Aktuelle Bundespolitik

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    • perdokan schrieb:

      Ich habe mal ein ganz anderes Thema und da würden mich einfach andere Meinungen interessieren, da mich persönlich die Thematik sehr bewegt.

      bundesfinanzministerium.de/Mon…_blob=publicationFile&v=3

      Hier kann man sehr transparent die aktuelle Finanzlage des Bundes sehen.
      Sicherlich überrascht es nicht, dass für dieses Jahr eine Neuverschuldung von ca. 220 Milliarden Euro geplant ist.
      Weitere Kennzahlen: Ausgaben rund 510 Milliarden Euro, Einnahmen rund 290 Milliarden Euro.

      Dies bedeutet, dass fast jeder zweite Euro den der Bund in 2020 ausgibt geliehen ist. Das ist ein Ausmaß an Staatsverschuldung, dass es vermutlich nur in Kriegszeiten gab. Ich frage mich einfach wer das jemals zurückzahlen soll. Und ich ärgere mich über Politiker, die ungefähr so argumentieren: Die Neuverschuldung in dieser Ausnahmesituation dient der Abmilderung der Auswirkungen der Corona-Pandemie!

      Aus meiner Sicht muss das Wort Abmilderung durch Verschiebung ersetzt werden, da dieses Geld ja letztlich nicht auf einem Baum wächst. Konkret bedeutet dass für alle Menschen in Deutschland ca. 3000 Euro pro Person (80 Mio x 3000 Euro ergibt 240 Milliarden). Das klingt noch nicht ganz so dramatisch, da aber nicht jeder zahlen kann und will und in der Vergangenheit die Lasten meist auf den Mittelstand abgewälzt worden sind, wird das schnell deutlich mehr und es gilt pro Person / Bürger. Eine 4-köpfige Familie ist also schnell mit mindestens 12.000 Euro dabei und wir reden nur über 2020. Der nächste Haushalt sieht auch wieder eine sehr hohe Verschuldung vor.

      Mir ist bewußt, dass wir uns natürlich in einer schwierigen Ausnahmesituation befinden. Aber alles muss auch immer in einem Verhältnis stehen. Einfach nur "Schulden, Schulden, Schulden" als Lösung ist für mich keine Lösung, da das Problem ja eben nicht gelöst sondern verschoben wird.
      Mir macht das wirklich Sorge und ich frage mich immer ob ich damit eigentlich allein dastehe oder ob es vielen anderen auch so geht.
      Dazu paast ein Interview, dass die Wirtschaftsjournalistin Ulrike Herrmann vor ein paar Tagen dem BR gegeben hat: br.de/mediathek/video/intervie…:5fc9543ab2021a001a15ae86

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Erzwolf ()

    • Dem entgegen steht aber, dass geliehenes Geld aktuell gerade sehr günstig zu bekommen ist für den Bund.
      "Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt ... Hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen." - Arthur Schopenhauer
    • perdokan schrieb:

      Ich habe mal ein ganz anderes Thema und da würden mich einfach andere Meinungen interessieren, da mich persönlich die Thematik sehr bewegt.

      bundesfinanzministerium.de/Mon…_blob=publicationFile&v=3

      Hier kann man sehr transparent die aktuelle Finanzlage des Bundes sehen.
      Sicherlich überrascht es nicht, dass für dieses Jahr eine Neuverschuldung von ca. 220 Milliarden Euro geplant ist.
      Weitere Kennzahlen: Ausgaben rund 510 Milliarden Euro, Einnahmen rund 290 Milliarden Euro.

      Dies bedeutet, dass fast jeder zweite Euro den der Bund in 2020 ausgibt geliehen ist. Das ist ein Ausmaß an Staatsverschuldung, dass es vermutlich nur in Kriegszeiten gab. Ich frage mich einfach wer das jemals zurückzahlen soll. Und ich ärgere mich über Politiker, die ungefähr so argumentieren: Die Neuverschuldung in dieser Ausnahmesituation dient der Abmilderung der Auswirkungen der Corona-Pandemie!

      Aus meiner Sicht muss das Wort Abmilderung durch Verschiebung ersetzt werden, da dieses Geld ja letztlich nicht auf einem Baum wächst. Konkret bedeutet dass für alle Menschen in Deutschland ca. 3000 Euro pro Person (80 Mio x 3000 Euro ergibt 240 Milliarden). Das klingt noch nicht ganz so dramatisch, da aber nicht jeder zahlen kann und will und in der Vergangenheit die Lasten meist auf den Mittelstand abgewälzt worden sind, wird das schnell deutlich mehr und es gilt pro Person / Bürger. Eine 4-köpfige Familie ist also schnell mit mindestens 12.000 Euro dabei und wir reden nur über 2020. Der nächste Haushalt sieht auch wieder eine sehr hohe Verschuldung vor.

      Mir ist bewußt, dass wir uns natürlich in einer schwierigen Ausnahmesituation befinden. Aber alles muss auch immer in einem Verhältnis stehen. Einfach nur "Schulden, Schulden, Schulden" als Lösung ist für mich keine Lösung, da das Problem ja eben nicht gelöst sondern verschoben wird.
      Mir macht das wirklich Sorge und ich frage mich immer ob ich damit eigentlich allein dastehe oder ob es vielen anderen auch so geht.
      ich bin der Meinung wir werden in 30 Jahren ganz andere Probleme haben als uns Gedanken über die Rückzahlung dieser Schulden zu machen ...
    • perdokan schrieb:

      Ich habe mal ein ganz anderes Thema und da würden mich einfach andere Meinungen interessieren, da mich persönlich die Thematik sehr bewegt.

      bundesfinanzministerium.de/Mon…_blob=publicationFile&v=3

      Hier kann man sehr transparent die aktuelle Finanzlage des Bundes sehen.
      Sicherlich überrascht es nicht, dass für dieses Jahr eine Neuverschuldung von ca. 220 Milliarden Euro geplant ist.
      Weitere Kennzahlen: Ausgaben rund 510 Milliarden Euro, Einnahmen rund 290 Milliarden Euro.

      Dies bedeutet, dass fast jeder zweite Euro den der Bund in 2020 ausgibt geliehen ist. Das ist ein Ausmaß an Staatsverschuldung, dass es vermutlich nur in Kriegszeiten gab. Ich frage mich einfach wer das jemals zurückzahlen soll. Und ich ärgere mich über Politiker, die ungefähr so argumentieren: Die Neuverschuldung in dieser Ausnahmesituation dient der Abmilderung der Auswirkungen der Corona-Pandemie!

      Aus meiner Sicht muss das Wort Abmilderung durch Verschiebung ersetzt werden, da dieses Geld ja letztlich nicht auf einem Baum wächst. Konkret bedeutet dass für alle Menschen in Deutschland ca. 3000 Euro pro Person (80 Mio x 3000 Euro ergibt 240 Milliarden). Das klingt noch nicht ganz so dramatisch, da aber nicht jeder zahlen kann und will und in der Vergangenheit die Lasten meist auf den Mittelstand abgewälzt worden sind, wird das schnell deutlich mehr und es gilt pro Person / Bürger. Eine 4-köpfige Familie ist also schnell mit mindestens 12.000 Euro dabei und wir reden nur über 2020. Der nächste Haushalt sieht auch wieder eine sehr hohe Verschuldung vor.

      Mir ist bewußt, dass wir uns natürlich in einer schwierigen Ausnahmesituation befinden. Aber alles muss auch immer in einem Verhältnis stehen. Einfach nur "Schulden, Schulden, Schulden" als Lösung ist für mich keine Lösung, da das Problem ja eben nicht gelöst sondern verschoben wird.
      Mir macht das wirklich Sorge und ich frage mich immer ob ich damit eigentlich allein dastehe oder ob es vielen anderen auch so geht.
      Es wächst zwar nicht direkt auf den Bäumen, aber da es ja auch nicht Gold gedeckt ist, kann man den Vergleich schon irgendwie ziehen. Also sind Schulden nicht so problematisch für den Staat.
      Und wie damaster sagt, die Zinsen sind super niedrig, sind deutsche Staatsanleihen nicht sogar negativ zur Zeit? Wäre sogar doof zur Zeit nicht Schulden zu machen für den Bund.

      Gruß isten
      SB50 Champion Anderson Barrett Brenner Brewer Bush Caldwell Colquitt Daniels T.Davis V.Davis Doss Ferentz Fowler Garcia Green C.Harris R.Harris Hillman Jackson Keo Kilgo Latimer Manning Marshall Mathis McCray McManus Miller Myers Nelson Nixon Norwood Osweiler Paradis Polumbus Ray Roby Sanders Schofield Siemian Smith Stewart Talib Thomas Thompson Trevathan Vasquez Walker Ward Ware Webster S.Williams Wolfe Anunike Bolden Bruton Clady Heuerman Sambrailo K.Williams
    • Erzwolf schrieb:

      perdokan schrieb:

      Ich habe mal ein ganz anderes Thema und da würden mich einfach andere Meinungen interessieren, da mich persönlich die Thematik sehr bewegt.

      bundesfinanzministerium.de/Mon…_blob=publicationFile&v=3

      Hier kann man sehr transparent die aktuelle Finanzlage des Bundes sehen.
      Sicherlich überrascht es nicht, dass für dieses Jahr eine Neuverschuldung von ca. 220 Milliarden Euro geplant ist.
      Weitere Kennzahlen: Ausgaben rund 510 Milliarden Euro, Einnahmen rund 290 Milliarden Euro.

      Dies bedeutet, dass fast jeder zweite Euro den der Bund in 2020 ausgibt geliehen ist. Das ist ein Ausmaß an Staatsverschuldung, dass es vermutlich nur in Kriegszeiten gab. Ich frage mich einfach wer das jemals zurückzahlen soll. Und ich ärgere mich über Politiker, die ungefähr so argumentieren: Die Neuverschuldung in dieser Ausnahmesituation dient der Abmilderung der Auswirkungen der Corona-Pandemie!

      Aus meiner Sicht muss das Wort Abmilderung durch Verschiebung ersetzt werden, da dieses Geld ja letztlich nicht auf einem Baum wächst. Konkret bedeutet dass für alle Menschen in Deutschland ca. 3000 Euro pro Person (80 Mio x 3000 Euro ergibt 240 Milliarden). Das klingt noch nicht ganz so dramatisch, da aber nicht jeder zahlen kann und will und in der Vergangenheit die Lasten meist auf den Mittelstand abgewälzt worden sind, wird das schnell deutlich mehr und es gilt pro Person / Bürger. Eine 4-köpfige Familie ist also schnell mit mindestens 12.000 Euro dabei und wir reden nur über 2020. Der nächste Haushalt sieht auch wieder eine sehr hohe Verschuldung vor.

      Mir ist bewußt, dass wir uns natürlich in einer schwierigen Ausnahmesituation befinden. Aber alles muss auch immer in einem Verhältnis stehen. Einfach nur "Schulden, Schulden, Schulden" als Lösung ist für mich keine Lösung, da das Problem ja eben nicht gelöst sondern verschoben wird.
      Mir macht das wirklich Sorge und ich frage mich immer ob ich damit eigentlich allein dastehe oder ob es vielen anderen auch so geht.
      Dazu paast ein Interview, dass die Wirtschaftsjournalistin Ulrike Herrmann vor ein paar Tagen dem BR gegeben hat: br.de/mediathek/video/intervie…:5fc9543ab2021a001a15ae86
      Der Bund der Steuerzahler ist sowieso die größte Lachnummer die es gibt.

    • Dieser Kommentar trifft in etwa das, was ich dieser Tage versucht habe zu erklären. Nur schöner formuliert :mrgreen:

      spiegel.de/wirtschaft/rundfunk…56-4dac-ab57-3165c5024d7c
      „Das offizielle Bewerbungspapier für die WM, das Bid-Buch an die Fifa, umfasste 1212 Seiten. Ich kann Ihnen sagen: Ich habe keine einzige davon gelesen. Ich habe das nur getragen, das war schwer genug.“

      Franz Beckenbauer im „Sky“-Interview über die Bewerbung für die WM 2006. (dpa)
    • Ausbeener schrieb:

      Dieser Kommentar trifft in etwa das, was ich dieser Tage versucht habe zu erklären. Nur schöner formuliert :mrgreen:

      spiegel.de/wirtschaft/rundfunk…56-4dac-ab57-3165c5024d7c
      Diese Kommentar gegen die ÖR ist gespickt mit Heuchelei, wenn man schaut wie oft der Spiegel seinen Preis in der Zeit erhöht hat in der die Kosten für GEZ stabil geblieben sind (nahezu jährlich).

      Und noch grotesker wird der Beitrag, wenn er gefließentlich ignoriert, dass der Spiegel von der high society der Schwurbler ebenso zu Lügenpresse gehört.

      Entweder geht's dem Kommentar darum, um billig Leserschaft abzugreifen oder mehr Distanz zum ÖR zubekommen. Und weniger Distanz zum rechten Rand.


      Waldspaziergänger. Pah!
    • Ich hab mir mal aus Spaß die Abschlüsse der einzelnen Sender des ÖR angeschaut. Ich musste wirklich öfter hinschauen und die Stellen Zählen, weil da gigantische Summen an Geld bewegt werden. Bei den Pensionrückstellungen haben sich beim BR eine Summe von über 1,4 Milliarden aufgebaut. Jetzt ist mir auch klar warum die 0,86€ mehr brauchen. Ich wusste bis gerade eben nicht, was für ein riesiger Apparat da dranhängt. Es sind 3.500 Menschen dort angestellt damit dort:

      7:20-7:35 Uhr Tele-Gym
      7:35-8:25 Uhr Panoramabilder
      8:25-8:30 Uhr Sternstunden Adventskalender
      8:30-8:45 Uhr Tele Gym
      8:45-9:35 Uhr Giraffe, Erdmännchen & Co
      9:35-10:25 Uhr Elefant, Tiger & Co. (Wow wie Kreativ :rolleyes: )

      ausgestrahlt werden.

      Die Radiosender möchte ich natürlich nicht unterschlagen. BR-Heimat, Bayern-Plus (noch nie gehört, bis gerade eben wusste ich nicht mal über die Existenz Bescheid), Puls. Die Klassiker wie Bayern 1,2,3, Klassik und B5 aktuell sollen natürlich nicht unerwähnt bleiben.

      Braucht es das wirklich alles? Ich glaube eher nicht. 8 Milliarden werden jedes Jahr durch die ÖR insgesamt eingetrieben, ich denke das dürfte ausreichen um die Aufgaben zu erfüllen.

      Wenn das jetzt mal auf dem Prüfstand kommt, dann finde ich das gut. Wenigstens sollte es kritisch hinterfragt werden.
    • Adi schrieb:

      iese Kommentar gegen die ÖR ist gespickt mit Heuchelei, wenn man schaut wie oft der Spiegel seinen Preis in der Zeit erhöht hat in der die Kosten für GEZ stabil geblieben sind (nahezu jährlich).
      Der Spiegel kann seine Preise erhöhen wie er möchte, da er auf dem freien Markt unterwegs ist. Wenn er genügend Leser findet :madness

      Der Autor schreibt ja das es nicht um die 86 ct geht. Sondern das man sich mal selbst hinterfragen soll, was muss und was nicht. Und dabei geht es mir ausdrücklich nicht um guten Journalismus. Sondern um zum Beispiel solche Blüten die @Dagobert grade beschreibt. Oder um x Talkshows. Sowas kann man ja gerne machen, aber nicht mit Zwangsgebühren
      „Das offizielle Bewerbungspapier für die WM, das Bid-Buch an die Fifa, umfasste 1212 Seiten. Ich kann Ihnen sagen: Ich habe keine einzige davon gelesen. Ich habe das nur getragen, das war schwer genug.“

      Franz Beckenbauer im „Sky“-Interview über die Bewerbung für die WM 2006. (dpa)
    • Dagobert schrieb:

      7:20-7:35 Uhr Tele-Gym
      7:35-8:25 Uhr Panoramabilder
      8:25-8:30 Uhr Sternstunden Adventskalender
      8:30-8:45 Uhr Tele Gym
      8:45-9:35 Uhr Giraffe, Erdmännchen & Co
      9:35-10:25 Uhr Elefant, Tiger & Co. (Wow wie Kreativ )
      Das taugt wahrscheinlich am allerwenigsten als Beweis, denn das sind so ziemlich alles Sendungen, die bereits mal liefen und nun als Wiederholungen ausgeschlachtet werden. Gerade die Zoo-Folgen dürften jahrelang in Schleife laufen, sind daher ziemlich kostengünstig.
      "Jerry had a little Lamb"
      Taylor Stern (Dallas Cowboys.com Digital Media)
    • Ausbeener schrieb:

      Der Spiegel kann seine Preise erhöhen wie er möchte, da er auf dem freien Markt unterwegs ist. Wenn er genügend Leser findet

      Der Autor schreibt ja das es nicht um die 86 ct geht. Sondern das man sich mal selbst hinterfragen soll, was muss und was nicht. Und dabei geht es mir ausdrücklich nicht um guten Journalismus. Sondern um zum Beispiel solche Blüten die @Dagobert grade beschreibt. Oder um x Talkshows. Sowas kann man ja gerne machen, aber nicht mit Zwangsgebühren
      Der Gesetzgeber gibt den Auftrag, wenn man da was dran ändern will, muss dies der Gesetzgeber machen. Bei den 86 Cent geht es gerade um die Finanzierung dieses Auftrags. Da muss man jetzt nicht über die Inhalte diskutieren, das ist an anderer Stelle dran.

      Zu dem Spielgelkommentar: Schon richtig, dass die Sender sich selbst erklären müssen, aber es ist auch klar, dass die privaten Medien für einen abgespeckten ÖR plädieren, weil sie sich dadurch erhoffen, den eigenen Marktanteil zu vergrößern. Objektiv sind die an der Stelle also nicht.
    • Erzwolf schrieb:

      Der Gesetzgeber gibt den Auftrag, wenn man da was dran ändern will, muss dies der Gesetzgeber machen. Bei den 86 Cent geht es gerade um die Finanzierung dieses Auftrags. Da muss man jetzt nicht über die Inhalte diskutieren, das ist an anderer Stelle dran.
      Bin ich bei dir, aber wenn die Erhöhung beschlossen wird, ist das Thema erledigt und vergessen. Bis zur nächsten Erhöhung.

      Und was die Privaten betrifft, natürlich ist denen das ein Dorn im Auge. Aber es würde schonmal helfen, wenn man mal mit Qualitätsjournalismus anfängt. Und nicht so einen Scheiß wie Barth deckt auf sendet
      „Das offizielle Bewerbungspapier für die WM, das Bid-Buch an die Fifa, umfasste 1212 Seiten. Ich kann Ihnen sagen: Ich habe keine einzige davon gelesen. Ich habe das nur getragen, das war schwer genug.“

      Franz Beckenbauer im „Sky“-Interview über die Bewerbung für die WM 2006. (dpa)
    • Also seid ihr eigentlich für eine viel extremere Erhöhung der Rundfunkgebühren, viel billigeres Fernsehen als das von @Dagobert aufgezählte wird es wohl kaum geben und es wäre nur für deutlich teureres Programm zu ersetzen ;)

      Ich glaube man vertut sich schnell bei dem Gedanken wie der Auftrag der Öffentlich Rechtlichen aussieht. Er soll ja eigentlich alles abdecken, nicht nur Information, auch Unterhaltung, Sport, Kultur und alles was mir ansonsten gerade nicht einfällt :)
      Da kann man Tele Gym wahrscheinlich als Gesundheitsvorsorge ansehen. Mir geht es nicht darum ob ich das Programm gut oder schlecht finde, sondern darum das es eben ein Auftrag ist und den gilt es zu ändern wenn man es denn so sieht. Dafür wiederum braucht es politische Mehrheiten und die hat die CDU Sachsen Anhalt nunmal nicht, daher ist deren Vorgehensweise mMn der falsche Ansatz. Jetzt wird sich völlig unnötig das Bundesverfassungsgericht damit beschäftigen und das Ergebnis ist nach bisherigen Urteilen vorherzusehen. Im Prinzip ist das nichts anderes wie Scheuer und seine Maut, mit dem Kopf durch die Wand obwohl klar ist welches Ergebnis dabei herum kommt :madness
      KEIN WILLE TRIUMPHIERT
    • Ausbeener schrieb:

      Adi schrieb:

      iese Kommentar gegen die ÖR ist gespickt mit Heuchelei, wenn man schaut wie oft der Spiegel seinen Preis in der Zeit erhöht hat in der die Kosten für GEZ stabil geblieben sind (nahezu jährlich).
      Der Spiegel kann seine Preise erhöhen wie er möchte, da er auf dem freien Markt unterwegs ist. Wenn er genügend Leser findet :madness
      JA genau, das ist ja eine der von mir erwähnten Heucheleien! Der Kommentar betreibt doch Finger pointing at its best. Dreht selbst an der Schraube wie sie lustig, während die ÖR in 11 Jahren eine Erhöhung einfordern die eine unabhängige Kommission ermittelt hat.



      Um mal ein Beispiel aus diesem wirklich miesen Beitrag hervorzuheben:

      SPIEGEL schrieb:

      Die simple Frage, die die öffentlich-rechtlichen Sender beantworten müssen, lautet: Wozu gibt es sie? Oder genau: Warum braucht es sie heute noch? Was ist wirklich der Kern des Auftrags, der ihnen das Privileg zugesteht, von jeder Bürgerin und jedem Bürger Geld zu verlangen?
      Wer wie der Autor in der Journalismus-Branche tätig ist, sollte in diesen Zeiten wenigstens einmal in der Lage sein über seinen eigenen Tellerrand hinauszuschauen und mal einen Blick nach Polen, Ungarn, Belarus, China, Russland, Türkei schauen, um sofort zu begreifen, dass er sich die Frage selbst beantworten kann, warum nicht käuflich erwerbbare oder politisch lenkbare Medien gerade in der heutigen Zeit verdammt nochmal jeden Cent wert sind.

      Und wem dem vormittaglichen Programms eines dritten Senders, um diese Tageszeit zugeschnitten auf die ältere Generation, zu wenig journalistische Tiefe hat, darf sich gern bei den kostenfreien Alternativen von RTL Group und ProSiebenSat1 bedienen. Viel Spaß dabei.
    • Ich habe den Spiegel Artikel nicht gelesen, keine Ahnung ob das die Paywall war oder ich keinen Bock auf den Cookie Kram hatte, habe die Seite auf jeden Fall gleich wieder geschlossen als ich wegen irgendeines Fensters nichts lesen konnte :)
      Wenn ich jetzt aber bei @Adi lese, welche Fragen sich die öffentlich-rechtlichen Sender nach Meinung des Spiegel Artikels beantworten sollen wird für mich eigentlich schnell klar dass das totaler Blödsinn ist. Die Fragen muss die Politik bzgl. der Erteilung des Auftrags an die öffentlich-rechtlichen beantworten aber doch nicht sie sich selber.
      KEIN WILLE TRIUMPHIERT
    • Adi schrieb:

      Ausbeener schrieb:

      Adi schrieb:

      iese Kommentar gegen die ÖR ist gespickt mit Heuchelei, wenn man schaut wie oft der Spiegel seinen Preis in der Zeit erhöht hat in der die Kosten für GEZ stabil geblieben sind (nahezu jährlich).
      Der Spiegel kann seine Preise erhöhen wie er möchte, da er auf dem freien Markt unterwegs ist. Wenn er genügend Leser findet :madness
      JA genau, das ist ja eine der von mir erwähnten Heucheleien! Der Kommentar betreibt doch Finger pointing at its best. Dreht selbst an der Schraube wie sie lustig, während die ÖR in 11 Jahren eine Erhöhung einfordern die eine unabhängige Kommission ermittelt hat.


      Um mal ein Beispiel aus diesem wirklich miesen Beitrag hervorzuheben:

      SPIEGEL schrieb:

      Die simple Frage, die die öffentlich-rechtlichen Sender beantworten müssen, lautet: Wozu gibt es sie? Oder genau: Warum braucht es sie heute noch? Was ist wirklich der Kern des Auftrags, der ihnen das Privileg zugesteht, von jeder Bürgerin und jedem Bürger Geld zu verlangen?
      Wer wie der Autor in der Journalismus-Branche tätig ist, sollte in diesen Zeiten wenigstens einmal in der Lage sein über seinen eigenen Tellerrand hinauszuschauen und mal einen Blick nach Polen, Ungarn, Belarus, China, Russland, Türkei schauen, um sofort zu begreifen, dass er sich die Frage selbst beantworten kann, warum nicht käuflich erwerbbare oder politisch lenkbare Medien gerade in der heutigen Zeit verdammt nochmal jeden Cent wert sind.
      Und wem dem vormittaglichen Programms eines dritten Senders, um diese Tageszeit zugeschnitten auf die ältere Generation, zu wenig journalistische Tiefe hat, darf sich gern bei den kostenfreien Alternativen von RTL Group und ProSiebenSat1 bedienen. Viel Spaß dabei.

      Um noch weiter zu gehen und die journalistische Qualität des Spiegelartikel anzuzweifeln, es ist gar nicht die Ausgabe der Sender diese Fragen zu Beantworten. Es ist Frage der Politik diese Frage zu klären. Wenn dies geklärt ist, sind die Sender an der Reihe zu klären, wie sie meinen dies zu Finanzieren um anschließend die KEF die Finanzplanung prüfen zu lassen. Aus diesen Grund wird der ÖR auch in Karlsruhe mit der Klage Erfolg haben und Sachsen-Anhalt wird zustimmen müssen, weil es für die aufgeworfenen Fragen einfach viel zu spät im Prozess ist. Aber einen Hinweis darauf habe ich bei kursorischem Lesen des Artikels nicht gefunden.
      "So ladies, if the man in your life played even one down of high school football, he’s almost certainly courageous, competitive and a fine athlete.

      NFL games, however, are played by supermen." (Mick Mixon)
    • Adi schrieb:

      Wer wie der Autor in der Journalismus-Branche tätig ist, sollte in diesen Zeiten wenigstens einmal in der Lage sein über seinen eigenen Tellerrand hinauszuschauen und mal einen Blick nach Polen, Ungarn, Belarus, China, Russland, Türkei schauen, um sofort zu begreifen, dass er sich die Frage selbst beantworten kann, warum nicht käuflich erwerbbare oder politisch lenkbare Medien gerade in der heutigen Zeit verdammt nochmal jeden Cent wert sind.
      Irgendwie habe ich den Eindruck, du verrennst dich da ein bischen. Es geht wohl niemandem außer der AfD ernsthaft darum die Öffis abzuschaffen. Sondern es geht darum, das man mit mehr argumentiert als nur dem verfassungmäßigen Auftrag. Wenn man vernünftig begründet wofür man Geld braucht, ist das doch in Ordnung.
      „Das offizielle Bewerbungspapier für die WM, das Bid-Buch an die Fifa, umfasste 1212 Seiten. Ich kann Ihnen sagen: Ich habe keine einzige davon gelesen. Ich habe das nur getragen, das war schwer genug.“

      Franz Beckenbauer im „Sky“-Interview über die Bewerbung für die WM 2006. (dpa)
    • Ausbeener schrieb:

      Adi schrieb:

      Wer wie der Autor in der Journalismus-Branche tätig ist, sollte in diesen Zeiten wenigstens einmal in der Lage sein über seinen eigenen Tellerrand hinauszuschauen und mal einen Blick nach Polen, Ungarn, Belarus, China, Russland, Türkei schauen, um sofort zu begreifen, dass er sich die Frage selbst beantworten kann, warum nicht käuflich erwerbbare oder politisch lenkbare Medien gerade in der heutigen Zeit verdammt nochmal jeden Cent wert sind.
      Irgendwie habe ich den Eindruck, du verrennst dich da ein bischen. Es geht wohl niemandem außer der AfD ernsthaft darum die Öffis abzuschaffen. Sondern es geht darum, das man mit mehr argumentiert als nur dem verfassungmäßigen Auftrag. Wenn man vernünftig begründet wofür man Geld braucht, ist das doch in Ordnung.
      Und das hat der ÖR doch der KEF gegenüber gemacht. Man hat den Auftrag der Länder bekommen und das kann man mit der Summe X erreichen. Die KEF hat das geprüft und gesagt es muss 83 Cent mehr für den ÖR geben.
      Daher wird das auch vom BVerfG kassiert und dem ÖR Recht gegeben.
    • Was mit dem ÖRR in libertären Systemen, wie in In GB, passieren kann, sollte sich mal die nächste Entwicklung der BBC anschauen, die Boris Johnson zusammensparen will und dann über Abos finanzieren lässt.
      "Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt ... Hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen." - Arthur Schopenhauer
    • Es sollte übrigens nicht unerwähnt bleiben, dass die KEF den ÖRR ganz klar mitgeteilt hat, dass der Personaletat zu hoch ist und in den vier Jahren 60 Millionen Euro an Personalkosten eingespart werden müssen, aber am Ende trotzdem eine Erhöhung um diese 86 Cent empfohlen wurde. Die ÖRR sollen also ihr Angebot verbessern und gleichzeitig Personalkosten einsparen.

      Und weil der Sport hier schon mal angesprochen wurde. Ich bräuchte ihn nicht, aber es gibt mMn wenig Anderes, was sich noch durch Sponsoring und Werbung wenigstens zu Teilen refinanziert, sieht man mal von den Produktbeistellungen bei Tatort und Co. ab. Da spielt dann am Ende die Quote leider doch noch eine Rolle und deswegen wird beim Wintersport eben auch das gezeigt, was die Leute mehr sehen wollen, weil sonst der Anteil der Übertragung, der durch Beiträge finanziert werden muss, ja noch weiter ansteigt, wenn die Werbeeinnahmen zurückgehen.

      Die Zoo-Sendungen sind zudem schon die Spar-Variante der Tier-Dokus, die früher zeitweise in der Primetime liefen und für die man ein Kamerateams quer über den Erdball geschickt hat. Da sind irgendwelche Zoos in NRW oder BW doch deutlich günstiger.
      GNP1.de - die deutschsprachige Nummer 1 für MMA, K-1 und Co.

      Beverly Hills 90210, Cleveland Browns 3
    • Heeeath schrieb:




      Und weil der Sport hier schon mal angesprochen wurde. Ich bräuchte ihn nicht, aber es gibt mMn wenig Anderes, was sich noch durch Sponsoring und Werbung wenigstens zu Teilen refinanziert, sieht man mal von den Produktbeistellungen bei Tatort und Co. ab. Da spielt dann am Ende die Quote leider doch noch eine Rolle und deswegen wird beim Wintersport eben auch das gezeigt, was die Leute mehr sehen wollen, weil sonst der Anteil der Übertragung, der durch Beiträge finanziert werden muss, ja noch weiter ansteigt, wenn die Werbeeinnahmen zurückgehen.
      Aber brauche ich denn so viele Experten und das wirklich 2 mal?
      "So ladies, if the man in your life played even one down of high school football, he’s almost certainly courageous, competitive and a fine athlete.

      NFL games, however, are played by supermen." (Mick Mixon)
    • aikman schrieb:

      Dagobert schrieb:

      7:20-7:35 Uhr Tele-Gym
      7:35-8:25 Uhr Panoramabilder
      8:25-8:30 Uhr Sternstunden Adventskalender
      8:30-8:45 Uhr Tele Gym
      8:45-9:35 Uhr Giraffe, Erdmännchen & Co
      9:35-10:25 Uhr Elefant, Tiger & Co. (Wow wie Kreativ )
      Das taugt wahrscheinlich am allerwenigsten als Beweis, denn das sind so ziemlich alles Sendungen, die bereits mal liefen und nun als Wiederholungen ausgeschlachtet werden. Gerade die Zoo-Folgen dürften jahrelang in Schleife laufen, sind daher ziemlich kostengünstig.
      Genau das Teil ist schon seit Jahren produziert und 500 mal gesendet worden. Von den 900 Millionen die der BR von den GEZ Gebühren erhält könnte man ja schon etwas mehr erwarten als Zeug in Dauerschleife zu senden. Das Programm ja nur der morgen, der Vormittag sah ja nicht besser aus. Dr. Kleist mit einer Wiederholung aus 2013 usw.

      Ich bin ja bereit die Gebühren zu zahlen, nur wirkt der ganze ÖR total aufgebläht und nicht gerade effizient gestaltet. Ich muss das Geld auch erst verdienen, dass mir der ÖR zwangsweise aus den Taschen zieht. Ein bisschen was darf ich ja wohl für das Geld erwarten :madness
    • Dagobert schrieb:

      Genau das Teil ist schon seit Jahren produziert und 500 mal gesendet worden. Von den 900 Millionen die der BR von den GEZ Gebühren erhält könnte man ja schon etwas mehr erwarten als Zeug in Dauerschleife zu senden. Das Programm ja nur der morgen, der Vormittag sah ja nicht besser aus. Dr. Kleist mit einer Wiederholung aus 2013 usw.
      Du argumentierst gerade für höhere Gebühren, ich hoffe dir ist das klar? Die Sachen werden deshalb so oft gesendet, weil man eben möglichst kostengünstig produzieren will. Jede neue Sendung kostet mehr Geld, jede Sendung die neu produziert wird, kostet mehr Geld. Muss man das am Vormittag unbedingt haben? Nein. Daher reichen da oftmals Wiederholungen, die ein Praktikant auflegen kann und fertig. Dafür kann man das Geld dann für wichtigere Dinge ausgeben, wie internationale Korrespondenten.
      "Jerry had a little Lamb"
      Taylor Stern (Dallas Cowboys.com Digital Media)
    • DonFranco schrieb:

      Heeeath schrieb:

      Und weil der Sport hier schon mal angesprochen wurde. Ich bräuchte ihn nicht, aber es gibt mMn wenig Anderes, was sich noch durch Sponsoring und Werbung wenigstens zu Teilen refinanziert, sieht man mal von den Produktbeistellungen bei Tatort und Co. ab. Da spielt dann am Ende die Quote leider doch noch eine Rolle und deswegen wird beim Wintersport eben auch das gezeigt, was die Leute mehr sehen wollen, weil sonst der Anteil der Übertragung, der durch Beiträge finanziert werden muss, ja noch weiter ansteigt, wenn die Werbeeinnahmen zurückgehen.
      Aber brauche ich denn so viele Experten und das wirklich 2 mal?
      Ich habe keine Ahnung, auf welche Sendungen du dich beziehst, aber ich bezweifle, dass ARD und ZDF gleichzeitig über das gleiche sportliche Ereignis live berichten. Zumindest wurde sich da früher immer abgewechselt, etwa bei der Tour de France, Olympischen Spielen oder Wintersport, aber ich weiß nicht, ob das heute noch so der Fall ist.
      Die Experten sind im Zweifel auch keine Festangestellten, sondern feste, freie Mitarbeiter, die nach Bedarf gebucht werden, und ob man da an zwei Tagen nacheinander den gleichen Experten oder zwei verschiedene Experten bucht, dürfte finanziell kaum ins Gewicht fallen.
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    • Zum Thema produzierte Sendungen: ARD und ZDF liegen immer vorn, wenn es um Erstsendungen geht mit großen Abstand vor den privaten Sendern. Siehe Frische-Index von DWDL.
      "Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt ... Hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen." - Arthur Schopenhauer
    • Wenn man dann noch berücksichtigt, das egal um welche Uhrzeit man den Fernseher einschaltet, bei den öffentlich-rechtlich eigentlich immer das 'bessere' Programm läuft und man dabei noch an die weitgehend fehlende Werbefinanzierung denkt, eigentlich unglaublich was da geleistet wird :bounce: :)
      KEIN WILLE TRIUMPHIERT
    • Heeeath schrieb:

      DonFranco schrieb:

      Heeeath schrieb:

      Und weil der Sport hier schon mal angesprochen wurde. Ich bräuchte ihn nicht, aber es gibt mMn wenig Anderes, was sich noch durch Sponsoring und Werbung wenigstens zu Teilen refinanziert, sieht man mal von den Produktbeistellungen bei Tatort und Co. ab. Da spielt dann am Ende die Quote leider doch noch eine Rolle und deswegen wird beim Wintersport eben auch das gezeigt, was die Leute mehr sehen wollen, weil sonst der Anteil der Übertragung, der durch Beiträge finanziert werden muss, ja noch weiter ansteigt, wenn die Werbeeinnahmen zurückgehen.
      Aber brauche ich denn so viele Experten und das wirklich 2 mal?
      Ich habe keine Ahnung, auf welche Sendungen du dich beziehst, aber ich bezweifle, dass ARD und ZDF gleichzeitig über das gleiche sportliche Ereignis live berichten. Zumindest wurde sich da früher immer abgewechselt, etwa bei der Tour de France, Olympischen Spielen oder Wintersport, aber ich weiß nicht, ob das heute noch so der Fall ist.Die Experten sind im Zweifel auch keine Festangestellten, sondern feste, freie Mitarbeiter, die nach Bedarf gebucht werden, und ob man da an zwei Tagen nacheinander den gleichen Experten oder zwei verschiedene Experten bucht, dürfte finanziell kaum ins Gewicht fallen.
      Sehe ich anders. Eine vierwöchige Fußball-WM beispielsweise muss nicht im Wechsel von beiden Sendern übertragen werden.
      Bei Transport von Equipment, Kosten für Unterkunft etc. könnte man da schon deutlich sparen wenn z.B. nur die ARD vor Ort wäre.
    • Raider11 schrieb:

      Heeeath schrieb:

      DonFranco schrieb:

      Heeeath schrieb:

      Und weil der Sport hier schon mal angesprochen wurde. Ich bräuchte ihn nicht, aber es gibt mMn wenig Anderes, was sich noch durch Sponsoring und Werbung wenigstens zu Teilen refinanziert, sieht man mal von den Produktbeistellungen bei Tatort und Co. ab. Da spielt dann am Ende die Quote leider doch noch eine Rolle und deswegen wird beim Wintersport eben auch das gezeigt, was die Leute mehr sehen wollen, weil sonst der Anteil der Übertragung, der durch Beiträge finanziert werden muss, ja noch weiter ansteigt, wenn die Werbeeinnahmen zurückgehen.
      Aber brauche ich denn so viele Experten und das wirklich 2 mal?
      Ich habe keine Ahnung, auf welche Sendungen du dich beziehst, aber ich bezweifle, dass ARD und ZDF gleichzeitig über das gleiche sportliche Ereignis live berichten. Zumindest wurde sich da früher immer abgewechselt, etwa bei der Tour de France, Olympischen Spielen oder Wintersport, aber ich weiß nicht, ob das heute noch so der Fall ist.Die Experten sind im Zweifel auch keine Festangestellten, sondern feste, freie Mitarbeiter, die nach Bedarf gebucht werden, und ob man da an zwei Tagen nacheinander den gleichen Experten oder zwei verschiedene Experten bucht, dürfte finanziell kaum ins Gewicht fallen.
      Sehe ich anders. Eine vierwöchige Fußball-WM beispielsweise muss nicht im Wechsel von beiden Sendern übertragen werden.Bei Transport von Equipment, Kosten für Unterkunft etc. könnte man da schon deutlich sparen wenn z.B. nur die ARD vor Ort wäre.
      Bei den Preisen die für die großen Sportereignisse aufgerufen werden (egal ob Fußball oder Olympia) sehe ich das eh bei den privaten! Die müssen dann halt gucken ob sie mit der Werbung die Kohle wieder reinholen.

      Aber das ist wahrscheinlich ein anderes Thema.
    • Raider11 schrieb:

      Heeeath schrieb:

      DonFranco schrieb:

      Heeeath schrieb:

      Und weil der Sport hier schon mal angesprochen wurde. Ich bräuchte ihn nicht, aber es gibt mMn wenig Anderes, was sich noch durch Sponsoring und Werbung wenigstens zu Teilen refinanziert, sieht man mal von den Produktbeistellungen bei Tatort und Co. ab. Da spielt dann am Ende die Quote leider doch noch eine Rolle und deswegen wird beim Wintersport eben auch das gezeigt, was die Leute mehr sehen wollen, weil sonst der Anteil der Übertragung, der durch Beiträge finanziert werden muss, ja noch weiter ansteigt, wenn die Werbeeinnahmen zurückgehen.
      Aber brauche ich denn so viele Experten und das wirklich 2 mal?
      Ich habe keine Ahnung, auf welche Sendungen du dich beziehst, aber ich bezweifle, dass ARD und ZDF gleichzeitig über das gleiche sportliche Ereignis live berichten. Zumindest wurde sich da früher immer abgewechselt, etwa bei der Tour de France, Olympischen Spielen oder Wintersport, aber ich weiß nicht, ob das heute noch so der Fall ist.Die Experten sind im Zweifel auch keine Festangestellten, sondern feste, freie Mitarbeiter, die nach Bedarf gebucht werden, und ob man da an zwei Tagen nacheinander den gleichen Experten oder zwei verschiedene Experten bucht, dürfte finanziell kaum ins Gewicht fallen.
      Sehe ich anders. Eine vierwöchige Fußball-WM beispielsweise muss nicht im Wechsel von beiden Sendern übertragen werden.Bei Transport von Equipment, Kosten für Unterkunft etc. könnte man da schon deutlich sparen wenn z.B. nur die ARD vor Ort wäre.
      Weißt du denn, ob die Aufträge dafür nicht einfach an die gleiche externe Produktionsfirma gehen und diese die Live-Produktion für beide Sendeanstalten übernimmt und nur das Logo und eben das On-Air-Personal austauscht?
      Gerade bei einer WM, bei der jeden Tag produziert werden muss, wäre der Aufwand immer noch gleich hoch. Es werden X Spiele übertragen. Dafür benötigt man entsprechend Personal und Material, dass ins Ausrichterland, dort von Spielort zu Spielort, und dann zurück geschifft werden muss. Von wie vielen Externen geliefert wird, spielt für das Budget am Ende mMn nur eine untergeordnete Rolle.
      Man sollte übrigens auch nicht den Stressfaktor bei solchen Großereignissen unterschätzen, gerade für die Leute hinter den Kulissen. Ich habe schon mal an Live-Produktionen mitgewirkt, das schlauch ungemein.
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