Star Wars: The Last Jedi [SPOILER]

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    • Buccaneer schrieb:

      Bay Araya schrieb:

      Buccaneer schrieb:

      Da war einfach viel zu viel Kopie aus den alten Teilen. Ca. 1000 Zitate, Bildeinstellungen und Referenzen, die wahrscheinlich total beabsichtigt waren, mich dann aber schon wieder gestört haben. Macht doch endlich mal was eigenes.
      Also ich finde, dass sie gerade im Vergleich zu Force Awakens doch relativ auf eigenen Beinen gestanden haben und ja sogar mit Konventionen von Star Wars gebrochen haben (Stichwort: Macht). Ist natürlich auch ein kleineres Dilemma, wieviel kann man denn von den Elementen aus Star Wars wegnehmen, dass es trotzdem noch Star Wars bleibt. Sieht man ja auch in gewissen Teilen bei dir, auf der einen Seite kritisierst du die Parallelen zwischen dem Film und der Original-Trilogie ab, auf der anderen Seite siehst du es als schlecht an, dass keiner der 3 (Luke, Leia, Han) im nächsten Teil dabei ist und fandest Yoda das Deste in The Last Jedi.

      Buccaneer schrieb:

      Ansonsten konnte nichts Beschisseneres passieren als der Tod von Carrie Fisher. So muss man im nächsten Teil ohne Luke UND Leia klarkommen. Vielleicht hätte man da noch mal nach drehen sollen und Luke definitiv (auch physisch) überleben lassen sollen (wäre ja kein Problem gewesen. Man hätte ja nur die Endszenen neu drehen müssen). Ansonsten wäre der Filmtod von Laura Dern natürlich der perfekte Abgang für Leia gewesen.
      Der Tod von Carrie Fisher war sicherlich beschissen, aber sicherlich eher für die Leute, die ihr nahe standen und sie selbst. Star Wars ist da wohl er zweitrangig.Ansonsten gehe ich davon aus, dass Luke in der Form eines Geistes schon noch auftauchen wird. Hat mir insgesamt aber auch gereicht mit der Staffelstabübergabe, das hätte ich dann nicht auch noch im dritten Film hintereinander gebraucht.

      Buccaneer schrieb:

      Logikfehler waren eh genug drin (als ob Leia nicht trotzdem mit ihrem Bruder zu ihrem Sohn gegangen wäre...)
      Das Drehbuch und die Logik, sind sicherlich die größten Probleme des Films - keine Frage. Das hat mich komischerweise aber gar nicht so gestört. Da fand ich den Abgang von Laura Dern bspw. schon viel härter an der Grenze.Man kann auch mutmaßen, dass Leia gemerkt hat, dass da nicht Luke wirklich da ist. Gewisserweise ist das auch kohärent mit ihrem Charakter, sie ist ja Han auch nicht zu Kylo Ren im vorherigen Film gefolgt.
      Mir geht es hier weniger um die Charaktere. Die sollen auch bleiben. Aber hier wird zum zweiten Mal die gleiche Geschichte wie in der Originaltrilogie erzählt. Und das sogar anscheinend völlig beabsichtigt. Snoke/Rey/Kylo ist doch nix anderes als Luke/Vader/Imperator. [...] der junge Jedi wird nach Widersprüchen vom alten gelehrt und wird dabei mit der dunklen Seite konfrontiert [...]
      Wie gesagt: das ist wohl volle Absicht (merkt man ja auch an den Zitaten "Da ist noch Gutes in Dir") . Aber das hätte sicher auch anders gekonnt.
      Ja, gerade das Hin- und hergerissen sein zwischen der dunklen und der hellen Seite der Macht ist eben eins der zentralen Elemente und Themen von Star Wars. Das ist auch in jedem zweiten Star Wars Videospiel so. Und dass Jedis und Sith (auch wenn freshprince gleich um die Ecke kommt und sagt, dass das keine Sith sind) immer diese Lehrmeister-Schüler Beziehung haben, ist auch so ein Element. Dass Luke Rey so ausbildet, wie er selber ausgebildet wurde, erscheint mir auch logisch und man muss wahrscheinlich in so einer Jedi-Ausbildung mal mit dem dunklen Seite konfrontiert werden. Für mich macht da erneut eher weniger Sinn, warum Luke überhaupt eine Karte mit seinem Standort irgendwo mal hinterlassen hat, damit man ihn finden kann - wenn nicht für so eine Situation?

      Komischerweise haben mich die Parallelen zur alten Trilogie, in diesem Teil gar nicht so krass gestört, vielleicht weil's nicht der totale Klau wie Episode 7 war oder weil der Kampf nach der Snoke/Rey/Kylo-Szene, der stärkste Moment im Film war. Kann's die Kritik aber durchaus verstehen, aber dann muss man das eben Episode 7 noch viel mehr kritisieren.

      Buccaneer schrieb:

      Bay Araya schrieb:

      Buccaneer schrieb:

      Da war einfach viel zu viel Kopie aus den alten Teilen. Ca. 1000 Zitate, Bildeinstellungen und Referenzen, die wahrscheinlich total beabsichtigt waren, mich dann aber schon wieder gestört haben. Macht doch endlich mal was eigenes.
      Also ich finde, dass sie gerade im Vergleich zu Force Awakens doch relativ auf eigenen Beinen gestanden haben und ja sogar mit Konventionen von Star Wars gebrochen haben (Stichwort: Macht). Ist natürlich auch ein kleineres Dilemma, wieviel kann man denn von den Elementen aus Star Wars wegnehmen, dass es trotzdem noch Star Wars bleibt. Sieht man ja auch in gewissen Teilen bei dir, auf der einen Seite kritisierst du die Parallelen zwischen dem Film und der Original-Trilogie ab, auf der anderen Seite siehst du es als schlecht an, dass keiner der 3 (Luke, Leia, Han) im nächsten Teil dabei ist und fandest Yoda das Deste in The Last Jedi.

      Buccaneer schrieb:

      Ansonsten konnte nichts Beschisseneres passieren als der Tod von Carrie Fisher. So muss man im nächsten Teil ohne Luke UND Leia klarkommen. Vielleicht hätte man da noch mal nach drehen sollen und Luke definitiv (auch physisch) überleben lassen sollen (wäre ja kein Problem gewesen. Man hätte ja nur die Endszenen neu drehen müssen). Ansonsten wäre der Filmtod von Laura Dern natürlich der perfekte Abgang für Leia gewesen.
      Der Tod von Carrie Fisher war sicherlich beschissen, aber sicherlich eher für die Leute, die ihr nahe standen und sie selbst. Star Wars ist da wohl er zweitrangig.Ansonsten gehe ich davon aus, dass Luke in der Form eines Geistes schon noch auftauchen wird. Hat mir insgesamt aber auch gereicht mit der Staffelstabübergabe, das hätte ich dann nicht auch noch im dritten Film hintereinander gebraucht.

      Buccaneer schrieb:

      Logikfehler waren eh genug drin (als ob Leia nicht trotzdem mit ihrem Bruder zu ihrem Sohn gegangen wäre...)
      Das Drehbuch und die Logik, sind sicherlich die größten Probleme des Films - keine Frage. Das hat mich komischerweise aber gar nicht so gestört. Da fand ich den Abgang von Laura Dern bspw. schon viel härter an der Grenze.Man kann auch mutmaßen, dass Leia gemerkt hat, dass da nicht Luke wirklich da ist. Gewisserweise ist das auch kohärent mit ihrem Charakter, sie ist ja Han auch nicht zu Kylo Ren im vorherigen Film gefolgt.
      Dazu kommt natürlich noch der Hollywoodfaktor, dass man zudem auch noch versucht, so viele ethnische Gruppen wie möglich zu bedienen (Marketing Olé) . War es im letzten Teil Flynn als Schwarzer, brauchte man jetzt noch einen starken asiatischen Charakter. Der "Machoman" ist letzten Endes der Doofe, weil die weise Kommandantin natürlich doch Recht hatte. Ich hätte auch kein Problem gehabt, wenn Poe Recht gehabt hätte. Zögernde Leader ohne Plan gibt es nämlich schon genug
      Die zögernden Leader hatten ja letztendlich einen Plan. Da hat mich wiederum nur das Drehbuch gestört, es macht nämlich überhaupt keinen Sinn, Poe nicht in den Plan einzuweihen. Was dich am "Hollywoodfaktor" stört, versteh ich jetzt allerdings nicht. Da fand ich es eigentlich ganz nett, dass sie mal das Filmklischee (Unser Held setzt sich über seine Vorgesetzten hinweg, weil die ihn nicht ernst nehmen und rettet den Tag) etwas umgedreht haben.