Seattle Seahawks 2018

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  • AotearoA schrieb:

    Seahawk schrieb:

    Daywalker schrieb:

    Wenn Schottenheimer morgen nicht entlassen wird, dann verstehe ich die Welt nicht mehr. Für mich eine bodenlose Frechheit und definitv ein gewaltiger Kündigungsgrund was da abgelaufen ist. So boykottiere ich bewusst mein eigenes Team, anders kann man das nicht nennen.
    Das wird er nicht.
    Das muss man aber nicht verstehen. Ich musste während des Spiels an den "Down, Set, Talk"-Podcast denken. Adrian Franke hatte eigentlich die Seahawks favorisiert, unter der Voraussetzung, dass es die Seahawks nicht völlig versauen mit ihrem Playcalling. Und das hat Schottenheimer meines Erachtens wirklich gemacht. Man hat ja mehrmals gesehen zu welchen Würfen Wilson fähig ist, und zu welchen Catches Baldwin und Lockett fähig sind. Das quasi über 75% des Spiels zu ignorieren, ist schon ziemlich schräg.
    Trotzdem Gratulation zu einer tollen Saison!
    In der emotioanlen Minuten nach dem Game bin ich bei dir. Aber mit ein wenig Abstand muss man die Entwicklung sowie die ganze Saison sehen. Da war bei weitem nicht alles schlecht. Natrlich sind die großen Spiele die entscheidenden in der Season, aber es war ja nicht selbstverständlich dorthin zu kommen.

    Schotty wird auch nächste Saison da sein. Aber: Man darf durchaus eine Steigerung erwarten. Das ist vor allem die Aufgabe von Pete. Er muss zu 10000000% Schotty klar machen, dass ein Sieg wichtiger ist als eine vorher verabredete Philosophie.

    Das größte Problem für 2019 wird eh die Division sein. Aber das ist dann Sache des Offseason Threads den Seahawk bestimmt (bald) aufmachen wird.
  • Seahawk schrieb:

    maximus_hertus schrieb:

    Am Ende war die INT die Spielentscheidung. Zumindest war ab da nur noch Cowboys Time. Die Offensivflaggen dürfen nie passieren, besonders bei Fluker ist das einfach mies. Sogar mieser als der onside Kick.Statt von der INT zu profitieren geben wir den Ball direkt wieder ab. Danach der Spielentscheidende TD. Schon strange.
    Auch heute hatten wir überhaupt kein Kurzpassspiel. Im Grunde gingen gefühlt fast alle Pässe von Wilson tief.

    Das habe ich irgendwie ganz anders gesehen. Die langen Pässen, wenn sie den kamen, waren ja in Ordnung, aber ich erinnere mich nur an unzählige Screens ohne Vorblocker bei Long Distance Situations, die Drives gekillt haben.
    Vamos, vamos Chilenos
    esta noche tenemos que ganar
  • iceweasel schrieb:

    Am Ende steht für mich trotzdem eine sehr gute Saison auf die man stolz sein kann. Für den Football den Carroll spielen lassen will fehlt in der Defense eine gute Portion Talent und in der Offense vor allem etwas Mut ;) Mit den Hawks muss man aber weiterhin rechnen und das hätte vor der Saison doch jeder von uns unterschrieben.

    Go Hawks
    Wenn du nächste Saison einen Schritt nach vorne machen willst, dann wirst du das mit so jemanden wie Schottenheimer nicht machen. Wenn man ehrlich und hart zu sich ist, dann trennt man sich von ihm und holt jemanden der innovativer ist. Wird aber wohl nicht passieren und dann erwarte ich nicht viel mehr als diese Saison, wenn man noch berücksichtigt dass die 49ers nächste Saison auf einem anderen Level sein werden, dann könnte das sogar nach hinten gehen.
    Du hast in deiner Division Teams die in der Offense angeführt werden von einem McVay und einem Shanahan und du kommst da mit Schottenheimer um die Ecke, der es nicht gebacken kriegt das volle Potential/Können von Wilson, Lockett, Baldwin und co. auszuschöpfen.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Daywalker ()

  • iceweasel schrieb:

    Klingt blöd, weil eben nur 24 Punkte kassiert, aber ganz ausschließen von der Kritik würde ich die Defense auch nicht. Nach dem 6:3 darf man Dallas eigentlich nicht mehr die Möglichkeit auf Punkte geben; Griffin sah dann beim Td auch nicht unbedingt gut aus .Auch beim letzten Td der Cowboys darf man bei 3 und 14 besser verteidigen. 137 Yards bei 26 Russ für Zeke sind auch ausbaufähig
    Das stimmt natürlich schon. Die Leistung der Defense sollte man auch nicht in den Himmel loben. Für mich steht diese Leistung aber vor allem als Resultat der schlechten Offense dar. Unsere Defense stand knapp 10 Minuten länger auf dem Feld als der Cowboys. Dallas hat im Grunde das gemacht, was wir eigentlich mit unseren Gegner vorhaben. Müde spielen mit soliden Running Plays. Wenn die Offense nicht so viele 3 & Out kassiert hätte, wäre die Defense am Ende ggf. etwas fitter und hätte nicht solche haarsträubenden Fehler zugelassen. Der Run von Prescott beim 3rd & 14 darf nie passieren. Die vielen Penaltys auf Seiten der Defense im 4. Viertel dürfen nicht passieren. Das Tackling wurde mit dem Spiel immer schlechter...

    Die Run-Defense war über die gesamte Season ja ein Problem und es war zu erwarten, dass wir Elliott nicht komplett ausschalten können. Über große Teil des Spiel haben wir ihn auch durchaus unter Kontrolle gehalten. Reed, Wright und Wagner hatten da einige gute Plays. Aber irgendwann findet er dann eben die Lücke, wie zum Beispiel beim 3rd & 1. Ich bin mir nicht sicher, wer da genau die Edge nicht entsprechend verteidigt hat und ob da nicht auch ein Kommunikationsproblem vorlag. Vor dem Snap sieht man kurz wie der Safety oder CB sich zur LoS bewegt. Ob das alles so gewollt war...Ich bin auf das Tape gespannt.

    AotearoA schrieb:

    Seahawk schrieb:

    Daywalker schrieb:

    Wenn Schottenheimer morgen nicht entlassen wird, dann verstehe ich die Welt nicht mehr. Für mich eine bodenlose Frechheit und definitv ein gewaltiger Kündigungsgrund was da abgelaufen ist. So boykottiere ich bewusst mein eigenes Team, anders kann man das nicht nennen.
    Das wird er nicht.
    Das muss man aber nicht verstehen. Ich musste während des Spiels an den "Down, Set, Talk"-Podcast denken. Adrian Franke hatte eigentlich die Seahawks favorisiert, unter der Voraussetzung, dass es die Seahawks nicht völlig versauen mit ihrem Playcalling. Und das hat Schottenheimer meines Erachtens wirklich gemacht. Man hat ja mehrmals gesehen zu welchen Würfen Wilson fähig ist, und zu welchen Catches Baldwin und Lockett fähig sind. Das quasi über 75% des Spiels zu ignorieren, ist schon ziemlich schräg.
    Trotzdem Gratulation zu einer tollen Saison
    Franke hat da ja auch durchaus recht und es ist ja auch genau der Punkt den wir hier kritisieren. Dennoch wird Schottenheimer deswegen nicht seinen Hut nehmen müssen. Er hat ziemlich genau das gecalled, was Carroll sehen möchte und womit wir über weite Teile der Season auch Spiele gewonnen haben. Die Hoffnung liegt eher darin, dass man über die Offseason einen Weg findet um etwas Flexibler zu werden.
  • Daywalker schrieb:

    iceweasel schrieb:

    Am Ende steht für mich trotzdem eine sehr gute Saison auf die man stolz sein kann. Für den Football den Carroll spielen lassen will fehlt in der Defense eine gute Portion Talent und in der Offense vor allem etwas Mut ;) Mit den Hawks muss man aber weiterhin rechnen und das hätte vor der Saison doch jeder von uns unterschrieben.

    Go Hawks
    Wenn du nächste Saison einen Schritt nach vorne machen willst, dann wirst du das mit so jemanden wie Schottenheimer nicht machen. Wenn man ehrlich und hart zu sich ist, dann trennt man sich von ihm und holt jemanden der innovativer ist. Wird aber wohl nicht passieren und dann erwarte ich nicht viel mehr als diese Saison, wenn man noch berücksichtigt dass die 49ers nächste Saison auf einem anderen Level sein werden, dann könnte das sogar nach hinten gehen.Du hast in deiner Division Teams die in der Offense angeführt werden von einem McVay und einem Shanahan und du kommst da mit Schottenheimer um die Ecke, der es nicht gebacken kriegt die das volle Potential und Können von Wilson, Lockett, Baldwin und co. auszuschöpfen.
    Es sid über 9 Monate bis zum Kick Off der nächsten Saison, die komplette Offseason. Da kann noch viel passieren. Es bestreitet ja keiner das Schotty heute der "Hauptschuldige" ist (aber bei weitem(!) nicht alleine), aber man muss die Saison als ganzes betrachten und von wo wir gekommen sind.

    Auch wenn es sehr weh tut, eine Kurzschlußreaktion hilft nicht.
  • maximus_hertus schrieb:

    Daywalker schrieb:

    iceweasel schrieb:

    Am Ende steht für mich trotzdem eine sehr gute Saison auf die man stolz sein kann. Für den Football den Carroll spielen lassen will fehlt in der Defense eine gute Portion Talent und in der Offense vor allem etwas Mut ;) Mit den Hawks muss man aber weiterhin rechnen und das hätte vor der Saison doch jeder von uns unterschrieben.

    Go Hawks
    Wenn du nächste Saison einen Schritt nach vorne machen willst, dann wirst du das mit so jemanden wie Schottenheimer nicht machen. Wenn man ehrlich und hart zu sich ist, dann trennt man sich von ihm und holt jemanden der innovativer ist. Wird aber wohl nicht passieren und dann erwarte ich nicht viel mehr als diese Saison, wenn man noch berücksichtigt dass die 49ers nächste Saison auf einem anderen Level sein werden, dann könnte das sogar nach hinten gehen.Du hast in deiner Division Teams die in der Offense angeführt werden von einem McVay und einem Shanahan und du kommst da mit Schottenheimer um die Ecke, der es nicht gebacken kriegt die das volle Potential und Können von Wilson, Lockett, Baldwin und co. auszuschöpfen.
    Es sid über 9 Monate bis zum Kick Off der nächsten Saison, die komplette Offseason. Da kann noch viel passieren. Es bestreitet ja keiner das Schotty heute der "Hauptschuldige" ist (aber bei weitem(!) nicht alleine), aber man muss die Saison als ganzes betrachten und von wo wir gekommen sind.
    Auch wenn es sehr weh tut, eine Kurzschlußreaktion hilft nicht.
    Kann ich verstehen, nur muss man sich halt die Frage stellen ob man weiter nach vorne kommt mit diesem Ansatz und ob Schottenheimer in der Lage ist diese Entwicklung zu vollziehen? Gefahr zu laufen die nächste Saison nicht weiter nach vone zu kommen, ist halt am Ende des Tages schmerzhafter als Schottenheimer nach so einer Saison vor die Tür zu setzen.

    Rein ergebnistechnisch war das eine erfolgreiche Saison, aber manchmal muss man selbst in solchen Momenten entsprechende Veränderungen vornehmen um weiter voranzukommen. Das wird aber wie hier schon erwähnt eh nicht passieren. Es wird versucht an Schräubchen zu drehen, was ja richtig ist, aber wenn der Dreher das Problem ist. dann kannst du noch soviel drehen wie du willst, spätestens in einem Jahr wird dann der Schritt folgen was hätte eigentlich heute folgen müssen.
  • Daywalker schrieb:

    maximus_hertus schrieb:

    Daywalker schrieb:

    iceweasel schrieb:

    Am Ende steht für mich trotzdem eine sehr gute Saison auf die man stolz sein kann. Für den Football den Carroll spielen lassen will fehlt in der Defense eine gute Portion Talent und in der Offense vor allem etwas Mut ;) Mit den Hawks muss man aber weiterhin rechnen und das hätte vor der Saison doch jeder von uns unterschrieben.

    Go Hawks
    Wenn du nächste Saison einen Schritt nach vorne machen willst, dann wirst du das mit so jemanden wie Schottenheimer nicht machen. Wenn man ehrlich und hart zu sich ist, dann trennt man sich von ihm und holt jemanden der innovativer ist. Wird aber wohl nicht passieren und dann erwarte ich nicht viel mehr als diese Saison, wenn man noch berücksichtigt dass die 49ers nächste Saison auf einem anderen Level sein werden, dann könnte das sogar nach hinten gehen.Du hast in deiner Division Teams die in der Offense angeführt werden von einem McVay und einem Shanahan und du kommst da mit Schottenheimer um die Ecke, der es nicht gebacken kriegt die das volle Potential und Können von Wilson, Lockett, Baldwin und co. auszuschöpfen.
    Es sid über 9 Monate bis zum Kick Off der nächsten Saison, die komplette Offseason. Da kann noch viel passieren. Es bestreitet ja keiner das Schotty heute der "Hauptschuldige" ist (aber bei weitem(!) nicht alleine), aber man muss die Saison als ganzes betrachten und von wo wir gekommen sind.Auch wenn es sehr weh tut, eine Kurzschlußreaktion hilft nicht.
    Kann ich verstehen, nur muss man sich halt die Frage stellen ob man weiter nach vorne kommt mit diesem Ansatz und ob Schottenheimer in der Lage ist diese Entwicklung zu vollziehen? Gefahr zu laufen die nächste Saison nicht weiter nach vone zu kommen, ist halt am Ende des Tages schmerzhafter als Schottenheimer nach so einer Saison vor die Tür zu setzen.
    Rein ergebnistechnisch war das eine erfolgreiche Saison, aber manchmal muss man selbst in solchen Momenten entsprechende Veränderungen vornehmen um weiter voranzukommen. Das wird aber wie hier schon erwähnt eh nicht passieren. Es wird versucht an Schräubchen zu drehen, was ja richtig ist, aber wenn der Dreher das Problem ist. dann kannst du noch soviel drehen wie du willst, spätestens in einem Jahr wird dann der Schritt folgen was hätte eigentlich heute folgen müssen.
    Durchaus richtig. Das "Problem" ist aber die Division bzw. im speziellen die Rams. Wenn man mit einem anderen OC die Division gewinnen kann, bin ich bei dir. Aber zumindest für 2019 und wohl auch 2020 sehe ich die Rams als "locked" Divisionssieger. Dazu die 49ers. Das wird ein ganz dickes Brett. Aber in der Offseason ist ja sehr viel Zeit zum diskutieren ;)

    Aber selbst wenn man das durchziehen würde - wer wäre ein besserer OC? Durch die Suche nach 8(!) neuen HC wird es nicht einfacher einen OC zu finden der besser performt.

    Das ganze ist jedoch eh nur eine "Schattendiskusion", Schotty wird imo sicher auch 2019 OC bleiben.
  • Hier mal alle Seahawks Offensive Plays:

    Seahawks 25 - 1st Qtr - 09:50
    1&10 Run 5
    2&5 Run 3
    3&2 Pass IC
    Punt

    Seahawks 23 - 1st Qtr - 05:23
    1&10 Pass -8
    2&18 Run 5
    3 &13 Pass Scramble 3
    Punt

    Seahawks 27 - 1st Qtr - 02:10
    1&10 Run 4
    2&6 Run 0
    3&16 Pass Sack
    Punt

    Seahawks 22 - 2nd Qtr - 09:48
    1&10 Pass 26
    1&10 Pass 40
    1&10 Run 3
    2&7 Run 0
    3&7 Pass IC
    Field Goal - Good

    Seahawks 48 - 2nd Qtr - 03:12
    1&10 Pass IC
    2&10 Pass 25
    1&10 Run -4
    2&14 Pass 7
    3&7 Pass IC
    Field Goal Good

    Dallas 49 - 2nd Qtr - 0:24
    1&10 Pass 52
    2&6 Pass 3
    3&3 Run 3
    Field Goal No Good - End of the Half

    Zweite Halbzeit

    Seahawks 25 - 3rd Qtr - 15:00
    1&10 Run 1
    2&9 Run 3
    3&6 Pass IC
    Punt

    Seahawks 13 - 3rd Qtr - 11:07
    1&10 Pass 9
    2&1 Run 5
    1&10 Run 28
    1&10 Run -7
    2&17 Pass IC
    3&17 Pass 5
    Punt


    Dallas - 3rd Qtr - 7:00
    1&10 Run 3
    2&7 Run 0
    3&7 Run 2
    4&5 Pass 22
    1&10 Run 3
    2&7 Run 2
    3&5 Run 7
    1&G Run 1
    2&G Run 4 Touchdown

    Seahawks 25 - 4th Qtr - 12:48
    1&10 Run -1
    2&11 Pass 5
    3&5 Pass IC
    Punt

    Seahawks 25 - 4th Qtr - 9:33
    1&10 Pass Penalty
    1&20 Pass Penalty
    2&22 Pass 2
    3&20 Pass 13
    Punt

    Seahawks 25 - 4th Qtr - 2:08
    1&10 Pass 9
    2&1 Pass 53
    1&10 Pass IC
    2&10 Pass IC
    3&10 Pass 6
    4&4 Pass 7 Touchdown

    • 4 Mal gab es ein 3 & Out, wenn man den letzten Drive vor der Pause nicht berücksichtigt. 3 davon waren nach dem Muster Run-Run-Pass.
    • der 4 Drive, der zum 1. Field Goal führt beginnt mit zwei guten Pass Plays. Anschließend setzt man zwei mal auf Run, die insgesamt 3 Yards Raumgewinn bringen. Beim 3rd & 7 folgt erst wieder ein Pass.
    • 10 Punkte resultieren aus sehr guter Field Position. Einmal direkt nach dem verschossenen Field Goal der Cowboys, Einmal nach dem Stopp der Dallas Offense innerhalb der eigenen 5 Yard Line.
    • Playcalling nach einem neuen First Down: 9 Pass-Plays, 11 Running Plays. In der 1. Hälfte 5 Pass-Plays, 4 Running Plays. In Hälfte 2: 4 Pass-Plays, 7 Running Plays. Warum setze ich in der 2. Hälfte weiterhin so häufig auf Running Plays bei 1st Downs? Wenn man einmal von den langen Run von Penny für 28 Yards absieht, war da nicht wirklich etwas zu holen. Das gleiche gilt für die 1. Hälfte.
    Edit: man muss auch dazu sagen, das die Passhäufigkeit sehr durch die letzten beiden Drives geschönt wird.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Seahawk ()

  • GilbertBrown schrieb:

    Seahawk schrieb:

    maximus_hertus schrieb:

    Am Ende war die INT die Spielentscheidung. Zumindest war ab da nur noch Cowboys Time. Die Offensivflaggen dürfen nie passieren, besonders bei Fluker ist das einfach mies. Sogar mieser als der onside Kick.Statt von der INT zu profitieren geben wir den Ball direkt wieder ab. Danach der Spielentscheidende TD. Schon strange.
    Auch heute hatten wir überhaupt kein Kurzpassspiel. Im Grunde gingen gefühlt fast alle Pässe von Wilson tief.
    Das habe ich irgendwie ganz anders gesehen. Die langen Pässen, wenn sie den kamen, waren ja in Ordnung, aber ich erinnere mich nur an unzählige Screens ohne Vorblocker bei Long Distance Situations, die Drives gekillt haben.
    exakt, ich meine damit auch nicht, dass wir nie kurz geworfen. Wenn wir mal kurz geworfen haben, dann einen TE-Sceen bei 3rd & forever. Die Sticks konnten wir heute und meist in der gesamten Season nicht effektiv mit kurzen oder mittleren Pässen bewegen. Man war immer auf lange Pass-Plays angewiesen.
  • Was euren OC angeht: 25 - 26 - 16 - 20 - 11 - 25 - 23 - 30 - 28 - x - x - x - 18

    Das sind die Rankings der von ihm betreuten Offenses seit 2006...wenn sein Nachname „Smith“ wäre, hätte der schon lange keinen Job mehr - zumindest nicht in dieser Position.
    „Ich weiß nicht immer, wie es geht. Aber wie es nicht geht, weiß ich.“
    Armin Veh, 11.03.2019 :hinterha:
  • Das spielt hätte man nicht verlieren müssen aus meiner Sicht. Das festhalten an den Runs von Carson. Das Play für mich überhaupt war, der 3 & 14 bei 14:17. da verpassen 3 Defender den Tackle und Prescott mit dem Nackbreaker. Hält man ihn da auf, dann machen die Boys das FG und die Hawks haben gute Chancen, dass Spiel mit nem TD zu gewinnnen. Vorallem auch da man gezwungen worden wäre, auf Runs zu verzichten und das Spiel in Wilsons hätte gegeben hätte und das wäre eine Situation wie gemacht für ihn gewesen.

    Der Onsidekick war natürlich ein WTF Play... aber es bleibt für mich das vorher beschriebene Play. Klar gab es auch davor Fehler, aber ich fand da haben sich sehr gute Plays und schlechte Plays ausgeglichen. Und wenn ich eine Top Defense sein möchte, muss in der Situation einfach ein Tackle sitzen von mehreren Chancen.

    Schade schade... Ob Schottenheimer weg muss oder nicht, mag ich nicht beurteilen, dafür beobachte ich die Hawks zuwenig. Fakt ist aber,dass man mit seinem Playcalling dieses Jahr erfolgreich war und man muss einem solchen Mann ja zutrauen, dass er aus einem solch versauten Spiel ja seine Lehren zieht.
    "Einmal Borusse, immer Borusse!" (Alois Scheffler)
  • Ich muss auch sagen, es war das erwartete Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe. Hier haben Nuancen entschieden.
    Aber insgesamt eine tolle Saison und vor allem Entwicklung euer Mannschaft. Die Defense ist wirklich richtig stark.
  • By the way
    Vielen Dank für die angenehme Woche.
    Was ich damit sagen möchte ist, das ich die post's von euch in eurem und unserem threat allesamt sehr sachlich, nicht provokant etc fand. War richtig angenehm mit zu lesen. Störfeuer und Provokationen kamen da nur von dritten.
    Gerne bis nächstes Jahr zwei Runden später, wir geben gerne wieder den Gastgeber.

    Viel Erfolg in der kommenden Saison.
    ... am Anfang war es nur ein Gedanke...
  • Insgesamt ein vintage Playoff Game. Das begrüße ich ;)
    Aber das Playcalling bzw die gesamte Offense Philosophie grade mit einem Franchise QB in der Prime ist doch irgendwie fragwürdig. Verfolge Wilson recht genau da ich ihn seit seiner Rookie Season in einer Keeper League als QB habe. Es tut mir jedes mal weh wenn ich sehe wie wenig Attempts er hat.
    Man kann natürlich sagen, dass es ja gut funktioniert hat bis gestern aber die mangelnde Flexibilität war schon seltsam.
    Hat die Seahawks "Gemeinde" denn Angst das Wilson aufgrund der Offense Philosophie unzufrieden ist/wird und das auch kund tut?
  • urlacher54 schrieb:

    Das festhalten an den Runs von Carson. Das Play für mich überhaupt war, der 3 & 14 bei 14:17. da verpassen 3 Defender den Tackle und Prescott mit dem Nackbreaker.
    Die Liste kann man dann noch um das 3rd&1 Play mit 1:07 Minuten im 2. Viertel auf Uhr ergänzen, in dem Elliott aufgrund von Abstimmungsschwierigkeiten einen 44 Yard Run raushaut und die Cowboys die Möglichkeit auf einen TD gibt. Gelingt ihn in diesem Play nur fünf Yards steht Dallas an der eigenen 39 Yard line mit laufender Uhr. Vlt hätten sie noch einen TD geschafft, vlt auch nicht.

    Ein weitere Key-Moment war der direkte Drive nach der Interception von Wright, der durch eigenen Strafen sofort zerstört wird. Die vielen Strafen in den letzten Drives der Defense waren dann ebenfalls tödlich, da sie Yards und vor allem Zeit gekostet haben.

    Was ich damit sagen möchte: Das Playcalling hat tatkräftig zur Niederlage beigetragen. Es gab aber noch weitere Schlüsselsituationen, in denen man den Kürzeren gezogen hat.

    Dante LeRoi schrieb:

    Was euren OC angeht: 25 - 26 - 16 - 20 - 11 - 25 - 23 - 30 - 28 - x - x - x - 18

    Das sind die Rankings der von ihm betreuten Offenses seit 2006...wenn sein Nachname „Smith“ wäre, hätte der schon lange keinen Job mehr - zumindest nicht in dieser Position.
    Was für ein Ranking ist? Wenn ich mir zum Beispiel die erzielten Points per Game anschaue, stehen wir bei 26,8 und teilen uns Platz 6 mit den Chargers.

    Was man zu Schottenheimer noch sagen muss. Er ist ein Off Coordinator so wie Carroll sich das wünscht. Und aufgrund des Erfolges, den unsere Offense in diesem Jahr durchaus hatte, muss Schottenheimer auch nicht im seinen Job fürchten. Die Spielweise von letzter Nacht hat uns in dieser Season einige Siege gebracht. Das darf man nicht vergessen. Am Ende hat sich uns auch das Ende der Season gebracht. Das ist wohl jedem klar. Aus Seahawks-Sicht kann man nur hoffen, dass man über die Offseason die notwendigen Schlüsse ziehen, um innerhalb des Spiels flexibler zu werden. Das trifft es eigentlich auf den Punkt:
    Seattle had the best running game in football this year. No issue with game-planning to lean on it. There is an issue with not adjusting until the fourth quarter, when it was clear the defense had it stopped (24 carries, 73 yards).
    Ich möchte Schottenheimer gar nicht verteidigen. Ich möchte nur aufzeigen, dass er über diese Season im Grunde genau das gemacht hat, was Carroll und auch viele Fans von ihm gefordert haben. Gebe der Offense wieder eine Identität. Und für Carroll bedeutet das "Run the Ball" auch wenn er immer wieder betont eine Balanced-Offense zu sein. Nach der letzten Season habe ich in meinem Eröffnung-Post geschrieben:
    Die Offense der Seattle Seahawks hat ein Identitätsproblem. In den Jahren, in denen die Seahawks sehr erfolgreich waren, funktionierte die Grund-Philosophie von Carroll sehr gut. Eine ausbalancierte Offense, die auf dem Running Game aufbaut, den Gegner dazu zwingt einen Safety in die Box zu ziehen und dann die Secondary mit Play-Action-Plays sowie tiefen Pässen attackieren. Eine Philosophie mit der ich mich sehr gut identifizieren kann. Die Offense der Seahawks steht nun aber vor einem Problem: Die Offense ist spätestens seit 2016 nicht mehr ausbalanciert. Während der letzten Offseason betonte Carroll immer wieder, dass das Running Game von 2015 auf 2016 fast 100 Laufversuche verloren hat und das dieser Trend in 2017 korrigiert werde sollte. Wie die Grafik im Anhang zeigt, ist das nicht gelungen.





    Die höhere Anzahl der Pässe hat durchaus mehrere Gründe. Zum einen lag das Team häufiger im Rückstand und konnte somit nicht zwingend auf das Laufspiel setzen und zum anderen war das Laufspiel einfach nicht effektiv genug. Immer wieder wurden die Running Backs bereits an bzw. sogar hinter Line of Scrimmage gestoppt. Das Running Game zwang somit die gegnerische Verteidigung nicht dazu einen Safety in die Box zu ziehen, dadurch sind Play Actions-Plays weniger erfolgreich und tiefe Bälle kommen seltener an, weil die Secondary mit bis zu 7 Personen in der Pass-Verteidigung agieren kann.


    An dieser Stelle muss sich der Coaching Staff rund um Darrell Bevell der Kritik stellen, dass sie es nicht geschafft haben auf diese Verhältnisse adäquat zu reagieren und Veränderungen vorzunehmen. Sprich, Bevell hält im Grunde an der ursprünglichen Philosophie fest, aber eben ohne Running Game. Es wurde weniger gelaufen aber dafür immer noch häufig tief geworfen, was immer wieder zu langen 3rd Downs führte. Die 1. Hälfte gegen Dallas war ein Paradebeispiel für diese Beobachtung: Die Offense stehen an der eigenen1 Yard line. Laufversuch bei 1st Down für 0 Yards, 2nd Down: tiefer Pass - Incomplete, 3rd Down: tiefer Pass - Incomplete.
    Wie gut oder schlecht die Philosophie ist, sei mal dahin gestellt. Carroll bereits in 2017, dass man wieder vermehrt auf den Run setzt und um an die erfolgreichen Zeiten in 2013 und 2014 anzuschließen. Und das hat Schottenheimer geschafft. Mit 534 Run ist man mehr geladen als in den Superbowl-Jahren. Vermutlich waren das dann auch genau die paar zu viel in der eigenen Situationen.

    An dieser Stelle möchte ich auch nochmal auf die 1. beiden Spiele in dieser Season hinweisen. Die Woche vor dem 1. Duell gegen Dallas in Week 3 spielt für die Seahawks-Offene eine entscheidende Rolle. In diesen Spielen setzte man nämlich nicht auf den Run. In Denver war das Run-Pass Verhältnis 29 zu 71 Prozent. In Chicago 34 zu 64 Prozent. Die Offense hatte massive Probleme den Ball zu bewegen verlor insgesamt 5 Mal den Ball und beide Spiele gingen verloren. In restlichen 14 Spielen hatte man nur gegen die Chargers und in Carolina mehr Pass- als Run-Plays und gewann 10 der 14 Spiele. Auch in diesem Spielen war nicht alles gut. Die Spielweise war auch zum Teil nicht schön anzusehen. Sie hat uns aber Siege gebracht. In der Offseason muss der Coaching Staff sich natürlich hinterfragen und aus allen Spielen (insbesondere dem gegen die Cowboys) ihre Lehren ziehen.

    mizzery schrieb:

    Die Defense ist wirklich richtig stark.
    Erstmal vielen Dank für die warmen Worte. Aber mit dieser Aussage habe ich so meine Probleme. Unsere Defense hat bei weitem nicht das Niveau aus vergangenen Tagen und vlt ist auch ein Problem mit der Spielweise unserer Offense. Die Philosophie von Carroll baut nehmen dem Running Game vor allem auf eine starke Defense. Sowohl über die Season als auch letzte Nacht hat die Defense einige Schwächen aufgezeigt. Das soll jetzt gar kein großer Vorwurf sein, da man in dieser Season damit rechnen musste. Gerade die Secondary ist zum Beispiel sehr jung und jedem war eigentlich klar, dass es zum Teil zu Problemen kommen wird. Das hat man gestern zum Beispiel bei einigen Tacklings gesehen. So viele Miss-Tackles, wie wir sie in diesem Jahr gesehen haben, sind sehr selten für eine Defense von Pete Carroll. Größtes Problem war zudem die schwache Run-Defense. Mit 4,9 Yards per Run liegt man nur auf Platz 28.
  • Thurman34 schrieb:

    Man kann natürlich sagen, dass es ja gut funktioniert hat bis gestern aber die mangelnde Flexibilität war schon seltsam.
    Hat die Seahawks "Gemeinde" denn Angst das Wilson aufgrund der Offense Philosophie unzufrieden ist/wird und das auch kund tut?
    Wie gesagt, das Problem muss der Coaching Staff angehen. Wir müssen da einfach flexibler reagieren können. Die Befürchtung wird sicherlich in dieser Offseason an der ein oder anderen Stelle aufkommen. Immerhin steht auch eine Vertragsverlängerung von Wilson. Nach 2019 läuft sein Vertrag aus und man kann natürlich ein Bild aufmalen, in dem Wilson sagt, dass er lieber in einer Pass-Heavy-Offense spielen möchten. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass Wilson den Coaching Staff öffentlich kritisieren wird. Dafür ist er zu sehr ein Teamplayer und würde seinem Markenimage eher schaden. Daher gehe ich davon aus, dass der Unmut nur über schleppende Vertragsverhandlungen geäußert werden könnte.
  • @Seahawk das Ranking bezog sich auf die Yards.

    Ich hab auch grundsätzlich nichts gegen ein prominentes Laufspiel - aber wenn es offensichtlich an einem Tag nicht läuft ( ;) ), muss man halt adjusten.
    „Ich weiß nicht immer, wie es geht. Aber wie es nicht geht, weiß ich.“
    Armin Veh, 11.03.2019 :hinterha:
  • Dante LeRoi schrieb:

    @Seahawk das Ranking bezog sich auf die Yards.

    Ich hab auch grundsätzlich nichts gegen ein prominentes Laufspiel - aber wenn es offensichtlich an einem Tag nicht läuft ( ;) ), muss man halt adjusten.
    Genau das ist auch mein Punkt. Grundsätzlich bin kann ich mit dem Playcalling leben. Und deswegen wünsche ich Schottenheimer auch nicht alles schlechte an den hals. Wenn es aber gegen eine starke Run-Defense geht, gegen die du einfach nicht den Ball per Run bewegen kannst und das auch sehr häufig probiert hast, musst du deinen Gameplan ändern. Und das ist nicht passiert. Und das ist genau der Punkt, wo wir Seahawks-Fan hoffen müssen, dass dies in der nächsten Season besser wird. Wie wahrscheinlich das ist, können wir heute nicht abschätzen.
  • Genau so sieht es aus.

    Auch darf man ab und zu mal etwas mehr ins Risiko gehen. icht so sehr auf gestern bezogen, sondern auf die ganze Saison: Um Midfield / Gegnerische Hälfte kann man den 4th Down auch mal ausspielen statt zu punten.

    Da kommen wir auch zum nächsten Punkt: das Special Team. Das war dieses Jahr weit unterdurchschnittlich und hat immer wieder mal Feldpositionen gekostet (schlechtere eigene und bessere für den Gegner). Da wird es dann schwerer für die eigene D und O.

    @Seahawk Ich gehe mal davon aus, dass du traditionell den Offseason Thread erstellst?