Flüchtlinge & Europa

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    • Flüchtlinge & Europa

      Ich habe jetzt einfach mal nen neues Thema erstellt, da es den Meldung des Tages Thread ja "sprengt".

      Da Bilbo ja alle Post in eins gepackt hat, hoffe ich das ich jetzt immer den richtigen Autor erwischt habe..

      Ist das nicht das, was man in Amerika "preaching to the choir"nennt? Diejenigen, die sowieso schon auf Kalkofes Seite sind, hören dasnatürlich gerne, nur muss man die nicht mehr bekehren. Diejenigen, gegen diesich der Kommentar richtet, werden davon aber nicht erreicht.

      Ich glaube, dass die die gemeint es eh nicht hören, ist nicht mal das Problem an diesen ganzen Promi Äußerungen.
      Jeder kann in diesem Land sagen was er will (also solange es im Rahmen der Verfassung ist schon klar), aber ich sehe wirklich keinen Sinn dahinter, wenn sich Joko&Klass und wie sie alle heißen hinstellen und sagen so böse Nazis ihr braucht unser Programm eh nicht mehr schauen. Die „richtigen“ NPD Nazis tuen dies eh ohnehin nicht-wie Du ja richtig festgestellt hast- es gucken aber etvl. viele Mitläufer etc. Und auch Personen deren Weltbild noch nicht so gefestigt ist. Was besseres kann der NPD doch gar nicht passieren, als wenn die Gesellschaft diesen Leuten sagt wir wollen euch nicht mehr.

      Gleiches gilt für dieses Denunziantentum bei Äußerungen auf Facebook. Was es bringen soll Leute bei Ihrem Arbeitgeber anzuzeigen erschließt sich mir nicht. Juhu der hat seinen Job verloren. Und dadurch ist er jetzt kein Nazi mehr oder was? Eher das Gegenteil ist der Fall. Gerade Leute die keine Hadcore Nazis sind (bei selbigen ist eh erstmal alles verloren) und wie oben betont evtl. im ihren Weltbild nicht gefestigt sind, die treibt man in die Arme der NPD (sehr vereinfacht gesagt schon klar)

      Aber es ist halt dank Social Media nie so einfach gewesen, sich gut zu fühlen in dem man tolle Sachen liked etc. ohne wirklich etwas zu tun.
      Eine Perle diesbezüglich hab ich gestern gefunden

      "Morgen kommt das letzte Mal volles Gehalt und eigentlich wollte ich sparenaber das Refugees Welcome Shirt von @madsenmusikist so toll".

      Ja super. Das wird den Flüchtling auf Lampedusa tierisch freuen und unheimlich weiterbingen, dass Du dir ein Refugees Welcome Shirt zulegst, von deinen letzten Kröten.

      Soll übrigens in keinsterweise die Leute diskreditieren, die jetzt Sachen spenden, Leuten ehrenamtlich Deutsch beibringen etc. Ich finde diese Shirts etc. nur hochgradig peinlich, da sie einem ein gutes Gefühl verschaffen können, ohne wirklich tätig werden zu müssen.


      Rangar Yogeshwar hat dazu gerade bei der ARD das richtige gesagt - wirmüssen raus aus diesem Blick auf die "Masse", sondern auf dieBetrachtung jedes einzelnen Falles.


      Meint er das in Bezug auf die Forderung, Albanien etc. zu sichern Herkunftsländer zu erklären, oder in Bezug darauf das jetzt jeder Asylantrag aus Syrien per se angenommen wird.
      Beides sind zwei Seiten derselben Medaille. Da aus Syrien zurzeit quasi jeder Antrag positiv ausfällt ist es nur folgerichtig, diese jetzt per seanzunehmen. Das spart Zeit und Geld im Verwaltungsapparat,welches anderswo benötigt wird. Genauso wäre es jetzt richtig Länder, aus denen quasi alle Anträge abgelehnt werden, zur sicheren Herkunftsländern zu erklären.
      Generell gibt es in der aktuellen Lage keine einfachen Lösungen. Unabhängi gob man für strikte Zuwanderungsregeln ist, oder für laxe: Es wird nicht jeder Mensch dem es auf der Welt schlecht geht, nach Europa/Deutschland kommen können. Das wird nicht funktionieren.
      Da helfen auch keine Wohlfühlparaolen ala wir schaffen das, oder ähnliches nicht. Es brauch halt nen Konzept mit Quoten. Wie auch immer die aussehen.


      Natürlich ist der Gedanke, andere Menschen sterben zu lassen oder gar derenTod herbeizuführen, ekelhaft und widerlich. Es gibt nur m. E. ab einem gewissenPunkt keine sinnvolle Alternative mehr. Es gibt eben Situationen, in denen eskeine "schöne" oder "nette" Lösung gibt. Der Überbringer schlechterNachrichten ist nicht schuld am Inhalt der Nachrichten.

      Nun ich denke man kann sich nicht kulturelle Errungenschaften, ala Menschenrechte auf die Fahnen schreiben und dann parallel zusehen wie Menschenim Mittelmeer ersaufen. („natürlich geht es auch anderswo Menschen schlecht bzw. diese sterben an Unterernährung etc. das ist mir bewusst und auch hier sollte es ein Anliegen sein Lösungen zu finden).

      Es ist es natürlich ein Pardaoxon, dass je mehr Rettungsboote gesendetwerden, desto mehr Schlepper aktiv werden, da es ein besseres „Verkaufsargument“als die anderen ziehen euch schon aus dem Wasser, kaum gibt. Da man aber in Libyen einen „Failed State“hat, der kaum die Flucht „verhindert“ sehe ich zu den Booten keine Alternative. Menschen als Abschreckung ertrinken lassen kann im 21 Jahrhundert keine Alternative/Lösung sein ! Wie es danach weiter geht, da kann man dann drüber streiten.
      .
      Zvi Rex : „Die Deutschen werden den Juden Auschwitz nie verzeihen

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Mile High 81 ()

    • Mile High 81 schrieb:


      Da aus Syrien zurzeit quasijeder Antrag positiv ausfällt ist es nur folgerichtig, diese jetzt per seanzunehmen. Das spart Zeit und Geld im Verwaltungsapparat,welches anderswo benötigt wird. Genauso wäre es jetzt richtig Länder, aus denenquasi alle Anträge abgelehnt werden, zursicheren Herkunftsländern zu erklären.
      An genau der Stelle kann man mE sehen, wo Moral vielleicht weniger bewirkt als pauschalisiernder Zynismus. Stellen wirs uns mal das Szenario vor: Die syrischen Asylanten werden praktisch durchgewunken, die Albaner komplett abgelehnt. Das würde bei beiden Gruppen zu Kostenersparnissen führen, weil der Verwaltungsaufwand geringer wäre. Die Syrer kämen schneller in vernünftige Unterkunften, die Albaner kämen vielleicht erst gar nicht hier her (was für die ja auch mit Kosten verbunden ist). Das gesparte Geld könnte man dann für alles mögliche ausgeben - z.B. für Aufbauprogramme in Albanien oder bessere Förderung für Asylanten. Aus einer einfachen moralischen Sicht (Einzelfallprüfung!) geht das natürlich nicht, aber wäre mit der Alternative nicht fast allen Beteiligten mehr geholfen?
      "I guess football has always been a barometer of the times: the takeover of Manchester United was a perfect manifestation of the unacceptable face of modern capitalism." - Jarvis Cocker.
    • Mal was etwas entspannteres zu diesem Thema. Langenscheidt hat eine Liste herausgegeben, welche Wörter von Arabisch zu Deutsch am meisten gesucht werden. Daraus können schlüsse gezogen werden, welche Wörter von arabisch sprechenden Flüchtlingen am meisten gesucht werden.



      Ist Platz 23 zum brüllen komisch oder schieße ich aufgrund Unwissendheit einen kapitalen Bock? :rotfl:

      Interessant an dieser Liste: Es sind Wörter alles mit friedlichem, neutralen oder um hilfe bittendem Hintergrund.
    • Adi schrieb:

      Ist Platz 23 zum brüllen komisch oder schieße ich aufgrund Unwissendheit einen kapitalen Bock? :rotfl:
      Der Spiegel hats geklärt:

      "Ist vermutlich nur der allererste Eintrag - und viele haben erst mal getestet", schreibt der Verlag auf seiner Facebook-Seite: "Etwas weiter unten in der Liste tauchen noch 'Aas' und 'aalglatt' auf. Das hat wohl eher keiner gesucht, weil er dringend die Bedeutung brauchte."

      Auch wenn Arabisch sicher nicht die einzige Sprache aller Flüchtlinge ist ( da wo ich aushelfe wird überwiegend Serbisch/Rumänisch/Albanisch geredet) mal ein netter Beitrag der Fremdenhass zu mindern versucht :dafue
    • Derek Brown schrieb:

      Mile High 81 schrieb:

      Da aus Syrien zurzeit quasijeder Antrag positiv ausfällt ist es nur folgerichtig, diese jetzt per seanzunehmen. Das spart Zeit und Geld im Verwaltungsapparat,welches anderswo benötigt wird. Genauso wäre es jetzt richtig Länder, aus denenquasi alle Anträge abgelehnt werden, zursicheren Herkunftsländern zu erklären.
      An genau der Stelle kann man mE sehen, wo Moral vielleicht weniger bewirkt als pauschalisiernder Zynismus. Stellen wirs uns mal das Szenario vor: Die syrischen Asylanten werden praktisch durchgewunken, die Albaner komplett abgelehnt. Das würde bei beiden Gruppen zu Kostenersparnissen führen, weil der Verwaltungsaufwand geringer wäre. Die Syrer kämen schneller in vernünftige Unterkunften, die Albaner kämen vielleicht erst gar nicht hier her (was für die ja auch mit Kosten verbunden ist). Das gesparte Geld könnte man dann für alles mögliche ausgeben - z.B. für Aufbauprogramme in Albanien oder bessere Förderung für Asylanten. Aus einer einfachen moralischen Sicht (Einzelfallprüfung!) geht das natürlich nicht, aber wäre mit der Alternative nicht fast allen Beteiligten mehr geholfen?
      Ist das wirklich realistisch, dass dann tatsächlich keine Albaner mehr kommen? Glaubst du nicht, dass die Leute, die es wirklich nötig haben, dennoch versuchen werden, egal auf welche Art und Weise und sich dann dubiosen Schleppern und ähnlichem Gesindel anschließen? Ich bin da sehr skeptisch, dass man damit wirklich Fortschritte erzählen würden. Und dann ist da noch die andere Seite - wenn man alle syrischen Asylanten durchwinkt, wer sagt dir, dass darunter nicht auch "Faule" Äpfel sind, sprich Terroristen? Deswegen ist es für mich nahezu unerlässlich, dass man jeden Fall einzeln prüft, egal wo der Flüchtling meint hergekommen zu sein. Wie lange würde es dauern, bis sich Albaner falsche Pässe besorgen, um als Syrier durchzugehen? Das liest sich auf dem Papier echt toll... aber scheint mir in der Praxis untauglich.


      Mile High 81 schrieb:

      Meint er das in Bezug auf die Forderung, Albanien etc. zu sichern Herkunftsländer zu erklären, oder in Bezug darauf das jetzt jeder Asylantrag aus Syrien per se angenommen wird.
      Beides sind zwei Seiten derselben Medaille. Da aus Syrien zurzeit quasi jeder Antrag positiv ausfällt ist es nur folgerichtig, diese jetzt per seanzunehmen. Das spart Zeit und Geld im Verwaltungsapparat,welches anderswo benötigt wird. Genauso wäre es jetzt richtig Länder, aus denen quasi alle Anträge abgelehnt werden, zur sicheren Herkunftsländern zu erklären.
      Er meint damit, dass wir im TV die Flüchtlinge immer als Masse sehen, als eine Ansammlung einer großen Menschenmenge und dies deswegen Angst zusätzlich schüren kann. Weil man das ja durchaus als Bedrohung empfinden kann, wenn da plötzlich 1000 fremde Menschen in eine Stadt kommen. Aber wenn wir diese Flüchtlinge nicht als Masse, sondern als einzelnen betrachten, sagen wir auf 100 Einwohner kommt ein Flüchtling, dann entzerrt man diese Wirkung. Und dann kann man jeden Fall einzeln bearbeiten: Beispielsweise die Frau aus dem Kosova, die einen kranken Sohn hat und in ihrer Heimat für ihn dort keinerlei Hilfe bekommt, die aber weiß, dass man ihr in Deutschland helfen kann. Glaubst du, die lässt sich durch Zäune oder ähnliches abschrecken? Genau deswegen können wir nicht pauschal "alle Syrier" und "keine Albaner" etc sagen. Das wird der Problematik nicht gerecht.
      "Jason Witten is the standard as a person and as a football player" (Jason Garrett)
    • aikman schrieb:

      Derek Brown schrieb:

      Mile High 81 schrieb:

      Da aus Syrien zurzeit quasijeder Antrag positiv ausfällt ist es nur folgerichtig, diese jetzt per seanzunehmen. Das spart Zeit und Geld im Verwaltungsapparat,welches anderswo benötigt wird. Genauso wäre es jetzt richtig Länder, aus denenquasi alle Anträge abgelehnt werden, zursicheren Herkunftsländern zu erklären.
      An genau der Stelle kann man mE sehen, wo Moral vielleicht weniger bewirkt als pauschalisiernder Zynismus. Stellen wirs uns mal das Szenario vor: Die syrischen Asylanten werden praktisch durchgewunken, die Albaner komplett abgelehnt. Das würde bei beiden Gruppen zu Kostenersparnissen führen, weil der Verwaltungsaufwand geringer wäre. Die Syrer kämen schneller in vernünftige Unterkunften, die Albaner kämen vielleicht erst gar nicht hier her (was für die ja auch mit Kosten verbunden ist). Das gesparte Geld könnte man dann für alles mögliche ausgeben - z.B. für Aufbauprogramme in Albanien oder bessere Förderung für Asylanten. Aus einer einfachen moralischen Sicht (Einzelfallprüfung!) geht das natürlich nicht, aber wäre mit der Alternative nicht fast allen Beteiligten mehr geholfen?
      Ist das wirklich realistisch, dass dann tatsächlich keine Albaner mehr kommen? Glaubst du nicht, dass die Leute, die es wirklich nötig haben, dennoch versuchen werden, egal auf welche Art und Weise und sich dann dubiosen Schleppern und ähnlichem Gesindel anschließen?
      Nun , wenn Sie wissen das sie sofort, wenn Sie in der BRD sind sofort abgeschoben werden, wird sich der eine oder andere gut überlegen Kohle an Schlepper zu zahlen.

      Natürlich bleibt noch der Weg in die Illegalität. Aber ales zusammen genommen, dürfte dies genug Leute abschrecken Asyl zu beantragen. Da 99% dieser Anträge abgelehnnt werden, da nach gegenwärtigem Asylrecht kein Anspruch besteht, sehe ich da auch nichts verwerfliches dran.

      Wenn Du dafür bist, dass Asylrecht in diesem Punkt zu ändern - und z.B. auch Armutsflüchtlingen etc. aufzunehmen- bitte. Ich teile diese Einschätzung nicht bzw. halte Sie für nicht leistbar. Aber das ist ein anderer Punkt. Rein zynisch gesprochen, sorgen zur Zeit die Leute aus Ländern wo das Asylverfahren quasi aussichtlos ist, dafür das sich um die wirklichen betroffen nicht ausreichend gekümmert werden kann.

      Bzgl. der faulen Äpfel. Die Asylverfahren prüfen ja nicht , ob jemand Terriost ist oder nicht, ob der Antragstellende Anspruch auf Asy im Sinne des Asylrechts hat. Sicherheitsrelevante Aspekte können auch von anderen Stellen geprüft werden. Registriert werden die Leute ja trotzdem.

      aikmann schrieb:

      Beispielsweise die Frau aus dem Kosova, die einen kranken Sohn hat und in ihrer Heimat für ihn dort keinerlei Hilfe bekommt, die aber weiß, dass man ihr in Deutschland helfen kan
      Dieses Beispiel ist aber- so dramtisch es im Einzelfall ist- nach gegenwärtige Rechtslage kein Asylgrund.
      bamf.de/DE/Migration/AsylFluec…recht/asylrecht-node.html






      Zvi Rex : „Die Deutschen werden den Juden Auschwitz nie verzeihen
    • Deutschland will alle Kriegsflüchtlinge und was zur Zeit abläuft sieht auch ganz danach aus das Deutschland fast alle bekommt.von Quoten in Europa von denen die Politiker immer reden sind mittlerweile völlig überflüssig geworden da die Kriegsflüchtlinge zu 90 Prozent nur noch nach Deutschland wollen und sie das niemals hin nehmen würden wenn sie zB. nach Polen oder Tschechien sollten. und die Signale die Deutschland nach dem Motto wir schaffen das nach Europa aussendet heissen nichts anderes für den Rest Europas als das die Deutschen das schon alleine hinkriegen. und warum sollten sich andere Europäer überhaupt noch die Mühe machen und Flüchtlinge registrieren wenn Deutschland doch alles tut. ob sich Deutschland mit dieser Politik einen gefallen tut ist mehr als fragwürdig
    • aikman schrieb:

      Derek Brown schrieb:

      Mile High 81 schrieb:

      Da aus Syrien zurzeit quasijeder Antrag positiv ausfällt ist es nur folgerichtig, diese jetzt per seanzunehmen. Das spart Zeit und Geld im Verwaltungsapparat,welches anderswo benötigt wird. Genauso wäre es jetzt richtig Länder, aus denenquasi alle Anträge abgelehnt werden, zursicheren Herkunftsländern zu erklären.
      An genau der Stelle kann man mE sehen, wo Moral vielleicht weniger bewirkt als pauschalisiernder Zynismus. Stellen wirs uns mal das Szenario vor: Die syrischen Asylanten werden praktisch durchgewunken, die Albaner komplett abgelehnt. Das würde bei beiden Gruppen zu Kostenersparnissen führen, weil der Verwaltungsaufwand geringer wäre. Die Syrer kämen schneller in vernünftige Unterkunften, die Albaner kämen vielleicht erst gar nicht hier her (was für die ja auch mit Kosten verbunden ist). Das gesparte Geld könnte man dann für alles mögliche ausgeben - z.B. für Aufbauprogramme in Albanien oder bessere Förderung für Asylanten. Aus einer einfachen moralischen Sicht (Einzelfallprüfung!) geht das natürlich nicht, aber wäre mit der Alternative nicht fast allen Beteiligten mehr geholfen?
      Ist das wirklich realistisch, dass dann tatsächlich keine Albaner mehr kommen? Glaubst du nicht, dass die Leute, die es wirklich nötig haben, dennoch versuchen werden, egal auf welche Art und Weise und sich dann dubiosen Schleppern und ähnlichem Gesindel anschließen?
      Diejenigen, die bereit sind, das zu tun, werden das doch ohnehin machen, im Zweifel eben nach einem erfolglosen Verfahren. Wem ist denn damit geholfen, da eine für alle Beteiligten anstrengende Prozedur vorzuschieben, die bis auf wenige Einzelfälle nichts bringt?

      Syrische Terroristen sind vielleicht ein Problem, aber sicherlich keines, das von einem Sachbearbeiter im Asylverfahren gelöst werden kann. Wenn hier einer her kommt, um Anschläge zu verüben, müsste er sich schon sehr dumm anstellen, um da aufzufallen.

      Dass sich Asylsuchende als angehörige anderer Nationalitäten ausgeben, ist immer ein Problem und geht es ja nicht beim "Durchwinken" nicht darum, das in 5 Minuten zu machen, schließlich müssen die ja gerade im Hinblick auf eine gute Förderung registriert werden. Aber es dürfte einem Albaner schon schwer fallen, in kurzer Zeit die Sprache zu lernen, und sich glaubwürdig als Syrer ausgeben zu können.
      "I guess football has always been a barometer of the times: the takeover of Manchester United was a perfect manifestation of the unacceptable face of modern capitalism." - Jarvis Cocker.
    • Wenn man das so macht, dann muss man den Syrier aber die Möglichkeit einer einfachen Einreise nach Deutschland gewähren und da sehe ich eine Menge Bedarf, wenn ich mir die aktuellen Bilder so ansehe. Müssen diese Strapazen dann wirklich sein?
      "Jason Witten is the standard as a person and as a football player" (Jason Garrett)
    • Ich hatte ja den Vorschlag im anderen Thread schon gemacht. Auffanglager in Griechenland und dann ein geregelter Transport nach "nicht-nur-Deutschland".
      -------------
      Team Goff #FreePulisic
      I think you're always going to have tension in the Middle East when there's people who want to kill the Jews and Jews who don't want to be killed and neither side is willing to compromise.
    • Doylebeule schrieb:

      Ich hatte ja den Vorschlag im anderen Thread schon gemacht. Auffanglager in Griechenland und dann ein geregelter Transport nach "nicht-nur-Deutschland".
      das funktioniert leider nicht weil die Flüchtlinge schon in Syrien oder Afghanistan ihr Ziel fest vor Augen haben. und das heisst nun mal in aller erster Linie Deutschland
    • Honka schrieb:

      Doylebeule schrieb:

      Ich hatte ja den Vorschlag im anderen Thread schon gemacht. Auffanglager in Griechenland und dann ein geregelter Transport nach "nicht-nur-Deutschland".
      das funktioniert leider nicht weil die Flüchtlinge schon in Syrien oder Afghanistan ihr Ziel fest vor Augen haben. und das heisst nun mal in aller erster Linie Deutschland
      Nee, das muss dann so funktionieren. Die Leute werden dort registriert und wer sich ohne Schein hier in Dtl. meldet und Asyl beantragt, der wird in einen Flieger gesetzt und zurück nach Griechenland geschickt. Soll ja niemand Vorteile dadurch haben das er die Regeln umgeht und Schlepper-Unternehmen ermöglicht.

      Die Lasten müssen fair verteilt werden und Flüchtlingen haben "nur" den Anspruch auf Unversehrtheit, den alle Länder der EU gewährleisten können.
      -------------
      Team Goff #FreePulisic
      I think you're always going to have tension in the Middle East when there's people who want to kill the Jews and Jews who don't want to be killed and neither side is willing to compromise.
    • Doylebeule schrieb:

      Honka schrieb:

      Doylebeule schrieb:

      Ich hatte ja den Vorschlag im anderen Thread schon gemacht. Auffanglager in Griechenland und dann ein geregelter Transport nach "nicht-nur-Deutschland".
      das funktioniert leider nicht weil die Flüchtlinge schon in Syrien oder Afghanistan ihr Ziel fest vor Augen haben. und das heisst nun mal in aller erster Linie Deutschland
      Nee, das muss dann so funktionieren. Die Leute werden dort registriert und wer sich ohne Schein hier in Dtl. meldet und Asyl beantragt, der wird in einen Flieger gesetzt und zurück nach Griechenland geschickt. Soll ja niemand Vorteile dadurch haben das er die Regeln umgeht und Schlepper-Unternehmen ermöglicht.
      Die Lasten müssen fair verteilt werden und Flüchtlingen haben "nur" den Anspruch auf Unversehrtheit, den alle Länder der EU gewährleisten können.
      das kann jetzt nicht mehr funktionieren weil der Grossteil der Leute aus Syrien oder Afghanistan die es bis Europa geschafft haben sich bereits in Deutschland aufhalten.und die Flüchtlinge wollen natürlich in das Land wo sich schon der grösste Teil ihrer Landsleute
      aufhalten. da würde kein Flüchtling mitspielen, da würde es dann wieder Mord und Totschlag geben sollten sie auf einmal gezwungen werden nach Polen oder Tschechien zu gehen. und Deutschland mit ihrer Art von Willkommenskultur tut ja auch sein übriges dafür
      das sich das auch in absehbarer Zeit nicht ändern wird

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Honka ()

    • eigentlich gibt's dieses System schon. Es nennt sich Dublin Abkommen und sagt aus das der Asylbewerber dort registriert werden muss, wo er die EU betritt. Leider ist das einigen Mitglieder der EU vollkommen egal, wie man am Beispiel Ungarn sieht. Man müsste sich also nur an die Gesetze halten dann wäre einiges einfacher.
      „Das offizielle Bewerbungspapier für die WM, das Bid-Buch an die Fifa, umfasste 1212 Seiten. Ich kann Ihnen sagen: Ich habe keine einzige davon gelesen. Ich habe das nur getragen, das war schwer genug.“

      Franz Beckenbauer im „Sky“-Interview über die Bewerbung für die WM 2006. (dpa)
    • Ausbeener schrieb:

      eigentlich gibt's dieses System schon. Es nennt sich Dublin Abkommen und sagt aus das der Asylbewerber dort registriert werden muss, wo er die EU betritt. Leider ist das einigen Mitglieder der EU vollkommen egal, wie man am Beispiel Ungarn sieht. Man müsste sich also nur an die Gesetze halten dann wäre einiges einfacher.
      warum sollte sich ein europäisches Land an Gesetze halten wenn Deutschland ganz klar zu verstehen gibt das alle Kriegsflüchtlinge in Deutschland willkommen sind. die anderen EU Staaten wissen eben was in Deutschland ab geht also wird dann nur noch durch gewunken
    • Ausbeener schrieb:

      eigentlich gibt's dieses System schon. Es nennt sich Dublin Abkommen und sagt aus das der Asylbewerber dort registriert werden muss, wo er die EU betritt. Leider ist das einigen Mitglieder der EU vollkommen egal, wie man am Beispiel Ungarn sieht. Man müsste sich also nur an die Gesetze halten dann wäre einiges einfacher.
      Dann würde mich interessieren, wie ein Flüchtling von einem außereuropäischen Land wie Syrien ohne ein Superman-Cape zu besitzen, nach Deutschland kommt ohne ein anderes EU Land zu betreten.

      Da passt was nicht.
      "Jason Witten is the standard as a person and as a football player" (Jason Garrett)
    • Honka schrieb:

      Ausbeener schrieb:

      eigentlich gibt's dieses System schon. Es nennt sich Dublin Abkommen und sagt aus das der Asylbewerber dort registriert werden muss, wo er die EU betritt. Leider ist das einigen Mitglieder der EU vollkommen egal, wie man am Beispiel Ungarn sieht. Man müsste sich also nur an die Gesetze halten dann wäre einiges einfacher.
      warum sollte sich ein europäisches Land an Gesetze halten wenn Deutschland ganz klar zu verstehen gibt das alle Kriegsflüchtlinge in Deutschland willkommen sind. die anderen EU Staaten wissen eben was in Deutschland ab geht also wird dann nur noch durch gewunken
      Spannendes Thema, ohne Frage. Du bist auch herzlich zur Teilnahme an der Diskussion eingeladen. Doch bitte ohne solch platten Unsinn. Das provoziert unnötig Widerspruch, der dann erfahrungsgemäß gerne auch mal ein wenig (zu) defig ausfallen könnte.
    • Gitsche schrieb:

      Honka schrieb:

      Ausbeener schrieb:

      eigentlich gibt's dieses System schon. Es nennt sich Dublin Abkommen und sagt aus das der Asylbewerber dort registriert werden muss, wo er die EU betritt. Leider ist das einigen Mitglieder der EU vollkommen egal, wie man am Beispiel Ungarn sieht. Man müsste sich also nur an die Gesetze halten dann wäre einiges einfacher.
      warum sollte sich ein europäisches Land an Gesetze halten wenn Deutschland ganz klar zu verstehen gibt das alle Kriegsflüchtlinge in Deutschland willkommen sind. die anderen EU Staaten wissen eben was in Deutschland ab geht also wird dann nur noch durch gewunken
      Spannendes Thema, ohne Frage. Du bist auch herzlich zur Teilnahme an der Diskussion eingeladen. Doch bitte ohne solch platten Unsinn. Das provoziert unnötig Widerspruch, der dann erfahrungsgemäß gerne auch mal ein wenig (zu) defig ausfallen könnte.
      so läuft es doch ab zur Zeit,die anderen EU Länder winken nur noch durch ohne grossartigen Kontrollen. da von Deutscher Seite keine Konsequenzen zu erwarten sind wird es eben so gehandhabt
    • aikman schrieb:

      Ausbeener schrieb:

      eigentlich gibt's dieses System schon. Es nennt sich Dublin Abkommen und sagt aus das der Asylbewerber dort registriert werden muss, wo er die EU betritt. Leider ist das einigen Mitglieder der EU vollkommen egal, wie man am Beispiel Ungarn sieht. Man müsste sich also nur an die Gesetze halten dann wäre einiges einfacher.
      Dann würde mich interessieren, wie ein Flüchtling von einem außereuropäischen Land wie Syrien ohne ein Superman-Cape zu besitzen, nach Deutschland kommt ohne ein anderes EU Land zu betreten.
      Da passt was nicht.
      Eben. Du hast den Fehler erkannt :yawinkle: . Im Ernst es gibt diesen Vertrag aber daran gehalten wird sich nicht.
      „Das offizielle Bewerbungspapier für die WM, das Bid-Buch an die Fifa, umfasste 1212 Seiten. Ich kann Ihnen sagen: Ich habe keine einzige davon gelesen. Ich habe das nur getragen, das war schwer genug.“

      Franz Beckenbauer im „Sky“-Interview über die Bewerbung für die WM 2006. (dpa)
    • Ihr tut ja gerade so als ob Ungarn die Schleusen aufmacht und alles was kommt durchgewunken wird nach Deutschland. Bei denen ist doch auch alles überfüllt.
      Ich sag euch wie es laufen wird, da wir ja das reichste Land sind, wird Deutschland einen Deal machen mit diesen EU-Randstaaten. Ihr lasst sie nicht mehr durch (oder nur Kontrolliert), im Gegenzug bekommt ihr Kohle. Dann werden die Flüchtlinge in ganz Europa verteilt

      So ist das mit der Pyramide, die die oben sind und runterschauen die sehen nur Scheisse, die unten schauen rauf und sehen nur Arschlöcher
      Minga Oida!
    • BucsFan schrieb:

      Ihr tut ja gerade so als ob Ungarn die Schleusen aufmacht und alles was kommt durchgewunken wird nach Deutschland. Bei denen ist doch auch alles überfüllt.
      Ich sag euch wie es laufen wird, da wir ja das reichste Land sind, wird Deutschland einen Deal machen mit diesen EU-Randstaaten. Ihr lasst sie nicht mehr durch (oder nur Kontrolliert), im Gegenzug bekommt ihr Kohle. Dann werden die Flüchtlinge in ganz Europa verteilt

      So ist das mit der Pyramide, die die oben sind und runterschauen die sehen nur Scheisse, die unten schauen rauf und sehen nur Arschlöcher
      na sicher macht Ungarn die Schleusen auf, eine andere Alternative gibts ja am Ende gar nicht. und wie gesagt das mit der Verteilung funktioniert nicht da die Flüchtlinge nicht mitspielen werden.wenn ich lese das von 3600 Flüchtlingen die gestern in Wien
      mit Zügen ankamen ganze 6 Afghanen in Österreich bleiben wollten der Rest wollte weiter nach Deutschland dann muss doch wohl jedem klar sein worauf alles hinaus läuft.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Honka ()

    • Vielleicht gibt es ja doch einen perfiden Plan und Deutschland nimmt erst mal alle auf, prüft alles auf Qualifikation und Integrationsfähigkeit und schiebt den Rest nachher nach Resteuropa ab :xywave:
      Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!
    • Honka schrieb:

      Doylebeule schrieb:

      Honka schrieb:

      Doylebeule schrieb:

      Ich hatte ja den Vorschlag im anderen Thread schon gemacht. Auffanglager in Griechenland und dann ein geregelter Transport nach "nicht-nur-Deutschland".
      das funktioniert leider nicht weil die Flüchtlinge schon in Syrien oder Afghanistan ihr Ziel fest vor Augen haben. und das heisst nun mal in aller erster Linie Deutschland
      Nee, das muss dann so funktionieren. Die Leute werden dort registriert und wer sich ohne Schein hier in Dtl. meldet und Asyl beantragt, der wird in einen Flieger gesetzt und zurück nach Griechenland geschickt. Soll ja niemand Vorteile dadurch haben das er die Regeln umgeht und Schlepper-Unternehmen ermöglicht.Die Lasten müssen fair verteilt werden und Flüchtlingen haben "nur" den Anspruch auf Unversehrtheit, den alle Länder der EU gewährleisten können.
      das kann jetzt nicht mehr funktionieren weil der Grossteil der Leute aus Syrien oder Afghanistan die es bis Europa geschafft haben sich bereits in Deutschland aufhalten.und die Flüchtlinge wollen natürlich in das Land wo sich schon der grösste Teil ihrer Landsleuteaufhalten. da würde kein Flüchtling mitspielen, da würde es dann wieder Mord und Totschlag geben sollten sie auf einmal gezwungen werden nach Polen oder Tschechien zu gehen. und Deutschland mit ihrer Art von Willkommenskultur tut ja auch sein übriges dafür
      das sich das auch in absehbarer Zeit nicht ändern wird
      Es wird zu keiner Zeit Mord und Totschlag bei den Flüchtlingen geben, wenn denen irgendwo anders in Europa eine vernünftige, sichere und menschenwürdige Bleibe und Zukunft geboten wird. Nur wird dies in zahlreichen anderen Ländern nicht angeboten. Und da kommt dann bei mir das blanke kotzen. Nicht weil Deutschland viele Flüchtlinge aufnimmt, sondern weil sich der Rest von Europa einen Scheiss drum kümmert. Um es genauer auszudrücken: Ich bin froh, dass sich Deutschland so verhält, wie es sich verhält! Einem Großteil der Flüchtlinge wird Asyl gewährt, eine Wohnung gestellt und eine Zukunft geboten. Wir sollten stolz darauf sein, Menschen in Not so eine Hilfe entgegen bringen zu können. Stattdessen ist überall nur rechte Hetze zu hören. Das kotzt so dermaßen an. Jeder einzelne sollte sich für nur einen Tag in ein Flüchtlingsheim stellen, dort mitarbeiten und mit den Menschen sprechen. Jeder der dann noch der Meinung ist, dass alle Flüchtlinge nur auf Grund des deutschen Sozialsystems bei uns sind und in Wirklichkeit doch gar keine Angst in ihren Herkunftsländern haben müssen, dürften dann eine Woche Syrien all-inclusive erhalten.

      Und dazu kommt doch noch folgendes: Schaden die Flüchtlinge Deutschland? Geraten wir dadurch in Not? Werden wir von denen überrannt? Alle Fragen können mit nein beantwortet werden. Vielmehr kommen gut ausgebildete Menschen zu uns die wir für unseren Arbeitsmarkt dringend benötigen.
    • Derek Brown schrieb:

      Syrische Terroristen sind vielleicht ein Problem, aber sicherlich keines, das von einem Sachbearbeiter im Asylverfahren gelöst werden kann. Wenn hier einer her kommt, um Anschläge zu verüben, müsste er sich schon sehr dumm anstellen, um da aufzufallen.
      Was mir dabei sehr große Sorgen macht: es brauchen nur eine Hand voll Terroristen auf diesem Wege mit hierher zu gelangen und einen Anschlag verüben, bei dem es Tote gibt. Was meinst Du, was dann los ist? Dann hast Du Heidenau und Freital in jeder Stadt :eek: :marge
      In Deutschland wählte der Patriotismus die aggressive Form.
      Die Liebe zum Heimischen kleidete sich in den Haß gegen Fremdes.

      Walter Rathenau
      (1867 -1922)
    • Für mich eignet sich das Thema leider nicht zur Diskussion in einem sozialen Medium, obwohl es viel zu sagen und zu diskutieren gäbe.
      Im Moment wird man ja medial geflutet an allen Ecken und Enden.
      Selbst das Profil der CDU/CSU ist in diesem Wettrennen der Gutmenschlichkeit kaum noch zu erkennen und wer wichtige Fragen stellt wird a) in aller Regel aggressivst abgekanzelt und gehört b) automatisch gleich zum "Pack", selbst wenn diese Fragen völlig legitim und sachlich sind.

      Das Bürgertum schwenkt nun entweder selbst in dieses linksgrüne Wir-retten-die-ganze Welt und wer-ist-der-Allerhumanste Wettrennen mit ein, oder verkrümelt sich schweigend und ignorierend in seine eigene kleine Spießbürgerwelt und mauert sich dort ein, so gut es eben geht, da kritische Fragen zu diesem Thema sowieso nicht erwünscht sind.

      Nach "gewissen Erfahrungen" haben ich mich selbst für Tor 2 entschieden ...
    • Werden wir von denen überrannt?
      Ganz wertfrei .. wenn man sich die Bilder aus Budapest und München anschaut ... ja, "überrannt" trifft es da eigentlich ganz gut. Eben weil dieses Land und insbesondere diese Regierung sehenden Auges in diese nahende "Katastrophe" gesteuert ist .. erst verharmlosend und abschwichtigend, nun total überrascht und komplett überfordert .. keine gute Mischung.



      Vielmehr kommen gut ausgebildete Menschen zu uns die wir für unseren Arbeitsmarkt dringend benötigen.
      Ein "Argument" was man langsam (auch) nicht mehr hören kann.

      Ja, mögen darunter auch einige sehr gut ausgebildete und studierte Flüchtlinge sein die zumindest Englisch sprechen und für die hier Bedarf und Arbeitsmöglichkeiten bestehen .. aber schau Dir doch mal die überwältigende Mehrheit an die v.a. aus Kriegsgebieten stammen .. die haben kein Hab & Gut, alles was sie besitzen tragen sie am Leib, meist noch mit Kleinkindern oder gar Babys, sind traumatisiert und erschöpft, aber erst einmal glücklich hier zu sein ..

      können aber, logisch, kein Wort Deutsch, selten Englisch und sind nun erst einmal der deutschen Bürokratie ausgesetzt die selbst mit dieser Thematik überfordert ist und daher noch länger als sowieso schon benötigt die gesamten Fälle bzgl. Asyl und Asylrecht zu bewerten und zu beurteilen.

      Das ist überhaupt nicht die Schuld dieser Einwanderer, aber wie lang soll denn dieser Zeitrahmen dauern nach dem eine zumindest ansatzweise Integration dieser Menschen in dieser Gesellschaft und auch dessen Arbeitsmarkt in Anspruch nimmt?

      Es gibt doch in einzelnen Großstädten heute immer noch fremdsprachige Minderheiten die auch in der dritten und vierten Generation immer noch nicht integriert sind, sei es aus Eigen-oder Fremdverschulden .. natürlich besteht ein Fachkräftemangel in Deutschland und natürlich hat jeder Flüchtling eine faire und angemessene Chance zur Integration verdient, aber eben dieses "Argument" (benötigte Arbeitskräfte) für eine Legitimation der anhaltenden Flüchtlingsströme zu verwenden ist mMn komplett falsch und nicht zielführend.
    • Banane schrieb:

      Stattdessen ist überall nur rechte Hetze zu hören.
      Ich kenne Troisdorf nicht, aber dieser "Überall" nur Rechte Hetze kann ich für diese Region hier nicht bestätigen. Es gibt eine starke Hilfsbereitschaft. Es gibt natürlich auch rechte Idioten, aber diese sind zumindeste nach meinem Empfinden deutlich in der Minderheit. Was in Social Media etc. passiert sollte man einfach mal ausklammern. Das ist nicht repräsentativ.

      Was es allerdings gibt, sind einige Leute die das ganze nicht so optimitisch sehen wie Du.


      olibo66 schrieb:

      Was mir dabei sehr große Sorgen macht: es brauchen nur eine Hand voll Terroristen auf diesem Wege mit hierher zu gelangen und einen Anschlag verüben, bei dem es Tote gibt. Was meinst Du, was dann los ist? Dann hast Du Heidenau und Freital in jeder Stadt
      Es wird in diesem Fall genauso wenig das Abendland untergehen, wie wenn sich Flüchtlingen Ihr Zielland nicht mehr aussuchen können.

      Womit Du sicher recht hast, dass dieses Land immer sehr starken Stimmungen unterliegt. Es ist gar nicht so lange her, da wurde überspitzt gesagt unter jedem Turban eine Bombe vermutet (geklaut von Fleischauer), jetzt ist jeder Syrer ein ausgebildeter Facharbeiter der unsere Wirtschaft ankurbelt. (auch übertrieben).

      Idiotischerweise lässt sich Politik auch immer von diesen "Gefühlen" Leiten, statt mit klaren Kopf zu agieren...

      Banane schrieb:

      ielmehr kommen gut ausgebildete Menschen zu uns die wir für unseren Arbeitsmarkt dringend benötigen.
      Dieses das sind ja gut ausgebildete Menschen, die brauchen wir ist m.E. ein ziemliches merkwürdiges Argument.

      a) spielt für das Asylverfahren keinerlei Rolle ob jemand ein syrischer Analphabat ist oder Arzt. Asyl wird gewährt, wenn politische Verfolgung gegeben ist
      b) Ist die Hoffnung die damit suggeriert wird (da kommen Leute die unseren Wohlstand sichern), ein ziemlich imperialistischesMotiv (Warum soll es in Albanien in 30 Jahren nicht einem vergleichenbaren Wohlstand wie hier geben). Wenn Die Eilte abhaut, wird dies wohl kaum passieren
      c) Gibt es bzgl. des Bildungshintergrundes keine repräsentativen Angaben. Spielt aber aufgrund von a) auch keine Rolle.



      Honka schrieb:

      mit Zügen ankamen ganze 6 Afghanen in Österreich bleiben wollten der Rest wollte weiter nach Deutschland dann muss doch wohl jedem klar sein worauf alles hinaus läuft.
      Nun das ist nicht die Schuld der Ankommenden, dass Europa dieses Problem nicht entsprechend angepackt hat.Aussitzen funktioniert halt nicht.

      Das ich als Flüchtling erstmal versuchen würde in das für mich "beste" Land zukommen ist doch völlig logisch. Würde ich genauso machen. Da wir aber bei Asyl von politisch Verfolgten reden, sind wir auch nicht bei Wünsch Dir was.
      Zvi Rex : „Die Deutschen werden den Juden Auschwitz nie verzeihen
    • olibo66 schrieb:

      Derek Brown schrieb:

      Syrische Terroristen sind vielleicht ein Problem, aber sicherlich keines, das von einem Sachbearbeiter im Asylverfahren gelöst werden kann. Wenn hier einer her kommt, um Anschläge zu verüben, müsste er sich schon sehr dumm anstellen, um da aufzufallen.
      Was mir dabei sehr große Sorgen macht: es brauchen nur eine Hand voll Terroristen auf diesem Wege mit hierher zu gelangen und einen Anschlag verüben, bei dem es Tote gibt. Was meinst Du, was dann los ist? Dann hast Du Heidenau und Freital in jeder Stadt :eek: :marge
      Ich hoffe Deutschland ist dann schlau genug. Wir weisen ja auch nicht jeden Moslem aus, nur weil sich die Idioten auf den Koran beziehen.


      Texan schrieb:

      Werden wir von denen überrannt?
      Ganz wertfrei .. wenn man sich die Bilder aus Budapest und München anschaut ... ja, "überrannt" trifft es da eigentlich ganz gut. Eben weil dieses Land und insbesondere diese Regierung sehenden Auges in diese nahende "Katastrophe" gesteuert ist .. erst verharmlosend und abschwichtigend, nun total überrascht und komplett überfordert .. keine gute Mischung.


      Vielmehr kommen gut ausgebildete Menschen zu uns die wir für unseren Arbeitsmarkt dringend benötigen.
      Ein "Argument" was man langsam (auch) nicht mehr hören kann.
      Ja, mögen darunter auch einige sehr gut ausgebildete und studierte Flüchtlinge sein die zumindest Englisch sprechen und für die hier Bedarf und Arbeitsmöglichkeiten bestehen .. aber schau Dir doch mal die überwältigende Mehrheit an die v.a. aus Kriegsgebieten stammen .. die haben kein Hab & Gut, alles was sie besitzen tragen sie am Leib, meist noch mit Kleinkindern oder gar Babys, sind traumatisiert und erschöpft, aber erst einmal glücklich hier zu sein ..

      können aber, logisch, kein Wort Deutsch, selten Englisch und sind nun erst einmal der deutschen Bürokratie ausgesetzt die selbst mit dieser Thematik überfordert ist und daher noch länger als sowieso schon benötigt die gesamten Fälle bzgl. Asyl und Asylrecht zu bewerten und zu beurteilen.

      Das ist überhaupt nicht die Schuld dieser Einwanderer, aber wie lang soll denn dieser Zeitrahmen dauern nach dem eine zumindest ansatzweise Integration dieser Menschen in dieser Gesellschaft und auch dessen Arbeitsmarkt in Anspruch nimmt?

      Es gibt doch in einzelnen Großstädten heute immer noch fremdsprachige Minderheiten die auch in der dritten und vierten Generation immer noch nicht integriert sind, sei es aus Eigen-oder Fremdverschulden .. natürlich besteht ein Fachkräftemangel in Deutschland und natürlich hat jeder Flüchtling eine faire und angemessene Chance zur Integration verdient, aber eben dieses "Argument" (benötigte Arbeitskräfte) für eine Legitimation der anhaltenden Flüchtlingsströme zu verwenden ist mMn komplett falsch und nicht zielführend.
      Was hat denn die Ausbildung mit dem mitgebrachtem Hab und Gut zu tun?
      Natürlich sind die traumatisiert. Ich möchte das nicht erleben, was die erlebt haben.

      Das die kaum / schlecht Englisch sprechen kann ich nicht bestätigen. Diejenigen die ich kennengelernt habe, können sehr wohl Englisch. Und das sogar sehr gut. Ich habe sogar mehrere angetroffen die vereinzelte Sätze deutsch sprechen konnten. Es gibt sogar Leute in Flüchtlingscamps die dort direkt nach ihrer Ankunft Deutschvokabeln lernen. Sachen gibt's..
      Das die Bürokratieproblematik unnötig ist, steht außer Frage.

      Das Thema Integration ist da natürlich komplizierter. Ich denke jedoch, dass sich Deutschland mittlerweile auf einem guten Weg befindet. Aber auch hier sind eher "wir" gefragt, als die Einwanderer. Wenn ich mit einer Fackel vor dem Fenster stehe, kann ich schon verstehen, warum die nicht daran interessiert sind, sich mit mir zu unterhalten :-). Die Gesellschaft sollte die Einwanderer mit 'offeneren' Armen empfangen. Dann wäre das Thema Integration deutlich einfacher.
    • Banane schrieb:

      Honka schrieb:

      Doylebeule schrieb:

      Honka schrieb:

      Doylebeule schrieb:

      Ich hatte ja den Vorschlag im anderen Thread schon gemacht. Auffanglager in Griechenland und dann ein geregelter Transport nach "nicht-nur-Deutschland".
      das funktioniert leider nicht weil die Flüchtlinge schon in Syrien oder Afghanistan ihr Ziel fest vor Augen haben. und das heisst nun mal in aller erster Linie Deutschland
      Nee, das muss dann so funktionieren. Die Leute werden dort registriert und wer sich ohne Schein hier in Dtl. meldet und Asyl beantragt, der wird in einen Flieger gesetzt und zurück nach Griechenland geschickt. Soll ja niemand Vorteile dadurch haben das er die Regeln umgeht und Schlepper-Unternehmen ermöglicht.Die Lasten müssen fair verteilt werden und Flüchtlingen haben "nur" den Anspruch auf Unversehrtheit, den alle Länder der EU gewährleisten können.
      das kann jetzt nicht mehr funktionieren weil der Grossteil der Leute aus Syrien oder Afghanistan die es bis Europa geschafft haben sich bereits in Deutschland aufhalten.und die Flüchtlinge wollen natürlich in das Land wo sich schon der grösste Teil ihrer Landsleuteaufhalten. da würde kein Flüchtling mitspielen, da würde es dann wieder Mord und Totschlag geben sollten sie auf einmal gezwungen werden nach Polen oder Tschechien zu gehen. und Deutschland mit ihrer Art von Willkommenskultur tut ja auch sein übriges dafürdas sich das auch in absehbarer Zeit nicht ändern wird
      Und dazu kommt doch noch folgendes: Schaden die Flüchtlinge Deutschland? Geraten wir dadurch in Not? Werden wir von denen überrannt? Alle Fragen können mit nein beantwortet werden. Vielmehr kommen gut ausgebildete Menschen zu uns die wir für unseren Arbeitsmarkt dringend benötigen.
      Es bringt doch nichts, völlig übertriebenen Ängsten romantische Luftschlösser entgegen zu stellen. Natürlich kommen da auch gut ausgebildete Leute, die wir tatsächlich gut gebrauchen können und die aufgrund ihrer Qualifikation oft sogar ohne Asylverfahren hier hätten einwandern können. Aber viele Leute sind eben keine Ärzte, Ingenieure oder Facharbeiter und werden sich eher im Niedriglohnsektor durchschlagen müssen. Da muss man doch nur mal schauen, wie es selbst anderen hoch qualifizierten Einwanderern in Deutschland geht (der Klassiker sind hier natürlich Russlanddeutsche, die trotz Doktortitel Taxi fahren oder Nagelstudios aufmachen müssen). Ich muss da z.B. nur mal meine Frau anschauen, die ihren ausländischen Uni-Abschluss genauso gut zum einpacken von Bio-Müll verwenden könnte, weil der hier nicht anerkannt wird.

      Dass die dann alle Jobs finden (wo sollen die sein?) oder trotz des größer werdenden Angebots an Arbeitskräften keinen Lohndruck auf bereits schlecht bezahlte Arbeiter ausüben, ist mE doch arg unrealistisch.

      Nicht, dass wir uns hier falsch verstehen, das sind für mich keine Argumente gegen Asyl. Man sollte aber nicht die Probleme verharmlosen. Ganz praktisch gefragt - wo sollen die denn alle wohnen? Der deutsche Mieterbund hat doch nicht ohne Grund letzten Monat davor gewarnt, dass es da einen Verdrängungswettbewerb gerade im unteren Preisbereich geben könnte. Das wird doch die Situation in den Ballungszentren, wo die Entwicklung der Mietpreise nun schon seit Jahren beklagt wird, nicht entspannen, sondern verschärfen.

      Natürlich können wir Deutsche auf viele andere Länder in der EU schimpfen, aber das ist doch schon etwas verlogen. Solange die Asylanten nur Italien und Griechenland Probleme machten, war Deutschland doch auch kein radikaler Vorkämpfer für eine Quotenregelung, die man jetzt gerne hätte. Eine Regelung, bei der wir auch in Deutschland so unsere Probleme haben. Bayern hat diese Woche z.B. im Hilfe grufen, weil da so viele Menschen ankommen. Wie viele Bundesländer haben Unterstützung angekündigt? Eines, nämlich BW.

      Wir befinden uns auch in einer anderen Lage als viele anderen Länder. Unsere Wirtschaft läuft gut, die Arbeitslosigkeit ist niedrig. Aber was ist in den Ländern, in denen gerade die Jugendarbeitslosigkeit hoch ist und nun noch viele junge Arbeitssuchende dazu kämen? Welche Jobs sollen die denn Asylsuchenden anbieten, die sie schon ihren eigenen Bürgern nicht anbieten konnten? In Finnland oder Frankreich liegt die Jugendarbeitslosigkeit bei über 20%. Wir machen es uns da etwas leicht, von anderen Ländern etwas zu fordern, was uns relativ leicht, denen aber schwer fällt.
      "I guess football has always been a barometer of the times: the takeover of Manchester United was a perfect manifestation of the unacceptable face of modern capitalism." - Jarvis Cocker.

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    • Banane schrieb:

      Die Gesellschaft sollte die Einwanderer mit 'offeneren' Armen empfangen. Dann wäre das Thema Integration deutlich einfacher.
      Nenn mir doch mal bitte eine Geschichte der Einwanderung, wo die Einwanderer mit offenen Armen empfangen wurden und ihnen roter Teppich ausglegt wurde(überspitzt).

      Da ja immer wieder (nicht zu Unrecht) der Verweis auf die Flucht in Deutschland nach dem Krieg kommt, schau doch mal bitte bei den Flüchtlingen aus den damaligen Ostgebieten, ob diese Überall mit offenen Armen empfangen wurden. Eher nicht. Das beduet natürlich nicht, dass es in irgendeiner Weise gerechtfertig ist Heime anzuzünden, Menschen zu bepöbeln etc. Aber es gibt halt neben "mit offenen Armen empfangen" und abweisen auch noch eine Mitte.

      Ich halte dieses (sehr übertrieben formuliert) "wir müssen nur nett zu den Fremden sein, dann wird schon alles gut" für ziemliche Sozialromantik.

      Genauso wie die Einwander nicht alle krimnell sind, sind sie nicht alle nett.

      Banane schrieb:

      Aber auch hier sind eher "wir" gefragt, als die Einwanderer.
      Wenn ich morgen nach Finnland auswandere, ist nicht Finnlandgefragt, sondern in erster Linie ich.
      Bei Kriegsflüchtlingen ist das bzgl. der Start Up Untersützung natürlich immer etwas anders, aber früher oder später bin ich dann dafür verantwortlich was mit mir passiert.

      Ich stelle eher die These auf, dass die völlig falschen Vorstellung an Deutschland / Europa allgemein, die Intergration erschwerren.

      Derek Brown schrieb:

      atürlich können wir Deutsche auf viele andere Länder in der EU schimpfen, aber das ist doch schon etwas verlogen. Solange die Asylanten nur Italien und Griechenland Probleme machten, war Deutschland doch auch kein radikaler Vorkämpfer für eine Quotenregelung, die man jetzt gerne hätte. Eine Regelung, bei der wir auch in Deutschland so unsere Probleme haben. Bayern hat diese Woche z.B. im Hilfe grufen, weil da so viele Menschen ankommen. Wie viele Bundesländer haben Unterstützung angekündigt? Eines, nämlich BW.
      Das ist völlig korrekt. Ist nur immer die Frage "wer Wir" ist.
      Wenn Du das wir auf unsere Regierung beziehst hast Du sicher recht, die hat schlicht gehofft das dieses Problem an "ihr" vorbeigeht und im letzten Jahr Italien und Griechenland im Regen stehen lassen.
      Wenn du das Wir bezogen auf diese Diskssion meinst, dann passt das nicht so ganz. Den die Forderung nach Quotenreglung ist jetzt nicht ganz neu bzw. gab es auch in der Vergangenheit schon.
      Zvi Rex : „Die Deutschen werden den Juden Auschwitz nie verzeihen