Aktuelle Bundespolitik

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      sesso schrieb:

      Und warum jetzt alle katholischen Priester aus deiner Sicht verurteilten oder beschimpft werden müssen, erklärt sich schwer. Weil einige schwere Straftaten bestehen? Und das liegt daran weil sie Priester sind? Oder weil sie Priester wurden um ungestört ihre Neigung auszuleben?
      Ich meinte es in dem SInne, dass sich kein Priester beschweren sollte, wenn man die Pädo-Problematik satirisch aufgreift. Da sie da arbeiten und sich da immer noch nix ändert, haben sie das zu ertragen. Dem dann persönlich zu unterstellen er sei Pädo, weil er als Priester arbeitet, ist damit natürlich nicht gerechtfertigt.

      sesso schrieb:

      Und was ist, wenn ein übergriffiger Priester ein Asiate ist...
      nimmst du den dann von deiner pauschalen Verurteilung aus?

      alles kompliziert. Dann sollte lieber niemand geschont werden von Satire. Das macht das Leben einfacher
      Versteh ich nicht. Nur weil dir das zu kompliziert ist, darf man rassistische Satire machen? Es ginge in deinem Beispiel um die Tat des Priesters, seine asiatische Herkunft, darf man damit noch lange nicht durch den Kakau ziehen. Die Frage nach angeboren oder nicht, ist doch überhaupt nicht schwer zu beantworten.

      Arrow schrieb:

      rumpel schrieb:

      Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was daran so schwer ist, sich nicht rassistisch oder sexistisch zu äußern.

      Alles was "angeboren" ist wie Herkunft, Aussehen, Geschlecht, Sexualität nutzt man nicht zum Angriff. Alles was sich der/die Angegriffene(n) selbst ausgesucht hat/haben wie Verhalten, Arbeitgeber, politische Einstellung, Hobbies ist als Zielscheibe erlaubt.
      Das hört sich einfach an, ist es aber nicht immer.Du schreibst, dass man diese Sachen nicht als Angriff nutzen kann/darf/soll.
      Beim Champions League Spiel vor ein paar Wochen wurde die Hautfarbe überhaupt nicht als Angriff genutzt, sondern nur als Beschreibung und dennoch wurde Rassismus unterstellt.
      Kenne den Sachverhalt nicht. Ich stimme ja zu, dass es diese pauschale Empörtheit gibt. Deswegen würde ich ja gegenüber des empörten nach meinem o.g. Denkmuster argumentieren ob es demnach Rassismus wäre oder nicht.


      Doylebeule schrieb:

      rumpel schrieb:

      Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was daran so schwer ist, sich nicht rassistisch oder sexistisch zu äußern.

      rumpel schrieb:

      und z.B. nicht [...] Muslime als Terroristen hinstellen.

      rumpel schrieb:

      Katholische Priester hingegen wären für mich wiederum Zielscheibe aus Gründen, die ihr euch denken könnt.
      Weil die Religion sich aus mehrheitlich PoC zusammensetzt, hat sich auch bei mir (und vielen PoC) der Verdacht durchgesetzt, die als Satire getarnte Religionsschelte ist meist Ausdruck von strukturellem Rassismus, mit der man vor allem in der AfD-Ecke punktet.
      Lieber auf Nummer sicher gehen und Religionskritik mit ins Spektrum nehmen für die zu verhandelnden Satireverbote.
      Würde ich nicht pauschal mitgehen. SIcher gibt es solche Fälle, da kann man dann ja in die Diskussion gehen.
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      Paradoxon: Wenn sich der privilegierte Weiße über den Asiaten oder den Schwarzen mokiert, und ihm erklären will, wann es Rassismus ist und wann nicht.
      "Jerry had a little Lamb"
      Taylor Stern (Dallas Cowboys.com Digital Media)
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      aikman schrieb:

      Paradoxon: Wenn sich der privilegierte Weiße über den Asiaten oder den Schwarzen mokiert, und ihm erklären will, wann es Rassismus ist und wann nicht.
      Paradoxon II: wenn sich der edle Weiße zum Verteidiger der Asiaten und Schwarzen macht, die das mitunter aber vielleicht gar nicht so empfinden oder meinen, verteidigt werden müssen, weil sie die wahre Intention oder den Kontext nämlich verstanden haben #whiteknighting
      Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!
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      Buccaneer schrieb:

      aikman schrieb:

      Paradoxon: Wenn sich der privilegierte Weiße über den Asiaten oder den Schwarzen mokiert, und ihm erklären will, wann es Rassismus ist und wann nicht.
      Paradoxon II: wenn sich der edle Weiße zum Verteidiger der Asiaten und Schwarzen macht, die das mitunter aber vielleicht gar nicht so empfinden oder meinen, verteidigt werden müssen, weil sie die wahre Intention oder den Kontext nämlich verstanden haben #whiteknighting
      Schließt dein Paradoxon auch Mitgefühl und Respekt vor den Betroffenen mit ein?
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      Martin Sonneborn hat sich gestern übrigens teilweise entschuldigt dafür.

      Martin Sonneborn schrieb:

      Liebe Leute draußen an den Geräten,

      eigentlich wollte ich mich erst Ende der Woche zu den aktuellen Vorgängen äußern, aber der heutige Parteiaustritt von Nico Semsrott veranlasst mich, schon früher zu reagieren. Einige grundsätzliche (humorlose) Überlegungen zu den Möglichkeiten satirischer Auseinandersetzung mit einer immer irrwitzigere Kapriolen schlagenden Welt werden in der nächsten Zeit folgen.

      Eins vorab: Die Exegese von Witzen gehört eigentlich nicht zu meiner Berufsbeschreibung.

      Nach dem Sturm auf das Capitol in Washington habe ich den Entwurf eines T-Shirts veröffentlicht, dessen Zielrichtung es war, die zunehmend gegenstandsloser werdende weltpolitische Überheblichkeit der USA zu karikieren, ihre Forcierung einer wirtschaftlichen Konfrontation mit China, ihre an Widersinnigkeit schwer zu übertreffenden Ideologien & Feindbildkonstruktionen, und vor allem: die wiederholten sinophoben Ausfälle und Polemiken ihres Präsidenten („China-Virus!“). (Der gleichzeitig noch einen Großteil der Merchandise-Artikel für seinen Wahlkampf in China produzieren ließ. ZwinkerSmiley) Denn der Sturm auf das Capitol schien nicht nur die Erosion der westlichen Demokratie und ihres Wertegerüsts – jahrzehntelanger Exportschlager der Vereingten Staaten – offenzulegen, sondern auch einen weltgeschichtlichen Wendepunkt.

      Bei der Gestaltung dieses Shirts habe ich mich sprachlicher Stereotype bedient und ein billiges Klischee aufgenommen:
      „Au Widelsehern, Amlerika! Habem Sie Guter FrLug runtel! Plinted in China. Fü Die PALTEI.“

      Die Wirkung dieses Shirts habe ich unterschätzt. Ich war so überzeugt davon, dass die Stoßrichtung des Aufdrucks klar ist, dass mir nicht bewusst war, dass sich jemand davon rassistisch diskriminiert fühlen könnte.

      Wenn ein Witz aber zu rassistischer Verletzung führt, statt Reflexionsanstöße zu geben oder zumindest ein befreiendes Lachen nach sich zu ziehen, dann ist es ein misslungener Witz.
      Es tut mir leid, dass Menschen durch die Reproduktion dieser Stereotype verletzt wurden.

      Ich bedanke mich bei Nico Semsrott für die deprimierende Zusammenarbeit und wünsche ihm für die Zukunft viel Erfolg.
      Martin Sonneborn
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      Buccaneer schrieb:

      aikman schrieb:

      Paradoxon: Wenn sich der privilegierte Weiße über den Asiaten oder den Schwarzen mokiert, und ihm erklären will, wann es Rassismus ist und wann nicht.
      Paradoxon II: wenn sich der edle Weiße zum Verteidiger der Asiaten und Schwarzen macht, die das mitunter aber vielleicht gar nicht so empfinden oder meinen, verteidigt werden müssen, weil sie die wahre Intention oder den Kontext nämlich verstanden haben #whiteknighting
      Ich hatte zwei Beispielposting verlinkt um dir zu zeigen, was Asiaten so denken, aber da du natürlich auf deinem hohen weißen Ross sitzt, hast du die geflissentlich übersehen. Nicht überraschend.

      "die vielleicht gar nicht so empfinden" ist dann nur der Beleg für mein Posting. Ohne sich darüber zu erkundigen, einfach mal etwas in die Welt setzen. Quod erat demonstrandum.
      "Jerry had a little Lamb"
      Taylor Stern (Dallas Cowboys.com Digital Media)
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      Erzwolf schrieb:

      Bilbo schrieb:

      Martin Sonneborn hat sich gestern übrigens teilweise entschuldigt dafür.
      Und wenn er das schon vor ner Woche gemacht hätte, dann wäre es ein misslungener Witz geblieben und das ganze Thema nicht so hoch gekocht.
      Genau. Da macht er nun den Trump, bei zu viel Gegenwind dann halt Mal (leicht verspätet) entschuldigen um nicht unterzugehen (Titanic-Wortspiel gibt nen Extrapunkt :mrgreen: ).
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      aikman schrieb:

      Buccaneer schrieb:

      aikman schrieb:

      Paradoxon: Wenn sich der privilegierte Weiße über den Asiaten oder den Schwarzen mokiert, und ihm erklären will, wann es Rassismus ist und wann nicht.
      Paradoxon II: wenn sich der edle Weiße zum Verteidiger der Asiaten und Schwarzen macht, die das mitunter aber vielleicht gar nicht so empfinden oder meinen, verteidigt werden müssen, weil sie die wahre Intention oder den Kontext nämlich verstanden haben #whiteknighting
      Ich hatte zwei Beispielposting verlinkt um dir zu zeigen, was Asiaten so denken, aber da du natürlich auf deinem hohen weißen Ross sitzt, hast du die geflissentlich übersehen. Nicht überraschend.
      "die vielleicht gar nicht so empfinden" ist dann nur der Beleg für mein Posting. Ohne sich darüber zu erkundigen, einfach mal etwas in die Welt setzen. Quod erat demonstrandum.
      Hab ich nicht übersehen. Aber ich bin auch nicht der Meinung, dass man immer auf jeden einzelnen Rücksicht nehmen musst. Zumal das "empört sein" bei Twitter natürlich auch gerne mitgenommen wird. Zum Rest hat Sonneborn alles gesagt.

      Wenn Du meinst, hier die moralisch Instanz für alle zu sein, dann freut mich das für Dich. Aber ich würde Dir raten jedes Deiner Postings ab jetzt sicherheitshalber 3 x zu lesen.
      Nicht, dass da irgendjemand pauschalisiert beleidigt wird. Das wäre ja unerhört...

      Den Rest überlasse ich dem wunderbaren John Cleese (in deinen Augen wahrscheinlich ein furchtbarer Rassist)

      Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!
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      Buccaneer schrieb:

      aikman schrieb:

      Buccaneer schrieb:

      aikman schrieb:

      Paradoxon: Wenn sich der privilegierte Weiße über den Asiaten oder den Schwarzen mokiert, und ihm erklären will, wann es Rassismus ist und wann nicht.
      Paradoxon II: wenn sich der edle Weiße zum Verteidiger der Asiaten und Schwarzen macht, die das mitunter aber vielleicht gar nicht so empfinden oder meinen, verteidigt werden müssen, weil sie die wahre Intention oder den Kontext nämlich verstanden haben #whiteknighting
      Ich hatte zwei Beispielposting verlinkt um dir zu zeigen, was Asiaten so denken, aber da du natürlich auf deinem hohen weißen Ross sitzt, hast du die geflissentlich übersehen. Nicht überraschend."die vielleicht gar nicht so empfinden" ist dann nur der Beleg für mein Posting. Ohne sich darüber zu erkundigen, einfach mal etwas in die Welt setzen. Quod erat demonstrandum.
      Hab ich nicht übersehen. Aber ich bin auch nicht der Meinung, dass man immer auf jeden einzelnen Rücksicht nehmen musst.
      Musst du doch gar nicht. Solange du keine Volksverhetzung betreibst, darfst du rassistisch rumpöbeln.
      Nur versteh ich solche Leute nicht, wenn sie dann das Echo nicht vertragen. Rassismusvorwurf ist doch auch nur Meinungsäußerung. Aber da heulen sie dann wieder rum.
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      Buccaneer schrieb:

      dass man immer auf jeden einzelnen Rücksicht nehmen musst.
      Da gehe ich konform. Auf diejenigen, die nicht betroffen sind, muss ich definitiv keine Rücksicht nehmen. Das heißt nicht, dass diejenigen sich dennoch ihre Meinung bilden dürfen und ihre Entscheidungen dementsprechend fällen (siehe Semsrott). Dass Sonneborn jetzt die Rolle rückwärts macht, ist bezeichnend.

      Buccaneer schrieb:

      Wenn Du meinst, hier die moralisch Instanz für alle zu sein,
      Weder meine ich das zu müssen, noch bin ich das. Ich mache mir lediglich meine Gedanken und das darf ich. Und ich finde es äußerst Schade, dass jemand wie Semsrott aus der PARTEI austritt. Das war für mich auch der Grund meines Postings. Ich habe hier weder den moralischen Zeigefinger erhoben noch sonstwas in der Richtung - nur zur Erinnerung. Ich habe lediglich den Austritt von Semsrott bedauert. Ich habe weder Sonneborn attackiert noch sonstiges. Nur als dann ein reflexartiger Rundumbiss a la "Satire darf alles" kam, habe ich meine Meinung geäußert und warum ich diese Sichtweise äußerst problematisch finde. Selbst deinen hochgradig blödsinnigen Uschi-Kommentar habe ich nicht weiter kommentiert. (Warum ist jemand gleich eine weibliche Person, wenn er konsequent ist? Sind Männer so komplett wischi-waschi in ihrer Handlung und Haltung? Gehst du da von dir aus? Fragen über Fragen)

      Weder geht's mir um Moral oder um irgendeine Instanz zu sein. Auch wenn ich mir persönlich einfach wünschen würde, dass wir unsere Mitmenschen nicht nach Äußerlichkeiten oder Herkunft beurteilen. Wenn das ein moralischer Zeigefinger sein sollte, nun ja, dann muss ich damit leben. Für mich ist das einfach nur eine Selbstverständlichkeit.
      "Jerry had a little Lamb"
      Taylor Stern (Dallas Cowboys.com Digital Media)
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      rumpel schrieb:

      Buccaneer schrieb:

      aikman schrieb:

      Buccaneer schrieb:

      aikman schrieb:

      Paradoxon: Wenn sich der privilegierte Weiße über den Asiaten oder den Schwarzen mokiert, und ihm erklären will, wann es Rassismus ist und wann nicht.
      Paradoxon II: wenn sich der edle Weiße zum Verteidiger der Asiaten und Schwarzen macht, die das mitunter aber vielleicht gar nicht so empfinden oder meinen, verteidigt werden müssen, weil sie die wahre Intention oder den Kontext nämlich verstanden haben #whiteknighting
      Ich hatte zwei Beispielposting verlinkt um dir zu zeigen, was Asiaten so denken, aber da du natürlich auf deinem hohen weißen Ross sitzt, hast du die geflissentlich übersehen. Nicht überraschend."die vielleicht gar nicht so empfinden" ist dann nur der Beleg für mein Posting. Ohne sich darüber zu erkundigen, einfach mal etwas in die Welt setzen. Quod erat demonstrandum.
      Hab ich nicht übersehen. Aber ich bin auch nicht der Meinung, dass man immer auf jeden einzelnen Rücksicht nehmen musst.
      Musst du doch gar nicht. Solange du keine Volksverhetzung betreibst, darfst du rassistisch rumpöbeln.Nur versteh ich solche Leute nicht, wenn sie dann das Echo nicht vertragen. Rassismusvorwurf ist doch auch nur Meinungsäußerung. Aber da heulen sie dann wieder rum.
      Das stimmt schon @rumpel mit Echo usw...., nur wird heutzutage der Begriff Rassismus, Rassist, rassistisch etc. so inflationär benutzt, dass ich das Gefühl habe es gibt in Deutschland 2020 mehr Rassisten als 1942.Der Maßstab ist komplett unter aller Kanone. Für mich sind Rassisten Abschaum und gehören geächtet. Aber ich messe/beurteile Menschen an ihren Taten und nicht an ihren Worten. Wann ist der Wandel in der Gesellschaft gekommen, dass Worte mehr zählen als Taten? Ich sage das alles und bin dabei selber Migrant.

      Ich kann mit Sonneborn und der PARTEI nichts anfangen. Mir geht es nur um die Sache, dass eine Person ein "Witz/Satire" macht, in dem er Asiaten verballhornt, die Deutsch sprechen (R = L) und dafür schon in die rassistische Ecke gestellt wird. Generell wird ein nicht Deutschmuttersprachler verballhornt, der Deutsch spricht. That´s all!

      Ich frage mich dann auch, würde die Rassismuskeule kommen, wenn er nicht Asiaten verballhornt hätte, welche Deutsch sprechen sondern Franzosen oder Italiener? Und wenn nicht, warum nicht? Müssen Italiener oder Franzosen nicht verteidigt werden? Ist es nicht eher rassistisch, wenn man denkt, dass der "arme" Asiate eher verteidigungswürdig ist als der Franzose?

      Und wir wissen alle wie es klingt wenn Italiener oder Franzosen Deutsch sprechen. Ja, genauso lustig, wenn Deutsche Fremdsprachen sprechen (nicht akzentfrei). Who cares?! Jetzt kann man wieder diskutieren, war das witzig oder nicht. Humor ist Geschmacksache und über das lässt sich bekanntlich nicht streiten. Jedoch sollte Geschmacksache nicht dazu verleiten jemanden Rassismus vorzuwerfen.
      Lasst die Kirche im Dorf und benutzt das "Rassismus" nicht so inflationär. Evtl. verliert es dann nicht so schnell den "Wert" bzw. die Wirkung.

      Wie gesagt, ich fühle mich langsam wirklich nur noch von Rassisten umzingelt ;)
      :drinkers: "drinkin, stinkin, never thinkin" NOFX
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      Birdman schrieb:

      rumpel schrieb:

      Buccaneer schrieb:

      aikman schrieb:

      Buccaneer schrieb:

      aikman schrieb:

      Paradoxon: Wenn sich der privilegierte Weiße über den Asiaten oder den Schwarzen mokiert, und ihm erklären will, wann es Rassismus ist und wann nicht.
      Paradoxon II: wenn sich der edle Weiße zum Verteidiger der Asiaten und Schwarzen macht, die das mitunter aber vielleicht gar nicht so empfinden oder meinen, verteidigt werden müssen, weil sie die wahre Intention oder den Kontext nämlich verstanden haben #whiteknighting
      Ich hatte zwei Beispielposting verlinkt um dir zu zeigen, was Asiaten so denken, aber da du natürlich auf deinem hohen weißen Ross sitzt, hast du die geflissentlich übersehen. Nicht überraschend."die vielleicht gar nicht so empfinden" ist dann nur der Beleg für mein Posting. Ohne sich darüber zu erkundigen, einfach mal etwas in die Welt setzen. Quod erat demonstrandum.
      Hab ich nicht übersehen. Aber ich bin auch nicht der Meinung, dass man immer auf jeden einzelnen Rücksicht nehmen musst.
      Musst du doch gar nicht. Solange du keine Volksverhetzung betreibst, darfst du rassistisch rumpöbeln.Nur versteh ich solche Leute nicht, wenn sie dann das Echo nicht vertragen. Rassismusvorwurf ist doch auch nur Meinungsäußerung. Aber da heulen sie dann wieder rum.
      Das stimmt schon @rumpel mit Echo usw...., nur wird heutzutage der Begriff Rassismus, Rassist, rassistisch etc. so inflationär benutzt, dass ich das Gefühl habe es gibt in Deutschland 2020 mehr Rassisten als 1942.Der Maßstab ist komplett unter aller Kanone. Für mich sind Rassisten Abschaum und gehören geächtet. Aber ich messe/beurteile Menschen an ihren Taten und nicht an ihren Worten. Wann ist der Wandel in der Gesellschaft gekommen, dass Worte mehr zählen als Taten? Ich sage das alles und bin dabei selber Migrant.
      Ich finde ja schon einen gewaltigen Unterschied, ob man jemanden als Rassisten bezeichnet oder ihm z.B. sagt: "Dein Spruch ist aber rassistisch, weil es impliziert, dass alle [beliebige Personengruppe einfügen] so wären, wie du behauptest." Bloß weil mal jemand einen rassistischen Spruch gemacht hat, muss man ihn nicht auf Lebenszeit ächten. Ich weiß, dass es in Amerika schon soweit ist, dass an Unis Auftritte verweigert werden, weil mal jemand mal was rassistisches gesagt/gemacht hat. Das sind Zustände, die ich hier nicht haben will.

      Ich selber hatte noch nie allzuviele Berührungspunkte mit Rassismus in meinem persönlichen Umfeld. Ich arbeite in einer IT-Firma und habe da sehr viele internationale Kollegen. Ich hab noch nicht erlebt, dass sich ein Deutscher bei uns beschwert hat, er müsse ja deswegen jetzt aufpassen, was er sagt. Eher ist meine Erfahrung andersrum. Und zwar, dass sich die internationalen da selber runter machen. Der Sizilianer sagt: seine sizilianischen Landsleute seien faul und betrügerisch, allenfalls im Norden gäbe es ein paar fleißige Leute. :huh:
      Oder unsere hier aufgewachsene Asiatin bezeichnet sich als Banane. Außen gelb und innen weiß. Zweifellos witzig der Spruch aber eben rassistisch.

      Ich hab die beiden darauf mal angesprochen, dass mir das auffällt. Aber sie sehen da nix schlimmes dran. Also wie geschrieben: Ich kann nicht sagen, dass ich irgendwelche Einschränkungen erlebe.
      Das Vorgehen von Semsrott ist doch genau angemessen. Sonneborn hat Talent aber der Spruch auf dem Shirt war 1. flacher als die Büttenrede von Karrenbauer 2. unverständlich, was er damit aussagen wollte und 3. implizit rassistisch. Einfach entschuldigen und besser machen.
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