Chemnitz Ausschreitungen

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    • Solange der alte hüftkranke blutrünstige mit dem Tode handelnde Krieger nicht mal weis, was zimperlich eigentlich ist, besteht keine Gefahr für das Land. Anne aus Kenia will mich höchstpersönlich im Rollstuhl auf den Feldherrenhügel schieben.

      Im Ernst, wegen ein paar Neonazis mit Hiltlerfaust geht jetzt das Abendland unter? Der einzig offenbar noch nachdenkende Spiegelredakteur Jan zeigt doch den Weg auf. Spezialeinheit rein, Wasserwerfer marsch und den Schlagstock gut eingefettet. Der Spuk wäre ruckzuck vorbei. Neonazi mögen in der Gruppe mutig sein, bei unvorteilhaften Verhältnissen ändert sich das relativ schnell.

      UNd über den Mord sagt natürlich kein Schwein mehr was. Sind ja auch alles nur Einzelfälle.
    • 17% AfD Wähler machen mir mehr Sorgen als ein paar besoffene Nazis. Und was in unseren Nachbarländern passiert (bereits passiert ist). Leider verharmlost der Artikel das.
      "Jason Witten is the standard as a person and as a football player" (Jason Garrett)
    • aikman schrieb:

      17% AfD Wähler machen mir mehr Sorgen als ein paar besoffene Nazis. Und was in unseren Nachbarländern passiert (bereits passiert ist). Leider verharmlost der Artikel das.
      Was willst du auch von Jan Fleischhauer erwarten.

      el_flo schrieb:



      8. Endlich! Fleischhauer greift ein!
      Na, darauf hab ich schon gewartet! Endlich greift Fleischhauer ein und nimmt die armen Neonazis aus Chemnitz in Schutz - zum Glück! Bei Fleischi - wie ihn nicht nur seine Fans liebevoll nennen - werden dann schnell aus tausenden gewaltbereiten Rechtsextremen aus dem gesamten Bundesgebiet, die 2 Tage lang als Lynchmob durch Chemnitz ziehen, "einige hundert Nazideppen", nach dem Motto: regt euch mal wieder ab, alles halb so wild! Was natürlich auch nicht fehlen darf, ist der obligatorische Hinweis, dass die Linken ja viel, viel schlimmer sind, schon immer waren und in Zukunft sein werden...
    • Bilbo schrieb:

      aikman schrieb:

      17% AfD Wähler machen mir mehr Sorgen als ein paar besoffene Nazis. Und was in unseren Nachbarländern passiert (bereits passiert ist). Leider verharmlost der Artikel das.
      Was willst du auch von Jan Fleischhauer erwarten.

      el_flo schrieb:


      Hat er jetzt etwa nicht recht? Keine Missverständnisse bitte, ich hätte das Pack mit der Spezialeinheit aus der Stadt fegen lassen, aber deswegen so ein bohei? Das kann auch nur jemand machen, der die 60er und 70er nicht erlebt hat.
    • Chicago schrieb:

      Bilbo schrieb:

      aikman schrieb:

      17% AfD Wähler machen mir mehr Sorgen als ein paar besoffene Nazis. Und was in unseren Nachbarländern passiert (bereits passiert ist). Leider verharmlost der Artikel das.
      Was willst du auch von Jan Fleischhauer erwarten.

      el_flo schrieb:


      Hat er jetzt etwa nicht recht? Keine Missverständnisse bitte, ich hätte das Pack mit der Spezialeinheit aus der Stadt fegen lassen, aber deswegen so ein bohei? Das kann auch nur jemand machen, der die 60er und 70er nicht erlebt hat.
      Jürgen, ehrlich.... reparier den Flux-Kompensator und beam Dich in die 60er und 70er zurück. Vielleicht komm ich sogar mit. Da gab es zwar RAF-Terror, Vietnam und Nixon; aber dafür einen Bundeskanzler, der gehandelt hat, statt auszusitzen. Und es gab keine rechtsradikale Partei, die in einigen Bundesländern auf 25% kam. Übrigens, die ersten SA-Aufmärsche in den 1920ern bestanden auch nur aus ein paar braunen Deppen.
      In Deutschland wählte der Patriotismus die aggressive Form.
      Die Liebe zum Heimischen kleidete sich in den Haß gegen Fremdes.

      Walter Rathenau
      (1867 -1922)
    • olibo66 schrieb:

      Chicago schrieb:

      Bilbo schrieb:

      aikman schrieb:

      17% AfD Wähler machen mir mehr Sorgen als ein paar besoffene Nazis. Und was in unseren Nachbarländern passiert (bereits passiert ist). Leider verharmlost der Artikel das.
      Was willst du auch von Jan Fleischhauer erwarten.

      el_flo schrieb:


      Hat er jetzt etwa nicht recht? Keine Missverständnisse bitte, ich hätte das Pack mit der Spezialeinheit aus der Stadt fegen lassen, aber deswegen so ein bohei? Das kann auch nur jemand machen, der die 60er und 70er nicht erlebt hat.
      Jürgen, ehrlich.... reparier den Flux-Kompensator und beam Dich in die 60er und 70er zurück. Vielleicht komm ich sogar mit. Da gab es zwar RAF-Terror, Vietnam und Nixon; aber dafür einen Bundeskanzler, der gehandelt hat, statt auszusitzen. Und es gab keine rechtsradikale Partei, die in einigen Bundesländern auf 25% kam. Übrigens, die ersten SA-Aufmärsche in den 1920ern bestanden auch nur aus ein paar braunen Deppen.
      Da gab es aber auch noch genug Altnazis in den Bundes- und Landtagen, kein Internet, eine CSU, die mindestens so konservativ war wie die AfD heute und Stammtische, an denen der gleiche Mist erzählt wird wie heute bei Facebook. Da waren es halt nicht die Araber und Flüchtlinge, sondern Gastarbeiter.
      Wie hätte die Kanzlerin denn handeln sollen? Eine Sturmflut durch Chemnitz schicken?
      Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!
    • olibo66 schrieb:

      Übrigens, die ersten SA-Aufmärsche in den 1920ern bestanden auch nur aus ein paar braunen Deppen.
      Das ist korrekt, allerdings ist das heutige demokratische System- mit all seinen Schwächen- wesentlich wesentlich stabiler als in den dreißiger Jahren. Von daher sind diese Vergleiche m.e. in keinsterweise Hilfreich. Für mich ist diese Beschwörung des neuen dritten Reichs das selbe wie der Untergang des Abendlandes. Damit bist du jetzt nicht persönlich gemeint. Man muss die probleme beim Namen nennen und nicht so tun als sei da eine Minderheit unterwegs gewesen. Völlig dcore, Aber diese ständigen vergleiche mit 1933 bringen niemanden etwas.


      olibo66 schrieb:

      Chicago schrieb:

      Bilbo schrieb:

      aikman schrieb:

      17% AfD Wähler machen mir mehr Sorgen als ein paar besoffene Nazis. Und was in unseren Nachbarländern passiert (bereits passiert ist). Leider verharmlost der Artikel das.
      Was willst du auch von Jan Fleischhauer erwarten.

      el_flo schrieb:


      Hat er jetzt etwa nicht recht? Keine Missverständnisse bitte, ich hätte das Pack mit der Spezialeinheit aus der Stadt fegen lassen, aber deswegen so ein bohei? Das kann auch nur jemand machen, der die 60er und 70er nicht erlebt hat.
      aber dafür einen Bundeskanzler, der gehandelt hat, statt auszusitzen.
      Du meinst diesen Herrn hier

      focus.de/politik/deutschland/h…schmidt-ii_aid_95473.html

      :paelzer:
      Zvi Rex : „Die Deutschen werden den Juden Auschwitz nie verzeihen
    • Buccaneer schrieb:

      olibo66 schrieb:

      Chicago schrieb:

      Bilbo schrieb:

      aikman schrieb:

      17% AfD Wähler machen mir mehr Sorgen als ein paar besoffene Nazis. Und was in unseren Nachbarländern passiert (bereits passiert ist). Leider verharmlost der Artikel das.
      Was willst du auch von Jan Fleischhauer erwarten.

      el_flo schrieb:


      Hat er jetzt etwa nicht recht? Keine Missverständnisse bitte, ich hätte das Pack mit der Spezialeinheit aus der Stadt fegen lassen, aber deswegen so ein bohei? Das kann auch nur jemand machen, der die 60er und 70er nicht erlebt hat.
      Jürgen, ehrlich.... reparier den Flux-Kompensator und beam Dich in die 60er und 70er zurück. Vielleicht komm ich sogar mit. Da gab es zwar RAF-Terror, Vietnam und Nixon; aber dafür einen Bundeskanzler, der gehandelt hat, statt auszusitzen. Und es gab keine rechtsradikale Partei, die in einigen Bundesländern auf 25% kam. Übrigens, die ersten SA-Aufmärsche in den 1920ern bestanden auch nur aus ein paar braunen Deppen.
      Da gab es aber auch noch genug Altnazis in den Bundes- und Landtagen, kein Internet, eine CSU, die mindestens so konservativ war wie die AfD heute und Stammtische, an denen der gleiche Mist erzählt wird wie heute bei Facebook. Da waren es halt nicht die Araber und Flüchtlinge, sondern Gastarbeiter.Wie hätte die Kanzlerin denn handeln sollen? Eine Sturmflut durch Chemnitz schicken?
      Die Altnazis sind tot, dafür gibt es neue. Und die heutige CSU fischt nicht am rechten Rand?

      Was Mutti betrifft, spreche ich nicht von Chemnitz, sondern von ihrer mMn stetig zunehmenden Aussitzpolitik. Hat sie wohl von ihrem Ziehvater Kohl abgeschaut, der konnte das auch prima.
      In Deutschland wählte der Patriotismus die aggressive Form.
      Die Liebe zum Heimischen kleidete sich in den Haß gegen Fremdes.

      Walter Rathenau
      (1867 -1922)
    • @MH81
      Dass der Herr mit fort schreitendem Alter auch viel Mist von sich gegeben hat, streite ich gar nicht ab.

      MileHigh81 schrieb:

      Von daher sind diese Vergleiche m.e. in keinsterweise Hilfreich. Für mich ist diese Beschwörung des neuen dritten Reichs das selbe wie der Untergang des Abendlandes...
      Und mE spielt genau diese Verharmlosung den Rechten in die Karten. Natürlich kann man argumentieren, dass die heutige Demokratie stabiler ist als die der Weimarer Republik. Dennoch halte ich eine Einstellung Marke "ach, das erledigt sich von selbst" für falsch.
      In Deutschland wählte der Patriotismus die aggressive Form.
      Die Liebe zum Heimischen kleidete sich in den Haß gegen Fremdes.

      Walter Rathenau
      (1867 -1922)
    • olibo66 schrieb:

      Chicago schrieb:

      Bilbo schrieb:

      aikman schrieb:

      17% AfD Wähler machen mir mehr Sorgen als ein paar besoffene Nazis. Und was in unseren Nachbarländern passiert (bereits passiert ist). Leider verharmlost der Artikel das.
      Was willst du auch von Jan Fleischhauer erwarten.

      el_flo schrieb:


      Hat er jetzt etwa nicht recht? Keine Missverständnisse bitte, ich hätte das Pack mit der Spezialeinheit aus der Stadt fegen lassen, aber deswegen so ein bohei? Das kann auch nur jemand machen, der die 60er und 70er nicht erlebt hat.
      Jürgen, ehrlich.... reparier den Flux-Kompensator und beam Dich in die 60er und 70er zurück. Vielleicht komm ich sogar mit. Da gab es zwar RAF-Terror, Vietnam und Nixon; aber dafür einen Bundeskanzler, der gehandelt hat, statt auszusitzen. Und es gab keine rechtsradikale Partei, die in einigen Bundesländern auf 25% kam. Übrigens, die ersten SA-Aufmärsche in den 1920ern bestanden auch nur aus ein paar braunen Deppen.
      Die NPD stand 69 kurz vor dem Einzug ins Parlament (4,4) und saß bereits in einigen Länderparlamenten. Einzig ihr Verhalten, die Veranstaltungen von Jungs in langen Mänteln samt Stiefeln sichern zu lassen, muss wohl einige Wähler zur Besinnung gebracht haben. Da war wohl die Zeit nicht lang genug.

      Rechte Idioten hat es immer schon gegeben und ein gutes Mittel ist nun mal die römische Formation beim Einsatz. Diskutieren kannst du mit denen nicht. Unser verstorbener Altbundespräse Roman Herzog hat mal vor vielen Jahren folgendes auf das relativierend verständnisvolle Argument, die seien alle Orientierungslos deutlich mit nein geantwortet. Das sei keine Losigkeit sondern schlicht eine falsche Orientierung und die müsse man den Leuten austreiben, notfalls mit dem Stock.

      Was damals galt, gilt heute dann noch mehr. Es ist mir unbegreiflich, wie man sich als Rechtsstaat so vorführen lässt. Knöllchen einsammeln, GEZ/Gebühren einfordern klappt hingegen fast perfekt.

      Es fehlt hier eindeutig am politischen Willen zu sagen, so nicht und solange das so ist, hast du heute Chemnitz, letztes Jahr HH, zwar vom Konkurrenzverein, aber keinen Deut besser und gestern Rostock.

      Und dann bekomme ich Kritik wegen #Haudrauf.
    • olibo66 schrieb:

      @MH81
      Dass der Herr mit fort schreitendem Alter auch viel Mist von sich gegeben hat, streite ich gar nicht ab.

      MileHigh81 schrieb:

      Von daher sind diese Vergleiche m.e. in keinsterweise Hilfreich. Für mich ist diese Beschwörung des neuen dritten Reichs das selbe wie der Untergang des Abendlandes...
      Und mE spielt genau diese Verharmlosung den Rechten in die Karten. Natürlich kann man argumentieren, dass die heutige Demokratie stabiler ist als die der Weimarer Republik. Dennoch halte ich eine Einstellung Marke "ach, das erledigt sich von selbst" für falsch.
      Das erledigt sich auch nicht von selbst. Die werden bleiben. Wie es in jedem anderen europäischen Land eigentlich auch schon immer so war.
      Muss man halt richtig mit umgehen. Warum sollte Deutschland auch weniger Arschlöcher haben.
      Die ganze Nummer hatten wir doch Anfang der 90er auch schon mal.
      Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!
    • olibo66 schrieb:

      @MH81
      Dass der Herr mit fort schreitendem Alter auch viel Mist von sich gegeben hat, streite ich gar nicht ab.
      Das war gar nicht mein Punkt.

      Mir gings nur darum um aufzeigen, dass dieses klassische "rechts/links" Schema(mir ist auch klar das Schmidt kein typische Linker war bevor mir das jemand vorhält) im Bezug auf das Thema Einwanderungsgesellschaft halt an der Problematik etwas vorbei geht.

      Das was hier "jetzt" als die CSU fischt am rechten Rand beschrieben wird, sind teilweise Positionen die in beiden (ehemals) großen Volksparteien bis weit in die 200er vorhanden waren und entsprechende Personenkreise gebunden haben (an schröders kriminelle Ausländer Abschieben Aussagen erinnert sich auch noch jeder). das soll nicht als die Forderungen verstanden werden, die Partein müssten jetzt wieder so sprechen, es sollte aber halt als Teil der Problemanalyse einbezogen werden.


      das was Sarah und Oskar da unter Aufstehen konzipieren wollen letztlich auch diese Schlagrichtung hat, kommt halt auch nicht durch puren Zufall...
      Zvi Rex : „Die Deutschen werden den Juden Auschwitz nie verzeihen
    • Chicago schrieb:

      UNd über den Mord sagt natürlich kein Schwein mehr was. Sind ja auch alles nur Einzelfälle.
      Die Tatverdächtigen sind in U-Haft, wenn die Beweise ausreichen werden sie vor Gericht gestellt und verurteilt. Da muss man nicht groß drüber sprechen und auch nicht demonstrieren. Das nennt sich Rechtsstaat. Gesprächsbedarf haben da nur Rechtsaußen, die unbedingt Stimmung gegen Ausländer machen wollen. Mal ganz abgesehen davon, dass der Tathergang nicht für Mord, sondern eher für Totschlag spricht. Ist dieser o.a. Personengruppe aber auch egal, weil solche Feinheiten sind bei der Stimmungsmache nur hinderlich.
    • Buccaneer schrieb:

      olibo66 schrieb:

      @MH81
      Dass der Herr mit fort schreitendem Alter auch viel Mist von sich gegeben hat, streite ich gar nicht ab.

      MileHigh81 schrieb:

      Von daher sind diese Vergleiche m.e. in keinsterweise Hilfreich. Für mich ist diese Beschwörung des neuen dritten Reichs das selbe wie der Untergang des Abendlandes...
      Und mE spielt genau diese Verharmlosung den Rechten in die Karten. Natürlich kann man argumentieren, dass die heutige Demokratie stabiler ist als die der Weimarer Republik. Dennoch halte ich eine Einstellung Marke "ach, das erledigt sich von selbst" für falsch.
      Das erledigt sich auch nicht von selbst. Die werden bleiben. Wie es in jedem anderen europäischen Land eigentlich auch schon immer so war.Muss man halt richtig mit umgehen. Warum sollte Deutschland auch weniger Arschlöcher haben.
      Die ganze Nummer hatten wir doch Anfang der 90er auch schon mal.
      Das gelingt gerade halt nicht.
      Und "das war schon immer so", ist immer etwas unbefriedigend. Ich finde schon, dass man von einer Gesellschaft und auch den Individuen darin einen gewissen Entwicklungsprozess erwarten kann (der ja gesamtgesellschaftlich ja auch bei gewissen Themen durchaus auch vorhanden ist).
    • Bay Araya schrieb:

      Buccaneer schrieb:

      olibo66 schrieb:

      @MH81
      Dass der Herr mit fort schreitendem Alter auch viel Mist von sich gegeben hat, streite ich gar nicht ab.

      MileHigh81 schrieb:

      Von daher sind diese Vergleiche m.e. in keinsterweise Hilfreich. Für mich ist diese Beschwörung des neuen dritten Reichs das selbe wie der Untergang des Abendlandes...
      Und mE spielt genau diese Verharmlosung den Rechten in die Karten. Natürlich kann man argumentieren, dass die heutige Demokratie stabiler ist als die der Weimarer Republik. Dennoch halte ich eine Einstellung Marke "ach, das erledigt sich von selbst" für falsch.
      Das erledigt sich auch nicht von selbst. Die werden bleiben. Wie es in jedem anderen europäischen Land eigentlich auch schon immer so war.Muss man halt richtig mit umgehen. Warum sollte Deutschland auch weniger Arschlöcher haben.Die ganze Nummer hatten wir doch Anfang der 90er auch schon mal.
      Das gelingt gerade halt nicht.Und "das war schon immer so", ist immer etwas unbefriedigend. Ich finde schon, dass man von einer Gesellschaft und auch den Individuen darin einen gewissen Entwicklungsprozess erwarten kann (der ja gesamtgesellschaftlich ja auch bei gewissen Themen durchaus auch vorhanden ist).
      Also DIE Hoffnung habe ich aufgegeben. Das hat die Menschheit noch nie geschafft. Der gesamtheitliche geistige Horizont ist da einfach zu beschränkt. Vor allem in einer Zeit, in der die Halbwertszeit von Veränderung immer kürzer wird
      Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!
    • Mile High 81 schrieb:

      Mir gings nur darum um aufzeigen, dass dieses klassische "rechts/links" Schema(mir ist auch klar das Schmidt kein typische Linker war bevor mir das jemand vorhält) im Bezug auf das Thema Einwanderungsgesellschaft halt an der Problematik etwas vorbei geht.
      Das wiederum war gar nicht mein Punkt, auch wenn Du natürlich recht hast. Schmidt war sicherlich kein Vorzeige-Linker. Aber eben als Kanzler einer, der gehandelt hat, statt zu labern oder gar nix zu tun. Ich beziehe das jetzt nicht explizit auf Chemnitz.

      Chicago schrieb:

      Rechte Idioten hat es immer schon gegeben und ein gutes Mittel ist nun mal die römische Formation beim Einsatz. Diskutieren kannst du mit denen nicht. Unser verstorbener Altbundespräse Roman Herzog hat mal vor vielen Jahren folgendes auf das relativierend verständnisvolle Argument, die seien alle Orientierungslos deutlich mit nein geantwortet. Das sei keine Losigkeit sondern schlicht eine falsche Orientierung und die müsse man den Leuten austreiben, notfalls mit dem Stock.

      Was damals galt, gilt heute dann noch mehr. Es ist mir unbegreiflich, wie man sich als Rechtsstaat so vorführen lässt. Knöllchen einsammeln, GEZ/Gebühren einfordern klappt hingegen fast perfekt.

      Es fehlt hier eindeutig am politischen Willen zu sagen, so nicht und solange das so ist, hast du heute Chemnitz, letztes Jahr HH, zwar vom Konkurrenzverein, aber keinen Deut besser und gestern Rostock.
      Römische Formation => G20 Hamburg. Hat funktioniert. Aber richtig, das war der Konkurrenzverein. In Chemnitz hat man sich dann verkalkuliert, die Lage falsch eingeschätzt, usw usf. Und dann der Personalmangel bei der Polizei (von dem man in HH komischer Weise nix gemerkt hat). Das ist doch lächerlich. Da stellt sich die Frage, hat der Rechtsstaat sich da vorführen lassen, oder das rechte Auge zugekniffen?
      In Deutschland wählte der Patriotismus die aggressive Form.
      Die Liebe zum Heimischen kleidete sich in den Haß gegen Fremdes.

      Walter Rathenau
      (1867 -1922)
    • olibo66 schrieb:

      In Chemnitz hat man sich dann verkalkuliert, die Lage falsch eingeschätzt
      Korrekterweise hat "nur" 1 Person die Lage falsch eingeschätzt (bezogen auf den Montag) und das war die Polizei Chemnitz.
      Der Verfassungsschutz hat deutliche Warnungen raus geben,dass sich Neonazis aus den Bundesgebiet vernetzen um dort hinzukommen. Reagiert hat bei den zuständigen Behörden in Chemnitz niemand.

      Das Problem - und nicht nur da- ist das man in Deutschland scheinbar nur noch seinen Hut nehmen muss, wenn man wissenschaftlich unsauber arbeitet.
      Alles anderen scheinen keine Gründe zu sein.

      olibo66 schrieb:

      Aber eben als Kanzler einer, der gehandelt hat, statt zu labern oder gar nix zu tun.
      Gar keine Frage. Da sind wir uns in der Bewertung von Schmidt völlig einig.
      Zvi Rex : „Die Deutschen werden den Juden Auschwitz nie verzeihen
    • Mile High 81 schrieb:

      Korrekterweise hat "nur" 1 Person die Lage falsch eingeschätzt (bezogen auf den Montag) und das war die Polizei Chemnitz.
      Der Verfassungsschutz hat deutliche Warnungen raus geben,dass sich Neonazis aus den Bundesgebiet vernetzen um dort hinzukommen. Reagiert hat bei den zuständigen Behörden in Chemnitz niemand.

      Das Problem - und nicht nur da- ist das man in Deutschland scheinbar nur noch seinen Hut nehmen muss, wenn man wissenschaftlich unsauber arbeitet.
      Das meine ich ja. Auch die Polizei Chemnitz ist Teil unseres Rechtsstaates (ja, Polizei ist Ländersache, aber Du weißt was ich meine) und hat die Warnungen des Verfassungsschutzes ignoriert. Und das stinkt.

      Mile High 81 schrieb:

      Gar keine Frage. Da sind wir uns in der Bewertung von Schmidt völlig einig.
      :bier:
      In Deutschland wählte der Patriotismus die aggressive Form.
      Die Liebe zum Heimischen kleidete sich in den Haß gegen Fremdes.

      Walter Rathenau
      (1867 -1922)
    • olibo66 schrieb:

      Mile High 81 schrieb:

      Mir gings nur darum um aufzeigen, dass dieses klassische "rechts/links" Schema(mir ist auch klar das Schmidt kein typische Linker war bevor mir das jemand vorhält) im Bezug auf das Thema Einwanderungsgesellschaft halt an der Problematik etwas vorbei geht.

      Chicago schrieb:

      Rechte Idioten hat es immer schon gegeben und ein gutes Mittel ist nun mal die römische Formation beim Einsatz. Diskutieren kannst du mit denen nicht. Unser verstorbener Altbundespräse Roman Herzog hat mal vor vielen Jahren folgendes auf das relativierend verständnisvolle Argument, die seien alle Orientierungslos deutlich mit nein geantwortet. Das sei keine Losigkeit sondern schlicht eine falsche Orientierung und die müsse man den Leuten austreiben, notfalls mit dem Stock.

      Was damals galt, gilt heute dann noch mehr. Es ist mir unbegreiflich, wie man sich als Rechtsstaat so vorführen lässt. Knöllchen einsammeln, GEZ/Gebühren einfordern klappt hingegen fast perfekt.

      Es fehlt hier eindeutig am politischen Willen zu sagen, so nicht und solange das so ist, hast du heute Chemnitz, letztes Jahr HH, zwar vom Konkurrenzverein, aber keinen Deut besser und gestern Rostock.
      Römische Formation => G20 Hamburg. Hat funktioniert. Aber richtig, das war der Konkurrenzverein. In Chemnitz hat man sich dann verkalkuliert, die Lage falsch eingeschätzt, usw usf. Und dann der Personalmangel bei der Polizei (von dem man in HH komischer Weise nix gemerkt hat). Das ist doch lächerlich. Da stellt sich die Frage, hat der Rechtsstaat sich da vorführen lassen, oder das rechte Auge zugekniffen?

      Da brauchen wir gar nicht nach Hamburg schauen: Bei der Antifaschistischen Demo in Wurzen (09/2017) hatte die sächsische Polizei genug Mannschaftsstärke für 400 Teilnehmer der Demo mehrere Züge mit Wasserwerfern und eine SEK Einheit in Vollbewaffnung (!!!) aufmarschieren zu lassen. Wenn man will kann man auch in Sachsen...

      BTW: Auf dem gleichem Einsatz trug ein Beamter des SEK an seiner Uniform offen einen "Raben Odins" auf der Uniform. Das Symbol gilt als Erkennungszeichen in der Neonaziszene.

      Und solange bei der sächsischen Polizei Beamte Neo-Nazi-Symbolik an der Uniform tragen darf man kaum erwarten, dass auf ihre eigenen Kumpels einschlagen, die da vor der Marx-Statue "nur ein bisschen rumhampeln".
      Football Is an honest game. It's true to life. It's a game about sharing. Football is a team game. So is life.
      -
      Joe Namath
    • Schuninio schrieb:

      Da brauchen wir gar nicht nach Hamburg schauen: Bei der Antifaschistischen Demo in Wurzen (09/2017) hatte die sächsische Polizei genug Mannschaftsstärke für 400 Teilnehmer der Demo mehrere Züge mit Wasserwerfern und eine SEK Einheit in Vollbewaffnung (!!!) aufmarschieren zu lassen. Wenn man will kann man auch in Sachsen...
      Ja, merkwürdig, oder? Ein Schelm, wer dabei Übles denkt.
      In Deutschland wählte der Patriotismus die aggressive Form.
      Die Liebe zum Heimischen kleidete sich in den Haß gegen Fremdes.

      Walter Rathenau
      (1867 -1922)
    • Buccaneer schrieb:

      Bay Araya schrieb:

      Buccaneer schrieb:

      olibo66 schrieb:

      @MH81
      Dass der Herr mit fort schreitendem Alter auch viel Mist von sich gegeben hat, streite ich gar nicht ab.

      MileHigh81 schrieb:

      Von daher sind diese Vergleiche m.e. in keinsterweise Hilfreich. Für mich ist diese Beschwörung des neuen dritten Reichs das selbe wie der Untergang des Abendlandes...
      Und mE spielt genau diese Verharmlosung den Rechten in die Karten. Natürlich kann man argumentieren, dass die heutige Demokratie stabiler ist als die der Weimarer Republik. Dennoch halte ich eine Einstellung Marke "ach, das erledigt sich von selbst" für falsch.
      Das erledigt sich auch nicht von selbst. Die werden bleiben. Wie es in jedem anderen europäischen Land eigentlich auch schon immer so war.Muss man halt richtig mit umgehen. Warum sollte Deutschland auch weniger Arschlöcher haben.Die ganze Nummer hatten wir doch Anfang der 90er auch schon mal.
      Das gelingt gerade halt nicht.Und "das war schon immer so", ist immer etwas unbefriedigend. Ich finde schon, dass man von einer Gesellschaft und auch den Individuen darin einen gewissen Entwicklungsprozess erwarten kann (der ja gesamtgesellschaftlich ja auch bei gewissen Themen durchaus auch vorhanden ist).
      Also DIE Hoffnung habe ich aufgegeben. Das hat die Menschheit noch nie geschafft. Der gesamtheitliche geistige Horizont ist da einfach zu beschränkt. Vor allem in einer Zeit, in der die Halbwertszeit von Veränderung immer kürzer wird
      Du willst also sagen, dass sich die Menschheit - seit es sie gibt - in ethischen oder moralischen Vorstellungen überhaupt nicht verändert hat?
      Steile These.
    • GilbertBrown schrieb:

      bestellen sich ein Maß und ein Brötchen, obwohl sie genau wissen, dass es das bei uns nicht gibt ....
      Und Schweinebraten mit Klößen und dazu ein W-e-i-z-e-n !! :jeck: :jeck: :jeck:
      In Deutschland wählte der Patriotismus die aggressive Form.
      Die Liebe zum Heimischen kleidete sich in den Haß gegen Fremdes.

      Walter Rathenau
      (1867 -1922)
    • Schuninio schrieb:

      Und solange bei der sächsischen Polizei Beamte Neo-Nazi-Symbolik an der Uniform tragen darf man kaum erwarten, dass auf ihre eigenen Kumpels einschlagen, die da vor der Marx-Statue "nur ein bisschen rumhampeln".
      Ist man durch den Aufnehmer ganz sicher Neonazi?

      Aus dem Spiegel-Bericht -

      Der Spiegel schrieb:

      Das Symbol stammt laut Bernhardt aus der nordischen Mythologie und ist nicht verboten. Es wird heutzutage allerdings auch in der rechten Szene genutzt.
      Verurteilt man nicht zu recht alle Gestörten, die aus jedem ausländisch Aussehenden ein Messerkiller machen und Mitbürger gewalttätig durch die Straßen jagen?
      Ist man denn viel besser, wenn man aufgrund eines Abzeichens genauso vorverurteilt?
      Ich bilde mir meine Meinung, wenn ich die Begründung weiß, warum der Beamte den Aufnäher trägt. Nicht schon vorher.

    • Bay Araya schrieb:

      Buccaneer schrieb:

      Bay Araya schrieb:

      Buccaneer schrieb:

      olibo66 schrieb:

      @MH81
      Dass der Herr mit fort schreitendem Alter auch viel Mist von sich gegeben hat, streite ich gar nicht ab.

      MileHigh81 schrieb:

      Von daher sind diese Vergleiche m.e. in keinsterweise Hilfreich. Für mich ist diese Beschwörung des neuen dritten Reichs das selbe wie der Untergang des Abendlandes...
      Und mE spielt genau diese Verharmlosung den Rechten in die Karten. Natürlich kann man argumentieren, dass die heutige Demokratie stabiler ist als die der Weimarer Republik. Dennoch halte ich eine Einstellung Marke "ach, das erledigt sich von selbst" für falsch.
      Das erledigt sich auch nicht von selbst. Die werden bleiben. Wie es in jedem anderen europäischen Land eigentlich auch schon immer so war.Muss man halt richtig mit umgehen. Warum sollte Deutschland auch weniger Arschlöcher haben.Die ganze Nummer hatten wir doch Anfang der 90er auch schon mal.
      Das gelingt gerade halt nicht.Und "das war schon immer so", ist immer etwas unbefriedigend. Ich finde schon, dass man von einer Gesellschaft und auch den Individuen darin einen gewissen Entwicklungsprozess erwarten kann (der ja gesamtgesellschaftlich ja auch bei gewissen Themen durchaus auch vorhanden ist).
      Also DIE Hoffnung habe ich aufgegeben. Das hat die Menschheit noch nie geschafft. Der gesamtheitliche geistige Horizont ist da einfach zu beschränkt. Vor allem in einer Zeit, in der die Halbwertszeit von Veränderung immer kürzer wird
      Du willst also sagen, dass sich die Menschheit - seit es sie gibt - in ethischen oder moralischen Vorstellungen überhaupt nicht verändert hat?Steile These.
      Das schon, aber eine gewisse Basis-Verrohtheit als Vermächtnis trägt sie immer in sich.
      Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!
    • LuckySpike schrieb:

      Ich bilde mir meine Meinung, wenn ich die Begründung weiß, warum der Beamte den Aufnäher trägt. Nicht schon vorher.
      Das Anbringen nicht dienstlicher Symbole an der Dienstkleidung ist so oder so unzulässig. Ein Fehlverhalten ist somit in jedem Fall gegeben. Ob es sich bei dem Polizisten um einen Nazi handelt oder nicht, kann man tatsächlich nicht ohne Weiteres sagen. Aber man kann zumindest sagen: Entweder ist er ein Nazi oder er ist doof genug, irgendein Zeichen an seine Uniform anzubringen, ohne sich darüber klar zu sein, dass er damit sowohl gegen Vorschriften verstößt als auch extrem provoziert. Egal ob "entweder" oder "oder": Solche Leute will ich im Polizeidienst nicht sehen.
    • LuckySpike schrieb:

      Schuninio schrieb:

      Und solange bei der sächsischen Polizei Beamte Neo-Nazi-Symbolik an der Uniform tragen darf man kaum erwarten, dass auf ihre eigenen Kumpels einschlagen, die da vor der Marx-Statue "nur ein bisschen rumhampeln".
      Ist man durch den Aufnehmer ganz sicher Neonazi?

      Nein, ich vermute er liebt die nordischen Sagen so sehr, dass er sogar bereit ist, dafür ein Disziplinarverfahren zu riskieren. Von der Bedeutung dieses Aufnähers in der Neonaziszene hat er selbstverständlich nichts gewusst:

      Ein Polizist trägt auf einer Demo gegen Rassismus einen Aufnäher an der Uniform, der in der Neonaziszene als Erkennungszeichen gilt. Beim anschließenden Disziplinarverfahren wird er vom LKA befragt ob er ein Neonazi ist, dies verneint er. Das LKA lässt daraufhin verlauten, der SEK-Beamte hätte eine Begründung geliefert, warum er das Symbol, getragen habe und er sagt er sei kein Neonazi. Die Begründung wird aber vom LKA nicht veröffentlicht. (Quelle)

      Do the math!

      Aber selbst wenn der Polizist Neonazi ist, ist das gar nicht das Problem!

      Die Polizei ist ein Querschnitt der Gesellschaft, dass es da auch Neonazis unter den Polizisten gibt sollte nicht verwundern. Nur wenn dann einer so dumm ist und sich durch sowas verrät oder wie dieser thüringische BePo einen Neonazi-Aufkleber (und hier gibt es keine Ausreden, denn die Aufkleber wurden vom Neonazi-Versand Druck18 verkauft) an den Schlagstock pinnt und sich damit verrät. Und die Führungsriege der Polizei in Sachsen und Co. dann meint sowas unter den Tisch kehren zu können und alle für dumm zu verkaufen. Das ist in Teilen schon strukturell bei der Polizei und das ist das eigentliche Problem: Im Mininum falsch verstandener Corpsgeist oder im Maximum ein Beamtenapparat, der mit politischen und gesellschaftlichen Kreisen gemeinsame Sache macht, die unsere demokratische Grundordnung abschaffen wollen.
      Football Is an honest game. It's true to life. It's a game about sharing. Football is a team game. So is life.
      -
      Joe Namath