Silvester Köln 2016 Polizeieinsatz

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    • findet man in diesem Land eigentlich noch einen Polizisten der die Grünen wählen würde?

      Frau Künast mit ihren "Fragen" an die Polizei.
      Die Berliner Grünen mit dem Vorschlag eines runden Tisches für Polizei und Bewohner der Rigaer.
      Frau Peter mit ihrem Rassismusvorwurf an die Kölner Polizei.
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      Team Goff
      scrambles to his left, under pressure rolling right, escapes, right side looking, rainbows high and deep into the end zone...and it is CAUGHT! CAUGHT FOR A TOUCHDOWN!!! A leaping touchdown catch is made and the Packers have won!
    • Doylebeule schrieb:

      findet man in diesem Land eigentlich noch einen Polizisten der die Grünen wählen würde?

      Frau Künast mit ihren "Fragen" an die Polizei.
      Die Berliner Grünen mit dem Vorschlag eines runden Tisches für Polizei und Bewohner der Rigaer.
      Frau Peter mit ihrem Rassismusvorwurf an die Kölner Polizei.
      Frau Peter lebt offenbar in einer anderen Welt. Aber Dummheit ist kein Verbrechen, auch wenn sie so penetrant aus den Augen schaut wie bei ihr. Aber wenn die Blödheit bereits auf dem Sprung zu sein scheint, sollten wir das mit der Toleranz vielleicht doch noch mal überdenken.
    • Hat schon zurück gerudert. Könnte aber auch ein cleverer Schachzug gewesen sein, sich Stimmen der Leute mit südländischem Aussehen zu sichern, die öfter mal unter Generalverdacht stehen. Ich weiß nur nicht, ob die Frau so taktisch denkt oder einfach strunzdoof ist
      Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!
    • eher letzteres, für jede andere Vermutung würde zumindest die Spur eines Beweises fehlen :madness
      “Every year it’s just one goal: Win the Super Bowl. If you don’t win the Super Bowl it’s not a good year,” - Bruce Arians
    • Vielleicht ist ihr größtes Problem einfach, dass sie kein Gespür dafür bewiesen hat, was gerade politisch opportun ist, und einfach mal nach ihren Überzeugungen ging. Wenn die Sicherheitslage als bedrohlich empfunden wird, neigt die Öffentlichkeit dazu, sich auf die Seite der Polizei zu stellen und dann auch nicht so genau hinzuschauen, was sie da macht. Wenn dann jemand Kritik übt, gewinnt er damit keinen Blumentopf.

      Die Polizei sagt, dass sie die Leute nur kontrolliert hat, weil die durch aggressives Verhalten aufgefallen sind. Das ist an sich erstmal gut so, nur sollte man da immer im Hinterkopf haben, dass genau die Erklärung ist, die amerikanische Polizisten auch immer vorbringen, wenn sie erklären, warum sie Schwarze kontrollieren: "Nein, die Hautfarbe habe natürlich nichts mit der Aktion zu tun gehabt." Das soll jetzt für die deutsche Polizei erstmal keine Unterstellung sein. Aber es ist Grund genug, da mal ein Auge drauf zu haben.

      Wenn man das macht, fällt schon auf, dass die Polizei eben keineswegs nur Leute kontrolliert hat, die aggressiv aufgetreten sind. Da waren Reporter unterwegs, die berichten, dass bei den Kontrollen einfach Leute aus der Menge rausgezogen wurden, weil sie Merkmale von Nordafrikanern hatten. Sozialarbeiter, die berichten, dass von ihnen begleitete Gruppen kontrolliert wurden, ohne dass die irgendwas getan hätten. Flüchtlinge, die berichten, dass sie an dem Abend drei Mal kontrolliert wurden, ohne dass sie etwas getan hätten. Das waren Leute, die sogar gut fanden, dass die Polizei da ihren Job gemacht hätte, aber ziemlich offensichtlich nicht randalierende Grabscher. Irgendwie scheint das alles nicht zur Behauptung, nur nach dem Verhalten der Leute gegangen zu sein, passen zu wollen.
      "I guess football has always been a barometer of the times: the takeover of Manchester United was a perfect manifestation of the unacceptable face of modern capitalism." - Jarvis Cocker.
    • Die Polizei kann doch bei solchen Situationen machen was sie will, es ist sowieso falsch. Kontrolliert man viel, dann wird über die vielen Kontrollen geschimpft. Kontrolliert man wenig oder ist nicht anwesend dann wird da auch ein Strick draus gedreht. Es ist nichts passiert, also hat die Polizei nach meiner Meinung vieles richtig gemacht.
      „Das offizielle Bewerbungspapier für die WM, das Bid-Buch an die Fifa, umfasste 1212 Seiten. Ich kann Ihnen sagen: Ich habe keine einzige davon gelesen. Ich habe das nur getragen, das war schwer genug.“

      Franz Beckenbauer im „Sky“-Interview über die Bewerbung für die WM 2006. (dpa)
    • Derek Brown schrieb:

      Vielleicht ist ihr größtes Problem einfach, dass sie kein Gespür dafür bewiesen hat, was gerade politisch opportun ist, und einfach mal nach ihren Überzeugungen ging. Wenn die Sicherheitslage als bedrohlich empfunden wird, neigt die Öffentlichkeit dazu, sich auf die Seite der Polizei zu stellen und dann auch nicht so genau hinzuschauen, was sie da macht. Wenn dann jemand Kritik übt, gewinnt er damit keinen Blumentopf.

      Die Polizei sagt, dass sie die Leute nur kontrolliert hat, weil die durch aggressives Verhalten aufgefallen sind. Das ist an sich erstmal gut so, nur sollte man da immer im Hinterkopf haben, dass genau die Erklärung ist, die amerikanische Polizisten auch immer vorbringen, wenn sie erklären, warum sie Schwarze kontrollieren: "Nein, die Hautfarbe habe natürlich nichts mit der Aktion zu tun gehabt." Das soll jetzt für die deutsche Polizei erstmal keine Unterstellung sein. Aber es ist Grund genug, da mal ein Auge drauf zu haben.

      Wenn man das macht, fällt schon auf, dass die Polizei eben keineswegs nur Leute kontrolliert hat, die aggressiv aufgetreten sind. Da waren Reporter unterwegs, die berichten, dass bei den Kontrollen einfach Leute aus der Menge rausgezogen wurden, weil sie Merkmale von Nordafrikanern hatten. Sozialarbeiter, die berichten, dass von ihnen begleitete Gruppen kontrolliert wurden, ohne dass die irgendwas getan hätten. Flüchtlinge, die berichten, dass sie an dem Abend drei Mal kontrolliert wurden, ohne dass sie etwas getan hätten. Das waren Leute, die sogar gut fanden, dass die Polizei da ihren Job gemacht hätte, aber ziemlich offensichtlich nicht randalierende Grabscher. Irgendwie scheint das alles nicht zur Behauptung, nur nach dem Verhalten der Leute gegangen zu sein, passen zu wollen.

      Sag mir bitte mal,wie du den Abend geplant hättest,so dass die Sicherheit der Normalfeiernden gewährleistet wäre. Natürlich mit der Information im Kopf,dass sich aggressive nordafrikanische Gruppen verabredet haben , sowie der Sache im Vorjahr. Aber dann natürlich bitte so,dass Straftaten gering bleiben und ja keiner benachteiligt wird.

      Nur Leute zu kontrollieren,die aggressiv auffallen,ist völliger Unsinn. Warum erst was tun,wenn etwas passiert ist,als es vorher schon zu verhindern. Wie viele werden sich wohl schon zurückgehalten haben,aufgrund der Kontrollen. (Damit mein ich nicht die Nordafrikaner,sondern generell)
      Ich würde mich gerne 3 mal kontrollieren lassen, wenn dadurch der Abend halbwegs sicher ist und dadurch zb eine Vergewaltigung oder sonstwas, verhindert wird. Letztendlich sind für mich die (voraussichtlichen) Opfer noch wichtiger,als die Täter. Womit man bei manchen Aussagen und Tätigkeiten der Grünen nicht ganz so davon ausgehn kann.

      Man muss nicht aus jeder Mücke,einen Elefanten machen. Genauso unsinnig ist es,über die Abkürzung Nafris zu urteilen. Das die Polizei Abkürzungen benutzt,ist nicht erst seit gestern bekannt und das man sich bei Twitter nur begrenzt äußern kann,ebenso. Nicht die ganze Polizeidienststelle Köln hat diese Mitteilung versendet,sondern nur eine einzelne Person. Morgen beschweren sich noch Ladendiebe,dass die Polizei diese Ladi nennt.




      Letztendlich...Alles richtig gemacht von der Polizei und wieder mal von den Grünen gezeigt bekommen,dass sie absolut nicht wählbar sind,vorallem da sie selbst bei Umwelt/Naturschutz nichts mehr gutes bringen,wobei das schon länger der Fall ist. (Um mal beim Thema zu bleiben)
    • FanMan schrieb:

      Erzwolf schrieb:

      Ausbeener schrieb:

      Es ist nichts passiert, also hat die Polizei nach meiner Meinung vieles richtig gemacht.
      Mit dem Argument könntest du es aber auch rechtfertigen, wenn die Polizei Leute die so aussähen, als kämen sie aus Nordafrika, einfach erschießen würden.
      Na dann wäre aber schon etwas passiert ... und zwar ungeheuerliches!!
      Ich persönlich finde ja, dass da jetzt schon ungeheuerliches passiert ist. Der Rassismus ist in der Gesellschaft etabliert, wird von den Behörden eingesetzt und von Politikern verteidigt. Glückwunsch AfD und Pegida.
    • Erzwolf schrieb:

      Mit dem Argument könntest du es aber auch rechtfertigen, wenn die Polizei Leute die so aussähen, als kämen sie aus Nordafrika, einfach erschießen würden.
      Genau Polemik ist das was bei diesem Thema zur richtigen Lösung beitragen kann!


      Ich seh es ähnlich wie Ausbeener: im endeffekt konnte die Polizei nur verlieren, egal was sie macht. aber das gewählte mittel(große präsenz und kontrollen(ob anlassbezogen oder preventiv)verdächtiger personengruppen) ist angemessen gewesen und nicht diskriminierend oder gar rechtswidrig(der bereich gilt als "gefährlicher ort im sinne der PolG").

      was ich nicht verstehen kann ist, wie man als "nordafrikanisch" aussehende Gruppe unbedingt silvester 2016/17 am Kölner HBF feiern muss, gibt ja auch keine anderen alternativen. und wenn es sein mußte soll man sich auch nicht beschweren wenn man kontrolliert wurde.
      Es wurden übrigens genauso gruppen kontrolliert die nach rechter szene aussahen. und da ich eher so eingestuft werden würde als als Nafri, hätte ich auch keine probleme mit kontrolle meiner papiere gehabt.
    • Erzwolf schrieb:

      FanMan schrieb:

      Erzwolf schrieb:

      Ausbeener schrieb:

      Es ist nichts passiert, also hat die Polizei nach meiner Meinung vieles richtig gemacht.
      Mit dem Argument könntest du es aber auch rechtfertigen, wenn die Polizei Leute die so aussähen, als kämen sie aus Nordafrika, einfach erschießen würden.
      Na dann wäre aber schon etwas passiert ... und zwar ungeheuerliches!!
      Ich persönlich finde ja, dass da jetzt schon ungeheuerliches passiert ist. Der Rassismus ist in der Gesellschaft etabliert, wird von den Behörden eingesetzt und von Politikern verteidigt. Glückwunsch AfD und Pegida.
      Ist das jetzt dein Beitrag zum Wettbewerb "Labertasche des Jahres 2017"? Nur mal angemerkt, damit kommst du nicht mal in den Recall.
    • Ausbeener schrieb:


      Die Polizei kann doch bei solchen Situationen machen was sie will, es ist sowieso falsch. Kontrolliert man viel, dann wird über die vielen Kontrollen geschimpft. Kontrolliert man wenig oder ist nicht anwesend dann wird da auch ein Strick draus gedreht. Es ist nichts passiert, also hat die Polizei nach meiner Meinung vieles richtig gemacht.

      Sehe ich auch so, nur gibt's da drei Sachen, die mir eben auch wichtig sind - z.T. gerade deswegen, weil ich es der Polizei einfacher machen möchte.

      Erstens, schwieriger Job hin oder her, Persilscheine können auch der Polizei nicht ausgestellt werden. Kritik pauschal abzuschmettern, wie das teilweise geschieht, hilft der Polizei nicht weiter.

      Zweitens, der Wind, der für die Polizei gerade günstig weht, kann ihr unverschuldet bei einem anderen Thema ins Gesicht wehen. Man sollte die Arbeit der Polizei nicht danach bewerten, ob die Betroffenen im Augenblick beliebter oder unbeliebter als die Polizei sind.

      Drittens sollten Debatten im Interesse der Polizei ehrlicher geführt werden. Die Behauptung "Wie haben doch nur die Auffälligen kontrolliert" klingt für mich nach einer Schutzbehauptung - nicht nur für die Polizei, sondern auch für diejenigen, die ganz gerne sehen, dass "Nafris" kontrolliert werden, aber das nicht aussprechen wollen, weil das nicht ins eigene Weltbild passt.
      "I guess football has always been a barometer of the times: the takeover of Manchester United was a perfect manifestation of the unacceptable face of modern capitalism." - Jarvis Cocker.
    • Emmitt schrieb:

      Erzwolf schrieb:

      Mit dem Argument könntest du es aber auch rechtfertigen, wenn die Polizei Leute die so aussähen, als kämen sie aus Nordafrika, einfach erschießen würden.
      Genau Polemik ist das was bei diesem Thema zur richtigen Lösung beitragen kann!

      Ich seh es ähnlich wie Ausbeener: im endeffekt konnte die Polizei nur verlieren, egal was sie macht. aber das gewählte mittel(große präsenz und kontrollen(ob anlassbezogen oder preventiv)verdächtiger personengruppen) ist angemessen gewesen und nicht diskriminierend oder gar rechtswidrig(der bereich gilt als "gefährlicher ort im sinne der PolG").

      was ich nicht verstehen kann ist, wie man als "nordafrikanisch" aussehende Gruppe unbedingt silvester 2016/17 am Kölner HBF feiern muss, gibt ja auch keine anderen alternativen. und wenn es sein mußte soll man sich auch nicht beschweren wenn man kontrolliert wurde.
      Es wurden übrigens genauso gruppen kontrolliert die nach rechter szene aussahen. und da ich eher so eingestuft werden würde als als Nafri, hätte ich auch keine probleme mit kontrolle meiner papiere gehabt.
      Das ist genauso polemisch wie das Argument, es wäre nichts passiert, also hat die Polizei alles richtig gemacht.

      Du verstehst nicht, warum man als nordafrikanisch aussehende Gruppe am Kölner HBF feiern muss? Genauso kannst du fragen, warum man denn als Frau Silvester unbeding zum Kölner HBF muss.

      Ich finde es ja gut, dass die Polizei starke Präsenz gezeigt und auffällige und aggressive Personen kontrolliert hat. Mich stört nur ganz gewaltig, dass alleine ein rassistisches Merkmal ausgereicht hat um in die Gruppe der auffälligen und aggressiven Personen einsortiert zu werden. Da erwarte ich von der Polizei, dass sie da differenziert. Genauso beim Begriff Nafri. Einerseits sollen damit kriminelle Nordafrikaner gemeint sein, andererseits bezeichnet man alle Nordafrikaner so. Das sind rassisitsche Pauschalierungen, die in unserem Land einfach nichts verloren haben.
    • SaarEagle schrieb:

      Derek Brown schrieb:

      Vielleicht ist ihr größtes Problem einfach, dass sie kein Gespür dafür bewiesen hat, was gerade politisch opportun ist, und einfach mal nach ihren Überzeugungen ging. Wenn die Sicherheitslage als bedrohlich empfunden wird, neigt die Öffentlichkeit dazu, sich auf die Seite der Polizei zu stellen und dann auch nicht so genau hinzuschauen, was sie da macht. Wenn dann jemand Kritik übt, gewinnt er damit keinen Blumentopf.

      Die Polizei sagt, dass sie die Leute nur kontrolliert hat, weil die durch aggressives Verhalten aufgefallen sind. Das ist an sich erstmal gut so, nur sollte man da immer im Hinterkopf haben, dass genau die Erklärung ist, die amerikanische Polizisten auch immer vorbringen, wenn sie erklären, warum sie Schwarze kontrollieren: "Nein, die Hautfarbe habe natürlich nichts mit der Aktion zu tun gehabt." Das soll jetzt für die deutsche Polizei erstmal keine Unterstellung sein. Aber es ist Grund genug, da mal ein Auge drauf zu haben.

      Wenn man das macht, fällt schon auf, dass die Polizei eben keineswegs nur Leute kontrolliert hat, die aggressiv aufgetreten sind. Da waren Reporter unterwegs, die berichten, dass bei den Kontrollen einfach Leute aus der Menge rausgezogen wurden, weil sie Merkmale von Nordafrikanern hatten. Sozialarbeiter, die berichten, dass von ihnen begleitete Gruppen kontrolliert wurden, ohne dass die irgendwas getan hätten. Flüchtlinge, die berichten, dass sie an dem Abend drei Mal kontrolliert wurden, ohne dass sie etwas getan hätten. Das waren Leute, die sogar gut fanden, dass die Polizei da ihren Job gemacht hätte, aber ziemlich offensichtlich nicht randalierende Grabscher. Irgendwie scheint das alles nicht zur Behauptung, nur nach dem Verhalten der Leute gegangen zu sein, passen zu wollen.
      Nur Leute zu kontrollieren,die aggressiv auffallen,ist völliger Unsinn.
      Aber genau das ist es doch, was die Polizei behauptet hat. Wenn ich deinem Argument folge, hat die Polizei völlig unsinnig gehandelt.
      "I guess football has always been a barometer of the times: the takeover of Manchester United was a perfect manifestation of the unacceptable face of modern capitalism." - Jarvis Cocker.
    • Oha!
      Mich würde mal interessieren, ob auch Frauen kontrolliert wurden. Wenn das nicht der Fall ist, dann finde ich das als Mann diskriminierend.
      Wenn dann auch noch hauptsächlich jüngere Männer kontrolliert wurden, wird die Altergruppe diskriminiert.
      Wo ist denn das Problem?
      Wenn Hooligans negativ auffallen bei Fußballspielen, dann ist mir als Hooligan Look-a-Like bewusst, dass ich mehr Aufmerksamkeit von der Polizei bekomme.
      Wenn ich in ein anderes Land reise indem zuvor Deutsche negativ aufgefallen sind ist mir bewusst, dass ich da öfters als Deutscher kontrolliert werde.
      Und ganz ehrlich, ich bin sogar froh das besser kontrolliert wird. Ich möchte auch vor Intensivtäter geschützt werden, die den gleichen Pass oder das gleiche Geschlecht wie ich haben.

    • Das Problem ist, dass wenn das so einfach wäre, wie du das gerade darstellst, die Polizei doch genau so hätte argumentieren können. Hat sie aber wohlweislich nicht, denn die Lage ist eben nicht so einfach. Einfach alle Nordafrikaner in einen Topf zu schmeissen, ist genauso vernünftig wie alle Muslime, Italiener oder sonstwen in einen Sack zu stecken.
      "I guess football has always been a barometer of the times: the takeover of Manchester United was a perfect manifestation of the unacceptable face of modern capitalism." - Jarvis Cocker.
    • Derek Brown schrieb:

      SaarEagle schrieb:

      Derek Brown schrieb:

      Vielleicht ist ihr größtes Problem einfach, dass sie kein Gespür dafür bewiesen hat, was gerade politisch opportun ist, und einfach mal nach ihren Überzeugungen ging. Wenn die Sicherheitslage als bedrohlich empfunden wird, neigt die Öffentlichkeit dazu, sich auf die Seite der Polizei zu stellen und dann auch nicht so genau hinzuschauen, was sie da macht. Wenn dann jemand Kritik übt, gewinnt er damit keinen Blumentopf.

      Die Polizei sagt, dass sie die Leute nur kontrolliert hat, weil die durch aggressives Verhalten aufgefallen sind. Das ist an sich erstmal gut so, nur sollte man da immer im Hinterkopf haben, dass genau die Erklärung ist, die amerikanische Polizisten auch immer vorbringen, wenn sie erklären, warum sie Schwarze kontrollieren: "Nein, die Hautfarbe habe natürlich nichts mit der Aktion zu tun gehabt." Das soll jetzt für die deutsche Polizei erstmal keine Unterstellung sein. Aber es ist Grund genug, da mal ein Auge drauf zu haben.

      Wenn man das macht, fällt schon auf, dass die Polizei eben keineswegs nur Leute kontrolliert hat, die aggressiv aufgetreten sind. Da waren Reporter unterwegs, die berichten, dass bei den Kontrollen einfach Leute aus der Menge rausgezogen wurden, weil sie Merkmale von Nordafrikanern hatten. Sozialarbeiter, die berichten, dass von ihnen begleitete Gruppen kontrolliert wurden, ohne dass die irgendwas getan hätten. Flüchtlinge, die berichten, dass sie an dem Abend drei Mal kontrolliert wurden, ohne dass sie etwas getan hätten. Das waren Leute, die sogar gut fanden, dass die Polizei da ihren Job gemacht hätte, aber ziemlich offensichtlich nicht randalierende Grabscher. Irgendwie scheint das alles nicht zur Behauptung, nur nach dem Verhalten der Leute gegangen zu sein, passen zu wollen.
      Nur Leute zu kontrollieren,die aggressiv auffallen,ist völliger Unsinn.
      Aber genau das ist es doch, was die Polizei behauptet hat. Wenn ich deinem Argument folge, hat die Polizei völlig unsinnig gehandelt.
      Nicht die Polizei, nur die einzelne Person Pressesprecher ;) wo hingegen die Grünen alle mit einem Mund sprechen :whistling:
      KEIN WILLE TRIUMPHIERT
    • Also Entschuldigung, es gab nach den Vorfällen von 2015 insgesamt vielleicht eine Handvoll Verhaftungen bei über 1000 Anzeigen. Da finde ich es von der Polizei nur legitim, wenn man nun ein Jahr später am gleichen Tatort Personen kontrolliert, die prinzipiell in die Täterbeschreibung für die Verbrechen vom vergangenen Jahr passen.
      Gäbe es diese Vorgeschichte nicht, wäre es rassistisch, so macht es sich die Polizei vielleicht ein wenig zu leicht, aber es ist noch im Rahmen. Und wenn man das auch so kommuniziert hätte, hätte es wohl kaum einen solchen Aufschrei gegeben, aber das in Köln nicht richtig kommuniziert werden kann, weiß man ja auch schon seit einem Jahr.
      GNP1.de - die deutschsprachige Nummer 1 für MMA, K-1 und Co.

      From 2006 to 2016 known as Big O.

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    • Die Polizei macht es sich mE nicht leicht. Die wissen aber, dass eine Kontrolle, die auf rassischen Merkmalen basiert und dabei ziemlich pauschal ist, ziemlich stark nach Rassismus riecht. Deswegen legt nicht nur die Polizei, sondern z.B. auch so viele linksliberale Medien gerade Wert darauf, dass es nur noch dem Verhalten ging und nicht unauffällige Nordafrikaner kontrolliert wurden.
      "I guess football has always been a barometer of the times: the takeover of Manchester United was a perfect manifestation of the unacceptable face of modern capitalism." - Jarvis Cocker.
    • Derek Brown schrieb:

      SaarEagle schrieb:

      Derek Brown schrieb:

      Vielleicht ist ihr größtes Problem einfach, dass sie kein Gespür dafür bewiesen hat, was gerade politisch opportun ist, und einfach mal nach ihren Überzeugungen ging. Wenn die Sicherheitslage als bedrohlich empfunden wird, neigt die Öffentlichkeit dazu, sich auf die Seite der Polizei zu stellen und dann auch nicht so genau hinzuschauen, was sie da macht. Wenn dann jemand Kritik übt, gewinnt er damit keinen Blumentopf.

      Die Polizei sagt, dass sie die Leute nur kontrolliert hat, weil die durch aggressives Verhalten aufgefallen sind. Das ist an sich erstmal gut so, nur sollte man da immer im Hinterkopf haben, dass genau die Erklärung ist, die amerikanische Polizisten auch immer vorbringen, wenn sie erklären, warum sie Schwarze kontrollieren: "Nein, die Hautfarbe habe natürlich nichts mit der Aktion zu tun gehabt." Das soll jetzt für die deutsche Polizei erstmal keine Unterstellung sein. Aber es ist Grund genug, da mal ein Auge drauf zu haben.

      Wenn man das macht, fällt schon auf, dass die Polizei eben keineswegs nur Leute kontrolliert hat, die aggressiv aufgetreten sind. Da waren Reporter unterwegs, die berichten, dass bei den Kontrollen einfach Leute aus der Menge rausgezogen wurden, weil sie Merkmale von Nordafrikanern hatten. Sozialarbeiter, die berichten, dass von ihnen begleitete Gruppen kontrolliert wurden, ohne dass die irgendwas getan hätten. Flüchtlinge, die berichten, dass sie an dem Abend drei Mal kontrolliert wurden, ohne dass sie etwas getan hätten. Das waren Leute, die sogar gut fanden, dass die Polizei da ihren Job gemacht hätte, aber ziemlich offensichtlich nicht randalierende Grabscher. Irgendwie scheint das alles nicht zur Behauptung, nur nach dem Verhalten der Leute gegangen zu sein, passen zu wollen.
      Nur Leute zu kontrollieren,die aggressiv auffallen,ist völliger Unsinn.
      Aber genau das ist es doch, was die Polizei behauptet hat. Wenn ich deinem Argument folge, hat die Polizei völlig unsinnig gehandelt.

      Kannst du mir bitte sagen, wo die Polizei behauptet hat,dass sie ausschließlich Leute angesprochen hat,welche bereits aggressiv wurden,bzw. solch ein Verhalten gezeigt hätten? (also welche schon andere Leute angingen oder angepöbelt haben)
      Weil ich habe hier ein Bericht,indem der Polizeipräsident sagt, dass nicht nur das Aussehen der Leute,sondern auch die Größe der Gruppen, sowie deren Verhalten, ausschlaggebend war,wann jemand kontrolliert worden ist. Also einfach mehrere Faktoren immer eine Rolle gespielt haben. Wenn also eine größere reindeutsche Gruppe da war,die durch brüllen oder schubserei untereinander,auffiel, wurden die wohl auch kontrolliert. Nur die Frage ist,wie viel von diesen Gruppen waren,im Verhältnis zu den Nordafrikanischen Gruppen da? Kann hier ja sogutwie niemand sagen,da er ausschließlich nach irgendwelchen Berichten geht, bei denen auch Sachen mal gerne weggelassen werden. (egal jetzt zu welcher Hinsicht) Wurden im übrigen auch mehrere Deutsche am Abend verhaftet.

      Wenn am Abend eine Fahndung rausgegangen wäre, dass mehrere deutsche Pärchen, klauen würden, dann wären an dem Abend auch mehrere deutsche kontrolliert worden. Letztendlich ging man aber überwiegend danach,was man vorher rausgefunden hatte bzw was in der Vergangenheit passiert ist/wer dort die Täter waren,weil so einfach die höchste Wahrscheinlichkeit war, mögliche Täter erneut zu finden. Hier müssen sich die friedlichen Flüchtlinge dann bei den paar hundert Idioten vom letzten Jahr bedanken. Genauso wie,LuckySpike, das ideale Beispiel gebracht hatte,bzgl. den Fussballfans. Wenns Sanktionen für den Verein bzw die gesamte Fanszene gibt,weile in paar Idioten sich nicht im Griff haben, dann bedank ich mich bei denen und nicht, bei dem,der sie auferlegt. Weil dieser letztendlich nur versucht, dass soetwas nicht nocheinmal vorkommt,um alle zu schützen.

      Das es immer wieder mal welche gibt,die ihre Macht ausnutzen,kann vorkommen. Gibts in jeder Branche,nicht nur bei der Polizei und nicht nur in Deutschland. Dies ist dann auch zu verurteilen. Es wurden aber auch keine Nordafrikaner grundlos verhaftet,niedergeknüppelt oder grundlos Platzverbot erteilt,weil der jeweilige Polizist gerade Bock hatte,seine rassistische Seite auszuleben.
    • Erzwolf schrieb:

      Du verstehst nicht, warum man als nordafrikanisch aussehende Gruppe am Kölner HBF feiern muss? Genauso kannst du fragen, warum man denn als Frau Silvester unbeding zum Kölner HBF muss.
      Bitte genauer lesen, ich bezog mich explizit auf dieses Silvester! und ja ich wäre als frau dieses jahr auch nicht dahin gefahren um zu feiern, wenn die polizei im vorfeld gesagt hätte "wir kommen mit dem personal vom lezten jahr hier prima aus".

      LuckySpike schrieb:

      Wenn Hooligans negativ auffallen bei Fußballspielen, dann ist mir als Hooligan Look-a-Like bewusst, dass ich mehr Aufmerksamkeit von der Polizei bekomme.
      passt bei mir auch ganz gut, ich würd mal behaupten ich fahr dann auch nicht mit einer gruppe die so ausieht zum auswärtsspiel nach köln(als gladbachanhänger) und beschwer mich nachher das die böse polizei uns geleitschutz ins stadion und auch wieder zurück gibt, weil es mir vorher klar ist das das passiert und ich dann halt abwegen muß ob ich das will oder nicht(inkl. etwaiiger personenfeststellungen).

      übrigens hielt ich den begriff Nafri für abkürzung von Nordafrikaner, dass da noch intensivtäter dranhängt wußte ich vor drei tagen noch nicht, macht aber keinen großen unterschied zu den handhabungen der polizei mit diesem begriff da er intern einfach usus ist/war. Es gibt mit sicherheit genug andere begriffe die so gebraucht werden, aber im moment keinen interessieren.

      natürlich sollte eine solche einstufung nicht generell für jeden "der so aussieht" verwendet werden, aber noch fehlt jeglicher beweis dafür das damit alle gemeint waren und nicht nur die auffälligen.

      Erzwolf schrieb:

      Mich stört nur ganz gewaltig, dass alleine ein rassistisches Merkmal ausgereicht hat um in die Gruppe der auffälligen und aggressiven Personen einsortiert zu werden.
      wo wurde das festgelgt? es ist einfach nur eine annahme das dem so war. du kannst dies nicht belegen , wie ich natürlich auch andersrum es nicht belegen kann das es nicht so war.
      Nenn mich blauäugig, aber im zweifel glaub ich da mal der polizei.
    • SaarEagle schrieb:

      Letztendlich sind für mich die (voraussichtlichen) Opfer noch wichtiger,als die Täter.
      Wo war denn hier bisher die Rede von Tätern? Oder wolltest du eigentlich sagen, dass dir potenzielle Opfer wichtiger sind als potenzielle Täter? Und anhand welcher Kriterien unterscheidest du die einen von den anderen? Ist man nicht bereits Opfer, wenn man aufgrund seines Aussehens zum potenziellen Täter gestempelt und entsprechend bezeichnet und behandelt wird?
    • SaarEagle schrieb:

      Wurden im übrigen auch mehrere Deutsche am Abend verhaftet.
      Vorhin was von 92 Festnahmen gelesen, darunter 16 Deutsche. Nuff said.

      Dass sich die Polizei dafür rechtfertigen muss, Nordafrikaner genauer unter die Lupe genommen zu haben ist nach den Geschehnissen vom letzten Jahr ja wohl ein Witz.
      Ebenso sich über "Nafri" so künstlich aufzuregen.
    • LuckySpike schrieb:

      Oha!
      Mich würde mal interessieren, ob auch Frauen kontrolliert wurden. Wenn das nicht der Fall ist, dann finde ich das als Mann diskriminierend.
      Wenn dann auch noch hauptsächlich jüngere Männer kontrolliert wurden, wird die Altergruppe diskriminiert.
      Wo ist denn das Problem?
      Wenn Hooligans negativ auffallen bei Fußballspielen, dann ist mir als Hooligan Look-a-Like bewusst, dass ich mehr Aufmerksamkeit von der Polizei bekomme.
      Wenn ich in ein anderes Land reise indem zuvor Deutsche negativ aufgefallen sind ist mir bewusst, dass ich da öfters als Deutscher kontrolliert werde.
      Und ganz ehrlich, ich bin sogar froh das besser kontrolliert wird. Ich möchte auch vor Intensivtäter geschützt werden, die den gleichen Pass oder das gleiche Geschlecht wie ich haben.

      Du suchast es dir aber selber aus optisch einen Hool aus dir zu machen.
      Deine Hautfarbe suchst du dir aber nicht aus. Grooooooßer Unterschied.

      Ferner: Es ist doch nicht von der Hand zu weisen, dass die Abkürzung mehr als unglücklich gewählt ist. Wenn ich damit eine Volksgruppe SOWIE einen strafrechtlichen Teil dieser Volksgruppe gleichermaßen abkürze ist das verachtent.
      Es geht mir nicht um Abkürzungen an sich. Diese sind völlig normal und auch richtig. Aber eine friedliche Bevölkerungsgruppe und deren straffällige "Kollegen" gleichzusetzen zeugt von Dummheit.
      Solch eine Abkürzung dann auch noch im Social Media zu nutzen zeigt, dass da nicht die hellsten und feinfühligsten Köpfe am Werk sind.
    • Dir ist aber schon die Statistik mit den Straftaten bekannt oder. Da tummelt sich der Magreb aber weit oben. Zumal mit Nafri ja nur eine bestimmte Gruppe der Nordafrikaner gemein ist. Ich nenne das eher gelungene Differenzierung. Da sollte man die Polizei auch mal loben, denn so feinfühlig sind die nicht immer. Sagen zumindest die Ultras.
    • Silversurger schrieb:

      SaarEagle schrieb:

      Letztendlich sind für mich die (voraussichtlichen) Opfer noch wichtiger,als die Täter.
      Wo war denn hier bisher die Rede von Tätern? Oder wolltest du eigentlich sagen, dass dir potenzielle Opfer wichtiger sind als potenzielle Täter? Und anhand welcher Kriterien unterscheidest du die einen von den anderen? Ist man nicht bereits Opfer, wenn man aufgrund seines Aussehens zum potenziellen Täter gestempelt und entsprechend bezeichnet und behandelt wird?
      Mal wieder unterschiedlicher Meinung. ;)
      Wenn ich nach einem Verbrechen in eine Polizeikontrolle komme die nach einem blauen Fluchtfahrzeug fahnden und mein Fahrzeug blau ist, dann werde ich kontrolliert und andere nicht.
      Dann macht die Polizei ihre Arbeit und ich empfinde mich nicht als Opfer.
      In den 80er stand irgendwann zwei Polizisten vor meiner Haustür. Sie fragten, ob ich der Halter eines BMWs bin, was ich bestätigte.Daraufhin hatte sie mich nach der Farbe des Fahrzeuges gefragt und ich sagte rot. Daraufhin hatten sie sich bedankt und sagten, dass sie nach einem grünen BMW suchen. Alles gut,denn die Polizei macht ihre Arbeit.
      Was die Nachbarn daraus machten war schlimm, denn plötzlich war ich für beschädigte Autos schuldig oder Verbrechen Unterschlupf zu geben. Es macht Spaß, wenn man Sonntagsmorgen nach einem Diskobesuch um 8:00 Uhr die Tür öffnen muss,da die Nachbarn mal wieder etwas behaupten.
      Nochmal, nicht die Polizei war schuld!

      freshprince85 schrieb:

      LuckySpike schrieb:

      Oha!
      Mich würde mal interessieren, ob auch Frauen kontrolliert wurden. Wenn das nicht der Fall ist, dann finde ich das als Mann diskriminierend.
      Wenn dann auch noch hauptsächlich jüngere Männer kontrolliert wurden, wird die Altergruppe diskriminiert.
      Wo ist denn das Problem?
      Wenn Hooligans negativ auffallen bei Fußballspielen, dann ist mir als Hooligan Look-a-Like bewusst, dass ich mehr Aufmerksamkeit von der Polizei bekomme.
      Wenn ich in ein anderes Land reise indem zuvor Deutsche negativ aufgefallen sind ist mir bewusst, dass ich da öfters als Deutscher kontrolliert werde.
      Und ganz ehrlich, ich bin sogar froh das besser kontrolliert wird. Ich möchte auch vor Intensivtäter geschützt werden, die den gleichen Pass oder das gleiche Geschlecht wie ich haben.
      Du suchast es dir aber selber aus optisch einen Hool aus dir zu machen.
      Deine Hautfarbe suchst du dir aber nicht aus. Grooooooßer Unterschied.

      Ferner: Es ist doch nicht von der Hand zu weisen, dass die Abkürzung mehr als unglücklich gewählt ist. Wenn ich damit eine Volksgruppe SOWIE einen strafrechtlichen Teil dieser Volksgruppe gleichermaßen abkürze ist das verachtent.
      Es geht mir nicht um Abkürzungen an sich. Diese sind völlig normal und auch richtig. Aber eine friedliche Bevölkerungsgruppe und deren straffällige "Kollegen" gleichzusetzen zeugt von Dummheit.
      Solch eine Abkürzung dann auch noch im Social Media zu nutzen zeigt, dass da nicht die hellsten und feinfühligsten Köpfe am Werk sind.
      Ich habe Beispiele genannt für unterschiedliche Geschlechter, unterschiedliche Staatsbürgerschaften, unterschiedliches Aussehen und du reduzierst das auf die Hautfarbe.
      Wären die Verbrechen in der vorletzten Silvesternacht von Einheimischen begannen, hätte sich keiner beschwert, dass keine ausländich aussehenden Personen kontrolliert werden.
      Lasst die Polizei ihre Arbeit machen und, und das stört mich sehr in unserer Gesellschaft,die ganzen nicht perfekten Typen sollen aufhören von ihren Mitmenschen Perfektionismus zu verlangen.

    • Silversurger schrieb:

      SaarEagle schrieb:

      Letztendlich sind für mich die (voraussichtlichen) Opfer noch wichtiger,als die Täter.
      Wo war denn hier bisher die Rede von Tätern? Oder wolltest du eigentlich sagen, dass dir potenzielle Opfer wichtiger sind als potenzielle Täter? Und anhand welcher Kriterien unterscheidest du die einen von den anderen? Ist man nicht bereits Opfer, wenn man aufgrund seines Aussehens zum potenziellen Täter gestempelt und entsprechend bezeichnet und behandelt wird?
      Willst du also damit sagen,dass alle die von der Polizei kontrolliert werden, potenzielle Täter sind? So wie ich bisher erfahren habe, ist keiner der Nordafrikaner oder sonst wer,der nichts verbrochen hat, am Sonntag, wie ein Täter behandelt worden,sondern es sind lediglich die Ausweise usw. kontrolliert worden. Also etwas,was eigentlich recht üblich ist und auch täglich, mehrere Deutsche trifft. Das Problem von einigen ist nur,dass sie es zu engstirnig sehn. Wenn paar Tage vorher ein Schmuckhändler von einem Südländer überfallen wird, dann ist ja wohl klar,dass man die Tage drauf, mehrere Südländer anhält und überprüft,ob die jenige Person damit in Frage kommen könnten. Grundsätzlich hat das nichts mit der Nationalität zu tun. Das ist genau das gleiche, wenn ein Audi A4 einen Unfall begeht und Fahrerflucht macht, dann werden die Tage drauf halt mal ein paar Audi A4 Fahrer überprüft.

      Ihr wisst ja gar nicht,wie die Polizei vorher ermittelt hat und was sie rausgefunden hat (oder am Abend). Und anhand der ganzen Sachen legen sie auch fest, wen sie überprüfen und auf welche Muster sie achten. Das bei größeren Gruppen immer mal welche dabei sind,die aus der Spur treten und dann scheiße bauen ist klar. Ob das jetzt Nordafrikaner sind oder Deutsche. Euer Problem ist nur,dass ihr so macht,als wären wirklich absolut nur Nordafrikaner überprüft worden und die deutschen konnten nebendran alles machen. Das war jedoch nicht der Fall gewesen. Warum soll die Polizei alles von 2015/16 vergessen und den Abend von komplett neu aufrollen. Ich sags nochmal,wenn damals nur Deutsche scheiße gebaut hätten,dann wären am Sonntag wohl auch kaum Nordafrikaner kontrolliert worden. (Edit: Denn,es ist doch schon wahrscheinlich,dass Leute,die damals ihren "Spaß" hatten, dann wieder aufkreuzen werden)


      Meine Frage, wie die Polizei den Abend letztendlich hätte planen sollen, so dass die Straftaten auch so gering geblieben wären,konnte mir keiner der "Polizeikritiker" bisher erklären.

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    • Raider11 schrieb:

      SaarEagle schrieb:

      Wurden im übrigen auch mehrere Deutsche am Abend verhaftet.
      Vorhin was von 92 Festnahmen gelesen, darunter 16 Deutsche. Nuff said.
      Dass sich die Polizei dafür rechtfertigen muss, Nordafrikaner genauer unter die Lupe genommen zu haben ist nach den Geschehnissen vom letzten Jahr ja wohl ein Witz.
      Ebenso sich über "Nafri" so künstlich aufzuregen.
      Was sollen die Verhaftungen denn bitte aussagen? Wir wissen doch aus der Forschung, dass die Zahl der Anzeigen/Verhaftungen oft einfach ein Ausdruck davon sind, wie Leute über Täter denken: Straftaten, die z.B. bei deutschen Jugendlichen mit dem Argument "die müssen sich die Hörner" abgetan werden, führen bei Ausländern oft zu Anzeigen, ohne dass die was anderes getan hätten.

      Wo nun der Beobachtungsschwerpunkt der Polizei lag, ist ja ziemlich offensichtlich. 98 Prozent der Kontrollierten am Kölner Hauptbahnhof stammten laut Polizei aus Nordafrika. Wenn man Journalisten vor Ort trauen darf, wurden alle verdächtig Aussehenden kontrolliert: Egal ob aggressiv oder nicht, in einer Gruppe unterwegs oder alleine. Das Auswahlkriterium war in der Praxis maßgeblich vom Äußeren bestimmt.
      "I guess football has always been a barometer of the times: the takeover of Manchester United was a perfect manifestation of the unacceptable face of modern capitalism." - Jarvis Cocker.
    • freshprince85 schrieb:

      LuckySpike schrieb:

      Oha!
      Mich würde mal interessieren, ob auch Frauen kontrolliert wurden. Wenn das nicht der Fall ist, dann finde ich das als Mann diskriminierend.
      Wenn dann auch noch hauptsächlich jüngere Männer kontrolliert wurden, wird die Altergruppe diskriminiert.
      Wo ist denn das Problem?
      Wenn Hooligans negativ auffallen bei Fußballspielen, dann ist mir als Hooligan Look-a-Like bewusst, dass ich mehr Aufmerksamkeit von der Polizei bekomme.
      Wenn ich in ein anderes Land reise indem zuvor Deutsche negativ aufgefallen sind ist mir bewusst, dass ich da öfters als Deutscher kontrolliert werde.
      Und ganz ehrlich, ich bin sogar froh das besser kontrolliert wird. Ich möchte auch vor Intensivtäter geschützt werden, die den gleichen Pass oder das gleiche Geschlecht wie ich haben.
      Du suchast es dir aber selber aus optisch einen Hool aus dir zu machen.
      Deine Hautfarbe suchst du dir aber nicht aus. Grooooooßer Unterschied.

      Ferner: Es ist doch nicht von der Hand zu weisen, dass die Abkürzung mehr als unglücklich gewählt ist. Wenn ich damit eine Volksgruppe SOWIE einen strafrechtlichen Teil dieser Volksgruppe gleichermaßen abkürze ist das verachtent.
      Es geht mir nicht um Abkürzungen an sich. Diese sind völlig normal und auch richtig. Aber eine friedliche Bevölkerungsgruppe und deren straffällige "Kollegen" gleichzusetzen zeugt von Dummheit.
      Solch eine Abkürzung dann auch noch im Social Media zu nutzen zeigt, dass da nicht die hellsten und feinfühligsten Köpfe am Werk sind.
      Manchmal hilft ein Perspektivwechsel.

      Geschlecht oder Hautfarbe kann man sich (im Prinzip) nicht aussuchen, Kleidung oder Auto schon. Deswegen ist es absurd, jemandem sein Geschlecht oder seine Hautfarbe vorzuwerfen.

      Aber andere Fragestellungen erfordern andere Kriterien. Aus Sicht eines Dritten (z. B. Polizei) kann es sich abhängig von der Fragestellung um völlig gleichwertige Kriterien handeln, beispielsweise wenn ein männlicher, dunkelhäutiger Fahrer eines grünen BWM mit blauer Jeans und beigem Pullover gesucht wird. Dementsprechend: Wenn man befürchtet, dass "Nordafrikanische Grapscher" oder "Dresdner Hooligans" ihr Unwesen treiben, dann kontrolliert man tendenziell keine schwedischen Speerwerferinnen und keine asiatische Reisegruppe. Wenn die Polizei meinen Ausweis sehen will, ist das zudem ein neutraler Akt. Das mag mal störend sein, wenn man in eine Verkehrskontrolle gerät, obwohl man ohnehin schon "spät dran" ist, ist aber zunächst einmal nur eine notwendige Begleiterscheinung des Umstandes, dass die Polizei ihre Arbeit verrichtet.

      Dementsprechend kann ich auch nicht nachvollziehen, was "verachtend" daran sein soll, eine "Volksgruppe" sowie "einen strafrechtlichen Teil dieser Volksgruppe" mit gleichartigen Abkürzungen zu belegen. Wer verachtet da wen weswegen? Zwei unterschiedliche Gegenstände mit dem gleichen Begriff zu belegen mag ungeschickt - wenn auch keineswegs unüblich - sein, aber "verachtend"?

      Meines Erachtens werden Begriffe wie "(menschen)verachtend" oder "rassistisch" leider in einem sehr weiten Sinne inflationär verwendet und damit in ihrer ursprünglichen Aussagekraft entwertet.