Regeländerungen

  • Ganz so krass würde ich es nicht sehen. Heute waren zwei Situationen wo der Pfiff sinnfrei war aber bei solchen Aktionen wie gegen Rodgers letztes Jahr ist es richtig was zu machen. Nur müssen die Refs das richtige Mass finden

    Barr ist doch nicht mal voll auf ihm gelandet, sondern noch seitlich abgerollt....


    Aber die Liga (und auch die Fans!) wollen halt lieber Rodgers als Huntley oder Kizer sehen...also werden wir wohl irgendwie damit leben müssen.

    Minnesota Vikings 2022:

    9:2....next up: clinch the division!

  • Barr ist doch nicht mal voll auf ihm gelandet, sondern noch seitlich abgerollt....
    Aber die Liga (und auch die Fans!) wollen halt lieber Rodgers als Huntley oder Kizer sehen...also werden wir wohl irgendwie damit leben müssen.

    Nun ja. Ich hatte schon das Gefühl er hat das gerne mitgenommen. Wie beschrieben man muss das richtige Maß finden

  • Diese Roughing the Passer Penaltys gehen mir so auf den Sack. Auch wenn es vlt etwas übertrieben ist: diese Regel beschädigt aus meiner Sicht unseren Sport.


    jedenfalls, wenn sie so ausgelegt werden wie heute bei Packers- Vikings. Cousins wurde doch gar nicht richtig erwischt. Sein Oberkörper war vollständig frei und Matthews oder wer das jetzt nochmal war, lag bestenfalls auf dem linken Bein Cousins'. Wo ist das 'mit dem überwiegenden Teil des Körpergewichts auf dem QB liegen ??'


    KLar sollen die Spieler geschützt werden , aber bald sind wir beim Basketball, wo nahezu jede Berührung ein Foul ist.

  • Erklärung des Refs: "es wurde nicht wegen 'full body weight' gepfiffen, sondern weil er ihn erst hochgehoben und dann auf den Boden geworfen hat" (
    http://www.1500espn.com/news/2…end-seeing-red-work-refs/ )


    Aha...



    Nun ja. Ich hatte schon das Gefühl er hat das gerne mitgenommen. Wie beschrieben man muss das richtige Maß finden

    Nicht mehr oder weniger als jeder Pass Rusher es sonst auch tut...bzw. getan hat.

    Minnesota Vikings 2022:

    9:2....next up: clinch the division!

  • Ich bin selbst nach gestern noch ein Befürworter dieser neuen "body weight"-Regelung. Es muss sich auf beiden Seiten ein wenig eingrooven, die Refs müssen es ordentlich callen und die Spieler das Tacklen besser verinnerlichen. Ich hab an den beiden Spieltagen auch schon mehrere Spieler gesehen die offensichtlich nach der neuen Regel getackled haben.


    Momentan ist das Verhältnis:
    falsch gecalled penalties > passrusher die es technisch nicht hinbekommen (kein Vorwurf meinerseits) > Leute die es scheinbar absichtlich weiter falsch machen


    Ich hab ja schon mal ausführlicher erklärt warum ich den Regeländerungswunsch der NFL nachvollziehen kann. Die wollen auch keine Weichei-NFL, was man schon daran erkennt, das normale runner immernoch getackled werden dürfen als gäbe es kein Morgen mehr. Sie versuchen halt die QBs im Spiel zu halten.

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    It is time for us to do what we have been doing and that time is every day.

  • Ich hab an den beiden Spieltagen auch schon mehrere Spieler gesehen die offensichtlich nach der neuen Regel getackled haben.

    Ich auch, aber da gab es teilweise trotzdem Strafen. Ich hoffe, dass groovt sich noch ein. Und damit meine ich bei einer vernünftigen Strafanwendung und nicht, dass einfach keiner mehr Richtung QB geht.

  • Tja die NFL könnte ein legales tackle am besten mit dem Clay hit gegen Cousins illustrieren, denn dieser führt ein tackle aus das natürlich (im Gegensatz zu den gezeigten Beispielen) dazu führen würde, das der Verteidiger mit seinem vollem Gewicht auf dem QB landet. Da macht der Verteidiger aber einen sichtbaren und erfolgreichen Versuch den QB von seinem Gewicht zu "verschonen", indem er sich mit dem Arm abstützt beim Fall (was ein Ref auch gut erkennen kann).

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    It is time for us to do what we have been doing and that time is every day.

  • Wer die Shootouts und 400+ Yards per Game sehen will, der kann mit der neuen Roughing-the-passer-Regel sicher gut leben. Der Sport wird absurd, wenn der QB keine "Angst" mehr vor einem Hit haben muss, aber die Show muss ja weitergehen.


    Naja, hoffen wir mal, dass sich das zumindest einigermaßen transparent und nachvollziehbar einspielt.


    Die Erwartung in einem so aggressiven Sport mit ebenso aggressiven Offensivspielern, die um jedes Yard kämpfen, den Defensespielern zumuten zu können, jederzeit Kontrolle über sich zu haben, es sich aber nicht auf das Spiel auswirken soll, ist meiner Meinung nach eine grobe Fehleinschätzung.


    Bei den Helmet to Helmet Hits bin ich absolut bei den Verantwortlichen der NFL, bei den body weight und "Hochhebe" Sacks empfinde ich eigentlich nichts anderes als Wut, hier wird der Sport kaputt gecallt.

  • Da macht der Verteidiger aber einen sichtbaren und erfolgreichen Versuch den QB von seinem Gewicht zu "verschonen", indem er sich mit dem Arm abstützt beim Fall (was ein Ref auch gut erkennen kann).

    Und der zweite Defensespieler wird auf den ausgestreckten Arm fallen und ihn brechen, aber hauptsache der QB kann weiterspielen. Finde ich armselig...


    Die meisten Verletzten sind bei den Linespielern zu finden, jede Saison, und dass sind selten Kleinigkeiten, meist Season ending. Ist auch kein Wunder, denn da prallen Kräfte aufeinander in einem kaum zu überschauenden "Gewusel", dazu noch "Friendly Fire" von hinten, aber dass ist ja egal, wird halt mit nem anderen Liner ersetzt...

  • http://www.espn.com/blog/nflna…ht-even-the-playing-field


    Packs mal hierein.
    Wie wieder ein bisschen Balance zwischen Offense und Defense hergestellt werden könnte.


    Ich durfte selber 3-4 Jahre Fan einer High Power Offense sein. das Jahr in die Broncos über Defense kamen hat mir - und nicht nur wegen dem SB am Ende- trotzdem um Meilen besser gefallen.


    ich hoffe die NFl setzt hier irgendwann an.


    Bleibt aber vermutlich ein Traum...


    So geht es bald nur noch darum wer am Ende den Ball hat..:(

    Bring Von Home

  • If Dallas runs the clock down and kicks a FG, the Eagles will be constrained by the remaining time on the clock. No time extension, even if the Eagles don't finish their possession or even get possession.

    Ging ein bisschen unter aufgrund des Tipp-In von Cooper, aber hätten die Cowboys die gesamten 10 Minuten der OT von der Uhr genommen, hätten die Eagles trotz FG-Regel keine weitere Chance gehabt auszugleichen. Und das war durchaus im Bereich des Möglichen: Man hatte 3rd & 8 an der PHI15, die 2 Minute Warning war vorbei. Erzielt man das First, läuft die Uhr fast komplett runter - wären noch ca. 25 Sekunden übrig geblieben für die Eagles, wenn sie beide Timeouts nehmen.


    Irgendwann wird genau das passieren.

    "Solche Kommentare diskreditieren sich selbst durch ihre eigene Bananigkeit"
    Mai Ti Nguyen-Kim (Wissenschaftsjournalistin)


    "We are nobodies underdog!"

    Mike McCarthy (Headcoach Dallas Cowboys)

  • Ging ein bisschen unter aufgrund des Tipp-In von Cooper, aber hätten die Cowboys die gesamten 10 Minuten der OT von der Uhr genommen, hätten die Eagles trotz FG-Regel keine weitere Chance gehabt auszugleichen. Und das war durchaus im Bereich des Möglichen: Man hatte 3rd & 8 an der PHI15, die 2 Minute Warning war vorbei. Erzielt man das First, läuft die Uhr fast komplett runter - wären noch ca. 25 Sekunden übrig geblieben für die Eagles, wenn sie beide Timeouts nehmen.
    Irgendwann wird genau das passieren.

    Sehe ich auch so. Die OT Regelung ist irgendwie suboptimal und die Liga weiß gefühlt selber nicht, was sie möchte.


    Dabei gäbe es eine Möglichkeit: jedes Tesm bekommt an der eigenen 25 den Ball, 5 Minuten Zeit. Ein Ballverlust der Offense beendet den Drive. Der Gegner hat dann aber die gleichen Chancen, startet also auch an der eigenen 25 mit 5 Minuten. Selbst wenn man in der gegneridchen Hälfte den Ball gewinnt oder der 4te Versuch scheitert. So gibt es absolute Chancengleichheit.

  • Sehe ich auch so. Die OT Regelung ist irgendwie suboptimal und die Liga weiß gefühlt selber nicht, was sie möchte.
    Dabei gäbe es eine Möglichkeit: jedes Tesm bekommt an der eigenen 25 den Ball, 5 Minuten Zeit. Ein Ballverlust der Offense beendet den Drive. Der Gegner hat dann aber die gleichen Chancen, startet also auch an der eigenen 25 mit 5 Minuten. Selbst wenn man in der gegneridchen Hälfte den Ball gewinnt oder der 4te Versuch scheitert. So gibt es absolute Chancengleichheit.

    Hat man dann aber nicht immer noch den Informationsvorteil, dass man weiß, ob man ein Field Goal oder Touchdown braucht? Oder würde dann nur ein Touchdown zählen, das könnte aber dann länger dauern?

  • Hat man dann aber nicht immer noch den Informationsvorteil, dass man weiß, ob man ein Field Goal oder Touchdown braucht? Oder würde dann nur ein Touchdown zählen, das könnte aber dann länger dauern?

    Ja und nein. Angenommen Team A schießt ein FG. Team B braucht also ein FG um wieder auszugleichen. Jedoch würde man nicht gewinnen. Um zu gewinnen braucht es in dem Falle ein TD von Team B. Jeder hat ja nur einen Ballbesitz.


    Der Infovorteil ist zugleich aber auch "Mehrbelastung", da man den Druck hat, mindestens den Score zu matchen.


    Das wäre wesentlich(!) besser als die jetzige Regel.

  • Ja und nein. Angenommen Team A schießt ein FG. Team B braucht also ein FG um wieder auszugleichen. Jedoch würde man nicht gewinnen. Um zu gewinnen braucht es in dem Falle ein TD von Team B. Jeder hat ja nur einen Ballbesitz.
    Der Infovorteil ist zugleich aber auch "Mehrbelastung", da man den Druck hat, mindestens den Score zu matchen.


    Das wäre wesentlich(!) besser als die jetzige Regel.

    Team B wäre ganz klar im Vorteil. Und es würde wahrscheinlich noch ein paar Unentschieden mehr geben.

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    Mike McCarthy (Headcoach Dallas Cowboys)

  • Warum ganz klar? Beide Teams können ohne Risiko ihre vierten Versuche ausspielen. Beide starten an ihrer 25, egal was vorher passierte.


    Team A kann problemlos ins Risiko gehen, da ein Turnover keine exzellente Feldposition für den Gegner bedeutet.


    Ich sehe nur einen Vorteil für Team B. A muss sich bei einem 4th down in FG Range entscheiden ob FG oder volles Risiko für einen TD. B kann reagieren und kann ohne Risiko in riskante 4th Downs in FG Range gehen. Mehr als verlieren geht nicht.


    Alternativ setzen wir die bekannten 2 Minute Drills ein.


    Runde 1: Team A startet an der eigenen 25. 2 Minuten Zeit.
    Danach Team B, wie vorgeschlagen auch an der eigenen 25.


    Danach Runde 2: Umgekehrte Reihenfolge. B startet, danach der Drive von A.


    Jedes Team bekommt 3 Timeouts (für die komplette OT).


    Macht dann 4 mal 2 Minuten = 8 Minuten. Jeder hat sicher 2 mal den Ball und gleiche Startbedingungen.

  • Ich würde es so lassen wie es ist nur auf 15 Minuten Verlängerung, statt 10

    SB50 Champion Anderson Barrett Brenner Brewer Bush Caldwell Colquitt Daniels T.Davis V.Davis Doss Ferentz Fowler Garcia Green C.Harris R.Harris Hillman Jackson Keo Kilgo Latimer Manning Marshall Mathis McCray McManus Miller Myers Nelson Nixon Norwood Osweiler Paradis Polumbus Ray Roby Sanders Schofield Siemian Smith Stewart Talib Thomas Thompson Trevathan Vasquez Walker Ward Ware Webster S.Williams Wolfe Anunike Bolden Bruton Clady Heuerman Sambrailo K.Williams


  • Ich sehe nur einen Vorteil für Team B. A muss sich bei einem 4th down in FG Range entscheiden ob FG oder volles Risiko für einen TD. B kann reagieren und kann ohne Risiko in riskante 4th Downs in FG Range gehen. Mehr als verlieren geht nicht.


    Aber genau dieser Vorteil ist einer, und es gibt auch nur genau diesen einen Vorteil für einen der beiden Teams. Es gibt keinerlei Ausgleich.


    Wir sehen das ja beim College Football. Dort war zwar die Siegchance des Zweitteams "nur" 55% in der Gesamtzeit, die letzten 15 bis 20 Jahre ging das aber auf knapp 60% hoch. Grund: Auch hier wurden die Offenses besser und das im Zweifelsfall zusätzliche 4th Down zum Ausspielen für den notwendigen TD war mehr wert.


    Bei der aktuellen NFL Regel hat jedes Team einen Vorteil: Team 1, weil es bei TD sofort gewinnt. Team 2, weil es weiß wenn es noch unbedingt ein FG scoren muss und daher dann immer das 4th Down ausspielen kann. In wie weit sich das ausgleicht, vermag ich noch nicht zu sagen. Für eine statistische Verteilung haben wir noch zu wenig Overtimes gehabt. Vielleicht kommt am Ende sogar dabei heraus, dass es unfair ist.


    Aber dein Vorschlag ist statistisch fast (da beim CFB an der gegnerischen statt an der eigenen 25 gestartet wird) eindeutig belegbar und auch nachvollziehbar, weil der eine Vorteil des Teams 2, mit keinerlei Vorteil des Teams 1 ausgeglichen werden kann, unfair.

  • Ok, sehe ich ein. Dann nimmt man das FG raus und in OT gibts nur TD und kein Score. Dann gibt es für A keinen einzigen Grund nicht auf Risiko zu gehen. Man kann immer den 4th ausspielen und ein Turnover kostet "nichts", da der Gegner die selben Startbedingen bekommt.


    Dann bleibt noch Vorschlag 2:


    2 Runden mit je 2 Minuten pro Offense. In Runde 1 fängt A an, in Runde 2 B.

  • Ok, sehe ich ein. Dann nimmt man das FG raus und in OT gibts nur TD und kein Score. Dann gibt es für A keinen einzigen Grund nicht auf Risiko zu gehen. Man kann immer den 4th ausspielen und ein Turnover kostet "nichts", da der Gegner die selben Startbedingen bekommt.
    Dann bleibt noch Vorschlag 2:


    2 Runden mit je 2 Minuten pro Offense. In Runde 1 fängt A an, in Runde 2 B.

    Dann wird es deutlich mehr Unentschieden geben. Das wäre eine Verschlimmbesserung.

    "Solche Kommentare diskreditieren sich selbst durch ihre eigene Bananigkeit"
    Mai Ti Nguyen-Kim (Wissenschaftsjournalistin)


    "We are nobodies underdog!"

    Mike McCarthy (Headcoach Dallas Cowboys)

  • Für die Play—Offs braucht man dennoch eine Regelung.
    Ich würde es bei der jetzigen Regelung belassen.

    Bei regular saison abschaffen.


    Und bei playoffs, würde ich einfach ein viertel dran hängen! Sollte es da wieder unentschieden stehen bekommt jedes team einmal den ball.

  • Und wenn das nicht gefruchtet hat, Fieldgoalschießen? ;)


    Ich finde die Overtimeregelung auch seit meiner Begeisterung für Football schlecht, aber um im Sinne der Sportart Entscheidungen für einen Sieger zu fällen, wird es auch bei Alternativen schwierig. Andersrum hat man bei jeder Art von Entscheidungen - ob Elfmeterschießen, Penaltyschießen etc. - immer eine Mannschaft, die anfangen muss und der folgende, der antritt, immer das Wissen, wie groß der Druck ist. Das geht einfach nicht anders. Aber beim Football ist das Gewinnen des Coin-Tosses dann doch ein für mich zu großer Faktor.


    Wenn man also einen Sieger finden möchte, finde ich es aber persönlich ebenso besser, wenn man es wie vorgeschlagen handhabt, jeweils startend von der eigenen 25 oder von mir aus auch 40 mit Zeit x (2 Minuten klingen ja nicht schlecht), nur TD zählt und das 2-3 mal abwechselnd, bis eine Mannschaft pro Durchgang mehr gescort hat, als die jeweils andere. Wobei Defensiv-Touchdown das Spiel in jedem Fall direkt entscheiden würde, so vermeidet man dann auch komplette Harakiri-Pässe, da im Hintergrund doch bei jedem Spielzug die Niederlage im Nacken sitzt.