum Sportdirektor bei Red Bull Fussball. Und plötzlich ging es bei Leipzig so richtig aufwärts. Man stieg in die dritte Liga auf und schafft wohl den Durchmarsch in die 2. Liga. In Salzburg (wo Rangnick auch für zuständig ist) holte er Roger Schmitt als Trainer und mit dem Konzept von Rangnick geht es auch da steil aufwärts. Man ist da auf dem besten Weg die nächsten Jahre Serienmeister in Ösi zu werden und in der Europa League spielt Salzburg auch überragend, zerlegt einfach mal so Ajax. Alles nur Zufall? Nein!

      Bei Red Bull ist alles bis in das kleinste Detail geplant und da werden nur die besten Leute geholt und das Ziel ist immer die Nummer 1 zu werden.

      Und wo man wieder sieht, wie clever Red Bull ist, sieht man das sie Leipzig als Standort gewählt haben. Man hätte ja auch nach München gehen können (liegt ja nah an Österreich), das Olympiastadion bissi aufmotzen, dann die Namensrechte kaufen und fertig. Nur ist in München kein Markt da. Der ist schon an Bayern und 1860 vergeben.
      Also geht man in den Osten und baut da seinen Verein auf und da steht sogar ein Top modernes WM Stadion leer was man einfach so übernimmt. Der Ost-Fussball ist total in den Trümmern, man hat es also einfach auf schnellstem Wege eine mega Fanbase zu bekommen. Diese wäre im "Westen" nicht möglich geswesen, weil da die Fans ja schon ihre "Vereine" haben.

      Hoppenheim war harmlos. Mit RB Leipzig kommt bald ein riesen Global Player auf die Bundesliga zu und da müssen Vereine wie Schalke, Leverkusen und vielleicht sogar Dortmund aufpassen. Red Bull hat Geld wie Heu, und was mit Geld möglich ist, sieht man aktuell ja bei Paris.


      Was mit RB Leipzig auf die Bundesliga zukommt ist ein gekaufter Verein und ein irrer Marketing Gag, dessen Ausmass man nur vermuten kann. Wenn man sich aber nur paar Minuten mit der Marke Red Bull beschäftigt, sollte jedem klar sein, das es hier nicht darum geht in der 1. Bundesliga zu spielen. Red Bull will in die Champions League und dies so schnell wie möglich. Red Bull sieht sich als "Global Player" und bei allem was sie anpacken wollen sie den optimalen Erfolg. Das ist in der F1 so, genau wie der verrückte Typ, der sich aus dem Weltall in die Tiefe stürzte.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Pat Barnes ()

    • LuckySpike schrieb:

      Und so wie die Vereinstruktur aufgebaut ist kann Leipzig jederzeit sofort den Verein schließen auch während der laufenden Saison. Es muß keine Mitgliederversammlung abgehalten werden, da man jederzeit grundlos allen Mitglieder kündigen kann.
      Disa hat ja Recht mit der rechtlichen Seite.
      Es geht mehr darum, dass man so ein Konstrukt nicht in der DFL haben möchte. Sportlich ist das weniger bedenklich als der administrative Aspekt.
      Wenn RB ihre Anliegen nicht durchbringen kann gegenüber den anderen Vereinen in der DFL kann man jederzeit drohen den Ligabetrieb von Leipzig einzustellen.

      Wo VW, Bayer oder Hopp noch eine starke regionale Bindung haben und den Verein nicht fallen lassen, spielt es bei RB und Leipzig keine Rolle.
      Verein schließen und sich den nächsten suchen, der sein Vereinslogo geändert haben möchte.


      Dann nenne mir bitte mal Beispiele aus England, Frankreich, Italien, Spanien oder den vielen anderen Ländern in denen die Teams schon seit teilweise fast 100 Jahren privaten Eigentümern, Investoren, Konzernen und sonstigem gehören, in denen ein Team seinen Standort gewechselt hat. Sollten sich ja unendlich viele Beispiele bei der Vielzahl an Teams und Jahren finden lassen :D
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    • Disastermaster schrieb:

      Dann nenne mir bitte mal Beispiele aus England, Frankreich, Italien, Spanien oder den vielen anderen Ländern in denen die Teams schon seit teilweise fast 100 Jahren privaten Eigentümern, Investoren, Konzernen und sonstigem gehören, in denen ein Team seinen Standort gewechselt hat. Sollten sich ja unendlich viele Beispiele bei der Vielzahl an Teams und Jahren finden lassen :D

      Die Dons vielleicht? :madness
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    • Bin wirklich mal schwer gespannt ob, wann und wo das alles endet mit denen. Klar ist es ein künstlich hochgeputschter Plastikklub, aber davon gibt es mittlerweile in Deutschland bzw. Europa ja schon einige. Muss man nicht mögen, aber sich wohl mit abfinden.

      Aber abgesehen davon fände ich einen ostdeutschen Klub in der 1.Buli trotzdem mal wieder ganz nett. Hertha ist ja gefühlt eher alter Westen :hinterha: Und wie es aussieht kommen die anderen Ostklubs in der 2.Liga, sofern sich Dreseden überhaupt hält, sonst wäre es ja nur noch Aue, dafür wohl eher nicht in Frage :madness
    • 12to83 schrieb:

      Die Dons vielleicht? :madness


      Jo und dann? Außer denen fällt mir da eigentlich niemand ein, aber evtl lassen sich noch 1-2 finden aber es Ist ja nicht so das dies dauernd passiert, oder?

      von daher ist es doch eigentlich nicht viel mehr als ein aufgeblasenes Schreckenszenario das objektiv betrachtet relativ wenig Substanz hat.
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    • es aussieht kommen die anderen Ostklubs in der 2.Liga, sofern sich Dreseden überhaupt hält, sonst wäre es ja nur noch Aue, dafür wohl eher nicht in Frage


      Union Berlin sagt Dir was? Die waren jetzt schon öfters oben dran. Und so einfach wie diesesJahr war es wohl kaum. Darum gibts ja auch Paderborn nächste Jahr in Liga 1. :cards


      Aber abgesehen davon fände ich einen ostdeutschen Klub in der 1.Buli trotzdem mal wieder ganz nett.

      Schlag doch bei der DFL/DFB ne Ostquote vor. :hinterha:
    • Mile High 81 schrieb:

      Union Berlin sagt Dir was? Die waren jetzt schon öfters oben dran. Und so einfach wie diesesJahr war es wohl kaum. Darum gibts ja auch Paderborn nächste Jahr in Liga 1. :cards


      Schlag doch bei der DFL/DFB ne Ostquote vor. :hinterha:


      Stimmt die hatte ich (natürlich) auf die schnelle vergessen und denen würde ich es wirklich mal gönnen. Und Quoten sind ja immer so ne Sache :hinterha: Ist eben nur einfach Schade, dass es schon seit geraumer Zeit kein Ostklub mehr in der 1.Liga gibt :madness
    • Disastermaster schrieb:

      Dann nenne mir bitte mal Beispiele aus England, Frankreich, Italien, Spanien oder den vielen anderen Ländern in denen die Teams schon seit teilweise fast 100 Jahren privaten Eigentümern, Investoren, Konzernen und sonstigem gehören, in denen ein Team seinen Standort gewechselt hat. Sollten sich ja unendlich viele Beispiele bei der Vielzahl an Teams und Jahren finden lassen :D

      Naja, das sind Verbände, die es anders nicht kennen. Etwas vergleichbares wie die DFL existiert meines Wissen in anderen Ländern nicht. Die Aufteilung der Einnahmen aus den TV-Lizenzen kenn ich so nur von Deutschland.

      Warum ist Red Bull nicht nach England, Frankreich, etc gegangen?

      Wie muß ich mir das in Zukunft vorstellen? Wie (ver)kauft man einen Verein wie Leipzig? Darf Audi dann Dortmund kaufen und Allianz Schalke?

      Ich finde die DFL als Bundesligakartellamt schon wichtig.
    • LuckySpike schrieb:

      Warum ist Red Bull nicht nach England, Frankreich, etc gegangen?


      Weil Mateschitz in Deutschland mit Sandrock & Co. ein funktionierendes Netzwerk hatte und der Weg über die Vereinsstruktur immer noch einfacher und billiger ist, als "mal eben" eine 3/4 Milliarde auf den Tisch zu legen um City oder PSG zu kaufen.

      Und letztlich hat ihm der Kaiser ja Leizig nahe gelegt. Da konnte er nicht mehr Nein sagen.


      Wie muß ich mir das in Zukunft vorstellen? Wie (ver)kauft man einen Verein wie Leipzig? Darf Audi dann Dortmund kaufen und Allianz Schalke?


      Die Allianz hat doch schon den FCB gekauft. ;)


      Ich finde die DFL als Bundesligakartellamt schon wichtig.


      Ich persönlich bin mal gespannt auf welchen Kompromiss man sich letztlich einigt. Ich glaub nicht, dass man RB vor Gericht gehen lässt, weil dann 50+1 Geschichte sein wird (was übrigens Rauball persönlich auch so sieht).

      Ich empfehle übrigens allen den 11Freunde Artikel zum Thema...
      “I put lipstick on a pig. I feel a deep sense of remorse that I contributed to presenting Trump in a way that brought him wider attention and made him more appealing than he is. I genuinely believe that if Trump wins and gets the nuclear codes there is an excellent possibility it will lead to the end of civilization.” - Tony Schwatz (ehemaliger Ghostwriter für Donald Trump)
    • Ich bin da ganz entspannt. Immerhin geht es um Vereinsrecht, einer vom ordentlichen Gericht nur selten judikablen Angelegenheit. Die DFL hat die Beschwerde ja abgelehnt, RB sich der Satzung und Lizensierungsordnung unterworfen. Vor allem der Aspekt mit der Entscheiderstruktur dürfte - wenn zutreffend - halten, zumal hier auch die Präambel lesenswert ist.
      Müsste RB sich also in die 2.Liga klagen. Das will ich sehen. :hinterha:
      Am Borsigplatz geboren.
    • Ben schrieb:

      Ich bin da ganz entspannt. Immerhin geht es um Vereinsrecht, einer vom ordentlichen Gericht nur selten judikablen Angelegenheit. Die DFL hat die Beschwerde ja abgelehnt, RB sich der Satzung und Lizensierungsordnung unterworfen. Vor allem der Aspekt mit der Entscheiderstruktur dürfte - wenn zutreffend - halten, zumal hier auch die Präambel lesenswert ist.
      Müsste RB sich also in die 2.Liga klagen. Das will ich sehen. :hinterha:


      Abgesehen davon das die DFL Statuten und Linzenzierungsordnung nichts von dem hergeben was die DFL verlangt und somit gemäß ihrer eigenen Vorgaben RBL die Lizenz erteilen müsste, was alleine schon eine erfolgreiche Klage wahrscheinlich kommt, kommt da noch ein ganzer Rattenschwanz hintendran.

      Da sowas ja nicht in 14 Tagen entschieden sein würde, kämen dann Schadenersatzklagen von RBL, Red Bull und eventuell andere über zig Millionen, ganz nebenbei könnte die 50+1 Regel fallen, die DFL unter Umständen kartellrechtliche Probleme bekommen und ganz oben thront noch die FIFA die Mitgliedsverbänden die es auf einen Prozess vor einem ordentlichen Gericht ankommen lassen mit Sanktionen für Vereins- und Nationalmannschaftswettberbe droht. Also evtl CL, EM und WM ohne deutsche Beteiligung.

      Den Grund warum die FIFA ihren Mitgliedsverbänden solch drakonische Sanktionen androht? Weil eben vieles was im Fußball gang und gäbe ist eben doch nicht immer 100% den Gesetzen und Richtlinien entspricht. Aber wo kein Kläger da auch kein Richter.

      Für die jenigen die meinen das Sportverbände immer das sagen haben und entscheiden wo es lang geht, dem sei das Meca-Medina Urteil ans Herz gelegt


      In der Urteilsbegründung lässt der EuGH anklingen, die Wettbewerbsregeln der EU seien generell auf Regelungen von Sportverbänden anwendbar. Nur in Einzelfällen könne davon eine Ausnahme gemacht werden, wenn es sich um ausschließlich sportliche Fragen handle, die den Wettbewerb nicht tangierten.


      de.wikipedia.org/wiki/Meca-Medina-Entscheidung

      Ich glaube das es bereits einen deal zwischen der DFL und RBL gibt und das im Moment nur ein großes mediales Schattenboxen veranstaltet wird, von dem beide Seiten durchaus ihren Nutzen ziehen. Die DFL kann sagen, schaut her wir haben alles versucht um die bösen, bösen von unserem traditionsreichen Fußball auszusperren, immerhin konnten wir ihnen ein anderes Logo oder sonstwas abtrotzen. Mehr geht leider nicht aber wir haben es versucht.

      Für RBL bringt das ganze PR (wer was gegen sie hat, der hatte das auch schon vorher) und nebenher schweißt es die eigene Fangemeinde durchaus zusammen, wir gegen den Rest der Welt :)
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Disastermaster ()

    • LuckySpike schrieb:

      Red Bull hat erneut Beschwerde eingelegt.

      Da die DFL einen Rechtsstreit wahrscheinlich verlieren würde, welche andere Möglichkeiten würden bestehen?

      Eine eigene Liga?


      Das mit der eigenen Liga verstehe ich nicht. :paelzer:

      Annsonsten wird es einen faulen Kompromiss geben.

      Ein Rechtsstreit wird die DFL kaum gewinnen, aber auch Red Bull hätte daran aua Imagegründen kein Interesse (das wird man auch bei der DFL wissen).