Fußball: Fans, Emotionen und Kommerz ?

  • Ja, alle voll rechts in der Bundesliga...

    Hab ich nie behauptet. LESEN! :cards

    "Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt ... Hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen." - Arthur Schopenhauer

  • Naja, ich habe „fast alle“ gelesen und das es nur Ausnahmen gibt. 7 von 18 in der Bundesliga sind für mich keine Ausnahme mehr.

    Geht doch hier nicht nur um Bundesliga, auch nicht im auslösenden Artikel. :madness

    "Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt ... Hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen." - Arthur Schopenhauer

  • Warum wollt ihr nicht akzeptieren, dass es Problemfangruppen gibt, die das ganze Bild ins Schlechte rücken? Und dann in der Bevölkerung und bei mir auch die Polizeipräsenz rechtfertigen. Nichts anderes sage ich ja.

    Ich stehe ja prinzipiell auf deiner Seite, sowohl was Ultras angeht als auch bei der folgenden (Nicht)Aussage:

    Warum wollt ihr nicht akzeptieren, dass es ProblemMIGRANTEN gibt, die das ganze Bild ins Schlechte rücken? Und dann in der Bevölkerung und bei mir auch die Polizeipräsenz rechtfertigen. Nichts anderes sage ich ja.

    Aber da bist du leider nun auch nicht besser als viele andere mit der Pauschalierung.

    Gruß trosty

  • Ich stehe ja prinzipiell auf deiner Seite, sowohl was Ultras angeht als auch bei der folgenden (Nicht)Aussage:

    Warum wollt ihr nicht akzeptieren, dass es ProblemMIGRANTEN gibt, die das ganze Bild ins Schlechte rücken? Und dann in der Bevölkerung und bei mir auch die Polizeipräsenz rechtfertigen. Nichts anderes sage ich ja.

    Aber da bist du leider nun auch nicht besser als viele andere mit der Pauschalierung.

    Menschen suchen sich nicht aus, migrantisch auszusehen, Menschen ihr Verhalten beim Fußball und ihr Dasein als Fußballfan schon.

    "Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt ... Hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen." - Arthur Schopenhauer

  • Du machst dich lächerlich, wenn du mir das unterstellen willst. Ich hab ganz klar geschrieben, dass es da Ausnahmen gibt. Hab das Gefühl mit der Fraktion hier ist es genauso ergiebig zu diskutieren, wie mit renitenten Verbrennerfans und Fleischliebhabern.

    An was das nur liegen könnte :paelzer:

  • Du machst dich lächerlich, wenn du mir das unterstellen willst. Ich hab ganz klar geschrieben, dass es da Ausnahmen gibt. Hab das Gefühl mit der Fraktion hier ist es genauso ergiebig zu diskutieren, wie mit renitenten Verbrennerfans und Fleischliebhabern.

    Warum wollt ihr nicht akzeptieren, dass es Problemfangruppen gibt, die das ganze Bild ins Schlechte rücken? Und dann in der Bevölkerung und bei mir auch die Polizeipräsenz rechtfertigen. Nichts anderes sage ich ja.

    Welche Fraktion meinst du denn?

    Bruder Zebedäus

  • Offtopic, aber selten so gut gepasst:😉

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  • Ich verstehe hier die bekannten „Verteidiger“ der Fanszene nicht.

    Völlig egal ob es linke, rechte oder sonst irgendeine politische Gesinnung ist, und ebenso egal welche Herkunft oder Hautfarbe! Das Thema war eigentlich, dass sich eine nicht unerhebliche Menge „Fans“ schlecht benehmen (Stichwort Beleidigungen) oder kriminelle Handlungen im und rund ums Stadion in der Masse verüben (Stichwort Prügeleien, Sachbeschädigung). Und die Allgemeinheit muss/soll dafür zahlen!

    Von daher kann ich Argumente wie „die Zahlen von Verletzten werden geringer“ nur bedingt akzeptieren, wenn ich heute in der lokalen Zeitung lese, dass am Wochenende beim Derby in Liga 3 zwischen Duisburg und Essen eine dreistellige Anzahl Polizisten Sonderschichten schiebt, damit diese Statistik zumindest klein bleibt. Woher nehmen sich Fußballfans das Recht heraus, dass intensives Mitfiebern mit einem Team all diese schlechten Verhaltensweisen „erlaubt“. Weil es schon immer so war?

    Praktisch jede andere Sportart bekommt es hin, dass man ebenfalls tausende intensive Fans hat und trotzdem nicht annähernd so viele Probleme. Oder muss man beim nordderby in der Handball Bundesliga zwischen Kiel und Flensburg eine Hundertschaft hinschicken?

    Und bei all dem ist eigentlich völlig egal, ob die schwarzen Schafe sich nun per Definition Ultras schimpfen oder nicht. Ich wage trotzdem die von mir nicht belegbare Behauptung, dass in diesem Fankreis das Gros der Probleme herkommt.

    Von daher mögen die bisher diskutierten Gegenmaßnahmen nicht perfekt sein, aber zumindest wird das Thema anzugehen versucht. Z.B. die personalisierung der Eintrittskarten, die dann von euch mit dem Argument als unwichtig abgetan wird, dass dies nur in Verbindung mit einer Ausweiskontrolle etwas bringt - und das würde zu lang dauern. Sorry, dann dauert es eben lang, aber wenn ich damit konsequent verhindere, dass Kriminelle mit stadionverbot sich durch die Hintertür reinschleichen, dann bringt das etwas.

    Gruß, DU-TH

  • Also ich würde behaupten, dass ich relativ viel in Fußballstadien unterwegs bin - hauptsächlich in westdeutschen Stadien. Und da würde ich energisch widersprechen, dass fast alle Ultragruppierungen rechts sind und ich würde sogar widersprechen beim Thema alkoholisiert.

    Klar gibt es Utras von manchen Vereinen, die in der Mehrzahl eher rechts sind. Dortmund würde mir da einfallen. Aber da hat halt auch die Stadt ein massives Problem mit Nazis und entsprechend gibt es halt auch einige in der lokalen Fanszene. Entsprechend ist es ja auch nur logisch, dass jemand im Osten bei Fußballvereinen wie Dynamo und Co in der Umgebung den Eindruck gewinnt, da sind fast nur Nazis unterwegs. Auch wenn die AfD mittlerweile überall viel zu viele Stimmen bekommt, ist das rechte Problem/Potenzial in Ostdeutschland sicherlich noch einmal um einiges größer als in NRW z.B.

    Entsprechend ist es aus meiner Sicht halt auch kompletter Quatsch und ich würde mich vehement dagegen wehren, wenn jemand behaupten würde, hier wären fast alle Ultras rechts. Das gilt für einen Großteil der westdeutschen Vereine halt einfach nicht. Die Gladbacher Ultras würde ich z.B. weder rechts noch links zuordnen. Da sehe ich auch weder überwiegend glatzköpfige Kerle in der Kurve, noch bekomme ich da im Umfeld des Vereins mit, dass es da übermäßig Probleme geben würde. Und das würde ich für Köln, Düsseldorf, Leverkusen, Bochum, RWE, Preußen (um mal die Stadien zu nennen, die ich eigentlich auch jedes Jahr besuche hier in der Region) komplett so sehen. Können aber ja auch nochmal User Stellung zu nehmen, die näher dran sind, ob meine Eindrücke da täuschen. Die können es sicherlich besser beurteilen als ich und besser als jemand, der aus Ostdeutschland drauf schaut...

    Und zum Thema Alkohol würden mich ebenfalls eure Meinungen interessieren:

    Klar gibt es Leute im Stadion bei denen man sich fragen muss, ob die das Spielfeld überhaupt noch sehen können. Aber die gibt es in der Kurve, wie auf der Haupttribüne im VIP-Bereich. Und ehrlich gesagt habe ich früher (als ich noch in der Nordkurve gestanden habe) Ultras auch eher nicht als die stark alkoholisierten Fans wahrgenommen. Mit 20 Bier intus ist singen, rhythmisch klatschen und Co auch eher schwierig. Aber da würden mich andere Eindrücke interessieren wie gesagt.


    Und zu sagen, im Handball gibt es doch auch keine Krawalle, wieso dann beim Fussball ist halt auch ziemlicher Quatsch. Handball-Bundesliga findet vor wie vielen Zuschauern statt? Beim Fußball sind es 10x so viel, entsprechend sind die Probleme 10x größer. In der Innenstadt von Dülmen gibt es am Wochenende auch weniger Krawalle als in der Innenstadt von Essen - wieso kriegt die Stadt Essen es denn nicht hin da mal für Ruhe und Ordnung zu sorgen?

  • Du machst dich lächerlich, wenn du mir das unterstellen willst. Ich hab ganz klar geschrieben, dass es da Ausnahmen gibt.

    Weil die reine Existenz einer oder weniger Ausnahmen nicht bedeutet, dass es keine pauschalisierende Aussage sein kann.
    Genau das wollte ich mit dem Migrantenbeispiel verdeutlichen, die inhaltlich natürlich Unsinn ist.

    Hab das Gefühl mit der Fraktion hier ist es genauso ergiebig zu diskutieren, wie mit renitenten Verbrennerfans und Fleischliebhabern.

    Tja so ist das halt mit Geisterfahrern. Dürften ja Tausende sein nach deinem Gefühl.

    Ganz ehrlich: Solche Aussagen bringen mich richtig auf die Palme weil sie genau dem Klischee entsprechen, was Grünen bzw. Linken oft vorgeworfen wird.

    Warum wollt ihr nicht akzeptieren, dass es Problemfangruppen gibt, die das ganze Bild ins Schlechte rücken? Und dann in der Bevölkerung und bei mir auch die Polizeipräsenz rechtfertigen. Nichts anderes sage ich ja.

    Da verdrehst du es aber ziemlich, denn hier hat niemand behauptet, dass es bei Ultras keinerlei Probleme gäbe.
    Im Gegenteil stört „uns“ (sofern ich das stellvertretend für andere schreiben kann), dass eben zB von dir Ultras pauschal in das falsche Licht gerückt werden.

    Beispiele dafür:

    Zitat

    je mehr auf einen Haufen desto höher die absolute Anzahl an Deppen, die dabei sind. Und im Stadion bei den Ultras ist da der relative Anteil nochmal höher.

    Die Fußballfanszene hat sich das Verhalten der Polizei selbst zuzuschreiben

  • Und ehrlich gesagt habe ich früher (als ich noch in der Nordkurve gestanden habe) Ultras auch eher nicht als die stark alkoholisierten Fans wahrgenommen. Mit 20 Bier intus ist singen, rhythmisch klatschen und Co auch eher schwierig. Aber da würden mich andere Eindrücke interessieren wie gesagt.

    Ein guter Freund und ehemaliger Erzieher meiner Kinder ist Ultra von daher kann ich es ganz gut einschätzen. Das ist richtig Arbeit, sowohl in Vorbereitung, Nachbereitung und während des Spiels. Klar wird auch mal ein Bier getrunken, aber alkohilisiert sind die nicht. Müssen ja nach dem Spiel auch den ganzen Kram wieder zusammenpacken.

  • Von daher mögen die bisher diskutierten Gegenmaßnahmen nicht perfekt sein, aber zumindest wird das Thema anzugehen versucht. Z.B. die personalisierung der Eintrittskarten, die dann von euch mit dem Argument als unwichtig abgetan wird, dass dies nur in Verbindung mit einer Ausweiskontrolle etwas bringt - und das würde zu lang dauern. Sorry, dann dauert es eben lang, aber wenn ich damit konsequent verhindere, dass Kriminelle mit stadionverbot sich durch die Hintertür reinschleichen, dann bringt das etwas.

    Für mich ist die Personalisierung von Tickets nicht der Untergang des Abendlandes. Dennoch möchte ich da wirklich einfach mal fragen, was das denn konkret letztendlich bringen soll?!

    Ich gehe jetzt seit über zwanzig Jahren mehr oder weniger regelmäßig ins Stadion (auf die Südtribüne, in den Gästeblock, neutrale Bereiche, alles dabei). Natürlich habe ich auch Polizeieinsätze und Auseinandersetzungen mitbekommen. In den ü 20 Jahren gab es genau einen Polizeieinsatz innerhalb des Stadions und das war ein Vorfall, der wahrscheinlich in jeder Disco hätte passieren können (Schlägerei zweier besoffener Idioten).

    Auf Basis meiner Erfahrung würde ich behaupten, dass 90% + X der Verletzten und erfassten Straftaten außerhalb des Stadions stattfinden. Was sollen die personalisierten Tickets genau bringen?

    Für mich ist das einfach eine populistische Idee, die keinerlei offensichtlichen Nutzen hat.

  • Klar gibt es Utras von manchen Vereinen, die in der Mehrzahl eher rechts sind. Dortmund würde mir da einfallen. Aber da hat halt auch die Stadt ein massives Problem mit Nazis und entsprechend gibt es halt auch einige in der lokalen Fanszene.

    Also da muss ich dir ganz klar widersprechen. Ja, die Stadt Dortmund hat ein großes Problem mit Nazis (Nazikiez Dorstfeld etc.) und früher auch ordentliche Probleme im Stadion (Borussenfront) gehabt, aber die Teile der Ultras, die rechtsoffen sind bzw. waren, waren nie in der Mehrheit. Die Gruppierungen hatten teilweise Einfluss, weil sie das Gewaltmonopol hatten, aber das ist schon sehr lange nicht mehr der Fall und die neutralen / eher linken Gruppen haben jetzt das sagen und bestimmen, wo es lang geht in der Szene.

  • Also da muss ich dir ganz klar widersprechen. Ja, die Stadt Dortmund hat ein großes Problem mit Nazis (Nazikiez Dorstfeld etc.) und früher auch ordentliche Probleme im Stadion (Borussenfront) gehabt, aber die Teile der Ultras, die rechtsoffen sind bzw. waren, waren nie in der Mehrheit. Die Gruppierungen hatten teilweise Einfluss, weil sie das Gewaltmonopol hatten, aber das ist schon sehr lange nicht mehr der Fall und die neutralen / eher linken Gruppen haben jetzt das sagen und bestimmen, wo es lang geht in der Szene.

    Okay - ich korrigiere meine Aussage bzw präzisiere sie:

    Der BVB ist der einzige Verein in NRW der mir einfallen würde, bei dem man glatzköpfige Personen in der Kurve doch relativ klar ausmachen konnte. Da dürftest du ja schlecht widersprechen können - korrekt?

    Sicherlich in Relation zum Gesamtvolumen des Stadions oder auch der Süd nicht die Mehrheit und wenn du sagst, dass das bei den Ultras auch nicht so ist, umso besser. Dann stützt es ja meine Wahrnehmung, dass ich die Aussage 'Ultras sind fast alle rechts' keinesfalls unterschreiben würde.

    Und auch nochmal klar: Dass der BVB diese Probleme hat/hatte, liegt halt an den Problenen der Stadt und der generellen Ansammlung dieser Gruppen in der Stadt und nicht am Verein.

  • Okay - ich korrigiere meine Aussage bzw präzisiere sie:

    Der BVB ist der einzige Verein in NRW der mir einfallen würde, bei dem man glatzköpfige Personen in der Kurve doch relativ klar ausmachen konnte. Da dürftest du ja schlecht widersprechen können - korrekt?

    Sicherlich in Relation zum Gesamtvolumen des Stadions oder auch der Süd nicht die Mehrheit und wenn du sagst, dass das bei den Ultras auch nicht so ist, umso besser. Dann stützt es ja meine Wahrnehmung, dass ich die Aussage 'Ultras sind fast alle rechts' keinesfalls unterschreiben würde.

    Und auch nochmal klar: Dass der BVB diese Probleme hat/hatte, liegt halt an den Problenen der Stadt und der generellen Ansammlung dieser Gruppen in der Stadt und nicht am Verein.

    Das auch Nazis auf der Süd stehen würde ich niemals bestreiten bzw. ich bin nicht so naiv zu glauben, dass die alle weg sein. Aber der Verein ist sehr sensibel bei dem Thema und schult die Ordner entsprechend, auf bestimmte Kleidung / Symobole zu achten und den Menschen dann entsprechend den Zugang zum Station zu verbieten, ähnlich wenn da rassistische Äußerungen getätigt werden. Also ja, Nazis werden im Stadion sein, aber es ist kein Safespace für diese Idioten und sie werden ihre Gesinnung nicht öffentlich zeigen können.

  • Du machst dich lächerlich, wenn du mir das unterstellen willst. Ich hab ganz klar geschrieben, dass es da Ausnahmen gibt. Hab das Gefühl mit der Fraktion hier ist es genauso ergiebig zu diskutieren, wie mit renitenten Verbrennerfans und Fleischliebhabern.

    Warum wollt ihr nicht akzeptieren, dass es Problemfangruppen gibt, die das ganze Bild ins Schlechte rücken? Und dann in der Bevölkerung und bei mir auch die Polizeipräsenz rechtfertigen. Nichts anderes sage ich ja.

    Und das ist der kleinste Teil von den Leuten im Stadion. Zudem findest du es ja voll OK, wenn der friedliche Familienvater, der am Samstag mal den Alltagsstress im Stadion vergessen will, dann ein Stadionverbot kassiert, nur weil er daneben stand oder gerade da lang gelaufen ist, was für ein Bullshit.

    Bekommen in einer Discothek dann auch alle ein Discoverbot weil sich ein paar Idioten daneben nicht an die Regeln halten können?

  • Bekommen in einer Discothek dann auch alle ein Discoverbot weil sich ein paar Idioten daneben nicht an die Regeln halten können?

    Nicht alle, aber kann mir schon vorstellen, dass es ab und zu auch Unbeteiligte trifft, die unglücklich "rein geschubst" wurden und der Betreiber der Disco dann prophylaktisch für alle, die augenscheinlich beteiligt waren, ein Hausverbot ausspricht.

  • Das auch Nazis auf der Süd stehen würde ich niemals bestreiten bzw. ich bin nicht so naiv zu glauben, dass die alle weg sein. Aber der Verein ist sehr sensibel bei dem Thema und schult die Ordner entsprechend, auf bestimmte Kleidung / Symobole zu achten und den Menschen dann entsprechend den Zugang zum Station zu verbieten, ähnlich wenn da rassistische Äußerungen getätigt werden. Also ja, Nazis werden im Stadion sein, aber es ist kein Safespace für diese Idioten und sie werden ihre Gesinnung nicht öffentlich zeigen können.

    Na ja, bis vor kurzem stand da ein gewisser SS-Siggi noch regelmäßig mit seinen Jungs auf der Süd, Dortmund schon mit Ner aktiven rechten Szene vertreten. Im Gegensatz dazu stehen dann aber viele Clubs in NRW eher der linken Szene zu, Schalke, Gladbach usw.

  • Na ja, bis vor kurzem stand da ein gewisser SS-Siggi noch regelmäßig mit seinen Jungs auf der Süd, Dortmund schon mit Ner aktiven rechten Szene vertreten. Im Gegensatz dazu stehen dann aber viele Clubs in NRW eher der linken Szene zu, Schalke, Gladbach usw.

    Was heißt denn bis vor kurzem? Er ist 2021 gestorben und hatte davor Stadionverbot.

  • Na ja, bis vor kurzem stand da ein gewisser SS-Siggi noch regelmäßig mit seinen Jungs auf der Süd, Dortmund schon mit Ner aktiven rechten Szene vertreten.

    Vor kurzem? Der ist 2021 gestorben und hatte doch jahrelang davor Stadionverbot.:paelzer:

    Einmal editiert, zuletzt von Adi (25. Oktober 2025 um 09:15)

  • Na ja, bis vor kurzem stand da ein gewisser SS-Siggi noch regelmäßig mit seinen Jungs auf der Süd, Dortmund schon mit Ner aktiven rechten Szene vertreten. Im Gegensatz dazu stehen dann aber viele Clubs in NRW eher der linken Szene zu, Schalke, Gladbach usw.

    Naja...

    Treffen in Rumänien: SS-Fahne auf Foto mit Borussia-Ultras sorgt für Aufruhr
    „Sottocultura“ will sich nicht direkt äußern. Der FPMG Supporters Club berichtet jedoch, dass den Borussia-Ultras die verbotenen Zeichen bei der Aufnahme des…
    rp-online.de

    Aber ist mir grundsätzlich zu blöd da jetzt auf einzelne Vereine oder Standorte drauf zu hauen. Es wäre völlig naiv zu glauben, dass man in einem riesigen Stadion kaum Menschen mit diesem Gedankengut antrifft. Egal ob es in Dortmund, Köln, Hamburg oder München ist.

  • Vor kurzem? Der ist 2021 gestorben und hatte doch jahrelang davor Stadionverbot.:paelzer:

    Ja es gab kurz nach den Meisterschaften Berichte um ein Erstarken der rechten Szene auf der Süd.
    In dem Zusammenhang gab es ja auch das Auftreten des „Kollektivs“ riot 0231 als Dortmunder Hooligans (Achtung: Hooligans sind etwas anderes als Ultras). Diese Gruppierung hat sich allerdings auch relativ zügig aufgelöst weil man erfolgreich gegen sie gearbeitet hat.

    Insofern ist das auch eher ein Zeichen für die Selbstreinigungskräfte in der Fanszene, die ja angeblich nicht funktionieren. Natürlich haben hier aber auch Verein und Polizei mitgewirkt.

    Aber auch das ist schon etwas her alles.

  • Das ist mir bewusst, 2021 ist jetzt nicht so lange her, das meinte ich damit.

    Aber vor seinem Tod 2021 war er auch nicht im Stadion, weil er es nicht durfte. Zumindest nicht in den oberen Ligen, hier ein Bericht von 2006: https://taz.de/Alte-Borussen-…ckel/%21423907/

    Zitat

    In Dortmund und in den anderen Stadien der Bundes- und Regionalligen haben Borchardt und Gefolgschaft Stadionverbot. Für die unteren Klassen gilt dies nicht. Und Wanne-Eickel liegt nicht nur geografisch nahe. Der „Deutsche Sportclub“ spielt wie der BVB in Schwarz-Gelb und Borchardts Freundin hat ihre Heimat ebenfalls im eingemeindeten Herner Stadtteil. Vielleicht hält er sich deshalb bislang vornehm zurück.

  • Nach Fan-Protesten: Boateng-Hospitanz beim FC Bayern geplatzt
    Aus der geplanten Trainer-Hospitanz wird nichts: Das Engagement von Jérôme Boateng beim FC Bayern kommt nach BR-Informationen nicht zustande. Hintergrund sind…
    www.br.de

    Hier wird (von Leuten, die absolut keine Ahnung haben, sorry, dass ich das so sagen muss) darüber diskutiert, wie rechts die Ultraszene ist und in München belegen die Ultras, dass sie moralisch weit über den Standards der 'anderen' Fans sowie den Verantwortlichen eines der größten Vereine der Welt stehen... :fleh

  • https://www.br.de/nachrichten/sp…eplatzt,V0Y5qrD

    Hier wird (von Leuten, die absolut keine Ahnung haben, sorry, dass ich das so sagen muss) darüber diskutiert, wie rechts die Ultraszene ist und in München belegen die Ultras, dass sie moralisch weit über den Standards der 'anderen' Fans sowie den Verantwortlichen eines der größten Vereine der Welt stehen... :fleh

    Ich bin mir ganz ehrlich nicht sicher, ob ich diese moralische Überhöhung der Münchner Ultras hier mitgehen würde. Man hatte jahrelang kein Problem mit verurteilten Frauenschlägern (Coman, Hernandez) in der ersten Mannschaft. Und auch bei Boateng war da schon in seiner Zeit bei Bayern das ein oder andere in den Medien. Auch bei einem Spieler, der Sex mit einer Minderjährigen hatte, sind mir keine negativen Stimmen in Erinnerung.

    Grundsätzlich finde ich die Positionierung gegen die Hospitanz gut und mir ist auch durchaus klar, dass man die Fälle Hernandez, Coman und Ribery nicht mit Boateng vergleichen kann, aber für mich ist dann moralisch schon die Frage wie viel Fehlverhalten/Gewalt gegenüber Frauen noch in Ordnung ist und wie viel es sein muss, damit es einen Protest gibt. Besonders gespannt bin ich auf die Reaktion der Ultras, falls in Zukunft Vorwürfe gegen einen aktiven Spieler der Bayern laut werden sollten.

    NFL-Talk A-Liga
    Eltviller Wildsäue: 11-3-0
    FF World Champion 2016

  • Ich bin mir ganz ehrlich nicht sicher, ob ich diese moralische Überhöhung der Münchner Ultras hier mitgehen würde. Man hatte jahrelang kein Problem mit verurteilten Frauenschlägern (Coman, Hernandez) in der ersten Mannschaft. Und auch bei Boateng war da schon in seiner Zeit bei Bayern das ein oder andere in den Medien. Auch bei einem Spieler, der Sex mit einer Minderjährigen hatte, sind mir keine negativen Stimmen in Erinnerung.

    Grundsätzlich finde ich die Positionierung gegen die Hospitanz gut und mir ist auch durchaus klar, dass man die Fälle Hernandez, Coman und Ribery nicht mit Boateng vergleichen kann, aber für mich ist dann moralisch schon die Frage wie viel Fehlverhalten/Gewalt gegenüber Frauen noch in Ordnung ist und wie viel es sein muss, damit es einen Protest gibt. Besonders gespannt bin ich auf die Reaktion der Ultras, falls in Zukunft Vorwürfe gegen einen aktiven Spieler der Bayern laut werden sollten.

    a) du sagst ja selber, dass die Fälle nicht vergleichbar sind, also würde ich es auch lassen...

    b) geht's darum, dass die Ultras nachweislich einen höheren moralischen Anspruch haben als die Otto-normal Fans und der Verein, da für die das ja explizit kein Problem war.

    Inwiefern muss man da jetzt den Ultras Doppelmoral vorwerfen? Was versuchst du damit zur Diskussion der rechten Unterwanderung von Fankurven beizutragen?