New York Jets Offseason 2019

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    • @Heeeath

      Es spricht schon Bände, dass deine Argumentation für Kingsbury ein bash gegen Gase und das Jets FO sein muss. Das hier sollte kein Grabenkrieg von 12jährigen werden.

      Fakt bleibt eben, dass man wenig bei den Fakten bleibt, wenn man Mayfields Entwicklung Kingsbury zusprechen möchte. Kingsbury zeigt, dass sich in seinem Dunstkreis gute QBs fürs College Niveau entwickeln. Ob ihm das in der NFL etwas bringt, oder ob er dort die Entwicklung von QBs weiterführen kann, bleibt abzuwarten. Mahome's, zumindest temporärer, NFL Erfolg hängt für mich erstmal vor allem an Andy Reid. Ich spare es mir hier die mittelmäßigen QBs zu listen, die er gut hat aussehen lassen. Dafür schauen wir alle schon lange genug Football. Ob Patrick am Ende mehr als ein Name in dieser Liste ist, können wir ja dann in ein paar Jahren entscheiden.

      Kingsbury scheint abgesehen davon nicht in der Lage gewesen zu sein, als Headcoach eine winning culture zu etablieren. Ganz abgesehen davon, ob Gase das schafft (ich habe meine Zweifel), war mir das wichtig und einer der Gründe, warum ich Rhule mit Sicherheit vorgezogen hätte.
    • StoneHäns schrieb:

      Es spricht schon Bände, dass deine Argumentation für Kingsbury ein bash gegen Gase und das Jets FO sein muss. Das hier sollte kein Grabenkrieg von 12jährigen werden.
      Wo habe ich das getan? Gase habe ich nicht mal erwähnt.
      Du meinst, Matt Rhule wäre besser als geeignet als Coach, weil er Erfahrung darin hat, den Karren in den Dreck zu ziehen. Ich fand den Tippfehler amüsant.
      GNP1.de - die deutschsprachige Nummer 1 für MMA, K-1 und Co.

      From 2006 to 2016 known as Big O.
    • Nun also ihr mit statt gegen Adam Gase. Er ist ein Coach, der gemeinhin als "Offensive Genius" und "QB Guru" in den Mainstream Medien gilt, während seine Leadership-Qualitäten immer etwas angezweifelt werden. Ich habe ihn 3 Jahre in Miami recht intensiv verfolgt (wer mal einen Blick ins Dolphins Forum hier geworfen hat, wird wissen, was ich mit "intensiv" meine) und habe zu Gase eine eigene, vom Mainstream abweichende Meinung:

      Meines Erachtens bekommt ihr einen Coach, der es sehr gut versteht, mit verschiedenen Persönlichkeiten innerhalb eines Teams klarzukommen. Er war lange bei den Spielern beliebt, erst im letzten Saisondrittel der dritten Saison kippte die Stimmung gegen ihn und QB Tannehill (an dem Gase trotz Verletzungen und teilweise schwacher Leistung immer zu 100% festgehalten hat und ihn medial gestärkt hat). In meinen Augen sind seine Leadership-Qualitäten nicht das Problem, das kann er durchaus.

      Trotz der Tatsache, dass er immer als dieser tolle Offense-Playcaller gilt, hat unsere Offense letzte Saison gerade mal 17.75 Punkte pro Spiel im Schnitt erzielt und zählt damit zu den Schlechtesten der Liga (ca. 6 Punkte weniger als der NFL Durchschnitt). Gase wird immer wieder als QB Guru gehandelt - ich gebe zu, dass er eine sehr QB-freundliche Offense spielt (der QB hat einen klaren pre-snap Read und dann 1-2 post-snap Reads, also deutlich einfacher als in einer herkömmlichen Pro Style Offense). Aber mit welchem QB außer Peyton Manning hatte Gase denn wirklich Erfolg? Er hat in Chicago aus einem unterdurchschnittlichen und unkonstanen Jay Cutler einen durchschnittlichen (aber immernoch unkonstanten) Jay Cutler gemacht. In Miami hat sich Ryan Tannehill in den 3 Jahren unter Gase kein Stück weiterentwickelt (es hilft natürlich auch nicht, dass er die Hälfte der Zeit verletzt war). Ich sehe bei Gase eine Menge Potenzial für einen überragenden Coach. Aber dieses "Offense-Mastermind" sehe ich (noch) nicht.

      Sein Playcalling ist absichtlich darauf ausgelegt, dass er sich von der Defense nicht vorschreiben lassen will, was die Offense spielen soll. Hört sich auf dem gut an, aber gerade dies macht ihn in der Praxis durchschaubar. Zu oft haben wir bei 3rd & 8 einen Draw oder einen Bubble Screen für 4 Yards gesehen. Zu oft haben wir bei 3rd & 1 einen deep shot gegen single-high-Safety Coverages gesehen (manchmal klappt es, oft geht es in die Hose).

      Im Bereich Gameplanning halte ich ihn hingegen für einen sehr guten Coach. Unser Team war oft sehr gut auf den jeweiligen Gegner eingestellt. Knappe Spiele haben wir mehrheitlich gewonnen (weiß die Quote nicht auswendig, aber glaube es war ungefähr in dem Bereich, dass wir ca. 75% aller one-score-games gewonnen haben unter Gase - das spricht für ihn).

      In Miami ist Gase an seinem eigenen Ego gescheitert. Zu oft hat er an "seinem Weg" festgehalten, ohne die nötigen Eingeständnisse und Adjustments zu machen. Ich glaube aber, wenn er aus seinen Fehlern lernt (und das wird er), kann er ein sehr erfolgreicher Coach werden. Sein größter Fehler in Miami war sicherlich, dass er 2 Jahre zu lange an QB Tannehill festgehalten hat und sich gegen jegliche Form von Konkurrenz auf der QB Position gewehrt hat. Daran ist er letztendlich gescheitert. Bei euch hat er mit Darnold einen jungen QB, an dem er nun beweisen kann, dass er doch dieser QB-Guru ist, für den ihn einige halten. Ich weiß, dass Gase Darnold im Draftprozess extrem mochte. Sinngemäß war seine Aussage "Wenn wir Mayfield oder Darnold bekommen können, müssen wir das machen, aber mit den anderen QBs im Draft will ich nicht arbeiten".

      Als Dolphins-Fan hätte ich Gase lieber bei einem NFC Team gesehen. Die Chance, dass er aus seinen Fehlern lernt und euch zu einem echten Contender formt, ist m.E. durchaus gegeben. Aber es besteht halt auch die Chance, dass er wieder an seinem Ego scheitert und in 2 Jahren irgendwo als OC unterschreiben muss, weil er (zumindest vorerst) als HC gescheitert ist. In der AFC East bringen sich aktuell alle Teams in Stellung für "die Zeit nach Brady und Belicheat". Ich befürchte, dass ihr mit der Kombination Gaee/Darnold aktuell in der Pole Position seid...
    • Danke @burnum!
      Was hälst du als Insider denn von Travis Wingfield ? Der wurde beim TurnOnTheJets Podcast als absoluter Dolphins Guru vorgestellt. Seine Meinung ist teilweise identisch und teilweise komplett widersprüchlich zu deinen Ansichten.
      Auf der einen Seite spricht er gerade Tannehills stagnierende Entwicklung Gases System zu, das ihn bezüglich der Pre- und Post-Snap Reads überforderte. Andererseits sieht er die internen Konflikte mit Spielern etwas ernster als du. Was den Record angeht ist er wohl etwa mit dir auf einer Linie. Viele Spiele glücklich, knapp gewonnen und eine Menge Blowout Losses.

      Unterm Strich sehe ich extrem viele Parallelen zum Rex Ryan Wechsel zu den Bills. Hätte Rex aus seinen Fehlern gelernt, hätte das übel für uns ausgehen können. Es kam am Ende anders, was aber ja erstmal nichts über diese Situation aussagen muss.

      Vielen dank auf jeden Fall burnum nochmal und deine Mühe.
    • Ach Wingfield... Der schreibt einfach unglaublich viel zu den Dolphins, ist aber eher ein privater Blogger als ein echter Journalist oder Beat Writer. Manchmal stimme ich ihm zu, manchmal halte ich seine Ansichten für kompletten Quatsch. Ich habe keinen festgelegten "Lieblingsreporter", sondern behalte mir durchaus das Recht einer eignenen Meinung vor.

      Das Problem bei Tannehill waren definitiv nicht die Reads, sondern seine katastrophale Pocket Presence und die Tatsache, dass er sich in 7 Jahren NFL in diesem Bereich überhaupt nicht verbessert hat. Er ist zielsicher in jeden Blitzer hineingelaufen und hat Sacks gefressen wie andere Leute Nudeln oder Pommes... Gerade bei den 3rd downs (wenn man ja eigentlich damit rechnen muss, dass pressure kommt) hat uns das oft das Genick gebrochen. Letzte Saison war 3rd and mid/long bei uns gefühlt fast immer ein sicherer Sack oder ein throwaway.

      Zum Punkt "Konflikte mit den Spielern": Es gab in der Tat während der Gase-Zeit einige solche Situationen, die man aber m.E. isoliert betrachten sollte:
      - Jay Ajayi wollte DER Fokus unserer Offense sein und 15-18 carries pro Spiel reichten ihm nicht mehr aus. Da kann ich verstehen, dass man ihn tradet, wenn er intern zum "cancer" wird (habe ich seinerzeit anders gesehen, meine Meinung inzwischen aber revidiert).
      - Suh hatte einen scheiß Vertrag und wurde dann aus PR-Gründen als "cancer" abgestempelt, was er aber eigentlich nie war. Da lag der Fehler beim Ex-Management (Tannenbaum).
      - Jarvis Landry war immer ein Führungsspieler, der auf dem Feld allerdings sehr emotional und teilweise übermotiviert war. Er war Free Agent, wollte #1 WR Kohle sehen, die Dolphins wollten ihm Slot-WR Kohle zahlen. Man konnte sich nicht einigen und musste sich trennen, daher wurde Landry dann auch aus PR-Gründen zum "cancer" gemacht, der dem Team ständig schaden würde.
      - Mike Pouncey war DER Anführer des Locker Rooms, aber halt sehr verletzungsanfällig. Unser Management wollte ihn durch einen konstanteren und günstigeren Spieler (Daniel Kilgore) ersetzen. Am Ende war Kilgore nach 4 Wochen auf IR und Pouncey steht nun im Pro Bowl. Hat sich Mike Tannenbaum ein weiteres Eigentor gelegt - auch hier wurde erst nach dem Abgang des Spielers "schmutzige Wäsche gewaschen" - ein Trend der mich bei meinen Dolphins seit Jahren extrem stört.

      - Dieses Jahr dann Reshad Jones, der einer der besten Strong Safeties der Liga ist und dort auch 2x im Pro Bowl stand: Aufgrund eines schwachsinnig zusammengesetzten Rosters (wieder Tannenbaum) musste Jones dieses Jahr auf FS spielen, wo er nicht ansatzweise so stark ist wie auf SS (er hat Schwächen in Coverage, ist ein Spielertyp wie Cam Chancellor). Irgendwann war bei Jones "das Maß voll" und er hat sich in einem laufenden Spiel geweigert, weiter zu spielen. Die Reaktion des Spielers geht natürlich auf keinen Fall, das kann man nicht machen. Aber in der Sache hatte er durchaus Recht. Jones hatte wohl vorher an der Sideline einen riesigen Disput mit unserem DC Burke. In diesem Fall finde ich übrigens, dass Gase die Situation im Nachgang des Spiels sehr gut gemanagt hat - er hat mit beiden jeweils Einzelgespräche geführt und für den Spieler gab es eine recht milde Strafe, schon im nächsten Spiel war die Sache komplett erledigt. Da kann man Gase keinen Vorwurf machen meiner Meinung nach.


      Was mich bei Gase allerdings noch stört (hatte ich vorhin vergessen):
      Er verlässt sich zu stark auf seine alten Weggefährten aus vorherigen Stationen. Das gilt sowohl für den Coaching Staff, als auch ganz besonders für Spieler. Viel zu häufig haben wir Spieler verpflichtet, wo sich alle fragten "was wollen wir denn mit dem?" und dann hieß es "Coach Gase hat gute Erfahrungen mit ihm gemacht und er war sein Wunschspieler". Jay Cutler, Brock Osweiler, Julius Thomas, Ted Larsen, Sinorise Perry, Jeremy Langford (und sicher noch ein paar Andere, die mir auf die Schnelle gerade nicht einfallen) sind auf diesem Wege bei uns gelandet und keiner von den "Gase Wunschspielern" konnte am Ende überzeugen. Genau so war es bei OC Loggains oder DC Burke - beides auch alte Spezies aus gemeinsamen Zeiten in Chicago/Denver, beiden haben in Miami keinen guten Job gemacht.
    • wenn williams der dc wird, stellt er sich dann aufs aktuelle Schema um oder würde er die Defense wieder komplett umbauen. Ost er da versteift oder flexibel in der Vergangenheit?
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    • Also nach ein paar Stunden und vielen Meinungen ist das alles noch sehr Glaskugel.

      Ich weiß noch nicht, was meine Meinung ist. Einerseits endlich mal einen Offensiven Head Coach, auch mit NFL Erfahrung. Das wollte ich und ist erstmal
      positiv. Das man dabei einen Trainer recycelt ist dann schon eher negativ, gerade da er keine gute Bilanz hat. Sonst wäre er nicht gefeuert worden.

      Das er zum Teil wohl auch schlechtes Spielermaterial hat, muss man dann detailliert betrachten.

      Ich habe zum Beispiel gehört, dass ein Frank Gore zum Management gegangen ist, und erzählt hat, dass Gase das Team nicht mehr im Griff hat. Ein Gore habe ich immer für einen echten Teamplayer gehalten und glaube nicht, dass er das leichtfertigt macht bzw nur weil er sich schlecht behandelt wird.

      Wir werden es sehen was jetzt in den nächsten Monaten inklusive Draft passiert. Wer wirklich unsere Coordinator werden. Das ist nicht unwichtig. Ein Vance Jospeh wäre, trotz Label: "alter Weggefährte" eine gute Wahl. Loggains wohl eher nicht als OC. Und da gibt es wohl keine wirklichen Alternativen.

      Ich bin von Gase Anstellung dann doch überrascht worden. Hatte echt gedacht, es geht sich zwischen Rhule und McCarthy aus.

      Es wird bei uns nicht langweilig. Hoffentlich können wir jetzt mit Gase und Darnold mal eine kleine Ära einläuten. Hoffen darf man ja mal. :D :mrgreen:
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    • So, Gase also. Irgendwie fühlt sich das an, wie der 'Jack of all Trades', bisschen HC-Erfahrung, bisschen bisschen Erfolg, bisschen QB Guru, bisschen junges Offense Mastermind, bisschen guter Playcaller. So der mittelweg zwischen gestandenem, erfahrenem HC (McCarthy) und der kompletten, gehypten Wunderbox (Kingsbury). Die Wahrscheinlich unbeliebteste Option bei den Fans, aber wahrscheinlich der, der Christopher Johnson am meisten von dem erzählt hat, was er hören wollte, ohne irgendwas zu fordern (ich denke mal McCarty hätte die Zügel haben wollen).

      Aber was halte ich jetzt davon? Hmm, ich glaub ich finds ok, ein bisscchen hab ich die Hoffnung, dass Gase bei den Dolphins so einiges darüber gelernt hat, was es bedeutet HC zu sein. Ein bisschen traue ich ihm zu, dass er Darnold zu nem Top-QB formt, oder anders rum, dass Darnold der Top-QB wird, den Gase für seine Offense braucht. Ein bisschen habe ich aber Angst, dass er wieder 3 Jahre nur gut genug ist, um nicht gefeuert zu werden, und nach Jahr 4 stehen wir wieder an der selben Stelle.

      Noch so ein paar Gedanken zu einigen Sachen, die ich letzte Woche so gehört und gelesen habe:
      - MacCagnan wirkt grad, als würe ihn Chris Johnson an der sehr kurzen Leine halten, z.B. hier: (rein subjektiver Eindruck meinerseits).
      - Hat sich Chris Johnson von 'ihr macht das schon, ich hab eh keine Ahnung' zu 'jeder macht was ich ihm sage' gewandelt??
      - Man liest immer wieder, dass Darnold in die HC-Suche stark eingebunden wurde. Find ich krass, nen 21-jährigen Rookie da schon so mit zu nehmen.
      - Gase hat wohl nicht das sagen, wenns um seinen Coaching Staff geht.
      - Die Buccs haben mMn die Coaching Search 2019 gewonnen. Bowles ist immer noch einer der besten DCs der Liga, nur halt keiner, der ein Team führen kann.
      - Gregg Williams ist im Gespräch als DC, das wäre so ziemlich das Gegenteil von den Kumpel Typen Bowles und Rodgers. Williams ist sicher der beste DC, den man aktuell bekommen kann, und einer der besten der Liga. Ich hab den nur irgendwie im Hinterkopf als riesen A.... abgestempelt!?

      burnum schrieb:


      Was mich bei Gase allerdings noch stört (hatte ich vorhin vergessen):
      Er verlässt sich zu stark auf seine alten Weggefährten aus vorherigen Stationen. Das gilt sowohl für den Coaching Staff, als auch ganz besonders für Spieler. Viel zu häufig haben wir Spieler verpflichtet, wo sich alle fragten "was wollen wir denn mit dem?" und dann hieß es "Coach Gase hat gute Erfahrungen mit ihm gemacht und er war sein Wunschspieler". Jay Cutler, Brock Osweiler, Julius Thomas, Ted Larsen, Sinorise Perry, Jeremy Langford (und sicher noch ein paar Andere, die mir auf die Schnelle gerade nicht einfallen) sind auf diesem Wege bei uns gelandet und keiner von den "Gase Wunschspielern" konnte am Ende überzeugen. Genau so war es bei OC Loggains oder DC Burke - beides auch alte Spezies aus gemeinsamen Zeiten in Chicago/Denver, beiden haben in Miami keinen guten Job gemacht.
      @burnum erstmal danke, für die Interessante Einblicke.

      Hier muss man sagen, das Gase wie oben erwähnt wohl bei vielen Fragen keine freie Hand hat. Dazu kommt, dass bei den Jets GM Mike MacCagnan sowie Gase beide dirket Chris Johnson unterstellt sind. Inwieweit da Mac die Wünsche von Gase umsetzt wird man sehen, nur die Tatsache, dass einer ein alter Kumpel von Gase ist, wird wohl nicht reichen, um einen Spieler zu bekommen, da braucht Gase wohl bessere Argumente.
    • Mit Adam Gase hatte ich nicht gerechnet...kein Plan weshalb sich gegen McCarthy entschieden wurde aber wahrscheinlich ist es so wie Bam Bam schreibt.

      Nun Ja...time will tell und ich hoffe, dass die Chemie zwischen Darnold und Gase stimmt. Leider gibt es auf der OC Position wenig Alternativen zur Zeit. DC sehe ich recht entspannt, Vance Joseph war zwar als HC nicht gut, defensiv aber durchaus brauchbar. Williams ist vielleicht genau der Arschloch-Typ den ein Team braucht um dem Gegner wöchentlich den Arsch aufreißen zu wollen.

      Alles in allem sehe ich der Zukunft immer noch positiv entgegen...Grün ist schließlich die Farbe der Hoffnung :xywave:
    • Adam Gase and Greg Williams... gonna be a DELIGHT watching their pressers with New York media.


      True
      :mrgreen:

      Sollte es so kommen würde ich mir wirklich jede PK ansehen.
      -Joe Banner: “Since Mike Lombardi and I are Moe and Larry, we set out to find Curly."
      (J.Banner at the press conference regarding the endless coach search)

      -Funny, so many Browns fans still clamor for the "safe pick" ignoring that all we've done for 15 years is the "safe pick".

      "And when that turnaround happens, wherever I am, I will smile – more than a little bittersweetly – and say, to myself, “Go Browns!”
      Sashi Brown. A Cleveland Brown,bleeding brown an orange.
    • StoneHäns schrieb:

      Sprichst du neuerdings mit dir selbst in 2 Sprachen?
      du nicht? :D

      also ich reagiere äußerst motiviert auf seine art, that's the right kind of freak, dieses herz hat mir bei bowles gefehlt, laut sein ≠ herz, auch wenn es korreliert

      erinnert mich bisschen an meinen dad, der war bootcamp instructor in der jugoslawischen armee als es die noch gab, sowas färbt ab

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Rico.Caballero7 ()

    • Heute vor 50 Jahren gewannen die Jets SB III

      -

      bin gestern zufällig wieder auf meine Fotos von den USA Reisen gestoßen und möchte euch eines Teilen; er wurde während des ganzen Spiels getragen.. es war ein spiel gegen die Pats und die Jets haben gewonnen, Jahr 2009 noch im Giants Stadion
      Dateien
      • 3.jpg

        (603,77 kB, 42 mal heruntergeladen, zuletzt: )
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    • Wenn Gase mit der selben Intensität Tape schaut, dann kann nichts schief gehen... :rockon: :mrgreen:

      Sehe uns schon in einem wichtigen Spiel in der letzten Sekunde nen FG verschießen womit wir verlieren. Gase-Memes werden überall zu sehen sein... :rolleyes:

      Zum Inhalt der PK: Hab mir etwas mehr Infos bzgl. Staff und ähnlichem erhofft. Scheint wohl wirklich noch in der Mache zu sein. Warten wir es ab. Ansonsten halt das klassische „Ich will gewinnen, wir haben nen tolles, talentiertes und junges Team mit viel Potenzial“ Pressekonferenzgerede. Warten wir die kommenden Wochen ab! Ich fange schon mal mit den Gebeten an! :angel:
    • Von den ganzen Memes und so abgesehen: Der Kerl scheint doch ein ernsthaftes Problem zu haben?

      Meine Frau (hat überhaupt nichts mit Football am Hut) hat sich gestern die ersten 15 Sekunden der PK angeschaut und dann gesagt: Dieser Mann braucht dringend Hilfe!

      Aber sollte er tatsächlich Ahnung vom Football haben und das Team zusammenhalten, ist mir das wurscht.
      Gruß JFL

      New Yorks finest - Go New York Go New York Gooo!
    • Adam Schefter twittert, dass die Jets und DC Williams einen Deal haben und er der Koordinator wird! „Per source“ versteht sich.

      Nach dem, was ich bisher gelesen habe und auf YouTube und co. an Videos gefunden habe, scheint er einer der besten seiner Zunft zu sein. Thema Disziplin und Motivation sollten ebenfalls verbessert werden können! I like! :bounce:

      Und er favorisiert wohl eine 4-3 Basedefense. Wird sowieso viel flexibel gespielt, trotzdem interessant zu sehen, wie sich das entwickelt!
    • Flip schrieb:

      Adam Schefter twittert, dass die Jets und DC Williams einen Deal haben und er der Koordinator wird! „Per source“ versteht sich.

      Nach dem, was ich bisher gelesen habe und auf YouTube und co. an Videos gefunden habe, scheint er einer der besten seiner Zunft zu sein. Thema Disziplin und Motivation sollten ebenfalls verbessert werden können! I like! :bounce:

      Und er favorisiert wohl eine 4-3 Basedefense. Wird sowieso viel flexibel gespielt, trotzdem interessant zu sehen, wie sich das entwickelt!
      like für's signing
    • Gregg Williams also. Was auch immer man menschlich von ihm halten will, so ist er doch sicherlich unbestritten einer der kompetentesten DC's, die man sich ins Boot holen konnte. Gerade mit der Zielrichtung "Headcoach der Defense", hat man sich damit genug Erfahrung geangelt. Das war wohl sicherlich auch für ihn selbst ein wichtiges Argument. Schließlich hat er damit bei den Jets mehr Befugnisse, als wenn er unter einem defensiv orientierten Headcoach einsteigt.
      Nebenbei bemerkt: Mit Gase haben sich die Jets übrigens seit den 90ern den ersten offensiv orientierten Headcoach verpflichtet.
    • Mir gefällt das Williams signing auch. Ich denke ein 'Tough Guy' als DC ist jetzt genau die richtige Wahl.

      34 oder 43 gibts ja eigentlich eh nur noch aufm Papier. Wie oft stehen denn heute noch 3 bzw. 4 LB aufm Feld? Und davon mal abgesehen, haben wir außer Henry Anderson eh keinen Spieler, der durch eine Umstellung die Position, auf der er wirklich gut ist, verlieren würde.

      Spannend wirds, obs jetzt mit neuem DC bei Darron Lee mal 'klick' macht.

      DanMarinoseinSohn schrieb:

      Darf Jamal Adams jetzt 35 Yard hinter der LoS stehen, während die anderen 10 Defender an der LoS stehen?
      Wird vorkommen, dass da 10 Mann an der LOS stehen, aber Adams ist dann einer davon. Marcus Maye ist der Centerfielder.
    • Mhm. Ich hoffe, dass das funktioniert. Aber um ehrlich zu sein bin ich nicht so wirklich glücklich mit Gregg Williams. Beim Schauen von Hard Knocks/All or Nothing "damals" hatte ich bei ihm immer den Gedanken "meine Fresse, bin ich froh, dass dieser Typ nicht bei den Jets ist" im Kopf. Jetzt ist er es aber.

      Ein bisschen Feuer tut dem Laden sicher gut, bin trotzdem der Meinung, dass nur fachliche Kompetenz (die ja unbestritten vorhanden ist) charakterliche Makel nur bis zu einem bestimmten Punkt ausgleichen kann. Und Williams ist da weit drüber.
      "If you aren't going all the way, why go at all?"
      - Joe Namath
    • hat Gase diese Mimiken auch schon in Miami gemacht? Ist das spass oder ein spleen von ihm oder sollte man um ihn Angst haben?

      Aber hey, niemand hat positiv erwähnt, dass er nicht in der Antrittskonferenz zurück getreten ist :thumbsup: :D
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    • freeman schrieb:

      Ein bisschen Feuer tut dem Laden sicher gut, bin trotzdem der Meinung, dass nur fachliche Kompetenz (die ja unbestritten vorhanden ist) charakterliche Makel nur bis zu einem bestimmten Punkt ausgleichen kann. Und Williams ist da weit drüber.
      Ist definitiv ein A********. Zumindest macht er auf Außenstehende den Eindruck. Kenne ihn nicht privat und möchte das daher nicht leichtfertig behaupten. Aber von außen betrachtet ein richtiger Unsympath. Und in meinen Augen genau das, was unser Team braucht. Denkt mal daran, wie viele (dumme) Penalties wir in 2017 gegen unsere Defense bekommen haben. Die 8. (!) meisten der Liga. Auch wenn es dieses Jahr besser aussah, sicher auch durch einen veränderten Roster. Ein Coach mit dem nicht gut Kirschen essen ist wird sowas spielend leicht hinbiegen und jegliche Disziplinlosigkeiten im Keim ersticken. Ein völlig anderer Typ als Papa Bowles.

      Bei der Personalie Gase bleibe ich weiterhin skeptisch, aber gebe ihm selbstredend die Chance die er verdient hat. Mit Williams hat er aber auf jeden Fall einen der besten, wenn nicht den besten, DC an seine Seite bekommen den er kriegen konnte. In meinen Augen ein gutes Signing.
    • auch wenn es super fun ist darüber zu reden, erachte ich gesten mimiken und arten (vorallem bezogen auf gregg) eher als schminke zu den darunterliegenden "real values", auf die es am ende des tages wohl ankommen wird

      richtige character coaches haben wir da, ich mag character bei spielern, coaches und natürlich auch hier draussen in meiner welt ... charakter kann nicht für qualität substituieren, da ist natürlich klar, allerdings ist mir erfolg in kombination mit character/herz lieber als ohne letzteres

      die spieler schienen über viele spiele hinweg pomadig und ohne das so oft zitierte "herz auf dem rasen", klar man hat super abge-losed auch wenn ich das selten bis nie durchgehen lasse als legitimierung, aber nun holt man leute denen ich von all den kandidaten mit am meisten zutraue genau diesen aspekt hart an der wurzel zu packen, vorallem natürlich mad gregg ... auch hatte man (laut meinem letzten stand) eine D im Mittelfeld und eine O ganz weit hinten, dass man dann den fokus auf die O mit einem offensiven headcoach legt ohne die D zu vernachlässigen (wäre auch mein draft kochrezept) passt zum eigenen status quo, und gleichzeitig nach 20 jahren abstinenz auch wieder einen headcoach mit nfl-erfahrung holt, sind für mich signings welche zur eigenen (kurzfristige) historie und jetzigen bedürfnissen passen

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rico.Caballero7 ()

    • Insgesamt, und vor allem nach dem ersten verdauen muss ich sagen, dass ich mit der Auswahl der Coaches zufrieden bin. Wir haben das bekommen was wie wollten. Einen Offense minded HC und nen richtigen Kerl als DC der den Jungs so richtig in den Arsch treten wird. Ob das im Endeffekt Früchte trägt kann niemand von uns wissen, ob McCarthy oder sonst wer die bessere Lösung wären ist auch nicht gesagt. Ich gebe den Coaches die Chance die sie verdient haben und bin sehr gespannt wie sie das Team fördern, fordern uns formen werden.

      Hier nun mein Wunsch Roster für die kommende Saison:

      Offense:
      • QB: Sam Darnold
      • RB: Leveon Bell (FA target Steelers), Elijah McGuire, Bryce Love (3rd Round Pick)
      • C: Matt Paradise (FA target Broncos)
      • OT: Kelvin Beachum, Daryl Williams (FA target Panthers), Brandon Shell,
      • G: Brian Winters, James Carpenter
      • TE: Chris Herndon, Jordan Legget
      • WR: Robby Anderson, Quincy Enunwa, Goldan Tate (FA target Philly), Deontay Burnett
      Defense:
      • DE: Leo Williams, Trey Flowers (FA target Patriots)
      • DT: Sheldon Richardson (FA target Vikings), Nathan Shepherd
      • ILB: Darron Lee, Avery Williamson
      • OLB: Dee Ford (FA target Kansas City), Josh Allen (1st Round Pick)
      • CB: Trumaine Johnson, Morris Claiborn
      • SS: Jamal Adams
      • FS: Marcus Maye
      Special:
      • PK: Jason Myers
      • KR/PR: Andre Roberts

      • P: Lachlan Edwards



      Mit 100 MIO sollte das realistisch sein ;)
      Was haltet ihr davon?
    • Ich für meine Teil bin auch zufrieden mit den Coaches! Verspüre sogar schon Vorfreude wenn ich an die FA, Draft und kommende Saison denke. :D Sowohl Offensiv als auch Defensiv hat man mit Gase+OC und Williams erfahrene Leute geholt, die hoffentlich eine neue Attitude bringen werden. Vor zwei, drei Jahren hätte wir wohl beide nicht bekommen. Ich denke, dass beide sehen, das Potenzial in der Organisation steckt. Meine größte Sorge ist, dass beide zu "Alpha" sind und keine Hierarchie gefunden oder hergestellt wird. Time will tell...

      Zum Kader: Ich hatte vor einiger zeit schon mal meine Wunschvorstellung geäußert, würde die zum aktuellen Zeitpunkt allerdings (auch aufgrund der wahrscheinlichen Umstellung der Defense) ändern.

      Starter offensiv:

      QB: Darnold
      RB: Bell (neu, FA)

      LT: Beachum
      LG: Long - hat mir dort in den Spielen die er gemacht hat ganz gut gefallen, definitiv besser als auf Center... || )
      C: Paradis (FA)
      RG: Winters
      RT: Shell

      WR1: Enunwa
      WR2: Anderson
      WR3: Funchess (FA)

      TE: Herndon


      Starter defensiv 4-3 Basedefense:

      DE: Lawrence (FA)
      DT: Leo Williams
      DT: Pennel
      DE: Ferrell/Allen (Draft)

      MLB: Williamson
      WLB: Lee
      SLB: Jenkins

      CB1: Johnson
      CB2: Derrick Jones
      (Slot CB: Nickerson)

      SS: Adams
      FS: Maye


      Bei meiner Wunschdefensivefront kommt auf die FA Signings an. Würde mich auch sehr über DT Jarrett von den Falcons freuen. Absoluter Topspieler. des weiteren glaube ich, dass wir viel mit zwei klassichen LB auftreten könnten (Lee+Williamson) und Adams eine Art modernen Hybridsafety spielt. Nah an der LOS, viel blitzen. Diese Annahme beziehe ich auf das, was ich bisher über Williams und seinen Spielstil gelesen habe. Dafür dann Nickerson oder Roberts als Nickelcorner aufstellen.

      Falls wir nicht zurück traden und nichts spektakuläres vor der Draft passiert, denke ich, dass wir entweder Allen oder Quinnen Williams picken. Beide Spieler sehen auf Ihren jeweiligen Youtubetapes unfassbar gut aus. Eine Front mit 2x Williams, Lawrence und X hätte auch was... :love:

      @astone4u Ich glaube, dass wir so viele, hochklassige neue FA`s nicht zahlen können. Trotz 100 Mio Cap... ;)
    • Flip schrieb:

      DE: Lawrence (FA)
      Den kannst du dir von der Backe putzen. Keine Chance, dass er Dallas verlässt. Null. Nada. Zero. Zilch. Nil.
      "If Football doesn't work out behind the center, he is gonna be one heck of a football coach.
      And I wouldn't want to play against his team!"
      Jon Gruden on Kellen Moore - QB Camp 2012