Green Bay Packers 2018

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      McCarthy
      Sherman
      Rhodes
      Holmgren

      und schon hat man alle HC von Green Bay bis ins Jahr 1992

      auch das ist eine respektable Sache...
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      firefly schrieb:

      stoni 3:16 schrieb:

      @firefly
      Ich lasse dir ja deine Meinung, selbst glaube ich es aber nicht.
      Bei noch 9 Sekunden ohne Auszeit muss der Ball in der Situation in die Endzone, meine Meinung.

      Hat nicht geklappt, das dann Crosby daneben kickt (ohne Absicht, geht ja in erster Linie um seinen Job)
      passt halt.

      Zur allgemeinen Situation, meine Aussage
      'es liegt einiges im Argen'
      sehen ja viele so.
      Der Coach ist hier der logische und nötige Schritt.
      Weitere werden folgen müssen.
      Hierzu noch:
      Bei 9 Sekunden Ball auf Risiko so weit in die Endzone werfen? Meiner Meinung nach: Klares Nein!

      Mit 9 Sekunden kriegt man definitiv noch einen Down hin und kann immer noch das FG schießen - oder schafft auch so nen TD.

      Dass Arod in der Situation in die Endzone geworfen hat, war riskant und sogar irgendwie dumm, und ignorant (ggü MMC) gleich auch noch.
      Es stand soooo viel auf dem Spiel! Ein kurzer Pass, der Crosby näher ans FG bringt, ist doch viel, viel hilfreicher! Denn wenn er nicht trifft, ist das Ergebnis das gleiche wie der verballerte Endzonen-Wurf. Aber wenn er näher dran ist - und wirklich weit war es ja auch nicht mehr - sind einfach für einen Kicker wie Crosby die Chancen viel, viel höher, in die Verlängerung zu kommen! Und ich schwöre Stein und Bein darauf, dass ein Arod (der "alte" jedenfalls, so wie man ihn eigentlich kennt) - in DIESER Gesamtsituation die Verlängerung nicht vergeigt hätte! Wenn es hart auf hart kommt, kann man sich eigentlich auf ihn verlassen und ich bin mir wirklich sehr sicher, dass die Nerven der Cards da eher durchgebrannt wären, als die der Packers.

      Dazu kommt, wie gesagt, dass Arod diese Saison selbst schon mal gezielt so vorgegangen ist und sich ggü MMC sogar durchgesetzt hat - MMC hat an der Sidelinde wild gestikuliert, und Arod hat den Finger gehoben, zwei-drei mal, um zu signalisieren "Einen noch!", um näher ans FG ran zu kommen. Wieso macht Arod das also ausgerechnet in diesem Schlüsselspiel plötzlich anders??

      Und wenn ich Kicker bei den Packers bin, die Lage kenne, weiß was auf dem Spiel steht - und das FG vergeige....dann werf ich nich die Hände in die Luft und sage "Ups." und spaziere fröhlich vom Feld, sondern ich würde wahrscheinlich vor eigener Enttäuschung auf die Knie sinken und das Gesicht in den Händen vergraben.

      Ich fand das jedenfalls alles sehr merkwürdig, sehr untypisch und sehr unlogisch, was da passiert ist. Deshalb unterstelle ich Wut im Bauch und in gewisser Weise Absicht auf Seiten Arods.

      Wir werden's am Ende nie erfahren, denn das wird er niemals laut aussprechen. Daher ist die Diskussion müßig irgendwie, muss ich ja auch zugeben. Aber es ist einfach so absurd untypisch, dass ich mir immer noch die Haare raufen könnte. Es macht einfach keinen Sinn, wie da gespielt wurde. Enttäuschung pur.
      Rodgers spielt nicht gut dieses Jahr, aber der Wurf in die Endzone bei 9 Sekunden Restspielzeit und ohne Timeouts war eine goldrichtige Entscheidung. Die Cardinals haben die Seitenlinie verteidigt, um genau diesen kurzen Pass zu verhindern. Wenn er ihn trotzdem wirft und der Receiver In-Bounds getacklet wird, geht das Spiel auf auf noch viel dümmere Art und Weise verloren.
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      Go Packs 96 schrieb:

      @firefly wow du hast echt, eventuell die Wahl die Franchise zu wechseln???
      Für mich absolut unmöglich! Was sollen da erst die Brownies sagen.
      Wieder ein klares Jain. Ich bin ja nicht Fan der Packers, weil ich die gelben Helme so toll finde (ich finde die gelben Helme tatsächlich toll, aber das wäre kein ausreichender Grund für mich) - sondern, weil mir die Spieldynamik einfach so unglaublich gut gefallen hat, als ich angefangen habe, mich mit der NFL zu beschäftigen.
      Diese Spieldynamik ist nun aber sogut wie weg und seit über 2 Jahren quäl ich mich mit dem Schatten der Packers rum, der sie aktuell sind.

      Noch dazu sind einige Leute ebenfalls weg, die maßgeblich daran beteiligt waren, besagte Magie aufs Feld zu bringen. Daher hab ich aktuell auch wenig Hoffnung auf eine baldige Rückkehr dieser Magie. Und deshalb fühl ich mich ein bisschen verloren mit den Packers.

      Wechseln werd ich wohl nicht, kann ich vermutlich auch nicht mehr, habe mich schon viel zu sehr an den Kader gewöhnt und mag die Leute einfach auch. Dazu kommt, dass ich in der NFL auch kein anderes Team sehe, was diese Magie hat oder zeigt. Auch nicht bei den führenden Teams, vielleicht am ehesten noch die Rams. Die sind aktuell ja wirklich sehr stark. Aber es ist trotzdem eine andere Spielweise.

      Was soll's, ich bin einfach enttäuscht und mein Herz ist irgendwie gebrochen. Das heilt hoffentlich wieder. Bis dahin heul ich von nun an leise, versprochen.
      I <3 :football: - !! GO PACK GO !!
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      placebo schrieb:

      Rodgers spielt nicht gut dieses Jahr, aber der Wurf in die Endzone bei 9 Sekunden Restspielzeit und ohne Timeouts war eine goldrichtige Entscheidung. Die Cardinals haben die Seitenlinie verteidigt, um genau diesen kurzen Pass zu verhindern. Wenn er ihn trotzdem wirft und der Receiver In-Bounds getacklet wird, geht das Spiel auf auf noch viel dümmere Art und Weise verloren.
      Hm, okay. Danke dir für die Einschätzung. Werd mir Gedanken drüber machen.
      I <3 :football: - !! GO PACK GO !!
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      firefly schrieb:

      Go Packs 96 schrieb:

      @firefly wow du hast echt, eventuell die Wahl die Franchise zu wechseln???
      Für mich absolut unmöglich! Was sollen da erst die Brownies sagen.
      Wieder ein klares Jain. Ich bin ja nicht Fan der Packers, weil ich die gelben Helme so toll finde (ich finde die gelben Helme tatsächlich toll, aber das wäre kein ausreichender Grund für mich) - sondern, weil mir die Spieldynamik einfach so unglaublich gut gefallen hat, als ich angefangen habe, mich mit der NFL zu beschäftigen.Diese Spieldynamik ist nun aber sogut wie weg und seit über 2 Jahren quäl ich mich mit dem Schatten der Packers rum, der sie aktuell sind.

      Noch dazu sind einige Leute ebenfalls weg, die maßgeblich daran beteiligt waren, besagte Magie aufs Feld zu bringen. Daher hab ich aktuell auch wenig Hoffnung auf eine baldige Rückkehr dieser Magie. Und deshalb fühl ich mich ein bisschen verloren mit den Packers.

      Wechseln werd ich wohl nicht, kann ich vermutlich auch nicht mehr, habe mich schon viel zu sehr an den Kader gewöhnt und mag die Leute einfach auch. Dazu kommt, dass ich in der NFL auch kein anderes Team sehe, was diese Magie hat oder zeigt. Auch nicht bei den führenden Teams, vielleicht am ehesten noch die Rams. Die sind aktuell ja wirklich sehr stark. Aber es ist trotzdem eine andere Spielweise.
      Aber das wirst du ja immer haben. Der Spielstil, Spielerwechsel. Erfolgreiche Zeiten schlechte Zeiten.

      Und was die Magie angeht...
      aus den Oilers wurden die Titans,
      aktuell Raiders, Rams, Chargers... in San Diego schauen Sie in die Röhre, in LA geht keiner hin.


      In Green Bay Wisconsin gar nicht möglich. Und alleine das umgibt schon unsere Franchise mit besonderer Magie.


      Green and Gold GO PACK GO
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      firefly schrieb:

      Bei 9 Sekunden Ball auf Risiko so weit in die Endzone werfen? Meiner Meinung nach: Klares Nein!

      Mit 9 Sekunden kriegt man definitiv noch einen Down hin und kann immer noch das FG schießen - oder schafft auch so nen TD.
      Wie das denn ?! Es waren 9 Sekunden vor dem Versuch den du kritisierst auf der Uhr. Nicht danach. Um das FG leichter zu machen muss er nach außen werfen. In Bounce darf der Spielzug dann nicht beendet werden, weil man in 3 bis 4 Sekunden nicht spiken kann.

      Das wäre der absolute Quatsch gewesen.

      Hier mal ein Beispiel wie sowas ausgehen kann. Colts Jax von gestern. Colts brauchen ein TD bei noch 9 Sekunden. Colts stehen an der Jax 30 und anstatt das Luck in die Endzone wirft ( bei incomplete hat er auf jeden Fall ja noch ein 2. Chance )wirft er noch einen kurzen Pass. Ab 8:18



      Nach dem Versuch war das Spiel vorbei.
      It's never over when number twelve is out on the field.
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      firefly schrieb:

      Jo, habs verstanden... Aber danke für das Video.
      Geht doch ;) :bier:

      Deine generelle Enttäuschung kann ich verstehen, ging mir so nach dem Seahawks Spiel und Endgültig nach dem Vikings Spiel.

      Daher traf mich das gestern null, einzig der mögliche bessere Draft Platz freut mich.

      Zu McCarthy, wie zig mal gesagt, ich gebe ihm nicht die Hauptschuld, aber natürlich hat er seinen Anteil.
      Insgesamt stagnieren wir, die Ofense ist sogar schlechter geworden, daher muss neuer Schwung rein.
      McVay für Fisher hat z.b. den Rams sehr gut getan.

      Bin gespannt wer es wird und wie wir 2019 spielen

      GO PACK GO
      Packers are the Best....and thats the bottom line, cause stoni said so.... :mrgreen:
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      Guybrush schrieb:

      pmraku schrieb:

      Ohne nachzusehen, wer waren die beiden Hc vor Mccarthy bei den Packers?
      Und schade, das Murphy und Guti hier die Chance verpasst haben, ihm einen würdigen und Green Bay-esken Abgang zu verschaffen. Nämlich VOR der Saison, oder zur Not nach der Saison. So hat es für mich einen bitteren Nachgeschmack...

      Und auch Gutis Kaderplanung muss man nach dieser Saison einfach nochmal ganz genau unter die Lupe nehmen. So viele Löcher, die hier entstanden sind, in allen Mannschaftsteilen... Und ich meine nicht die durch Verletzungen entstandenen, sondern durch Trades (Safety) oder puren Unwillen in der FA oder Draft nachzulegen (Edge, O-Line Depth)...
      Generell bin ich bei den meisten Punkten bei dir. Ob man Murphy oder Gutekunst hier ankreiden kann sich nicht schon vor der season von MMC getrennt zu haben, ist im Nachhinein immer leicht zu sagen. Wer z.B. wäre denn verfügbar gewesen zu dem Zeitpunkt? Und hat man damit auch MMC nicht für seine Arbeit gewürdigt in dem man ihm noch ne Chance gegeben hat? Eventuell hat Gute schon seine Vorstellungen, aber wenn Coach X erst nächste Saison zu haben ist, starte ich nicht für 1 Jahr irgendein Projekt das später eh über den Haufen geworfen wird. McCarthy hat nochmals ein (verdientes) proven jear bekommen, und leider auch (wenn auch nicht alleine) versagt. Nach so einem loss gegen so einen Gegner, wo die Season defenitiv zu Ende ist kannst du dem gemeinen Volk schwer was anderes verkaufen, auch wenn viele im ersten Moment überrascht waren. Und dieses Ehrenhaft "nach der Saison entlassen" hört sich immer schön an, aber da kann man sich sicher sein das es umgekehrt genug Stimmen gegeben hätte die meinen würden ....wenn man ihn früher geschmissen hätte, hätte man früher mit "dies" und "das" anfangen können. Recht machen kann man es eh keinen, und die NFL ist ein knallhartes Business ;)

      Guti's Kaderplanung ist ein höchst interessantes Thema imo. Ich finde auch da ist es schwer schon nach der Saison ein Resume zu ziehen, da man idR die Arbeit eines GM erst nach paar seasons richtig beurteilen kann. Ja es sind viele Löcher entstanden und auch ein paar moves (HaHa) die im ersten Moment nicht nachvollziehbar waren. Aber Gute hat einfach seine Vorstellung wie er sein Team zusammengestellt haben will, und das wird noch längere Zeit in Anspruch nehmen. Bei HaHa z.B. wusste man das er gehen wird, als Franchise hast du mMn 2 Optionen. Du machst keinen Trade weil du davon überzeugt bist das du auch mit dem Spieler deine gesteckten Ziele erreichen könntest, oder eben sich noch picks holen wenn du eine andere Überzeugung hast. Und sind wir doch ehrlich, HaHa war schon seit letzter Saison ein Schatten seiner selbst. Unwillen beim Draft würde ich Gute da nicht umbedingt unterstellen da du ja selber geschrieben hast das so viele Löcher im roster gestopft werden müssen. Was die FA betrifft ist es halt immer schwer einen impactspieler für faires Geld zu bekommen, aber auch da hoffe ich das sich in der Zukunft was verändern wird.

      Was mich bei diesem ganzen "wer ist mehr Schuld Thema" überrascht....keiner erwähnt auch nur Ted Thompson. McCarthy wurde zurecht in den letzten Jahren wegen seines konservativen playcallings und teils mangelhaften clock managment kritisiert. Auch die Kritik an Caspers war imo mehr als berechtigt, aber für mich eben nur ein Ausschnitt aus dem ganzen Dilemma der letzten Jahre. Ich weiss nicht wieviel der Coach beim Draft mitentscheiden darf, aber was TT in seinen ganzen Jahren bei der FA untätig war (mit ein paar Ausnahmen)+ was er die letzten Jahren gepickt hat, geht unter keine Kuhhaut.

      Nur mal ein kurzes Überblick des 1 und 2 picks von TT seit 2011:

      2011: Derrek Sherrod/Randall Cobb
      2012: Nick Perry/Jerel Worthy
      2013: Datone Jones/Eddie Lacy
      2014: HaHa/Davante Adams
      2015: Randall/Rollins
      2016: Kenny Clark/Jason Spriggs
      2017: Kevin King/Josh Jones

      Mit Cobb, Adams und Clark hast du 3 Säulen im Team die ihren Draftstatus gerecht waren, die anderen sind entweder nicht mehr in GB, zu früh zum beurteilen, verletzt oder haben sich als bust erwiesen. Klar hatte Thompson in den späteren Runden mit Big Mike, David Bakhtiari und Blake Martinez seine Treffer, aber davon kann man halt nicht ausgehen und sein Team danach für die Zukunft zusammenstellen.

      MMC ist Geschichte, die Saison eine grosse Enttäuschung. Was für mich bleibt ist die Hoffnung das Gute einen Masterplan und nen guten Riecher hat, Rodgers zu seinem Flow zurückfindet und wir uns alle nach ARod's 2 Ring in den Armen haben :bier:
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      @Badger Da bin ich ja auch bei vielen bei dir. Denke einfach, das Guti nach der letzten Saison hätte sagen können, das er seinen eigenen HC mitbringen möchte. Grade nach dem schlechten Abschneiden unter Hundley und der miserablen Defense wäre niemand wirklich böse gewesen. Stattdessen machtan MCC zu "lame duck" mit einem 1-Jahresvertag und setzt ihn damit schon vor Beginn der Saison auf den hot seat... Ob das dann bei der Mannschaft so gut ankommt und ob es seiner Autortität geschadet hat? Man wird es nie erfahren.

      Dann entschließt man sich dazu, die Saison mit nur 3 (solange mit Alisson da zu zählt) erfahrenen WR's zu beginnen, holt keinen Edge Rusher...

      Während der Saison tradet man dann noch Haha weg und schwächt sich noch weiter selbst.

      Auf lange Sicht (Cap Space, Draftkapital) war das ja alles in Ordnung und absolut nachvollziehbar! Hätte man einfach kommuniziert, das dieses Jahr ein Übergangsjahr darstellen soll, um sich nächstes Jahr eben über die FA, den Draft zu verstärken und mit einem gereifterem Team, welches ein Jahr mehr Erfahrung hat mit dem System des neuen DCs, einen tiefen Playoff Run vorzubereiten.

      So wurde meiner Meinung nach MCC zum Bauernopfer, der mit einem schwachem Team eben einen unmöglichen Auftrag hatte.

      Der nächste HC wird Gutis Mann, und er findet ganz andere Voraussetzungen vor als MCC dieses Jahr.

      Ich denke, Guti weiß, das viel (auch für ihn), vom Werdegang seines Trainers abhängt, und er wollte ihn eben nicht in diesem schweren Übergangsjahr schon direkt verbrennen, sondern er hat eben MCC über diese Klippe springen lassen stattdessen.

      Kann man so machen, muss man aber eben nicht.
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      Dass man McCarthy diese Saison noch zugestanden hat, kann ich nachvollziehen. In der letzten Offseason wurde sonst schon so gut wie alles in Green Bay auf den Kopf gestellt. Die Packers stehen für Kontinuität und McCarthy hat einige Verdienste vorzuweisen. Wie du schon sagst wird er die schwache letzte Saison mit Rodgers' Ausfall begründet haben und man hat ihm mit neuen Koordinatoren die Chance gegeben zu zeigen, dass er das Team immer noch entwickeln kann. Das kann ich schon verstehen.

      Das mit den WR kann man ja auch anders sehen. Man hat die Position im Draft gleich mit drei neuen Leuten bedient, außerdem war ja auch mit Ty Montgomery ein weiterer gelernter WR im Team. Im Vergleich zur Vorsaison hat man im wesentlichen "nur" Jordy verloren, der aber auch bei den (zugegeben schwachen) Raiders zeigt, dass er nicht mehr allzu viel im Tank hat.

      Ich finde nicht, dass man MCC hier zum Bauernopfer gemacht hat. Selbst mit dem Abgang von Haha und den Ausfällen ist man auf jeden Fall stark genug aufgestellt, um ein Team wie die Cardinals zu besiegen, das hat man aber nicht geschafft und die Playoffs sind futsch. Wie ja schon an vielen Stellen hier gesagt wurde, gibt es hier mehrere Probleme als nur MMC, aber er war halt eben ein nicht unwesentlicher Teil des Problems. Das ist für mich schon nachvollziehbar.

      Im Nachhinein ist die Pleite gegen die Cardinals doppelt bitter, weil wir im Playoffrennen tatsächlich Boden hätten gutmachen können (Losses der Vikings, Bears, Panthers, Redskins...).
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      Guybrush schrieb:

      pmraku schrieb:

      Ohne nachzusehen, wer waren die beiden Hc vor Mccarthy bei den Packers?
      Und auch Gutis Kaderplanung muss man nach dieser Saison einfach nochmal ganz genau unter die Lupe nehmen. So viele Löcher, die hier entstanden sind, in allen Mannschaftsteilen... Und ich meine nicht die durch Verletzungen entstandenen, sondern durch Trades (Safety) oder puren Unwillen in der FA oder Draft nachzulegen (Edge, O-Line Depth)...
      Im Moment finde ich das ganze Auftreten der Franchise höchst... Merkwürdig...
      uh, das finde ich jetzt aber doch etwas verfrüht. die Löcher Edge und OLine Depth waren ja Erbstücke, wobei Gute ersteres zumindest versucht hat zu stopfen (Mack). mit Bell hat er auch einen Backup für die Line geholt. gleiches galt ja übrigens auch für die CB Position, bei der er sowhol in der FA (offer sheet Richtung Bears CB) als auch im Draft reagiert hat. beim Clinton-Dix Trade spielte mMn auch der Saisonverlauf eine wichtige Rolle. prinzipiell war es eine Business Entscheidung, die ich zwar nicht mochte (oder wahr haben wollte), aber im Gesamtbild wahrcheinlich richtig war. es nahm (negative) Stimmung aus dem Locker Room, ein Fakt, den es nicht zu unterschätzen gilt.

      Gute musste trotzdem in seiner ersten FA Phase einen großen Namen präsentieren und holte Graham. ich mochte (mag) diese Verpflichtung nicht, sie wurde aber zumindest auf dem Papier besser durch das spätere Signing von Lewis. trotzdem sieht man glaube ich zum heutigen Zeitpunkt, dass dieses Invest in der McCarthy Offensive + Rodgers zu großen Freiraum keinen Sinn machte. mal sehen, wie das zukünftig läuft.

      in der kommenden Offseason wird man wahrscheinlich einen aggressiveren Gute erleben, denn er hat nicht den Klotz eines noch zu verhandelnden neuen Vertrags für ARod am Bein. zudem dürfte unser Cap Space bei fast 50Mio liegen, also viel Feiraum um kreativ zu sein.

      ein Punkt noch, der hier bisher noch nicht zur Sprache kam: mit der McCarthy Entlassung sollte Murphy jetzt auch die Power Struktur in der Organisation korrigieren und Gute zum "echten" GM machen. dieser "auf-3-Schienen-Reporting" an den CEO macht mMn keinen Sinn.
      “Every year it’s just one goal: Win the Super Bowl. If you don’t win the Super Bowl it’s not a good year,” - Bruce Arians
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      Badger schrieb:

      im Nachhinein immer leicht zu sagen
      Stimmt. Aber ein Blick in den letzten Offseason-Thread wird dir zeigen, dass ich und andere hier schon vor dieser Saison mehr oder weniger vehement für eine Trennung von MMC eingetreten sind. Diese Entwicklung war nämlich leider vorhersehbar - natürlich nicht in dieser Deutlichkeit, aber die Sturheit, konservative Denke und kreative Unbeweglichkeit von ihm sind nun wirklich nicht erst in diesem Jahr aufgetreten.

      Just|Me schrieb:

      beim Clinton-Dix Trade spielte mMn auch der Saisonverlauf eine wichtige Rolle. prinzipiell war es eine Business Entscheidung, die ich zwar nicht mochte (oder wahr haben wollte), aber im Gesamtbild wahrcheinlich richtig war. es nahm (negative) Stimmung aus dem Locker Room, ein Fakt, den es nicht zu unterschätzen gilt.
      Die Entscheidung war aus meiner Sicht aber mal sowas von goldrichtig. Ha Ha war schon 2017 längst nicht mehr auf seinem früheren Niveau, und auch in diesem Jahr trat er sehr diskret auf, hat nach meinen Beobachtungen einige Big Plays des Gegners durch geradezu provokant nonchalantes Verteidigungsverhalten erst ermöglicht. Um es plump zu sagen: Der hatte in meinen Augen keinen Bock mehr, sich für Green und Gold schmutzig zu machen. Für eine halbe Saison einen Viertrunder zu bekommen, war unter dem Strich ein Winner für uns - denn unter Guty, erst recht mit 50 Mio Cap Space, können wir uns Compensatory Picks vorerst mal von der Backe putzen.

      Just|Me schrieb:

      mit der McCarthy Entlassung sollte Murphy jetzt auch die Power Struktur in der Organisation korrigieren und Gute zum "echten" GM machen. dieser "auf-3-Schienen-Reporting" an den CEO macht mMn keinen Sinn
      Interessanter Gedanke, den ich auch begrüßen würde - allerdings hab ich nach Murphys PK eher nicht den Eindruck, dass es so kommen wird.
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      Das ist der tweet :
      "Ponder this... what Championship teams have are great leadership! Period! It’s not the offensive guru trend, it’s not the safe trend. Find somebody that is going to hold #12 and everybody in this building to a #LombardiStandard! Period! #losingsucks!"

      Nun ja, aufgrund der Anspielung zu Rodgers darf er sich nicht wundern. Hat es wohl darauf angelegt. Auch wenn es stimmen sollte /dürfte
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      eigentlich ein sehr guter Rückblick auf die McCarthy Jahre mit einem alles definierenden Satz

      Packerswire schrieb:

      ...His teams, while always good, were too rarely great...
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      Bruce Ariens hat gesagt, er bleibt dabei, dass er maximal nach Cleveland geht
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      er war ja schon 2 jahre head coach bei den Dolphins

      Bin gespannt, ob er in seinem 2. Versuch mehr Erfolg hätte. Zb Analog zu Pete caroll, der es auch erst im 2. Versuch schaffte
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      JBO2811 schrieb:

      King und Carson on IR.

      Hoffentlich bekommt King das mit den Verletzungen nächstes Jahr in den Griff (soweit man das beeinflussen kann).
      Zumindest ist es bei King nicht wieder die Schulter.

      He will finish his first two seasons in the NFL having played only 15 out of a possible 32 games.

      Man kann dem Jungen nur das beste wünschen. Denn wenn er spielte, hat er imo meistens gefallen
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Badger ()

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      Badger schrieb:

      JBO2811 schrieb:

      King und Carson on IR.

      Hoffentlich bekommt King das mit den Verletzungen nächstes Jahr in den Griff (soweit man das beeinflussen kann).
      Zumindest ist es bei King nicht wieder die Schulter.
      He will finish his first two seasons in the NFL having played only 15 out of a possible 32 games.

      Man kann dem Jungen nur das beste wünschen. Denn wenn er spielte, hat er imo meistens gefallen
      War er denn im College auch so verletzungsanfällig gewesen? Kann natürlich auch einfach Pech sein, insbesondere weil die Verletzungen nicht zusammenhängen bzw es nicht dieselbe Verletzung ist. Trotzdem sind natürlich 15 Spiele in 2 Jahren nicht viel. Was mich immer noch ärgert, dass man damals Watt nicht gepickt hat. Watt war ja im College häufiger verletzt. Ob das letzendlich ein Grund war warum er von den Packers nicht gepickt wurde??? Stattdessen hat man jetzt King (und Jones) der dauerverletzt ist. :thumbdown: :bengal
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      JBO2811 schrieb:

      Badger schrieb:

      JBO2811 schrieb:

      King und Carson on IR.

      Hoffentlich bekommt King das mit den Verletzungen nächstes Jahr in den Griff (soweit man das beeinflussen kann).
      Zumindest ist es bei King nicht wieder die Schulter.He will finish his first two seasons in the NFL having played only 15 out of a possible 32 games.

      Man kann dem Jungen nur das beste wünschen. Denn wenn er spielte, hat er imo meistens gefallen
      War er denn im College auch so verletzungsanfällig gewesen?

      Just|Me schrieb:

      ich meine gelesen zu haben, dass die Schulter von King schon im Collgege Probleme machte
      Naja zumindest ist er bei den Huskies, wenig bis kaum ausgefallen. Ausser seiner freshman season wo er 6 games machte (was nicht so sonderbar ist), spielte er immer 10+ games

      Kevin King college stats
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      vielleicht noch zwei abschlie0ende Meldungen aus dieser Woche zu McCarthy:
      1. in einer für die NFL ziemlich einmaligen Aktion kehrte unser Ex-HC noch mal an seinen alten Arbeitsplatz zurück und durfte sich in einer wohl recht emotionalen Ansprache an das Team von selbigen verabschieden. class act vom FO
      2. McCarthy danke in einer ganzseitigen Anzeige im Milwaukee Journal Sentinel der Packers Organisation. class act vom ehemaligen HC
      zum Spiel am Sonntag bzw. den restlichen in dieser verlorenen Saison.
      1. ich gebe es zu, ich bin kein großer Fan der Falcons (Untertreibung des Jahres) und ich würde uns nur ungern gegen den Choker verlieren sehen. andererseits könnte ich mit einer Niederlage leben, wenn wir dafür viele Spieler aus der zweiten Reihe in Aktion sehen können. das Team wird in der kommenden Saison völlig anders aussehen und die verbleibenden Spiele sollte man seitens des FO und der Coaches nutzen, um den Roster schon jetzt auszusortieren.
      2. eine weitere große Sorge wäre es, wenn wir jetzt plötzlich ein völlig anders Team auftreten sehen und Philbin uns als HC erhalten bleibt.
      3. da der Saints 1st Round Pick in 2019 wohl irgendwo zwischen 28 und 32 liegen dürfte und wir reichlich Baustellen im Team haben (diese Woche gab es die ersten Artikel zu lesen, die von einem echten Rebuild sprechen), wären so 2 oder 3 Niederlagen mehr zwar schmerzlich, aber am Ende vielleicht sehr hilfreich.
      “Every year it’s just one goal: Win the Super Bowl. If you don’t win the Super Bowl it’s not a good year,” - Bruce Arians