Landtagswahl Hessen

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    • Raedwulf schrieb:

      Doylebeule schrieb:

      rot-rot-grün bleibt den Hessen erspart. Kann sie dafür nur beglückwünschen!
      Wieso?
      kurz weil Football läuft: ich hab hier in Berlin die zweifelhafte Ehre mit RRG und die Linke ist für mich nicht ganz so unmöglich wie die AfD, aber immernoch im Bereich des "nicht wählbar".
      -------------
      Team Goff #FreePulisic
      I think you're always going to have tension in the Middle East when there's people who want to kill the Jews and Jews who don't want to be killed and neither side is willing to compromise.
    • Man sollte ENDLICH darüber nachdenken, die 16. Landtagswahlen terminlich zu bündeln. Die Bundesregierung kann kaum richtig arbeiten, da sie ständig im Wahlkampf ist. Seit Monaten passiert fast nichts mehr in Berlin, weil alle auf Bayern und Hessen starren Demnächst ist Euro-Wahl und 2019 sind 4 Wahlen (Bremen / Brandenburg / Sachsen / Thüringen).
      Wenn man in Berlin nicht regieren kann oder will, gibt es immer mehr Protestwähler.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Raedwulf ()

    • Doylebeule schrieb:

      Raedwulf schrieb:

      Doylebeule schrieb:

      rot-rot-grün bleibt den Hessen erspart. Kann sie dafür nur beglückwünschen!
      Wieso?
      kurz weil Football läuft: ich hab hier in Berlin die zweifelhafte Ehre mit RRG und die Linke ist für mich nicht ganz so unmöglich wie die AfD, aber immernoch im Bereich des "nicht wählbar".
      Gerde weil du in Berlin wohnst, würde ich gerne wissen, wieso eine solche Regierung für Hessen schlecht. Bitte Argument. DANKE.
    • Raedwulf schrieb:

      Doylebeule schrieb:

      Raedwulf schrieb:

      Doylebeule schrieb:

      rot-rot-grün bleibt den Hessen erspart. Kann sie dafür nur beglückwünschen!
      Wieso?
      kurz weil Football läuft: ich hab hier in Berlin die zweifelhafte Ehre mit RRG und die Linke ist für mich nicht ganz so unmöglich wie die AfD, aber immernoch im Bereich des "nicht wählbar".
      Gerde weil du in Berlin wohnst, würde ich gerne wissen, wieso eine solche Regierung für Hessen schlecht. Bitte Argument. DANKE.
      morgen.
      -------------
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    • isten schrieb:

      Banane schrieb:

      Honka schrieb:

      Banane schrieb:

      Aber dass die mittlerweile weniger Zustimmung erhalten als die AFD macht mich sprachlos
      für viele ist halt die SPD nicht Fisch nicht Fleisch,kurz gesagt einfach nichtssagend was ja in Teilen auch für die CDU gilt.oder anders ausgedrückt beliebig geworden,man weiß nicht so recht wofür sie stehen oder warum man sie noch wählen sollte.Parteien die sich klar bekennen bekommen Zulauf,auf der einen Seite die Grünen und auf der anderen die AfD
      Und die AFD bekennt sich doch zu nichts? Deren Programm lautet doch lediglich: Ausländer sind schlecht. Ansonsten kommt doch da nichts.
      afd-hessen.de/landtagswahl-2018/
      Ich will ja ungern die AfD verteidigen, aber ein wenig mehr Substanz ist dann da schon drin.

      Gruß isten
      Ich empfehle dir mal die FB Seite von Carsten Härle, dann bleibt nicht mehr viel übrig von der Substanz.

      Härle ist Fraktionsvorsitzender AfD-Fraktion Heusenstamm und solche ****** sind für die wirkliche Politik der AfD verantwortlich...und man sieht auch welches Klientel solchen Hasspredigern hinterherläuft!

      Wer da sein Kreuz macht kann sich mit nichts verteidigen und erzählen er würde nur aus Protest die AfD wählen, denn es ist überall zu sehen welche Geisteskinder in der AfD unterwegs sind!
    • huesla schrieb:

      DWDawson schrieb:

      Kann mir gerade einer auf die Sprünge helfen? In den Nachrichten heisst es, Schwarz Grün reicht nicht. Sie haben den Hochrechnungen zu Folge aber mehr Prozente zusammen, als alle anderen Parteien über 5% zusammen :madness
      Laut ARD reicht es
      Nicht dass es mich interessiert, aber wenn die SPD den Grünen den Ministerpräsidentenposten anbietet, wenn sie mit den Linken und der SPD zusammen regieren will, dann....

      :jeck: :jeck: :jeck:

      Ich glaube Du bist noch nicht abgewichst genug.
      "I'm not singing anything"; Jack Lambert, training camp 1974

      Tradition ist etwas Wichtiges, aber es ist nicht der Hauptzweck des Lebens, Helmut Schmidt

      I'm old, but not obsolete, Paps
    • kontakt_97 schrieb:

      huesla schrieb:

      DWDawson schrieb:

      Kann mir gerade einer auf die Sprünge helfen? In den Nachrichten heisst es, Schwarz Grün reicht nicht. Sie haben den Hochrechnungen zu Folge aber mehr Prozente zusammen, als alle anderen Parteien über 5% zusammen :madness
      Laut ARD reicht es
      Nicht dass es mich interessiert, aber wenn die SPD den Grünen den Ministerpräsidentenposten anbietet, wenn sie mit den Linken und der SPD zusammen regieren will, dann....
      :jeck: :jeck: :jeck:

      Ich glaube Du bist noch nicht abgewichst genug.
      A) würden sie das nicht tun und
      B) reicht es nicht für rot rot grün bzw grün rot rot
      ... am Anfang war es nur ein Gedanke...
    • Stimmt, Du hast Recht.
      ich hatte noch eine andere Seite mit Ergebnissen vorher.

      Aber das hätte doch wirklich Charme, der Stimmenstärkere gibt dem Stimmenschwächeren den Ministerpräsidenten, damit der nicht mit dem "Allerstimmenstärksten" zusammen geht. Ich fände das lustig.

      Und wäre gespannt wie viele Stimmen mehr die AfD bei der nächsten Wahl bekommt (apropos nicht von mir, ich und AfD gehen gar nicht, weiß nicht warum ist vielleicht emotional oder so ;) )
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von kontakt_97 ()

    • freshprince85 schrieb:

      Doylebeule schrieb:

      rot-rot-grün bleibt den Hessen erspart. Kann sie dafür nur beglückwünschen!
      Mal überlegt, nach Hessen zu ziehen?
      Originelle Idee, immer dorthin zu ziehen, wo einem gerade die Regierungskonstellation gefällt. Vielleicht ließe sich das auf Dauer perfektionieren, indem man einfach von vornherein jedem Land oder gar jeder Kommune eine Partei bzw. Koalition zuweist und Wahlen künftig per Umzug stattfinden.
    • MM schrieb:

      Die AfD wird nicht wegen Programmatik gewählt, sondern wegen Emotionen. In jeder Gesellschaft gibt es 20% Loser. Männer, die zu hohl sind, um eine schlaue Frau abzukriegen. Faulpelze, die keinen Bock haben, sich tagtäglich bei der Arbeit den Arsch aufzureißen. Verschwörungstheoretiker, die ernsthaft jeden Unsinn glauben, und sich im Endkampf gegen die Illuminaten wähnen. Neidhammel, denen es nicht passt, dass der Nachbar mit seinen Aktien mehr verdient als man selbst mit seiner Arbeit. Angsthasen, bei denen jede Veränderung ihres Lebensumfelds erstmal Angstschweiss auslöst. Und auch echte Nazis.

      Dieser Bodensatz hat jetzt eine emotionale Heimat gefunden. Die allgemeine Wut aufs eigene Leben, aufs eigene Scheitern wird dem Sytem, den Altparteien, dem Kapital, den Ausländern etc angelastet. Und wie kann man die alle zusammen am besten treffen ? Durch ein Kreuzchen bei der AfD.

      Die AfD wird bleiben. Denn Loser wirds immer geben. Die Aufgabe wird sein, dafür zu sorgen, dass NUR die Loser die AfD wählen und eben nicht bürgerliche Wähler aus Protest, denen es eigentlich recht gut geht.
      Wenn nur mal jemand diesen Losern das AfD Programm vorlesen würde und so erklären, dass es auch der dümmste kapiert. Aber sind eh alles 'Fake-News' ...
      "Jason Witten is the standard as a person and as a football player" (Jason Garrett)
    • Silversurger schrieb:

      freshprince85 schrieb:

      Doylebeule schrieb:

      rot-rot-grün bleibt den Hessen erspart. Kann sie dafür nur beglückwünschen!
      Mal überlegt, nach Hessen zu ziehen?
      Originelle Idee, immer dorthin zu ziehen, wo einem gerade die Regierungskonstallation gefällt. Vielleicht ließe sich das auf Dauer perfektionieren, indem man einfach von vornherein jedem Land oder gar jeder Kommune eine Partei bzw. Koalition zuweist und Wahlen künftig per Umzug stattfinden.
      Funktioniert nicht!
      Siehe Bayern. ;)

    • Jetzt reicht es doch knapp für Schwarz- Grün. Und die SPD überlegt wieder aus der Regierung auszutreten. Also alles beim Alten :)
      „Das offizielle Bewerbungspapier für die WM, das Bid-Buch an die Fifa, umfasste 1212 Seiten. Ich kann Ihnen sagen: Ich habe keine einzige davon gelesen. Ich habe das nur getragen, das war schwer genug.“

      Franz Beckenbauer im „Sky“-Interview über die Bewerbung für die WM 2006. (dpa)
    • Silversurger schrieb:

      freshprince85 schrieb:

      Doylebeule schrieb:

      rot-rot-grün bleibt den Hessen erspart. Kann sie dafür nur beglückwünschen!
      Mal überlegt, nach Hessen zu ziehen?
      Originelle Idee, immer dorthin zu ziehen, wo einem gerade die Regierungskonstellation gefällt. Vielleicht ließe sich das auf Dauer perfektionieren, indem man einfach von vornherein jedem Land oder gar jeder Kommune eine Partei bzw. Koalition zuweist und Wahlen künftig per Umzug stattfinden.
      klingt nach einem interessanten Konzept. Dann den Länderfinanzausgleich kippen und den Wettbewerb mal etwas schüren
      Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!
    • LuckySpike schrieb:

      Silversurger schrieb:

      freshprince85 schrieb:

      Doylebeule schrieb:

      rot-rot-grün bleibt den Hessen erspart. Kann sie dafür nur beglückwünschen!
      Mal überlegt, nach Hessen zu ziehen?
      Originelle Idee, immer dorthin zu ziehen, wo einem gerade die Regierungskonstallation gefällt. Vielleicht ließe sich das auf Dauer perfektionieren, indem man einfach von vornherein jedem Land oder gar jeder Kommune eine Partei bzw. Koalition zuweist und Wahlen künftig per Umzug stattfinden.
      Funktioniert nicht!Siehe Bayern. ;)
      Abstimmung mit den Füßen hat aber auch schon funktioniert :ja:
      In Deutschland wählte der Patriotismus die aggressive Form.
      Die Liebe zum Heimischen kleidete sich in den Haß gegen Fremdes.

      Walter Rathenau
      (1867 -1922)
    • Banane schrieb:

      Doylebeule schrieb:

      Banane schrieb:

      Protestieren kann man auf viele Art und Weisen.
      Wenn man mit der Politik unzufrieden ist, dann wählt man mE eine Protestpartei wie die Tierschützer, Veganer, Piraten, whatever. Aber doch nicht so einen rassistischen Club.
      Und man kann auch gegen die Flüchtlingspolitik sein. Aber auch da kann man dann eine Partei wählen, die hierzu eine Lösung anbieten kann. Und da ist eine liberale Lösung nicht ganz verkehrt.
      Bei den meisten Protestparteien wählen die Leute dann Parteien, bei denen ohne direkte Nachfrage beim jeweiligen Wähler garnicht klar wäre, das sie aus Protest gegen ein bestimmtes Thema "protestwählen".Und du hast eine eigene Meinung zur Flüchtlingspolitik und der Vorschlag doch eine liberale Lösung zu wählen sei dir zu Ehren, aber du bist damit der Frage gänzlich ausgewichen. Die Frage war ja wo die Leute mit ihrer Meinung hin sollen und nicht wo sie eine "bessere" Meinung finden können.

      Chief schrieb:

      Banane schrieb:

      Honka schrieb:

      Banane schrieb:

      Sorry, aber ich wähle lieber CDU oder SPD die Jahrzehntelang grandios regieren als Nazis.
      das magst du oder ich so sehen,nur sehen das eben nicht alle so.auch die allermeisten AfD Wähler oder AfD Mitglieder würden sich nicht als Nazis sehen,von daher gehen da die Meinungen stark auseinander.und ich würde mir nicht anmaßen wollen zu entscheiden wer Nazi ist und wer nicht.aber das Thema wurde aber auch schon zig mal durchgekaut hier und das Fass muss man dann nicht noch einmal aufmachen
      Du hast recht. Das Thema wurde bereits zu oft hier durchgekaut. Das muss nicht noch mal diskutiert werden.

      Banane schrieb:

      Honka schrieb:

      Banane schrieb:

      Sorry, aber ich wähle lieber CDU oder SPD die Jahrzehntelang grandios regieren als Nazis.
      das magst du oder ich so sehen,nur sehen das eben nicht alle so.auch die allermeisten AfD Wähler oder AfD Mitglieder würden sich nicht als Nazis sehen,von daher gehen da die Meinungen stark auseinander.und ich würde mir nicht anmaßen wollen zu entscheiden wer Nazi ist und wer nicht.aber das Thema wurde aber auch schon zig mal durchgekaut hier und das Fass muss man dann nicht noch einmal aufmachen
      Ich kann nicht etwas wählen, aber gleichzeitig sagen, ich würde eine andere Ansicht vertreten. Denn dann wähle ich auch etwas anderes.
      Wenn Du Deine eigene Aussage ernst nimmst, kann vermutlich niemand mehr irgendeine Partei wählen. Ich kenne jedenfalls niemanden, der in jedem einzelnen Punkt mit der Position der von ihm gewählten Partei übereinstimmt - nicht einmal innerhalb der jeweiligen Partei.
      Vielleicht habe ich mich etwas missverständlich ausgedrückt. Oder aber, diese Frage ist bewusst gestellt. Wie dem auch sei. Die wenigsten stehen vermutlich zu 100% hinter jedem Programmpunkt einer Partei. Aber wir reden doch hier grade von der AfD oder? Die haben nur einen Programmpunkt und der ist mE nicht vertretbar. Die restlichen Programmpunkte (falls man die überhaupt so nennen kann) der AfD sind entweder irgendwo zwischen katastrophal und lächerlich oder einfach nicht existent.
      Wie gesagt: Ich kann Dir in nahezu keiner Weise zustimmen.

      Das AfD-Bundes-Parteiprogramm liest sich aus meiner Sicht im Wesentlichen wie ein Unionsprogramm vor 20 oder 30 Jahren. Es enthält aus meiner ganz persönlichen Sicht gute, weniger gute, schlechte und abseitige (sowie herrlich nebulöse) Forderungen. Das könnte ich auch für die meisten anderen Programme sagen. Aus meiner persönlichen Sicht ist bei der AfD nicht das Programm der Kern des Problems, sondern ein Teil der handelnden Personen - verbunden mit der Sorge, dass es möglicherweise nicht bei den programmatischen Forderungen bleibt.

      Wir haben oft genug darüber diskutiert. Die Auffassungen stehen sich unvereinbar gegenüber. Ich nehme zur Kenntnis, wie Du darüber denkst, kann Dir aber - wie gesagt - in nahezu keiner Weise zustimmen.


      Silversurger schrieb:

      freshprince85 schrieb:

      Doylebeule schrieb:

      rot-rot-grün bleibt den Hessen erspart. Kann sie dafür nur beglückwünschen!
      Mal überlegt, nach Hessen zu ziehen?
      Originelle Idee, immer dorthin zu ziehen, wo einem gerade die Regierungskonstellation gefällt. Vielleicht ließe sich das auf Dauer perfektionieren, indem man einfach von vornherein jedem Land oder gar jeder Kommune eine Partei bzw. Koalition zuweist und Wahlen künftig per Umzug stattfinden.
      Das hätte jedenfalls - ob gut oder schlecht - einen die politischen Verhältnisse erheblich stabilisierenden Effekt, wenn die jeweilige Partei und "ihre" Wähler quasi in Reservaten lebten ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Chief ()

    • Sorry, wenn ich jetzt gerade deinen Post nehme, aber ich höre das so oft. So ähnlich hatte man argumentiert, als Die Grünen in den Bundestag kamen. Passend dazu heute, dass es gerade in Hessen passierte und Die Grünen das erste Mal in Regierungsverantwortung standen. Gleiches als Die Linke in den Bundestag einzogen. Alles ehemalige Stasi-Mitarbeiter. Hatte auch in Hessen Auswirkung und Ypsilanti wurde keine Ministerpräsidentin. Vieles wiederholt sich.

      Ich denke aber, dass die "Hemmschwelle" bei der AfD (zumindest derzeit) nochmal eine andere, höhere, ist.

      Interessant wird es natürlich, wenn es die Konstellationen, zum Beispiel nächstes Jahr in Sachsen, tatsächlich "erzwingen" über ein solches Konstrukt ernsthaft nachzudenken und ob dann die sicher vor den Wahlen geäußerten Positionen (nie mit der AfD koalieren zu wollen), tatsächlich Bestand haben und dahingehend sogar eher über drastischere Maßnahmen (Neuwahlen, Minderheitsregierung) entschieden wird.
    • FAZ schrieb:

      Bei der hessischen Landtagswahl sind in Frankfurt noch weitaus mehr Stimmen falsch oder überhaupt nicht erfasst worden als bisher bekannt. In etwa einem Dutzend Wahlbezirken kam es zu gravierenden Pannen. So wurden die Ergebnisse von Parteien vertauscht, Zahlen verdreht und Stapel mit Stimmzetteln bei der Auszählung vergessen. Zudem wurden in einigen Bezirken die Ergebnisse nur geschätzt, was zu Differenzen von jeweils mehreren Hundert Stimmen gegenüber dem tatsächlichen Wahlausgang führte. Das wurde auf der Sitzung des Kreiswahlausschusses bekannt. Damit bestätigten sich Zweifel an der Plausibilität der Auszählung, die diese Zeitung schon vor einer Woche erstmals geäußert hatte.
      "Ergebnisse geschätzt" :mrgreen:
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    • Neu

      Zehn Stimmen für eine Volkspartei

      Ein ausführlicher Artikel darüber was bei der Hessenwahl alles so schief gelaufen ist und wie es schlussendlich sogar Auswirkungen auf die Regierungsbildung haben wird.

      Einerseits natürlich ein nachdrückliches Plädoyer für den klassischen Stimmzettel, weil mit ihm immer alles nachprüfbar bleibt, andererseits aber auch wieder eine Geschichte aus der Kategorie "Neuland digital". Wie ein System zur Zusammenfassung der einzelnen Wahlergebnisse unter so einer vergleichsweise kleinen Last zusammenbrechen kann, das kann man dann schon wieder als respektble Leistung bezeichnen. Hessen hat 55 Wahlkreise, die Last auf dem System kann nicht sehr groß gewesen sein.
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    • Neu

      Doylebeule schrieb:

      Zehn Stimmen für eine Volkspartei

      Ein ausführlicher Artikel darüber was bei der Hessenwahl alles so schief gelaufen ist und wie es schlussendlich sogar Auswirkungen auf die Regierungsbildung haben wird.

      Einerseits natürlich ein nachdrückliches Plädoyer für den klassischen Stimmzettel, weil mit ihm immer alles nachprüfbar bleibt, andererseits aber auch wieder eine Geschichte aus der Kategorie "Neuland digital". Wie ein System zur Zusammenfassung der einzelnen Wahlergebnisse unter so einer vergleichsweise kleinen Last zusammenbrechen kann, das kann man dann schon wieder als respektble Leistung bezeichnen. Hessen hat 55 Wahlkreise, die Last auf dem System kann nicht sehr groß gewesen sein.
      Auch wenn es anscheinend Probleme mit dem Programm Wahlweb gegeben hat, das größte Problem bleiben Menschen die Fehler machen.

      Hier ein Absatz aus deinem verlinkten Artikel

      "Wie viele Frankfurter Wahlbezirke insgesamt betroffen sind, ist zu diesem Zeitpunkt noch ungewiss. Für den Fehler in Oberrad gibt es eine erste Erklärung: Die Wahlhelfer haben die Stimmzettel sortiert und auf Stapel verteilt. Entfielen Erst- und Zweitstimme auf unterschiedliche Parteien, kam der Zettel auf den ersten, sonst auf den zweiten Stapel. Der Schriftführer jedoch, der nach der Auszählung mit dem Wahlamt telefoniert, meldete nur die aufgeteilten Stimmen und vergaß den größeren Stapel. Das verzerrte auch die Anteile der Parteien; es sind meist Wähler von CDU und SPD, die beide Stimmen ihrer Partei geben."

      Nun können Fehler nun mal passieren, obwohl sich mein Verständnis in argen Grenzen hält, sollen doch bei dieser Wahl für die Auszählungen im Raum Frankfurt vor allem hauptberufliche Verwaltungsangestellte zuständig gewesen sein, die diesen Tag auch noch als vollen Arbeitstag angerechnet bekommen haben.
      Wieso aber alle Sicherheitsmechanismen versagt haben erschließt sich mir überhaupt nicht. Als der Wahlhelfer das Ergebnis übermittelte hätte es sofort auffallen müssen. 14% Wahlbeteiligung, da hätten alle Alarmglocken klingeln müssen.
      It's never over when number twelve is out on the field.
    • Neu

      Die "merkwürdigen" Stimmenzusammensetzungen lassen sich über das Websystem ja auch nicht erklären, die wären ja auch mit funktionierendem System so übermittelt worden, nur hätte es da vielleicht ein "Moment mal Freundchen" von der AI gegeben. Ich fands halt nur zusätzlich bemerkenswert, wie so eine Minimallastsystem zusammenbrechen kann.
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