Bundestagswahl 2017 / Aktuelle Bundespolitik

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    • Hätte er sich mMn sparen können. Jeder wusste doch, dass er hinter Merz steht.
      Hatte die Hoffnung , dass er nach einer möglichen Wahl von Merz versucht die zwei Lager in der Union zusammenzuhalten, so trägt er mehr zur Spaltung bei...

      Und wenn er einen Kurswechsel für so nötig hält, wie es seine Aussagen vermuten lassen, kann man auch die Frage stellen wieso er nicht in den letzen 3 Jahren aktiver gegen Merkels Politik vorgegangen ist.
    • iceweasel schrieb:

      Hätte er sich mMn sparen können. Jeder wusste doch, dass er hinter Merz steht.
      Hatte die Hoffnung , dass er nach einer möglichen Wahl von Merz versucht die zwei Lager in der Union zusammenzuhalten, so trägt er mehr zur Spaltung bei...

      Und wenn er einen Kurswechsel für so nötig hält, wie es seine Aussagen vermuten lassen, kann man auch die Frage stellen wieso er nicht in den letzen 3 Jahren aktiver gegen Merkels Politik vorgegangen ist.
      Du kennst die Union nicht wirklich oder?
    • Chicago schrieb:

      iceweasel schrieb:

      Hätte er sich mMn sparen können. Jeder wusste doch, dass er hinter Merz steht.
      Hatte die Hoffnung , dass er nach einer möglichen Wahl von Merz versucht die zwei Lager in der Union zusammenzuhalten, so trägt er mehr zur Spaltung bei...

      Und wenn er einen Kurswechsel für so nötig hält, wie es seine Aussagen vermuten lassen, kann man auch die Frage stellen wieso er nicht in den letzen 3 Jahren aktiver gegen Merkels Politik vorgegangen ist.
      Du kennst die Union nicht wirklich oder?
      Darf mich aufgrund meiner bayerischen/ fränkischen Heimat hauptsächlich mit der Schwesterpartei beschäftigen ;)
      Aber was genau wäre jetzt so untypisch für die CDU?
    • iceweasel schrieb:

      Chicago schrieb:

      iceweasel schrieb:

      Hätte er sich mMn sparen können. Jeder wusste doch, dass er hinter Merz steht.
      Hatte die Hoffnung , dass er nach einer möglichen Wahl von Merz versucht die zwei Lager in der Union zusammenzuhalten, so trägt er mehr zur Spaltung bei...

      Und wenn er einen Kurswechsel für so nötig hält, wie es seine Aussagen vermuten lassen, kann man auch die Frage stellen wieso er nicht in den letzen 3 Jahren aktiver gegen Merkels Politik vorgegangen ist.
      Du kennst die Union nicht wirklich oder?
      Darf mich aufgrund meiner bayerischen/ fränkischen Heimat hauptsächlich mit der Schwesterpartei beschäftigen ;) Aber was genau wäre jetzt so untypisch für die CDU?
      Die CDU war immer eine Kanzlerwahlpartei. Derjenige, der die Macht am wahrscheinlichsten garantiert, hat die Loyalität des Anhangs. AM hat zuerst die CDU dahingeführt, gegen sie keine Mehrheiten zustande zu bekommen. Und dann ist ein offener Angriff auf die Imperatorin ein gefährliches Ding, denn die hat ne Menge von ihrem ehemaligen Ziehvater gelernt, nämlich sich mit loyalen Mitarbeitern zu umgeben und Gegenmeinungen bzw. deren Vorträgern elegant zu entsorgen.

      Zudem hat sie die Frauenunion fast komplett auf ihrer Seite und da gilt bereits der eventuelle Versuch der Diskreditierung als schweres Vergehen.

      Da muss man schon auf den richtigen Augenblick warten und der scheint jetzt gekommen zu sein.
    • Chicago schrieb:

      iceweasel schrieb:

      Chicago schrieb:

      iceweasel schrieb:

      Hätte er sich mMn sparen können. Jeder wusste doch, dass er hinter Merz steht.
      Hatte die Hoffnung , dass er nach einer möglichen Wahl von Merz versucht die zwei Lager in der Union zusammenzuhalten, so trägt er mehr zur Spaltung bei...

      Und wenn er einen Kurswechsel für so nötig hält, wie es seine Aussagen vermuten lassen, kann man auch die Frage stellen wieso er nicht in den letzen 3 Jahren aktiver gegen Merkels Politik vorgegangen ist.
      Du kennst die Union nicht wirklich oder?
      Darf mich aufgrund meiner bayerischen/ fränkischen Heimat hauptsächlich mit der Schwesterpartei beschäftigen ;) Aber was genau wäre jetzt so untypisch für die CDU?
      Die CDU war immer eine Kanzlerwahlpartei. Derjenige, der die Macht am wahrscheinlichsten garantiert, hat die Loyalität des Anhangs. AM hat zuerst die CDU dahingeführt, gegen sie keine Mehrheiten zustande zu bekommen. Und dann ist ein offener Angriff auf die Imperatorin ein gefährliches Ding, denn die hat ne Menge von ihrem ehemaligen Ziehvater gelernt, nämlich sich mit loyalen Mitarbeitern zu umgeben und Gegenmeinungen bzw. deren Vorträgern elegant zu entsorgen.
      Zudem hat sie die Frauenunion fast komplett auf ihrer Seite und da gilt bereits der eventuelle Versuch der Diskreditierung als schweres Vergehen.

      Da muss man schon auf den richtigen Augenblick warten und der scheint jetzt gekommen zu sein.
      Kohl hatte gegen Ende dann mehr und mehr mit Gegenwind zu kämpfen. Und spätestens seit 2015 gab es immer mehr kritische Stimmen gegen Merkel, vor allem auch aus Bayern. Gegen Spahn kann man sagen was man will, aber er hat sich relativ früh gegen Merkel positioniert. Und wer wenn nicht Schäuble hätte die Möglichkeit gehabt erfolgreich gegen Merkel zu putschen?

      Für mich hat sich Schäuble mit seiner Wahl zum Bundestagspräsidenten recht bewusst zurückgezogen, wieso mischt er sich jetzt wieder so direkt ein? Das er hinter Merz steht ist doch kein Geheimnis. Kann er sich da nicht im Hintergrund halten?

      Die weiblichen Delegierten sollen gerüchteweise fast alle AKK bevorzugen und auch sonst hat Merz bestimmt nicht nur Fans in der Union, heißt es wird ein nicht gerade kleiner Teil der CDU nach der Wahl des Parteivorsitzenden enttäuscht sein (egal wer es wird).
      Ich hätte mir da jemanden gewünscht der über den Dingen steht und dabei hilft, dass sich beide Seiten wieder annähern und da wäre Schäuble für mich eine gute Lösung gewesen.


      Was gewinnt Schäuble denn jetzt durch seine öffentliche Unterstützung von Merz?
    • iceweasel schrieb:

      Chicago schrieb:

      iceweasel schrieb:

      Chicago schrieb:

      iceweasel schrieb:

      Hätte er sich mMn sparen können. Jeder wusste doch, dass er hinter Merz steht.
      Hatte die Hoffnung , dass er nach einer möglichen Wahl von Merz versucht die zwei Lager in der Union zusammenzuhalten, so trägt er mehr zur Spaltung bei...

      Und wenn er einen Kurswechsel für so nötig hält, wie es seine Aussagen vermuten lassen, kann man auch die Frage stellen wieso er nicht in den letzen 3 Jahren aktiver gegen Merkels Politik vorgegangen ist.
      Du kennst die Union nicht wirklich oder?
      Darf mich aufgrund meiner bayerischen/ fränkischen Heimat hauptsächlich mit der Schwesterpartei beschäftigen ;) Aber was genau wäre jetzt so untypisch für die CDU?
      Die CDU war immer eine Kanzlerwahlpartei. Derjenige, der die Macht am wahrscheinlichsten garantiert, hat die Loyalität des Anhangs. AM hat zuerst die CDU dahingeführt, gegen sie keine Mehrheiten zustande zu bekommen. Und dann ist ein offener Angriff auf die Imperatorin ein gefährliches Ding, denn die hat ne Menge von ihrem ehemaligen Ziehvater gelernt, nämlich sich mit loyalen Mitarbeitern zu umgeben und Gegenmeinungen bzw. deren Vorträgern elegant zu entsorgen.Zudem hat sie die Frauenunion fast komplett auf ihrer Seite und da gilt bereits der eventuelle Versuch der Diskreditierung als schweres Vergehen.

      Da muss man schon auf den richtigen Augenblick warten und der scheint jetzt gekommen zu sein.
      Kohl hatte gegen Ende dann mehr und mehr mit Gegenwind zu kämpfen. Und spätestens seit 2015 gab es immer mehr kritische Stimmen gegen Merkel, vor allem auch aus Bayern. Gegen Spahn kann man sagen was man will, aber er hat sich relativ früh gegen Merkel positioniert. Und wer wenn nicht Schäuble hätte die Möglichkeit gehabt erfolgreich gegen Merkel zu putschen?
      Für mich hat sich Schäuble mit seiner Wahl zum Bundestagspräsidenten recht bewusst zurückgezogen, wieso mischt er sich jetzt wieder so direkt ein? Das er hinter Merz steht ist doch kein Geheimnis. Kann er sich da nicht im Hintergrund halten?

      Die weiblichen Delegierten sollen gerüchteweise fast alle AKK bevorzugen und auch sonst hat Merz bestimmt nicht nur Fans in der Union, heißt es wird ein nicht gerade kleiner Teil der CDU nach der Wahl des Parteivorsitzenden enttäuscht sein (egal wer es wird).
      Ich hätte mir da jemanden gewünscht der über den Dingen steht und dabei hilft, dass sich beide Seiten wieder annähern und da wäre Schäuble für mich eine gute Lösung gewesen.


      Was gewinnt Schäuble denn jetzt durch seine öffentliche Unterstützung von Merz?
      Ich bin froh dass er sich gemeldet hat. AKK wäre nix anderes als AM 2.0 trotz aller aktuellen Modifizierungsversuche und nach 13 Jahren als Verwaltungskanzlerin ähnlich dem Joe Brauner Verwaltungs-QB, sollten wir vielleicht mal jemanden da hinsetzen, der auf die nicht gerade kleinen Probleme hier und in der Welt Lösungen präsentiert. Wäre jetzt zwar was völlig Neues, aber mir gefiele das.
    • Chicago schrieb:

      iceweasel schrieb:

      Chicago schrieb:

      iceweasel schrieb:

      Chicago schrieb:

      iceweasel schrieb:

      Hätte er sich mMn sparen können. Jeder wusste doch, dass er hinter Merz steht.
      Hatte die Hoffnung , dass er nach einer möglichen Wahl von Merz versucht die zwei Lager in der Union zusammenzuhalten, so trägt er mehr zur Spaltung bei...

      Und wenn er einen Kurswechsel für so nötig hält, wie es seine Aussagen vermuten lassen, kann man auch die Frage stellen wieso er nicht in den letzen 3 Jahren aktiver gegen Merkels Politik vorgegangen ist.
      Du kennst die Union nicht wirklich oder?
      Darf mich aufgrund meiner bayerischen/ fränkischen Heimat hauptsächlich mit der Schwesterpartei beschäftigen ;) Aber was genau wäre jetzt so untypisch für die CDU?
      Die CDU war immer eine Kanzlerwahlpartei. Derjenige, der die Macht am wahrscheinlichsten garantiert, hat die Loyalität des Anhangs. AM hat zuerst die CDU dahingeführt, gegen sie keine Mehrheiten zustande zu bekommen. Und dann ist ein offener Angriff auf die Imperatorin ein gefährliches Ding, denn die hat ne Menge von ihrem ehemaligen Ziehvater gelernt, nämlich sich mit loyalen Mitarbeitern zu umgeben und Gegenmeinungen bzw. deren Vorträgern elegant zu entsorgen.Zudem hat sie die Frauenunion fast komplett auf ihrer Seite und da gilt bereits der eventuelle Versuch der Diskreditierung als schweres Vergehen.
      Da muss man schon auf den richtigen Augenblick warten und der scheint jetzt gekommen zu sein.
      Kohl hatte gegen Ende dann mehr und mehr mit Gegenwind zu kämpfen. Und spätestens seit 2015 gab es immer mehr kritische Stimmen gegen Merkel, vor allem auch aus Bayern. Gegen Spahn kann man sagen was man will, aber er hat sich relativ früh gegen Merkel positioniert. Und wer wenn nicht Schäuble hätte die Möglichkeit gehabt erfolgreich gegen Merkel zu putschen?Für mich hat sich Schäuble mit seiner Wahl zum Bundestagspräsidenten recht bewusst zurückgezogen, wieso mischt er sich jetzt wieder so direkt ein? Das er hinter Merz steht ist doch kein Geheimnis. Kann er sich da nicht im Hintergrund halten?

      Die weiblichen Delegierten sollen gerüchteweise fast alle AKK bevorzugen und auch sonst hat Merz bestimmt nicht nur Fans in der Union, heißt es wird ein nicht gerade kleiner Teil der CDU nach der Wahl des Parteivorsitzenden enttäuscht sein (egal wer es wird).
      Ich hätte mir da jemanden gewünscht der über den Dingen steht und dabei hilft, dass sich beide Seiten wieder annähern und da wäre Schäuble für mich eine gute Lösung gewesen.


      Was gewinnt Schäuble denn jetzt durch seine öffentliche Unterstützung von Merz?
      Ich bin froh dass er sich gemeldet hat. AKK wäre nix anderes als AM 2.0 trotz aller aktuellen Modifizierungsversuche und nach 13 Jahren als Verwaltungskanzlerin ähnlich dem Joe Brauner Verwaltungs-QB, sollten wir vielleicht mal jemanden da hinsetzen, der auf die nicht gerade kleinen Probleme hier und in der Welt Lösungen präsentiert. Wäre jetzt zwar was völlig Neues, aber mir gefiele das.
      AKK und ich hab zum letzten Mal CDU gewählt. Dann hat es die Partei aber auch nicht anders verdient.
      Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!
    • BeRseRkeR schrieb:

      ist AKK für die CDU nicht das was Nahles für die SPD ist? ?(
      das ist exakt das, was ich auch glaube. Allerdings wundert mich langsam bei der CDU auch nichts mehr. Wenn man schon hört, dass die Frauen-Union größtenteils geschlossen hinter AKK steht, dann muss ich mich fragen, warum? Weil sie eine Frau ist? Das wäre dann schon ein ziemliches Armutszeugnis. Auf der anderen Seite hört man ja immer wieder, dass sie die einzige zu sein scheint, die alle Flügel der Partei zusammen halten kann. Also wenn die Flügel der Partei inzwischen so weit auseinander gedriftet sind, dass sie da die einzige zu sein scheint, die diesen Spagat hinbekommt, dann sollte man sich eher fragen, ob manche Mitglieder den CDU nicht einfachin der falschen Partei gelandet sind. Volkspartei heißt ja nun nicht, das gesamte Spektrum von rechts nach links abzudecken.
      Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!
    • Buccaneer schrieb:

      Ausbeener schrieb:

      SPD gefällt das
      Wer?
      Ehrlich gesagt werden die noch nicht mal diese Vorlage ummünzen können. Da freuen sich eher die Grünen
      Nur um es richtig zu stellen. Ich fände es gut wenn die CDU wieder in die konservativere Ecke rückt. Das würde den Wettbewerb vergrößern und hoffentlich die AfD verkleinern. AKK würde meiner Meinung nach für ein "weiter so" stehen. Das würde die CDU langsam in die Nähe der SPD rücken von den Prozenten her.
      „Das offizielle Bewerbungspapier für die WM, das Bid-Buch an die Fifa, umfasste 1212 Seiten. Ich kann Ihnen sagen: Ich habe keine einzige davon gelesen. Ich habe das nur getragen, das war schwer genug.“

      Franz Beckenbauer im „Sky“-Interview über die Bewerbung für die WM 2006. (dpa)
    • Ausbeener schrieb:

      Buccaneer schrieb:

      Ausbeener schrieb:

      SPD gefällt das
      Wer?Ehrlich gesagt werden die noch nicht mal diese Vorlage ummünzen können. Da freuen sich eher die Grünen
      Nur um es richtig zu stellen. Ich fände es gut wenn die CDU wieder in die konservativere Ecke rückt. Das würde den Wettbewerb vergrößern und hoffentlich die AfD verkleinern. AKK würde meiner Meinung nach für ein "weiter so" stehen. Das würde die CDU langsam in die Nähe der SPD rücken von den Prozenten her.
      Jeder, der nicht total vernebelt ist, sieht das ähnlich und trotzdem müssen wir das Schlimmste befürchten, denn der typische Unionswähler ist nun mal auch nicht schlauer als der Rest.

      Nimm nur Befragungsergebnisse der letzten Zeit. Da wollte ein Mehrheit Merkel gerne weg, aber die Politik solle doch bitte so weitergehen, flauschig und cremig halt. Diesen Widerspruch kann dir auch keiner erklären. Der Horst hätte durchaus die Mehrheit der Union in der Sachfrage des Sommers hinter sich, aber bitte nicht in dieser Art. So geht man doch nicht mit Mutti um.

      Wer sagt den Mädels denn mal, auf dem Schlachtfeld gibt es keine Regeln außer hinter noch zu stehen, während alle anderen ziemlich tot am Boden liegen. Soll Augustus gesagt haben.
    • BeRseRkeR schrieb:

      ist AKK für die CDU nicht das was Nahles für die SPD ist? ?(
      Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob der Vergleich Nahles AKK so der passende ist.

      a) Der "Niedergang" der SPD begann doch weit bevor Nahles das Ruder übernahm (ja ich weiß sie war Anfang dieses Jahrzehnts Generalsekretärin, aber da ist die SPD zwar nicht auf die Beine gekommen (30+x), aber man war wenigstens mit um die 25 Prozent "stabil" und hat auch Landtagswahlen gewonnen). Personen die für die Spaltung (zumindest der SPD Basis stehen) sind doch eher Schröder, Münte, Steinmeier.

      b) Nahles steht doch im wesentlichen für eine klassische SPD Karriere.Jusos etc. sehr gut vernetzt. Im Endeffekt genauso wie der jetzt überall geyhphte Kevin K. Sie erweist sich nur als schwache Parteichefin, da sie zwar dessen NoGroko Kampagne bei den Mitgliedern klar (66 Prozent) gewonnen hat, sich von ihm aber trotzdem von ihm am Nasenring durch die Arena treiben lässt.

      Bei AKK ist das ein wenig anders. Die Dame ist seit letztem Jahr Generalsekretärin ist mit einer Zuhörer Tour durch die Lande getingelt.Während dieser Zeit hat man bundespolitisch knapp 10 Prozent verloren und liegt ohne die böse bayrische Schwester hinter den Grünen...


      iceweasel schrieb:

      Was gewinnt Schäuble denn jetzt durch seine öffentliche Unterstützung von Merz?
      Schäubles Wort hat in der Union immer noch Gewicht. Wahrscheinlich versucht er ein paar unentschlossene auf Seite von Merz zu ziehen. Wird aber wahrscheinlich eher das AKK Lager schließen da die beiden ja nen Rachefeldzug gegen die arme Angela starten...


      iceweasel schrieb:

      Und wer wenn nicht Schäuble hätte die Möglichkeit gehabt erfolgreich gegen Merkel zu putschen?
      Das ist wiederum völlig korrekt und zieht sich irgendwie wie ein roter Faden durch Merkels Karriere. Keiner ihrer Wiedersache hatte den Mum sich auf einem Parteitag gegen sie zu stellen...
      OK doch einer Spahn. Der hat eine Kampfkandidatur fürs Präsidium gegen Merkels Mann (Gröhe) gewonnen und den Doppelpassbeschluss gegen ihrer Willen durchgeboxt (letzter ist natürlich komplett verpufft da Parteitagsbeschlüsse für Merkel keine Relevanz haben, es zumindest mal anzusprechen in Sondierungen..)


      Buccaneer schrieb:

      Das wäre dann schon ein ziemliches Armutszeugnis. Auf der anderen Seite hört man ja immer wieder, dass sie die einzige zu sein scheint, die alle Flügel der Partei zusammen halten kann. Also wenn die Flügel der Partei inzwischen so weit auseinander gedriftet sind, dass sie da die einzige zu sein scheint, die diesen Spagat hinbekommt, dann sollte man sich eher fragen, ob manche Mitglieder den CDU nicht einfachin der falschen Partei gelandet sind
      Die CDU ist sicher nach links gerutscht in den letzten Jahren, aber woher die Erzählung kommt AKK könne die Flügel zusammen halten?

      AKK ist überspitz gesagt so, als wäre Norbert Blüm Parteichef. Sie steht für einen Flügel in der Union den es immer schon gab (Süssmuth, Blüm etc.). Katholische Sozialisation, soziale Ader etc. Der Flügel ist auch heute noch stark. Aber sie ist keine Brückenbauerin auf die andere Seite.

      Chicago schrieb:

      Jeder, der nicht total vernebelt ist, sieht das ähnlich und trotzdem müssen wir das Schlimmste befürchten, denn der typische Unionswähler ist nun mal auch nicht schlauer als der Rest.
      Na ja erst mal muss man wissen das nicht CDU Mitglieder abstimmen, sondern Delegierte.

      Ich würde aber euer grundsätzlichen Meinung aber zustimmen. AKK wäre auf mehren Ebenen eine Katastrophe für unser Land. mit ihr als Parteichefin hat die SPD m.E. keine Chance mehr groß(30+) auf die Beine zukommen. Die wird genau wie Merkel Forderungen der SPD übernehmen, leicht modifizieren und als ihre ausgeben und damit die negative Demobilisierung betreiben. Genauso wird Sie aber auf der anderen Seite dafür sorgen, dass die AFD sich bei 10 + Prozent in der deutschen Parteilandschaft etabliert . Ein gruseliger Gedanke.

      Ausbeener schrieb:

      Ich fände es gut wenn die CDU wieder in die konservativere Ecke rückt. Das würde den Wettbewerb vergrößern und hoffentlich die AfD verkleinern.
      Ein Merz oder auch ein Spahn wird der AFD sicher ein paar der Protestwähler nehmen. Aber auf Dauer wird dir CDU diese Flanke nie mehr schließen können. Ihr wird es da so ergehen wie der SPD mit der Linken. Wenn die SPD 8,20 Mindestlohn fordert und durchsetzt will die Linke 12. Will die SPD 12 kommen aus der Linken 14 usw.

      Ich persönlich würde bei meiner Einschätzung von vor ein paar Wochen bleiben, dass strategisch Spahn für die CDU der beste Kandidat wäre.
      AKK siehe oben. Da geht der konservative Flügel endgültig von Bord.
      Merz ist viel viel zu wirtschaftsliberal für dieses Land. Seine Forderungen kommen evtl. bei der Basis gut an, aber sind m.e. in keinsterweise mehrheitsfähig. das ist für sich genommen noch nix schlimmes, aber ich sehe nicht wie er dann in Koalitionsverhandlungen irgendwas davon durchsetzten will (selbst sollte er mit dem Programm 30 % bekommen was ich bezweifle).

      Spahn könnte konservative Wähler wieder "heimholen", aber auf der anderen Seite durchaus in den urbanen Milieus wählbar sein. Er könnte mit FDP und Grünen. Auch wenn Merz da in den Vergangenheit nen paar Äußerungen Richtung Grün gemacht hat kaufe ich ihm das nicht bzw. glaube auch nicht das das funktioniert. Die grünen werden zwar von Milleus gewählt, die nicht stramm links sind. Aber die Basis ist es noch.

      Denn eins muss man doch feststellen, natürlich hat de CDU Richtung AFD verloren, aber nicht nur. Der Aderlass des letzten Jahres war auch Richtung grün. Man muss nur mal in eine protestantische Messe gehen. (Dank 4 Kindtaufen in diesem Jahr hatte ich das "Vergnügen" öfters ). Der Unterschied der Predigten zu einem grünen Parteitag liegt nur im Ambiente.
      Fire E & E
    • Ist diese konservative Klientel, die Merz und Spahn ansteuern, denn wirklich so groß, dass sich daraus Zuwächse für die Union ergeben können. Und ist die CDU wirklich die Partei, die die Protestwähler wählen werden, wenn sie sich wieder von der AfD abwenden? Da sind doch auch viele ökonomisch Enttäuschte drunter, die sich von einem Merz bestimmt keine Politik in ihrem Sinn erwarten können. Punkten kann Merz sicherlich bei den Übriggebliebenen aus Lucke/Henkel-Zeiten und würde auch der FDP ein paar Wähler abnehmen. Aber ich bezweifel, ob das reicht die Verluste in Mitte auszugleichen.

      Wegen mir soll Merz das ruhig machen, ich kann prima mit einem Bundeskanzler Robert Habeck leben.
    • Erzwolf schrieb:

      Ist diese konservative Klientel, die Merz und Spahn ansteuern, denn wirklich so groß, dass sich daraus Zuwächse für die Union ergeben können
      Na ja .
      Die CDU steht bundesweit bei 20 % ohne die CSU . So schwach ist das gesellschaftliche Milieu dieser Partei nicht, als das da mit Merz oder Spahn nicht zumindest wieder einiges an enttäuschten Stammwählern "heimkehrt".

      Ich stimme dir aber mit deiner Analyse überein, dass Merz als Parteichef viel zu rechts (wirtschaftlich) ist um wieder an alte Zeiten anzuknüpfen (gilt aber im Prinzip für alle drei, bei der aus divergierten Gesellschaft sind bei dem jetzigen Wahlsystem 40 % für jede Partei utopisch m.E.).
      Gab vor einigen Tagen ein Interview mit Gauland in der NZZ.
      Seine Analyse war im Prinzip ähnlich. AKK ist Merkel 2.0. Merz wird der CDU im Westen wieder auf die Beine helfen, ist aber im Osten in keinsterweise vermittelbar (Transatlantiker etc.-) Bleibt Spahn.

      Natürlich taktisch clever von ihm den aus seiner Sicht gefährlichsten Kandidaten zu nennen, den den wird bei der CDU dann garantiert niemand wählen...


      Erzwolf schrieb:

      Wegen mir soll Merz das ruhig machen, ich kann prima mit einem Bundeskanzler Robert Habeck leben.
      Ich bin mir relativ sicher, dass aus den Umfrageergebnissen der Grünen, spätestens bei der ersten wirtschaftlichen Delle, ganz schnell die Luft raus gelassen wird.
      Grün Wählen muss man sich leisten können.

      Kommt ja auch nicht von ungefähr, dass die Partei im wirtschaftlich immer noch schwächeren Osten, so gut wie keinerlei Rolle spielt.
      Fire E & E
    • BeRseRkeR schrieb:

      ist AKK für die CDU nicht das was Nahles für die SPD ist? ?(
      Dann ist Merz aber das was Schulz für die SPD war.


      Mile High 81 schrieb:

      Ich bin mir relativ sicher, dass aus den Umfrageergebnissen der Grünen, spätestens bei der ersten wirtschaftlichen Delle, ganz schnell die Luft raus gelassen wird.
      Grün Wählen muss man sich leisten können.
      Auf mittelfristige Sicht wird die Wirtschaftsdelle so oder so folgen, die Frage ist nur, ob man die richtigen Schlüsse daraus zieht. Da sehe ich Habeck im Moment deutlich vorne im Vergleich zu einem Merz. Aber das ist nur meine Meinung.
      "Jason Witten is the standard as a person and as a football player" (Jason Garrett)
    • Für mich stellt sich die Frage: Wer hört auf ständig irgendwelche Rentner- und Steuererleichterungsversprechen zu geben und stellt das Land endlich mal zukunftsorientiert auf (Digitalisierung). Alle anderen Fragen werden sich dem sowieso unterordnen / ableiten müssen.
      Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!
    • Mile High 81 schrieb:

      Ich bin mir relativ sicher, dass aus den Umfrageergebnissen der Grünen, spätestens bei der ersten wirtschaftlichen Delle, ganz schnell die Luft raus gelassen wird.
      Grün Wählen muss man sich leisten können.
      Vielleicht kommen aber auch einfach immer mehr Leute auf den Trichter, dass es so nicht mehr weitergehen kann (Klima, Naturkatastrophen, Tierhaltung, Flächenversiegelung, Verkehrswahnsinn, ...).
      Und sie haben mit Habeck und Baerbock das, was die anderen nicht haben. Halbwegs junges und halbwegs charismatisches Personal.

      Habe Habeck vor kurzem live erlebt, der kommt echt gut rüber und kann auch zuhören.
    • aikman schrieb:

      Da sehe ich Habeck im Moment deutlich vorne im Vergleich zu einem Merz. Aber das ist nur meine Meinung.
      Die Meinung sei dir auch unbenommen. Das ist ja das schöne das man darüber unterschiedliche Vorstellungen haben kann.

      Das wäre zumindest ein Punkt den man an Merz positiv sehen muss. Egal ob man seinen Ideen gut findet (Bucci) oder sie wie du und Erzwolf eher ablehnst. Es wird wieder debattiert und diese Schlafwagen Still von Mutti hat endlich ein Ende.

      Aber am Ende zählt was gesellschaftlich vermittelbar ist.
      Und da ist meine Auffassung, dass das weder Habeck noch Merz mit Ihren Ideen da mehrheitsfähig sein werden. Sondern grandios scheitern werden.

      aikman schrieb:

      Dann ist Merz aber das was Schulz für die SPD war
      Auch der Vergleich hinkt. M.E. Bei Merz weiß man was man bekommt. Auf Schulz hingegen wurden irgendwelche irrationalen Hoffnungen projiziert die- so man sich mit Schulz Vita auch nur ein klein wenig befasst hat- nur grandios enttäuscht werden konnten.
      Fire E & E
    • K-TownPacker schrieb:

      Vielleicht kommen aber auch einfach immer mehr Leute auf den Trichter, dass es so nicht mehr weitergehen kann (Klima, Naturkatastrophen, Tierhaltung, Flächenversiegelung, Verkehrswahnsinn, ...).
      Da wäre meine Einschätzung ein klares nein. (unabhängig davon wie man jetzt zu diesen Themen steht).
      Die Grünen werden just genau da am meisten gewählt wo es den Menschen wirtschaftlich am besten geht (südliche Bundesländer, Großstädtische Klientel). Da tut es niemanden weh, dass die Strompreise die teuersten in Europa sind, oder der Einkauf im Biomarkt das doppelte wie im Aldi kostet ( bewusst sehr vereinfacht gesprochen).
      Spätestens bei der ersten wirtschaftlichen Delle,wird den Leuten die Jacke näher wie Hose sein.

      Sieht man doch auch im Europatrend. je wirtschaftlich bescheidener die Situation, desto weniger spielen die Grünen eine Rolle. Wüste nicht warum das in Deutschland anders sein sollte.
      #
      Fire E & E
    • aikman schrieb:

      Dann ist Merz aber das was Schulz für die SPD war.
      Wäre Ralf Stegner nicht der bessere Vergleich?

      Mile High 81 schrieb:

      Und da ist meine Auffassung, dass das weder Habeck noch Merz mit Ihren Ideen da mehrheitsfähig sein werden. Sondern grandios scheitern werden.
      Wenn du danach gehst was mehrheitsfähig ist, landest du aber ganz schnell wieder bei AKK und Nahles. Oder Schäuble und Scholz.
    • Buccaneer schrieb:

      Für mich stellt sich die Frage: Wer hört auf ständig irgendwelche Rentner- und Steuererleichterungsversprechen zu geben und stellt das Land endlich mal zukunftsorientiert auf (Digitalisierung).
      was hat das eine Thema (Rentenproblematik) mit dem anderen zu tun (Digitalisierung). Beide zu behandeln ist für die Zukunft allein aus demografischen Gründen notwendig.
    • Adi schrieb:

      Buccaneer schrieb:

      Für mich stellt sich die Frage: Wer hört auf ständig irgendwelche Rentner- und Steuererleichterungsversprechen zu geben und stellt das Land endlich mal zukunftsorientiert auf (Digitalisierung).
      was hat das eine Thema (Rentenproblematik) mit dem anderen zu tun (Digitalisierung). Beide zu behandeln ist für die Zukunft allein aus demografischen Gründen notwendig.
      Ich glaube sogar, das die Lösung des Rentenproblems eines der wichtigsten ist. Man hat immer mehr Rentner und damit Wähler und das Problem ist nicht ansatzweise damit gelöst, das immer mehr Steuergeld in die Rente fließt. Das fehlt dann nämlich an anderen Stellen.
      „Das offizielle Bewerbungspapier für die WM, das Bid-Buch an die Fifa, umfasste 1212 Seiten. Ich kann Ihnen sagen: Ich habe keine einzige davon gelesen. Ich habe das nur getragen, das war schwer genug.“

      Franz Beckenbauer im „Sky“-Interview über die Bewerbung für die WM 2006. (dpa)
    • Ausbeener schrieb:

      Adi schrieb:

      Buccaneer schrieb:

      Für mich stellt sich die Frage: Wer hört auf ständig irgendwelche Rentner- und Steuererleichterungsversprechen zu geben und stellt das Land endlich mal zukunftsorientiert auf (Digitalisierung).
      was hat das eine Thema (Rentenproblematik) mit dem anderen zu tun (Digitalisierung). Beide zu behandeln ist für die Zukunft allein aus demografischen Gründen notwendig.
      Ich glaube sogar, das die Lösung des Rentenproblems eines der wichtigsten ist. Man hat immer mehr Rentner und damit Wähler und das Problem ist nicht ansatzweise damit gelöst, das immer mehr Steuergeld in die Rente fließt. Das fehlt dann nämlich an anderen Stellen
      Nur werden die Rentner eine immer größere Gruppe, an der man kaum noch vorbeikommt. Zudem bekommen sie in 15 Monaten einen neuen Sprecher. ;)
    • Chicago schrieb:

      Ausbeener schrieb:

      Adi schrieb:

      Buccaneer schrieb:

      Für mich stellt sich die Frage: Wer hört auf ständig irgendwelche Rentner- und Steuererleichterungsversprechen zu geben und stellt das Land endlich mal zukunftsorientiert auf (Digitalisierung).
      was hat das eine Thema (Rentenproblematik) mit dem anderen zu tun (Digitalisierung). Beide zu behandeln ist für die Zukunft allein aus demografischen Gründen notwendig.
      Ich glaube sogar, das die Lösung des Rentenproblems eines der wichtigsten ist. Man hat immer mehr Rentner und damit Wähler und das Problem ist nicht ansatzweise damit gelöst, das immer mehr Steuergeld in die Rente fließt. Das fehlt dann nämlich an anderen Stellen
      Nur werden die Rentner eine immer größere Gruppe
      Ach, ab 2031 wird das auch wieder rückläufig...
      Minnesota Vikings 'Bromance' in 2018:

      #19 WR Adam Thielen: 113 rec. / 1373 yards / 9 TDs
      #14 WR Stefon Diggs: _102 rec. / 1021 yards / 9 TDs
    • Johnny No89 schrieb:

      Chicago schrieb:

      Ausbeener schrieb:

      Adi schrieb:

      Buccaneer schrieb:

      Für mich stellt sich die Frage: Wer hört auf ständig irgendwelche Rentner- und Steuererleichterungsversprechen zu geben und stellt das Land endlich mal zukunftsorientiert auf (Digitalisierung).
      was hat das eine Thema (Rentenproblematik) mit dem anderen zu tun (Digitalisierung). Beide zu behandeln ist für die Zukunft allein aus demografischen Gründen notwendig.
      Ich glaube sogar, das die Lösung des Rentenproblems eines der wichtigsten ist. Man hat immer mehr Rentner und damit Wähler und das Problem ist nicht ansatzweise damit gelöst, das immer mehr Steuergeld in die Rente fließt. Das fehlt dann nämlich an anderen Stellen
      Nur werden die Rentner eine immer größere Gruppe
      Ach, ab 2031 wird das auch wieder rückläufig...
      Bis dahin hab ich es durch, das unsere Stimmen doppelt zählen. :jeck:
    • Gefühlt ist in den letzten 30 Jahren Politik in erster Linie immer für die Rentner gemacht worden, weil die natürlich die treueste Wählergruppe sind.

      Den Rentnern heute geht es im Vergleich zu folgenden Generationen (die diese Last massiv schultern müssen) brilliant. Wenn ich mir jetzt weiter Schuldenberge aufbaue, um das (von Anfang an falsch geplante) System irgendwie zu retten, dann fehlt mir das Geld an 10 anderen Stellen für die nächste Generation.

      Mir ist die Rente gelinde gesagt ziemlich egal. Da hoffe ich, dass das am Ende meiner Arbeitszeit nur noch die Kohle zum Verjubeln ist, weil die notwendige Altersversorgung aus meiner privaten Vorsorge kommt. Aber das ist auch eine Luxussituation.

      Zudem ist es ja auch kein Wunder, dass momentan die Infrastruktur kollabiert (--> Brücken). Irgendwann in den 50ern/60ern gebaut kommen die jetzt alle an ihre "natürliche" Überlebensgrenze. Ist natürlich jahrzehntelang dran gespart worden, weil: war ja da.

      Mile High 81 schrieb:

      aikman schrieb:

      Da sehe ich Habeck im Moment deutlich vorne im Vergleich zu einem Merz. Aber das ist nur meine Meinung.

      Aber am Ende zählt was gesellschaftlich vermittelbar ist.
      Und da ist meine Auffassung, dass das weder Habeck noch Merz mit Ihren Ideen da mehrheitsfähig sein werden. Sondern grandios scheitern werden.
      Da stellt sich aber die Frage, was gesellschaftlich vermittelbar ist. "Weniger Arbeit", "Mehr Geld für alle", "Bessere Schulen", "Soziale Abfederung auf hohem Niveau, wenn man mal in Not gerät"...dazu "kein tempolimit auf der A3" und "Mehr Bäume, Freibier und Bayern München raus aus der Bundesliga"

      Das wird als Allgemeinskonsens sicher durchgehen. Nur : "Wer soll das bezahlen?"
      Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!
    • Johnny No89 schrieb:

      Chicago schrieb:

      Ausbeener schrieb:

      Adi schrieb:

      Buccaneer schrieb:

      Für mich stellt sich die Frage: Wer hört auf ständig irgendwelche Rentner- und Steuererleichterungsversprechen zu geben und stellt das Land endlich mal zukunftsorientiert auf (Digitalisierung).
      was hat das eine Thema (Rentenproblematik) mit dem anderen zu tun (Digitalisierung). Beide zu behandeln ist für die Zukunft allein aus demografischen Gründen notwendig.
      Ich glaube sogar, das die Lösung des Rentenproblems eines der wichtigsten ist. Man hat immer mehr Rentner und damit Wähler und das Problem ist nicht ansatzweise damit gelöst, das immer mehr Steuergeld in die Rente fließt. Das fehlt dann nämlich an anderen Stellen
      Nur werden die Rentner eine immer größere Gruppe
      Ach, ab 2031 wird das auch wieder rückläufig...
      wie meinst du das genau? Diejenigen die das Renteneintrittalter erreichen? Oder die Anzahl von eintretenden Rentnern und der Sterberate oder das verhältnis von Rentenbeitragszahlern zu Rentenempfnängern.
    • Buccaneer schrieb:

      BeRseRkeR schrieb:

      ist AKK für die CDU nicht das was Nahles für die SPD ist? ?(
      Also wenn die Flügel der Partei inzwischen so weit auseinander gedriftet sind, dass sie da die einzige zu sein scheint, die diesen Spagat hinbekommt, dann sollte man sich eher fragen, ob manche Mitglieder den CDU nicht einfachin der falschen Partei gelandet sind. Volkspartei heißt ja nun nicht, das gesamte Spektrum von rechts nach links abzudecken.
      Die CDU war auch früher schon sehr heterogen, vielleicht sogar heterogener als heute (Blüm vs. Dregger in prominenten Positionen). Was in letzter Zeit nachgelassen hat - und das nicht nur in der CDU, sondern auch in der Gesellschaft - ist der Wille, Kompromisse zu schließen und die Integrationsfähigkeit.

      Wobei ich es auch als nicht CDUler gut finde, dass gewisse deutschnationale Positionen heute in der Partei keinen Platz mehr finden. Das macht die CDU als Koalitionspartner deutlich erträglicher.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von AlexSmith ()

    • Buccaneer schrieb:

      Da stellt sich aber die Frage, was gesellschaftlich vermittelbar ist. "Weniger Arbeit", "Mehr Geld für alle", "Bessere Schulen", "Soziale Abfederung auf hohem Niveau, wenn man mal in Not gerät"...dazu "kein tempolimit auf der A3" und "Mehr Bäume, Freibier und Bayern München raus aus der Bundesliga"

      Das wird als Allgemeinskonsens sicher durchgehen. Nur : "Wer soll das bezahlen?"
      Die Enteignung von Bayern München dürfte schon mal für eine ganze Menge Bäume und Freibier gut sein.

      AlexSmith schrieb:

      Wobei ich es auch als nicht CDUler gut finde, dass gewisse deutschnationale Positionen heute in der Partei keinen Platz mehr finden. Das macht die CDU als Koalitionspartner deutlich erträglicher.
      Ich bin da hin und hergerissen. Es macht sie als Koalitionspartner erträglicher, aber auch wahrscheinlicher. Von daher wäre mir wohl doch eher eine reaktionärere CDU lieber, welche sowohl unter den Wählern als auch unter den anderen Parteien die Motivation fördert, Mehrheiten links von der Union zu suchen und zu finden.
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