Bundestagswahl 2017 / Aktuelle Bundespolitik

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    • Exi70 schrieb:

      Robbes schrieb:

      Aha, du vergleichst also Länder mit einem gemeinsamen BIP von 1,1 Billionen und Exporten iHv von 350 Milliarden, was zu großen Teilen auf Rohstoffen basiert mit den knapp 3,5 Billionen und einem Exportvolumen iHv von 1,5 Billionen der deutschen Wirtschaft und sagst, dass man deren Hut auch auf die deutsche Wirtschaft hätte stülpen können...spannend...
      Nö, das ist nicht spannend. Wenn du meinen Text weiter gelesen hättest, steht das auch was von Staatsquote. Es würde erstmal schon reichen diese auf ein Niveau wie das in Frankreich anzuheben. Aber immer schön weiter die Mär von der großen Volkswirtschaft, die das skandinavische Modell gar nicht umsetzen könnte verbreiten. Wenn man das als gegeben proklamiert, ist eine Diskussion natürlich sinnlos.
      Die Franzosen sind aber mal so gar nicht zufrieden mit ihrer Staatsquote. Der völlig aufgeblähte Beamtenapparat hat sich nämlich zu einem großen Problem entwickelt
      welt.de/wirtschaft/article1731…ankreichs-Beamten-an.html

      Von mir aus kann sich die Staatsquote auch gerne erhöhen, wenn man parallel dazu den Verwaltungsapparat radikal zurück fährt
      Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!
    • Exi70 schrieb:

      Robbes schrieb:

      Aha, du vergleichst also Länder mit einem gemeinsamen BIP von 1,1 Billionen und Exporten iHv von 350 Milliarden, was zu großen Teilen auf Rohstoffen basiert mit den knapp 3,5 Billionen und einem Exportvolumen iHv von 1,5 Billionen der deutschen Wirtschaft und sagst, dass man deren Hut auch auf die deutsche Wirtschaft hätte stülpen können...spannend...
      Nö, das ist nicht spannend. Wenn du meinen Text weiter gelesen hättest, steht das auch was von Staatsquote. Es würde erstmal schon reichen diese auf ein Niveau wie das in Frankreich anzuheben. Aber immer schön weiter die Mär von der großen Volkswirtschaft, die das skandinavische Modell gar nicht umsetzen könnte verbreiten. Wenn man das als gegeben proklamiert, ist eine Diskussion natürlich sinnlos.
      Und die Staatsquote ist nur eine Kennzahl von unzähligen. Solche Themen reduziert man aber nicht auf eine Quote, denn dafür sind sie einfach zu komplex. Das muss in einem entsprechend größerem Kontext diskutiert werden, nur dafür reicht dann auch der Platz in diesem Forum nicht aus.

      Dein grundsätzlicher Ansatz ist ja nicht falsch, nur ist es unsinnig, dafür einzelne Politiker verantwortlich zu machen. Zeiten sind andere, die Wirtschaft in den diversen Ländern ist unterschiedlich und auch deren Fokus ein anderer. Die Globalisierung sollte man trotzdem nicht vergessen. Sie ist in vielerlei Hinsicht Fluch und Segen zugleich.
    • Man sollte vor allem auch die Automation mal nicht einfach außen vor lassen. Die benötigte Anzahl an Arbeitern ist einfach signifikant in den Keller gegangen. Alles "Probleme", die frühere Regierungen nicht hatten (von der Öffnung der Ostgrenzen mal ganz abgesehen)
      Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!
    • Buccaneer schrieb:

      Man sollte vor allem auch die Automation mal nicht einfach außen vor lassen. Die benötigte Anzahl an Arbeitern ist einfach signifikant in den Keller gegangen. Alles "Probleme", die frühere Regierungen nicht hatten (von der Öffnung der Ostgrenzen mal ganz abgesehen)
      Schröder und Merkel sind schuld. Die Produktions- und Lagerarbeiter hätten schon lange zu IT und Dienstleistungs-Spezialisten umgeschult werden müssen. Haben die einfach verpennt ;)
    • Chicago schrieb:

      Bilbo schrieb:

      Bei Hitler hat man auch gesagt , der wird sich schon selber entzaubern wenn er erstmal an der Macht ist.

      Ende bekannt
      Du möchtest jetzt die handelnden Personen mit Hitler vergleichen?
      Für diesen Vergleich sorgt die AfD selber, sei es durch Worte oder Taten.

      Exi70 schrieb:

      Dagobert schrieb:

      Jedoch hat Deutschland unter Schröder und Merkel eine bemerkenswerte Entwicklung genommen.
      In der tat, bemerkenswert. Nicht umsonst ist Merkel die 2. schlechteste Bundeskanzlerin und Schröder der schlechteste der BRD. Wirklich bemerkenswert, gab es doch unter anderen jemand wie Kohl, da noch schlechter und mieser so sein wie der.
      Mein empfinden (!): Noch nie ging es uns so gut, wie heute. Klar, gibt es immer Armut. Die Konten im Freundeskreis wachsen, die Kühlschränke werden voller und die Urlaube größer.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von freshprince85 ()

    • Exi70 schrieb:

      Robbes schrieb:

      Aha, du vergleichst also Länder mit einem gemeinsamen BIP von 1,1 Billionen und Exporten iHv von 350 Milliarden, was zu großen Teilen auf Rohstoffen basiert mit den knapp 3,5 Billionen und einem Exportvolumen iHv von 1,5 Billionen der deutschen Wirtschaft und sagst, dass man deren Hut auch auf die deutsche Wirtschaft hätte stülpen können...spannend...
      Nö, das ist nicht spannend. Wenn du meinen Text weiter gelesen hättest, steht das auch was von Staatsquote. Es würde erstmal schon reichen diese auf ein Niveau wie das in Frankreich anzuheben. Aber immer schön weiter die Mär von der großen Volkswirtschaft, die das skandinavische Modell gar nicht umsetzen könnte verbreiten. Wenn man das als gegeben proklamiert, ist eine Diskussion natürlich sinnlos.
      Vielleicht würde es auch erstmal reichen, die Staatsquote auf das Niveau der Schweiz abzusenken. Denen geht es doch auch so gut. Die Staatsquote sagt nunmal nur bedingt etwas über allgemeinen Wohlstand aus.
    • freshprince85 schrieb:

      Chicago schrieb:

      Bilbo schrieb:

      Bei Hitler hat man auch gesagt , der wird sich schon selber entzaubern wenn er erstmal an der Macht ist.

      Ende bekannt
      Du möchtest jetzt die handelnden Personen mit Hitler vergleichen?
      Für diesen Vergleich sorgt die AfD selber, sei es durch Worte oder Taten.

      Exi70 schrieb:

      Dagobert schrieb:

      Jedoch hat Deutschland unter Schröder und Merkel eine bemerkenswerte Entwicklung genommen.
      In der tat, bemerkenswert. Nicht umsonst ist Merkel die 2. schlechteste Bundeskanzlerin und Schröder der schlechteste der BRD. Wirklich bemerkenswert, gab es doch unter anderen jemand wie Kohl, da noch schlechter und mieser so sein wie der.
      Mein empfinden (!): Noch nie ging es uns so gut, wie heute. Klar, gibt es immer Armut. Die Konten im Freundeskreis wachsen, die Kühlschränke werden voller und die Urlaube größer.
      Das ist auch nicht falsch, jedoch geht es hier nicht um absolute, sondern relative Armut.
    • DWDawson schrieb:

      Exi70 schrieb:

      Robbes schrieb:

      Aha, du vergleichst also Länder mit einem gemeinsamen BIP von 1,1 Billionen und Exporten iHv von 350 Milliarden, was zu großen Teilen auf Rohstoffen basiert mit den knapp 3,5 Billionen und einem Exportvolumen iHv von 1,5 Billionen der deutschen Wirtschaft und sagst, dass man deren Hut auch auf die deutsche Wirtschaft hätte stülpen können...spannend...
      Nö, das ist nicht spannend. Wenn du meinen Text weiter gelesen hättest, steht das auch was von Staatsquote. Es würde erstmal schon reichen diese auf ein Niveau wie das in Frankreich anzuheben. Aber immer schön weiter die Mär von der großen Volkswirtschaft, die das skandinavische Modell gar nicht umsetzen könnte verbreiten. Wenn man das als gegeben proklamiert, ist eine Diskussion natürlich sinnlos.
      Vielleicht würde es auch erstmal reichen, die Staatsquote auf das Niveau der Schweiz abzusenken. Denen geht es doch auch so gut. Die Staatsquote sagt nunmal nur bedingt etwas über allgemeinen Wohlstand aus.
      Eigentlich wollte ich in diesem Thread nichts mehr schreiben, weil es sowieso sinnlos erscheint. Nur diese Aussage von dir kann nicht so stehen bleiben. Natürlich sagt die Staatsquote nur bedingt etwas über den allgemeinen Wohlstand aus, das war hier auch nicht die Ausgangssituation. Natürlich ist die Staatsquote in der Schweiz niedriger, ein Faktor zur Ermittelung der Staatsquote ist aber das BIP. Um hier einen Vergleich herzustellen, muss man das pro Kopf BIP nehmen. Das ist in der Schweiz doppelt so hoch wie in Deutschland. Luxemburg das ebenfalls eine leicht niedrigere Staatsquote hat wie Deutschland hat sogar einen dreifach so hohen pro Kopf BIP.

      Um zum eigentlichen Punkt zu kommen. Die Schweiz gibt im Verhältnis zu z.B Deutschland recht wenig staatliche Zuwendungen für Sozialleistungen aus. Und das ist der Punkt, das muss sie auch nicht. Der Durchschnittslohn in der Schweiz beträgt umgerechnet 5.900 Euro. In Deutschland u.a dank Schröders Politik liegt er nur bei 3.500 Euro. Bei 5.900 kann ich meine Zähne auch selbst bezahlen. Was ein weiterer Punkt ist, das Sozialversicherungssystem der Schweiz. Im Gegensatz zur Deutschland ist das Schweizer Rentensystem noch nicht vor die Wand gefahren. (zumindest noch nicht) Renten können da noch aus der Versicherung bezahlt werden, etwas was in Deutschland schon lange nicht mehr möglich ist. Da muss sie zum teilen vom Staat getragen werden. Die sogenannte Grundsicherung ist dabei extrem niedrig bemessen, obwohl die Schuld ausnahmslos die Politiker tragen, da das Rentensystem in der Form in Deutschland nicht funktionieren konnte.

      Sprich in der Schweiz sind staatliche Ausgaben für das AHV nur bedingt nötig (Gelder aus Tabaksteuer z.B) während es in Deutschland inzwischen zwingend gemacht werden muss. Sowas erhöht die Staatsquote natürlich. Schuld ist das Rentensystem in Deutschland wo teile der Bevölkerung gar nicht einzahlen (Beamte, Freiberufler, nicht alle) es eine Deckelung der Beiträge gibt (Beitagsbemessungsgrenze) es in der Schweiz eine Höchstgrenze der Renten Auszahlung gibt, anders als in Deutschland, was auch dazu führt das es eine Mindest Auszahlung in der Schweiz gibt. Nicht dagegen in Deutschland, wo teilweise Rentner nie und nimmer von der Rente leben könnten und staatliche Zuwendungen in Anspruch nehmen müssen (Grundsicherung).

      Damit Wohlstand für die gesamte Bevölkerung möglich ist, wie in der Schweiz, müssen starke Schultern stark schultern. In Deutschland ist, wie man es anhand der Rentenversicherung sieht, das eben nicht der Fall. Kurzum in der Schweiz ist eine hohe Staatsquote gar nicht nötig, das es der gesamten Bevölkerung gut geht. Das ist in Deutschland aber überhaupt nicht der Fall.

      Wir können gerne die Staatsquote auf das Niveau der Schweiz senken, dann aber auch Durchschnittslöhne wie in der Schweiz, Mindestrenten wie in der Schweiz etc. p.p. Es kann nicht sein, das unter Schröder Deutschland zu einem Niedriglohn Land gemacht wurde, ein immer größer werdender Teil eine Rente bekommt, die nicht einmal mehr das Niveau von Sozialhilfe hat, aber gleichzeitig immer weniger Staatsausgaben in den Sozialsektor fließen.(prozentual bemessen)
      It's never over when number twelve is out on the field.
    • Exi70 schrieb:

      DWDawson schrieb:

      Exi70 schrieb:

      Robbes schrieb:

      Aha, du vergleichst also Länder mit einem gemeinsamen BIP von 1,1 Billionen und Exporten iHv von 350 Milliarden, was zu großen Teilen auf Rohstoffen basiert mit den knapp 3,5 Billionen und einem Exportvolumen iHv von 1,5 Billionen der deutschen Wirtschaft und sagst, dass man deren Hut auch auf die deutsche Wirtschaft hätte stülpen können...spannend...
      Nö, das ist nicht spannend. Wenn du meinen Text weiter gelesen hättest, steht das auch was von Staatsquote. Es würde erstmal schon reichen diese auf ein Niveau wie das in Frankreich anzuheben. Aber immer schön weiter die Mär von der großen Volkswirtschaft, die das skandinavische Modell gar nicht umsetzen könnte verbreiten. Wenn man das als gegeben proklamiert, ist eine Diskussion natürlich sinnlos.
      Vielleicht würde es auch erstmal reichen, die Staatsquote auf das Niveau der Schweiz abzusenken. Denen geht es doch auch so gut. Die Staatsquote sagt nunmal nur bedingt etwas über allgemeinen Wohlstand aus.
      Eigentlich wollte ich in diesem Thread nichts mehr schreiben, weil es sowieso sinnlos erscheint. Nur diese Aussage von dir kann nicht so stehen bleiben. Natürlich sagt die Staatsquote nur bedingt etwas über den allgemeinen Wohlstand aus, das war hier auch nicht die Ausgangssituation.
      Und doch hast du haufenweise Länder aufgezählt, denen es deiner Meinung nach scheinbar besser geht, und auf die jeweilige Staatsquote verwiesen. Nichts anderes habe ich gemacht. Nur dass "diese" Staatsquote nicht in deine Argumentation passt. Um mehr ging es mir nicht.

      BTW. Die staatliche Mindestrente reicht auch in der Schweiz nicht zum Leben. Jedenfalls nicht als Alleinstehender.
    • DWDawson schrieb:

      Exi70 schrieb:

      DWDawson schrieb:

      Exi70 schrieb:

      Robbes schrieb:

      Aha, du vergleichst also Länder mit einem gemeinsamen BIP von 1,1 Billionen und Exporten iHv von 350 Milliarden, was zu großen Teilen auf Rohstoffen basiert mit den knapp 3,5 Billionen und einem Exportvolumen iHv von 1,5 Billionen der deutschen Wirtschaft und sagst, dass man deren Hut auch auf die deutsche Wirtschaft hätte stülpen können...spannend...
      Nö, das ist nicht spannend. Wenn du meinen Text weiter gelesen hättest, steht das auch was von Staatsquote. Es würde erstmal schon reichen diese auf ein Niveau wie das in Frankreich anzuheben. Aber immer schön weiter die Mär von der großen Volkswirtschaft, die das skandinavische Modell gar nicht umsetzen könnte verbreiten. Wenn man das als gegeben proklamiert, ist eine Diskussion natürlich sinnlos.
      Vielleicht würde es auch erstmal reichen, die Staatsquote auf das Niveau der Schweiz abzusenken. Denen geht es doch auch so gut. Die Staatsquote sagt nunmal nur bedingt etwas über allgemeinen Wohlstand aus.
      Eigentlich wollte ich in diesem Thread nichts mehr schreiben, weil es sowieso sinnlos erscheint. Nur diese Aussage von dir kann nicht so stehen bleiben. Natürlich sagt die Staatsquote nur bedingt etwas über den allgemeinen Wohlstand aus, das war hier auch nicht die Ausgangssituation.
      Und doch hast du haufenweise Länder aufgezählt, denen es deiner Meinung nach scheinbar besser geht, und auf die jeweilige Staatsquote verwiesen. Nichts anderes habe ich gemacht. Nur dass "diese" Staatsquote nicht in deine Argumentation passt. Um mehr ging es mir nicht.
      BTW. Die staatliche Mindestrente reicht auch in der Schweiz nicht zum Leben. Jedenfalls nicht als Alleinstehender.
      Da empfehle ich dir meinen Text nochmal genau zu lesen. Ich habe nicht geschrieben das es Ländern mit hoher Staatsquote per se besser geht (Griechenland), sondern bestimmte Auswirkungen die niedrige Staatsquoten haben können. In Ländern mit hohem Lohnniveau (hast du natürlich ignoriert) Deutschland gehört im westeuropäischen Vergleich nicht dazu, ist eine hohe Staatsquote nicht erforderlich für den sozialen Frieden. Die Staatsquote war und wenn man meinen Text richtig gelesen hätte, nur ein Beispiel das eben die Schuld bei Schröder, Merkel und Kohl zu suchen ist und eben nicht bei solch FDP mäßigen Lügengeschichten wie "geht nicht anders, die Zeiten haben sich geändert". Und das war die Ausgangssituation.

      Und ob die stattliche Mindestrente von umgerechnet cirka 1.100 Euro in der Schweiz zum Leben ausreicht, kann ich nicht beurteilen. Das habe ich in meinem Text auch nicht getan. Sondern darauf hingewiesen das es eine Mindestrente gibt. Im Gegensatz zur Deutschland wo es überhaupt keine garantierte Rente gibt.

      Beispiel: Hat der Schweizer einen Anspruch auf Rente bekommt er eben mindestens die 1.100 Euro umgerechnet. Ist eine niedrige rente abzusehen kann er zusätzlich Privat vorsorgen. Der Anspruch daraus kommt oben auf die 1.100 Euro drauf.

      Da es in Deutschland keine Mindestrente gibt, liegen die Renten teilweise deutlich unter dem Existenzminimum. Dieses orientiert sich an Hartz 4. Das heißt für betroffene sie müssen den fehlenden Betrag von Rente zum Existenzminimum, mit Grundsicherung, einer staatlichen Leistung ausgleichen. Sobald man aber auch nur teilweise auf Grundsicherung angewiesen ist, (Es wird prognostiziert das im Jahre 2030 jeder 3. Rentner zumindest teilweise auf Grundsicherung angewiesen ist) passiert folgendes, von der Politik, insbesondere von Schröder und Merkel, gewolltes Problem. Man hat keine vernünftige Wahl mehr bei der privaten Altersvorsorge. Diese wird nämlich auf die Grundsicherung angerechnet. Stichwort Riester Rente oder wie Volker Pispers in seiner Kabarett Show sagt "Man riestert fürn Arsch."

      Es bleibt dabei, die Hauptschuld für den Aufstieg der Afd tragen Schröder und Merkel mir einer "Sozialpolitik" die jeder Beschreibung spottet. Der soziale Sprengstoff ist schon lange gelegt.
      It's never over when number twelve is out on the field.
    • Exi70 schrieb:

      Um zum eigentlichen Punkt zu kommen. Die Schweiz gibt im Verhältnis zu z.B Deutschland recht wenig staatliche Zuwendungen für Sozialleistungen aus. Und das ist der Punkt, das muss sie auch nicht. Der Durchschnittslohn in der Schweiz beträgt umgerechnet 5.900 Euro. In Deutschland u.a dank Schröders Politik liegt er nur bei 3.500 Euro. Bei 5.900 kann ich meine Zähne auch selbst bezahlen. Was ein weiterer Punkt ist, das Sozialversicherungssystem der Schweiz.

      Exi70 schrieb:

      Und ob die stattliche Mindestrente von umgerechnet cirka 1.100 Euro in der Schweiz zum Leben ausreicht, kann ich nicht beurteilen. Das habe ich in meinem Text auch nicht getan. Sondern darauf hingewiesen das es eine Mindestrente gibt. Im Gegensatz zur Deutschland wo es überhaupt keine garantierte Rente gibt.
      Hast du dich auch nur 2 Minuten mit den Lebenshaltungskosten in der Schweiz auseinandergesetzt? Umgerechnet 1.100 € in der Schweiz als "stattlich" zu bezeichnen zeugt da nicht wirklich von...
    • Robbes schrieb:

      Hast du dich auch nur 2 Minuten mit den Lebenshaltungskosten in der Schweiz auseinandergesetzt? Umgerechnet 1.100 € in der Schweiz als "stattlich" zu bezeichnen zeugt da nicht wirklich von...
      1.100 gegenüber gar keiner garantierte Rente in Deutschland, ja das ist stattlich. Und ja ich weis das die Lebenshaltungskosten in der Schweiz hoch sind. Wir reden von einer Mindestrente. Etwas was es in Deutschland gar nicht gibt. Ist aber alles nicht Kern der Aussage, mir aber schon klar, ist immer so wenn man keine Argumente hat, dann kommt sowas. Gehe doch mal auf meine Kernaussagen ein.
      It's never over when number twelve is out on the field.
    • Exi70 schrieb:

      Robbes schrieb:

      Hast du dich auch nur 2 Minuten mit den Lebenshaltungskosten in der Schweiz auseinandergesetzt? Umgerechnet 1.100 € in der Schweiz als "stattlich" zu bezeichnen zeugt da nicht wirklich von...
      1.100 gegenüber gar keiner garantierte Rente in Deutschland, ja das ist stattlich. Und ja ich weis das die Lebenshaltungskosten in der Schweiz hoch sind. Wir reden von einer Mindestrente. Etwas was es in Deutschland gar nicht gibt. Ist aber alles nicht Kern der Aussage, mir aber schon klar, ist immer so wenn man keine Argumente hat, dann kommt sowas. Gehe doch mal auf meine Kernaussagen ein.
      Das scheinst du ja offensichtlich nicht zu wissen, da die realen Lebenshaltungskosten in der Schweiz sind mindestens 1,5, eher aber doppelt so hoch, wie in Deutschland. In Deutschland gibt es zwar keine garantierte Rente, aber eine Grundsicherung, welche nach Zahlung der Sicherungssume und den zusätzlichen Leistungen wie bspw. Miete oder Heizung real sicher nicht bedeutend schlechter sein dürfte. Das diese nicht für einen akzeptablen Lebensstandard reicht, steht außer Frage. das tut es in der Schweiz aber auch nicht.

      Ein weiterer Fehler von dir ist erneut, dass du zwei völlig unterschiedliche Volkswirtschaften miteinander vergleichst. Ähnlich wie auch schon mit Skandinavien kannst du auch hier nicht einfach die Vorteile einer spezifischen Volkswirtschaft nennen und dich darüber beschweren, dass es diese bei uns nicht gibt. Es gibt so viele Faktoren, die solch Systeme umsetzbar oder eben nicht umsetzbar machen. Ich habe das Schweizer System durchaus auch als ein Idealbeispiel gesehen, bis das dann ein schweizer Kollege ziemlich relativiert hat. Der arme Hund ist übrigens mit seinen 10.000 schwitzer Fränkli und seiner vierköpfigen Familie in der 85 qm Wohnung etwas außerhalb von Zürich „gefangen“, da ein Umzug in eine neue Wohnung mit über 100 qm für ihn absolut nicht finanzierbar wäre. Vielleicht liegt es auch an seinem Lebensstandard, aber den Eindruck macht er mir eher nicht.

      Ein weiteres Beispiel: Wann hat die Schweiz das letzte Mal 16 Millionen Menschen und deren Wirtschaft eines sozialistischen Systems „aufgenommen“ und diese in ein kapitalistisches System überführt und integriert? Du sagst ja, dass sich die Zeiten nicht geändert haben, also zeig mir die Millionen neuer Schweizer aus einem sozialistischen System. Und wohlgemerkt ist das nur eins von diversen Beispielen. Gerade die BRD hat zur Zeit der Wende extreme Veränderungen durchgemacht, deren Nachwirkungen man heute noch spürt.

      Beim Thema Anrechnung mit dem Riester Beispiel hängst du übrigens noch im Jahre 2017, denn diese Lücke wurde größtenteils geschlossen, da die Politik gemerkt hat, dass den Versicherungen hier eine Goldgrube flöten geht, da der Unsinn der Reister Rente (gerade bei Geringverdienern) immer mehr die Runde gemacht und die Leute ihre Verträge gekündigt haben. Die ersten 200 € aus der privaten Vorsorge sind nun anrechnungsfrei. Ich glaube kaum, dass jemand der Grundsicherung bezieht das Geld hatte um so weit vorzusorgen, dass er daraus monatlich 200 € generieren kann. Ich stelle mir sogar grundsätzlich die Frage, wie Geringverdiener oder Leite mit einem Einkommen von unter 2.500 € wirklich effizient vorsorgen wollen? Deren Lebensstandard dürfte da nicht allzu hoch sein.

      Es steht außer Frage, dass die gesetzliche Rente eine Reformation benötigt und wie du auch sagst kann es nicht sein, dass sich so gut wie alle Besserverdienenden aus der Sozialgemeinschaft in ihren eigenen Kassen ausklinken oder im Bedarfsfall noch über Beitragsbemessungsgrenzen geschützt werden. Wenn du mich fragst, präferiere ich eine einzige Rentenkasse in die alle mit ihrem gesamten Einkommen einzahlen. Unabhängig davon ob es Einnahmen selbst- oder nichtselbstständiger Arbeit, Einkommen aus Vermietung und Verpachtung oder sonstige Einnahmen sind. Beitragsmessungsgrenzen gibt es ebenfalls nicht mehr. Dazu gibt es dann eine Mindest- und eine Höchstrente. Möchte jemand mehr haben als die jeweilige Höchstrente, dann steht es ihm frei noch privat vorzusorgen. Die Summe richtet sich nach Faktoren der jährlichen Wirtschaftsleistung (man möge mir verzeihen, dass hier jetzt nichts konkretes nenne). Dies sollte vorerst auf absehbare Zeit das System auch im demografischen Wandel stabil halten. Und nein, ich hebe hier keinen Anspruch, auf eine abschließende Umsetzbarkeit und hier sind auch ohne Zweifel noch Lücken, aber das wäre zumindest mein Ansatz.

      Ich würde mal schätzen, dass deine Idealvorstellung gar nicht mal so weit davon entfernt liegt. ;)

      Du solltest dir aber dringend abgewöhnen populistischen Unsinn wie „Merkel und Schröder sind an allem Schuld“ durch die Gegend zu keifen. Ohne Zweifel waren/sind diese beiden Personen die populärsten politischen Vertreter ihrer jeweiligen Zeit, allerdings ist es Unsinn zu behaupten, dass diese alleine diese Situation herbeiregiert haben. Es haben auf die Politik so unglaublich viele Interessensgruppen, Lobbyverbände und führende Unternehmen der Wirtschaft Einfluss, dass Politiker nicht mehr sind, als die Gesichter für das Volk. Mit dem Tagesgeschäft in den Ministerien, Details in Gesetzesentwürfen und Verhandlungen in geheimen Zimmern und fern der Öffentlichkeit haben die meistens genauso wenig zu tun, wie du oder ich. Von den Beschlüssen in Bundestag und Bundesrat mal ganz zu schweigen. Das soll nicht bedeuten, dass diese keine politische Macht haben, jedoch bleibt die Frage offen, ob die Politik überhaupt die Macht hat? Beantworten kann das keiner von uns, aber ich persönlich glaube das schon lange nicht mehr.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Robbes ()

    • @Robbes Ich werde jetzt hier abschließen, da wir uns im Kreis drehen. Im einigen Punkten, wie einer einzigen Rentenkasse in die alle einzahlen müssen, wie in der Schweiz üblich, sind wie uns ja auch einig. Ich möchte nur noch auf einen Punkt von dir eingehen, nämlich der Riester Rente. bei diesem wäre ich auch bereit weiter mit dir zu diskutieren. Es gab in der tat eine geringfügigen Verbesserung. Allerdings nicht wie von dir geschriebene 200 Euro, sondern gerade mal 100 Euro die anrechnungsfrei sind. Hier ein Zitat von dieser Seite

      economy4mankind.org/de/riester…rrechnung-grundsicherung/

      Seit dem 01.01. 2018 dürfen Grundsicherungs-Empfänger sage und schreibe 100 € voll behalten. Wow. Alles, was darüber hinaus geht, wird zu 70% von der Grundsicherung abgezogen (verrechnet). Bei maximal 202 € ist Schluss. Davon sind dann noch Steuern, Krankenversicherung und Inflation abzuziehen.
      Die minimale Verbesserung der Verrechnung nehmen Lobbyisten wie „Finanztip“ zum Anlass, dieses fragwürdige Produkt wieder massiv „hochzuschreiben“. Was man dazu wissen muss: „Finanztip“ ist nicht neutral, denn es finanziert sich durch Provisionen („Affiliate Links“) der Anbieter von Kapitalanlagen. Die Selbsteinschätzung „Finanztip ist gemeinnützig und arbeitet ausschließlich im Interesse des Verbrauchers“ stimmt zumindest bei der Riester Rente nur sehr eingeschränkt.


      Robbes schrieb:

      Die ersten 200 € aus der privaten Vorsorge sind nun anrechnungsfrei. Ich glaube kaum, dass jemand der Grundsicherung bezieht das Geld hatte um so weit vorzusorgen, dass er daraus monatlich 200 € generieren kann. Ich stelle mir sogar grundsätzlich die Frage, wie Geringverdiener oder Leite mit einem Einkommen von unter 2.500 € wirklich effizient vorsorgen wollen? Deren Lebensstandard dürfte da nicht allzu hoch sein.
      Zynischer geht es wohl kaum noch. Etwas was man sonst auch gerne von FDP Politikern hört.
      It's never over when number twelve is out on the field.
    • Wenn Du die Beitragsbemessungsgrenze kappst, kannst Du aber nicht im nächsten Satz eine Höchstrente fordern...

      Robbes schrieb:

      Exi70 schrieb:

      Robbes schrieb:

      Hast du dich auch nur 2 Minuten mit den Lebenshaltungskosten in der Schweiz auseinandergesetzt? Umgerechnet 1.100 € in der Schweiz als "stattlich" zu bezeichnen zeugt da nicht wirklich von...
      1.100 gegenüber gar keiner garantierte Rente in Deutschland, ja das ist stattlich. Und ja ich weis das die Lebenshaltungskosten in der Schweiz hoch sind. Wir reden von einer Mindestrente. Etwas was es in Deutschland gar nicht gibt. Ist aber alles nicht Kern der Aussage, mir aber schon klar, ist immer so wenn man keine Argumente hat, dann kommt sowas. Gehe doch mal auf meine Kernaussagen ein.
      Das scheinst du ja offensichtlich nicht zu wissen, da die realen Lebenshaltungskosten in der Schweiz sind mindestens 1,5, eher aber doppelt so hoch, wie in Deutschland. In Deutschland gibt es zwar keine garantierte Rente, aber eine Grundsicherung, welche nach Zahlung der Sicherungssume und den zusätzlichen Leistungen wie bspw. Miete oder Heizung real sicher nicht bedeutend schlechter sein dürfte. Das diese nicht für einen akzeptablen Lebensstandard reicht, steht außer Frage. das tut es in der Schweiz aber auch nicht.
      Ein weiterer Fehler von dir ist erneut, dass du zwei völlig unterschiedliche Volkswirtschaften miteinander vergleichst. Ähnlich wie auch schon mit Skandinavien kannst du auch hier nicht einfach die Vorteile einer spezifischen Volkswirtschaft nennen und dich darüber beschweren, dass es diese bei uns nicht gibt. Es gibt so viele Faktoren, die solch Systeme umsetzbar oder eben nicht umsetzbar machen. Ich habe das Schweizer System durchaus auch als ein Idealbeispiel gesehen, bis das dann ein schweizer Kollege ziemlich relativiert hat. Der arme Hund ist übrigens mit seinen 10.000 schwitzer Fränkli und seiner vierköpfigen Familie in der 85 qm Wohnung etwas außerhalb von Zürich „gefangen“, da ein Umzug in eine neue Wohnung mit über 100 qm für ihn absolut nicht finanzierbar wäre. Vielleicht liegt es auch an seinem Lebensstandard, aber den Eindruck macht er mir eher nicht.

      Ein weiteres Beispiel: Wann hat die Schweiz das letzte Mal 16 Millionen Menschen und deren Wirtschaft eines sozialistischen Systems „aufgenommen“ und diese in ein kapitalistisches System überführt und integriert? Du sagst ja, dass sich die Zeiten nicht geändert haben, also zeig mir die Millionen neuer Schweizer aus einem sozialistischen System. Und wohlgemerkt ist das nur eins von diversen Beispielen. Gerade die BRD hat zur Zeit der Wende extreme Veränderungen durchgemacht, deren Nachwirkungen man heute noch spürt.

      Beim Thema Anrechnung mit dem Riester Beispiel hängst du übrigens noch im Jahre 2017, denn diese Lücke wurde größtenteils geschlossen, da die Politik gemerkt hat, dass den Versicherungen hier eine Goldgrube flöten geht, da der Unsinn der Reister Rente (gerade bei Geringverdienern) immer mehr die Runde gemacht und die Leute ihre Verträge gekündigt haben. Die ersten 200 € aus der privaten Vorsorge sind nun anrechnungsfrei. Ich glaube kaum, dass jemand der Grundsicherung bezieht das Geld hatte um so weit vorzusorgen, dass er daraus monatlich 200 € generieren kann. Ich stelle mir sogar grundsätzlich die Frage, wie Geringverdiener oder Leite mit einem Einkommen von unter 2.500 € wirklich effizient vorsorgen wollen? Deren Lebensstandard dürfte da nicht allzu hoch sein.

      Es steht außer Frage, dass die gesetzliche Rente eine Reformation benötigt und wie du auch sagst kann es nicht sein, dass sich so gut wie alle Besserverdienenden aus der Sozialgemeinschaft in ihren eigenen Kassen ausklinken oder im Bedarfsfall noch über Beitragsbemessungsgrenzen geschützt werden. Wenn du mich fragst, präferiere ich eine einzige Rentenkasse in die alle mit ihrem gesamten Einkommen einzahlen. Unabhängig davon ob es Einnahmen selbst- oder nichtselbstständiger Arbeit, Einkommen aus Vermietung und Verpachtung oder sonstige Einnahmen sind. Beitragsmessungsgrenzen gibt es ebenfalls nicht mehr. Dazu gibt es dann eine Mindest- und eine Höchstrente. Möchte jemand mehr haben als die jeweilige Höchstrente, dann steht es ihm frei noch privat vorzusorgen. Die Summe richtet sich nach Faktoren der jährlichen Wirtschaftsleistung (man möge mir verzeihen, dass hier jetzt nichts konkretes nenne). Dies sollte vorerst auf absehbare Zeit das System auch im demografischen Wandel stabil halten. Und nein, ich hebe hier keinen Anspruch, auf eine abschließende Umsetzbarkeit und hier sind auch ohne Zweifel noch Lücken, aber das wäre zumindest mein Ansatz.

      Ich würde mal schätzen, dass deine Idealvorstellung gar nicht mal so weit davon entfernt liegt. ;)

      Du solltest dir aber dringend abgewöhnen populistischen Unsinn wie „Merkel und Schröder sind an allem Schuld“ durch die Gegend zu keifen. Ohne Zweifel waren/sind diese beiden Personen die populärsten politischen Vertreter ihrer jeweiligen Zeit, allerdings ist es Unsinn zu behaupten, dass diese alleine diese Situation herbeiregiert haben. Es haben auf die Politik so unglaublich viele Interessensgruppen, Lobbyverbände und führende Unternehmen der Wirtschaft Einfluss, dass Politiker nicht mehr sind, als die Gesichter für das Volk. Mit dem Tagesgeschäft in den Ministerien, Details in Gesetzesentwürfen und Verhandlungen in geheimen Zimmern und fern der Öffentlichkeit haben die meistens genauso wenig zu tun, wie du oder ich. Von den Beschlüssen in Bundestag und Bundesrat mal ganz zu schweigen. Das soll nicht bedeuten, dass diese keine politische Macht haben, jedoch bleibt die Frage offen, ob die Politik überhaupt die Macht hat? Beantworten kann das keiner von uns, aber ich persönlich glaube das schon lange nicht mehr.
      Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!
    • Buccaneer schrieb:

      Wenn Du die Beitragsbemessungsgrenze kappst, kannst Du aber nicht im nächsten Satz eine Höchstrente fordern...

      Robbes schrieb:

      Exi70 schrieb:

      Robbes schrieb:

      Hast du dich auch nur 2 Minuten mit den Lebenshaltungskosten in der Schweiz auseinandergesetzt? Umgerechnet 1.100 € in der Schweiz als "stattlich" zu bezeichnen zeugt da nicht wirklich von...
      1.100 gegenüber gar keiner garantierte Rente in Deutschland, ja das ist stattlich. Und ja ich weis das die Lebenshaltungskosten in der Schweiz hoch sind. Wir reden von einer Mindestrente. Etwas was es in Deutschland gar nicht gibt. Ist aber alles nicht Kern der Aussage, mir aber schon klar, ist immer so wenn man keine Argumente hat, dann kommt sowas. Gehe doch mal auf meine Kernaussagen ein.
      Das scheinst du ja offensichtlich nicht zu wissen, da die realen Lebenshaltungskosten in der Schweiz sind mindestens 1,5, eher aber doppelt so hoch, wie in Deutschland. In Deutschland gibt es zwar keine garantierte Rente, aber eine Grundsicherung, welche nach Zahlung der Sicherungssume und den zusätzlichen Leistungen wie bspw. Miete oder Heizung real sicher nicht bedeutend schlechter sein dürfte. Das diese nicht für einen akzeptablen Lebensstandard reicht, steht außer Frage. das tut es in der Schweiz aber auch nicht.Ein weiterer Fehler von dir ist erneut, dass du zwei völlig unterschiedliche Volkswirtschaften miteinander vergleichst. Ähnlich wie auch schon mit Skandinavien kannst du auch hier nicht einfach die Vorteile einer spezifischen Volkswirtschaft nennen und dich darüber beschweren, dass es diese bei uns nicht gibt. Es gibt so viele Faktoren, die solch Systeme umsetzbar oder eben nicht umsetzbar machen. Ich habe das Schweizer System durchaus auch als ein Idealbeispiel gesehen, bis das dann ein schweizer Kollege ziemlich relativiert hat. Der arme Hund ist übrigens mit seinen 10.000 schwitzer Fränkli und seiner vierköpfigen Familie in der 85 qm Wohnung etwas außerhalb von Zürich „gefangen“, da ein Umzug in eine neue Wohnung mit über 100 qm für ihn absolut nicht finanzierbar wäre. Vielleicht liegt es auch an seinem Lebensstandard, aber den Eindruck macht er mir eher nicht.

      Ein weiteres Beispiel: Wann hat die Schweiz das letzte Mal 16 Millionen Menschen und deren Wirtschaft eines sozialistischen Systems „aufgenommen“ und diese in ein kapitalistisches System überführt und integriert? Du sagst ja, dass sich die Zeiten nicht geändert haben, also zeig mir die Millionen neuer Schweizer aus einem sozialistischen System. Und wohlgemerkt ist das nur eins von diversen Beispielen. Gerade die BRD hat zur Zeit der Wende extreme Veränderungen durchgemacht, deren Nachwirkungen man heute noch spürt.

      Beim Thema Anrechnung mit dem Riester Beispiel hängst du übrigens noch im Jahre 2017, denn diese Lücke wurde größtenteils geschlossen, da die Politik gemerkt hat, dass den Versicherungen hier eine Goldgrube flöten geht, da der Unsinn der Reister Rente (gerade bei Geringverdienern) immer mehr die Runde gemacht und die Leute ihre Verträge gekündigt haben. Die ersten 200 € aus der privaten Vorsorge sind nun anrechnungsfrei. Ich glaube kaum, dass jemand der Grundsicherung bezieht das Geld hatte um so weit vorzusorgen, dass er daraus monatlich 200 € generieren kann. Ich stelle mir sogar grundsätzlich die Frage, wie Geringverdiener oder Leite mit einem Einkommen von unter 2.500 € wirklich effizient vorsorgen wollen? Deren Lebensstandard dürfte da nicht allzu hoch sein.

      Es steht außer Frage, dass die gesetzliche Rente eine Reformation benötigt und wie du auch sagst kann es nicht sein, dass sich so gut wie alle Besserverdienenden aus der Sozialgemeinschaft in ihren eigenen Kassen ausklinken oder im Bedarfsfall noch über Beitragsbemessungsgrenzen geschützt werden. Wenn du mich fragst, präferiere ich eine einzige Rentenkasse in die alle mit ihrem gesamten Einkommen einzahlen. Unabhängig davon ob es Einnahmen selbst- oder nichtselbstständiger Arbeit, Einkommen aus Vermietung und Verpachtung oder sonstige Einnahmen sind. Beitragsmessungsgrenzen gibt es ebenfalls nicht mehr. Dazu gibt es dann eine Mindest- und eine Höchstrente. Möchte jemand mehr haben als die jeweilige Höchstrente, dann steht es ihm frei noch privat vorzusorgen. Die Summe richtet sich nach Faktoren der jährlichen Wirtschaftsleistung (man möge mir verzeihen, dass hier jetzt nichts konkretes nenne). Dies sollte vorerst auf absehbare Zeit das System auch im demografischen Wandel stabil halten. Und nein, ich hebe hier keinen Anspruch, auf eine abschließende Umsetzbarkeit und hier sind auch ohne Zweifel noch Lücken, aber das wäre zumindest mein Ansatz.

      Ich würde mal schätzen, dass deine Idealvorstellung gar nicht mal so weit davon entfernt liegt. ;)

      Du solltest dir aber dringend abgewöhnen populistischen Unsinn wie „Merkel und Schröder sind an allem Schuld“ durch die Gegend zu keifen. Ohne Zweifel waren/sind diese beiden Personen die populärsten politischen Vertreter ihrer jeweiligen Zeit, allerdings ist es Unsinn zu behaupten, dass diese alleine diese Situation herbeiregiert haben. Es haben auf die Politik so unglaublich viele Interessensgruppen, Lobbyverbände und führende Unternehmen der Wirtschaft Einfluss, dass Politiker nicht mehr sind, als die Gesichter für das Volk. Mit dem Tagesgeschäft in den Ministerien, Details in Gesetzesentwürfen und Verhandlungen in geheimen Zimmern und fern der Öffentlichkeit haben die meistens genauso wenig zu tun, wie du oder ich. Von den Beschlüssen in Bundestag und Bundesrat mal ganz zu schweigen. Das soll nicht bedeuten, dass diese keine politische Macht haben, jedoch bleibt die Frage offen, ob die Politik überhaupt die Macht hat? Beantworten kann das keiner von uns, aber ich persönlich glaube das schon lange nicht mehr.

      Ich sagte, dass dies ein Ansatz ist. Über die Durchführbarkeit sollen Regierung und Verfassungsgericht entscheiden. ;) Es gibt ja auch diverse Möglichkeiten, dass man sowas anders gestaltet. Nur bleibt der Punkt, dass das aktuelle Rentensystem nicht zukunftsfähig ist und man sich nach Alternativen umsehen muss. Eine private Vorsorge kann nicht die Lösung sein, da alle staatlich bezuschussten Möglichkeiten ausschließlich in die Taschen der Versicherungen wirtschaften. Wo wir dann auch wieder bei der Frage wären, wer hier wirklich die Macht hat...
    • Robbes schrieb:

      Buccaneer schrieb:

      Wenn Du die Beitragsbemessungsgrenze kappst, kannst Du aber nicht im nächsten Satz eine Höchstrente fordern...

      Robbes schrieb:

      Exi70 schrieb:

      Robbes schrieb:

      Hast du dich auch nur 2 Minuten mit den Lebenshaltungskosten in der Schweiz auseinandergesetzt? Umgerechnet 1.100 € in der Schweiz als "stattlich" zu bezeichnen zeugt da nicht wirklich von...
      1.100 gegenüber gar keiner garantierte Rente in Deutschland, ja das ist stattlich. Und ja ich weis das die Lebenshaltungskosten in der Schweiz hoch sind. Wir reden von einer Mindestrente. Etwas was es in Deutschland gar nicht gibt. Ist aber alles nicht Kern der Aussage, mir aber schon klar, ist immer so wenn man keine Argumente hat, dann kommt sowas. Gehe doch mal auf meine Kernaussagen ein.
      Das scheinst du ja offensichtlich nicht zu wissen, da die realen Lebenshaltungskosten in der Schweiz sind mindestens 1,5, eher aber doppelt so hoch, wie in Deutschland. In Deutschland gibt es zwar keine garantierte Rente, aber eine Grundsicherung, welche nach Zahlung der Sicherungssume und den zusätzlichen Leistungen wie bspw. Miete oder Heizung real sicher nicht bedeutend schlechter sein dürfte. Das diese nicht für einen akzeptablen Lebensstandard reicht, steht außer Frage. das tut es in der Schweiz aber auch nicht.Ein weiterer Fehler von dir ist erneut, dass du zwei völlig unterschiedliche Volkswirtschaften miteinander vergleichst. Ähnlich wie auch schon mit Skandinavien kannst du auch hier nicht einfach die Vorteile einer spezifischen Volkswirtschaft nennen und dich darüber beschweren, dass es diese bei uns nicht gibt. Es gibt so viele Faktoren, die solch Systeme umsetzbar oder eben nicht umsetzbar machen. Ich habe das Schweizer System durchaus auch als ein Idealbeispiel gesehen, bis das dann ein schweizer Kollege ziemlich relativiert hat. Der arme Hund ist übrigens mit seinen 10.000 schwitzer Fränkli und seiner vierköpfigen Familie in der 85 qm Wohnung etwas außerhalb von Zürich „gefangen“, da ein Umzug in eine neue Wohnung mit über 100 qm für ihn absolut nicht finanzierbar wäre. Vielleicht liegt es auch an seinem Lebensstandard, aber den Eindruck macht er mir eher nicht.
      Ein weiteres Beispiel: Wann hat die Schweiz das letzte Mal 16 Millionen Menschen und deren Wirtschaft eines sozialistischen Systems „aufgenommen“ und diese in ein kapitalistisches System überführt und integriert? Du sagst ja, dass sich die Zeiten nicht geändert haben, also zeig mir die Millionen neuer Schweizer aus einem sozialistischen System. Und wohlgemerkt ist das nur eins von diversen Beispielen. Gerade die BRD hat zur Zeit der Wende extreme Veränderungen durchgemacht, deren Nachwirkungen man heute noch spürt.

      Beim Thema Anrechnung mit dem Riester Beispiel hängst du übrigens noch im Jahre 2017, denn diese Lücke wurde größtenteils geschlossen, da die Politik gemerkt hat, dass den Versicherungen hier eine Goldgrube flöten geht, da der Unsinn der Reister Rente (gerade bei Geringverdienern) immer mehr die Runde gemacht und die Leute ihre Verträge gekündigt haben. Die ersten 200 € aus der privaten Vorsorge sind nun anrechnungsfrei. Ich glaube kaum, dass jemand der Grundsicherung bezieht das Geld hatte um so weit vorzusorgen, dass er daraus monatlich 200 € generieren kann. Ich stelle mir sogar grundsätzlich die Frage, wie Geringverdiener oder Leite mit einem Einkommen von unter 2.500 € wirklich effizient vorsorgen wollen? Deren Lebensstandard dürfte da nicht allzu hoch sein.

      Es steht außer Frage, dass die gesetzliche Rente eine Reformation benötigt und wie du auch sagst kann es nicht sein, dass sich so gut wie alle Besserverdienenden aus der Sozialgemeinschaft in ihren eigenen Kassen ausklinken oder im Bedarfsfall noch über Beitragsbemessungsgrenzen geschützt werden. Wenn du mich fragst, präferiere ich eine einzige Rentenkasse in die alle mit ihrem gesamten Einkommen einzahlen. Unabhängig davon ob es Einnahmen selbst- oder nichtselbstständiger Arbeit, Einkommen aus Vermietung und Verpachtung oder sonstige Einnahmen sind. Beitragsmessungsgrenzen gibt es ebenfalls nicht mehr. Dazu gibt es dann eine Mindest- und eine Höchstrente. Möchte jemand mehr haben als die jeweilige Höchstrente, dann steht es ihm frei noch privat vorzusorgen. Die Summe richtet sich nach Faktoren der jährlichen Wirtschaftsleistung (man möge mir verzeihen, dass hier jetzt nichts konkretes nenne). Dies sollte vorerst auf absehbare Zeit das System auch im demografischen Wandel stabil halten. Und nein, ich hebe hier keinen Anspruch, auf eine abschließende Umsetzbarkeit und hier sind auch ohne Zweifel noch Lücken, aber das wäre zumindest mein Ansatz.

      Ich würde mal schätzen, dass deine Idealvorstellung gar nicht mal so weit davon entfernt liegt. ;)

      Du solltest dir aber dringend abgewöhnen populistischen Unsinn wie „Merkel und Schröder sind an allem Schuld“ durch die Gegend zu keifen. Ohne Zweifel waren/sind diese beiden Personen die populärsten politischen Vertreter ihrer jeweiligen Zeit, allerdings ist es Unsinn zu behaupten, dass diese alleine diese Situation herbeiregiert haben. Es haben auf die Politik so unglaublich viele Interessensgruppen, Lobbyverbände und führende Unternehmen der Wirtschaft Einfluss, dass Politiker nicht mehr sind, als die Gesichter für das Volk. Mit dem Tagesgeschäft in den Ministerien, Details in Gesetzesentwürfen und Verhandlungen in geheimen Zimmern und fern der Öffentlichkeit haben die meistens genauso wenig zu tun, wie du oder ich. Von den Beschlüssen in Bundestag und Bundesrat mal ganz zu schweigen. Das soll nicht bedeuten, dass diese keine politische Macht haben, jedoch bleibt die Frage offen, ob die Politik überhaupt die Macht hat? Beantworten kann das keiner von uns, aber ich persönlich glaube das schon lange nicht mehr.

      Ich sagte, dass dies ein Ansatz ist. Über die Durchführbarkeit sollen Regierung und Verfassungsgericht entscheiden. ;) Es gibt ja auch diverse Möglichkeiten, dass man sowas anders gestaltet. Nur bleibt der Punkt, dass das aktuelle Rentensystem nicht zukunftsfähig ist und man sich nach Alternativen umsehen muss. Eine private Vorsorge kann nicht die Lösung sein, da alle staatlich bezuschussten Möglichkeiten ausschließlich in die Taschen der Versicherungen wirtschaften. Wo wir dann auch wieder bei der Frage wären, wer hier wirklich die Macht hat...
      Na ja, da gibt es sicherlich Möglichkeiten. Da frage ich mich zb, warum man die steuerbefreiten privaten Vorsorgen abgeschafft hat. Da wäre ja schon mal ein Anfang.
      Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!
    • Erzwolf schrieb:

      nineteen65 schrieb:

      Wer Kanzlerkandidat/in werden möchte, muss jetzt zuschlagen. Das wird ein schönes Spektakel.
      Wer kommt denn überhaupt in Frage? Kramp-Karrenbauer, Spahn und Altmaier?
      Ein kurzer Blick auf die Startseite der Bild genügt und du weißt, wer zusammen mit dem Schmutzblatt seit Jahren nur auf diesen Moment gewartet hat.

      Ansonsten die von dir genannten plus von der Leyen. Tippen würde ich aus dem Bauch heraus auf Spahn. AKK hat den Nachteil Merkels Wunschkandidatin zu sein. Altmaier steht ihr im Prinzip auch zu nah. Ich denke der Wunsch nach Veränderung innerhalb der CDU ist zu groß, als dass es nicht ein Konterpart zu Merkel werden wird.
    • Das wird dann auch in Bälde das Ende der Kanzlerschaft sein. Ich denke das sie bis spätestens in einem Jahr einen Nachfolger benennt. Damit der noch Zeit hat sich zu profilieren
      „Das offizielle Bewerbungspapier für die WM, das Bid-Buch an die Fifa, umfasste 1212 Seiten. Ich kann Ihnen sagen: Ich habe keine einzige davon gelesen. Ich habe das nur getragen, das war schwer genug.“

      Franz Beckenbauer im „Sky“-Interview über die Bewerbung für die WM 2006. (dpa)
    • Ein neuer Kanzler ohne Neuwahlen müsste vom Bundestag gewählt werden. Den könnte Merkel nicht einfach so benennen. Man soll bei der SPD ja wirklich niemals nie sagen, aber das würde sie wohl nur mitmachen, wenn sie in Umfragen bis dahin noch weiter abrutscht und die Hälfte der Abgeordneten bei Neuwahlen ohne Mandat bliebe. Egal wer es jetzt wird, ihm oder ihr wird in der öffentlichen Wahrnehmung das Image als Merkel-Nachfolger/in anhaften. Das ist fast gleichbedeutend mit der Kanzlerkandidatur.
    • Ausbeener schrieb:

      Das wird dann auch in Bälde das Ende der Kanzlerschaft sein. Ich denke das sie bis spätestens in einem Jahr einen Nachfolger benennt. Damit der noch Zeit hat sich zu profilieren
      Im wesentlichen richtig, nur glaube ich nicht, dass Merkel noch ihren Nachfolger benennen darf. Die Emanzipation der Partei hat sich ja schon bei der Wahl des Fraktionsvorsitzenden gezeigt.

      Netter Tweet zu den Ambitionen von Friedrich Merz: twitter.com/emtiu/status/1056841263285198848
    • Erzwolf schrieb:

      Ausbeener schrieb:

      Das wird dann auch in Bälde das Ende der Kanzlerschaft sein. Ich denke das sie bis spätestens in einem Jahr einen Nachfolger benennt. Damit der noch Zeit hat sich zu profilieren
      Im wesentlichen richtig, nur glaube ich nicht, dass Merkel noch ihren Nachfolger benennen darf. Die Emanzipation der Partei hat sich ja schon bei der Wahl des Fraktionsvorsitzenden gezeigt.
      Netter Tweet zu den Ambitionen von Friedrich Merz: twitter.com/emtiu/status/1056841263285198848
      Sprechdurchfall auf Twitter, was ist daran jetzt nett?

      Von den ganzen Vögeln, die da aktuell bei der CDU infrage kämen, ist der Mann intellektuell eine Offenbarung, auch wenn der Satz „der Einäugige unter Blinden“ nicht soweit entfernt ist.

      AKK ist Merkel irgendwie nur jünger.
      Laschet ist und bleibt ein rheinischer Schwaadlappen
      Altmaier „OMG“
      Spahn ist leider in der falschen Kirche, in 20 Jahren vielleicht.
      Carsten L. Ok, Cherusker, Paderborner und ich kenne seinen Vater, eigentlich die besten Vorrausetzungen, aber er kommt mir immer sooo jung rüber und alte Omas zu gewinnen ist nicht so einfach
    • Merkel wird wohl bei der nächsten Wahl auch nicht mehr für den Bundestag kandidieren. Ich denke das man auf dem Parteitag einen oder eine NachfolgerIn präsentieren wird. Ich tippe auf AKK. Außer die Partei spielt nicht mit, dann kann es auch überraschender werden. Aber es wird defintiv Zeit. Und den Vollhorst kann sie gleich mitnehmen
      „Das offizielle Bewerbungspapier für die WM, das Bid-Buch an die Fifa, umfasste 1212 Seiten. Ich kann Ihnen sagen: Ich habe keine einzige davon gelesen. Ich habe das nur getragen, das war schwer genug.“

      Franz Beckenbauer im „Sky“-Interview über die Bewerbung für die WM 2006. (dpa)
    • Erzwolf schrieb:

      Netter Tweet zu den Ambitionen von Friedrich Merz
      versteh auch nicht recht was an dieser plumpen Beleidigung jetzt "nett" oder irgendwie erhellend sein soll.

      Parteichef kann Merz von mir aus werden, er gibt hier auch kein schlechtes Bewerbungsgespräch ab. Als Kanzlerkandidat ist er mit seinen ganzen außerpolitischen Posten aber denkbar ungeeignet. Da wäre mir ein Spahn lieber, dessen Bild zwar links schon kräftig verunglimpft ist, aber für die Mehrheit noch ein relativ unbeschriebenes Blatt ist.
      -------------
      Team Goff #FreePulisic
      I think you're always going to have tension in the Middle East when there's people who want to kill the Jews and Jews who don't want to be killed and neither side is willing to compromise.
    • Kramp-Karrenbauer hat wohl schon ihre Kandidatur angekündigt. Das ist denke ich auch ihre einzige Chance. Schnell in die Offensive, solange die Merkelgegner noch nicht sortiert sind und darauf bauen, dass an die Geschlossenheit der Partei appeliert wird. Eine Kampfabstimmung wäre sehr untypisch für die CDU, aber es ist auf absehbare Zeit die einzige Chance für alle, die grundsätzlich weg von Merkels Linie wollen. Eigentlich müsste Kramp-Karrenbauer sich deswegen zumindest in einigen Punkten (bzw. v.a. in der Flüchtlingspolitik) von Merkel abgrenzen - untergräbt damit zugleich aber ihre eh schwindende Autorität als Kanzlerin.
    • nineteen65 schrieb:

      Kramp-Karrenbauer hat wohl schon ihre Kandidatur angekündigt. Das ist denke ich auch ihre einzige Chance. Schnell in die Offensive, solange die Merkelgegner noch nicht sortiert sind und darauf bauen, dass an die Geschlossenheit der Partei appeliert wird. Eine Kampfabstimmung wäre sehr untypisch für die CDU, aber es ist auf absehbare Zeit die einzige Chance für alle, die grundsätzlich weg von Merkels Linie wollen. Eigentlich müsste Kramp-Karrenbauer sich deswegen zumindest in einigen Punkten (bzw. v.a. in der Flüchtlingspolitik) von Merkel abgrenzen - untergräbt damit zugleich aber ihre eh schwindende Autorität als Kanzlerin.
      wie glaubst du ist Kurt-Georg Kiesinger BK geworden und warum hatte man 1972 die Wahl zwischen Barzel & Kohl? Damals war das wohl doch eher üblich. Finde ich in einer Demokratie auch vollkommen vernünftig, die Wahl zu haben.
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