Veränderung Verhältnis zum Fußball

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    • Doylebeule schrieb:

      Mike09 schrieb:

      Und ja...wenn am Ende ein Team im direkten Duell verliert ist das für mich ein deutlicherer Indiz als die Summe aller Spiele gegen Klubs in unterschiedlichsten Situationen.

      Lasst die Klubs es direkt gegeneinander ausspielen wenn es ernst wird.
      welches Team ist in den letzten Jahrzehnten zu Unrecht Meister geworden?
      Darum geht es doch gar nicht :bengal

      Es geht darum einen spannenderen und weniger verzerrten Wettbewerb zu schaffen.

      Das wird auch nicht immer gerecht sein.

      Und ich sage auch nicht das es aktuell oder in der Vergangenheit beweisbar ungerecht war. Aber in den vergangenen Jahren durchweg langweilig schon Monate vor dem Ende. Und die Schere wird nicht ohne Aktion wieder zusammengehen.

      Wenn man eine eintönige Liga möchte dann immer weiter so im Sinne der Tradition...
      "And when that turnaround happens, wherever I am, I will smile – more than a little bittersweetly – and say, to myself, “Go Browns!”
      Sashi Brown - GM of the Cleveland Browns 2016-2017.
    • Mike09 schrieb:

      Heeeath schrieb:

      Mike09 schrieb:

      huesla schrieb:

      Mike09 schrieb:

      Ausbeener schrieb:

      Mike09 schrieb:

      Aber die Liga muss sich fragen ob das so zukunftsfähig ist
      Bei der Überlegenheit der Bayern muss man sich doch aber fragen, ob ein Playoffsystem viel ändern würde ? Wer kann denn aus der Bundesliga mit den Bayern in Hin und Rückspiel mithalten ?
      Ich würde so ein Format sehr begrüßen...für die Abstiegsränge kann gern das gleiche gelten.
      Ich fände es nicht gut.1) wie schon gesagt sollte ein Team die Liga dominieren, fände ich es nicht gut wenn dieses Team am Ende in einem playoff game ausscheidet oder die Meisterschaft verliert
      2) sollte es das Ziel sein, das Bayern durch so einen Modus mal nicht Meister wird, stell dir vor, dass sie nur Dritter werden während der regulären Saison und ihnen dann der playoff Modus zum Titel verhilft.


      Meines Erachtens kann man die Ligen nur mit gehaltsobergrenzen spannend halten ähnlich wie in den USA und das muss Europa weit von der uefa implementiert werden
      Aber genau das ist doch der Reiz...Es sollen nicht teils "sinnlose" Spiele gegen das letzte Drittel der Liga entscheiden (besonders bei Teams die mit Doppelbelastung Probleme haben), sondern eben die direkten Duelle auf Augenhöhe.

      Schlage zweimal die Bayern in der regulären Saison und werde zweiter weil du nach langen Reisen unter der Woche gegen Augsburg und co. patzt.

      Sorry aber da haben wir unterschiedliche Ansichten ob Konstanz oder die Qualität in der Spitze besser ist...
      Was ist, wenn ein Verein die Bayern im Oktober schlägt, aber gegen Augsburg und Co. patzt und deine Playoffs verpasst? Und im Abstiegskampf soll sich dann die ganze Arbeit eines Jahres an 3 bis 5 Spielen entscheiden? Das ist mir einfach zu chaotisch dafür, da bleibt mir die Fairness zu sehr auf der Strecke. Für einen Abstiegskandidaten gibt es nämlich keine sinnlosen oder wertlosen Spiele wenn es Punkte gegen den Abstieg zu holen gibt.
      Da beschreibst du ja genau eines der Probleme - gerade in der Rückrunde. Abstiege werden enschieden weil es für viele Team schon lange um nicht mehr geht (Plätze 8-14, sowie sichere Klubs in den europäischen Rängen).
      Naja in einer Liga in der fast alle gleich schlecht spielen (so wie in den letzten Jahren in der BL) gewinnt auch in der Hinrunde der vorletzte beim 2. Die Situation das für eine Mannschaft um gar nix mehr geht, entsteht doch frühestens 3-4 Spieltage vor Schluß.



      Wenn es bis zum Ende für die meisten um etwas geht ist das doch spannender.
      Dann ist aber monatelang vorher langweiliger weil es da um quasi gar nix geht.


      Und ja...wenn am Ende ein Team im direkten Duell verliert ist das für mich ein deutlicherer Indiz als die Summe aller Spiele gegen Klubs in unterschiedlichsten Situationen.
      Lasst die Klubs es direkt gegeneinander ausspielen wenn es ernst wird.
      Fußball ist die Sportart mit dem größten Zufallsfaktor und da soll das Resultat von 1 oder 2 Spielen aussagefähiger sein als die Summe von 34 Spielen?
      [SIZE="4"]In Peyton we trust!! [/SIZE]
    • Doylebeule schrieb:

      welches Team ist in den letzten Jahrzehnten zu Unrecht Meister geworden?
      Bayern jedes einzelne Mal! ;)

      Mike09 schrieb:

      Da beschreibst du ja genau eines der Probleme - gerade in der Rückrunde. Abstiege werden enschieden weil es für viele Team schon lange um nicht mehr geht (Plätze 8-14, sowie sichere Klubs in den europäischen Rängen).

      Wenn es bis zum Ende für die meisten um etwas geht ist das doch spannender.
      Mhh schonmal nachgedacht wie lange dann die Bayern einfach ihre dritte Garde spielen lassen kann? Platz 6-8 reicht ja um am Ende Meister zu werden, also kann man mit dem vorsprung aus den ersten 15 spielen ja locker den rest mehr oder weniger abschenken(die dritte reihe wird noch ein paar punkte holen) und wenn man einen lästigen konkurenten loswerden kann setzt man halt die besten spieler wieder ein.

      Playoffs und Bundesliga passt einfach nicht und wird auch nie passen. selbst im eishockey oder basketball finde ich das immer sehr unausgewogen. US-Ligen kann man einfach null damit vergleichen da es hier auch so sachen wie CL und EL gibt und nicht die Meisterschaft allein das wichtigste ist.
    • Okay, die Ideen wie es nicht geht sind jetzt ausgetauscht. Und wie sollte es gehen ? Oder finden wir uns damit ab, das die Bayern immer an Ostern schon Meister sind ?
      „Das offizielle Bewerbungspapier für die WM, das Bid-Buch an die Fifa, umfasste 1212 Seiten. Ich kann Ihnen sagen: Ich habe keine einzige davon gelesen. Ich habe das nur getragen, das war schwer genug.“

      Franz Beckenbauer im „Sky“-Interview über die Bewerbung für die WM 2006. (dpa)
    • Ja.

      Das Rad kannste nicht mehr umdrehen, die finanzielle Schere ist einfach zu groß. (und wird noch größer, wenn man beispielsweise sieht was Qatar Airways jährlich für den kleinen Patch am Oberarm bezahlt). Das werden Zustände wie beim BFC in der DDR, hier jedoch nicht staatlich gelenkt, sondern eine logische Entwicklung durch die finanziellen Unterschiede.

      Das ist keine Wertung, wer da nun Schuld dran hat oder nicht, aber eine Bestandsaufnahme, wie es ist und sein wird. Ein Verein kreist oben drüber, der Rest spielt eine eigene Meisterschaft aus.

      So ist es mir aber sogar lieber, als wenn irgendwelche Playoffs oder wie in Südamerika eine Vorrunden-und Rückrunden Meisterschaft ausgespielt werden. Denn dann fällt das letzte Spannungselement wie Abstieg oder Relegation auch noch weg, Regelungen wie in Belgien mit Setzlisten und halbierten Punkten halte ich für eine, weil kompliziert und nicht nachvollziehbar, Katastrophe.
    • Serienjunkie schrieb:

      Das ist keine Wertung, wer da nun Schuld dran hat oder nicht, aber eine Bestandsaufnahme, wie es ist und sein wird. Ein Verein kreist oben drüber, der Rest spielt eine eigene Meisterschaft aus.
      Es war auch von mir nicht wertend verstanden. Die Frage ist nur, wie lange der TV Kunde das mitmacht
      „Das offizielle Bewerbungspapier für die WM, das Bid-Buch an die Fifa, umfasste 1212 Seiten. Ich kann Ihnen sagen: Ich habe keine einzige davon gelesen. Ich habe das nur getragen, das war schwer genug.“

      Franz Beckenbauer im „Sky“-Interview über die Bewerbung für die WM 2006. (dpa)
    • Heeeath schrieb:

      Vielleicht ist es tatsächlich an der Zeit für die eigene Liga der großen und reichen Clubs.
      Sollen sie machen, aber wer guckt sich das an? Bin mitlerweile vom fussball auch komplett übersättigt. Habe seit über 15 Jahre eine Dauerkarte in Frankfurt und versuche auch so oft wie möglich ins Stadion zu gehen. Die restliche Bundesliga geht mir aber ziemlich am Allerwertesten vorbei. Freitag Abend bzw Sonntag spiele schaue ich nur wenn meine Eintracht spielt. Bei der champions-league kann man sich die Vorrunde eigentlich komplett schenken. Sind sowieso immer die gleichen teams, die in die ko Phase einziehen. Es fehlt einfach generell an Spannung. Habe inzwischen auch seit Sommer kein Sky mehr und vermisse es nicht wirklich. Im Freundeskreis haben die meisten auch ihr Sky Abonnement gekündigt.
    • Mir erging es wie so vielen hier. Jeher mehr NFL ich schaute kaum noch Fußball.
      Absolute Ausnahme ist Holstein! Da kommt nix drüber! Sonst Sportschau und das eine oder andere Europapokalspiel. N11 fast nur noch zu Turnieren.
      ### SDL Liga Champion 2017 ###
    • kasigoal schrieb:

      Heeeath schrieb:

      Vielleicht ist es tatsächlich an der Zeit für die eigene Liga der großen und reichen Clubs.
      Sollen sie machen, aber wer guckt sich das an? Bin mitlerweile vom fussball auch komplett übersättigt. Habe seit über 15 Jahre eine Dauerkarte in Frankfurt und versuche auch so oft wie möglich ins Stadion zu gehen. Die restliche Bundesliga geht mir aber ziemlich am Allerwertesten vorbei. Freitag Abend bzw Sonntag spiele schaue ich nur wenn meine Eintracht spielt. Bei der champions-league kann man sich die Vorrunde eigentlich komplett schenken. Sind sowieso immer die gleichen teams, die in die ko Phase einziehen. Es fehlt einfach generell an Spannung. Habe inzwischen auch seit Sommer kein Sky mehr und vermisse es nicht wirklich. Im Freundeskreis haben die meisten auch ihr Sky Abonnement gekündigt.
      China, USA, wer auch immer zehn Mal im Jahr Messi gegen Ronaldo sehen will. Die Interessenten sind auf jeden Fall da, schließlich wäre es das mit Abstand beste Produkt in Sachen Fußballqualität auf dem Rasen.
      Keep Fantasy Football out of the Teamthreads!

      GNP1.de - die deutschsprachige Nummer 1 für MMA, K-1 und Co.

      From 2006 to 2016 known as Big O.
    • Mein Fußballinteresse ist dramatisch abgestorben, vor wenigen Jahren noch undenkbar. 10 Jahre Dauerkarte in Mainz, leidenschaftlicher 05er und jemand mit ziemlich viel komplett unnützem Fußballwissen. Ich kann heute noch diverse Spieler des Erstligakaders des SSV Ulm benennen oder die beiden erfolgreichsten Torschützen bei Australiens historischem 31:0 Sieg gegen Amerikanisch Samoa. Gut, überschneidet sich, da in beiden Fällen der Ex-Stürmer "David Zdrilic" involviert ist...aber lassen wir sowas ;) Ich kannte diverse Kader auswendig, habe jeden Sommer fleißig meinen Anstoss 3-Datensatz aktualisiert,...

      Heute kann ich mir kein Spiel 90 Minuten ansehen. Selbst wenn ich beim örtlichen Oberligisten zuschaue, brauche ich irgendeine Ablenkung wie einen Podcast - das Spiel an sich ist für mich massivst langweilig geworden. Ein CL-Spiel (gut, dass war auch vor 7-8 Jahren schon so) ist für mich gänzlich uninteressant zu verfolgen.
      Ich verfolge heute zwar noch so ein bisschen den Transfermarkt, was sich bei Mainz so tut und ein paar Spezialligen (die australische A-League...) und spiele den Football Manager...aber das wars dann auch.

      Warum kam es so? Für mich gibt es zwei Schlüsselmomente. Zum einen die WM-Vergabe an Katar - damit ist jeder Rest an Glaube in die Fußballoffiziellen gestorben. Diese unfassbare Dreistigkeit hat massiven Schaden hinterlassen. Die zweite Sache ist das aufkommen von RB Leipzig. Mit dem Start war mir irgendwo schon klar, dass die über kurz oder lang in Liga 1 bleiben und ich darauf keine Lust habe. Als Mainz-Fan bin ich es gewöhnt, dass sich ein Team sportlich in die erste Liga kämpfen muss, wir haben das ohne massive Geschenke geschafft. Es ist möglich, wenn auch schwer. Wenn nun Vereine wie Mainz und Freiburg letztendlich die Leidtragenden sind, dann verliert auch noch der Ligafußball für mich jeden sportlichen Wert.


      Ein interessanter Tweet, den ich mal verlinken möchte. Ein Zeitungsausschnitt des Kickers von Anfang der 90er, in dem der damalige Generalsekretär der UEFA, Gerhard Aigner, vor zu viel Fußball und einer daraus folgenden Übersättigung warnt...heute eine undenkbare Aussage für einen Offiziellen
      twitter.com/Phil197797/status/962654479442116608

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Fletcher Cox ()

    • Fletcher Cox schrieb:

      Ein interessanter Tweet, den ich mal verlinken möchte. Ein Zeitungsausschnitt des Kickers von Anfang der 90er, in dem der damalige Generalsekretär der UEFA, Gerhard Aigner, vor zu viel Fußball und einer daraus folgenden Übersättigung warnt...heute eine undenkbare Aussage für einen Offiziellen
      twitter.com/Phil197797/status/962654479442116608
      Ich vermute auch, dass eine Übersättigung der Grund dafür ist.
      Football hat bei mir den Interessenplatz 1 übernommen. Das war zuvor Fußball.
      Auch Fan von Mainz 05, aber kein Dauerkarteninhaber.
      Jedes Spiel live auf Premiere geschaut und ab und an im Stadion. Mittlerweile weiß ich nicht mehr genau an welchem Tag sie spielen.
      Vielleicht war es auch die Geschichte von Mainz, die den Interessensverlust nur noch hinaus gezögert hatte?
      Mir persönlich fehlen loyale Spieler, die nicht in Erwägung ziehen würden zu einem anderen Verein zu wechseln.
      Aber in Zeiten mit dem Geldumlauf für Spieler und Transfers ist das nahezu unmöglich.

    • LuckySpike schrieb:

      Fletcher Cox schrieb:

      Ein interessanter Tweet, den ich mal verlinken möchte. Ein Zeitungsausschnitt des Kickers von Anfang der 90er, in dem der damalige Generalsekretär der UEFA, Gerhard Aigner, vor zu viel Fußball und einer daraus folgenden Übersättigung warnt...heute eine undenkbare Aussage für einen Offiziellen
      twitter.com/Phil197797/status/962654479442116608
      Vielleicht war es auch die Geschichte von Mainz, die den Interessensverlust nur noch hinaus gezögert hatte?
      Mir persönlich fehlen loyale Spieler, die nicht in Erwägung ziehen würden zu einem anderen Verein zu wechseln.
      Aber in Zeiten mit dem Geldumlauf für Spieler und Transfers ist das nahezu unmöglich.
      das will ich nicht ausschließen, ich hatte mit Mainz viel mitgemacht, diverse Überlebenskämpfe im Abstiegskampf, die verpassten Aufstiege,... Sowas bindet ungemein und durch Jürgen Klopp war Loyalität etwas sehr bedeutendes. Aber mittlerweile fehlt ein Bezug zu damals. Kein Soto mehr, Noveski hat aufgehört,... Mit dem Abgang Heidels ist der letzte Pfeiler weggebrochen. Im Trainerteam sind zwar noch Leute aus den 90ern und frühen 00er, aber dennoch fehlt was. Zudem ist das Umfeld momentan schwer erträglich, die Arena-Stimmung hat mich nie erreicht und konnte nie den Bruchweg erreichen