Polizeieinsätze beim Fußball

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    • Nahezu 800 Millionen Euro an Steuern und Abgaben flossen in der Saison 2011/12 von den 36 Proficlubs in die deutsche Staatskasse. [...]


      Der Senat in Bremen spricht von 2 Mio EUR Ausgaben pro Saison. Gehen wir jetzt mal vereinfacht davon aus, dass dies bei allen 36 Klubs so wäre (realistisch dürfte die Zahl deutlich tiefer liegen). Dann wären wir bei 72 Mio EUR Ausgaben, dem gegenüber stehen 800 Mio EUR Einnahmen. Ganz ehrlich die Forderung ist lächerlich und ich denke auch juristisch nicht haltbar.

      Vorallem, wer sagt wo die Grenze ist? Konzerte, Volksfeste etc, zählen da demnächst auch die Veranstalter jeden Polizisten.

      Hinzu kommt, dass der teilweise übertriebene Personaleinsatz der Polizei noch gefördert wird. Jeder mehr eingesetzte Polizist gibt ja Geld. Wenn ich sehe, was in Dortmund an Polizei eingesetzt wird bei Spielen gegen Hoffemheim, Freiburg, Mainz etc die sich die Beine in den Bauch stehen muss ich jedes mal lachen. Der Großteil könnte Zuhause bleiben und es würde genauso wenig passieren.
    • Wer bestimmt eigentlich darüber, was ein Risikospiel ist oder nicht? Ist das der Verband, die Liga oder die Behörden/Polizei?
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    • Defsoul schrieb:

      Bremen ist so klamm. Da ist es nicht verwunderlich, dass sie auf der Suche nach neuen Einnahmequellen die Fühler in alle Richtungen ausstrecken.


      Ich vermute das das sogar wirklich der springende Punkt ist. Nach dem Haushaltsstop wird hier gerade versucht jede Kuh auf der Weide zu finden der man noch irgendwas abpressen kann. Und bevor es Bildung und Co. werden, kann dann auch schön öffentlichkeitswirksam hier sehr einfach angesetzt werden.
    • urlacher54 schrieb:

      Ganz ehrlich die Forderung ist lächerlich und ich denke auch juristisch nicht haltbar.

      Vorallem, wer sagt wo die Grenze ist? Konzerte, Volksfeste etc, zählen da demnächst auch die Veranstalter jeden Polizisten.


      als lächerlich würde ich das ganze nun nicht beurteilen, aber auf jedenfall juristisch nicht haltbar. Man würde dann einen Präzedenzfall schüren und es wäre nur eine Frage der Zeit bis alle Bundesländer (eventuell ausgenommen Baden Württemberg und Bayern) nachziehen würden.

      Mit dem übertriebenen Polizeiaufgebot bin ich ganz bei dir, ich finde es immer wieder erstaunt über die elend lange Schlange an Bereitschaftspolizisten wenn der SC Freiburg z.B. gegen Hannover oder Berlin spielt. Beim Derby gegen Stuttgart ist es ja noch vertretbar, aber ansonsten... Und der SCF ist nicht gerade dafür bekannt negativ in Sachen Fanverhalten aufzufallen...
    • urlacher54 schrieb:

      Der Senat in Bremen spricht von 2 Mio EUR Ausgaben pro Saison. Gehen wir jetzt mal vereinfacht davon aus, dass dies bei allen 36 Klubs so wäre (realistisch dürfte die Zahl deutlich tiefer liegen). Dann wären wir bei 72 Mio EUR Ausgaben, dem gegenüber stehen 800 Mio EUR Einnahmen.
      Die Länder haben durch die DFL-Spiele Einnahmen von EUR 800 Mio.? :paelzer: Wie setzen sich die denn zusammen?
    • cujo31 schrieb:

      Steuern auf Ticketverkäufe, Getränke, Essen, Fanartikelverkauf usw. ?


      Das wird kaum reichen. 13 Mio Zuschauer bei einem durchschnittlichen Kartenpreis von 40€ macht Steuereinnahmen von ~ 83 Mio €. fehlen noch 717 Mio. Da muss aber ne ganze Menge Bier für über den Tresen gehen. :bier:
    • Pinni schrieb:

      Das wird kaum reichen. 13 Mio Zuschauer bei einem durchschnittlichen Kartenpreis von 40€ macht Steuereinnahmen von ~ 83 Mio €. fehlen noch 717 Mio. Da muss aber ne ganze Menge Bier für über den Tresen gehen. :bier:

      Die Einnahmen entstehen natürlich nicht nur durch die Spiele selbst, sondern beinhalten auch Steuern und sonstige Abgaben der Clubs. Nur gibt es keine Fernsehgelder oder Merchandise-Verkäufe ohne die Spiele, also sind schon alle Einnahmen auf die Spiele zurück zu führen.
      Bedenken muss man aber natürlich, dass ein Großteil der Einnahmen an den Bund bzw. die Kommunen geht. Nur die Geldverteilung zwischen Bund, Ländern und Kommunen ist beim besten Willen nicht das Problem der DFL.
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    • Pinni schrieb:

      Das wird kaum reichen. 13 Mio Zuschauer bei einem durchschnittlichen Kartenpreis von 40€ macht Steuereinnahmen von ~ 83 Mio €. fehlen noch 717 Mio. Da muss aber ne ganze Menge Bier für über den Tresen gehen. :bier:


      Deswegen ja "usw." , denn auch alle anderen Einnahmen die der Fussball und die Vereine generieren wird ja letztlich mit Steuern belegt. Dazu kommen dann noch Steuern und Einnahmen durch (in)direkt vom Fußball generierten Einkünften von Geschäften die durch den Fußball profitieren (Gastronomie, öffentliche Verkehrsmittel usw.) ....

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von cujo31 ()

    • Ob ich auch mal Nachfrage ob mich zwei Polizisten zur Sicherheit auf das nächste Volksfest begleiten, ich zahle doch auch Steuern :paelzer: wenn nicht gibt es vielleicht andere Möglichkeiten Abgaben zu kürzen weil ich ja Steuern bezahle :mrgreen:
    • Playmaker#88 schrieb:

      Die Einnahmen entstehen natürlich nicht nur durch die Spiele selbst, sondern beinhalten auch Steuern und sonstige Abgaben der Clubs. Nur gibt es keine Fernsehgelder oder Merchandise-Verkäufe ohne die Spiele, also sind schon alle Einnahmen auf die Spiele zurück zu führen.
      Bedenken muss man aber natürlich, dass ein Großteil der Einnahmen an den Bund bzw. die Kommunen geht. Nur die Geldverteilung zwischen Bund, Ländern und Kommunen ist beim besten Willen nicht das Problem der DFL.


      Die Länder profitieren mit Sicherheit nicht komplett von den Steuereinnahmen. Aber wie du schon schreibst. Die Aufteilung der Steuern und ob diese beim Bund, Land oder Kommune ist wirklich nicht Sache der DFL.
    • urlacher54 schrieb:

      Die Länder profitieren mit Sicherheit nicht komplett von den Steuereinnahmen. Aber wie du schon schreibst. Die Aufteilung der Steuern und ob diese beim Bund, Land oder Kommune ist wirklich nicht Sache der DFL.
      Und für mich ist es nicht Sache der Länder, quasi als Alleinunterhalter die Sicherheit solcher Veranstaltungen zu gewährleisten. Der BuLi-Kuchen ist mittlerweile viel zu groß, als dass man nicht den Ländern einen gewissen Anteil bei EINIGEN Spielen zugestehen sollte.
    • chris49ers schrieb:

      Mit dem übertriebenen Polizeiaufgebot bin ich ganz bei dir, ich finde es immer wieder erstaunt über die elend lange Schlange an Bereitschaftspolizisten wenn der SC Freiburg z.B. gegen Hannover oder Berlin spielt. Beim Derby gegen Stuttgart ist es ja noch vertretbar, aber ansonsten... Und der SCF ist nicht gerade dafür bekannt negativ in Sachen Fanverhalten aufzufallen...


      Ist jetzt nicht speziell auf Freiburg bezogen, aber das mit dem übertriebenen Polizeiaufgebot kann man auch genau andersrum sehen. Nämlich, daß da Ruhe herrscht, weil die Polizei die entsprechende Präsenz zeigt.
    • HL Cheesehead schrieb:

      Ist jetzt nicht speziell auf Freiburg bezogen, aber das mit dem übertriebenen Polizeiaufgebot kann man auch genau andersrum sehen. Nämlich, daß da Ruhe herrscht, weil die Polizei die entsprechende Präsenz zeigt.


      Und warum herrscht dann bei den Risikospielen keine Ruhe? Weil die Chaoten abwägen: heute ist ein Derby, da ist mir das Risiko egal? Aber bei einem Spiel gegen Freiburg ist mir das Risiko zu groß gepackt zu werden?

      Den Jungs ist es vollkommen egal, ob Polizei da ist oder nicht. Bei den meisten Bundesligaspielen fehlen schlichtweg die Feindbilder im gegnerischen Block.
    • urlacher54 schrieb:

      Und warum herrscht dann bei den Risikospielen keine Ruhe? Weil die Chaoten abwägen: heute ist ein Derby, da ist mir das Risiko egal? Aber bei einem Spiel gegen Freiburg ist mir das Risiko zu groß gepackt zu werden?

      Den Jungs ist es vollkommen egal, ob Polizei da ist oder nicht. Bei den meisten Bundesligaspielen fehlen schlichtweg die Feindbilder im gegnerischen Block.


      Dann kann sich ja das Polizeiaufgebot bei Bundesligaspielen total sparen. Stell da einen privaten Ordnungsdienst hin zum Karten abreissen und alle sind zufrieden. Die Länder und die Bundesligisten sparen sich die Kosten ein und gut ist.
      Das bei sogenannten Problemspielen die Gewaltbereitschaft bei einigen deutlich höher ist, bleibt unbestritten, das heisst aber noch lange nicht, daß sie sich bei allen anderen Spielen wie die Engel aufführen. Ich kann mich auch durchaus noch an Bundesligaspiele in den 80er Jahren erinnern, bei denen es in Hamburg gang und gebe war, das ein viertel Stunde vor Abpfiff die Ostkurve gestürmt wurde, und da fleissig auf die gegnerischen Fans draufgeprügelt wurde, egal gegen wen es ging. Da braucht man sich dann über eine größer werdende Polizeipräsenz auch nicht zu wundern.
    • urlacher54 schrieb:

      Der Senat in Bremen spricht von 2 Mio EUR Ausgaben pro Saison. Gehen wir jetzt mal vereinfacht davon aus, dass dies bei allen 36 Klubs so wäre (realistisch dürfte die Zahl deutlich tiefer liegen). Dann wären wir bei 72 Mio EUR Ausgaben, dem gegenüber stehen 800 Mio EUR Einnahmen. Ganz ehrlich die Forderung ist lächerlich und ich denke auch juristisch nicht haltbar.

      Vorallem, wer sagt wo die Grenze ist? Konzerte, Volksfeste etc, zählen da demnächst auch die Veranstalter jeden Polizisten.



      Der erste Aspekt ist juristisch wohl irrelevant. Es ist zwar eine beliebte politische Argumentation, wenn Steuereinnahmen irgendwelchen Kosten gegenüber gestellt werden (z. B. beim Straßenbau). Aber juristisch sind Steuern "allgemeine Staatsfinanzierung" und haben überhaupt nichts damit zu tun, ob man etwas dafür bekommt. Nur bei Gebühren ist das anders.

      Der zweite Aspekt scheint mir nahe am zentralen Problem zu sein.
      Für eine Staatsfinanzierung der Polizeieinsätze spricht, dass der Staat für die öffentliche Sicherheit und Ordnung zuständig ist und es sich hierbei (noch vor der Strafverfolgung) um die Hauptaufgabe der Polizei handelt. Die Vereine können auch nichts oder wenig dafür, wenn irgendwelche Leute sich anläßlich der Spiele kloppen oder anderen Blödsinn anstellen.
      Für eine private Finanzierung spricht, dass mit gigantischem staatlichem Aufwand Rahmenbedingungen geschaffen werden, mit denen die "Vereine" dann viel Geld einnehmen können. Dem kann man dann wieder das (schwer greifbare) Eigeninteresse der staatlichen Organisationseinheiten (z. B. der jeweiligen Städte) daran entgegen halten, mit einem erfolgreichen Fußballverein das kulturelle Angebot zu erweitern und mittelbare Eigenwerbung zu betreiben.

      Eine ewige Diskussion.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Chief ()

    • Chief schrieb:

      Der erste Aspekt ist juristisch wohl irrelevant. Es ist zwar eine beliebte politische Argumentation, wenn Steuereinnahmen irgendwelchen Kosten gegenüber gestellt werden (z. B. beim Straßenbau). Aber juristisch sind Steuern "allgemeine Staatsfinanzierung" und haben überhaupt nichts damit zu tun, ob man etwas dafür bekommt. Nur bei Gebühren ist das anders.


      Ich habe mich da evtl. missverständlich ausgedrückt. Ich wollte den juristischen Aspekt nicht mit den Steuereinnahmen in einen Topf werfen. Das kam für mich im Grunde genommen on top oben drauf.

      Nur bleibe ich dabei, wenn man von den Kosten die Fussballspiele nach sich ziehen spricht und immer so tut, als würde der arme Steuerzahler darunter leiden ist das für mich schlicht und einfach falsch. Da die identische Veranstaltung ein vielfaches an Steuereinnahmen einspielt. Unterm Strich profitieren somit alle Steuerzahler vom Profifussball mehr als das es sie kostet.

      Wenn sich 2 Typen vor einer Kneipe die Köpfe einschlagen, geht die Polizei ja auch nicht zum Wirt und stellt einen Gebührenbescheid aus.

      Zum Aspekt der Sicherheit: Ich behaupte garnicht, dass die meisten Spiele komplett ohne Polizei auskommt, nur stimmt das Verhältnis in meinen Augen häufig überhaupt nicht. Da bekommt man dann häufig den EINDRUCK, dass einfach die Budgets ausgenutzt werden, da es ansonsten zusammengestrichen wird. Wie gesagt, dass ist nur mein persönlicher Eindruck, ich habe keine Einblicke ob dies wirklich im Hintergrund so ist.
    • HL Cheesehead schrieb:

      Dann kann sich ja das Polizeiaufgebot bei Bundesligaspielen total sparen. Stell da einen privaten Ordnungsdienst hin zum Karten abreissen und alle sind zufrieden. Die Länder und die Bundesligisten sparen sich die Kosten ein und gut ist.
      Das bei sogenannten Problemspielen die Gewaltbereitschaft bei einigen deutlich höher ist, bleibt unbestritten, das heisst aber noch lange nicht, daß sie sich bei allen anderen Spielen wie die Engel aufführen. Ich kann mich auch durchaus noch an Bundesligaspiele in den 80er Jahren erinnern, bei denen es in Hamburg gang und gebe war, das ein viertel Stunde vor Abpfiff die Ostkurve gestürmt wurde, und da fleissig auf die gegnerischen Fans draufgeprügelt wurde, egal gegen wen es ging. Da braucht man sich dann über eine größer werdende Polizeipräsenz auch nicht zu wundern.


      Sehe ich ähnlich.

      Ich finde den Vorstoß von Bremen sehr gut. Wird zwar im Sande verlaufen, aber vielleicht bemüht sich der ein oder andere Verein doch etwas ernsthafter, die Randale vor UND im Stadion einzudämmen.

      @Chief: sehr schöne Darstellung, gefällt mir.
    • Als wenn bei jedem Spiel Randale ist :rolleyes:

      Ich habe in den letzten Jahren hunderte von Fußballspielen live gesehen, und damit meine ich nur Dortmunder Spiele, sondern auch einige Spiele aus anderen Ligen. Und ob mit oder ohne Polizei gab es zum allergrößten Teil KEINE Randale. Ich frag mich manchmal wo dieser Irrglauben herkommt. Sicher, es gibt die sogenannten Risikospiele, wie z.B. Dortmund-Schalke. Da wird es immer und es gab auch schon immer "Randale". Ansonsten halte ich, wie Urli schon sagte, den Polizei-Einsatz bei vielen Spielen für maßlos übertrieben. Manchmal könnte man da wirklich meinen, manche machen da Überstunden für lau. Sitzen schön entspannt im Bus und daddeln am Nintendo DS rum, während Dortmunder und Augsburger (ersetzbar zu 90% durch anderer Clubs) im Biergarten ein Bierchen zusammen trinken. Da kommt man aus dem Bahnhof und es stehen 20 Einsatzbusse auf dem Platz in einem Spiel gegen Freiburg. Tut mir leid, aber DAS ist absolut überzogen.

      Und das es auch ohne übertriebenen Polizei-Einsatz geht, habe ich auch schon gesehen. In der Vergangenheit fällt mir da ein Spiel gegen Köln ein oder auch gegen Münster (2. Mannschaft Dortmund-3. Liga). Es waren kaum Polizisten zu sehen, hier und da ein Bus. Gegen Köln standen ganze 2 vor dem Stadion. Und was passierte - richtig NICHTS.

      Deswegen stehe ich diesen Forderungen sehr kritisch gegenüber. Und fragt man regelmäßige Fußballspiel-Besucher werden sie dir (euch) sicher zum grösstenteil das selbe erzählen.
    • Das Argument der Steuereinnahmen ist nun auch nicht so kräftig, wenn man mal sieht was die Städte teilweise für Stadionbau und Instandhaltung aufbringen müssen. Jetzt soll der KSC ein neues Stadion bekommen für ca. 80-100 Mio € komplett finanziert durch öffentliche Gelder.
      [SIZE="4"]In Peyton we trust!! [/SIZE]
    • Disastermaster schrieb:

      Das Argument der Steuereinnahmen ist nun auch nicht so kräftig, wenn man mal sieht was die Städte teilweise für Stadionbau und Instandhaltung aufbringen müssen. Jetzt soll der KSC ein neues Stadion bekommen für ca. 80-100 Mio € komplett finanziert durch öffentliche Gelder.

      Gehört das Stadion den dann dem KSC oder der Stadt Karlsruhe?
      Zahlt der KSC anschließend Miete und wie weit kann durch die Miete die Finanzierung des Stadions abgedeckt werden?
      NFL-Talk A-Liga
      Eltviller Wildsäue: 10-7-0
      FF World Champion 2016
    • Playmaker#88 schrieb:

      Gehört das Stadion den dann dem KSC oder der Stadt Karlsruhe?
      Zahlt der KSC anschließend Miete und wie weit kann durch die Miete die Finanzierung des Stadions abgedeckt werden?


      Keine Ahnung, aber in ein paar Jahren müssen dann schon wieder Millionen in die Hand genommen werden für die ersten Renovierung(Instandhaltungsarbeiten. Soviel Miete kann niemand zahlen das es sich rechnet, also wird das Stadion auf immer und ewig ein Zuzahlgeschäft bleiben.
      [SIZE="4"]In Peyton we trust!! [/SIZE]
    • Disastermaster schrieb:

      Keine Ahnung, aber in ein paar Jahren müssen dann schon wieder Millionen in die Hand genommen werden für die ersten Renovierung(Instandhaltungsarbeiten. Soviel Miete kann niemand zahlen das es sich rechnet, also wird das Stadion auf immer und ewig ein Zuzahlgeschäft bleiben.


      :mrgreen: Wie passt das jetzt zusammen? :wink2:

      Das wäre doch mal ne spannende Rechnung:

      Investitionskosten = ?
      Zinssatz = 3%
      Laufzeit = ?

      = Annuität

      Warum kaufen immer wieder Investoren Stadien und vermieten diese sofort wieder an den Verein? Städte mögen das ja noch als Unterstützung der Kultur sehen, aber Investoren werden das wohl kaum aus reiner Nächstenliebe machen. Die wollen mit der Vermietung Geld verdienen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von urlacher54 ()

    • Aus den Äußerungen eines befreundeten Polizisten entnehme ich, dass jedenfalls normalerweise diese Sondereinsätze bei den Polizisten nicht sonderlich beliebt sind. Fußballspiele oder Konzerte sind zwar das kleinere Übel gegenüber irgendwelchen Großdemonstationen, aber auch das kleinere Übel ist in der Regel ein Übel.

      Ich gehe nur gelegentlich zum Fußball und kann es nicht so genau beurteilen. Aber im Zweifel sind mir ein paar Polizisten zu viel lieber als ein paar zu wenig.
    • Chief schrieb:

      Aus den Äußerungen eines befreundeten Polizisten entnehme ich, dass jedenfalls normalerweise diese Sondereinsätze bei den Polizisten nicht sonderlich beliebt sind. Fußballspiele oder Konzerte sind zwar das kleinere Übel gegenüber irgendwelchen Großdemonstationen, aber auch das kleinere Übel ist in der Regel ein Übel.


      Ja, mich stört das auch immer, wenn auf Arbeit einer was von mir will...
    • urlacher54 schrieb:

      :mrgreen: Wie passt das jetzt zusammen? :wink2:

      Das wäre doch mal ne spannende Rechnung:

      Investitionskosten = ?
      Zinssatz = 3%
      Laufzeit = ?

      = Annuität

      Warum kaufen immer wieder Investoren Stadien und vermieten diese sofort wieder an den Verein? Städte mögen das ja noch als Unterstützung der Kultur sehen, aber Investoren werden das wohl kaum aus reiner Nächstenliebe machen. Die wollen mit der Vermietung Geld verdienen.


      Welche Investoren kaufen den Stadien? Die Stadien gehören doch entweder den Vereinen, oder einer Betreibergesellschaft (Gesellschafter der Verein und oder Stadt) oder eben der Stadt. Auf Anhieb fällt mir kein privater Investor ein.
      [SIZE="4"]In Peyton we trust!! [/SIZE]
    • Pinni schrieb:

      Ich vermute das das sogar wirklich der springende Punkt ist. Nach dem Haushaltsstop wird hier gerade versucht jede Kuh auf der Weide zu finden der man noch irgendwas abpressen kann. Und bevor es Bildung und Co. werden, kann dann auch schön öffentlichkeitswirksam hier sehr einfach angesetzt werden.


      Genau so sehe ich das auch. Auch die Stadt Dortmund ist hochgradig klamm. Doch bevor man sich mal die Projekte ansieht, die richtig Geld verbrennen oder die Ausgaben solide analysiert und wie in der Wirtschaft Kostenoptimierung betreibt, geht man den Weg des geringeren Widerstandes, z.B. Kultur, bei Kindern/Jugendlichen, usw. usw.

      Ich glaube auch, dass ein derartiger Beschluss rechtlich nicht haltbar. Der Ligapräsident Rauball, Anwalt hier in Dortmund und ausgewiesener Kenner des Kommunalrechtes hat auch schon angekündigt alle rechtlichen Schritte ausschöpfen zu wollen, um dieses Projekt der Stadt Bremen zu stoppen. Ich denke, er weiß wovon er spricht. Die Stadt eher weniger.

      Im kleineren Maßstab läuft das bei meinem anderen Hobby, der Reiterei. Da wird auch überall überlegt eine PFERDESTEUER einzuführen. In Hessen gibts das schon. Und alles vor dem Hintergrund leerer Kassen. :madness
      "Kritik ohne Mitgefühl ist Gewalt" (nakagawa roshi)
      -.-.-.-
      "Die Würde des Menschen ist kein Konjunktiv"
      -.-.-.-
      Ganz gleich, wie beschwerlich das Gestern war,
      stets kannst du im Heute von neuem beginnen.