New England Patriots 2018

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    • Sinus schrieb:

      Mason und Schwenke out für Sonntag. Gronkowski hat trainiert. Und Michel fühlt sicher sehr gut im Training.

      Ich bin hin- und hergerissen bzgl. Michel. Ich bin mir recht sicher, dass wir ohne ihn verlieren und er deshalb spielen sollte. Andererseits hätte ich lieber, dass er das Knie noch mindestens eine Woche ausruht. :S
      NFL "Tour" 2017:
      19.11.2017 Patriots@Raiders, Estadio Azteca — Mexico City, Mexico 8o
    • OUT
      G Shaq Mason - Calf (DNP)
      OL Brian Schwenke - Foot (DNP)
      DOUBTFUL
      No Players Listed
      QUESTIONABLE
      OT Trent Brown - Ankle (LP)
      OT Marcus Cannon - Concussion (LP)
      LS Joe Cardona - Shoulder (LP)
      WR Julian Edelman - Ankle (LP)
      WR Josh Gordon - Hamstring (LP)
      LB Nicholas Grigsby - Illness (DNP)
      DE Geneo Grissom - Ankle (LP)
      TE Rob Gronkowski - Ankle / Back (LP)
      LB Dont'a Hightower - Knee (LP)
      TE Jacob Hollister - Hamstring (LP)
      RB Sony Michel - Knee (LP)
      WR Cordarrelle Patterson - Neck (LP)
      DE John Simon - Shoulder (LP)
    • Soo, heute ohne Mason; Cannon und Brown mindestens angeschlagen. Michel selbst wenn aktiv auch noch angeschlagen, Patterson ebenso.
      Daher wieder mehr oder weniger ohne Running Game heute. Leider wie gg die Bills die einzig größere Schwäche der Defense. Gegen den Pass sind die Packers sehr stark! Das könnte dann offensiv so traurig werden wie gegen die Bills und die gegnerische Offense ist dann „leicht“ besser als die der Bills.

      Mit all den Angeschlagenen bin ich leider sehr pessimistisch, dass das heute was wird!
      Bin absolut kein Freund davon, heute die Angeschlagenen alle zu bringen. Die Saison kann noch lang werden, jetzt aus den zwei Spielen einen Sieg holen und ohne weitere Verletzte in die Bye Week retten, dann bin ich zufrieden!
    • Edelman und Gordon werden wohl spielen; Gronk und Michel, wenn dann nur eingeschränkt... Befürchte eine Offense-Leistung wie zu Beginn der Saison - ohne Seperation der Receiver/TE und dass man auf eine Mega-Leistung von White (möglich) und der Defense (zweifelhaft) angewiesen ist.
      "I never worry because we have Tom Brady: The Ninja."
    • Hollister auch schon wieder out..

      so talentiert wie der Junge ist.. Aber so gut wie Gronk ist, wenn er fit ist, brauchst du eher einen TE. der halt fit ist, wenn er gebraucht wird und dafür weniger Upside hast.. Wäre wunderbar, beides kombinieren zu können, aber Hollisters letzter Catch war in Week 2, danach nochmal nen paar angeschlagenene Snaps in Week 5 / 6 und sonst immer inaktiv, obwohl er die einzige Receiving-Alternative zu Gronk ist und der seit Wochen sichtlich angeschlagen ist. Summiert kommt er auf nicht einmal 4% der Snaps.
      Damit verstärkt sich die Befürchtung, dass es das gleiche Sch***-Spiel wie gg die Bills, nur gegen eine deutlich bessere Offense wird.. Kein Running Game, kein Receiving TE, Gordon und Edelman angeschlagen, das klingt nach deutlicher Niederlage :D

      Hoffen wir das Beste :D
    • Gronk ist ein Mysterium - spielt am Montag gegen Buffalo komplett ineffektiv und langsam, nur um dann eins der schwersten Spiele der Saison zu verpassen. Heute also ohne konstantes run-Game und mit angeschlagenen WE und TE - das wird ein Spaß zum zuzusehen :rolleyes:
      "I never worry because we have Tom Brady: The Ninja."
    • Es ist doch immer wieder spannend zu sehen, was Belichick für variable Spielertypen entdeckt. Ein WR der CB spielt, ein LB als TE hatten wir ja schon. Nun also Patterson als neuer Bell-Cow RB. Nur sein komisches Undershirt sollte Patterson irgendwie in die Hose stecken... :D
      "Jason Witten is the standard as a person and as a football player" (Jason Garrett)
    • Die furchtbare Run Defense zieht sich wirklich durch die Saison!

      Shelton ist überhaupt kein Upgrade, und Brown auch nur gelegentlich gut! Was man gg uns an Interior Rush Yards holen kann, ist als Fan ganz schwer anzuschauen :D
    • Glückwunsch zum verdienten Sieg
      „Das offizielle Bewerbungspapier für die WM, das Bid-Buch an die Fifa, umfasste 1212 Seiten. Ich kann Ihnen sagen: Ich habe keine einzige davon gelesen. Ich habe das nur getragen, das war schwer genug.“

      Franz Beckenbauer im „Sky“-Interview über die Bewerbung für die WM 2006. (dpa)
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      Müsste man noch verifizieren, aber ich lass es mal da.

      Nach dem Goalline-Stop hatte ich das Spiel schon verloren gesehen, aber der Fumble hat das Spiel dann wieder zu Gunsten der Patriots gedreht. Und das Playcalling ab da war 1+ mit Sternchen.

      Brady mit einem eher durchwachsenen Spiel, Kudos an die Packers Defense und Pettine. Dafür hat die Pats Defense deutlich über ihre Verhältnisse gespielt. Flowers stark, Gillmore sehr stark, Guy mit dem forced Fumble. Gute Mannschaftsleistung insgesamt.
      "Jason Witten is the standard as a person and as a football player" (Jason Garrett)
    • "The Flash" wird von Spiel zu Spiel besser, tolle Performance von ihm heute. War heute (auf WR) der Go To Guy. So muss er weitermachen. Freue mich natürlich sehr über den insgesamt verdienten Sieg und die Gesamtleistung des Teams, auch wenn es in vielen Dingen natürlich noch verbesserungswürdige Dinge gibt. Aber die Richtung stimmt
    • Wow mit den ganzen Spielern die nicht active waren hätte ich nicht mit einen Sieg gerechnet. Patterson als RB gar nicht mal so übel :thumbup:
      Allen hat einen Ball gefangen =O White wie immer sehr gut :love: Gordon kommt auch langsam in Fahrt.
      Wenn jetzt noch irgendwann Gronk und Michel fit sind, dann sieht die Offense wirklich sehr gut aus.

      Lob auch an die Defense. Hab vor dem Spiel wieder mit einer Katastrophe gerechnet, aber gegen den Pass war es ganz gut.
      Jetzt müssen aber auch langsam mal die Sacks kommen, da sind wir in den Stats ganz weit unten. Der Pressure finde ich eigentlich ganz ok, aber zu oft fehlt das kleine bisschen um wirklich an den QB ranzukommen.


      Weiter so...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Dagobert ()

    • Ich sehe die Pats nicht regelmäßig aber wenn ich sie spielen sehe, weiß ich wieder warum sie zur Spitze der NFL gehören. Wenig Fehler, dazu immer wieder Spielzüge mit denen der Gegner nicht rechnet und Spieler auf Positionen, die normalerweise nicht passen aber passend gemacht werden. Dazu ein starker Gameplan und gute Execution und fertig ist der Sieg. Das ist echt große Klasse :rockon:
      „Das offizielle Bewerbungspapier für die WM, das Bid-Buch an die Fifa, umfasste 1212 Seiten. Ich kann Ihnen sagen: Ich habe keine einzige davon gelesen. Ich habe das nur getragen, das war schwer genug.“

      Franz Beckenbauer im „Sky“-Interview über die Bewerbung für die WM 2006. (dpa)
    • Ich bin, angesichts der Gesamtleistung, wirklich angetan. Das war ein diszipliniertes und gutes Spiel, welches man ohne die zwei Stützen Gronk und Michel und mit einer geflickten OL absolviert hat.
      Defensiv ist das ohnehin seit geraumer Zeit bend but don't break par excellence, die zwar hier und da mal ein größeres Play zulässt, den Gegner aber schon dazu zwingt, auf einem hohen Niveau zu agieren. Wenn ich mir die TDs der Packers ansehe, dann waren das gute Plays von Rodgers, Adams und Graham, die man ein Stück weit auch einfach schwer verteidigen kann.

      Offensiv musste man kreativ sein und vor allem Gronk fehlt in der Redzone als Mismatch. Gordon gefiel mir sehr gut und hatte einige sackstarke Aktionen dabei. Dazu passte das Play Calling und man hat durch Patterson als RB gut improvisiert. Es war nicht alles perfekt, aber das erwartet man ja auch gar nicht. Wenn Michel, Gronk und in Week 12 evtl. noch Burkhead wieder kommen, wird die Offense nochmal anders auftreten.
    • + neuer __* (hier Position ihrer Wahl einfügen) Patterson
      + wichtiger Turnover
      + Insgesamt stabile Defense/ diszipliniert, kaum Strafen
      + Laufspiel ohne Michel
      + abgeklärt im vierten Viertel
      + Alle offense Waffen abwechselnd benutzt (variety)/ vor allem Gordon/ Edelman/ White
      + Viele Spielzüge eingebaut/ Trickplays etc.


      - Brady mal sehr unpräzise/ dann die Reciever viel Bälle fallen lassen
      - Red Zone offense. Was zum :evil: war das teilweise ?
      - Bis ins vierte Viertel offenes Spiel/ auf der Kippe, weil eigene Chancen kaum genutzt. 3rd Downs 4-11 :thumbdown:
      - Passrush sah besser aus als er ist. Oft missed tackles, kaum Druck auf Rodgers ( wie immer)
      - Verletzungen und Strafen der Packers, haben über vieles Hinweggeholfen. Das kann auch mal anders ausgehen. Oft Dusel gehabt
      Es gibt zwei Regeln für Erfolg im Leben-
      1. Erzähl Anderen nicht alles was Du weißt.
    • Brady hatte gestern nicht sein Bestes Spiel. Abgesehen davon, hat sehr viel gepasst. Die Defense hat gut gespielt bis auf ein, zwei Boecke. In der Redzone hat man gemerkt, dass Patriots ohne einen richtigen Runningback gespielt haben. James White ist nicht dazu da um den Ball von der eins reinzuhauen.

      Generell hat man sich sehr gut positioniert, naechste Woche gegen die Titans und dann endlich die Bye.
      "Fire up the duck boats" - 11 championship parades since 2001: Patriots (2002, 2004, 2005, 2014, 2016), Red Sox (2004, 2007, 2013, 2018), Celtics (2008) and Bruins (2011)
    • Hui, der Sieg fühlt sich echt super an. Was momentan wirklich heraussticht, ist das Zusammenspiel der Units. Wir hatten dieses Jahr bis auf das Dolphins Spiel in meinen Augen kein Spiel, wo alle Units wirklich über 4 Quarter gut waren, aber es war auch ganz selten, dass mehr als eine Unit gerade mal nen Durchhänger hat. Nach dem Opening Drive bis ins 4. Quarter nur noch 10 Punkte von der Offense kann auch nach hinten losgehen gehen Green Bay, auch Brady hatte gestern zwischendurch arge Probleme, insbesondere im 3. Viertel. Aber die Defense war wirklich gut gestern, hat nur ein Big Play zugelassen. Das war der 50 ?! Yard Catch von Valdes-Scantling. Da war die Kombination aus Playcalling ohne Absicherung hinten und Execution, wo der Blitz dann keinen Druck auf Rodgers machen kann, zu schlecht. Die TDs selbst von GB waren dann auch einfach gut gemacht, beim zweiten vielleicht noch kleiner Fehler von Harmon, dass er Graham nicht übernimmt. Aber wir sind in der 2018-NFL. Ein Team wie Green Bay auf 17 Punkten zu halten ist schon stark. Natürlich einschränkend, dass Rodgers auch gestern weit entfernt von seiner Form der letzten Jahre war. Aber gerade unser Defensive Backfield gefällt mir immer besser, die Coverage ist oft sehr stark, sodass man wenig Big Plays kriegt und selbst einen Rodgers auf Sicherheitspässe beschränkt. Dazu ein Pass Rush, der Rodgers nicht besonders häufig sacked, aber immer wieder unter Druck setzt und ihn auch sehr effizient in der Pocket hält. So ist das Bend, don´t break par Excellence, auch wenn man ("man" inkludiert definitiv mich selbst) oft nen Rappel bekommt, wenn die gegnerische Offense viele einfache First Downs bekommt und das am Ende regelmäßig zu Punkten führt. Gestern hat man Green Bay in viele 3rd Downs gezwungen und konnte so vieles schon vor Scoring Range beenden, das war stark!
      Das einzige, was mir an der Defense weiterhin nicht gefällt, s. oben, ist die Run Defense. Shelton funktioniert überhaupt nicht und war gestern auch auf 10-15% der Snaps limitiert. Brown war zwischendurch mal besser, aber gestern fand ich das nicht besonders stark. Das finde ich wirklich ärgerlich, weil ich mir da eine deutliche Besserung erhofft hatte.

      DrBanane schrieb:

      TB19 schrieb:

      Die furchtbare Run Defense zieht sich wirklich durch die Saison!

      Shelton ist überhaupt kein Upgrade, und Brown auch nur gelegentlich gut! Was man gg uns an Interior Rush Yards holen kann, ist als Fan ganz schwer anzuschauen :D
      In diesem Zusammenhang weise ich auf das Grading der D hin: footballoutsiders.com/stats/teamdef :)

      In dem Zusammenhang auch dazu kurz: Interessante Statistik, ich lese mich mal ein, wie die sich berechnet, war mir bisher unbekannt. Was ich sehe ist 4,5 Rushing Yards / Attempt und damit #20. Und das bei T-2 für zugelassene Rushing TDs und nur 5 zugelassenen Plays über 20 Yards und keines über 40 Yards. Das soll jetzt kein reines Auslegen der Statistiken zu meinen Gunsten sein. Es zeigt für mich, dass wir, obwohl wir in der 2. Ebene den Run oft beenden können und gerade in der RedZone die Yards / Attempt auch nochmal reduzieren können, wir trotzdem nur 20. sind in der Kategorie. Die Gegner machen zu oft einfach ihre 5,6,7 Yards durch die Mitte, weil wir gefühlt ( ich finde gerade keine Statistik) bei Interior Rushing immer 2-3 Yards vor dem ersten Kontakt zu lassen. Und genau dafür wurde Shelton eigentlich geholt. Wenn man hier die einfachen Yards reduzieren würde, sodass wir den Gegner öfter in 2nd / 3rd and Long kriegen, würde das das Bend, don´t Break nochmal wesentlich effizienter machen.

      Zur Offense: Brady wie gesagt nicht mit seinem besten Tag, im dritten Viertel waren 2-3x Receiver recht klar offen. Aber im 4. Viertel wieder alles wie immer. Running Game verbessert zum Bills Game, obwohl das gleiche Personal dort stand und Mason fehlte ( dafür Cannon zurück). Verstehe immer noch nicht ganz, wieso man Barner nicht mal 2-3 Carries mehr gibt, aber ich bin ja auch nicht im Practice. Patterson ist wieder so ein klassicher NE-Move. Extrem schwer zu stoppen, wenn er 3-4 Yards freigeblockt kriegt zum Tempo aufnehmen. Hat natürlich nicht die Statur eines RBs und wird das nicht dauerhaft mit 20 Carries / Game machen können. Aber er könnte dauerhaft ein nettes Spielzeug für 5-6 Carries sein, dass die Defense einfach ganz anders verteidigen muss als andere RBs. Und Brady hat es in dem einen Drive eiskalt ausgenutzt, und ihm 3-4 Carries hintereinander gegeben ohne andere Plays einzustreuen bis zum TD, als er erkannt hat, dass GB die Mittel fehlten gegen diese unkonventionellen Runs.
      Bei den WR war Hogan abgemeldet, aber sei es drum, dafür kamen Gordon und Edelman oft genug in die 1:1 Situationen. Letzterer hat mir im Receiving Game nicht gut gefallen, 1-2 Drops, wenig YACs. Dafür dann am Ende in den Trickspielzügen als Passer und Runner stark. Gordon hat sich definitiv bezahlt gemacht. Ich war sehr skeptisch, aber selbst wenn er jetzt ( ich klopfe auf Holz) rückfällig werden sollte, war es der 5th Round Pick definitiv wert. War ein sehr wichtiges Puzzle Stück, um nach Week 3 den Turnaround zu schaffen. Wenn er klar bleibt, könnte das ganz großen Spaß machen, wenn er eine komplette Offseason mit Brady bekommt und richtig fit wird und dann auch bleibt.
      In der O-Line war Karras am Anfang wie erwartet die Schwachstelle insbesondere bei Pass Protection, aber er hat sich auch gefangen. Solide Vorstellung der ganzen O-Line, auch ohne richtigen RB durch starkes Blocking das Running Game aufrecht erhalten, das war wichtig!
      Hervorheben, weil er auch öfters mal einsteckt, auch von mir, ist Dwayne Allen. Ohne andere TEs war das gestern ein bockstarkes Spiel. Sehr gute Blocks, teilweise auch als FB eingesetzt, dadurch das ein oder andere Big Play auf dem Boden ermöglicht. Das Sahnehäubchen war dann sein zweiter Catch dieses Jahr. Die Restoffnung, dass man aus ihm wie zu seiner Colts-Zeitn 4-500 Yards/Season herausgequetscht bekommt, stirbt bekanntlich zuetzt. Aber auch als reiner Blocker ist er momentan extrem wertvoll. Ob das seinen massiven Caphit nächstes Jahr rechtfertigt, ist eine andere Frage, momentan ist er sein Geld in dieser Saison nach dem Paycut definitiv wert.

      Special Teams waren dann solide. Patterson regelmäßig mehr Yards gemacht als der Touchback gebracht hätte.

      Jetzt bei den Titans in einem Spiel, dass ähnlich ekelig wie das gg die Bills werden könnte, irgendwie den Sieg holen und dann legen sich alle angeschlagenen erstmal eine Woche aufs Sofa in der Bye und hoffentlich mit weniger Verletzten und Angeschlagenen weitermachen in Week 12.

      Go Pats!

      EDIT: Trey Flowers ist ein absoluter Playmaker und in der D-Line gefühlt überall sehr stark. Gegen den Pass und gegen den Run. Der erwartete Schub für ihn, wenn durch Clayborn, Wise und andere die O-Line sich nicht mehr auf ihn alleine konzentrieren kann, ist eingetreten. Die Pats geben selten Big Contacts raus und wenn er so weiter spielt, wird er sehr, sehr teuer. Aber er ist in quasi jeder Spielsituation stark und flexibel in der D-Line einsetzbar, gestern hat er auch zwischendurch DT gespielt, wenn ich mich nicht ganz verguckt habe. Dazu seit 2015 kaum verletzt. Ich hoffe, man kann es irgendwie hinbekommen, ihn zu halten.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von TB19 ()

    • TB19 schrieb:

      In dem Zusammenhang auch dazu kurz: Interessante Statistik, ich lese mich mal ein, wie die sich berechnet, war mir bisher unbekannt. Was ich sehe ist 4,5 Rushing Yards / Attempt und damit #20. Und das bei T-2 für zugelassene Rushing TDs und nur 5 zugelassenen Plays über 20 Yards und keines über 40 Yards. Das soll jetzt kein reines Auslegen der Statistiken zu meinen Gunsten sein. Es zeigt für mich, dass wir, obwohl wir in der 2. Ebene den Run oft beenden können und gerade in der RedZone die Yards / Attempt auch nochmal reduzieren können, wir trotzdem nur 20. sind in der Kategorie. Die Gegner machen zu oft einfach ihre 5,6,7 Yards durch die Mitte, weil wir gefühlt ( ich finde gerade keine Statistik) bei Interior Rushing immer 2-3 Yards vor dem ersten Kontakt zu lassen. Und genau dafür wurde Shelton eigentlich geholt. Wenn man hier die einfachen Yards reduzieren würde, sodass wir den Gegner öfter in 2nd / 3rd and Long kriegen, würde das das Bend, don´t Break nochmal wesentlich effizienter machen.
      Die DVOA war unbekannt? Ai, ai, ai. :D
      Eigentlich ist der Ansatz der Pats bei dieser Methode nie gut, deshalb ist es in dieser Saison ja recht interessant. Entweder haben die Jungs von Football Outsiders etwas an der Berechnung geändert oder aber die D hat sich verbessert. Was man auf keinen Fall tun sollte, ist Yards per Attemp als Gardemaß zu nehmen. Das sagt einfach viel zu wenig aus und ist von der Situation abhängig. Big Plays kann man als Indiz nehmen, aber das verschlechtert meine Argumentation ja nicht. :D Was man bei Shelton und Brown nie vergessen darf: Sie spielen 2 Gap und das sehr gut, sprich sie bekommen es hin, verlässlich zwei Gaps zu bespielen und hier die richtigen Entscheidungen zu treffen. Dazu ist es beim bend but don't break ok, wenn da 2-3 Yards für den RB möglich sind, das reicht nämlich nicht für ein neues 1st und bringt dir oftmals ein 3rd & 4 oder 3rd & 5, was schwer zu spielen ist. In meinen Augen, leider wirklich nur per eye test, hat man den Gegner aber häufig in längeren 3rd downs. Man muss sich aber definitiv von dem Gedanken verabschieden, hier eine Shutdown D zu sehen. Was man aber sehen wird ist, abgesehen von den Chiefs in Hälfte 2, einen Gegner, der um das Vorankommen kämpfen muss. Der Gegner kommt dabei selten schlagartig nach vorne, die Anzahl der Plays wird so erhöht und gleichzeitig steigt damit auch die Fehlerwahrscheinlichkeit.
    • Obi Melifonwu hat unterschrieben (lt. Schefter und Rapoport). 2nd Rounder der Raiders 2017 – hat aufgrund von Verletzungen erst 5 Spiele in seiner Karriere gemacht. Als 2nd Rounder nach einer Saison entlassen zu werden, ist allerdings schon eine Leistung. Man ist hoffentlich nicht zu sehr auf seine Leistung angewiesen und er dient als reines Depth-Signing.
      "I never worry because we have Tom Brady: The Ninja."
    • DrBanane schrieb:

      TB19 schrieb:

      In dem Zusammenhang auch dazu kurz: Interessante Statistik, ich lese mich mal ein, wie die sich berechnet, war mir bisher unbekannt. Was ich sehe ist 4,5 Rushing Yards / Attempt und damit #20. Und das bei T-2 für zugelassene Rushing TDs und nur 5 zugelassenen Plays über 20 Yards und keines über 40 Yards. Das soll jetzt kein reines Auslegen der Statistiken zu meinen Gunsten sein. Es zeigt für mich, dass wir, obwohl wir in der 2. Ebene den Run oft beenden können und gerade in der RedZone die Yards / Attempt auch nochmal reduzieren können, wir trotzdem nur 20. sind in der Kategorie. Die Gegner machen zu oft einfach ihre 5,6,7 Yards durch die Mitte, weil wir gefühlt ( ich finde gerade keine Statistik) bei Interior Rushing immer 2-3 Yards vor dem ersten Kontakt zu lassen. Und genau dafür wurde Shelton eigentlich geholt. Wenn man hier die einfachen Yards reduzieren würde, sodass wir den Gegner öfter in 2nd / 3rd and Long kriegen, würde das das Bend, don´t Break nochmal wesentlich effizienter machen.
      Die DVOA war unbekannt? Ai, ai, ai. :D
      Evtl. falsch formuliert, sorry. Grundsätzlich paar mal gelesen und die Rankings gesehen, aber halt nie damit beschäftigt, wie die Measures aussehen und daher kann ich wenig zur Aussagekraft in diesem Fall sagen.


      DrBanane schrieb:

      TB19 schrieb:

      In dem Zusammenhang auch dazu kurz: Interessante Statistik, ich lese mich mal ein, wie die sich berechnet, war mir bisher unbekannt. Was ich sehe ist 4,5 Rushing Yards / Attempt und damit #20. Und das bei T-2 für zugelassene Rushing TDs und nur 5 zugelassenen Plays über 20 Yards und keines über 40 Yards. Das soll jetzt kein reines Auslegen der Statistiken zu meinen Gunsten sein. Es zeigt für mich, dass wir, obwohl wir in der 2. Ebene den Run oft beenden können und gerade in der RedZone die Yards / Attempt auch nochmal reduzieren können, wir trotzdem nur 20. sind in der Kategorie. Die Gegner machen zu oft einfach ihre 5,6,7 Yards durch die Mitte, weil wir gefühlt ( ich finde gerade keine Statistik) bei Interior Rushing immer 2-3 Yards vor dem ersten Kontakt zu lassen. Und genau dafür wurde Shelton eigentlich geholt. Wenn man hier die einfachen Yards reduzieren würde, sodass wir den Gegner öfter in 2nd / 3rd and Long kriegen, würde das das Bend, don´t Break nochmal wesentlich effizienter machen.
      Eigentlich ist der Ansatz der Pats bei dieser Methode nie gut, deshalb ist es in dieser Saison ja recht interessant. Entweder haben die Jungs von Football Outsiders etwas an der Berechnung geändert oder aber die D hat sich verbessert. Was man auf keinen Fall tun sollte, ist Yards per Attemp als Gardemaß zu nehmen. Das sagt einfach viel zu wenig aus und ist von der Situation abhängig. Big Plays kann man als Indiz nehmen, aber das verschlechtert meine Argumentation ja nicht. :D Was man bei Shelton und Brown nie vergessen darf: Sie spielen 2 Gap und das sehr gut, sprich sie bekommen es hin, verlässlich zwei Gaps zu bespielen und hier die richtigen Entscheidungen zu treffen. Dazu ist es beim bend but don't break ok, wenn da 2-3 Yards für den RB möglich sind, das reicht nämlich nicht für ein neues 1st und bringt dir oftmals ein 3rd & 4 oder 3rd & 5, was schwer zu spielen ist. In meinen Augen, leider wirklich nur per eye test, hat man den Gegner aber häufig in längeren 3rd downs. Man muss sich aber definitiv von dem Gedanken verabschieden, hier eine Shutdown D zu sehen. Was man aber sehen wird ist, abgesehen von den Chiefs in Hälfte 2, einen Gegner, der um das Vorankommen kämpfen muss. Der Gegner kommt dabei selten schlagartig nach vorne, die Anzahl der Plays wird so erhöht und gleichzeitig steigt damit auch die Fehlerwahrscheinlichkeit.
      Grundsätzlich ist Yards / Attempt natürlich eine Kennzahl, wo sehr viel hereinspielt, ja. Aber ich finde eine gewisse Aussagekraft in Kombination mit dem, was man in den Spielen sieht, gibt es in meinen Augen schon. Die Yards, die wir an den Rush verlieren, verlieren wir halt oft direkt an der LOS vorm ersten Kontakt. Ab dem ersten Kontakt und dem Hinzukommen der LBs ist es nicht überragend, aber absolut in Ordnung. Das ist aber nur meine Einschätzung. Und dann endet man halt zu oft bei 2nd and 3-5. Gestern konnte Rodgers das gar nicht ausnutzen, bzw unsere Coverage momentan ist auch einfach stark, aber überspitzt gesagt ist es dann ein Free Try für ein Big Play. Rodgers hat das gestern regelmäßig nicht ausnutzen können und dann standen sie halt bei 3rd Down. Kann aber eben auch anders aussehen.

      Finde daher schon, dass man das angehen sollte. Und das Shelton bisher eher enttäuschend ist, sieht man auch an eher rückläufigen Snapzahlen. Knapp 50% über die ersten 6 Spiele, nur noch 25% die letzten 3 Spiele. Kann natürlich auch sein, dass man mehr den Passrush mit Butler o.Ä. pushen wollte, zugegeben. Grdsl bleibe ich aber dabei, dass von Shelton mehr kommen muss.
    • alex_pats schrieb:

      Obi Melifonwu hat unterschrieben (lt. Schefter und Rapoport). 2nd Rounder der Raiders 2017 – hat aufgrund von Verletzungen erst 5 Spiele in seiner Karriere gemacht. Als 2nd Rounder nach einer Saison entlassen zu werden, ist allerdings schon eine Leistung. Man ist hoffentlich nicht zu sehr auf seine Leistung angewiesen und er dient als reines Depth-Signing.
      Wurde von Gruden entlassen, der, auch ohne jetzt mit dem Hammer zu schlagen, alles andere als nachvollziehbare Entscheidungen fällt und die Franchise in den kompletten Rebuild schickt. Gut möglich, dass er von Big Nickel und SS/LB-Hybriden nichts hält, was in meinen Augen aber ein großer Fehler wäre. Wenn man sich den Jungen anschaut, dann ist er ein athletischer Freak, der dazu auch noch ganz gut Football spielen kann bzw. dies können sollte. Sollte im Man Scheme der Pats seine Vorteile haben und demnach durchaus eine andere Situation vorfinden, als im löchrigen Zone Scheme der Raiders.

      TB19 schrieb:

      DrBanane schrieb:

      TB19 schrieb:

      In dem Zusammenhang auch dazu kurz: Interessante Statistik, ich lese mich mal ein, wie die sich berechnet, war mir bisher unbekannt. Was ich sehe ist 4,5 Rushing Yards / Attempt und damit #20. Und das bei T-2 für zugelassene Rushing TDs und nur 5 zugelassenen Plays über 20 Yards und keines über 40 Yards. Das soll jetzt kein reines Auslegen der Statistiken zu meinen Gunsten sein. Es zeigt für mich, dass wir, obwohl wir in der 2. Ebene den Run oft beenden können und gerade in der RedZone die Yards / Attempt auch nochmal reduzieren können, wir trotzdem nur 20. sind in der Kategorie. Die Gegner machen zu oft einfach ihre 5,6,7 Yards durch die Mitte, weil wir gefühlt ( ich finde gerade keine Statistik) bei Interior Rushing immer 2-3 Yards vor dem ersten Kontakt zu lassen. Und genau dafür wurde Shelton eigentlich geholt. Wenn man hier die einfachen Yards reduzieren würde, sodass wir den Gegner öfter in 2nd / 3rd and Long kriegen, würde das das Bend, don´t Break nochmal wesentlich effizienter machen.
      Die DVOA war unbekannt? Ai, ai, ai. :D
      Grundsätzlich ist Yards / Attempt natürlich eine Kennzahl, wo sehr viel hereinspielt, ja. Aber ich finde eine gewisse Aussagekraft in Kombination mit dem, was man in den Spielen sieht, gibt es in meinen Augen schon. Die Yards, die wir an den Rush verlieren, verlieren wir halt oft direkt an der LOS vorm ersten Kontakt. Ab dem ersten Kontakt und dem Hinzukommen der LBs ist es nicht überragend, aber absolut in Ordnung. Das ist aber nur meine Einschätzung. Und dann endet man halt zu oft bei 2nd and 3-5. Gestern konnte Rodgers das gar nicht ausnutzen, bzw unsere Coverage momentan ist auch einfach stark, aber überspitzt gesagt ist es dann ein Free Try für ein Big Play. Rodgers hat das gestern regelmäßig nicht ausnutzen können und dann standen sie halt bei 3rd Down. Kann aber eben auch anders aussehen.


      Finde daher schon, dass man das angehen sollte. Und das Shelton bisher eher enttäuschend ist, sieht man auch an eher rückläufigen Snapzahlen. Knapp 50% über die ersten 6 Spiele, nur noch 25% die letzten 3 Spiele. Kann natürlich auch sein, dass man mehr den Passrush mit Butler o.Ä. pushen wollte, zugegeben. Grdsl bleibe ich aber dabei, dass von Shelton mehr kommen muss.
      Ich persönlich bin gar kein Fan von Yards per Attemp, denn das ist eine nackte Zahl ohne Kontext. Führen die Pats und spielen eine softere Defense, fällt das Laufspiel deutlich leichter aber dankend angenommen, da es an der Uhr dreht. Dazu sind zum jetzigen Zeitpunkt auch noch die Spiele aus dem September mit starkem Einfluss drin und das vertuscht ein wenig die tatsächliche, jetzige Leistung. Wenn die Plays gewichtet werden, erhöht dies klar die Aussagekraft. Dazu kommen dann noch Spiele wie das gegen die Bears, in dem Trubisky wie ein junges Pferd lief.

      Was das Play Calling bei einem 2nd and 5 angeht, ist hier Vorsicht geboten. Ich würde es z.B. begrüßen, wenn der Gegner dann das Big Play versucht, denn hier sind die Pats stark. Die Wahrscheinlichkeit, dass das in die Hose geht ist relativ groß und schon ist man bei einem 3rd and 5 und das schränkt das Play Calling schon ein. Defenses sind in der heutigen Zeit sowieso reagierend und weniger agierend. Es gibt momentan keine D in der NFL, die konstant gegnerische Offenses bei unter 20 Punkten hält. Selbst die der Ravens kam zuletzt gegen die Panthers und Steelers unter die Räder. Demnach bin ich, wie man vielleicht merkt :D, ein großer Verfechter der bend but don't break Idee. Die spielt nämlich auf die besagte hohe Anzahl an gegnerischen Plays und der Gegner muss seine Tendenzen zeigen. Inklusive höherer Fehleranfälligkeit bei verschiedenen Man Looks. :)
    • Problem bei Melifonwu war einfach, dass er dauernd verletzt war. Mal sehen ob ihm das (noch) angenehm kühlere Klima in Mass besser bekommt :D .
      "Jason Witten is the standard as a person and as a football player" (Jason Garrett)