Tennessee Titans 2015

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  • florham24 schrieb:

    Buccaneer schrieb:

    florham24 schrieb:

    Buccaneer schrieb:

    ekat schrieb:

    Buccaneer schrieb:

    ekat schrieb:

    Buccaneer schrieb:

    13ncountin schrieb:

    12to83 schrieb:

    13ncountin schrieb:

    ekat schrieb:

    Schade. Doch die Season war sowiso durch. Mariota braucht im Draft einen O-Liner in Runde 1. Ansonsten ist seine Karriere schneller durch als erhofft.
    oder lieber zwei drafts abwarten und erstmal eine saison als WR, sonst bleibt immer noch eine offene seite ;) ist schon hart, dass einer wie er mit all seiner agilität und schnelligkeit 49 sacks hinnehmen muss. aber man stelle sich nur mal vor, ein "statischerer" spielertyp hätte in dieser saison seinen job machen müssen...
    Das eine hat mit dem anderen aber nicht zwangsläufig zu tun. Da gehts eben auch um Pocket Presence und das Gefühl, wann der Ball spätestens raus muss (im Idealfall noch gekoppelt mit einem schnelle Release). Dan Marino - obwohl noch fußlahmer und unathletischer als Peyton Manning - war für mich der absolute Meister darin.
    stimmt schon, aber wir sprechen hier von einem rookie-qb, der die kaltschnäuzigkeit noch nicht ausstrahlen kann - und aufgrund seines spielertyps diese ruhe auch gar nicht braucht. oder die zeit in der pocket. nur vlt für 1 bis 2 sekunden mehr platz für den spielzug.
    Da muss man im Gegenzug aber Winston erwähnen, der eben genau diese Fähigkeit aus dem College mitgebracht hat. Das hat man ja als genau die Lernkurve vorausgesagt, die Mariota gehen muss. Nichtsdestotrotz hatten die beiden trotzdem hervorragende Rookie Saisons
    Mariota hat mMn aber überzeugender gespielt. :)
    Das bleibt dir ja auch überlassen. Ich denke die tun sich nicht so viel.Die Bucs haben natürlich deutlich mehr Siege. Und Winstons Anteil daran ist massiv.Guter Bericht über beide hier :mmqb.si.com/mmqb/2015/12/02/ja…riota-nfl-rookie-progress
    Winston hat einen Vorteil. Er kennt es fast nicht zu verlieren und ist somit der geborene Gewinner. Ein richtiger Winnertyp. Mariota hatte es da deutlich schwerer und verlor einige wichtige Spiele.Das macht mMn einen grossen Unterschied. So glaubt Winston von Sekunde 0 bis zu Minute 60:00 und darüber hinaus an einen Sieg. Mariota lässt sich da eher einschüchtern. Vielleicht auch unbewusst aber er macht bei einem schlechten Start ins Spiel automatisch Fehler. Bei guten Aktionen dann genau anders rum.Talentmässig ist Mariota aber vor Winston. Trifft die besseren Entscheidungen und hat das bessere Auge. Zudem geht er weniger Risiken ein. Auf die Dauer wird er sich mit zunehmender Erfahrung durchsetzen. Winston wohl aber auch.
    Die Stats sprechen klar für Mariota. Winston im Gegenzug ist extrem Clutch und holt alles aus den Mitspielern heraus. Er überträgt das Winnergen auf seine Mitspieler.

    Beide haben mMn starke Rookieseasons gespielt und werden auch in Zukunft NFL Starter sein
    Auf jeden Fall gab's ewig nicht mehr so einen one-two punch auf QB an Position 1/2.Normalerweise hat einer von denen schon in Saison 1 gnadenlos versagt
    Will deine Laune ja nicht zerstören, aber nach einer Saison haben das auch alle bei Luck und RG3 gesagt. Klar, andere Umstände bei letzterem, aber sowas kann ganz schnell gehen.Aber ich wünsche natürlich beiden nur das beste! :bier:
    Ich denke beide haben sich in erster Linie durch ihre imposante (Spiel-) Intelligenz ausgezeichnet.Ich denke das unterscheidet sich dann doch von der von Dir genannten Situation.
    RGIII hatte meiner Meinung nach nicht mal ansatzweise die "klassischen" Football-Fähigkeiten wie MM oder JW. Der Typ war ein Gimmick
    Jetzt ist Cousins wahrscheinlich der beste Pick aus dieser Klasse.
    Wäre da. nicht noch Russell Wilson
    Baltimore Ravens
    R.I.P. Tray Walker 1992-2016
    R.I.P. Konrad Reuland 1987-2016

    #30 Kenneth Dixon (Yard Tracker: 382 Yards)
  • ekat schrieb:

    florham24 schrieb:

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    florham24 schrieb:

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    ekat schrieb:

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    Buccaneer schrieb:

    13ncountin schrieb:

    12to83 schrieb:

    13ncountin schrieb:

    ekat schrieb:

    Schade. Doch die Season war sowiso durch. Mariota braucht im Draft einen O-Liner in Runde 1. Ansonsten ist seine Karriere schneller durch als erhofft.
    oder lieber zwei drafts abwarten und erstmal eine saison als WR, sonst bleibt immer noch eine offene seite ;) ist schon hart, dass einer wie er mit all seiner agilität und schnelligkeit 49 sacks hinnehmen muss. aber man stelle sich nur mal vor, ein "statischerer" spielertyp hätte in dieser saison seinen job machen müssen...
    Das eine hat mit dem anderen aber nicht zwangsläufig zu tun. Da gehts eben auch um Pocket Presence und das Gefühl, wann der Ball spätestens raus muss (im Idealfall noch gekoppelt mit einem schnelle Release). Dan Marino - obwohl noch fußlahmer und unathletischer als Peyton Manning - war für mich der absolute Meister darin.
    stimmt schon, aber wir sprechen hier von einem rookie-qb, der die kaltschnäuzigkeit noch nicht ausstrahlen kann - und aufgrund seines spielertyps diese ruhe auch gar nicht braucht. oder die zeit in der pocket. nur vlt für 1 bis 2 sekunden mehr platz für den spielzug.
    Da muss man im Gegenzug aber Winston erwähnen, der eben genau diese Fähigkeit aus dem College mitgebracht hat. Das hat man ja als genau die Lernkurve vorausgesagt, die Mariota gehen muss. Nichtsdestotrotz hatten die beiden trotzdem hervorragende Rookie Saisons
    Mariota hat mMn aber überzeugender gespielt. :)
    Das bleibt dir ja auch überlassen. Ich denke die tun sich nicht so viel.Die Bucs haben natürlich deutlich mehr Siege. Und Winstons Anteil daran ist massiv.Guter Bericht über beide hier :mmqb.si.com/mmqb/2015/12/02/ja…riota-nfl-rookie-progress
    Winston hat einen Vorteil. Er kennt es fast nicht zu verlieren und ist somit der geborene Gewinner. Ein richtiger Winnertyp. Mariota hatte es da deutlich schwerer und verlor einige wichtige Spiele.Das macht mMn einen grossen Unterschied. So glaubt Winston von Sekunde 0 bis zu Minute 60:00 und darüber hinaus an einen Sieg. Mariota lässt sich da eher einschüchtern. Vielleicht auch unbewusst aber er macht bei einem schlechten Start ins Spiel automatisch Fehler. Bei guten Aktionen dann genau anders rum.Talentmässig ist Mariota aber vor Winston. Trifft die besseren Entscheidungen und hat das bessere Auge. Zudem geht er weniger Risiken ein. Auf die Dauer wird er sich mit zunehmender Erfahrung durchsetzen. Winston wohl aber auch.Die Stats sprechen klar für Mariota. Winston im Gegenzug ist extrem Clutch und holt alles aus den Mitspielern heraus. Er überträgt das Winnergen auf seine Mitspieler.

    Beide haben mMn starke Rookieseasons gespielt und werden auch in Zukunft NFL Starter sein
    Auf jeden Fall gab's ewig nicht mehr so einen one-two punch auf QB an Position 1/2.Normalerweise hat einer von denen schon in Saison 1 gnadenlos versagt
    Will deine Laune ja nicht zerstören, aber nach einer Saison haben das auch alle bei Luck und RG3 gesagt. Klar, andere Umstände bei letzterem, aber sowas kann ganz schnell gehen.Aber ich wünsche natürlich beiden nur das beste! :bier:
    Ich denke beide haben sich in erster Linie durch ihre imposante (Spiel-) Intelligenz ausgezeichnet.Ich denke das unterscheidet sich dann doch von der von Dir genannten Situation.RGIII hatte meiner Meinung nach nicht mal ansatzweise die "klassischen" Football-Fähigkeiten wie MM oder JW. Der Typ war ein Gimmick
    Jetzt ist Cousins wahrscheinlich der beste Pick aus dieser Klasse.
    Wäre da. nicht noch Russell Wilson

    War nur auf die Redskins bezogen! :xywave:
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  • florham24 schrieb:

    Buccaneer schrieb:

    florham24 schrieb:

    Buccaneer schrieb:

    ekat schrieb:

    Buccaneer schrieb:

    ekat schrieb:

    Buccaneer schrieb:

    13ncountin schrieb:

    12to83 schrieb:

    13ncountin schrieb:

    ekat schrieb:

    Schade. Doch die Season war sowiso durch. Mariota braucht im Draft einen O-Liner in Runde 1. Ansonsten ist seine Karriere schneller durch als erhofft.
    oder lieber zwei drafts abwarten und erstmal eine saison als WR, sonst bleibt immer noch eine offene seite ;) ist schon hart, dass einer wie er mit all seiner agilität und schnelligkeit 49 sacks hinnehmen muss. aber man stelle sich nur mal vor, ein "statischerer" spielertyp hätte in dieser saison seinen job machen müssen...
    Das eine hat mit dem anderen aber nicht zwangsläufig zu tun. Da gehts eben auch um Pocket Presence und das Gefühl, wann der Ball spätestens raus muss (im Idealfall noch gekoppelt mit einem schnelle Release). Dan Marino - obwohl noch fußlahmer und unathletischer als Peyton Manning - war für mich der absolute Meister darin.
    stimmt schon, aber wir sprechen hier von einem rookie-qb, der die kaltschnäuzigkeit noch nicht ausstrahlen kann - und aufgrund seines spielertyps diese ruhe auch gar nicht braucht. oder die zeit in der pocket. nur vlt für 1 bis 2 sekunden mehr platz für den spielzug.
    Da muss man im Gegenzug aber Winston erwähnen, der eben genau diese Fähigkeit aus dem College mitgebracht hat. Das hat man ja als genau die Lernkurve vorausgesagt, die Mariota gehen muss. Nichtsdestotrotz hatten die beiden trotzdem hervorragende Rookie Saisons
    Mariota hat mMn aber überzeugender gespielt. :)
    Das bleibt dir ja auch überlassen. Ich denke die tun sich nicht so viel.Die Bucs haben natürlich deutlich mehr Siege. Und Winstons Anteil daran ist massiv.Guter Bericht über beide hier :mmqb.si.com/mmqb/2015/12/02/ja…riota-nfl-rookie-progress
    Winston hat einen Vorteil. Er kennt es fast nicht zu verlieren und ist somit der geborene Gewinner. Ein richtiger Winnertyp. Mariota hatte es da deutlich schwerer und verlor einige wichtige Spiele.Das macht mMn einen grossen Unterschied. So glaubt Winston von Sekunde 0 bis zu Minute 60:00 und darüber hinaus an einen Sieg. Mariota lässt sich da eher einschüchtern. Vielleicht auch unbewusst aber er macht bei einem schlechten Start ins Spiel automatisch Fehler. Bei guten Aktionen dann genau anders rum.Talentmässig ist Mariota aber vor Winston. Trifft die besseren Entscheidungen und hat das bessere Auge. Zudem geht er weniger Risiken ein. Auf die Dauer wird er sich mit zunehmender Erfahrung durchsetzen. Winston wohl aber auch.
    Die Stats sprechen klar für Mariota. Winston im Gegenzug ist extrem Clutch und holt alles aus den Mitspielern heraus. Er überträgt das Winnergen auf seine Mitspieler.

    Beide haben mMn starke Rookieseasons gespielt und werden auch in Zukunft NFL Starter sein
    Auf jeden Fall gab's ewig nicht mehr so einen one-two punch auf QB an Position 1/2.Normalerweise hat einer von denen schon in Saison 1 gnadenlos versagt
    Will deine Laune ja nicht zerstören, aber nach einer Saison haben das auch alle bei Luck und RG3 gesagt. Klar, andere Umstände bei letzterem, aber sowas kann ganz schnell gehen.Aber ich wünsche natürlich beiden nur das beste! :bier:
    Ich denke beide haben sich in erster Linie durch ihre imposante (Spiel-) Intelligenz ausgezeichnet.Ich denke das unterscheidet sich dann doch von der von Dir genannten Situation.
    RGIII hatte meiner Meinung nach nicht mal ansatzweise die "klassischen" Football-Fähigkeiten wie MM oder JW. Der Typ war ein Gimmick


    Aber ich gebe dir recht, das Winston und Mariota bessere Anlagen und Fähigkeiten haben, als ein RG3. :bier:
    Winston und Marista haben gut gespielt. Respekt dafür. Beide wurde aber vor der Draft durchweg unter RG3 eingestuft.
    Jetzt zurück zu den Titans.

    Wie war den Orakpos erste Saison bei euch?
  • @Buccaneer

    Ich finde es ziemlich vermessen zu sagen das Winston/Mariota bessere Anlagen haben als RG3. Deine Meinung wird doch sehr von seinen Leistungen nach der Verletzung beeinflusst. Nach seiner Rookie Saison galt RG3 doch gemeinhin als der QB Messias, oftmals in einem Atemzug mit Brady/Rodgers genannt. Erst nach dem Katastrophalen missmanagement von Shanahan und dem Skins FO hat er sein komplettes Selbstbewusstsein verloren (weitere Verletzungen haben den Rest getan). Nun wissen auf ein mal alle dass er ja eigentlich immer ein "schlechter" prospect war.

    Quasi die gleiche Geschichte hat Derrick Rose in der NBA ja auch erlebt.

    Schauen wir mal wie es bei den beiden Rookie QB's in 2-3 Jahren ausschaut, Mariota scheint ja einen ganz ähnlichen weg zu gehen bis jetzt.
  • Bitte was? Mariota geht einen ähnlichen Weg wie RGIII? Mariota hat in Tennessee doch klar die Aufgabe eines Pocketpasser. Wenn man die NFL Saison gegenüber seiner NCAA Karriere stellt ist das ein Riesenunterschied. Mariota läuft nurnoch selten. 252 Yards hat er in seinem Rookiejahr erlaufen. Bei Oregon war er in sämtlichen Season über 700 Rushingyards.

    Bei den Titans will man das wohl auch gar nicht.Eben genau um einen RGIII Reloades zu vermeiden. Deshalb hat man Mariota ja auch zum Pocketpasser umgeschult. Die Verletzungen geschahen vor allem wegen der katastrophalen O-Line die die Titans haben.
    Baltimore Ravens
    R.I.P. Tray Walker 1992-2016
    R.I.P. Konrad Reuland 1987-2016

    #30 Kenneth Dixon (Yard Tracker: 382 Yards)
  • Blueprint schrieb:

    Ich spreche da nur von den Verletzungen, nicht von der Spielweise.
    Verletzungen sind in der NFL aber allgegenwertig. Da haben sich schon andere QBs im Rookiejahr verletzt. Deshalb hinkt hier der Vergleich mit RGIII. Da kann man nicht von gleichem Weg sprechen. Sorry
    Baltimore Ravens
    R.I.P. Tray Walker 1992-2016
    R.I.P. Konrad Reuland 1987-2016

    #30 Kenneth Dixon (Yard Tracker: 382 Yards)
  • Oder er ist eben genau so fragil gebaut wie ein RG3, das wollte ich damit ausdrücken. Damit mich keiner falsch versteht, ich mag Mariota, hab ihm schon bei Oregon sehr sehr gerne zugeschaut und wünsche ihm eine möglichst lange und erfolreiche Karriere und er hat bis jetzt unheimlich gute Ansätze gezeigt. Allerdings hat er bis jetzt auch gezeigt dass er recht verletzungsanfällig ist, das kannst du nicht von der Hand weisen.
    Bleibt abzuwarten ob er das einfach so wegstecken kann oder im späteren Verlauf der Karriere eben robuster wird.
  • Blueprint schrieb:

    Oder er ist eben genau so fragil gebaut wie ein RG3, das wollte ich damit ausdrücken. Damit mich keiner falsch versteht, ich mag Mariota, hab ihm schon bei Oregon sehr sehr gerne zugeschaut und wünsche ihm eine möglichst lange und erfolreiche Karriere und er hat bis jetzt unheimlich gute Ansätze gezeigt. Allerdings hat er bis jetzt auch gezeigt dass er recht verletzungsanfällig ist, das kannst du nicht von der Hand weisen.
    Bleibt abzuwarten ob er das einfach so wegstecken kann oder im späteren Verlauf der Karriere eben robuster wird.
    ja das war klar. Allgemein sind die meisten Mobilen QBs verletzungsanfälliger weil sie nicht so robust gebaut sind = Mariota, RGIII, Tyrod Taylor etc. Gibt natürlich Ausnahmen wie zB.

    Wir werden sehen wie sich die ganzen neuen Spieler entwickeln. Mariota wird wohl noch ein wenig Gewicht zulegen in der Offseason und eine stärkere OLine bekommen.
    Baltimore Ravens
    R.I.P. Tray Walker 1992-2016
    R.I.P. Konrad Reuland 1987-2016

    #30 Kenneth Dixon (Yard Tracker: 382 Yards)
  • Wichtig wäre vor allem, dass er Kontinuität bei den Coaches bekommt. Manziel hat in seinen ersten beiden Jahren schon zwei verschiedene OCs gehabt und evtl. bekommt er jetzt den dritten. Bei den Titans wäre deswegen geboten einen Coach und Coordinator zu finden, bei dem Mariota seine Stärken ausspielen kann und dann muss man Kontinuität beibehalten.
    “Jason Witten is the standard as a person and as a football player” - Jason Garrett
  • Blueprint schrieb:

    @Buccaneer

    Ich finde es ziemlich vermessen zu sagen das Winston/Mariota bessere Anlagen haben als RG3. Deine Meinung wird doch sehr von seinen Leistungen nach der Verletzung beeinflusst. Nach seiner Rookie Saison galt RG3 doch gemeinhin als der QB Messias, oftmals in einem Atemzug mit Brady/Rodgers genannt. Erst nach dem Katastrophalen missmanagement von Shanahan und dem Skins FO hat er sein komplettes Selbstbewusstsein verloren (weitere Verletzungen haben den Rest getan). Nun wissen auf ein mal alle dass er ja eigentlich immer ein "schlechter" prospect war.

    Quasi die gleiche Geschichte hat Derrick Rose in der NBA ja auch erlebt.

    Schauen wir mal wie es bei den beiden Rookie QB's in 2-3 Jahren ausschaut, Mariota scheint ja einen ganz ähnlichen weg zu gehen bis jetzt.
    Also da gab es schon mehr als eine Stimme in seiner Rookie Saison, die kritisch seine Pocketfähigkeiten bemerkt haben. Ist doch letzten Endes immer das gleiche mit den mobilen QBs gewesen : sobald es genug Filmmaterial gibt und die Tendenzen bekannt sind, wurden die anschließend "gegrillt". Die können nur erfolgreich sein, wenn sie ihre Qualitäten in der Pocket beweisen. Wenn sie Defenses lesen können und dann ihre Läuferqualität als zusätzliche Waffe etablieren. Newton schafft ja gerade diesen Wechsel. RG III hat das nie bewiesen. Vielleicht auch, weil er dann doch ein mal zu viel ungeschminkt wurde. Mariota halte ich dafür für viel zu intelligent.
    Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!
  • Also mag sein, dass ich mich da täusche, aber wie ich seine Rookie-Season in Erinnerung hatte, fiel RG3 gerade dadurch auf, dass er bei Pass-Plays häufig sehr lange in der Pocket geblieben ist und alle Reads durchgegangen ist. Wenn natürlich zu viel Druck da war, ist er mal nach außen gegangen bzw. bei einem designierten Laufspielzug oder wenn eine Lücke da war, ist er natürlich gerannt. Aber imho war er schon recht stark in der Pocket. Das größte Problem war sein Laufstil, weil er immer mit der Brechstange noch ein paar Yards mehr rausholen wollte und nahezu nie geslidet ist. Das hat ihm doch im Endeffekt die ganzen Verletzungen eingebracht.

    Mariota kann ich da im Vergleich nur aus dem Raiders-Spiel beurteilen. Da zumindest fand ich ihn nicht so stark wie RG3 in gewissen Spielen. Aber wie gesagt, war ja nur ein Spiel und da hab ich mehr auf die Raiders geachtet. :D
  • Bay Araya schrieb:

    Also mag sein, dass ich mich da täusche, aber wie ich seine Rookie-Season in Erinnerung hatte, fiel RG3 gerade dadurch auf, dass er bei Pass-Plays häufig sehr lange in der Pocket geblieben ist und alle Reads durchgegangen ist. Wenn natürlich zu viel Druck da war, ist er mal nach außen gegangen bzw. bei einem designierten Laufspielzug oder wenn eine Lücke da war, ist er natürlich gerannt. Aber imho war er schon recht stark in der Pocket. Das größte Problem war sein Laufstil, weil er immer mit der Brechstange noch ein paar Yards mehr rausholen wollte und nahezu nie geslidet ist. Das hat ihm doch im Endeffekt die ganzen Verletzungen eingebracht.

    Mariota kann ich da im Vergleich nur aus dem Raiders-Spiel beurteilen. Da zumindest fand ich ihn nicht so stark wie RG3 in gewissen Spielen. Aber wie gesagt, war ja nur ein Spiel und da hab ich mehr auf die Raiders geachtet. :D
    Da bist du nicht der einzige, so hab ich das auch in Erinnerung. Er konnte halt beides, plays aus der pocket und halt eben das Laufspiel, seine für einen rookie schier unglaubliche comp. % belegt es. Ich bin mir sicher, hätte man ihn seinerzeit nicht so verheizt, wäre er jetzt zumindest auf dem selben Niveau wie Cousins.
  • Blueprint schrieb:

    Bay Araya schrieb:

    Also mag sein, dass ich mich da täusche, aber wie ich seine Rookie-Season in Erinnerung hatte, fiel RG3 gerade dadurch auf, dass er bei Pass-Plays häufig sehr lange in der Pocket geblieben ist und alle Reads durchgegangen ist. Wenn natürlich zu viel Druck da war, ist er mal nach außen gegangen bzw. bei einem designierten Laufspielzug oder wenn eine Lücke da war, ist er natürlich gerannt. Aber imho war er schon recht stark in der Pocket. Das größte Problem war sein Laufstil, weil er immer mit der Brechstange noch ein paar Yards mehr rausholen wollte und nahezu nie geslidet ist. Das hat ihm doch im Endeffekt die ganzen Verletzungen eingebracht.

    Mariota kann ich da im Vergleich nur aus dem Raiders-Spiel beurteilen. Da zumindest fand ich ihn nicht so stark wie RG3 in gewissen Spielen. Aber wie gesagt, war ja nur ein Spiel und da hab ich mehr auf die Raiders geachtet. :D
    Da bist du nicht der einzige, so hab ich das auch in Erinnerung. Er konnte halt beides, plays aus der pocket und halt eben das Laufspiel, seine für einen rookie schier unglaubliche comp. % belegt es. Ich bin mir sicher, hätte man ihn seinerzeit nicht so verheizt, wäre er jetzt zumindest auf dem selben Niveau wie Cousins.
    Was heißt denn für ein "Starting QB" verheizt? Das er im im Playoffspiel damals nicht raus genommen wurde oder was ist damit gemeint?

    Gruß isten
    SB50 Champion Anderson Barrett Brenner Brewer Bush Caldwell Colquitt Daniels T.Davis V.Davis Doss Ferentz Fowler Garcia Green C.Harris R.Harris Hillman Jackson Keo Kilgo Latimer Manning Marshall Mathis McCray McManus Miller Myers Nelson Nixon Norwood Osweiler Paradis Polumbus Ray Roby Sanders Schofield Siemian Smith Stewart Talib Thomas Thompson Trevathan Vasquez Walker Ward Ware Webster S.Williams Wolfe Anunike Bolden Bruton Clady Heuerman Sambrailo K.Williams
  • Huch? Das ist doch mal eine rege und interessante Diskussion.
    Ich persönlich kann nur sagen, dass ich mehr als zufrieden bin mit Mariotas Entwicklung. Die Umstellung in eine Pro-Offense ging schneller vonstatten als sich die größten Optimisten hätten erträumen lassen. Nahezu nahtlos konnte er die Umstellung bewerkstelligen. Dies macht auch Hoffnung hinsichtlich der ausbaufähigen Fähigkeiten, angefangen bei der Poket-Awareness. Hierbei herrscht sicherlich noch Verbesserungspotenzial. Überhaupt was die Entscheidungsfindung angeht, hier und da noch mit überhasteten Würfen oder aber falschen Reads. Aufgrund seiner Intelligenz und bisherigen Lernkurve hoffe ich stark, dass sich hierbei noch was tun wird.

    Größtes Problem der Titans ist und bleibt aber die O-Line, die Mariota das Leben unnötigen schwer gemacht hat, unabhängig davon, ob er stellenweise den Ball zu lange in der Hand hielt. Dies sieht man wohl erst recht, wenn man sich das Running Game die Saison über anschaut, insbesondere aber in den Spielen in denen Mettenberger spielte. Da sank die Production der Offense auf ein erbärmliches Minimun. Ich denke, dass ohne Mariota dieses Jahr die Mannschaft eine gute Chance gehabt hätte sieglos zu bleiben.
    Insofern wird wohl dieser Mannschaftsteil den stärksten Einfluss auf Mariotas Zukunft haben. Denn auch wenn die Verletzungen Mariotas mir Kopfschmerzen bereiten, so liegt es wohl auch auf der Hand, dass die Gefahr reduziert wird, sobald ein Running Game etabliert wird, vor allen Dingen aber gescheites Pass Blocking vorhanden ist.

    Inwieweit wer besser ist (Winston vs. Mariota), wo die Parallelen zu RG3 sind kann man meiner Meinung nach diese Saison gar nicht bewerten. Dies werden die nächsten zwei, drei Jahre erst zeigen. Daher halte ich mich aus dieser Diskussion heraus. Ich meine mich auch erinnern zu können, dass RG3 nach der Rookiesaison als Star am Himmel galt. Zwar denke ich, dass Mariotas Vorteil gegenüber RG3 ist, dass er wirklich primär ein Poketpasser sein möchte und die Beine nur in der Not einsetzt, dennoch ist der raketenhafte Start gepaart mit der Verletzungsanfällig eine Parallele, die ich nicht von der Hand weisen kann. Daher verbleibe ich mit abwarten und Gin und Tonic trinken.
  • isten schrieb:

    Blueprint schrieb:

    Bay Araya schrieb:

    Also mag sein, dass ich mich da täusche, aber wie ich seine Rookie-Season in Erinnerung hatte, fiel RG3 gerade dadurch auf, dass er bei Pass-Plays häufig sehr lange in der Pocket geblieben ist und alle Reads durchgegangen ist. Wenn natürlich zu viel Druck da war, ist er mal nach außen gegangen bzw. bei einem designierten Laufspielzug oder wenn eine Lücke da war, ist er natürlich gerannt. Aber imho war er schon recht stark in der Pocket. Das größte Problem war sein Laufstil, weil er immer mit der Brechstange noch ein paar Yards mehr rausholen wollte und nahezu nie geslidet ist. Das hat ihm doch im Endeffekt die ganzen Verletzungen eingebracht.

    Mariota kann ich da im Vergleich nur aus dem Raiders-Spiel beurteilen. Da zumindest fand ich ihn nicht so stark wie RG3 in gewissen Spielen. Aber wie gesagt, war ja nur ein Spiel und da hab ich mehr auf die Raiders geachtet. :D
    Da bist du nicht der einzige, so hab ich das auch in Erinnerung. Er konnte halt beides, plays aus der pocket und halt eben das Laufspiel, seine für einen rookie schier unglaubliche comp. % belegt es. Ich bin mir sicher, hätte man ihn seinerzeit nicht so verheizt, wäre er jetzt zumindest auf dem selben Niveau wie Cousins.
    Was heißt denn für ein "Starting QB" verheizt? Das er im im Playoffspiel damals nicht raus genommen wurde oder was ist damit gemeint?
    Gruß isten
    "Starting QB" ist da mMn eine leicht unzureichende Bezeichnung. Man hat einem rookie/soph nicht die Möglichkeit gegeben sich "behutsam" zu entwickeln indem man einfach zu viel wollte. Verantwortlich dafür waren gleich mehrere Faktoren.

    1. Mismanagement der Verletzung, man hätte ihn in dem von dir angesprochenen Spiel garnicht erst aufstellen dürfen
    2. Öffentliche Diskussion darüber ob Cousins nicht doch der bessere prospect ist

    Durch den hot seat von Shanahan und eben jene Diskussion hat man ihn nach der Verletzung wieder viel zu schnell aufs Feld befördert und er spielte wieder ohne jemals 100% gewesen zu sein.

    Ein gestandener starter wird sowas in 80% der Fälle locker weg stecken (und selbst da ist es schwer zu sagen, siehe Palmers post ACL Zeit bei den Bengals/Raiders) aber einen rookie/soph der (noch) nicht die mentale Stärke hat, hauts nun mal weg.
    Der coaching Wechsel hat dann den Rest besorgt.