Wie siehst du dich politisch ?

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    • Doylebeule schrieb:

      Silversurger schrieb:

      Inwiefern? Die Frage nach der Gurtpflicht finde ich durchaus legitim. Ich würde selbst nie ohne Gurt fahren, aber vorschreiben würde ich es einem erwachsenen Menschen nicht wollen. Soll doch jeder selbst entscheiden, ob und wie er mit seinem Leben spielen möchte.
      Gegenargument: sich nicht anschnallen zu müssen, würde sehr viel mehr Unfallverursacher in die Lage bringen ihre Unfallopfer durch den Unfall zu töten. Die Fahrlässigkeit der Unfallopfer lässt sich im Vakuum (also ohne rechtssichere Gurtpflicht) nicht ohne Weiteres begründen, von den seelischen Verheerungen ganz zu schweigen.
      Von den Folgekosten durch steigende Versicherungsbeiträge mal ganz abgesehen
      Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!
    • Buccaneer schrieb:

      Doylebeule schrieb:

      Silversurger schrieb:

      Inwiefern? Die Frage nach der Gurtpflicht finde ich durchaus legitim. Ich würde selbst nie ohne Gurt fahren, aber vorschreiben würde ich es einem erwachsenen Menschen nicht wollen. Soll doch jeder selbst entscheiden, ob und wie er mit seinem Leben spielen möchte.
      Gegenargument: sich nicht anschnallen zu müssen, würde sehr viel mehr Unfallverursacher in die Lage bringen ihre Unfallopfer durch den Unfall zu töten. Die Fahrlässigkeit der Unfallopfer lässt sich im Vakuum (also ohne rechtssichere Gurtpflicht) nicht ohne Weiteres begründen, von den seelischen Verheerungen ganz zu schweigen.
      Von den Folgekosten durch steigende Versicherungsbeiträge mal ganz abgesehen
      Dann sollen die Versicherungen in ihre Bedingungen schreiben, dass sie in dem Fall weniger oder gar nichts bezahlen. Ich will ja, dass die Leute sich anschnallen, ich sehe die Verantwortung dafür nur nicht beim Staat.
    • Buccaneer schrieb:

      Doylebeule schrieb:

      Silversurger schrieb:

      Inwiefern? Die Frage nach der Gurtpflicht finde ich durchaus legitim. Ich würde selbst nie ohne Gurt fahren, aber vorschreiben würde ich es einem erwachsenen Menschen nicht wollen. Soll doch jeder selbst entscheiden, ob und wie er mit seinem Leben spielen möchte.
      Gegenargument: sich nicht anschnallen zu müssen, würde sehr viel mehr Unfallverursacher in die Lage bringen ihre Unfallopfer durch den Unfall zu töten. Die Fahrlässigkeit der Unfallopfer lässt sich im Vakuum (also ohne rechtssichere Gurtpflicht) nicht ohne Weiteres begründen, von den seelischen Verheerungen ganz zu schweigen.
      Von den Folgekosten durch steigende Versicherungsbeiträge mal ganz abgesehen
      Dann sagst du als Versicherung halt, dass du in solchen Fällen nicht zahlst. Würde sich der Staat da nicht einmischen, würde das so manche Krankenversicherung sicherlich so machen.
    • Da bin ich ganz beim Surger und bei DWD. Angeschnallt ist von der Versicherung gedeckelt, unangeschnallt eben nicht. Dann muss jeder selbst wissen was er macht. In Wisconsin gibt es zum Beispiel auch keine Helmpflicht für Motorradfahrer. Jeder Vernünftige trägt einen, die andern reissen sich halt bei einem Unfall die Murmel ab. Selbst schuld, so hart es klingt, aber für Eigensicherung ist im Gegensatz zur Fremdsicherung nicht der Staat verantwortlich.
      Vamos, vamos Chilenos
      esta noche tenemos que ganar
    • GilbertBrown schrieb:

      Da bin ich ganz beim Surger und bei DWD. Angeschnallt ist von der Versicherung gedeckelt, unangeschnallt eben nicht. Dann muss jeder selbst wissen was er macht. In Wisconsin gibt es zum Beispiel auch keine Helmpflicht für Motorradfahrer. Jeder Vernünftige trägt einen, die andern reissen sich halt bei einem Unfall die Murmel ab. Selbst schuld, so hart es klingt, aber für Eigensicherung ist im Gegensatz zur Fremdsicherung nicht der Staat verantwortlich.
      ... Angenommenen die Person Mitte 20 ist nach dem Unfall querschnittslähmung. Wer trägt dann die Kosten die wahrscheinlich mit Operationen etc in die Millionen gehen? Werden diese nicht von der Krankenkasse getragen wird wohl der Staat, also wir einspringen.
      ... am Anfang war es nur ein Gedanke...
    • huesla schrieb:

      GilbertBrown schrieb:

      Da bin ich ganz beim Surger und bei DWD. Angeschnallt ist von der Versicherung gedeckelt, unangeschnallt eben nicht. Dann muss jeder selbst wissen was er macht. In Wisconsin gibt es zum Beispiel auch keine Helmpflicht für Motorradfahrer. Jeder Vernünftige trägt einen, die andern reissen sich halt bei einem Unfall die Murmel ab. Selbst schuld, so hart es klingt, aber für Eigensicherung ist im Gegensatz zur Fremdsicherung nicht der Staat verantwortlich.
      ... Angenommenen die Person Mitte 20 ist nach dem Unfall querschnittslähmung. Wer trägt dann die Kosten die wahrscheinlich mit Operationen etc in die Millionen gehen? Werden diese nicht von der Krankenkasse getragen wird wohl der Staat, also wir einspringen.
      Ich weiß, dass das für manche jetzt herzlos klingt. Aber sofern er nicht komplett unschuldig an dem Unfall war und nicht angeschnallt war, gibt es nur die Erste Hilfe Operation (Die in der Tat von irgendjemandem bezahlt werden muss). Für alles weitere hat er sich hoffentlich abgesichert. Wenn nicht, dann gibt es halt keine weiteren Operationen. Auch wenn ihm eine teure Operation vielleicht doch wieder das Laufen ermöglichen würde. Wichtig ist nur, dass das Risiko klar ist. Es bleibt aber bei der individuellen Entscheidung.

      Bleiben natürlich immer noch die Kosten für die Grundsicherung. Die gehen aber vermutlich nicht in die Millionen. Wichtig bei der Frage ist auch, wie wieviele Menschen hätten denn schlimmere (und auch was für welche) Schäden, wenn sie sich nicht anschnallen würden.
    • Silversurger schrieb:

      Raedwulf schrieb:

      13,9% Links, 38,9% Liberalist
      kommt dem eigenem Empfinden nahe. Wobei ich dachte, ich wäre etwas mehr Links :madness
      Die Frage nach der Gurtpflicht finde ich durchaus legitim. Ich würde selbst nie ohne Gurt fahren, aber vorschreiben würde ich es einem erwachsenen Menschen nicht wollen. Soll doch jeder selbst entscheiden, ob und wie er mit seinem Leben spielen möchte.
      Weil es seltendämlich ist, ohne Gurt zu fahren.
      Und es in dem Fall auch den Straßenverkehr und damit andere Leute beeinflussen würde. Klar, jeder sollte mit seinem Leben spielen können, wie er möchte, aber dann soll er zu Hause russisch Roulette spielen oder was weiß ich. Außerdem würde ich dann zB auch davon ausgehen, dass diese Person dann auch darauf pfeift, ob die Kinder angeschnallt sind und dann wirds bei dem Gedankenspiel eh richtig hässlich.
      Die Frage ist in dem Fall für mich keine Frage danach, wie "liberal" jemand ist, sondern eher wie dumm jemand ist.


      Die anderen beiden Fragen sind vollkommen legitim, da ist mein Kopfschütteln auch eher darauf bezogen, dass ich niemanden verstehen kann, der da nicht total verneint hat.
    • 30,6% Links, 44,4% Liberalist

      Kommt dem aktuell wohl relativ nahe, ja.
      Grundsätzlich habe ich in den letzten 15 Jahren bei mir selber einen starken Zug von Mitte rechts über Mitte links hin zu links festmachen können. Ist schon rückblickend eine interessante Entwicklung und zeigt dann doch irgendwie, dass der Mensch im Leben einfach bestimmte Erfahrungen macht, die das Weltbild auf den Kopf stellen können. Andererseits legt man mit Anfang 30 sicherlich auch andere Schwerpunkte, als z.B. als Erstwähler.
    • Thread gerade erst gesehen:

      50% Links, 61,1% Liberalist (Hätte mich auch ohne diesen Test als linksliberal od. sozialliberal eingeschätzt)

      Insgesamt kann so eine Abfrage natürlich nur an der Oberfläche kratzen, gibt aber einen passenden ersten Eindruck. Extreme Weltbilder werden nicht abgebildet wie auch auf speziell deutsche Fragestellungen nicht eingegangen wird, ist sicher eher amerikanisch geprägt. Auch die Reduzierung auf die Fragen Staat vs. Wirtschaft, autoritär vs. liberal greift natürlich etwas kurz, da z.B. ökologische Themen gar nicht berücksichtigt sind.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Hamburg Broncos ()

    • 38,9% Rechts, 36,1% Liberalist

      Passt denke ich ganz gut. Habe aber einige Fragen in der Mitte beantwortet weil ich dazu nicht wirklich eine Meinung habe bzw. das Thema als nicht sehr relevant ansehe.
      RAIDER NATION - the team’s roots might be in Oakland, but this is California’s NFL team.
    • Bei mir gibt es einen sehr starken Ausschlag in Richtung Liberalist (75%), was sicherlich an meinen gesellschaftspolitischen Einstellungen liegt. Der Ausschlag nach links (30,6%) ist immer noch deutlich, aber nicht ganz so offensichtlich.
    • Neu

      ich selbst sehe mich eher als eine Art poliisches Neutrum, deshalb passt mein Ergebnis wahrscheinlich auch dazu.

      2,8% Links, 2,8% Kommunitarist
      “Every year it’s just one goal: Win the Super Bowl. If you don’t win the Super Bowl it’s not a good year,” - Bruce Arians
    • Neu

      • 27,8% Links, 30,6% Liberalist
      Aha ?(
      „Das offizielle Bewerbungspapier für die WM, das Bid-Buch an die Fifa, umfasste 1212 Seiten. Ich kann Ihnen sagen: Ich habe keine einzige davon gelesen. Ich habe das nur getragen, das war schwer genug.“

      Franz Beckenbauer im „Sky“-Interview über die Bewerbung für die WM 2006. (dpa)