Schweden und Dänemark

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    • Schweden und Dänemark

      Neues Jahr, neue Urlaubsplanung: Wir überlegen gerade, im Sommer mal Skandinavien anzugehen. Europa nördlich von Timmendorfer Strand ist für uns komplettes Neuland. Eine erste Überlegung, die relativ viel abdeckt ohne es mit der Fahrerei zu übertreiben, wäre folgende: Über Fehmarn und Lolland nach Kopenhagen; Öresundbrücke nach Malmö; die schwedische Westküste (Halland) hoch bis Göteborg; mit der Fähre rüber nach Frederikshavn, von dort einmal längs durch Dänemark und zurück nach Hause.

      Was sagen die Skandinavien-Kenner dazu, wäre das ein angemessener Einstieg in die Gegend? In ca. zweieinhalb Wochen gut machbar und wie viel Zeit an welchen Orten würdet ihr da einplanen?

      Eckdaten: zwei Kinder im Grundschulalter, fahren ist mit ihnen relativ unproblematisch, wir mögen sowohl Städte als auch die eine oder andere Wanderung in der Natur sowie ein paar Strandtage, lieber Hotels und Essengehen als Ferienhaus und Selbstversorgung (was aber auch mal für zwei, drei Tage in Ordnung wäre).
    • Silversurger schrieb:

      Über Fehmarn und Lolland nach Kopenhagen; Öresundbrücke nach Malmö;
      habe beides vergleichbar auch mal abgefahren und kann dir nur empfehlen mache es einfach umgekehrt,hat mir persönlich vom ganzen Gefühl her besser gefallen ohne es jetzt wirklich erklären zu können.
      also über Rostock oder von Sassnitz(Rügen)geile Insel mit der Fähre nach Trelleborg rüber und dann biste du auch gleich(30km) in Malmö.
      also mit Schweden beginnen das kommt rein Gefühlstechnisch irgendwie besser an ;)
      und 2 bis 3 Wochen sind von der Zeitplanung völlig ok für diese Strecken

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Honka ()

    • Sicherlich eine schöne Route um Schweden und Dänemark kennenzulernen. Ich liebe Dänemark und war in meinem Leben gut 25 mal dort (in Schweden nur 2 mal) und habe so ziemlich jedes Fleckchen auf Jütland gesehen - allerdings haben wir uns immer ein Ferienhaus genommen. Skandinavien und Dänemark gelten immer noch als sehr teuer. Als Selbstversorger und wenn man weiß, was man wann wo kaufen kann geht es allerdings (z.B. ist Super Brugsen teurer als Aldi, Lidl und Netto; Fleisch wird 3 Tage vor dem Mindesthaltbarkeitsdatum um 30 - 50% reduziert). Für das schlechte Ranking sind vor allem die hohen Kosten bei Alkohol, Tabak und beim Essen gehen verantwortlich. Auf Restaurantbesuche haben wir dementsprechend fast immer verzichtet, weil das Preis-Leistungsverhältnis einfach exorbitant ist.
      Das solltet ihr unbedingt berücksichtigen, wenn ihr euch dafür entscheidet.
      Große Hotels gibt es nur in den wenigen größeren Städten in Dänemark. Gemütlich - aber nicht günstig - sind die vielen Kro's - kleine Landhotels.

      Einen guten Überblick findest du auch auf Visit Denmark
    • Habt Ihr eventuell auch in Betracht gezogen ein Wohnmobil zu mieten?

      Das ist für mich und meine Familie in Skandinavien die bequemste Art zu reisen.
      Wenn es uns wo gefällt, bleiben wir, sonst fahren wir weiter. Außerdem für Kinder im Grundschulalter aufregend und abenteuerlich.
      Die Campingplätze sind meist hervorragend ausgestattet und sauber.

      ...und der größte Vorteil, der Urlaub beginnt, sobald das Wohnmobil gepackt ist und man losfährt. ;)

      Schöne Urlaubsgegend in Schweden ist auf jeden Fall etwas oberhalb von Göteborg (Höhe Uddevalla). Dort kann man baden, Boot fahren, klettern, wandern etc.

      Malmö kann man auslassen, lieber zunächst bis Halmstad fahren. An der Küste gibt es viele Campingplätze.
    • Robbie schrieb:

      Habt Ihr eventuell auch in Betracht gezogen ein Wohnmobil zu mieten?
      Wir haben mal grob darüber nachgedacht, wäre für uns aber ebenfalls komplettes Neuland. Was muss man denn finanziell rechnen? Miettarife kann man ja abrufen, aber mir fehlt der Überblick, was noch an Kosten für Stellplätze, Abwasser, Energie und so hinzu kommt. Braucht man für jeden Aufenthalt einen Campingplatz und muss man die vorher reservieren?
    • Mit 2 Kindern würde ich ein Alkhovenfahrzeug nehmen, das kostet Euch in der Ferienzeit ca. 125 - 150 €/Tag. Meist kommt noch eine Übernahmepauschale dazu für Gas, Einweisung etc.

      Campingplatz liegt zwischen 20 - 60 €/Nacht incl. Strom, kommt auf Lage und Ausstattung an. Wasser und Abwasser sind inklusive (Abwasser ablassen ist allerdings nicht überall möglich.) Aber das Handling ist easy und würde Euch Spaß machen. Man fährt halt sein Haus spazieren. ;)

      Campingplatz sollte schon sein, auf jeden Fall nicht auf Rastplätzen übernachten, gerade in Schweden mittlerweile nicht ungefährlich, leider. Aber keine Bange Skandinavien ist sonst sehr sicher und vor allem kinderfreundlich. :D

      Bei manchen Campingplätzen kann es passieren das sie voll sind, aber dann fahrt einfach zum nächsten, reservieren nicht nötig. Alles sehr entspannt.

      Falls Du weitere Fragen hast, gerne her damit.
    • Wir sind im Juli übrigens wieder 2 Wochen mit dem Wohnmobil in Norwegen unterwegs. Das ist wie die Schweiz am Meer :D , halt landschaftlich bombastisch schön, aber auch teurer bei den Lebensmitteln.

      Fähren sind allerdings mit Womo logischerweise etwas teurer, hatte ich noch vergessen.
    • Campingplätze gibt es in Dänemark und Schweden wie Sand am Meer. Da solltest du problemlos was finden. Oft gibt es auch Rastplätze in Strandnähe, wo wir schon viele Wohnmobile haben stehen sehen für 2-3 Nächte. Dass das in Skandinavien auch nicht mehr sicher sein soll, wie @Robbie sagt erschreckt mich ein wenig.
    • Wir werden die Reise wohl mit ungefähr der oben beschriebenen Route angehen, allerdings doch mit Hotels und nicht mit dem Wohnmobil. Irgendwie interessant hätte ich das zwar schon gefunden, aber wenn ich mir überlege, dass ich dabei deutlich mehr Geld für deutlich weniger Komfort investiere und die Fahrerei mit so einem Schiff auch deutlich anstrengender sein dürfte als mit meinem gewohnten PKW, schrecke ich dann doch davor zurück.

      Bei der Auswahl der Hotels achte ich darauf, dass sie alle noch einigermaßen kurzfristig stornierbar sind – zum einen um auf der Reise selbst ein bisschen flexibel zu sein, vor allem aber um das Ruder noch herumreißen zu können, falls kurz vor Urlaubsantritt eine oder zwei Wochen lang Mistwetter angekündigt ist. Dass einem das dort (genau wie bei uns in Deutschland) im Hochsommer ohne Weiteres passieren kann, war für mich immer der Grund, eher nach Süden zu streben als nach Norden. Aber ich will schon gern mal da hin, also hoffe ich das Beste.
    • Ich habe jetzt das letzte halbe Jahr - leider im Gegensatz zu deinen Plänen - an der Ostküste in der kleinen Hafenstadt Kalmar gelebt. Diese Stadt wurde in den letzten Jahren übrigens mehrmals zur Sommerstadt Schwedens gekürt. Vor allem die Nähe zu der in der warmen Jahreszeit herausragend schönen Insel Öland gibt einiges her. Bei Schweden ist das touristisch gesehen vielleicht die beliebteste Insel im Sommer und nicht nur bei der Königsfamilie hoch im Kurs. Ich habe in Schweden wirklich alles gesehen mit Ausnahme der Ostküste um Halmstad und Göteborg. In Malmö würde ich an deiner Stelle nur die wunderschöne Strandpromenade um den Turning Torso mitnehmen. Da wird im Sommer dann am Strand auch gerne mal Salsa getanzt, was es auf mich fast südamerikanisch hat wirken lassen, wenn man mal die hochmoderne Architektur in diesem Viertel außer acht lässt. Der Blick unter der Sonne auf die Öresundbrücke ist wirklich sehenswert und äußerst traumhaft!

      Falls du also sonst noch Fragen zu Land und Leuten im Allgemeinen hast, lass es mich gerne wissen!
      "Play clock at 5. Pass is INTERCEPTED AT THE GOAL LINE by Malcolm Butler. Unreal!"