The Last of Us - Part II

  • Ich bin auch schon eine Weile immer mal wieder dran. Zweifellos ein gutes Spiel, aber um ganz in den Hypetrain einzusteigen gibt es doch zu viele Punkte, die mich stören.


    Was ich fragen wollte: Kennt jemand von euch eine Übersicht der Missionen mit ungefährer Zeitangabe? Da ich so unregelmäßig zum Spielen komme, würde ich gern besser einschätzen können, wann ich eine Mission beginnen und davon ausgehen kann, sie zu Ende zu bringen.

  • Ich bin auch schon eine Weile immer mal wieder dran. Zweifellos ein gutes Spiel, aber um ganz in den Hypetrain einzusteigen gibt es doch zu viele Punkte, die mich stören.

    Was ich fragen wollte: Kennt jemand von euch eine Übersicht der Missionen mit ungefährer Zeitangabe? Da ich so unregelmäßig zum Spielen komme, würde ich gern besser einschätzen können, wann ich eine Mission beginnen und davon ausgehen kann, sie zu Ende zu bringen.

    In meiner Erinnerung ist das Spiel nicht so aufgebaut. Also nach mehr oder weniger voneinander abgetrennten Missionen.

    Klar hat man immer eine Aufgabe vor der Nase, aber die sind eigentl. alle Story-relevant bzw. bringen die relativ linear voran.

    Das Spiel ist ein sehr gutes Action-Adventure. Ein Meisterwerk ist es mMn in Punkto Story.

    Und das letztere würde Dir, denke ich, größtenteils abgehen, wenn Du es so (also immer mal kurz) spielst und damit tust Du dem Spiel unrecht und vor allem Dir selbst keinen Gefallen.

    Das ist irgendwie wie Herr der Ringe auf dem PC-Monitor zu schauen...

    Gute/ Sehr gute Spiele gibt es schon einige, wirkliche Meisterwerke nur ganz wenige. Daher lieber, so das für dich möglich ist, warten (Urlaub, Weihnachten) und dann "richtig" spielen.

    Mit richtig meine ich, so, dass Dich die Story auch packen kann, was sicherlich kaum geht, wenn man nach mühsam frei geschaufelten 37min Spielzeit wieder aufhören muss.

    "you tried your best, and you failed miserably. The lesson is: never try" Homer J Simpson
    FF-Carreer (6yrs): 123:100:1 / 2 Championships

  • Mir ist schon klar, dass es ein lineares Spiel ist, aber es ist ja doch in mehrere Kapitel eingeteilt, die jeweils Unterkapitel haben.

    Daher lieber, so das für dich möglich ist, warten (Urlaub, Weihnachten) und dann "richtig" spielen.

    Mit richtig meine ich, so, dass Dich die Story auch packen kann, was sicherlich kaum geht, wenn man nach mühsam frei geschaufelten 37min Spielzeit wieder aufhören muss.

    Das sind genau meine beiden "Probleme": Erstens dass es bei mir keine solchen Phasen gibt, in denen ich so ein Spiel quasi am Stück durchspielen könnte. Mein Bestreben, die Geschichte wenigstens nicht immer mitten in einem Kapitel abbrechen zu wollen, ist da schon das höchste der Gefühle. Zweitens, dass mich bisher (ca. 13 Stunden) die Story noch nicht wirklich gefesselt hat, weil mir Vieles unlogisch oder vom Verhalten der Charaktere schlecht nachvollziehbar erscheint und weil das Spiel mir keine Freiheitsgrade lässt, wenigstens minimal selbst an der Story mitzuschreiben. Ich bin halt doch eher der Open-World-Typ, das merke ich bei linearen Spielen immer wieder.

  • Zweitens, dass mich bisher (ca. 13 Stunden) die Story noch nicht wirklich gefesselt hat, weil mir Vieles unlogisch oder vom Verhalten der Charaktere schlecht nachvollziehbar erscheint und weil das Spiel mir keine Freiheitsgrade lässt, wenigstens minimal selbst an der Story mitzuschreiben. Ich bin halt doch eher der Open-World-Typ, das merke ich bei linearen Spielen immer wieder.

    Anmerkung zur Story: Diese ist im Gegensatz zu Teil nicht linear erzählt. Vieles - insbesondere auch das Verhalten der Charaktere - wird erst im Laufe des Spiels u.a. durch Rückblenden klar. Aber kann deine Problematik schon verstehen. Ich würde die Zwischensequenzen als Missions/ Unterkapitel Abschluss an deiner Stelle nehmen. Und dort dann den Break der "Spielphasen" nehmen...

  • So, bin durch. Es bleibt bei dem zwiespältigen Fazit, das sich für mich schon nach der Hälfte des Spiels abgezeichnet hatte.


    Ein Meisterwerk?

    Was die Atmosphäre des Spiels sowie seine grafische und technische Umsetzung angeht: Auf jeden Fall.

    Was die Story angeht: Zumindest nah dran, aber doch auch mit ein paar für mich unlogischen oder schwer nachvollziehbaren Vorkommnissen und Entwicklungen.

    Was das Spielerlebnis angeht: Da fällt es für mich deutlich ab, weil mich die strikte Linearität und Determiniertheit stört. Nie führen mehrere Wege zum Ziel, immer muss man den einen richtigen Weg finden, teilweise durch stupides Umherirren. Gleichzeitig empfiehlt es sich paradoxerweise oft, den richtigen Weg nicht zu schnell zu finden, denn wenn man ihn versehentlich zu früh geht, verpasst man unwiederbringliche Chancen auf Ausrüstung und Sammelgegenstände. Zu oft gab es zudem Szenen, an denen ich gezwungen war, eine Handlung durch Tastendruck vorzunehmen, die mir absolut widerstrebte. Schon klar, dass diese Handlungen aufgrund der angelegten Entwicklung der Hauptfiguren vorgegeben sind, aber wenn ich keine Entscheidungsfreiheit habe, warum soll ich dann die Taste drücken? Einmal habe ich volle fünf Minuten dagesessen, nur um zu sehen, was passiert, wenn ich diese Taste jetzt nicht drücke. Spoiler: Gar nichts. Da können sie die Szene doch gleich als Filmsequenz ablaufen lassen. Etwas überspitzt formuliert lässt sich das, was mir an dem Spiel nicht gefallen hat, auf den Punkt bringen mit der Frage: Warum spiele ich es eigentlich, wenn ich es mir genauso gut als Film über Youtube anschauen könnte?


    Wie gesagt, die Kritik ist überspitzt formuliert. Es ist ein sehr gutes Spiel, ich habe es genossen und wenn es den dritten Teil gibt, werde ich auch den spielen. Ich habe nur versucht, aufzuzeigen, warum ich nicht ganz so begeistert bin wie manche hier.

  • Ich bin mit großer Verspätung nun auch durch.


    Das Spiel ist für mich sehr gut, ich würde aber eher 9.5/10 geben, einzig und allein da für mich doch deutlich hinter Teil 1.


    Das liegt wohl hauptsächlich daran, dass beim 1. Teil einer Geschichte einfach immer alles neu ist und man in diese Welt selbst spielerisch eintaucht und darin quasi „aufwächst“.

    Beim 2. Teil kennt man diese Welt ja nun schon.


    Ich gehöre auch zu denen, die jeden Stein umdrehen, um bloß nichts zu verpassen. Aber genau das hat mich irgendwie gestört: Ich konnte nicht ohne, aber mit war auch etwas nervig zum Teil (übertrieben ausgedrückt).


    Unschlagbar gut finde ich den Soundtrack. Der passt so unheimlich gut, Wahnsinn.


    Auch ich würde definitiv einen 3. Teil spielen…

  • Mal eine Frage an die LOU Gemeinde:


    Ich habe letztes Jahr zum ersten Mal den ersten Teil gespielt. Ich fand das Spiel gut, es hat mich aber ehrlicherweise auch nicht vollkommen vom Hocker gehauen.


    Den zweiten Teil möchte ich erst Spielen, wenn ich eine PS5 ergattert habe (also vermutlich so gegen 2023 :marge). Ich spiele derzeit "Day Gone", was ja einen ähnlichen Plott hat. Days Gone macht mir richtig Spaß. Deutlich mehr als LOU1. Der Vergleich ist natürlich etwas gemein, weil die Grafik einfach mal 6 Jahre und eine Konsolen Generation jünger ist. Aber auch die Story, Charaktere und dass man immer in schöner Landschaft und nie in dunklen Tunnel unterwegs ist liegt mir einfach mehr.


    Wie würdet ihr LOU2 mit Days Gone im Vergleich sehen?

    NFL "Tour" 2017:
    19.11.2017 Patriots@Raiders, Estadio Azteca — Mexico City, Mexico 8o

  • Gerade was die Story, Charaktere und Atmosphäre angeht kann meiner Meinung kaum eine Spiel The Last of Us das Wasser reichen. Deswegen überrascht mich die Einschätzung etwas.


    Days gone habe ich auch durchgespielt und es ist kein schlechtes Spiel, aber insgesamt dann doch ein recht generIsches Open World Spiel wie es so viele gibt. Gerade die Story finde ich recht schwach, weil sie sich sehr zieht und mich zumindest kalt gelassen hat. Die Fahrten mit dem Motorrad samt Tuning und das Jagen der Zombie Horden waren allerdings ganz spaßig.

  • Ja, die Story von LOU ist natürlich tiefer und die Atmosphäre dichter. Ich finde die Charaktere von Days Gone aber tatsächlich irgendwie besser.


    Am Ende liegt meine Vorliebe für Days Gone über LOU1 vielleicht hauptsächlich an den nicht vorhandenen unterirdischen Szenen. Ich spiele bei Shootern auch mit Abstand am liebsten Far Cry. :saint:

    NFL "Tour" 2017:
    19.11.2017 Patriots@Raiders, Estadio Azteca — Mexico City, Mexico 8o

  • Wie würdet ihr LOU2 mit Days Gone im Vergleich sehen?

    Habe beide Spiele durchgespielt. Jedes macht auf seine Art Spaß. Aber leider kann ich beide nur schwer miteinander vergleichen. Es sind praktisch zwei verschiedene Games in einer Postapokalypse.


    Days Gone ist im Kern ein solides OpenWorld Spiel während Last of us eher eine strukturierte lineare Spielwelt bietet. Bei Last of Us 2 öffnet sich zwar die Spielwelt ein wenig (gibt teils größere Areale zum erkunden) aber dennoch bleibt es wie beim ersten Teil eine lineare Spielerfahrung, die mehr Wert auf Story und Charaktere legt.

    Während die Story und Charaktere in Days Gone eher eine Mischung aus Walking Dead und Sons of Anarchy ist, die am Ende zu wenig daraus macht.

    Dafür macht aber die OpenWorld in Days Gone einfach Spaß und die Zombiehorden sind einfach großartig. Auch mit dem Bike herumzufahren und die Welt zu erkunden hat mir wirklich viel Spaß gemacht.


    Auch finde ich Last of us von der Brutalität her viel heftiger als Days Gone, was ja eher in Richtung „spaßiger“ Splatter geht. Auch wirkt die Welt von Last of us für mich viel ernster, brutaler und unberechenbarer. Weil vielleicht auch diese Pilzinfektion einfach mehr glaubwürdiger ist, als Zombies. Schließlich gibt es ja diesen Pilz in einer viel abgeschwächten Version wirklich, der u.a. Ameisen befällt.


    Am Ende des Tages kommt es auf den Spielertyp an, welches Spiel er besser mag. Auch wenn beide Titel nur schwer miteinander zu vergleichen sind.

    Ein Freund von mir mag beide Teile sehr, ist aber eine großer Fan von Days Gone, was es locker in seine Videogames Topliste schafft.