Seattle Seahawks Offseason 2019

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    • RW3 schrieb:

      iceweasel schrieb:

      die Klausel stärkt seine Position bei der potenziellen Verhandlungsrunde 2022 enorm. Deal finde ich, top. Habe da nach dem Hickhack ganz andere Dinge erwartet.
      Ja gebe ich dir recht, nur sind bis dato halt 4 Saisons noch gespielt und man weiß nicht wie die Situation in Seattle (bspw. mit oder ohne Carroll) und die Situation bei RW aussieht. Mit knapp 36 Jahren und 12 NFL Saisons hinter sich in 2024, sollte die Situation anders sein als zur Zeit wo er mit seinen 30 Jahren eine der besten Saisons seines Lebens gespielt hat. Ich traue ihm auch noch vor bis 40 auf einem hohem Level zu spielen, aber 5 Jahre sind eine lange Zeit im Football und auch ich bin erstmal sehr zufrieden mit dem Deal. Man musste in der Tat schlimmeres befürchten.
      Sehe ich ähnlich. Wer weiß, wie komplette NFL in 2024 aussieht. Mit einem neuen CBA kann sich da so viel ändern. Da mache ich mir jetzt erstmal keine Sorgen. :)
    • Nordhesse schrieb:

      Seahawk schrieb:

      Auch wenn die Zahlen noch nicht komplett draußen sind, bin ich erstmal zufrieden mit dem was ich lese. Vor allem dass Wilson echt eine Verlängerung um 4 Jahre, also bis nach 2023 zugestimmt hat, finde ich bemerkenswert. Das gibt dem FO wesentlich mehr Möglichkeiten den Deal im Cap zu strukturieren. Und letzt endlich verdient Wilson von 2019 bis 2023 157 Mio. Das sind "nur" 31,4 pro Jahr. Selbst die Garantien in Höhe von 107 halten sich in Grenzen.
      Wie schätzt du jetzt nach Abschluss des neuen Vertrages eine Verlängerung von Clark ein?
      Berichten zufolge soll man sich Angebote ab einem Zweitrundenpick anhören und das kann ich mir überhaupt nicgt vorstellen. Dafür hat er zu gut in der Vergangenheit geliefert und ist zudem in einem hervorragenden Alter :thumbdown:
      Schwer zu beurteilen, da wir den Cap-Hit vom Wilson Deal noch nicht kennen. je nach Struktur kann es dazu führen, das Wilson dieses ggf. sogar weniger gegen den Cap kostet. Ist wohl eher unwahrscheinlich aber möglich. Und ehrlich gesagt sind die Zahlen doch in einem Korridor, die das FO erwarten musste. Ich glaube daher nicht, dass sie sehr überrascht vom Ausgang der Verhandlungen sind.
    • Seahawk schrieb:

      Nordhesse schrieb:

      Seahawk schrieb:

      Auch wenn die Zahlen noch nicht komplett draußen sind, bin ich erstmal zufrieden mit dem was ich lese. Vor allem dass Wilson echt eine Verlängerung um 4 Jahre, also bis nach 2023 zugestimmt hat, finde ich bemerkenswert. Das gibt dem FO wesentlich mehr Möglichkeiten den Deal im Cap zu strukturieren. Und letzt endlich verdient Wilson von 2019 bis 2023 157 Mio. Das sind "nur" 31,4 pro Jahr. Selbst die Garantien in Höhe von 107 halten sich in Grenzen.
      Wie schätzt du jetzt nach Abschluss des neuen Vertrages eine Verlängerung von Clark ein?Berichten zufolge soll man sich Angebote ab einem Zweitrundenpick anhören und das kann ich mir überhaupt nicgt vorstellen. Dafür hat er zu gut in der Vergangenheit geliefert und ist zudem in einem hervorragenden Alter :thumbdown:
      Schwer zu beurteilen, da wir den Cap-Hit vom Wilson Deal noch nicht kennen. je nach Struktur kann es dazu führen, das Wilson dieses ggf. sogar weniger gegen den Cap kostet. Ist wohl eher unwahrscheinlich aber möglich. Und ehrlich gesagt sind die Zahlen doch in einem Korridor, die das FO erwarten musste. Ich glaube daher nicht, dass sie sehr überrascht vom Ausgang der Verhandlungen sind.
      Da bleibt es ja wirklich höchst spannend bis man genauere Zahlen bekommt. Wäre interessant mal zu wissen, wo man Cap technisch stehen würde nach pot. Verlängerungen von Clark und Wagner.

      Wäre schön wenn eine Verlängerung mit Clark noch vor dem Draft zustandekommen würde, dann könnte man sich im Draft um eine Position weniger kümmern...
    • Seahawk schrieb:

      Da der Wilson-Deal nun durch ist, können wir unser Augenmerk wieder auf die NFL-Draft werfen.

      Auf meinen Blog habe ich in Zusammenarbeit mit @'12to83' einen sehr ausführlichen Artikel zu vier Safety-Prospects veröffentlicht. Man sollte ggf. etwas Zeit mitbringen. ;)
      Schöne Übersicht :thumbup:

      Wie RW3 schon einmal erwähnte, wäre es optimal ein oder zwei Mal runter zutraden und dann mit dem ersten Pick einen Safety zu ziehen. Durch die die hohe Qualität der diesjährigen Klasse ist das durchaus möglich.

      Ich befürchte auch, dass meine Wunchlösung mit Rapp max. mit einem kleinen Downtrade zu haben sein wird.

      Alles im allem stimmt mich aber die Leistungsdichte zuversichtlich, dass wir einen geeigneten Spieler ziehen werden, der uns über kurz oder lang weiterbringen wird.
    • Seahawk schrieb:

      Auf meinen Blog habe ich in Zusammenarbeit mit @12to83 einen sehr ausführlichen Artikel zu vier Safety-Prospects veröffentlicht. Man sollte ggf. etwas Zeit mitbringen.
      Mich hat das Argument zu Gardner-Johnson echt überzeugt, dass er zunächst als NB bzw. 3ter Safety in eine vertraute Rolle eingesetzt werden könnte, wo wir auch ein tätsächliches Need haben. Weiterhin hätte man aber die Möglichkeit mit den Safetys Thompson und Hill zu arbeiten, denn für die Entwicklung ist es halt sehr wichtig, dass diese Spielpraxis haben. Mit McDougald noch haben wir ja eh schon 3 Safetys für 2 Positionen. Gerade Hill wurde ja nochmal von unserem GM gelobt und da macht es aus meiner Sicht weniger Sinn noch einen 4ten Mann zu holen. Daher bin ich zur Zeit sehr interessiert an CGJ, welcher im Notfall dann auch als regulärer Safety eingesetzt werden könnte, falls es mit Hill und Thompson nicht passt. Auf NB sollten wir ja genug tiefe haben inzwischen. Insgesamt würde ein Pick von CGJ sehr viel flexibilität mit sich bringen und dies kann ja nie schaden, auch wenn ich ein Fan von Kontinuität bin.


      Bezüglich der Downtrades bin ich immernoch unentschloßen. Meiner Meinung nach müssen wir halt gerad im Bereich der Defense (nach vielen Offense Verlängerungen) Qualität und nicht nur tiefe reinholen. Die Downtrades könnten da halt keine hilfe für diese zusätzliche Qualität darstellen. Sodass ich mich inzwischen nicht mehr wundern würde, wenn wir ggf. nur 1x mal downtraden mit den Packers, Indy oder Pats für einen zusätzlichen 3rd Rounder, um dann wirklich auch die vermeintliche Qualität in den Kader zu holen. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass man nächstes Jahr ca. 11 Picks hat und dieses Jahr es laut HC schwer wird für die Rookies überhaupt in den Kader zu kommen.


      Es ist in jedem Fall sehr gut, dass wir jetzt bei RW ein Häckchen machen können und uns wieder voll auf den Draft fokussieren können. Nach dem Draft kann man sich dann auch um die anderen Personalien kümmern in Abhängigkeit, wen man noch auf dem FA Market bekommen kann, sobald diese Anfang Mai nicht mehr gegen die Comp. Pick Regelung zählen.
      Go Hawks!
      Go Blue!
    • RW3 schrieb:

      Seahawk schrieb:

      Auf meinen Blog habe ich in Zusammenarbeit mit @12to83 einen sehr ausführlichen Artikel zu vier Safety-Prospects veröffentlicht. Man sollte ggf. etwas Zeit mitbringen.
      Bezüglich der Downtrades bin ich immernoch unentschloßen. Meiner Meinung nach müssen wir halt gerad im Bereich der Defense (nach vielen Offense Verlängerungen) Qualität und nicht nur tiefe reinholen. Die Downtrades könnten da halt keine hilfe für diese zusätzliche Qualität darstellen. Sodass ich mich inzwischen nicht mehr wundern würde, wenn wir ggf. nur 1x mal downtraden mit den Packers, Indy oder Pats für einen zusätzlichen 3rd Rounder, um dann wirklich auch die vermeintliche Qualität in den Kader zu holen. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass man nächstes Jahr ca. 11 Picks hat und dieses Jahr es laut HC schwer wird für die Rookies überhaupt in den Kader zu kommen.
      Da stimme ich dir auch voll und ganz zu. Das tolle am Draft ist ja, dass jederzeit etwas passieren kann, wovon man im Vorfeld nicht unbedingt ausgehen konnte. Sei es ein unmoralisches trade Angebot eines teams welches Spieler xy unbedingt ziehen will und dafür gefühlt Haus und Hof hergibt oder auch vermeintliche 1st Round Picks tiefer fallen.

      Wenn an 21 jemand verfügbar ist, den man eig dort nicht mehr erwartet hat, kann ich mir sehr gut vorstellen das man direkt zuschlägt.

      Jetzt nachdem die Situation um Wilson geklärt ist, freue ich mich umso mehr auf den Draft. Ich habe genug Vertrauen in Schneider und Caroll das sie die richtigen Entscheidungen treffen werden um den Rebuilt voranzutreiben :rockon:
    • Nordhesse schrieb:

      Wenn an 21 jemand verfügbar ist, den man eig dort nicht mehr erwartet hat, kann ich mir sehr gut vorstellen das man direkt zuschlägt.
      Das glaube ich auch. Zwar nehme ich keinen Mock Draft wirklich ernst, in welchem wir nicht downtraden und gar noch einen CB picken.
      Aber so sehr die Experten, Fans und Co. einen Downtrade erwarten, gibt es genug Möglichkeiten in der ersten Runde bereits zu picken. Durch viele kurzfristige Verträge hat man in 2019 eigentlich wenig konkrete Needs. Langfristig gesehen sieht das dann anders aus, aber da könnte man auch in 2020 im Draft sich ausrüsten. Für 2019 würde ich persönlich versuchen den Fokus auf Tag 1 & 2 zulegen. Gerade in Runde 3 sehe ich noch viele spannende Prospects im Bereich WR, DLine und OLine.
      Go Hawks!
      Go Blue!
    • Seahawk schrieb:

      freshprince85 schrieb:

      Mich freut der Deal aus Rams-Sicht auch :bier:
      Weil du so gerne gegen Wilson spielst,
      Ja. Siehe sein Record gegen uns (und seine Leistungen).


      wir so viel Cap-Space für einen QB ausgeben
      Ja. Wilson hält euch mMn über dem Gesamtniveau des Teams am Leben. Wenn dadurch jedoch andere wichtige Starter gehen (müssen), wird das Team (so vermute ich) noch schlechter werden.


      oder ein Benchmark für Goff geliefert haben? ;)

      Das tut jeder neue Vertrag sowieso. Ich bin gespannt, wie damit (=Goff) umgegangen wird.
      Momentan eine mgl billige Option: 5th Year Option, Tag, Tag.
    • Goff hat aus meiner Sicht noch einiges zu beweisen & zu bestätigen bevor er R. Wilson-esque absahnt. Da erscheint mir 5th year option und 2x tag garnicht so weit hergeholt, auch wenn man den Goff aus der letzten saison natürlich bezahlen muss.

      Insgesamt bin ich schon sehr überrascht über den R. Wilson-Deak. Klar, günstig geht anders aber ich hab mir nach der Deadline und diverser Meldungen schon eher was jenseits der 35 Mio / per year erwartet.

      Seis drum, den Seahawks blieb eh keine andere Wahl und Wilson kann ich mir ehrlich gesagt mittlerweile auch schwer woanders vorstellen...
    • freshprince85 schrieb:

      Wenn dadurch jedoch andere wichtige Starter gehen (müssen), wird das Team (so vermute ich) noch schlechter werden.
      Für die POs hats gereicht und seitdem wir unser Konzept in den Drafts wiedergefunden haben, läuft es auch wieder mit den Rookies. Letztlich hatten wir in den vergangenen Jahren viel Dead Cap und dadurch, dass wir etwas "aufgeräumt" haben (freiwillig/unfreiwillig) ändern die +/- 6,5 Mio mehr Cap Space Belastung von RW nicht viel. Mit der Planungssicherheit können wir Starter jetzt auch wieder längerfristiger binden, als solang wir dies überhaupt wollen.

      Bezahlt ihr erstmal euren QB, dann reden wir weiter :D ;)
      Go Hawks!
      Go Blue!
    • Neu

      Tatsache ist, das Wilsons Vertrag ne Menge Cap-Space ausmacht bzw. bindet, der an anderen Stellen zwangsläufig fehlen wird. Diese jonglieren/ausbalancieren ist ja der Sinn, Herausforderung bzw. das Problem der Cap. Wilson ist ein Top-Man, Face of the Franchise usw., gar keine Frage. Aber er kann eben auch nicht "alleine" gewinnen.

      Dieses Problem haben aber natürlich fast alle Teams bzw. speziell die Teams mit einem ähnlich extrem "Cap-fressenden" Top-QB. Ein richtiges Problem ist/wird es erst, wenn dieser QB mittelfristig dann doch nicht (mehr) so top performt und das Team nicht ausreichend Cap hat, um es zu verstärken. Die Ravens mit Flacco oder auch die Lions mit Stafford fallen einem da z.B. ein :paelzer:
    • Neu

      Charger schrieb:

      Ein richtiges Problem ist/wird es erst, wenn dieser QB mittelfristig dann doch nicht (mehr) so top performt und das Team nicht ausreichend Cap hat, um es zu verstärken. Die Ravens mit Flacco oder auch die Lions mit Stafford fallen einem da z.B. ein :paelzer:
      Wenn ich die Zahlen richtig im Kopf habe, waren die Top 5 bezahlten QBs dieses Jahr nicht in den Playoffs und unter 0.500. Vielleicht liege ich falsch, aber irgend so eine Statistik gabs.
      Dass kann aber auch daran liegen dass diese Verträge erst der zweite bzw. dritte Vertrag der QBs in ihrer Karriere ist und diese zwangsläufig nicht mehr sehr jung sind.
      GO Irish!
    • Neu

      Rupi#57 schrieb:

      Charger schrieb:

      Ein richtiges Problem ist/wird es erst, wenn dieser QB mittelfristig dann doch nicht (mehr) so top performt und das Team nicht ausreichend Cap hat, um es zu verstärken. Die Ravens mit Flacco oder auch die Lions mit Stafford fallen einem da z.B. ein :paelzer:
      Wenn ich die Zahlen richtig im Kopf habe, waren die Top 5 bezahlten QBs dieses Jahr nicht in den Playoffs und unter 0.500. Vielleicht liege ich falsch, aber irgend so eine Statistik gabs.Dass kann aber auch daran liegen dass diese Verträge erst der zweite bzw. dritte Vertrag der QBs in ihrer Karriere ist und diese zwangsläufig nicht mehr sehr jung sind.
      Das kommt schon hin und natürlich haben Teams mit sehr günstigen QB's einen enormen Vorteilen. Das haben wir ja selber gemerkt. Wobei man 2013 und 2014 nicht nur auf Wilson's günstigen Vertrag schieben sollte. Auch Wagner, Sherman und Co waren damals sau günstig, so dass solche Experimente, wie z.B. mit Harvin nicht extrem weh taten.

      Letztendlich war die Verlängerung von Wilson alternativlos. Und ehrlich gesagt habe ich bei bei Wilson weniger Bauchschmerzen als wenn du so manch einen anderen QB das Geld zahlen würdest. Wie @Charger schon schrieb: Richtig schlimm wird es, wenn du QB's wie Dalton entsprechende Verträge zahlst.
    • Neu

      Rupi#57 schrieb:

      Charger schrieb:

      Ein richtiges Problem ist/wird es erst, wenn dieser QB mittelfristig dann doch nicht (mehr) so top performt und das Team nicht ausreichend Cap hat, um es zu verstärken. Die Ravens mit Flacco oder auch die Lions mit Stafford fallen einem da z.B. ein :paelzer:
      Wenn ich die Zahlen richtig im Kopf habe, waren die Top 5 bezahlten QBs dieses Jahr nicht in den Playoffs und unter 0.500. Vielleicht liege ich falsch, aber irgend so eine Statistik gabs.Dass kann aber auch daran liegen dass diese Verträge erst der zweite bzw. dritte Vertrag der QBs in ihrer Karriere ist und diese zwangsläufig nicht mehr sehr jung sind.
      Die Teams haben halt wenig Chancen, wenn sie ihren Franchise QB nicht verlieren wollen. Gerade Spieler wie Stafford sind max. oberes Mittelfeld, wollen aber wie Topstars bezahlt werden. Wenn du einen QB hast wie RW, der den Unterschied macht, dann ist es gut angelegtes Geld. Aber meistens bezahlt man über und bekommt nicht den entsprechenden Gegenwert und es fehlt Geld um andersweitig was zu machen.
      „Das offizielle Bewerbungspapier für die WM, das Bid-Buch an die Fifa, umfasste 1212 Seiten. Ich kann Ihnen sagen: Ich habe keine einzige davon gelesen. Ich habe das nur getragen, das war schwer genug.“

      Franz Beckenbauer im „Sky“-Interview über die Bewerbung für die WM 2006. (dpa)
    • Neu

      Ich kann mich Seahawk nur anschließen. Russell ist schon in meinen Augen einer der Top 5 QB der Liga. Wenn wir verloren haben, dann lag das in seltenen Fällen an Russell (Ja es gab auch spiele wo er zu lange den Ball hält usw), aber in den meisten Fällen lag es an dem Gameplan, der in meinen Augen zu run lastig war. Ich freue mich auf ein paar weitere magische Momente mit Russell
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      Seahawk schrieb:

      Rupi#57 schrieb:

      Charger schrieb:

      Ein richtiges Problem ist/wird es erst, wenn dieser QB mittelfristig dann doch nicht (mehr) so top performt und das Team nicht ausreichend Cap hat, um es zu verstärken. Die Ravens mit Flacco oder auch die Lions mit Stafford fallen einem da z.B. ein :paelzer:
      Wenn ich die Zahlen richtig im Kopf habe, waren die Top 5 bezahlten QBs dieses Jahr nicht in den Playoffs und unter 0.500. Vielleicht liege ich falsch, aber irgend so eine Statistik gabs.Dass kann aber auch daran liegen dass diese Verträge erst der zweite bzw. dritte Vertrag der QBs in ihrer Karriere ist und diese zwangsläufig nicht mehr sehr jung sind.
      Letztendlich war die Verlängerung von Wilson alternativlos. Und ehrlich gesagt habe ich bei bei Wilson weniger Bauchschmerzen als wenn du so manch einen anderen QB das Geld zahlen würdest. Wie @Charger schon schrieb: Richtig schlimm wird es, wenn du QB's wie Dalton entsprechende Verträge zahlst.
      Sehe ich genauso.

      Ausbeener schrieb:

      Rupi#57 schrieb:

      Charger schrieb:

      Ein richtiges Problem ist/wird es erst, wenn dieser QB mittelfristig dann doch nicht (mehr) so top performt und das Team nicht ausreichend Cap hat, um es zu verstärken. Die Ravens mit Flacco oder auch die Lions mit Stafford fallen einem da z.B. ein :paelzer:
      Wenn ich die Zahlen richtig im Kopf habe, waren die Top 5 bezahlten QBs dieses Jahr nicht in den Playoffs und unter 0.500. Vielleicht liege ich falsch, aber irgend so eine Statistik gabs.Dass kann aber auch daran liegen dass diese Verträge erst der zweite bzw. dritte Vertrag der QBs in ihrer Karriere ist und diese zwangsläufig nicht mehr sehr jung sind.
      Die Teams haben halt wenig Chancen, wenn sie ihren Franchise QB nicht verlieren wollen. Gerade Spieler wie Stafford sind max. oberes Mittelfeld, wollen aber wie Topstars bezahlt werden. Wenn du einen QB hast wie RW, der den Unterschied macht, dann ist es gut angelegtes Geld. Aber meistens bezahlt man über und bekommt nicht den entsprechenden Gegenwert und es fehlt Geld um andersweitig was zu machen.
      So ist es. Die Frage ist in wieweit ein Dalton, Garoppolo oder Carr wirklich Franchise QBs ist.
      GO Irish!
    • Neu

      Seahawk schrieb:

      Rupi#57 schrieb:

      Charger schrieb:

      Ein richtiges Problem ist/wird es erst, wenn dieser QB mittelfristig dann doch nicht (mehr) so top performt und das Team nicht ausreichend Cap hat, um es zu verstärken. Die Ravens mit Flacco oder auch die Lions mit Stafford fallen einem da z.B. ein :paelzer:
      Wenn ich die Zahlen richtig im Kopf habe, waren die Top 5 bezahlten QBs dieses Jahr nicht in den Playoffs und unter 0.500. Vielleicht liege ich falsch, aber irgend so eine Statistik gabs.Dass kann aber auch daran liegen dass diese Verträge erst der zweite bzw. dritte Vertrag der QBs in ihrer Karriere ist und diese zwangsläufig nicht mehr sehr jung sind.
      Letztendlich war die Verlängerung von Wilson alternativlos. Und ehrlich gesagt habe ich bei bei Wilson weniger Bauchschmerzen als wenn du so manch einen anderen QB das Geld zahlen würdest. Wie @Charger schon schrieb: Richtig schlimm wird es, wenn du QB's wie Dalton entsprechende Verträge zahlst.
      Absolute Zustimmung. Und mal ehrlich, es hat wohl kein Seahawks Fan auch nur leichte Bauchschmerzen deswegen. Seit er gedrafted wurde war Wilson eine Bank und er ist absolut ein franchise QB, den lässt man nicht gehen unter keinen Umständen. Pay the man, er hat es verdient. Natürlich kann man sich in solchen Gedankenspielen verlieren ala "wenn er für einen feuchten Händedruck spielt haben wir noch drölf Millionen übrig für andere Positionen" aber das ist doch komplett unrealistisch.

      Erster Rookievertrag war ziemlich niedrig weil er erst in der 3. Runde gedraftet wurde. Folgecontract war jetzt auch nicht bahnbrechend hoch. Jetzt mit dem 3. Vertrag kommt der Zahltag, absolut legitim. Vielleicht kommt ja mit dem folgenden 4. Vertrag dann die vielfach hier geforderte Kehrtwende ala Tom Brady, aber jetzt doch noch nicht.

      Jetzt liegt es an Schneider und Caroll, mal wieder einen Volltreffer Draft wie 2012 hinzulegen. Die letzten beiden Jahre waren ja schon wieder ein Schritt in die richtige Richtung, hoffentlich geht der Trend in diese Richtung weiter.
      :king Vhm Seahawks: NFL-Talk-Fun-League Fantasy Football Champion 2008 :king
    • Neu

      und es ist ja auch nicht so, dass der Deal von Wilson nun Vertragsverlängerungen von Wagner und Clark komplett zerstört. Diese sind weiterhin möglich. Man sich nur überlegen, ob man zum Beispiel Clark einen ähnlichen Deal, wie dem von Lawrence geben möchte. Anschließend muss man dann mit den entsprechenden Konsequenzen zurecht kommen und andere Position entsprechend mit kostengünstigeren Lösungen angehen. Zu möglichen Deals von Wagner und Clark habe ich hier etwas geschrieben: Nach dem Deal ist vor den Deals – Clark und Wagner warten auf ihren Zahltag

      Editiert Olymp

      Wie gefällt euch die Möglichkeit Isaiah Houston in einer mittleren Runde abzugreifen, sofern er verfügbar wäre?

      Achja, heute kommt ja der neue Spielplan raus. Ich tippe ja darauf, dass wir zu Hause entweder gegen die Bucs oder Bengals in die Season starten. Zusätzlich bitte Daumen drücken, dass wir in Woche 5 oder 6 in Philly spielen. Dann könnte ich unsere Jungs dieses Jahr live sehen. Falls wir in Woche 6 in Cleveland oder Pittsburgh spielen sollten, könnte es theoretisch klappen.
    • Neu

      Seahawk schrieb:



      Wie gefällt euch die Möglichkeit Isaiah Houston in einer mittleren Runde abzugreifen, sofern er verfügbar wäre?

      Das wäre sicherlich eine interessante Option. Wie du passenderweise geschrieben hast, ist Caroll excellent darin, CB's zu trainieren und da würde er bestimmt seinen Spaß an einem rohen Talent wie ihn haben.

      Ist dann natürlich die Frage wieviele Picks wir letztlich zur Verfügung haben. Persönlich würde ich gerne vor einem CB einen Safety und einen WR ziehen. Ein weiterer Oliner wäre sicherlich auch nicht verkehrt und dann bin ich mir nicht sicher ob er noch verfügbar ist. Sollte man ihn gar ähnlich wie Flowers noch in der 5. Runde ziehen können, wäre das eine toller Pick.
    • Neu

      Der Spielplan ist raus. In Woche 1 geht es tatsächlich gegen die Bengals.



      Nachdem die Seahawks 2016 (in Green Bay) und 2017 (in Denver) in Week 1 jeweils auswärts in die neue Season starteten, beginnt „the Road to Miami“ im heimischen Century Link Field. Gegner werden die Cincinnati Bengals mit Rookie-Headcoach Zac Taylor sein. Die Bengals sind übrigens eins von zwei Teams (bzw. drei, wenn wir die Seahawks einbeziehen) gegen die Russell Wilson noch nie gewinnen konnte. Das letzte Duell fand 2015 in Week 5 bei den Bengals statt und ging mit 24:27 verloren. Vielleicht ein gutes Omen: Die Seahawks haben die letzen zehn Home-Opener gewonnen.

      Ich bin kein Fan davon Spielpläne im Vorfeld als „schwer“ oder gar „leicht“ zu kategorisieren. Dafür verändern sich alle 32 NFL-Teams zu sehr von Jahr zu Jahr. Von Verletzungen, die alle bis zum Start der neuen Season vorkommen können, mal ganz abgesehen.

      Dennoch kann man den Spielplan in unterschiedliche Abschnitte einteilen, die für das Team wahrscheinlich schwerer bzw. mit mehr Strapazen als andere Abschnitte verbunden sind. Zum Beispiel die Häufigkeit von aufeinander folgenden Auswärtsspielen, wie die Bye-Week fällt und wann natürlich das Thursday Night Game fällt.
      Zuerst einmal ist es positiv zu bewerten, dass man die Season zu Hause und nicht mit zwei aufeinanderfolgenden Auswärtsspielen beginnt, so wie es im letzten Jahr der Fall war. Natürlich möchte ich den Bengals-Fans nicht zu nahetreten, aber aus Seahawks-Sicht hätte der Gegner zum Start der Season schlimmer kommen können. Auch wenn ich mir bewusst bin, dass vor allem ein neuer Headcoach ein Team unberechenbar macht. Danach wird es jedenfalls nicht einfacher. Mit dem 1. Auswärtsspiel in Pittsburgh sowie einen Heimspiel gegen die Saints.

      Week 5 wird für die Seahawks zu einer kurzen Woche. Die Rams kommen zum Thursday Night Game ins Century Link Field. Der frühe Zeitpunkt des TNG sowie die Tatsache, dass es ein Heimspiel ist, gefällt mir recht gut. Zum Beginn der Season können die Spieler ggf. diese höhere Belastung etwas besser verkraften als zu einem späteren Zeitpunkt. Am 20. Oktober kommt es dann zu der Rückkehr von Earl Thomas ins Century Link Field, wenn er mit den Baltimore Ravens zu Gast. Ich hätte ja damit gerechnet, dass die NFL dieses Spiel als Night Game ansetzt.

      Die Bye Week fällt in diesem Jahr recht spät. Erst in Week 11 heißt es eine Woche die Füße zu hochlegen. Der spätestens Zeitpunkt seit sechs Jahren für die Seahawks. Das muss nicht schlecht sein. So kann man ggf. etwas ausgeruhter in die letzten sechs Spiele und damit in die entscheidende Phase im Kampf um die Playoff gehen.

      Etwas außergewöhlich ist die Tatsachse, dass die Seahawks alle Spiele im Zeitraum von Week 10 bis 14 in der Prime Time bestreiten werden. Vier Night Games hintereinander habe ich auch noch nicht erlebt. Da muss der Urlaub wieder entsprechend geplant werden. Insgesamt spielen die Seahawks fünf Mal in einem Night Game.
      Der Spieplan nach der Bye Week hat es durchaus in sich. Zuerst ein Spiel in Philadelphia, dann zu Hause gegen die Vikings und im Anschluss zwei Auswärtsspiele hintereinander (in LA und Carolina). Das sind übrigens die beiden einzigen beiden Auswärtsspiele, die direkt aufeinanderfolgen. Dass das 1. Spiel davon ein Night Game ist, macht es nicht einfacher.

      Dafür schließt das Team die Season mit zwei Heimspielen Ende Dezember ab. Zuerst gegen die Cardinals und in Week 17 gegen die 49ers.
      Alles im allen ist es ein sehr ausgeglichener Spielplan. Insbesondere die Tatsache, dass es nur einmal zwei aufeinanderfolgende Auswärtsspiele gibt, ist positiv zu bewerten. Ebenfalls die Tatsache, dass die Regular Season zu Hause eröffnet und mit abgeschlossen wird.
    • Neu

      Seahawk schrieb:

      Achja, heute kommt ja der neue Spielplan raus. Ich tippe ja darauf, dass wir zu Hause entweder gegen die Bucs oder Bengals in die Season starten. Zusätzlich bitte Daumen drücken, dass wir in Woche 5 oder 6 in Philly spielen. Dann könnte ich unsere Jungs dieses Jahr live sehen. Falls wir in Woche 6 in Cleveland oder Pittsburgh spielen sollten, könnte es theoretisch klappen.
      Ich hätte dieses Jahr wieder die Möglichkeit den Home Opener live im Stadion zu besuchen. Die Saints ins Woche 3 wären auch noch möglich.

      Vor zwei Jahren konnte ich 2 Spiele in Seattle besuchen, letztes Jahr das Spiel in London.
      :king Vhm Seahawks: NFL-Talk-Fun-League Fantasy Football Champion 2008 :king
    • Neu

      Mal eine Frage in die Runde: Falls wir Frank Clark taggen, können wir ihn dann auch 2020 traden oder geht ein Trade nur in diesem Jahr?

      Es gibt Gerüchte aus NY von den Jets, dass diese ggf. interessiert wären, wenn sie ihren Pick Nr. 3 downtraden können. Ebenfalls sind die Raiders auch ein Team, dass interessiert sein könnte.
      Gestern stellte unser GM nochmal klar, dass man immer die Möglichkeit eines Trades in Betracht zieht. Die wenigen Picks dieses Jahr machen das Szenario auch realistischer.

      footballmaven.io/seahawks/news…k-IdFccsQty0yZdTlGB-9f6A/
      Hier werden u.a. die Jets, Chiefs und Indy genannt. Aus meiner Sicht muss ein 1st Rounder mindestens teil des Deals sein, wenn man bspw. an den WR Cooper Trade denkt.

      Bevor es wieder heißt, ich würde dem Spieler nicht das Geld gönnen o.ä.: Frank Clark soll seine 21 Mio.+ bekommen, ich kenne nur unser FO gut genug, um zu sagen, dass man ungern soviel Geld (nach RW und vor Wagner und ggf. Reed) gleichzeitig fixieren will. Daher meine Ausgangsfrage. Grundsätzlich finde ich, dass DE/Pass Rusher überbezahlt sind, egal welcher Name da fällt. Als OLiner hast du ein schlechtes Spiel wenn du in 70 Snaps ein Sack zulässt, als DLiner hast du ein gutes Spiel, wenn du ein Sack in 70 Snaps erzielst. Ebenfalls rotiert man in der DLine ja auch mehr, aber gut das ist nur meine Meinung, wenn ich entscheiden müsste.

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      Anderes Thema ist, dass man sich bisher noch nicht entschieden hat, ob man die Option für RT Ifedi zieht. Auch wenn die OLine, wie bereits hier besprochen, ganz solide wirkt (für Seattle Verhältnisse gar gut), sollte man sich nicht wundern, wenn man trotz weniger Picks auch die OLine im Bereich RT/ LG genauer ins Visier nimmt. Hier finde ich auch wiederrum die 3te Runde sehr interessant, wo bspw. der ein oder andere OLiner aus Wisconsin zur Verfügung stehen könnte.

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      Zu der Diskussion, ob RW das Geld wert ist: Ich würde hier noch ergänzen, dass (1) RW in der Lage ist auch mit einer mäßigen Offense (insb. OLine in den vergangen Jahren) erfolgreich zu sein, d.h. man kann das Geld in anderen Bereichen einsparen; (2) er auch immer in der Lage ist sich Zeit zu erkämpfen, damit vielleicht auch ein nicht Elite-Receiver frei steht und last but not least (3) er halt auch selbst durch seine Athletik Yards erlaufen kann.

      Ebenfalls hatte wir, wie bereits erwähnt, in der Vergangenheit sehr viel Dead Cap durch Abgänge und Verletzungen von "Alt"-Stars, daher bin ich sehr zuversichtlich, dass unser FO weiß, was sie machen. Auf der Pressekonferenz wurde dies ja auch thematisiert und man betonte, dass man sich bewusst ist, dass es Herausforderungen mit sich bringt, sich aber auf diese freut.

      __________________

      Seahawk schrieb:

      Wie gefällt euch die Möglichkeit Isaiah Houston in einer mittleren Runde abzugreifen, sofern er verfügbar wäre?

      Grundsätzlich hört er sich nach nem idealen Seahawks Late Round Prospect an, ich weiß nur nicht, ob jetzt der richtige Zeitpunkt für ihn wäre.
      Mit Shaquill und Flowers bin ich als CB Tandem recht zufrieden und wenn wir im Pass Rush bzw. auf den Safety Positionen wieder konstanter werden, dann glaub ich, dass beide CBs davon profitieren werden. Angesichts der wenigen Picks sehe ich den Bedarf im Bereich Dline, Oline, WR und Safety/NB. Falls wir in Runde 6-7 ein oder mehrere Picks haben, dann wäre er vielleicht eine Option, wobei ja da auch ganz interessante RBs sein sollen und auch die TE Class ist ja sehr tief. Nicht zu vergessen die vakante Stelle des FBs, welche sehr wichtig für die Entwicklung von RB Penny sein könnte.

      Meiner Meinung nach wäre ein Vet. CB jetzt etwas hilfreicher, der den jungen CB Tandem als Mentor zur Verfügung stehen könnte und bei Bedarf dann einen von beiden ersetzt. Unser DB-Team ist ja außerordentlich jung und da täte etwas Erfahrung ganz gut. Bei Houston müsste man ebenfalls rechnen, dass er im PS erstmal landet.

      Da wir ja nächstes Jahr vrsl. 11 Picks haben und auch wieder viele kurzfristige Verträge auslaufen, würde ich ggf. erst dann nochmal für die Position des CBs ausschau halten.
      Go Hawks!
      Go Blue!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von RW3 ()

    • Neu

      RW3 schrieb:

      Mal eine Frage in die Runde: Falls wir Frank Clark taggen, können wir ihn dann auch 2020 traden oder geht ein Trade nur in diesem Jahr?

      Es gibt Gerüchte aus NY von den Jets, dass diese ggf. interessiert wären, wenn sie ihren Pick Nr. 3 downtraden können. Ebenfalls sind die Raiders auch ein Team, dass interessiert sein könnte.
      Gestern stellte unser GM nochmal klar, dass man immer die Möglichkeit eines Trades in Betracht zieht. Die wenigen Picks dieses Jahr machen das Szenario auch realistischer.

      footballmaven.io/seahawks/news…k-IdFccsQty0yZdTlGB-9f6A/
      Hier werden u.a. die Jets, Chiefs und Indy genannt. Aus meiner Sicht muss ein 1st Rounder mindestens teil des Deals sein, wenn man bspw. an den WR Cooper Trade denkt.
      Im Colts-Thread haben wir das Thema ja auch bereits angeschnitten. Persönlich bin ich weiterhin gegen eine Deal, kann aber unter gewissen Umständen verstehen, wenn man in doch traden muss. Entscheidend ist, wie weit man wirklich in den Gesprächen auseinander liegt bzw. welche Forderungen von Clark gestellt werden und ob ein 1st Round Pick teil des Trades ist. Bei der Aussage von Schneider sollten man aber beachten, dass er sich jeden vorgeschlagenen Deal erstmal laut eigener Aussage anhört und dann entsprechend entscheidet. So war das ja auch bei Sherman als dieser 2017 auf dem Tradeblock stand. Letztendlich hat man damals das eine Jahr von Sherman Hörer bewertet als den gebotenen Preis. Ähnlich könnte es auch in diesem Jahr laufen.

      Ein Trade wäre auch im nächsten Jahr möglich.

      RW3 schrieb:

      Grundsätzlich finde ich, dass DE/Pass Rusher überbezahlt sind, egal welcher Name da fällt. Als OLiner hast du ein schlechtes Spiel wenn du in 70 Snaps ein Sack zulässt, als DLiner hast du ein gutes Spiel, wenn du ein Sack in 70 Snaps erzielst. Ebenfalls rotiert man in der DLine ja auch mehr, aber gut das ist nur meine Meinung, wenn ich entscheiden müsste.
      So einfach ist es vermutlich nicht. ;) Aber ich weiß worauf du hinaus möchtest. Auf Twitter habe ich schon des öfteren die Diskussion verfolgt, dass man doch lieber in günstigere Edge Rusher und in teure/qualitativ hochwertigere CB's investieren sollte. Begründung: Die NFL wird immer mehr zu Passing League und die QB werfen den Ball immer schneller. Das kann sicherlich für einige Teams funktionieren. Für andere aber wiederum nicht.

      RW3 schrieb:

      Anderes Thema ist, dass man sich bisher noch nicht entschieden hat, ob man die Option für RT Ifedi zieht. Auch wenn die OLine, wie bereits hier besprochen, ganz solide wirkt (für Seattle Verhältnisse gar gut), sollte man sich nicht wundern, wenn man trotz weniger Picks auch die OLine im Bereich RT/ LG genauer ins Visier nimmt. Hier finde ich auch wiederrum die 3te Runde sehr interessant, wo bspw. der ein oder andere OLiner aus Wisconsin zur Verfügung stehen könnte.
      Zuerst war ich ehrlich gesagt auch der Meinung, dass man die Option ziehen sollte. Diese kann man ja bis zum Beginn des nächsten Liga-Jahres ohne weiteres wieder zurückziehen. Die Summe wäre für Ifedi nur im Falle von einer schweren Verletzung garantiert. Das Problem ist nur, dass diese Option 2020 mit 10 bis 10,5 Mio gegen den Cap zählen wird. Wer von euch möchte diese Summe für ein Jahr bezahlen? Ich nicht. Stand heute wäre er 2020 damit der 3. höchstbezahlteste Right Tackle in der NFL! Niemals wird unser FO ihn diese Summe zahlen. Daher kann man die Option zwar ziehen, aber wirklich ein wirkliches Druckmittel in den Verhandlungen mit Ifedi wird sie nicht sein. Daher würde ich einen Pick, der in die OL investiert wird, nicht für unmöglich halten.

      RW3 schrieb:

      Meiner Meinung nach wäre ein Vet. CB jetzt etwas hilfreicher, der den jungen CB Tandem als Mentor zur Verfügung stehen könnte und bei Bedarf dann einen von beiden ersetzt. Unser DB-Team ist ja außerordentlich jung und da täte etwas Erfahrung ganz gut. Bei Houston müsste man ebenfalls rechnen, dass er im PS erstmal landet.
      Mir wäre das etwas zu sehr nach Need gedraftet. Gerade wenn man so ein Bilderbuch-Prospect für unser System spät im Draft erhalten würde. Aber vermutlich wird sich das Problem von ganz alleine lösen. Bei Veteran-CB bin ich mittlerweile sehr vorsicht. Zu viele wurden da in den letzten Jahren verpflichtet, die nicht mal das Camp überlebt haben. So richtig erklären kann ich es nicht, aber es scheint einfach so, dass Veteran-CB es sau schwer in unserem System haben und damit nicht klarkommen.

      RW3 schrieb:

      Nicht zu vergessen die vakante Stelle des FBs, welche sehr wichtig für die Entwicklung von RB Penny sein könnte.
      Ich bin mir nicht sicher, ob man überhaupt einen reinen FB auf dem Roster haben wird. Madden spielte letztes Jahr ganze 8% der Snaps in der Offense. Insgesamt spielte man zudem nur 49 Snaps mit zwei Backs im Backfield. Das sind sogar nur 7,04% aller Snaps in der Offense. Natürlich kann es sein, dass dies hauptsächlich an Madden lag. Tendenziell könnte es aber auch mehr am Scheme von Schottenheimer liegen, dass ein FB nicht zwingend notwendig ist. Ich könnte mir eher vorstellen, dass man einen TE im Draft holt, der die Rolle als FB zusätzlich zu seinen regulären Aufgaben ausüben könnte. Zudem stellt sich dann auch die Frage, wie sieht dieser Fullback aus. Einen Typen wie Kyle Juszczyk, der sowohl in der Pass-Protection, als Receiver und als Vorblocker genutzt werden kann, finde ich schon sympathischer als den klassischen FB ala Mack Strong.
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      Seahawk schrieb:

      Im Colts-Thread haben wir das Thema ja auch bereits angeschnitten. Persönlich bin ich weiterhin gegen eine Deal, kann aber unter gewissen Umständen verstehen, wenn man in doch traden muss. Entscheidend ist, wie weit man wirklich in den Gesprächen auseinander liegt bzw. welche Forderungen von Clark gestellt werden und ob ein 1st Round Pick teil des Trades ist. Bei der Aussage von Schneider sollten man aber beachten, dass er sich jeden vorgeschlagenen Deal erstmal laut eigener Aussage anhört und dann entsprechend entscheidet. So war das ja auch bei Sherman als dieser 2017 auf dem Tradeblock stand. Letztendlich hat man damals das eine Jahr von Sherman Hörer bewertet als den gebotenen Preis. Ähnlich könnte es auch in diesem Jahr laufen.
      Zum ersten Teil: Kann ich nachvollziehen und auch ich wäre letztlich glücklich, wenn man einen Pass Rusher wie Clark behalten könnte. Auf der anderen Seite wäre dann halt auch schon sehr viel Geld gebunden und seitdem (zu mindestens für mich) die Picks im Draft wieder passen, würde ich halt auch mit einem Trade leben können. Dazu sei gesagt, dass trotz einer vermeintlich starken Pass Rusher Class wir von einem Spieler sprechen, welcher zu den besten in der NFL gehört.
      In dem gestrigen Mock Draft von Peter King gab es das Szenario mit den Chiefs, dass sie ihren late 1st und late 2nd Rounder für Clark abgeben. Vor ein paar Tagen hatte ein Twitter User geschrieben, dass er durch persönlichen Kontakt (dies bitte mit großer vorsicht zu genießen und ich thematisiere es nur, weil die Parralle zu dem Mock Draft von Peter King besteht) zu Clark erfahren haben soll, dass Indy ihren frühen 2nd und late 2nd plus ihren 5th Rounder für Clark angeboten haben. Bei beiden Szenarien kommt man auf einen sehr ähnlichen Wert hinaus und landet in der Value Chart bei insgesamt 1x 1st Rounder und zwar ca. Platz 16. Falls so ein genanntes Szenario realistisch werden sollte, dann würde ich dem ganzen wohl zustimmen, aber viel weniger dürfte es dann auch nicht sein. Man muss sich bewusst sein, dass man einen Clark kurzfristig nicht ersetzen werden wird und schon gar nicht mit nur einem zusätzlichen Pick.

      Zum Thema Schneider: Hier sehe ich es etwas anders. Bei Sherman und Thomas ist man letztlich beides mal überspitzt als "Verlierer" herraus gegangen, weil man sehr lange gewartet hat. Bei Thomas hatte man sich die Chance auf einen diesjährigen 2nd Rounder (der Comp. Pick ist ja erst im nächsten Jahr und hat dann einen gegenwert eines 4th Rounders in diesem Jahr) und bei Sherman hat man durch den Cut nichtmal einen Comp. Pick bekommen. Es würde mich also nicht wundern, wenn man dieses Mal etwas früher "nachgibt", um ein ähnliches Szenario zu vermeiden. Nevertheless, ich sehe aber auch nicht, dass wir kein Leverage haben, weil wir nunmal Clark auch signen können, wenn wir wollen. Daher ist alles offen.

      Seahawk schrieb:

      So einfach ist es vermutlich nicht. Aber ich weiß worauf du hinaus möchtest. Auf Twitter habe ich schon des öfteren die Diskussion verfolgt, dass man doch lieber in günstigere Edge Rusher und in teure/qualitativ hochwertigere CB's investieren sollte. Begründung: Die NFL wird immer mehr zu Passing League und die QB werfen den Ball immer schneller. Das kann sicherlich für einige Teams funktionieren. Für andere aber wiederum nicht.
      Also das meinte ich tatsächlich nicht, weil wir ja sehr erfolgreich sind mit Late Round Picks im DB Bereich.
      Ich würde mein Geld allen voran in einer 4-3 in einen MLB (bei uns ja Wagner) investieren und als zweites in den WLB (weil wir ja auch viel 4-2-5 spielen). Ebenfalls finde ich ein DT mit Interior Pass Rush Fähigkeiten, welche wie dieses Jahr bei DT Reed, sehr wichtig. Und ich würde einen Safety (wahrscheinlich FS bei uns wegen viel Single-High) bezahlen.
      Sparen würde ich bei den CBs, beim NB, beim Strong Safety, beim Run Stopper DT, ggf. beim SLB.

      Bei den Edge Rushern bin ich halt der Meinung, dass es durch die viele Rotation einfach etwas viel ist, aber wenn es dann am Ende 21 Mio beim Clark wird und er kontinuierlich seine Leistung weiter abruft, wie bisher, dann ist das meinetwegen in Ordnung. Es könnte halt auch ein wichtiges Zeichen für die Defense sein, dass nach längerer Zeit auch hier mal wieder mehr Geld investiert wird.

      Seahawk schrieb:

      Zuerst war ich ehrlich gesagt auch der Meinung, dass man die Option ziehen sollte. Diese kann man ja bis zum Beginn des nächsten Liga-Jahres ohne weiteres wieder zurückziehen. Die Summe wäre für Ifedi nur im Falle von einer schweren Verletzung garantiert. Das Problem ist nur, dass diese Option 2020 mit 10 bis 10,5 Mio gegen den Cap zählen wird. Wer von euch möchte diese Summe für ein Jahr bezahlen? Ich nicht. Stand heute wäre er 2020 damit der 3. höchstbezahlteste Right Tackle in der NFL! Niemals wird unser FO ihn diese Summe zahlen. Daher kann man die Option zwar ziehen, aber wirklich ein wirkliches Druckmittel in den Verhandlungen mit Ifedi wird sie nicht sein. Daher würde ich einen Pick, der in die OL investiert wird, nicht für unmöglich halten.
      Sehe ich genauso, diese Summe wäre einfach nicht gerechtfertigt. Daher hoffe ich auf weitere 3rd Round Picks wo wie gesagt u.a. der ein oder andere Wisconsin Oliner (kann auch wer anders sein, sehe hier nur realtiv viel Value für einen OLiner der einen direkten Impact haben könnte) da sein sollte und zu mindestens (mit den anderen jungen OLiner wie Jones) dem Ifedi ordentlich Druck machen sollten.

      Seahawk schrieb:

      Mir wäre das etwas zu sehr nach Need gedraftet. Gerade wenn man so ein Bilderbuch-Prospect für unser System spät im Draft erhalten würde. Aber vermutlich wird sich das Problem von ganz alleine lösen. Bei Veteran-CB bin ich mittlerweile sehr vorsicht. Zu viele wurden da in den letzten Jahren verpflichtet, die nicht mal das Camp überlebt haben. So richtig erklären kann ich es nicht, aber es scheint einfach so, dass Veteran-CB es sau schwer in unserem System haben und damit nicht klarkommen.
      Ja noch wissen wir ja nicht genau wie das Board aussieht. Ich meine halt, dass wir recht glück haben mit Needs im Vergleich zu tiefe der jeweiligen Klassen, welche wir wiederrum anvisieren könnten. Beispielsweise gehe ich fest davon aus, dass wir noch einen TE (sehr tiefe Klasse) nehmen, weil man nicht weiß, wie Dissly zurückkommt und die anderen TEs auch eher als keine langfristigen Optionen wirken.

      Das mit den Vet-CBs stimmt, da hat man in der Vergangenheit es nicht geschafft jemanden externes zu etablieren. Es scheint wirklich die beste Lösung zu sein, einen jungen Rookie wie Flowers (vormals Safety) von Anfang an diese spezifische Technik einzutrichtern. Damit kann ich wiederrum sehr gut leben, weil man so immer in der Lage ist günstig im DB Bereich zu sein.

      Seahawk schrieb:

      Ich bin mir nicht sicher, ob man überhaupt einen reinen FB auf dem Roster haben wird. Madden spielte letztes Jahr ganze 8% der Snaps in der Offense. Insgesamt spielte man zudem nur 49 Snaps mit zwei Backs im Backfield. Das sind sogar nur 7,04% aller Snaps in der Offense. Natürlich kann es sein, dass dies hauptsächlich an Madden lag. Tendenziell könnte es aber auch mehr am Scheme von Schottenheimer liegen, dass ein FB nicht zwingend notwendig ist.
      Schon richtig, nur Madden war für mich auch eher ein WR als ein FB. Neulich hab ich noch ein Zusammenschnitt von den paar guten Runs von RB Penny gesehen und es war auffällig, dass bei den wirklichen Big Plays ein FB im Spiel war oder RW selbst als Vorläufer für Penny unterwegs war. Dadurch, dass man ja sicherlich größere Pläne für Penny und allgemein für das Laufspiel hat, wäre es aus meiner Sicht elementar Penny einen FB zu geben, da er dies aus dem College gewohnt ist und dieser ein großen Bestandteil des Erfolges von Penny im Laufspiel auch darstellte.

      Seahawk schrieb:

      Ich könnte mir eher vorstellen, dass man einen TE im Draft holt, der die Rolle als FB zusätzlich zu seinen regulären Aufgaben ausüben könnte. Zudem stellt sich dann auch die Frage, wie sieht dieser Fullback aus.
      Das kann gut sein, ich bin davon nicht so der Fan. Dies hatte man ja damals auch häufiger mal mit TE Willson gemacht und ist mir nie so richtig positiv im Kopf geblieben. Ggf. könnte auch ein Dissly oder Vannett diese Rolle als mehr oder weniger gute Blocker einnehmen. Ich für meinen Teil würde mir dieses Jahr eher einen TE wünschen, der Bälle fangen kann und einen FB der eine ähnliche Rolle einnimmt wie dieser von San Diego State. Beim Blocking vertraue ich auf TE Dissly, Vannett und Dickson.
      Go Hawks!
      Go Blue!

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      RW3 schrieb:

      Bei den Edge Rushern bin ich halt der Meinung, dass es durch die viele Rotation einfach etwas viel ist, aber wenn es dann am Ende 21 Mio beim Clark wird und er kontinuierlich seine Leistung weiter abruft, wie bisher, dann ist das meinetwegen in Ordnung. Es könnte halt auch ein wichtiges Zeichen für die Defense sein, dass nach längerer Zeit auch hier mal wieder mehr Geld investiert wird.
      Idealerweise hast du halt zwei gute Pass-Rusher, die mit Verträgen ala Bennett und Avril ausgestattet sind. Siehe 2013/2014. So viel Glück wie damals in der FA, hat man aber nun mal sehr selten.

      RW3 schrieb:

      Schon richtig, nur Madden war für mich auch eher ein WR als ein FB. Neulich hab ich noch ein Zusammenschnitt von den paar guten Runs von RB Penny gesehen und es war auffällig, dass bei den wirklichen Big Plays ein FB im Spiel war oder RW selbst als Vorläufer für Penny unterwegs war. Dadurch, dass man ja sicherlich größere Pläne für Penny und allgemein für das Laufspiel hat, wäre es aus meiner Sicht elementar Penny einen FB zu geben, da er dies aus dem College gewohnt ist und dieser ein großen Bestandteil des Erfolges von Penny im Laufspiel auch darstellte.
      Ich glaube hier verwechselst du Madden mit McKissic. Madden hat keinerlei Rolle als Receiver gespielt.

      Dass Penny im College häufig mit einem FB agiert hat, war mir bewusst. Ich meine auch, dass dies ihm zum Teil negativ in manchen Scouting Reports ausgelegt wurde. In diesem Zusammenhang muss man einige Faktoren berücksichtigen. Erstmal spielten wir letztes Jahr nur 32 Prozent aller Offensive Plays "Under Center". Damit gehören wir zu den Drittel an Teams, die am häufigsten aus der Shotgun agieren. Um einen FB vermehr in die Offense einzubauen, müsste man hier anfangen gegenzusteuern. Zudem wird man mit einem FB natürlich etwas berechenbarer, was das Playcalling angeht. Je nach Fullbay-Typ muss das natürlich nicht so extrem ausfallen. Und dann muss man natürlich auch noch einen Roster-Platz freihalten für einen FB. Gerade mit Blick, dass wir noch einen TE während der Draft an Land ziehen könnten, halte ich nicht viel von einen reinen FB.

      RW3 schrieb:

      Zum Thema Schneider: Hier sehe ich es etwas anders. Bei Sherman und Thomas ist man letztlich beides mal überspitzt als "Verlierer" herraus gegangen, weil man sehr lange gewartet hat. Bei Thomas hatte man sich die Chance auf einen diesjährigen 2nd Rounder (der Comp. Pick ist ja erst im nächsten Jahr und hat dann einen gegenwert eines 4th Rounders in diesem Jahr) und bei Sherman hat man durch den Cut nichtmal einen Comp. Pick bekommen. Es würde mich also nicht wundern, wenn man dieses Mal etwas früher "nachgibt", um ein ähnliches Szenario zu vermeiden. Nevertheless, ich sehe aber auch nicht, dass wir kein Leverage haben, weil wir nunmal Clark auch signen können, wenn wir wollen. Daher ist alles offen.
      Ich würde uns da nicht zwingend als Verlierer bezeichnen, da wir nicht wissen, was für Sherman geboten wurde. Und bei Thomas war letztendlich auch viel Pech, dass er sich so früh in der Season verletzte.