Kansas City Chiefs 2015

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  • CougarsFan schrieb:



    J.J. Watt wurde von den Chiefs weitestgehend aus dem Spiel genommen, ein wichtiger Punkt, der den Sieg ermöglicht hat. Watt war auch vor seiner Verletzung kein großer Faktor in der Texans-Defense. Großes Lob an Reid und Sutton für den effektiven game plan in der Defense.
    Stimmt, das ist den Coaches vor allem schon zum zweiten Mal (nach dem ersten Spieltag) recht gut gelungen.
  • Klasse Spiel der Chiefs. :thumbsup:
    Auch wenn Hoyer einen rabenschwarzen Tag hatte, fand ich unsere Defense richtig stark und das Duo Smith & Kelce wusste in der Offense auch sehr zu gefallen.
    Gegen die Patriots gilt man jetzt als Außenseiter, aber ist mit Sicherheit nicht chancenlos.
    Der Ausfall von Maclin ist natürlich bitter, gibt es da schon eine offizielle Bestätigung ob es das Kreuzband ist?
  • War schon ein wenig herzzerreißend wie Maclin da weinend an der Seitenlinie wohl schon eine Vorahnung hatte ...

    wird die Offense der Chiefs denke ich schon etwas einschränken .. Kelce hat gestern zwar wirklich ein Klassespiel gemacht, aber das wird nächste Woche eine Spur härter ... und dann mit ihm als Fokus, da die Gefahr von Maclin eben fehlt.


    Defensiv sehe ich da schon mehr Chancen und Gelegenheiten .. Ford, Hali und Houston könnten da gegen die doch etwas dezimierte und eingeschränkte O-Line der Pats durchaus zu etwas Zählbarem kommen. Und Druck auf Brady ist nunmal ganz besonders wichtig, da er das Ei so fix abfeuert wie nur wenige.

    Gelingt das und machen Berry und Peters dahinter ein wenig Cleanup, dann hat man gegen die Pats-Offense auch selbst alle Möglichkeiten, nur mit dem eigenen Angriff wirds wohl etwas schwieriger .. 90-Yard Drives sind da wohl eher außerhalb der internen Reichweite.
    -indiziert-
  • DarthRaven schrieb:

    90-Yard Drives sind da wohl eher außerhalb der internen Reichweite.
    Finde ich nicht.

    Die Chiefs Offense ist sicher nicht spektakulär anzusehen, aber was effizienteres findest Du kaum in der NFL.
    Die Chiefs sind irgendwie ne Kopie der Pats Anfang der 2000.
    Starke Defense (mit x verschiedenen Looks)
    Gute ST
    und eine effiziente Offense. Fast nie in 3 and Long. QB der kaum Fehler macht.

    Also nen Upset in New England würde mich jetzt nicht schocken.
    Die schlimmsten Abschiede sind die die es nie gegeben hat.
  • Also nen Upset in New England würde mich jetzt nicht schocken.


    Mich schon ;)


    Mit dem Ausfall von Maclin fällt doch einiges an "Bedrohungspotential" für die Pats-Defense weg. Ohne (den restlichen Receivern) Albert Wilson, Jason Avant oder Chris Conley nahetreten zu wollen, aber das sind normalerweise keine Spieler die ein Playoffspiel starten sollten. Ohne JMac hast du jetzt eigentlich keinen mehr der das Feld ein wenig stretcht oder eine konstante Gefahr für Yards after Catch darstellt.

    Da muß dann mMn zuviel auf Kelce abgestimmt werden, zumal der dann wohl auch ein klein wenig besser verteidigt wird.
    -indiziert-
  • Mile High 81 schrieb:

    MRI showed Chiefs WR Jeremy Maclin did NOT tear his ACL, per source. He did suffer a high ankle sprain. Status for Saturday at NE uncertain.

    Das sind doch gute Nachrichten
    Danke für die Info.

    Das freut mich erst mal für ihn persönlich, dass es "nur" `ne Verstauchung ist. Fraglich allerdings ob er bis Samstag fit zu kriegen ist und - wenn er spielt - wie effektiv er sein kann.
    College Champion 1984: Brigham Young Cougars – Unbeaten & Untied.
  • Mile High 81 schrieb:

    MRI showed Chiefs WR Jeremy Maclin did NOT tear his ACL, per source. He did suffer a high ankle sprain. Status for Saturday at NE uncertain.

    Das sind doch gute Nachrichten
    Wäre toll wenn er am Samstag auflaufen könnte, aber vom Gefühl her denke ich das es eher nix wird.
    Aber so oder so großartige Nachrichten.
  • CougarsFan schrieb:

    Mile High 81 schrieb:

    MRI showed Chiefs WR Jeremy Maclin did NOT tear his ACL, per source. He did suffer a high ankle sprain. Status for Saturday at NE uncertain.

    Das sind doch gute Nachrichten
    Danke für die Info.
    Das freut mich erst mal für ihn persönlich, dass es "nur" `ne Verstauchung ist. Fraglich allerdings ob er bis Samstag fit zu kriegen ist und - wenn er spielt - wie effektiv er sein kann.
    High ankle sprain auf einer Position wie WR ist in einer Woche eigentlich nicht hinzukriegen, das geht nur als Interieur lineman
  • CougarsFan schrieb:

    Das ist auch meine Meinung. Ich gehe, ehrlich gesagt, nicht davon aus, dass Maclin im Spiel gegen die Patriots antreten kann.
    Gronk ist im Superbowl 2011 gegen die Giants mit zwei Wochen Pause mit der gleichen Verletzung angetreten und war ehrlich gesagt nur da, um gegnerische Ressourcen und Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.
  • Arrow schrieb:


    Ich bin ja ein großer Fan von der Spielweise unserer #11, daher freut es mich umso mehr, dass er mehr und mehr Anerkennung bekommt. Schade, dass sein großartiger Lauf auf der linken Seite zurückgecalled wurde.
    Sehe ich ganz genauso... Ich war damals nicht so ganz glücklich über den Umgang der 49ers mit der Smith/Kaepernick-Situation (trotz Superbowl-Einzug), da wünsche ich ihm in KC den Erfolg. Auch für nächstes WE... beim letzten PO-Spiel mit ex-SF-QB hats ja auch fürs CG gereicht wenn ich mich nicht täusche.
    Kängurus aller Länder, vereinigt euch!
  • KC81 schrieb:

    Wahnsinn wie lange hier manche schon Fans sind, mich würde interessieren wie ihr vor über 20 Jahren zum Sport bzw. zu den Chiefs gekommen seid und wie ihr die Spiele verfolgt habt? 1993 war ich 11-12 Jahre und kann mich nur an NBA im deutschen TV erinnern.

    Auch von mir erst mal ein herzliches Willkommen an dich. Schön, dass die kleine Chiefs-Gemeinde wieder um einen Fan größer wird. :bier:

    Auf deine Frage wie ich zu den Chiefs kam...
    An sich über den Umweg über den College Football, wobei ich sagen muss, dass für mich persönlich der College Football die Basis für meine Zuneigung zum Football war und auch immer bleiben wird.

    Als eingefleischter Hörer des AFN (amerikanischer Rundfunksender für die stationierten Soldaten) war ich immer ärgerlich wenn die tolle Musik am Samstagabend durch diesen "ekligen" und sinnlosen Sport Football abgelöst wurde. Damals sah ich das so. Dann bin ich im November 1980 in ein Spiel der Brigham Young Cougars gegen die Utah Utes reingeschlittert. Das war ein sogenanntes "rivalry game" mit langer Tradition und der Enthusiamus der Cougars-Kommentatoren war dermaßen ansteckend, dass ich neugierieg wurde. Die Eindimensionalität des Radios regt natürlich auch die Phantasie an, wenn man von dem Sport keine Ahnung hat.

    Nach ein paar Wochen war ich schon rettungslos infiziert mit dem Football. Aber plötzlich gab es keine Spiele mehr am Samstag (Saisonende im College Football, das wusste ich damals allerdings nocht nicht) und ich überlegte mir ob es nicht vielleicht auch am Sonntag Footballspiele im AFN geben könnte. Dort kam ich in ein NFL-Spiel der Minnesota Vikings gegen die Cleveland Browns rein. Der Unterschied zwischen College und Profi-Football war mir nicht bewusst. Die Informationsmöglichkeiten waren 1980 natürlich vollkommen unterschiedlch zu den heutigen mit Internet & Co. Als Deutscher wusste man von diesem Sport an sich nur dass er existierte, sonst nichts. Das Spiel der Vikings war aber so spannend, dass es dazu führte, dass Minnesota mein erstes Lieblingsteam in der NFL wurde. Das war noch zu Zeiten als Bud Grant Trainer war und der QB der Vikings Tommy Kramer hieß. Kurze Zeit später spielten dann die Chiefs in Seattle (damals noch Divisionsgegner) und auch das Spiel war unglaublich knapp und spannend. Die Chiefs gewannen das Spiel sehr, sehr knapp, Ergebnis weiß ich nicht mehr. Ich war begeistert und folgte den beiden Teams durch den Rest der Saison. So saß ich jeden Montagabend zwischen 18:00 Uhr und 18:30 Uhr vor dem Radio und hörte mir im Sportblock des AFN die Ergebnisse des Sonntags an. Nahm sie sogar, weil der Sprecher zu schnell war um direkt mitschreiben zu können, auf Tonband auf um sie in eigens gestaltete Tabellen eintragen zu können.

    Ab dem Zeitpunkt hatte mich der Football fest im Griff. Wenn am Sonntagabend nichts anderes auf dem Plan stand, war NFL im AFN-Radio Pflicht. Weder die Vikings noch die Chiefs gehörten damals zur Elite der NFL, aber ich hatte schon immer im Sport mehr Sympathien für die underdogs. :)

    Ein Quantensprung war dann natürlich der Zeitpunkt, als ich ein TV-Gerät bekam, dass NTSC-fähig war, somit konnte ich den TV-Sender des AFN über Antenne in Farbe und mit Ton empfangen. Bis dahin war man auf ein paar Schnipsel Football vom jährlichen Super Bowl im deutschen Fernsehen angewiesen. Naja, danach ging´s dann über verschiedene Kabel-TV-Sender - Sky (nicht der heutige Sender), Sportkanal, Eurosport, Premiere, NASN, ESPN America und Sport 1 US zum jetzigen Format auf P7Maxx/Sat1.

    So bin ich also - wenn mal 1980 als Teilsaison weglässt - in meinem 35. Footballjahr und ich kann sagen, mein Interesse hat nicht um einen deut nachgelassen. Allerdings gestehe ich, dass ich in erster Linie Fan des Sports American Football bin und erst in zweiter Linie Fan von einer Mannschaft. Ich orientierte zu Beginn mehr an einzelnen Sportlern, hauptsächlich QB´s. Die Miami Dolphins mit Dan Marino gehörten zeitweise genauso zu den sympathischen Teams wie die 49ers mit Joe Montana oder später Steve Young (kein Wunder...ein BYU-QB) oder auch "the greatest show on turf" St. Louis Rams mit Warner, Faulk, Bruce, Holt und Proehl. Heute sympathisiere ich in zweiter Reihe mit den Patriots und den Atlanta Falcons (Atlanta war der Name der Firma, in der ich meine Lehre absolvierte, vielleicht deswegen :) ).

    Chiefs, Vikings und im College-Bereich Brigham Young, blieben aber die Lieblingsteams bis heute.
    College Champion 1984: Brigham Young Cougars – Unbeaten & Untied.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von CougarsFan ()

  • CougarsFan schrieb:

    Die Informationsmöglichkeiten waren 1980 natürlich vollkommen unterschiedlch zu den heutigen mit Internet & Co.
    Ja, das ist echt Wahnsinn, wie sich das in den letzten Jahren verändert hat. Ist mir beim Verfassen meines Beitrages und beim Lesen Deines noch mal richtig bewusst geworden. Wenn ich in den Anfangstagen Montags morgens wegen der Wetterlage (oder wegen was auch immer) mal kein AFN klar reinbekommen habe, dann musste ich halt bis Donnerstag warten, bis ich wusste, wie die Häuptlinge gespielt haben. Heutzutage hast Du ja eher die Herausforderung, mal NICHT das Ergebnis mitzubekommen, wenn Du mal Sonntag Abend keine Zeit hast und die Chiefs "As-Live" am nächsten Tag gucken willst. Früher war also definitiv nicht alles besser ;)
    Obwohl natürlich gerade am Anfang diese Informationsverknappung, zumindest bei mir, den besonderen Reiz ausgemacht hat. Football hatte was mystisches, was magisches. Das war ein Puzzle-Spiel, eine Suche nach Informationen und Hintergründen.
    ...and the Home of the C H I E F S
  • okoye schrieb:

    Obwohl natürlich gerade am Anfang diese Informationsverknappung, zumindest bei mir, den besonderen Reiz ausgemacht hat. Football hatte was mystisches, was magisches. Das war ein Puzzle-Spiel, eine Suche nach Informationen und Hintergründen.
    Du sprichst mir aus dem Herzen. Auch wenn früher nicht alles besser war, irgendwie hatte diese Zeit für mich einen gewissen nicht mehr reproduzierbaren...Charme. Ohne, dass ich die jetzige Situation nochmal tauschen möchte. So hat jede Zeit so ihren ganz eigenen Reiz.

    Eingefallen ist mir auch noch, dass ich nach einigen Jahren jeden Montagabend zum Bahnhofszeitungsladen gefahren bin um mir die "USA Today" zu kaufen, in der alle Ergebnisse vom College und der NFL abgedruckt waren um auf den neuesten Stand zu kommen. Und im Frühsommer jeden Jahres bin ich aufgeregt und mit feuchten Händen in die einzelnen Buchhandlungen gegangen mit der Hoffnung, dass jemand die Yearbooks "College Football" und "Pro Football" der "Sporting News" im Programm haben würde, in denen Teamroster, Spielpläne der kommenden Saison und Artikel waren, die man benötigte um wenigstens einigermaßen auf die nächste Spielzeit vorbereitet zu sein.

    Achja, was hat man da alles auf sich genommen um seinem Lieblingssport in Maßen folgen zu können. Aber schön war´s trotzdem. :)
    College Champion 1984: Brigham Young Cougars – Unbeaten & Untied.
  • CougarsFan schrieb:

    KC81 schrieb:

    Wahnsinn wie lange hier manche schon Fans sind, mich würde interessieren wie ihr vor über 20 Jahren zum Sport bzw. zu den Chiefs gekommen seid und wie ihr die Spiele verfolgt habt? 1993 war ich 11-12 Jahre und kann mich nur an NBA im deutschen TV erinnern.
    Auch von mir erst mal ein herzliches Willkommen an dich. Schön, dass die kleine Chiefs-Gemeinde wieder um einen Fan größer wird. :bier:

    Auf deine Frage wie ich zu den Chiefs kam...
    An sich über den Umweg über den College Football, wobei ich sagen muss, dass für mich persönlich der College Football die Basis für meine Zuneigung zum Football war und auch immer bleiben wird.

    Als eingefleischter Hörer des AFN (amerikanischer Rundfunksender für die stationierten Soldaten) war ich immer ärgerlich wenn die tolle Musik am Samstagabend durch diesen "ekligen" und sinnlosen Sport Football abgelöst wurde. Damals sah ich das so. Dann bin ich im November 1980 in ein Spiel der Brigham Young Cougars gegen die Utah Utes reingeschlittert. Das war ein sogenanntes "rivalry game" mit langer Tradition und der Enthusiamus der Cougars-Kommentatoren war dermaßen ansteckend, dass ich neugierieg wurde. Die Eindimensionalität des Radios regt natürlich auch die Phantasie an, wenn man von dem Sport keine Ahnung hat.

    Nach ein paar Wochen war ich schon rettungslos infiziert mit dem Football. Aber plötzlich gab es keine Spiele mehr am Samstag (Saisonende im College Football, das wusste ich damals allerdings nocht nicht) und ich überlegte mir ob es nicht vielleicht auch am Sonntag Footballspiele im AFN geben könnte. Dort kam ich in ein NFL-Spiel der Minnesota Vikings gegen die Cleveland Browns rein. Der Unterschied zwischen College und Profi-Football war mir nicht bewusst. Die Informationsmöglichkeiten waren 1980 natürlich vollkommen unterschiedlch zu den heutigen mit Internet & Co. Als Deutscher wusste man von diesem Sport an sich nur dass er existierte, sonst nichts. Das Spiel der Vikings war aber so spannend, dass es dazu führte, dass Minnesota mein erstes Lieblingsteam in der NFL wurde. Das war noch zu Zeiten als Bud Grant Trainer war und der QB der Vikings Tommy Kramer hieß. Kurze Zeit später spielten dann die Chiefs in Seattle (damals noch Divisionsgegner) und auch das Spiel war unglaublich knapp und spannend. Die Chiefs gewannen das Spiel sehr, sehr knapp, Ergebnis weiß ich nicht mehr. Ich war begeistert und folgte den beiden Teams durch den Rest der Saison. So saß ich jeden Montagabend zwischen 18:00 Uhr und 18:30 Uhr vor dem Radio und hörte mir im Sportblock des AFN die Ergebnisse des Sonntags an. Nahm sie sogar, weil der Sprecher zu schnell war um direkt mitschreiben zu können, auf Tonband auf um sie in eigens gestaltete Tabellen eintragen zu können.

    Ab dem Zeitpunkt hatte mich der Football fest im Griff. Wenn am Sonntagabend nichts anderes auf dem Plan stand, war NFL im AFN-Radio Pflicht. Weder die Vikings noch die Chiefs gehörten damals zur Elite der NFL, aber ich hatte schon immer im Sport mehr Sympathien für die underdogs. :)

    Ein Quantensprung war dann natürlich der Zeitpunkt, als ich ein TV-Gerät bekam, dass NTSC-fähig war, somit konnte ich den TV-Sender des AFN über Antenne in Farbe und mit Ton empfangen. Bis dahin war man auf ein paar Schnipsel Football vom jährlichen Super Bowl im deutschen Fernsehen angewiesen. Naja, danach ging´s dann über verschiedene Kabel-TV-Sender - Sky (nicht der heutige Sender), Sportkanal, Eurosport, Premiere, NASN, ESPN America und Sport 1 US zum jetzigen Format auf P7Maxx/Sat1.

    So bin ich also - wenn mal 1980 als Teilsaison weglässt - in meinem 35. Footballjahr und ich kann sagen, mein Interesse hat nicht um einen deut nachgelassen. Allerdings gestehe ich, dass ich in erster Linie Fan des Sports American Football bin und erst in zweiter Linie Fan von einer Mannschaft. Ich orientierte zu Beginn mehr an einzelnen Sportlern, hauptsächlich QB´s. Die Miami Dolphins mit Dan Marino gehörten zeitweise genauso zu den sympathischen Teams wie die 49ers mit Joe Montana oder später Steve Young (kein Wunder...ein BYU-QB) oder auch "the greatest show on turf" St. Louis Rams mit Warner, Faulk, Bruce, Holt und Proehl. Heute sympathisiere ich in zweiter Reihe mit den Patriots und den Atlanta Falcons (Atlanta war der Name der Firma, in der ich meine Lehre absolvierte, vielleicht deswegen :) ).

    Chiefs, Vikings und im College-Bereich Brigham Young, blieben aber die Lieblingsteams bis heute.
    Vielen Dank für deine ausführliche Erzählung. :)
    Wirklich unglaublich mit was für wenigen Mitteln ihr den Sport kennen und lieben gelernt habt, dass zeigt das ihr mit richtigem Herzblut dabei seid, Hut ab.
    Kann mir kaum vorstellen das sich heutzutage noch jemand nur durch Radio und Zeitschriften so für einen Sport begeistern könnte.
  • Nach diesem wirklich überzeugenden Ende des Play Off Curse könnte natürlich jetzt alles passieren. Allerdings hat man mit den Patriots, die quasi komplett "recharged" sind nun wohl auch den härstesten Brocken der AFC vorgesetzt bekommen.Unser Vorteil ist, das wir wirklich schwer zu berechnen sind. Wir sind offensiv nirgends Elite aber in vielen Bereichen gut. Deswegen wird Bellichik es schwer haben das richtige Gift gegen uns zu finden. Die Frage wird aber sein. Hat Reid einen Ansatzpunkt die Patriots zu packen. Die sind mit Edelmann und Gronk etc sicher auch nicht so zu schlagen wie in den letzten Wochen. Insgesamt könnte das ein richtig interresantes Spiel werden. Aber ich vermute die risiege Play Off Erfahrung des Titelverteidigers wird am Ende den Unterschied richtung New England machen.

    Gespannt bin ich auch ob Reid Maclin nur künstlich im Spiel hält oder ob er realistische Chancen hat wirklich auf dem Feld zu stehen. Das sah alles so schlimm aus am Samstag das man sich schon gefragt hat ob Maclin überhaupt nochmal in der Form wiederkommen kann. Allerdings hat man bei dem Play an sich ja nicht wirklich etwas erkennen können. Da hab ich mich schon gefragt was denn da passiert ist.

    Ich glaube in dem Fall zwar nicht ernsthaft an Taktik, aber im Prinzip ist diese Situation für uns ja taktisch gar nicht die schlechteste Ausgangslage. Es ist theorethisch bei sicherer Führung nicht die blödeste Idee dem nächsten Gegner so schonmal etwas zusätzlich Hausaufgaben auf zu geben. :)
  • Was es so schwer macht gegen euch zu spielen sind die Leistungsschübe des Teams innerhalb eines Spiels.
    Geratet ihr in Rückstand, spielt die Offense auf 130% ihrer Möglichkeiten Solange bis die Führung wieder hergestellt ist, dann lässt man die Defense die Arbeit machen
    und verwaltet. Wenn der Gegner dann Fehler macht nimmt man die gerne an und besorgt sich einen weiteren Score.
    Das ist alles nicht so spektakulär, aber unwahrscheinlich effizient.

    Im Spiel ist man irgendo zwischen verwalten und Top-Team.

    Die Offense vom Leistungsvermögen zwischen 80% und 130% mit einem Mittelwert von 90%
    Die Defense vom Leistungsvermögen zwischen 90% und 130% mit einem Mittelwert von 110%

    Und dann gibt es zusätzlich Spiele wie gegen Houston oder gegen die Broncos. Den Gegner sehr früh zu Fehler zwingen und hoch in Führung gehen. Ein Comeback wird dann nicht mehr zugelassen.

  • Das gute ist das man dieses Jahr sogar auch mal geschafft hat Rückstände zu egalisieren. Daran ist man die vergangenen Jahe oft gescheitert. Alex Smith 2.0 hat das aber mit Maclin durchaus drauf. Ohne Maclin dürfen wir nicht in (zu hohen) Rückstand geraten.

    LuckySpike schrieb:



    Und dann gibt es zusätzlich Spiele wie gegen Houston oder gegen die Broncos. Den Gegner sehr früh zu Fehler zwingen und hoch in Führung gehen. Ein Comeback wird dann nicht mehr zugelassen.
    Es ist einige Zeit her aber Anfang des Jahres hat man einige Spiele (gegen Euch und Chicago z.B.) trotz früher und entsprechend hoher Führung verloren.
  • Gonzales schrieb:

    Das gute ist das man dieses Jahr sogar auch mal geschafft hat Rückstände zu egalisieren. Daran ist man die vergangenen Jahe oft gescheitert. Alex Smith 2.0 hat das aber mit Maclin durchaus drauf. Ohne Maclin dürfen wir nicht in (zu hohen) Rückstand geraten.

    LuckySpike schrieb:

    Und dann gibt es zusätzlich Spiele wie gegen Houston oder gegen die Broncos. Den Gegner sehr früh zu Fehler zwingen und hoch in Führung gehen. Ein Comeback wird dann nicht mehr zugelassen.
    Es ist einige Zeit her aber Anfang des Jahres hat man einige Spiele (gegen Euch und Chicago z.B.) trotz früher und entsprechend hoher Führung verloren.
    Wie du schon schreibst, das war am Anfang der Saison. Seit Beginn des Winning Streaks ist das nicht mehr passiert. Für mich seid ihr das best funktionierende Team in der AFC und spielt jetzt gegen das best gecoachte Team in der AFC.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von LuckySpike ()

  • KC81 schrieb:

    Danke, sehr interessant zu hören wie hier der ein oder andere zum Fan wurde. :earl:
    Bald ist es soweit, bin schon aufgeregt und heiß wie Frittenfett auf das Spiel. :jump2:

    Bei mir ist das ganze viel weniger heroisch und ausführlich. :jeck:

    Ich bin Fan geworden, weil ich ein großer Fan von Bogenschießen bin. (auch wenn ich das bisher noch nicht selbst ausgeübt habe)
    Und da das Logo eine Pfeilspitze darstellt, hat sich eine Sympathie entwickelt. :D
    :robin: