Complete CFB Guide 4 Dummies plz

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Complete CFB Guide 4 Dummies plz

      Hi,
      wenn ich jetzt abseits der NFL auch CFB verfolgen möchte, wie komme ich da rein?
      Klingt doof, aber das ist total verwirrend .
      Big 12
      Pack 10
      Whatever
      40 "Ligen" genau so viele Bowls, von Sugar bis Bratkartoffel.
      Auch Wikipedia verwirrt mich hierbei mehr als zu helfen.

      Kann da mal jemand von 0 anfangen und die Strukturen erklären?
      Wäre richtig nett.
      Beste Grüße
    • Dann bin ich mal faul und verweiße auf folgenden Blog von korsakoff.
      Er hat sich bereits die Mühe gemacht den College Football etwas näher zu erklären.
      Sideline Reporter by korsakoff

      Ein paar Daten scheinen aber etwas veraltet zu sein, vieles hat sich natürlich geändert und wurde hier scheinbar nicht aktualisiert.
      Dennoch denke ich als Grundlage und Einstieg ganz hilfreich.

      In diesem Blog erscheinen natürlich regelmäßig auch aktuelle und zeitgemäße Kommentare / Beiträge, wie z.B. über die letzte Entscheidung bezüglich der College Football Playoffs.

      sidelinereporter.wordpress.com…ie-wuerfel-sind-gefallen/
      Immer schön den Ball hoch halten!
    • Nimmermehr schrieb:

      Hi,
      wenn ich jetzt abseits der NFL auch CFB verfolgen möchte, wie komme ich da rein?
      Klingt doof, aber das ist total verwirrend .
      Big 12
      Pack 10
      Whatever
      40 "Ligen" genau so viele Bowls, von Sugar bis Bratkartoffel.
      Auch Wikipedia verwirrt mich hierbei mehr als zu helfen.

      Kann da mal jemand von 0 anfangen und die Strukturen erklären?
      Wäre richtig nett.
      Beste Grüße

      Um es mal auf den kleinsten Nenner runterzubrechen - es gibt 5 Conferences die als die 'Big Five' gelten:

      Das ist im Westen die Pac12 (Pac = Pacific)
      Im Osten die ACC
      Im Südosten (hauptsächlich) die SEC (South-East)
      Im Nordosten die Big Ten (wobei Nebraska da auch zugehört, aber wie gesagt grob)
      Und im Bereich Texas/Oklahoma die Big12.

      Die anderen, kleineren Ligen haben kaum Chancen z.B. in die Playoffs zu kommen. Das Beste dieser Teams allerdings bekommt einen Platz in den sogennanten New Years Six Bowls. Das sind die wichtigsten Bowls der Saison. Dieses Jahr ist das UCF, welches unbesiegt bliebt, aber eben in einer kleineren Conference spielte (in dem Fall in der AAC).

      Für einen Bowl sind alle Teams berechtigt, die unter der Saison 6 Spiele gewinnen (von 12). Also .500 quasi. Es kann aber vorkommen, dass 6-6 Teams keinen Bowl spielen, weil es zu viele Teams gibt oder - was auch schon vorkam, ein 5-7 Team die Plätze auffüllen muss, wenn es nicht genug 'Bowl-eligible' Teams gibt.

      Die Bowls selber haben eigene Regeln, wer welches Team bekommt. Das aufzuführen ist kompliziert. Es kommt dabei auf Locations, Conferences und die Wertigkeit an. So spielen z.B. im Citrus Bowl immer ein SEC Team gegen ein Big Ten Team und zwar das Erste, was nicht von den New Years Six ausgewählt wird. Es kann aber auch vorkommen, dass man statt einem Big Ten Team ein ACC Team nimmt ... wie gesagt etwas kompliziert.

      Und so werden dann die Teams reihenweise für die Bowls ausgesucht.

      NEW YEARS SIX:
      Das sind die wichtigsten Bowls - hier spielen jedes Jahr die vier besten Teams in Semi-Finals die Playoffs aus, die Sieger dann im Finale gegeneinander. Sowie die anderen Champions, bzw höher gerankten Teams, sowie der Beste aus den kleinen Ligen. Und zwar wechseln sich diese Bowls in der Austragung der Playoffs ab.

      Die Bowls sind:
      Fiesta Bowl (in Tempe, Arizona)
      Orange Bowl (in Miami, Florida)
      Sugar Bowl (New Orleans, Louisiana)
      Rose Bowl (Pasadena, California)
      Cotton Bowl (Dallas, Texas)
      Peach Bowl (Atlanta, Georgia)

      Dieses Jahr sind die Playoffs im Sugar Bowl und im Rose Bowl. Nächstes Jahr im Orange und Cotton Bowl usw...

      Die anderen suchen je nach Örtlichkeit und Reihenfolge (auch das wechselt jährlich) die Teams aus, die dann in den Bowls spielen. Und nach den NEW YEARS SIX sind dann die anderen Bowl dran ihre Plätze zu füllen. Immer auf der Suche nach interessanten Paarungen und passend für die Örtlichkeit.
      "Jason Witten is the standard as a person and as a football player" (Jason Garrett)
    • Nimmermehr schrieb:

      :cursing:
      Ich sage doch .. Raketenwissenschaft studieren ist einfacher.. :D
      Fang' doch erst mal mit der Big Ten an. Wie der Name schon sagt, hat diese 12 Teams, (eine Umbenennung in Big 12 ist nicht möglich, diese gibt es schon, sie hat natürlich 10 Teams) ... :D

      Spaß beiseite, einfach mal so eine Saison mitnehmen, Spiele gucken, sich nette Rivalrys rauspicken, dann lernt man das ganze drumherum sehr schnell zu verstehen. College Football hat wohl jeden erstmal mit dem undurchsichtigen System erschlagen, aber wenn man sich etwas reinfuchst funktioniert das schneller als gedacht. Irgendwann hat man dann seine Lieblings-Teams, favorisiert einige Conferences (Offense-Fans sei z. B. die Big-12 empfohlen) usw. Und irgendwann findet man dann College Football schon etwas geiler, als die NFL. Mir geht es mittlerweile so.
    • Kann mich noch super an meinen Beginn im College Football erinnern......hatte keinen plan von nix, die ganzen divisionen und Teamnamen haben mich verwirrt, weiss noch wie ich nie verstanden habe was dieses UCLA UTEP USC UCF WSU etc etc bedeuten sollte :D
      Dazu noch die ganzen kleinen nummern vor den teamnamen......und warum war ein team besser obwohl 2 mal verloren als ein team das null niederlagne hatte :jeck: :paelzer: :bounce:
      Habe denn erstmal allen die daumen gedrückt die auf anhieb sympathisch waren.....alle teamnamen mit bears und tigers dazu :mrgreen:
    • Nimmermehr schrieb:

      hat sportsmania nicht auch college Football?

      whatever
      Ich werde kommende Saison
      Mal Notre Dame und Wake Forest verfolgen und dann berichten :thumbsup:
      Mit Notre Dame musst du dich dann auch gar nicht erst mit Conferences rumschlagen... :D
      "Jason Witten is the standard as a person and as a football player" (Jason Garrett)
    • LuckySpike schrieb:

      Nimmermehr schrieb:

      Wieso das schon wieder nicht? ?( ?(
      Verstehst du Frauen?College Football Season ist wie eine Frau. Man fühlt sich von ihr angezogen, verliebt sich und arrangiert sich mit ihr.
      Und Stück für Stück versteht man es besser. :mrgreen:
      Nur um exakt in dem Moment, als man dachte nun hätte man sie endgültig verstanden das Kartenhaus endgültig einstürzen zu lassen und man dabei drauf kommt, das man sie nie richtig verstanden hat, nie richtig verstehen wird, sie aber dennoch immer lieben wird. :tongue2:
      .... Suck again 2018 - We'll see... OK, Suck again 2018... :heul
    • Ich habe mal eine Frage, und zwar gibt es im College Football ja einige traditionsreiche rivalries.
      Wie sieht es aber mit den Beziehungen oder Verhältnissen von College Football zu NFL Teams aus?

      In den NFL Übertragungen wird darauf eigentlich nicht eingegangen, vereinzelt hat man mal gehört, dieser oder jener Spieler kenne die organization, da er mit seiner College Mannschaft auch schon auf dem Trainingsgelände oder unweit des Geländes unterwegs gewesen sei oder so.

      Praktisch, beispielsweise in Texas gibt es mehrere College Teams. Gibt es hier Besonderheiten, dass College Teams den Cowboys oder Texans näher stünden oder umgekehrt ein College Team eine von beiden Franchises gar nicht mag? Die Liste lässt sich lange fortsetzen, wäre Penn State eher den Eagles oder Steelers "zuzurechnen" und so weiter...

      Wäre interessant zu hören, ob es hier Besonderheiten gibt oder ob das völlig unabhängig voneinander ist, vielleicht hat hierzu jemand ja ein paar Erfahrungen ;)
    • justaround schrieb:

      Ich habe mal eine Frage, und zwar gibt es im College Football ja einige traditionsreiche rivalries.
      Wie sieht es aber mit den Beziehungen oder Verhältnissen von College Football zu NFL Teams aus?

      In den NFL Übertragungen wird darauf eigentlich nicht eingegangen, vereinzelt hat man mal gehört, dieser oder jener Spieler kenne die organization, da er mit seiner College Mannschaft auch schon auf dem Trainingsgelände oder unweit des Geländes unterwegs gewesen sei oder so.

      Praktisch, beispielsweise in Texas gibt es mehrere College Teams. Gibt es hier Besonderheiten, dass College Teams den Cowboys oder Texans näher stünden oder umgekehrt ein College Team eine von beiden Franchises gar nicht mag? Die Liste lässt sich lange fortsetzen, wäre Penn State eher den Eagles oder Steelers "zuzurechnen" und so weiter...

      Wäre interessant zu hören, ob es hier Besonderheiten gibt oder ob das völlig unabhängig voneinander ist, vielleicht hat hierzu jemand ja ein paar Erfahrungen ;)
      College Teams haben soweit ich weiss keine direkten Links zu NFL Teams...
      Es ist ja auch nicht so wie im College Recruting von den Highschools wo es schon darauf an kommt wo das College liegt.
      In der NFL macht es ja keinen Sinn jemanden aus einem bestimmten College zu draften nur weil es nicht weit entfernt ist.
      FF World Champion (2017, 2013, 2012)

      Record: 5 Time NFL-Talk Fantasy Football Champion

      Nagla.de/nfl.htm
    • Persönliche Links gibt's, und zwar meist über die Geschichte der Coaches/GMs/Ownwer.
      Meisten waren die selbst als Schüler auf Unis oder haben dort gearbeitet und deswegen gute Verbindungen zu diesen Instituten.
      Da ist es durchaus üblich dass unverhältnismäßig mehr Spieler von College X in einzelne Teams gedraftet werden, aber dann entscheidet auch die Leistung, denn am Ende ist das ganze ein Geschäft.
      Dazu muss man noch wissen dass der emotionale Bezug der Amis zu ihren Colleges wesentlich enger ist als in Europa. Man trägt den Collegenamen dort mit Stolz wie hierzulande nur Fussballtrikots getragen werden. Habe schon mehrmals persönlich gehört, dass wenn der Personalchef auf der selben Uni wie man selbt ist, die Chance auf eine Eintellung nach Bewerbungsgespräch steigen sollen.
      Es gilt auch zb.: fast als Pflicht wenn man einen gewissen Wohlstand erreicht hat, dass man seiner Uni etwas zurück gibt in Sachen Geld oder Sachspenden.

      Was auch noch interessant ist, sind die Coachingtrees (Trainerstammbäume) in denen man sieht, wer mit wem zusammenarbeitet, wer wen kennt, wessen Vater einen einmal den ersten Job angeboten hat usw. da kann natürlich auch die Grenze College/NFL überschritten werden.
      GO Irish!

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Rupi#57 ()

    • Enge Beziehungen von NFL-Franchises zu einzelnen lokalen Colleges kann man sicher teilweise unterstellen, das dürfte gerade dort der Fall sein, wo ein NFL-Team sich mit einem College das Stadion teilt (Steelers/Pitt Panthers z.B.). Auch ich habe aber den Eindruck, dass man insgesamt und historisch gesehen keine durchgängige Präferenz von NFL-Franchises für bestimmte (lokale) Colleges (oder umgekehrt) herleiten kann. Dies gilt gerade auch für den Draft, also die Wahl neuer Spieler, da muss man schon aus Eigeninteresse die (möglichst auch für sein Spielsystem) besten Spieler nehmen, egal woher. Das schließt aber nicht aus, dass in bestimmten Phasen besonders viele Spieler spezieller Colleges (ggf. auch aus der Nähe) dazu kommen. Bei "meinen" Redskins etwa scheint man aktuell in der Defense vorwiegend auf Spieler von Virginia Tech zu setzen (also einem College aus dem Einzugsbereich), was auch damit zu tun haben wird, dass deren ehemaliger DB-Coach nun bei den Redskins in gleicher Funktion wirkt und sie besonders gut kennt bzw. auch selbst recruited hat. Damit wären wir wieder bei den persönlichen Links, die bereits @Rupi#57 erwähnte. Eine besondere traditionelle Vorliebe der Redskins für ein bestimmtes lokales College habe ich noch nicht ausmachen können.
      Habe hier eine interessante Zusammenstellung aus dem dem Jahr 2013 gefunden, die die Frage aufgreift, welches NFL-Team sich bei welchem College (bis dahin) besonders häufig bedient hat. Ist nicht mehr taufrisch, aber dennoch recht aussagekräftig.