Höherklassige Vereine mit großen Problemen - Franken Knights, Holzgerlingen Twisters, Darmstadt Diamonds?

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    • Höherklassige Vereine mit großen Problemen - Franken Knights, Holzgerlingen Twisters, Darmstadt Diamonds?

      Ich kenne mich in der Deutschen Football-Landschaft nicht so gut aus, aber ich habe immer wieder den Eindruck, dass relativ bekannte und erfolgreiche Vereine plötzlich kaum noch Spieler haben, nicht mehr konkurrenzfähig sind, freiwillig absteigen, um "einen Neuanfang" zu starten etc. Aktuell habe ich so etwas bei den Franken Knights (Verzicht auf die Relegation gegen Frankfurt Universe/Galaxy) sowie bei den Holzgerlingen Twisters (Verzicht auf den Platz in der 2. BL Süd) und den Darmstadt Diamonds (Verzicht auf die Bewerbung um den durch den Rückzug der Twisters freigewordenen Platz in der 2. BL Süd) festgestellt - ohne Anspruch auf Vollständigkeit der Aufzählung.

      Speziell bei den Darmstadt Diamonds, die quasi bei mir vor der Haustür spielen, fallen mir diese Schwankungen besonders deutlich auf. 1985 wurde der Verein gegründet, schaffte schon 1989 den Aufstieg in die 1. BL, war 1990 in den Playoffs, stieg dann aber sukzessive bis in die 3. oder 4. Liga ab. Das war vielleicht noch plausibel mit der Schließung von Kasernen und dem damit verbundenen Mangel an (für deutsche Verhältnisse) starken US-Spielern zu erklären. Der Club versank aber nicht in der Bedeutungslosigkeit, sondern stieg erneut sukzessive auf, spielte 2000-2005 in der 2. BL, wobei man zuletzt sogar in die 1. BL aufstieg und 2007 erneut die Playoffs erreichte. Seitdem ging es aber wieder sukzessive bergab. Am letzten Spieltag der abgelaufenen Saison trat man sogar nur mit einem Minimum-Kader an, obwohl es noch um den Klassenerhalt ging.

      Kann mir jemand diese extremen qualitativen und quantitativen Schwankungen/Entwicklungen erklären? In anderen (Rand-)Sportarten bemerke ich solche Entwicklungen deutlich seltener als im Football - und wenn, dann ist es meistens mit dem Wegfall eines Mäzens oder eines großen Sponsors verbunden.

      Speziell zu Darmstadt kann ich ergänzen, dass man da schon ewig eine relativ gute Jugendarbeit zu haben scheint (jedenfalls Mitte der 90er sogar preisgekrönt), was einem Verein doch eigentlich Stabilität verleihen sollte. Von großen Mäzenen, die kommen und gehen, wäre mir auch nichts bekannt.
    • Erstmal muß man die Diamonds beglückwunschen zu den diesjährigen Erfolgen im Jugendbereich.
      U-19 Meister JRL - Aufstieg in die GFLJ
      U-17 wahrscheinlich 3. JRL(Spiele stehen noch aus)
      U-15 Meister JLL

      Ansonsten sehe ich bei den Diamonds den Gang in die Regionalliga als richtigen Schritt.
      Schon in der vergangenen Saison war man sportlich abgestiegen und blieb dann aufgrund des Rückzugs von Ravensburg in der GFL2.
      Das ist mit höheren Kosten verbunden als eine Regionalligasaison. So wie ich es aus der Ferne beurteilen kann, war der Kader der Diamonds an Spieltagen selten ausreichend.
      Hinzu kommen die langen Fahrten zu Auswärtsspielen.
      Spieler, die aus der U-19 zu den Herren kommen können in der Regionalliga besser intergriert werden, als in einer höheren Klasse. Außerdem profitiert man regional von Spieler, die es nicht in den Kader
      eines GFL2-Team schaffen.

      Sponsoring im Football ist bis auf wenige Ausnahmen eigentlich mehr eine Spende, da die Sportart nicht die Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit hat wie andere Randsportarten.

      Ich bin schon Ravensburg gespannt in der GFL2, die, wie ich schon geschrieben hatte, jetzt ein freiwilliges Jahr Regionalliga hinter sich haben.

    • Die Franken Knights haben halt das Problem das Sie kein großes Einzuggebiet haben. Egal ob bei den Spielern oder den Fans.
      Kleinstadt und die nächste größere Stadt ist Würzburg. Sie haben eine sehr gute Jugendarbeit aber leider hat der Aderlass der letzten Jahre Spuren hinterlassen.
      Ich hoffe für Sie das Sie es wieder schaffen sich so zu Entwickln das Sie wieder in der 1. Liga mitmischen können.
    • tararaco schrieb:

      Die Franken Knights haben halt das Problem das Sie kein großes Einzuggebiet haben.
      Hmm...nur wenige Kilometer südwestlich liegt ein kleines Städtchen mit dem Namen "Schwäbisch-Hall" mit ähnlich großem Einzugsgebiet. Auch Marburg oder Braunschweig liegen nicht gerade in Metropolregionen. Daran liegt es meines Erachtens nicht. Gute Jugendarbeit und Spielerrekrutierung ist auch im ländlich geprägten Raum möglich. Vielleicht sogar besser, da in großen Städten wie Berlin, Hamburg oder München auch das Alternativ-Programm deutlich größer ausfällt. In SH, Marburg oder BS ist Football eine Marke, in Berlin nur eine Randerscheinung.
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    • Chief schrieb:

      Kann mir jemand diese extremen qualitativen und quantitativen Schwankungen/Entwicklungen erklären? In anderen (Rand-)Sportarten bemerke ich solche Entwicklungen deutlich seltener als im Football - und wenn, dann ist es meistens mit dem Wegfall eines Mäzens oder eines großen Sponsors verbunden.
      Dies gibt es im deutschen Football aber auch recht häufig. Kann sich noch jemand an die Plattling Black Hawks oder die Mönchengladbach Mavericks erinnern? Ehemals solide Regionalligisten finden potenten Geldgeber, kaufen sich alsdann hoch in die GFL und verschwinden wieder in der Versenkung, wenn der Mäzen die Lust an seinem Spielzeug verliert. Ähnliches gilt für die Cologne Falcons aus der jüngeren Historie; hier allerdings hat der Geldgeber nicht die Lust verloren, sondern irgendwie die Gesetzestreue ;)
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    • Chief schrieb:

      Speziell zu Darmstadt kann ich ergänzen, dass man da schon ewig eine relativ gute Jugendarbeit zu haben scheint (jedenfalls Mitte der 90er sogar preisgekrönt), was einem Verein doch eigentlich Stabilität verleihen sollte.
      Richtig, aber Jugendarbeit reicht leider nicht mehr aus. Mir ist aufgefallen, dass die Zahl der Imports, also der mehr oder weniger professionellen Söldner aus Übersee, doch deutlich zugenommen hat. Früher eine Angelegenheit der Bundesligisten (wenn überhaupt), finden sich die "A"s doch heute bis in die Regionalliga bei allen Teams. Wer da finanziell nicht mithalten kann, dem bleibt nur der Fahrstuhl...
      Gutes Beispiel ist doch Ravensburg. Aus der GFL II freiwillig abgestiegen für einen "Neuaufbau" und dann vier US-Boys auf Schlüsselpositionen (QB, RB, DB, LB) eingekauft. Nachhaltigkeit sieht für mich anders aus.
      Es ist heutzutage ja auch recht einfach, an gute Spieler zu kommen. Über das Internet und die einschlägigen Plattformen, wie Europlayers, ist man nur zwei- drei Mausklicks entfernt vom so sehr gewünschten Pocket-Passer. Wofür soll ich dann meine Energie noch in die Ausbildung eines Jugend-QB setzen, der dann, nach einem Jahr bei den Senioren, dann doch zum Studieren oder zur Ausbildung in eine andere Stadt zieht.
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    • Die gleichen Effekte gibt es auch in den unteren Ligen, z.B. wenn mehrere Leistungsträger geballt zu einem anderen Team wechseln, weil das neue Team besser liegt oder man den Coach kennt. Bei Darmstadt ist sicherlich auch der Aufstieg der Frankfurt Universe ein Faktor.

      P.S. musste gerade nochmal prüfen dass das kein Uralt-Thread ist ;)
    • okoye schrieb:

      Chief schrieb:

      Speziell zu Darmstadt kann ich ergänzen, dass man da schon ewig eine relativ gute Jugendarbeit zu haben scheint (jedenfalls Mitte der 90er sogar preisgekrönt), was einem Verein doch eigentlich Stabilität verleihen sollte.
      ... Früher eine Angelegenheit der Bundesligisten (wenn überhaupt), finden sich die "A"s doch heute bis in die Regionalliga bei allen Teams. Wer da finanziell nicht mithalten kann, dem bleibt nur der Fahrstuhl...Gutes Beispiel ist doch Ravensburg. Aus der GFL II freiwillig abgestiegen für einen "Neuaufbau" und dann vier US-Boys auf Schlüsselpositionen (QB, RB, DB, LB) eingekauft. Nachhaltigkeit sieht für mich anders aus.
      Es ist heutzutage ja auch recht einfach, an gute Spieler zu kommen. Über das Internet und die einschlägigen Plattformen, wie Europlayers, ist man nur zwei- drei Mausklicks entfernt vom so sehr gewünschten Pocket-Passer. ...
      Okay, das klingt im Prinzip plausibel. Nur erklärt das die Schwankungen eben nur dann, wenn ein Mäzen/Großsponsor kommt und wieder geht. Aber wenn die ganze Zeit keiner da zu sein scheint, sind mir die Ursachen weiterhin schleierhaft.
    • Hat auch viel mit dem Nachwuchs zu tun. Es gibt Jahrgänge, da spriesst ein Topspieler nach dem anderen hoch und dann haste Jahre da kommt fast nix nach weil den Spieler einfach das Talent fehlt. So war das auch in Marburg. Früher hatten die einen super Jahrgang an Nachwuchsspieler und man stand sogar mal im German Bowl, jetzt aber kommt die letzten Jahre einfach nichts brauchbares hoch und dann spielt man halt gegen den Abstieg. Sowas kannst du dann nur mit einem Mätzen oder Grosssponsor ausgleichen.
    • Pat Barnes schrieb:

      Es gibt Jahrgänge, da spriesst ein Topspieler nach dem anderen hoch und dann haste Jahre da kommt fast nix nach weil den Spieler einfach das Talent fehlt.
      Jupp, die Erfahrung habe ich auch gemacht. Gerade der Jugendbereich ist großen Schwankungen unterworfen, insbesondere in den Randsportarten. Vereinfachen wir es mal: wenn der Coole von der Schule sich
      entschließt, Football zu spielen, dann hast Du auf einmal einen Haufen neuer Spieler und großen Zulauf in der Jugend. Entschließt dieser sich aber, doch lieber Basketball zu spielen, fehlen Dir auf einmal potentielle
      Talente. In meinem aktuellen Club gerade der Fall. Über mehrere Jahre mit Ach und Krach eine Jugendmannschaft hinbekommen, und seit letztem Jahr laufen sie uns die Türen ein, so dass wir Leute sogar nach Hause schicken müssen (Training mit 60 Jugendlichen ist nicht wirklich machbar ;) Wenn Du dann fragst, warum sie erst jetzt kommen, und nicht schon früher, kommt halt häufig: ja der Horst spielt ja jetzt auch, oder der Walter oder wer auch immer. Und wenn Du die dann bei der Stange hälst, vernünftig ausbildest, hast Du einen guten Spielerstamm um "ohne große Probleme" auch in die GFL II aufsteigen zu können. Für mehr musst du dich dann schon gezielt verstärken mit Spielern aus dem Umland oder aus Übersee.
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    • Das Thema ist wie man ja hier auch schon sieht recht vielschichtig. Es gibt viele Vereine die Probleme haben Jugendspielern oder Neulingen eine solide Grundausbildung im American Football zu vermitteln, daher hat man oft starke Talentschwankungen innerhalb des Kaders. Was ein Fussballteam zwar noch wegstecken könnte, jedoch ist beim American Football meist jeder Snap nur so gut wie der schwächste der 11 ausführenden Spielern. Dieses Problem wird dann meist mit Importen gelöst die auch schonmal ein play alleine entscheiden. Das alles führt aber zu keiner langfristigen Leistungskurve (es sei denn es ist sehr viel geld dahinter, aber wo ist das schon außer in Braunschweig?). Selbst viele GFL Teams sehen stellenweise mit ihren Backups nur noch aus wie Oberligisten.

      Ich denke ein entscheidender Faktor ist es sich ein finanzielles Polster und eine gesunde Infrastruktur zu schaffen welche langfristig Fans und vorallem gutes Personal anlockt welches dann wiederum zu einer soliden Grundausbildung der Spieler führt. Und diese Struktur kannst du nunmal leichter in der Regionalliga als in der GFL schaffen, daher halte ich kontrollierte Abstiege für eine clevere Alternative. Viele vergessen über irgendwelche athletischen Importe zu schnell daß Du im deutschen Football schon sehr konkurenzfähig bist sobald Du in der Mehrzahl der Snaps 11 leute aufs Feld schicken kannst die WIRKLICH wissen was sie da in den einzelnen Situationen machen sollen, da spielt die körperliche Athletik nicht die gleiche Rolle wie in amerikanischen Ligen. Just my 2 cent :)
    • Buck schrieb:

      mehrere Leistungsträger geballt zu einem anderen Team wechseln, weil das neue Team besser liegt oder man den Coach kennt.
      Ich denke das ist in einigen Gegenden wirklich ein grosser Faktor und auch der Grund warum einzelne (auch der genannten Teams) so schnell auf- und auch wieder absteigen.

      Das hat man vor einigen Jahren im Rhein-Mein-Gebiet (heisst das so?) gut erkennen können: Da wurde zwischen Hanau Hawks, Rüsselsheim Razorbacks, Darmstadt Diamonds und auch Marburg Mercenaries (und weiteren?) munter hin- und hergewechselt, je nach Coach und Geld. So sind dann auch einzelne der Teams auf der Strecke geblieben. Änhliches in Bayern wo zwischen Franken Timberwolves/Nürnberg Rams, Franken Knights, Munich Cowboys, Plattling Hawks, etc. solche Verschiebungen erfolgt sind.
      RAIDER NATION - the team’s roots might be in Oakland, but this is California’s NFL team.
    • trosty schrieb:

      Buck schrieb:

      mehrere Leistungsträger geballt zu einem anderen Team wechseln, weil das neue Team besser liegt oder man den Coach kennt.
      Ich denke das ist in einigen Gegenden wirklich ein grosser Faktor und auch der Grund warum einzelne (auch der genannten Teams) so schnell auf- und auch wieder absteigen.
      Das hat man vor einigen Jahren im Rhein-Mein-Gebiet (heisst das so?) gut erkennen können: Da wurde zwischen Hanau Hawks, Rüsselsheim Razorbacks, Darmstadt Diamonds und auch Marburg Mercenaries (und weiteren?) munter hin- und hergewechselt, je nach Coach und Geld. So sind dann auch einzelne der Teams auf der Strecke geblieben.
      Das ist heute noch genauso.
      Aber es entstehen auch neue Teams wie jetzt im Rhein-Main-Gebiet die Bad Homburg Sentinels und Offenbach Rockets.

    • LuckySpike schrieb:

      Offenbach Rockets
      Ja lustig die deutsche Football-Szene. Die Offenbach Rockets entstehen, die Langen Kngihts verschwinden :)
      Ist halt schwierig in einer Randsportart, die zudem noch einen so großen Personalbedarf hat wie Football, ein flächendeckendes Vereinsnetz zu erhalten.
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    • okoye schrieb:

      LuckySpike schrieb:

      Offenbach Rockets
      Die Offenbach Rockets entstehen, die Langen Kngihts verschwinden :)
      Die Rhein-Main Rockets ist der Nachfolgeverein von den Langen Knights. Die werden jetzt von Kickers Offenbach unterstützt, sind aber noch genau die selben Leute wie bei den Knights.

      Und die Bad Homburg Sentinals wurden von ehemaligen Spielern und Vorstandsmitglieder von Frankfurt Universe gegründet, die sich bei Universe nicht mehr wohl fühlten und dann auf die Idee gekommen sind einen neuen Verein zu gründen.

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    • Pat Barnes schrieb:

      Die Rhein-Main Rockets ist der Nachfolgeverein von den Langen Knights
      Ich weiß. Übrigens ein sehr gutes Beispiel für die deustche Football-Szene. Langen war, zumindest war das mein Eindruck, ein gut organisierter, funktionierender Verein, der in seiner letzten Saison 2014 sogar Vize-Meister der Regionalliga Mitte wurde. Kurz vor dem Beginn der neuen Saison (der Spielplan für die neue Spielzeit stand meines Erachtens schon fest), dann der plötzliche Rückzug und die Auflösung des Vereins und wenige Woche später die Gründung der Offenbach Rockets mit aus Langen bekannten Köpfen. Das verwundert einen schon.
      Das mit den Bad Homburg Sentines wusste ich gar nicht, ist aber auch bezeichnend. Nicht zufrieden mit irgendwem oder irgendwas, dann wird gerne auch schon mal ein neuer Club gegründet. Macht ja sicher auch Spaß, so ein Team zu gründen. Habe ich in Gedanken auch schon x-Mal durchgespielt (pfiffiger Name, tolles Helmlogo, geile Farbkombination etc...wie bei Madden eben). Aber leider entstehen dabei auch viele Totgeburten, die nur wenige Jahre in den untersten Ligen rumkrebsen, um dann sang und klanglos wieder zu verschwinden (Mein Lieblingsbeispiel aus den vergangenen Jahren: Die Singhofen Blue Devils. Ein Ort mit knapp 2000 Einwohnern. Zwei Jahre schwer Tam-Tam gemacht und den "Neu-Lust" Bonus mitgenommen und dann wieder im Nichts verschwunden. Habe da mal ein Training besucht: Unfassbar! Hier lag der Grund für die Gründung wohl darin, dass der HC von den Blue Devils bei einem RL in der unmittelbaren Nähe keine Aufnahme in den Trainerstab gefunden hat, da dort alle Coaches-Postionen schon besetzt waren, viele davon mit lizensierten und erfahrenen Trainer. Aber anstatt sich als Walk-On Coach mal Wissen anzueignen oder sich in einem anderen bestehenden Verein umzusehen, gründet man dann flux seinen eigenen Verein.)
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    • Da haste bei den Sentinals genau den Nagel auf den Kopf getroffen. Grahn sagte dem Galaxy Backup-QB, dass er in der GFL nichtmehr mit ihm plant und er sich nach einem neuen Verein umsehen soll. Er wohnt im Bad Homburg und hat sich schnell mit paar unzufriedenen Ex-Universer zusammen getan und paar Jugendspieler abgeworben und macht jetzt den Head Coach. Zack war der neue Verein geboren. Da ich die ganzen Leute, die jetzt im Bad Homburg aktiv sind kenne, wünsche ich ihnen viel Erfolg. Realistisch werden sie aber spätestens im zweiten Jahr scheitern weil sie dann nicht genug Spieler mehr zusammen bekommen.
    • okoye schrieb:

      tararaco schrieb:

      Die Franken Knights haben halt das Problem das Sie kein großes Einzuggebiet haben.
      Hmm...nur wenige Kilometer südwestlich liegt ein kleines Städtchen mit dem Namen "Schwäbisch-Hall" mit ähnlich großem Einzugsgebiet. Auch Marburg oder Braunschweig liegen nicht gerade in Metropolregionen. Daran liegt es meines Erachtens nicht. Gute Jugendarbeit und Spielerrekrutierung ist auch im ländlich geprägten Raum möglich. Vielleicht sogar besser, da in großen Städten wie Berlin, Hamburg oder München auch das Alternativ-Programm deutlich größer ausfällt. In SH, Marburg oder BS ist Football eine Marke, in Berlin nur eine Randerscheinung.
      Es gibt da schon Unterschiede wenn man sich alleine die Einwohnerzahl sieht.
      Rothenburg ob der Tauber ca. 11000
      Schwäbisch Hall 37000
      Braunschweig ca. 247000
      Marburg ca. 73000

      Ich bleib dabei das es die Ritter schwierig haben. Es ist aber nicht der alleinige Grund da geb ich DIr recht.
    • Pat Barnes schrieb:

      Zack war der neue Verein geboren.
      Sein gutes Recht, keine Frage. Und da er wenigstens schon mal höherklassig gespielt / trainiert hat, kann das vielleicht dann sogar klappen. Fuchsig macht mich nur, wenn einer, der zwei, drei Jahre in der Verbandsliga Nordwest-Mitte mal bisschen gespielt hat, plötzlich den Höhenflug bekommt und im nächsten Kaff seinen eigenen Club aufmacht. Null Plan vom ganzen aber einen auf dicke Hose machen. Das Ende vom Lied: beide Vereine nehmen nicht mehr am Spielbetrieb teil, da sich die kleine Spielermasse in der Region dann auch noch auf zwei Vereine aufteilt.
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    • Pat Barnes schrieb:

      Da haste bei den Sentinals genau den Nagel auf den Kopf getroffen. Grahn sagte dem Galaxy Backup-QB, dass er in der GFL nichtmehr mit ihm plant und er sich nach einem neuen Verein umsehen soll. Er wohnt im Bad Homburg und hat sich schnell mit paar unzufriedenen Ex-Universer zusammen getan und paar Jugendspieler abgeworben und macht jetzt den Head Coach. Zack war der neue Verein geboren. Da ich die ganzen Leute, die jetzt im Bad Homburg aktiv sind kenne, wünsche ich ihnen viel Erfolg. Realistisch werden sie aber spätestens im zweiten Jahr scheitern weil sie dann nicht genug Spieler mehr zusammen bekommen.
      Hatte Bad Homburg nicht schon mal einen Football-Verein. Ich kann mich dunkel erinnern, dass ich da mal ein Spiel der Darmstadt Diamonds gesehen habe, in dem es nach dem ersten Quarter ca. 0:28 stand. Ich glaube "Falken" hießen sie. Das ist aber schon geschätzte 20 Jahre her.
    • Chief schrieb:

      Pat Barnes schrieb:

      Da haste bei den Sentinals genau den Nagel auf den Kopf getroffen. Grahn sagte dem Galaxy Backup-QB, dass er in der GFL nichtmehr mit ihm plant und er sich nach einem neuen Verein umsehen soll. Er wohnt im Bad Homburg und hat sich schnell mit paar unzufriedenen Ex-Universer zusammen getan und paar Jugendspieler abgeworben und macht jetzt den Head Coach. Zack war der neue Verein geboren. Da ich die ganzen Leute, die jetzt im Bad Homburg aktiv sind kenne, wünsche ich ihnen viel Erfolg. Realistisch werden sie aber spätestens im zweiten Jahr scheitern weil sie dann nicht genug Spieler mehr zusammen bekommen.
      Hatte Bad Homburg nicht schon mal einen Football-Verein. Ich kann mich dunkel erinnern, dass ich da mal ein Spiel der Darmstadt Diamonds gesehen habe, in dem es nach dem ersten Quarter ca. 0:28 stand. Ich glaube "Falken" hießen sie. Das ist aber schon geschätzte 20 Jahre her.
      Stimmt und auf diese Footballtradition berufen sie sich u.a., obwohl der neue Verein null mit dem ehemaligen zu tun hat. Aber naja, man möchte sich halt so gut wie möglich verkaufen und dann nimmt man sowas gerne mit und schmückt sich mit fremden Federn. Nur spricht da auch nichts dagegen. Die Universe macht genau das selbe und haben damit Erfolg. Wenn es dem Sport weiterhilft finde ich es okay.

      sentinels-Football.de
    • okoye schrieb:

      LuckySpike schrieb:

      Offenbach Rockets
      Ja lustig die deutsche Football-Szene. Die Offenbach Rockets entstehen, die Langen Kngihts verschwinden :-)Ist halt schwierig in einer Randsportart, die zudem noch einen so großen Personalbedarf hat wie Football, ein flächendeckendes Vereinsnetz zu erhalten.
      Ja und es sind immer wieder die selben Leute die da mit spielen, Bei Langen zb spielte Andreas Hook mit( nur um ein Beispiel zu nennen " sorry Andi") ,der war damals ,vor 20 Jahren schon bei den Jets in der ersten Mannschaft zum alten Eisen gezählt worden ....
      und da gibts noch mehrere Spieler die seit vielen Jahren spielen ,zum einen Segen für ein Team , die Erfahrung usw , aber sowas ist für nachrückende Jugendspieler , der absolute Graus .. da bekommt man sozusagen eher selten Spielzeit.Demotivierend , wer trainiert schon das ganze Jahr , um dann nicht zu spielen..

      Viele Teams sind auch einfach Hobbyteams , die wollen spielen , sie lieben Football ... ( manchmal erfolgreich mit Herz und Seele ).aber das war es dann ..so ein Team professionell umzuformen ,um oben mitzuspielen ..ist schon mehr als schwer. Zum einen weil einfach die Vereinsstruktur fehlt ( viele Leute machen da ehrenamtlich mit) zum anderen die Spieler , Sponsoren da fehlt es an allem.
      Wir hatten damals nur einen QB in der Jugend , als der zu den Diamonds ging , war bei den Jets schicht im Schacht und das obwohl wir im Jahr vorher noch in der Spielgemeinschaft mit den Gamblers zusammen um die Hessenmeisterschaft spielten. Dann gabs Jahre lang nur auf die Gusch und jedes Jahr waren wenig Leute da ..jeder der erfolgreich spielen wollte war in einem neuen Team. Sehr demotivierend auch für die Vereinsführung immer wieder bei null anzufangen. Die "A" Spieler sind natürlich auch ausschlaggebend , als die Airbase hier noch war hatte man immer 6-8 gute "A's" , danach gings los mit Kohle für die Jungs zu bezahlen ...Genickbruch für einige Vereine.
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