Veränderung Verhältnis zum Fußball

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    • Robbes schrieb:

      Der Content an sich hat sich im frei empfangbaren TV kaum verändert
      Wenn du nur einen Rückblick für 10 Jahre hast, kann das vielleicht stimmen. Aber in den 80ern und 90ern war Fußball bei den frei empfangbaren Sendern definitiv deutlich weniger vertreten wie heute. Wenn ich schon 3. und 4. Liga regelmäßig schauen kann sagt das viel darüber aus wohin sich der Fernsehmarkt entwicklet hat.

      Ich bin wie viele hier auch gesättigt, was zum einen am Alter liegen mag und zum anderen an den fehlenden Spannung(immer die gleichen vorne). Manman waren das zeiten als man sich auf den UEFA-Cup abend gefreut hat(egal welche deutsche mannschaft) und dann auch mitgefiebert hat(Euro-Eddy und CO).

      Heute guck ich nebenher noch einiges auf Sky(ende April dann nicht mehr), selbst bei "meiner" Mannschaft spiele ich oft nebenbei noch am PC oder der Playsi. Niederlagen werden noch mit einem leichten kopfschütteln abgenickt und gut ist.

    • Die Bundesliga hat in der Hinrunde der laufenden Spielzeit den zweitbesten Zuschauerschnitt ihrer Geschichte verbucht.

      Zu den 153 Spielen der ersten Saisonhälfte strömten durchschnittlich 43.429 Fans in die Stadien, nur in der Saison 2011/12 (44.345) waren es mehr. Im Vergleich zum Vorjahr (40.271) verzeichnete die Deutsche Fußball Liga (DFL) einen Anstieg um acht Prozent auf insgesamt 6.644.612 Zuschauer.

      Zurückzuführen sei der höhere Zuspruch vor allem auf den Aufstieg des VfB Stuttgart und von Hannover 96 und die dadurch erhöhte Stadionkapazität.

      Damit verbunden sei auch der leichte Rückgang des Zuschauerschnitts der 2. Bundesliga auf durchschnittlich 16.693 Fans pro Spiel (2016/17: 20.845). Die Stadionauslastung in der Bundesliga lag erneut bei über 90 Prozent.
    • Was willst du uns mit dem Zitat sagen? Dass das Interesse an Fußball steigt? Das geben die Daten nicht her: Der "leichte Rückgang des Zuschauerschnitts der 2. Bundesliga" sind stolze 20% und wiegt den Anstieg in der ersten Liga, dessen Gründe der unbekannte Autor ehrlich erklärt, mehr als auf.
    • Silversurger schrieb:

      Was willst du uns mit dem Zitat sagen? Dass das Interesse an Fußball steigt? Das geben die Daten nicht her: Der "leichte Rückgang des Zuschauerschnitts der 2. Bundesliga" sind stolze 20% und wiegt den Anstieg in der ersten Liga, dessen Gründe der unbekannte Autor ehrlich erklärt, mehr als auf.
      Nachdem sich hier im Thread offensichtlich mehr diejenigen äußern, deren Interesse nachgelassen hat und in den Medien diskutiert wird wie die Bundesliga wieder spannender gemacht werden kann, könnte man meinen dass das Interesse nachlässt. Dies ist jedoch nicht der Fall wenn man sich die Zuschauerzahlen anschaut.
      Auch die hier häufiger angesprochene Langeweile an der Spitze scheint die Fans nicht davon abzuhalten in die Stadien zu gehen.
    • Raider11 schrieb:

      Silversurger schrieb:

      Was willst du uns mit dem Zitat sagen? Dass das Interesse an Fußball steigt? Das geben die Daten nicht her: Der "leichte Rückgang des Zuschauerschnitts der 2. Bundesliga" sind stolze 20% und wiegt den Anstieg in der ersten Liga, dessen Gründe der unbekannte Autor ehrlich erklärt, mehr als auf.
      Nachdem sich hier im Thread offensichtlich mehr diejenigen äußern, deren Interesse nachgelassen hat und in den Medien diskutiert wird wie die Bundesliga wieder spannender gemacht werden kann, könnte man meinen dass das Interesse nachlässt. Dies ist jedoch nicht der Fall wenn man sich die Zuschauerzahlen anschaut.Auch die hier häufiger angesprochene Langeweile an der Spitze scheint die Fans nicht davon abzuhalten in die Stadien zu gehen.
      Ja weil zwei Teams wieder da sind, die einen hohen Schnitt generieren. Wie Surger sagt.

      Sollte der EffZeh und HSV absteigen wird das nächstes Jahr entsprechend weniger sein
      „Das offizielle Bewerbungspapier für die WM, das Bid-Buch an die Fifa, umfasste 1212 Seiten. Ich kann Ihnen sagen: Ich habe keine einzige davon gelesen. Ich habe das nur getragen, das war schwer genug.“

      Franz Beckenbauer im „Sky“-Interview über die Bewerbung für die WM 2006. (dpa)
    • Silversurger schrieb:

      Was willst du uns mit dem Zitat sagen? Dass das Interesse an Fußball steigt? Das geben die Daten nicht her: Der "leichte Rückgang des Zuschauerschnitts der 2. Bundesliga" sind stolze 20% und wiegt den Anstieg in der ersten Liga, dessen Gründe der unbekannte Autor ehrlich erklärt, mehr als auf.
      In Absoluten Zahlen kann man aber auch sagen: Das Interesse ist größer als es der Zuschauerschnitt suggeriert, weil die Stadien teilweise zu klein sind.
    • Raider11 schrieb:

      und in den Medien diskutiert wird wie die Bundesliga wieder spannender gemacht werden kann
      Das ist meiner Meinung nach aber nur ein Sturm im Wasserglas. Geändert werden wird da wohl eher nix. Da müsste schon ein rapider Zuschauerschwund einsetzen und der zeichnet sich nicht ab
      „Das offizielle Bewerbungspapier für die WM, das Bid-Buch an die Fifa, umfasste 1212 Seiten. Ich kann Ihnen sagen: Ich habe keine einzige davon gelesen. Ich habe das nur getragen, das war schwer genug.“

      Franz Beckenbauer im „Sky“-Interview über die Bewerbung für die WM 2006. (dpa)
    • Man sollte aber auch mal betrachten, wer in der heutigen Zeit in die Stadien pilgert. Ohne es belegen zu können habe ich das Gefühl, dass deutlich mehr Leute aufgrund des ganzen Eventcharakters und der Tatsache, dass Fußball "in" ist, zu den Spielen gehen, nicht weil sie glühende Anhänger des Vereins sind.

      So kommt es mir zumindest häufig vor. Natürlich ist ein Großteil mit Herz und Seele dabei, aber es kommen gefühlt auch viele ohne klare Zugehörigkeit. Dazu ist es in den meisten Stadien ja mittlerweile so, dass eine Tribüne fast komplett für VIPs oder Firmenkunden reserviert ist. Diese Gäste sind auch nicht immer Fan der spielenden Vereine.
      BMG - CANUCKS - GIANTS - DOLPHINS
    • Niklas schrieb:

      Man sollte aber auch mal betrachten, wer in der heutigen Zeit in die Stadien pilgert. Ohne es belegen zu können habe ich das Gefühl, dass deutlich mehr Leute aufgrund des ganzen Eventcharakters und der Tatsache, dass Fußball "in" ist, zu den Spielen gehen, nicht weil sie glühende Anhänger des Vereins sind.

      So kommt es mir zumindest häufig vor. Natürlich ist ein Großteil mit Herz und Seele dabei, aber es kommen gefühlt auch viele ohne klare Zugehörigkeit. Dazu ist es in den meisten Stadien ja mittlerweile so, dass eine Tribüne fast komplett für VIPs oder Firmenkunden reserviert ist. Diese Gäste sind auch nicht immer Fan der spielenden Vereine.
      Das dürfte der DFL aber ziemlich egal sein, solange die Stadien voll sind. Sind halt andere zeiten
      „Das offizielle Bewerbungspapier für die WM, das Bid-Buch an die Fifa, umfasste 1212 Seiten. Ich kann Ihnen sagen: Ich habe keine einzige davon gelesen. Ich habe das nur getragen, das war schwer genug.“

      Franz Beckenbauer im „Sky“-Interview über die Bewerbung für die WM 2006. (dpa)
    • Das mit der Stadionauslastung wird von DFB und DFL ja nicht ohne Grund so gerne betont. Wenn man dann aber sieht das mit Leverkusen, Augsburg, Hoffenheim, Wolfsburg, Mainz und Freiburg sechs kleine Stadien in der Bundesliga sind (in der letzten Saison mit Darmstadt und Ingolstadt sogar acht), kommt man auch auf über 90% Auslastung.

      Stellst du den sechs oder acht Vereinen ein Stadion mit 50 oder 60.000 Plätzen hin, kommen trotzdem nur 25 bis 30.000. und schon zählt das Argument Auslastung nicht mehr.

      Wenn man jetzt Stuttgart und Hannover mit den größeren Stadien raus nimmt aus der Statistik und die letztjährigen Absteiger Darmstadt und Ingolstadt auch, dann sind die Zuschauerzahlen rückläufig!

      Darmstadt und Ingolstadt hatten zusammen in der letzten Saison einen Zuschauerschnitt von ca. 31.000 .

      Stuttgart und Hannover haben zusammen bisher einen Schnitt von ca. 97.000 .

      Wenn man die Zuschauerzahlen der 16 Erstligisten nimmt, die letzte und diese Saison dabei sind, kommt man auf ca. 130.000 Zuschauer weniger als letzte Saison.

      Dazu kommt das Stuttgart und Hannover erheblich mehr Auswährtsfans mitbringen, als Darmstadt und Ingolstadt. Zieht man die im Vergleich zur letzten Saison mit ab, haben wir diese Saison ein Zuschauerrückgang der 16 Vereine von mindestens 150.000 !
    • Go Packs 96 schrieb:

      Das mit der Stadionauslastung wird von DFB und DFL ja nicht ohne Grund so gerne betont. Wenn man dann aber sieht das mit Leverkusen, Augsburg, Hoffenheim, Wolfsburg, Mainz und Freiburg sechs kleine Stadien in der Bundesliga sind (in der letzten Saison mit Darmstadt und Ingolstadt sogar acht), kommt man auch auf über 90% Auslastung.

      Stellst du den sechs oder acht Vereinen ein Stadion mit 50 oder 60.000 Plätzen hin, kommen trotzdem nur 25 bis 30.000. und schon zählt das Argument Auslastung nicht mehr.

      Wenn man jetzt Stuttgart und Hannover mit den größeren Stadien raus nimmt aus der Statistik und die letztjährigen Absteiger Darmstadt und Ingolstadt auch, dann sind die Zuschauerzahlen rückläufig!

      Darmstadt und Ingolstadt hatten zusammen in der letzten Saison einen Zuschauerschnitt von ca. 31.000 .

      Stuttgart und Hannover haben zusammen bisher einen Schnitt von ca. 97.000 .

      Wenn man die Zuschauerzahlen der 16 Erstligisten nimmt, die letzte und diese Saison dabei sind, kommt man auf ca. 130.000 Zuschauer weniger als letzte Saison.

      Dazu kommt das Stuttgart und Hannover erheblich mehr Auswährtsfans mitbringen, als Darmstadt und Ingolstadt. Zieht man die im Vergleich zur letzten Saison mit ab, haben wir diese Saison ein Zuschauerrückgang der 16 Vereine von mindestens 150.000 !
      Interessant :earl:

      Wenn man den Unterschied im Zuschauerschnitt zur Vorsaison in Liga 1 (ca. + 3.000) und 2 (ca. - 4.000) direkt mit den Aufsteigern Stuttgart und Hannover in Verbindung bringt (zusammen also insgesamt ca. - 1.000) und mit der Anzahl der Spiele in einer Liga (153) mal nimmt kommt man in etwa auf das gleiche Ergebnis :) ich hoffe mich hat wer verstanden :mrgreen:
      KEIN WILLE TRIUMPHIERT
    • Nun ja wenn dann aber mal ein Fussballprofi einen ehrlichen Satz raus haut dann kann er die Sekunden bis zum medialen Shitstorm zählen. Ganz ehrlich, ich kann jeden Profi verstehen, der nur Standard von sich gibt
      „Das offizielle Bewerbungspapier für die WM, das Bid-Buch an die Fifa, umfasste 1212 Seiten. Ich kann Ihnen sagen: Ich habe keine einzige davon gelesen. Ich habe das nur getragen, das war schwer genug.“

      Franz Beckenbauer im „Sky“-Interview über die Bewerbung für die WM 2006. (dpa)
    • Ausbeener schrieb:

      ich kann jeden Profi verstehen, der nur Standard von sich gibt
      Da stimme ich dir absolut zu. Dennoch sind diese ehrlichen Emotionen natürlich etwas das man als Fan sehen will, wo man mitgeht. Das ist nicht das grosse Problem, aber es ist eines der vielen Puzzlestücke warum sich der ein oder andere Fan eben nicht mehr so sehr mit den Bundesligaprofis assoziieren kann.
      RAIDER NATION - the team’s roots might be in Oakland, but this is California’s NFL team.
    • trosty schrieb:

      Ausbeener schrieb:

      ich kann jeden Profi verstehen, der nur Standard von sich gibt
      Da stimme ich dir absolut zu. Dennoch sind diese ehrlichen Emotionen natürlich etwas das man als Fan sehen will, wo man mitgeht. Das ist nicht das grosse Problem, aber es ist eines der vielen Puzzlestücke warum sich der ein oder andere Fan eben nicht mehr so sehr mit den Bundesligaprofis assoziieren kann.
      Ja völlig richtig. Das ist aber erstmal ein Medienproblem mMn. Wenn sich da was ändern würde, wären wahrscheinlich die Spieler auch wieder auskunftsfreudiger. Aber ich bezweifle das sich bei der Vielzahl an Medien da was ändert.
      „Das offizielle Bewerbungspapier für die WM, das Bid-Buch an die Fifa, umfasste 1212 Seiten. Ich kann Ihnen sagen: Ich habe keine einzige davon gelesen. Ich habe das nur getragen, das war schwer genug.“

      Franz Beckenbauer im „Sky“-Interview über die Bewerbung für die WM 2006. (dpa)
    • Wenn ich reflektiere warum mein Fussballkonsum in den letzten 2-3 Jahren deutlich runter ging, komme ich auf folgende Punkte:

      • Neben dem BVB als Verein war ich schon immer Fan des Formates "Bundesliga-Konferenz". Aktuell sehen wir hier aufgrund der neuen Aufteilung mit diversen Sonntags und Montagsspielen nur noch traurige 4 Spiele. Ich bin ehrlich - ich schlafe da regelmäßig ein. Letzte Woche erst mickrige 4 Spiele am Samstagnachmittag - ein einziges Tor in der ersten Halbzeit. Wach geworden bin ich kurz vor dem Abendspiel HSV-Bremen...das bis zur 80.Minute ebenfall torlos war. Statistisch gehen die Anzahl der Tore sicher nicht rapide runter - aber Partien wie Hoffenheim-Freiburg schaue ich nur in einer Konferenz. Und wenn hierbei nicht wie früher 6 Spiele etwas Action versprachen sind wir mittlerweile häufig gelangweilt von der Tristesse der Bundesliga
      • "Spannung" um relevante Plätze (Meisterschaft, CL, Abstieg). Ich verstehe es bis heute nicht - mit der Relegation hat man ein ultra-spannendes Format etabliert. Aber die Meisterschaft soll bitte weiter schön schon zu Ostern entschieden sein. Ich mache den Bayern keinen Vorwurf das sie die Liga dominieren. Das liegt nicht zuletzt an der Unfähigkeit der anderen Clubs. Aber die Liga muss sich fragen ob das so zukunftsfähig ist. Der US-Sport macht es vor, die Champions-League auch nicht anders - es braucht einfach einen Turniermodus zum Abschluss der Saison als Highlight.
      • "Die neue Fussballergeneration". Ich will nicht wie die alten Männer am Rande der Amateurplätze klingen - aber meine Güte sind die heutigen Medienprofis allesamt blass und austauschbar. Das kotzt mich übrigens auch in der NFL maßlos an. Man braucht sich im Prinzip kein Interview und keine Talk-Runde mehr anschauen, da ohnehin immer die gleichen perfekten Aussagen getätigt werden. Abseits des Feldes ist alles verblasst. Auch beim BVB - was vermisse ich einen Kevin Großkreutz mit seiner großen Klappe oder einen Subotic, der Robben nach dem Elfmeter anmacht. "Echte Liebe" als Werbeslogan muss jeder sagen, aber nur weil es zum Business gehört. Die Emotionslosigkeit nimmt mir ehrlich viel Spaß am Fußball. Mir fehlt da der Mut zur Lücke eines oder mehrerer Clubs, die mal nicht den aalglatten Profiklub raushängen lassen und den Sportlern mehr Freiheit gönnen...


      Die Zuschauerzahlen zeigen weiter ein konstantes Interesse...das heißt aber nicht das alles stimmt. "Alternativlosigkeit" trifft es viel eher.
      "And when that turnaround happens, wherever I am, I will smile – more than a little bittersweetly – and say, to myself, “Go Browns!”
      Sashi Brown - GM of the Cleveland Browns 2016-2017.
    • Mike09 schrieb:

      Aber die Liga muss sich fragen ob das so zukunftsfähig ist
      Bei der Überlegenheit der Bayern muss man sich doch aber fragen, ob ein Playoffsystem viel ändern würde ? Wer kann denn aus der Bundesliga mit den Bayern in Hin und Rückspiel mithalten ?
      „Das offizielle Bewerbungspapier für die WM, das Bid-Buch an die Fifa, umfasste 1212 Seiten. Ich kann Ihnen sagen: Ich habe keine einzige davon gelesen. Ich habe das nur getragen, das war schwer genug.“

      Franz Beckenbauer im „Sky“-Interview über die Bewerbung für die WM 2006. (dpa)
    • Ausbeener schrieb:

      Mike09 schrieb:

      Aber die Liga muss sich fragen ob das so zukunftsfähig ist
      Bei der Überlegenheit der Bayern muss man sich doch aber fragen, ob ein Playoffsystem viel ändern würde ? Wer kann denn aus der Bundesliga mit den Bayern in Hin und Rückspiel mithalten ?
      Nicht unbedingt, aber es würde ein neues Element der Spannung bringen. Im Prinzip ist doch der Meisterkampf schon im November/Dezember vorbei gewesen.

      Playoffs würden dazu führen das die Top-8-Teams unter sich die relevanten Plätze ausspielen. Nicht nur Meisterschaft, sondern auch EL und CL. Da wäre bis in den Mai hinein Hochspannung. Nicht nur wer sich qualifiziert, sondern auch unter den Top-8, wer sich eine gute Ausgangsposition (z.B. auch nur mit einem Spiel und dementsprechend Heimrecht) verschafft.

      Ich würde so ein Format sehr begrüßen...für die Abstiegsränge kann gern das gleiche gelten.
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    • Mike09 schrieb:

      Ausbeener schrieb:

      Mike09 schrieb:

      Aber die Liga muss sich fragen ob das so zukunftsfähig ist
      Bei der Überlegenheit der Bayern muss man sich doch aber fragen, ob ein Playoffsystem viel ändern würde ? Wer kann denn aus der Bundesliga mit den Bayern in Hin und Rückspiel mithalten ?
      Nicht unbedingt, aber es würde ein neues Element der Spannung bringen. Im Prinzip ist doch der Meisterkampf schon im November/Dezember vorbei gewesen.
      Playoffs würden dazu führen das die Top-8-Teams unter sich die relevanten Plätze ausspielen. Nicht nur Meisterschaft, sondern auch EL und CL. Da wäre bis in den Mai hinein Hochspannung. Nicht nur wer sich qualifiziert, sondern auch unter den Top-8, wer sich eine gute Ausgangsposition (z.B. auch nur mit einem Spiel und dementsprechend Heimrecht) verschafft.

      Ich würde so ein Format sehr begrüßen...für die Abstiegsränge kann gern das gleiche gelten.
      Damit würde man aber 70-80% der Spiele komplett entwerten. Das sieht man doch auch an anderen Ligen. Wer kümmert sich groß um die Regular Season im College-Basketball, da geht es im Endeffekt um gar nichts, weil erst am Ende in einem Turnier überhaupt irgendwas entschieden wird. Die NBA ist auch schon auf dem Weg dahin, es wird über Einzelspiele eigentlich nur dann gesprochen, wenn in den Playoffs eventuell ein Rematch winken könnte. Die MLB hat glücklicherweise noch ihre Historie, sodass man auch während der regular Season bei gewissen Einzelleistungen mitfiebern kann, ansonsten wird auch da der Mainstream nur geringe Notiz nehmen.
      Wenn wir im Fußball ein Playoff-System einführen, muss ich den Spielen vor den Playoffs gar keine Beachtung schenken, weil sie nahezu wertlos sind. Außerdem, so langweilig es derzeit auch ist, möchte ich schlichtweg nicht, dass die konstant beste Mannschaft einer Liga ihre Meisterschaft verliert, weil in einer einzigen Woche des Jahres vielleicht der wichtigste Spieler aufgrund einer Verletzung oder Sperre fehlt. Überraschungen und die Geschichten dahinter sind immer klasse, daher schaue ich auch beim Pokal eher auf Vergleiche unterschiedlicher Ligen, als bei Duellen innerhalb der 1./2. Bundesliga, aber am Ende soll auch der Beste gewinnen.
      #FreeAaron

      GNP1.de - die deutschsprachige Nummer 1 für MMA, K-1 und Co.

      From 2006 to 2016 known as Big O.
    • single elimination ist ja auch ein guter Anteil der Streuung in der NFL, beim Fussball und seinen niedrigens scores wäre sie grundsätzlich höher, auch wenn in diesem speziellen Beispiel die Überlegenheit des FCBs erstmal viel überlagern würde.

      rein praktisch würde ich Folgendes zu bedenken geben:
      a) man macht nur einen Teil der Saison wirklich spannend, den überwiegenden Teil bis zu den POs macht man eher langweiliger. Ob das Endspiel nun in München oder Leipzig stattfindet, wird niemanden durchgängig zu relativen Spitzenleistungen motivieren
      b) man hat dann mit der CL (die m.M.n. immer benutzt werden sollte im Vergleich zur NFL) doch eine riesengroße Konzentration auf den Sommer. Man tauscht in der Buli die Frühspannung (die man eigentlich jede Saison hat, weil man trotz anderer Bekundungen immer noch auf eine off-Saison der Bayern hofft) gegen die Spätspannung. regular season Baseball und Basketball sind jetzt keine leuchtenden Beispiele für ein perfekt funktionierendes System. Da entsteht schon ein riesiges Loch an relevantem Fussball.
      -------------
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      I think you're always going to have tension in the Middle East when there's people who want to kill the Jews and Jews who don't want to be killed and neither side is willing to compromise.
    • Meiner Meinung nach müsste man ein finanzielles System schaffen, das die Starken schwächt und die Schwachen stärkt. Allerdings würde das im internationalen Bereich dazu führen, das da auch die Bayern nicht mehr mithalten können.
      „Das offizielle Bewerbungspapier für die WM, das Bid-Buch an die Fifa, umfasste 1212 Seiten. Ich kann Ihnen sagen: Ich habe keine einzige davon gelesen. Ich habe das nur getragen, das war schwer genug.“

      Franz Beckenbauer im „Sky“-Interview über die Bewerbung für die WM 2006. (dpa)
    • Ausbeener schrieb:

      Mike09 schrieb:

      Aber die Liga muss sich fragen ob das so zukunftsfähig ist
      Bei der Überlegenheit der Bayern muss man sich doch aber fragen, ob ein Playoffsystem viel ändern würde ? Wer kann denn aus der Bundesliga mit den Bayern in Hin und Rückspiel mithalten ?
      Hm... Das könnte schon interessant sein, wenn die Bayern da noch eine weitere Belastung in der CL haben. Da gibt es sicher Teams, die die Bayern auch in Hin- und Rückspiel schlagen können. Zumindest spannender als jetzt
      Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!
    • Mike09 schrieb:

      Ausbeener schrieb:

      Mike09 schrieb:

      Aber die Liga muss sich fragen ob das so zukunftsfähig ist
      Bei der Überlegenheit der Bayern muss man sich doch aber fragen, ob ein Playoffsystem viel ändern würde ? Wer kann denn aus der Bundesliga mit den Bayern in Hin und Rückspiel mithalten ?
      Ich würde so ein Format sehr begrüßen...für die Abstiegsränge kann gern das gleiche gelten.
      Ich fände es nicht gut.

      1) wie schon gesagt sollte ein Team die Liga dominieren, fände ich es nicht gut wenn dieses Team am Ende in einem playoff game ausscheidet oder die Meisterschaft verliert

      2) sollte es das Ziel sein, das Bayern durch so einen Modus mal nicht Meister wird, stell dir vor, dass sie nur Dritter werden während der regulären Saison und ihnen dann der playoff Modus zum Titel verhilft.


      Meines Erachtens kann man die Ligen nur mit gehaltsobergrenzen spannend halten ähnlich wie in den USA und das muss Europa weit von der uefa implementiert werden
      ... am Anfang war es nur ein Gedanke...
    • huesla schrieb:

      Mike09 schrieb:

      Ausbeener schrieb:

      Mike09 schrieb:

      Aber die Liga muss sich fragen ob das so zukunftsfähig ist
      Bei der Überlegenheit der Bayern muss man sich doch aber fragen, ob ein Playoffsystem viel ändern würde ? Wer kann denn aus der Bundesliga mit den Bayern in Hin und Rückspiel mithalten ?
      Ich würde so ein Format sehr begrüßen...für die Abstiegsränge kann gern das gleiche gelten.
      Ich fände es nicht gut.
      1) wie schon gesagt sollte ein Team die Liga dominieren, fände ich es nicht gut wenn dieses Team am Ende in einem playoff game ausscheidet oder die Meisterschaft verliert

      2) sollte es das Ziel sein, das Bayern durch so einen Modus mal nicht Meister wird, stell dir vor, dass sie nur Dritter werden während der regulären Saison und ihnen dann der playoff Modus zum Titel verhilft.


      Meines Erachtens kann man die Ligen nur mit gehaltsobergrenzen spannend halten ähnlich wie in den USA und das muss Europa weit von der uefa implementiert werden
      Aber genau das ist doch der Reiz...

      Es sollen nicht teils "sinnlose" Spiele gegen das letzte Drittel der Liga entscheiden (besonders bei Teams die mit Doppelbelastung Probleme haben), sondern eben die direkten Duelle auf Augenhöhe.

      Schlage zweimal die Bayern in der regulären Saison und werde zweiter weil du nach langen Reisen unter der Woche gegen Augsburg und co. patzt.

      Sorry aber da haben wir unterschiedliche Ansichten ob Konstanz oder die Qualität in der Spitze besser ist...
      "And when that turnaround happens, wherever I am, I will smile – more than a little bittersweetly – and say, to myself, “Go Browns!”
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    • Mike09 schrieb:

      huesla schrieb:

      Mike09 schrieb:

      Ausbeener schrieb:

      Mike09 schrieb:

      Aber die Liga muss sich fragen ob das so zukunftsfähig ist
      Bei der Überlegenheit der Bayern muss man sich doch aber fragen, ob ein Playoffsystem viel ändern würde ? Wer kann denn aus der Bundesliga mit den Bayern in Hin und Rückspiel mithalten ?
      Ich würde so ein Format sehr begrüßen...für die Abstiegsränge kann gern das gleiche gelten.
      Ich fände es nicht gut.1) wie schon gesagt sollte ein Team die Liga dominieren, fände ich es nicht gut wenn dieses Team am Ende in einem playoff game ausscheidet oder die Meisterschaft verliert

      2) sollte es das Ziel sein, das Bayern durch so einen Modus mal nicht Meister wird, stell dir vor, dass sie nur Dritter werden während der regulären Saison und ihnen dann der playoff Modus zum Titel verhilft.


      Meines Erachtens kann man die Ligen nur mit gehaltsobergrenzen spannend halten ähnlich wie in den USA und das muss Europa weit von der uefa implementiert werden
      Aber genau das ist doch der Reiz...
      Es sollen nicht teils "sinnlose" Spiele gegen das letzte Drittel der Liga entscheiden (besonders bei Teams die mit Doppelbelastung Probleme haben), sondern eben die direkten Duelle auf Augenhöhe.

      Schlage zweimal die Bayern in der regulären Saison und werde zweiter weil du nach langen Reisen unter der Woche gegen Augsburg und co. patzt.

      Sorry aber da haben wir unterschiedliche Ansichten ob Konstanz oder die Qualität in der Spitze besser ist...
      Was ist, wenn ein Verein die Bayern im Oktober schlägt, aber gegen Augsburg und Co. patzt und deine Playoffs verpasst? Und im Abstiegskampf soll sich dann die ganze Arbeit eines Jahres an 3 bis 5 Spielen entscheiden? Das ist mir einfach zu chaotisch dafür, da bleibt mir die Fairness zu sehr auf der Strecke. Für einen Abstiegskandidaten gibt es nämlich keine sinnlosen oder wertlosen Spiele wenn es Punkte gegen den Abstieg zu holen gibt.
      #FreeAaron

      GNP1.de - die deutschsprachige Nummer 1 für MMA, K-1 und Co.

      From 2006 to 2016 known as Big O.
    • huesla schrieb:

      Meines Erachtens kann man die Ligen nur mit gehaltsobergrenzen spannend halten ähnlich wie in den USA und das muss Europa weit von der uefa implementiert werden
      Gehaltsobergrenzen, Draft usw. alles gute Mechanismen, um eine geschlossene Liga spannend zu halten, aber für ein offenen System, wie es im Fußball in Europa der Fall ist, vollkommen untauglich.
      So lange es den Abstieg gibt, wird es solche Dinge in Europa nicht geben, bzw. maximal auf einem Level, auf dem es keine echte Waffengleichheit gibt.
      Will man also die Mechanismen der US Ligen, dann braucht es auch die Struktur der US Ligen. Sprich es bräuchte eine Europa Liga ohne Abstieg.
      Kann man wollen, muss man aber nicht wollen.
      NFL-Talk A-Liga
      Eltviller Wildsäue: 10-7-0
      FF World Champion 2016
    • Heeeath schrieb:

      Mike09 schrieb:

      huesla schrieb:

      Mike09 schrieb:

      Ausbeener schrieb:

      Mike09 schrieb:

      Aber die Liga muss sich fragen ob das so zukunftsfähig ist
      Bei der Überlegenheit der Bayern muss man sich doch aber fragen, ob ein Playoffsystem viel ändern würde ? Wer kann denn aus der Bundesliga mit den Bayern in Hin und Rückspiel mithalten ?
      Ich würde so ein Format sehr begrüßen...für die Abstiegsränge kann gern das gleiche gelten.
      Ich fände es nicht gut.1) wie schon gesagt sollte ein Team die Liga dominieren, fände ich es nicht gut wenn dieses Team am Ende in einem playoff game ausscheidet oder die Meisterschaft verliert
      2) sollte es das Ziel sein, das Bayern durch so einen Modus mal nicht Meister wird, stell dir vor, dass sie nur Dritter werden während der regulären Saison und ihnen dann der playoff Modus zum Titel verhilft.


      Meines Erachtens kann man die Ligen nur mit gehaltsobergrenzen spannend halten ähnlich wie in den USA und das muss Europa weit von der uefa implementiert werden
      Aber genau das ist doch der Reiz...Es sollen nicht teils "sinnlose" Spiele gegen das letzte Drittel der Liga entscheiden (besonders bei Teams die mit Doppelbelastung Probleme haben), sondern eben die direkten Duelle auf Augenhöhe.

      Schlage zweimal die Bayern in der regulären Saison und werde zweiter weil du nach langen Reisen unter der Woche gegen Augsburg und co. patzt.

      Sorry aber da haben wir unterschiedliche Ansichten ob Konstanz oder die Qualität in der Spitze besser ist...
      Was ist, wenn ein Verein die Bayern im Oktober schlägt, aber gegen Augsburg und Co. patzt und deine Playoffs verpasst? Und im Abstiegskampf soll sich dann die ganze Arbeit eines Jahres an 3 bis 5 Spielen entscheiden? Das ist mir einfach zu chaotisch dafür, da bleibt mir die Fairness zu sehr auf der Strecke. Für einen Abstiegskandidaten gibt es nämlich keine sinnlosen oder wertlosen Spiele wenn es Punkte gegen den Abstieg zu holen gibt.
      Da beschreibst du ja genau eines der Probleme - gerade in der Rückrunde. Abstiege werden enschieden weil es für viele Team schon lange um nicht mehr geht (Plätze 8-14, sowie sichere Klubs in den europäischen Rängen).

      Wenn es bis zum Ende für die meisten um etwas geht ist das doch spannender.

      Und ja...wenn am Ende ein Team im direkten Duell verliert ist das für mich ein deutlicherer Indiz als die Summe aller Spiele gegen Klubs in unterschiedlichsten Situationen.

      Lasst die Klubs es direkt gegeneinander ausspielen wenn es ernst wird.
      "And when that turnaround happens, wherever I am, I will smile – more than a little bittersweetly – and say, to myself, “Go Browns!”
      Sashi Brown - GM of the Cleveland Browns 2016-2017.
    • Mike09 schrieb:

      Und ja...wenn am Ende ein Team im direkten Duell verliert ist das für mich ein deutlicherer Indiz als die Summe aller Spiele gegen Klubs in unterschiedlichsten Situationen.

      Lasst die Klubs es direkt gegeneinander ausspielen wenn es ernst wird.
      welches Team ist in den letzten Jahrzehnten zu Unrecht Meister geworden?
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      Team Goff #FreePulisic
      I think you're always going to have tension in the Middle East when there's people who want to kill the Jews and Jews who don't want to be killed and neither side is willing to compromise.