Was für ein Auto kann/soll man derzeit kaufen?

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    • Was für ein Auto kann/soll man derzeit kaufen?

      Ich fände sehr interessant, wenn sich zu obiger Frage eine Diskussion entwickeln würde. Ich suche keine konkrete Kaufberatung für mich, sondern möchte einfach ein paar Sichtweisen und Erfahrungen kennenlernen. Mein eigener Eindruck ist, dass es nie fragwürdiger als heute war, welche Entscheidung für ein Auto einigermaßen sinnvoll ist.

      - Diesel: Die Skandale und Verbotsdiskussionen hängen uns allen längst zu den Ohren raus. Dieselfans schwören darauf, dass der aktuelle Euro-6-Standard jetzt wirklich ganz sauber ist – irgendwie habe ich diese Behauptung aber schon über ein paar Standards zu viel gehört, um sie wirklich glauben zu können.
      - Benzin: Nicht ganz so in Verruf wie Diesel, aber ebenfalls eine auslaufende Technologie. Wird man, wenn man jetzt einen Benziner kauft, den in 7, 8 Jahren noch los?
      - Elektro: Die Teile sind teuer, kämpfen immer noch mit geringer Reichweite und werden zurzeit so intensiv weiterentwickelt, dass ich mich ebenfalls frage: Ist ein jetzt aktuelles E-Auto in ein paar Jahren schon total veraltet?
      - Hybrid: Es gilt das gleiche wie für Elektro, nur mit besserer Reichweite und dafür noch teurer.
      - Erdgas/Autogas: Gibt's das überhaupt noch? Eine Zeit lang war das ein ziemlicher Hype, aber irgendwie hört man gar nichts mehr davon.

      Wie man es dreht und wendet, aus meiner – komplett laienhaften – Sicht erscheint es so, dass der Kauf eines Neu- oder jungen Gebrauchtwagens momentan dazu verurteilt ist, ein schlechtes Geschäft zu sein. Ein älterer Gebrauchter als Überbrückung ist wahrscheinlich sinnvoller, dafür aber – wenn man selbst von Autos keine Ahnung hat – mit hohem Risiko und Wartungsaufwand verbunden. Vielleicht ist Leasing oder eines der damit verwandten All-Inclusive-Abos eine Alternative? Damit habe ich mich nie näher befasst, es gedanklich bisher immer als ein Modell für Selbstständige und Firmenwagenfahrer abgehakt. Kurzum: Wenn ich jetzt dringend ein neues Auto bräuchte, wäre ich komplett ratlos. Ich hoffe einfach, dass mein aktuelles es noch ein paar Jahre macht und das Bild dann klarer ist. :madness
    • Die Frage stelle ich mir auch - allerdings noch eher theoretisch denn aus akutem Grund. Derzeit tendiere ich dazu, meinen 2012 neu gekauften und mit derzeit 86tkm noch in einwandfreiem Zustand befindlichen Wagen solange zu behalten, bis er mir unterm Hintern wegrostet oder irgendwann die richtig teuren Reparaturen anfangen und bis dahin einfach so viel Geld auf der Seite zu haben, um dann einigermaßen bequem einen neuen kaufen zu können (aber keinen Neuwagen mehr ;) ).

      Bis dahin hoffe ich dann auch Klarheit darüber zu haben, welchem Kraftstoff die Zukunft gehört.
      Minnesota Vikings 'Bromance' in 2018:

      #19 WR Adam Thielen: 113 rec. / 1373 yards / 9 TDs
      #14 WR Stefon Diggs: _102 rec. / 1021 yards / 9 TDs

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Johnny No89 ()

    • Silversurger schrieb:

      Ich fände sehr interessant, wenn sich zu obiger Frage eine Diskussion entwickeln würde. Ich suche keine konkrete Kaufberatung für mich, sondern möchte einfach ein paar Sichtweisen und Erfahrungen kennenlernen. Mein eigener Eindruck ist, dass es nie fragwürdiger als heute war, welche Entscheidung für ein Auto einigermaßen sinnvoll ist.

      - Diesel: Die Skandale und Verbotsdiskussionen hängen uns allen längst zu den Ohren raus. Dieselfans schwören darauf, dass der aktuelle Euro-6-Standard jetzt wirklich ganz sauber ist – irgendwie habe ich diese Behauptung aber schon über ein paar Standards zu viel gehört, um sie wirklich glauben zu können.
      - Benzin: Nicht ganz so in Verruf wie Diesel, aber ebenfalls eine auslaufende Technologie. Wird man, wenn man jetzt einen Benziner kauft, den in 7, 8 Jahren noch los?
      - Elektro: Die Teile sind teuer, kämpfen immer noch mit geringer Reichweite und werden zurzeit so intensiv weiterentwickelt, dass ich mich ebenfalls frage: Ist ein jetzt aktuelles E-Auto in ein paar Jahren schon total veraltet?
      - Hybrid: Es gilt das gleiche wie für Elektro, nur mit besserer Reichweite und dafür noch teurer.
      - Erdgas/Autogas: Gibt's das überhaupt noch? Eine Zeit lang war das ein ziemlicher Hype, aber irgendwie hört man gar nichts mehr davon.

      Wie man es dreht und wendet, aus meiner – komplett laienhaften – Sicht erscheint es so, dass der Kauf eines Neu- oder jungen Gebrauchtwagens momentan dazu verurteilt ist, ein schlechtes Geschäft zu sein. Ein älterer Gebrauchter als Überbrückung ist wahrscheinlich sinnvoller, dafür aber – wenn man selbst von Autos keine Ahnung hat – mit hohem Risiko und Wartungsaufwand verbunden. Vielleicht ist Leasing oder eines der damit verwandten All-Inclusive-Abos eine Alternative? Damit habe ich mich nie näher befasst, es gedanklich bisher immer als ein Modell für Selbstständige und Firmenwagenfahrer abgehakt. Kurzum: Wenn ich jetzt dringend ein neues Auto bräuchte, wäre ich komplett ratlos. Ich hoffe einfach, dass mein Aktuelles es noch ein paar Jahre macht und das Bild dann klarer ist. :madness
      Autogas gibt es noch! ;) Der aktuelle Seat Leon ist damit erhältlich, denke die Parallelmodelle von VW und Skoda auch. Nur als Beispiel.
    • Die Forderungen nach Verbot von Neuzulassungen für fossile Antriebe sprechen derzeit ja von 2030. Das ist noch annähernd die Lebensspanne eines Benziners bzw. Diesels. Wenn Geld keine Rolle spielen würde, würde ich mich für einen Plug-In Hybriden entscheiden. Für die meisten alltäglichen Fahrten langt die E-Reichweite und wenn es dann dochmal 1000 km sein sollen, muss man halt mal mehr tanken, hat aber sonst keine Einschränkungen. Als Großstädter sollte man sich fragen, ob man nicht auch mit ÖPNV, (e-)Bike und Carsharing auskommt.
    • Da du vordergründig keine Antwort aber eine Diskussion wünscht, stelle ich mal die Behauptung in den Raum - wasman mir bislang noch nicht glaubhaft vermitteln konnte- dass ein Auto mit zwei Motoren ökologisch vorteilhafter sei, als ein Auto mit einer vergleichbaren Antriebsleistung. Hierein zählt natürlich auch das Mining der benötigten Ressourcen wie seltene Erden sowie die Entsorgung von Batterien und deren Inhalte. Von der energieintensiven Herstellung eines zweiten Aggregats ganz zu schweigen.

      Falls jemand dazu ein Antwort weiß, wäre ich ganz Ohr.

      Und ich halte es wie @Johnny No89. Unsere Autos (ein Benziner, ein Diesel) fahren seit 2004 bzw. 2011 auf der Straße und es scheint mir ökologisch und ökonomisch am sinnvollsten zu sein, sie solange zu fahren, wie sie sich fahren lassen.
    • Silversurger schrieb:

      Vielleicht ist Leasing oder eines der damit verwandten All-Inclusive-Abos eine Alternative?
      Ein Kumpel von mir hat sich mal vor 4 oder 5 Jahren für Leasing entschieden und hängt da jetzt immer noch dran. Laut seiner Aussage musst du das Auto entweder nach der Leasingzeit auslösen oder einen neuen Vertrag machen. Das ist wohl nur sinnvoll wenn man von vornerein nicht aufs Geld schauen muss. Korrigiert mich gerne wenn ich da was falsches erzähle. Das war nur seine Version.

      Ich halte es wie Adi. Gebraucht und fährt solange wie er fährt. Da mein Schwager KFZ Meister ist und dort immer wieder gute Gebrauchte rein kommen, wird der nächste wieder ein relativ günstiger gebrauchter sein
      „Das offizielle Bewerbungspapier für die WM, das Bid-Buch an die Fifa, umfasste 1212 Seiten. Ich kann Ihnen sagen: Ich habe keine einzige davon gelesen. Ich habe das nur getragen, das war schwer genug.“

      Franz Beckenbauer im „Sky“-Interview über die Bewerbung für die WM 2006. (dpa)
    • Ich hatte kürzlich überlegt mal einen Thread zum Thema Elektromobilität zu eröffnen, aber jetzt kapere ich einfach den Surger Thread. :rotfl:

      Seit Sommer vergangenen Jahres bin ich Besitzer eines Plug in Hybriden (Audi A3 etron) und kann daher aus erster Hand meine Erfahrungen teilen. Zunächst ein Mal zum Hintergrund wie ich auf einen Hybrid kam. Der Vertrag meines Dieselvorgängers lief aus und ich benötigte demzufolge einen anderen fahrbaren Untersatz. Also habe ich mir überlegt welche Strecken ich den mit dem Auto zurücklege. Von Montag bis Freitag ist das der Weg von zu Hause zur Arbeit und wieder zurück. Einfach etwas über 30km. Kurz durch die Stadt, dannn über Landstraße und Autobahn , quer durch die Großstadt, ein paar Meter Autobahn und nochmal kurz durch die Stadt.

      Als ich mich dann mal mit dem Thema Hybrid beschäftigte, dachte ich mir das dies ganz gut passen sollte und das ich für den Fall das ich das Auto an der Arbeit aufladen könnte (natürlich gegen Bezahlung, funktioniert aber nicht) sogar fast komplett elektrisch fahren könnte.

      Längere Strecken lassen sich dann mit der eierlegenden Hybridwollmilschsau im Verbrennungsmodus zurücklegen. (funktioniert :hinterha: )

      Insgesamt bin ich mit dem Auto sehr zufrieden und muss wirklich sagen das ich es als positiv empfinde innerstädtisch elektrisch zu fahren. Allerdings ist die elektrische Reichweite mit ca. 30km schon recht gering. Auch die Ruhe im Auto im e-Modus möchte ich nicht mehr missen. Was sich krass auswirkt auf die elektrische Reichweite sind die Außentemperaturen. Da das Auto bei -5° ja auch elektrisch beheizt wird, geht dies massiv zu Lasten der Reichweite. Das macht sich deutlich stärker bemerkbar als die Klimaanlage im Sommer. Im Verbrennungs- bzw. Hybridmodus lädt sich der Akku allerdings recht schnell wieder auf.

      Wie erklär ich das jetzt. :paelzer: Ich versuche es mal so. Ich fahre nach der Arbeit los und nachdem ich Frankfurt durchquert habe ist der Akku leer. Anschließend fahre ich ca. 15km über die Autobahn und danach kann ich die letzten 6-7 km bis zur Haustür wieder elektrisch fahren. Wenn ich es geschickt anstelle, fahre ich somit Innerorts fast immer elektrisch.

      Laden des Fahrzeugs. Ich habe bisher noch keine Wallbox in meiner Garage installieren lassen und hänge das Auto zu Hause einfach an die ganz normale Steckdose. Das ist sicherlich nicht ideal, aber die Preise für die Wallboxen plus Installation grenzen an Wegelagerei. Insbesondere wenn man sich überlegt was in dieses Teilen an "Hightech" verbaut ist. Da das Auto dann die ganze Nacht dort steht ist es mir eigentlich auch schnuppe, ob der Akku schnell oder langsam aufgeladen wird. Hauptsache Morgens ist er voll. Eine Komplettladung zu Hause kostet mich übrigens ca. 2,-€ (ca. 5,-€ bis 6,-€ für 100km)

      Öffentliche Ladestruktur. Ich kenne inzwischen eine Handvoll Parkhäuser, wo ich das Fahrzeug aufladen kann (noch kostenlos :thup: ). Ansonsten gibt es viel zu wenig Lademöglichkeiten. Insbesondere wenn ich da an Parkplätze vor Supermärkten, Baumärkten, etc. denke, ist das mehr als ausbaufähig. Wenn man dann tatsächlich mal etwas findet, muss man sich erst im Geschäft melden damit die Ladesäule eingeschaltet wird oder man muss sich einen Schlüssel holen oder man muss sich erst irgendwo registriert haben. Ich will einfach Säulen haben, wo ich per Karte oder App (paypal, Apple pay, was auch immer) zahlen kann und keine x-verschiedenen Lösungen. Keep it simple :xywave:

      Zum Schluß noch das Thema Umweltprämie. Die BAFA ist entweder unterbesetzt, inkompetent oder von Lobbyisten gekauft. Die versuchen gerade mich und meinen Autoverkäufer zu zermürben, aber wir liefern mit einem Lächeln im Gesicht alle paar Wochen neue Unterlagen. :3ddevil:

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von El_hombre ()

    • In meinem Freundeskreis haben sich 2 nun auch neue Autos gekauft.

      Der eine einen Tesla Model 3, aber den hat er noch nicht geliefert bekommen.

      Der andere einen Kia Niro als Firmenwagen. Ist ein Hybrid mit 50 km Reichweite. Das reicht für seine normalen Routen. Hat er aber erst 1 Woche. Preis war mit 38k € abzüglich Prämie und Steuern dann netto 22k €.
    • meine ganz persönliche Meinung: ein neues Auto würde ich momentan nicht kaufen, wenn ich wirklich eins bräuchte dann würde ich maximal leasen
      momentan ist einfach nicht absehbar was in 5 bis 10 Jahren ist und wie dann die mobilität aussieht und ob man das Auto was man jetzt für viel Geld kauft nicht vielleicht wertlos ist ...
    • BeRseRkeR schrieb:

      meine ganz persönliche Meinung: ein neues Auto würde ich momentan nicht kaufen, wenn ich wirklich eins bräuchte dann würde ich maximal leasen
      momentan ist einfach nicht absehbar was in 5 bis 10 Jahren ist und wie dann die mobilität aussieht ....
      Richtig. Die Mobilität wird sich in den kommenden Jahren massiv verändern. Ich bin mir aber auch ziemlich sicher das es künftig nicht mehr darum geht zwischen zwei Varianten (in der Vergangenheit Benziner oder Diesel) zu wählen sondern einer größeren Anzahl von Antriebsarten.

      Es werden sich Antriebe für Ballungsgebiete und Antriebe für weitläufige Regionen herausbilden. Erstere sind dann womöglich für die Urlaubsreise ungeeignet und letztere dürfen nicht in die Zentren.

      Das kann durchaus interessant werden, da womöglich alte Industrie-Flaggschiffe auf der Strecke bleiben und neue Player viele Kunden erobern.

      Ich finde das total spannend und bin gespannt wie das weitergeht.
    • Im letzten Jahr habe ich auch über ein "elektrisches" Auto nachgedacht und mich auch ganz klar dagegen entschieden. Einfach weil ich glaube, dass ein reines E-Auto nicht die Zukunft ist.

      Das Thema Wasserstoff und Brennstoffzelle fände ich im sinnvollsten und in der Region Hannover gibt es Unternehmen, die intensiv an einer grünen Tankstelle arbeiten, was ich sehr interessant finde.
      Überschüssige Energie aus regenerativen Erzeugnissen über einen Katalysator in Wasserstoff umwandeln. Keine Emissionen - Direkt in den Tank.

      Wasserstoff aus erneuerbaren Energien Wasserstoff aus erneuerbaren Energien (chemie.de)

      Wasserstoff wird Antrieb der Zukunft (Hamburger Abendblatt)

      Wenn alle elektrisch fahren wollen (Die Zeit)

      Wasserstoff - Ist Elektro gar nicht die Zukunft? (TZ)
      Go Steelers 8)
    • Ich habe mir vor einem Jahr einen Jahreswagen (Diesel) für ordentlich Geld gekauft weil ich das Auto ca. 10 Jahre fahren will und nicht glaube dass sich kurzfristig etwas zum negativen ändert. Dazu gibt es a) zuviele Diesel und b) eine zu starke Auto-Lobby in Deutschland.
    • Ich bin jetzt schon seit vier Jahren elektrisch unterwegs. Hatte jetzt 4 Jahre einen egolf geleast. Seit letzter Woche Mittwoch bin ich stolzer Besitzer eines M3 von Tesla.

      Bin echt happy mit dem Wagen. Bin letzte Woche direkt mal 1000 km nach Dänemark gefahren... 11 Stunden gebraucht, inkl. 3 Ladepausen. Fand ich völlig in Ordnung. Verbrauch ist auch sensationell niedrig. Bin immer mind. 130 gefahren, manchmal auch 150 und hab 17,7 kWh auf 100 km verbraucht. Kosten lagen bei 40 € am Supercharger insgesamt für die 1000 km.

      Ich hab den Wagen ganz bewusst für die nächsten 10 Jahre geplant. Tesla hat gezeigt, dass ihre Batterien sehr gut halten und in der Batterie und Antriebstechnik sind sie ganz klar führend. Was den klassischen mechanischen Teil angeht, haben sie zum Model S einen riesigen Sprung nach vorn gemacht und viel gelernt. Es gibt noch Kleinigkeiten, die sie noch besser hinbekommen müssen.

      Vom Autopiloten halte ich persönlich nicht viel, daher hab ich ihn auch nicht bestellt. Daher kann ich dazu nichts sagen.

      Derzeit gibt es nur die große Batterie in Europa zum bestellen mit Allrad, daher liegt der Preis derzeit bei 50k aufwärts. Die günstige Einstiegsversion mit der kleinen Batterie soll im Herbst auch in Europa kommen. Geschätzter Preis wird bei 40k € liegen.

      Mit dem egolf vorher war Langstrecke schon eine Herausforderung (vor allem vor 4 Jahren). Da hat man für 600 km schon mal 9 Stunden gebraucht... Reichweite ist jetzt gar kein Problem mehr mit dem M3.

      Ich kann jedem nur empfehlen, mal eine Probefahrt in einem Elektroauto zu machen. Es macht einfach so viel Spaß. Man will nie wieder was anderes.... dazu ist es einfach so viel effizienter, anstatt mit 20-30% Wirkungsgrad den verbrenner zu Brummen lassen. Dazu ist es Lokal Emissionsfrei. Ja, natürlich muss Strom auch produziert werden, aber das muss das Benzin auch. Allein was die ganzen Ölplattformen etc verbrauchen, und dann kommt noch dazu, dass das Benzin in Form von LKWs überall hingekauert werden muss. Für mich einfach kein überzeugendes Konzept.

      Eines muss ich aber noch sagen: Man sollte zuhause laden können. Entweder man hat eine Garage mit Stromanschluss (Steckdose reicht erstmal) oder einen Stellplatz wo man Strom bekommen kann. Sonst kann es anstrengend werden. Wenn man das aber hat, ist es genial, nie wieder zur Tankstelle fahren zu müssen.
      Alles Gelingen
      hat sein Geheimnis,
      alles Misslingen
      seine Gründe.
    • Ich habe mir gerade einen gebrauchten Audi A3 Benziner gekauft . Der hat gerade mal 40.000 Kilometer drauf und war verhältnismäßig günstig .

      Da ich in Wien und sonst eigentlich nur mit meinen E Rollern unterwegs Bin (E-Twow und Zoom) habe ich mich lange gesträubt,da ich die 2 Produkte auch vertrete macht das gleich doppelt Sinn für mich . Da ich aber viel auch in Wien Transportieren muss und einige male zwischen Kroatien und Wien pendeln muss habe ich mich jetzt doch zum Kauf durch-gerungen gehe aber davon aus wenn sich das mit Kroatien wieder etwas aufhört das ich das Auto weider verkaufe . IN Wien gibt es mit Car2go & Drive now auch wirkliche Alternativen die deutlich mehr Sinn machen als ein eigenes Auto .

      IM Grunde genommen lässt sich für Wien selbst sagen das ein Auto eigentlich wenig bis gar keinen Sinn macht . Was wohl für die meisten Großstädte Mitteleuropas gilt . Sonst halte ich es lieber mit keep it ROllin
      I can, I will
    • Fahrkomfort bei einem E-Auto sind eine Sache. Die ökologische eine ganz andere und da schneiden E-Autos auch nicht zwingend besser bei ab.
      Es kommt halt letztendlich auch wieder auf die gleichen Faktoren an:
      - Herstellungsprozess
      - Wo kommt der Treibstoff her?
      - Umweltschutz
      - Finanzielle Vorteile
      Go Steelers 8)
    • Das Thema beschäftigt mich ebenfalls,

      ich hänge gedanklich momentan an Anbietern wie like2drive oder cluno, die Leasingmodelle mit km-Begrenzung (bei like2drive 17000 p.a.) anbieten, ohne Anzahlung/Schlussrate, Versicherung inklusive, einzige Kosten für den Kunden ist der Treibstoff. Im Prinzip eine Auto-Flat, für mich attraktive Modelle sind da mit ca. 350€/Monat im Angebot.

      Sobald mein alter Touran aufgeben sollte, sehe ich darin eine Möglichkeit, 2-3 Jahre zu überbrücken, um abzuwarten, wo die Reise technisch hingeht.
      JUST WIN BABY :angry
    • Tolles Thema, damit beschäftige ich mich (auch ohne Druck) schon seit ein paar Jahren. Die E-Autos und die entprechende Infrastruktur haben da einen großen Schritt nach vorne gemacht, aber für mich sind sie noch nicht attraktiv genug.

      Ich habe viele Voraussetzungen um auf ein E-Auto umzusteigen (Ladestelle in der eigenen Garage, Arbeitsweg in der Stadt ein paar km, sogar Möglichkeit das als Firmenwagen zu machen), aber irgendwie fehlt mir das passende Auto dazu im Angebot (inkl. der Einschränkung was die Firma unterstütze - hier gibt es eigentlich nur den E-Golf). Auch sehe ich das Problem als "early adopter" (das gilt aus meiner Sicht noch) zu viele Nachteile aus unausgereifter Entwicklung mitzunehmen obwohl der Preis noch zu hoch ist. Daher aktuell kein Umstieg.

      Allgemein denke ich dass ein (Plug-In-)Hybrid nicht die Lösung sein kann - 2 Motoren rumschleppen ist nicht wirklich effizient oder sinnvoll in meinen Augen. Dafür spricht nur der nicht-vorhandene Abgasausstoß in der City, sonst sehe ich vor allem Nachteile. Es muss attraktive E-Autos mit ausreichender Reichweite (150km?) geben die man für den City-Betrieb (bei eigener Ladestation zuhause) einsetzen kann. Das verbunden mit der Möglichkeit für längere Fahrten einen Benziner/Diesel einfach und unkompliziert dazuzumieten. Das ist für mich als Städter interessant.

      Und hier schreibe ich vom Zweitauto/Firmenwagen. Das Familienauto für 3 Kids wird wohl noch länger der Alhambra bleiben, da sehe ich keine einigermaßen sinnvolle Alternative ohne für mich zu große Einschränkungen die ich nicht hinnehmen will.

      Fazit: Interesse an einer alternativen Technologie - auch für einen vertretbaren Mehrpreis - vorhanden, Angebot in Anbetracht meiner/unserer "convenience" leider noch nicht vorhanden.
      RAIDER NATION - the team’s roots might be in Oakland, but this is California’s NFL team.
    • Ich wäre eigentlich ein idealer Kandidat für ein Elektroauto. Anfahrt zur Arbeit von rund 20km, Lademöglichkeit ist in der Garage vorhanden, Reichweite ist bei dem Verwendungszweck eigentlich überhaupt kein Thema, finanziell einigermaßen flexibel, aber eben auch nicht so aufgestellt für einen Zweitwagen mal gerade 40k+ hinlegen zu können/wollen.

      Abgesehen vom Preis gibt es für mich aber noch ein großes Problem, der Platz. 2m mit im Verhältnis recht langen Beinen muss man erst einmal unterbringen. Das Problem ist dabei nicht die Kopffreiheit, sondern wirklich der Spielraum für die Beine unterm Lenkrad. Nur um das zu verdeutlichen, 3er oder 5er BMW kann ich nicht fahren, zu wenig Platz für die Beine, im 320GT ginge es weil der einen längeren Radstand hat. Es gibt sehr wenige Autobauer die in der Mittel- oder Kompaktklasse da überhaupt etwas passendes anbieten. Damit scheidet natürlich auch schon einmal der Großteil der derzeit verfügbaren Elektroautos aus. Den Ioniq bin ich mal Probe gefahren, war machbar, aber bequem ist anders.

      Brennstoffzelle hätte natürlich was, aber abgesehen von den Preisen, zum Tanken jedesmal zig Kilometer fahren zu müssen ist einfach keine Option.

      Vom Konzept und auch Platz her hatte mich damals auch der erste Opel Ampera eigentlich ziemlich überzeugt, aber das hat sich leider nicht durchgesetzt. Von daher heißt es weiter warten bis es brauchbare Alternativen auf dem Markt gibt :(
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      for all eternity. Paul Zimmerman
    • Wrandy schrieb:

      Ich bin jetzt schon seit vier Jahren elektrisch unterwegs. Hatte jetzt 4 Jahre einen egolf geleast. Seit letzter Woche Mittwoch bin ich stolzer Besitzer eines M3 von Tesla.

      Bin echt happy mit dem Wagen. Bin letzte Woche direkt mal 1000 km nach Dänemark gefahren... 11 Stunden gebraucht, inkl. 3 Ladepausen. Fand ich völlig in Ordnung. Verbrauch ist auch sensationell niedrig. Bin immer mind. 130 gefahren, manchmal auch 150 und hab 17,7 kWh auf 100 km verbraucht. Kosten lagen bei 40 € am Supercharger insgesamt für die 1000 km.

      Ich hab den Wagen ganz bewusst für die nächsten 10 Jahre geplant. Tesla hat gezeigt, dass ihre Batterien sehr gut halten und in der Batterie und Antriebstechnik sind sie ganz klar führend. Was den klassischen mechanischen Teil angeht, haben sie zum Model S einen riesigen Sprung nach vorn gemacht und viel gelernt. Es gibt noch Kleinigkeiten, die sie noch besser hinbekommen müssen.
      was ist die Lebenszeit der Batterie und wie viel wird eine neue mal kosten?
    • hawk210984 schrieb:

      Im letzten Jahr habe ich auch über ein "elektrisches" Auto nachgedacht und mich auch ganz klar dagegen entschieden. Einfach weil ich glaube, dass ein reines E-Auto nicht die Zukunft ist.

      Das Thema Wasserstoff und Brennstoffzelle fände ich im sinnvollsten und in der Region Hannover gibt es Unternehmen, die intensiv an einer grünen Tankstelle arbeiten, was ich sehr interessant finde.
      Überschüssige Energie aus regenerativen Erzeugnissen über einen Katalysator in Wasserstoff umwandeln. Keine Emissionen - Direkt in den Tank.

      Wasserstoff aus erneuerbaren Energien Wasserstoff aus erneuerbaren Energien (chemie.de)

      Wasserstoff wird Antrieb der Zukunft (Hamburger Abendblatt)

      Wenn alle elektrisch fahren wollen (Die Zeit)

      Wasserstoff - Ist Elektro gar nicht die Zukunft? (TZ)


      Wasserstoff ist sicherlich ein interessante Lösung und ich denke auch das diese künftig eine zunehmende Rolle spielen wird. Wie groß diese letztlich sein wird, ist ein ganz anderes Thema. Kann durchaus sein das mein übernächstes Auto ein wasserstoffbetriebenes sein wird. (ich bin ja offen für neue Technologien :tongue2: ) Nach dem aktuellen Hybrid wird aber 2021 wohl ein Elektrofahrzeug folgen. Bis dahin wird sich die Modellpalette erheblich erweitert haben. Was ich aktuell ausschließe ist das ich mir dann wieder einen konventionellen Verbrenner hinstelle.

      trosty schrieb:

      Allgemein denke ich dass ein (Plug-In-)Hybrid nicht die Lösung sein kann - 2 Motoren rumschleppen ist nicht wirklich effizient oder sinnvoll in meinen Augen.

      Die perfekte Lösung ist es sicherlich nicht aber "rumschleppen" ist eher relativ. Das z.B. ein Golf der siebten Generation deutlich schwerer ist als ein Golf der Urreihe hat nicht viel mit dem Motor zu tun. Da fällt die Batterie eines E-Autos viel mehr unter die Rubrik "rumschleppen".

      Was ich z.B. feststelle ist das die Anzahl der E-Autos bzw. Hybriden in unserer Region derzeit ordentlich zunimmt. Ich fahre beispielsweise fast jeden Samstag zum Wochenmarkt und stehe dann häufig in einem Parkhaus mit sechs zusammenliegenden Parkplätzen mit Ladeinfrastruktur. Hatte ich diese Plätze im vergangenen Jahr noch weitestgehend exklusiv für mich, so muss ich diese mittlerweile teilen und ich rechne damit das ich in Kürze nicht mehr immer einen dieser Plätze ergattern werde. :eek: Dort trifft man dann auch immer mal ein paar nette Leute und kann sich über die Vor- und Nachteile des jeweiligen Fahrzeugs austauschen. Da herrscht immer etwas Pionierstimmung. :jeck: (@'Wrandy' wird das bestimmt bestätigen können).
    • BeRseRkeR schrieb:

      Wrandy schrieb:

      Ich bin jetzt schon seit vier Jahren elektrisch unterwegs. Hatte jetzt 4 Jahre einen egolf geleast. Seit letzter Woche Mittwoch bin ich stolzer Besitzer eines M3 von Tesla.

      Bin echt happy mit dem Wagen. Bin letzte Woche direkt mal 1000 km nach Dänemark gefahren... 11 Stunden gebraucht, inkl. 3 Ladepausen. Fand ich völlig in Ordnung. Verbrauch ist auch sensationell niedrig. Bin immer mind. 130 gefahren, manchmal auch 150 und hab 17,7 kWh auf 100 km verbraucht. Kosten lagen bei 40 € am Supercharger insgesamt für die 1000 km.

      Ich hab den Wagen ganz bewusst für die nächsten 10 Jahre geplant. Tesla hat gezeigt, dass ihre Batterien sehr gut halten und in der Batterie und Antriebstechnik sind sie ganz klar führend. Was den klassischen mechanischen Teil angeht, haben sie zum Model S einen riesigen Sprung nach vorn gemacht und viel gelernt. Es gibt noch Kleinigkeiten, die sie noch besser hinbekommen müssen.
      was ist die Lebenszeit der Batterie und wie viel wird eine neue mal kosten?
      Das kommt auf die Handhabung (Ladezyklen gesamt) drauf an. Dauertests sind ja im großen Stil auch noch nicht so einfach herzuleiten.

      Ähnlich wie bei einem Handyakku etc.

      - Schnelladungen vermeiden, außer man fährt gleich weiter
      - Nicht sofort nachladen, wenn nur ein paar Prozent verbraucht sind
      - Nicht ganz leerfahren

      Kosten sind verschieden. Ich meine auch, dass man nicht bei jedem Fahrzeug die ganze Batterie tauschen muss, sondern nur einzelne Zellen. Das intelligente Batteriemanagement-System spuckt da ja genug Daten heraus. Keine Ahnung, wie sich das beim Tesla gestaltet.
      Go Steelers 8)
    • hawk210984 schrieb:

      BeRseRkeR schrieb:

      Wrandy schrieb:

      Ich bin jetzt schon seit vier Jahren elektrisch unterwegs. Hatte jetzt 4 Jahre einen egolf geleast. Seit letzter Woche Mittwoch bin ich stolzer Besitzer eines M3 von Tesla.

      Bin echt happy mit dem Wagen. Bin letzte Woche direkt mal 1000 km nach Dänemark gefahren... 11 Stunden gebraucht, inkl. 3 Ladepausen. Fand ich völlig in Ordnung. Verbrauch ist auch sensationell niedrig. Bin immer mind. 130 gefahren, manchmal auch 150 und hab 17,7 kWh auf 100 km verbraucht. Kosten lagen bei 40 € am Supercharger insgesamt für die 1000 km.

      Ich hab den Wagen ganz bewusst für die nächsten 10 Jahre geplant. Tesla hat gezeigt, dass ihre Batterien sehr gut halten und in der Batterie und Antriebstechnik sind sie ganz klar führend. Was den klassischen mechanischen Teil angeht, haben sie zum Model S einen riesigen Sprung nach vorn gemacht und viel gelernt. Es gibt noch Kleinigkeiten, die sie noch besser hinbekommen müssen.
      was ist die Lebenszeit der Batterie und wie viel wird eine neue mal kosten?
      Das kommt auf die Handhabung (Ladezyklen gesamt) drauf an. Dauertests sind ja im großen Stil auch noch nicht so einfach herzuleiten.

      Ist ein häufig diskutierter Punkt. Wenn ein Elektrorauto künftig eine Reichweite von 400km hat, erreicht man mit ca. 600 Ladungen eine Laufleistung von knapp 250.000 km. Das sollte bereits technisch machbar sein.
      Bei einer durchschnittlichen Fahrleistung von 13.257 km laut Kraftfahrt-Bundesamt im Jahr ist das vollkommen ausreichend.
    • hawk210984 schrieb:

      - Schnelladungen vermeiden, außer man fährt gleich weiter
      - Nicht sofort nachladen, wenn nur ein paar Prozent verbraucht sind
      - Nicht ganz leerfahren
      Gilt das immernoch? Ich dachte dass das für die neuen Generationen der Akkus nicht mehr zutrifft.

      Das sind ja alles 3 Killer im Alltagsgebrauch:
      - ich würde jeden Abend nachladen, egal wie leer ich den Akku gefahren habe (will ja morgens immer volle Reichweite)
      - wenn ich mal länger unterwegs bin würde ich möglichst leer fahren und dann schnellladen
      RAIDER NATION - the team’s roots might be in Oakland, but this is California’s NFL team.
    • trosty schrieb:

      hawk210984 schrieb:

      - Schnelladungen vermeiden, außer man fährt gleich weiter
      - Nicht sofort nachladen, wenn nur ein paar Prozent verbraucht sind
      - Nicht ganz leerfahren
      Gilt das immernoch? Ich dachte dass das für die neuen Generationen der Akkus nicht mehr zutrifft.
      Das sind ja alles 3 Killer im Alltagsgebrauch:
      - ich würde jeden Abend nachladen, egal wie leer ich den Akku gefahren habe (will ja morgens immer volle Reichweite)
      - wenn ich mal länger unterwegs bin würde ich möglichst leer fahren und dann schnellladen
      Ich weiß nicht, wie dass bei den E-Auto Batterien ist. Aber zumindest bei Fahrradakkus gilt das schon länger nicht mehr. Die kannst du immer wieder nachladen, auch wenn du nur 10% verfahren hast. Die Ladezyklen gelten dabei auch für 100% Vollladungen und nicht für jedes Mal laden. Also 500 Ladezyklen heißt da insgesamt 50.000% laden und nicht 500x laden. Könnte mir gut vorstellen, dass es bei den E-Auto Batterien ähnlich ist. Sonst wären die ja kaum zu gebrauchen.
    • Da hast du dir ja ein schönes Streitthema rausgesucht :D

      Da ich mir selbst erst Ende letzten Jahres ein neues Auto zugelegt habe, werde ich hier mal meinen Auswahlprozess schildern und auf deine Fragen zwecks Finanzierung und Antriebsart eingehen.
      Meine Rahmenbedingungen:

      - solide finanzielle Basis und gleichzeitig kommt für mich eine Kreditaufnahme für einen Autokauf definitiv nicht in Frage. Da mach ich lieber Abstriche bei den Wunschvorstellungen beim Kfz.
      - relativ hohe Fahrleistung über das gesamte Jahr > 20.000 km (keine Dienstreisen mit dem Privat-PKW).
      - Tiefgaragenstellplatz in einer reinen Wohngegend mit ziemlich vielen Mehrfamilienhäusern.
      - Langjährige Erfahrung im Gesamtbereich "Automotive" (Technik und Prozesse) durch Studium und Beruf.
      - Kein Spontankauf, sondern lange geplanter Ersatz mit entsprechend intensivem Auswahlprozess.

      Angeschafft wurde dann ein "jüngerer" Gebrauchter (ca. 20 Monate alt) mit einem Dieselmotor. Finanziert über den klassischen "Autosparstrumpf".

      Warum überhaupt ein Auto:
      • Des deutschen liebstes Kind :) Bei mir hält sich noch immer hartnäckig die klassische Vorstellung der Unabhängigkeit durch mein Auto.
      • Öffentliche Verkehrsmittel sind für mich keine Alternative: schlechte Verbindungen, unpünktlich, dreckig, voller Idioten etc. Lediglich in der Stadt selbst nutze ich sie hin und wieder. Beim Arbeitsweg bin ich mit dem Auto aber trotz regelmäßiger Staus eigentlich immer schneller.
      • Ähnliche Gedankengänge machen für mich auch Car-Sharing unattraktiv.

      Warum Gebrauchtwagen?
      • Anschaffungspreis für Neuwagen in meinem Beuteschema ist schlicht und ergreifend zu hoch. Hinzu kommt der massive Wertverlust in den ersten Jahren.
      • S.o. kein Kredit für einen reinen Gebrauchsgegenstand.
      • Leasing war für mich trotz Vorteile durch Firmenrabatte aufgrund der jährlichen Laufleistung nicht attraktiv. Fährt man jedoch bspw. <9.000km im Jahr, dann gibt's da mittlerweile sogar für Privatpersonen richtig interessante Angebote.
      • Sehr gute Erfahrungen beim Weiterverkauf meiner bisherigen Fahrzeuge, trotz hoher Kilometerstände.
      • Diesel sind aktuell recht günstig zu haben.
      • Keine zu alten Gebrauchtwagen! Während die mechanischen Komponenten bei entsprechender Wartung und Pflege sehr lange leben können, gilt dies nicht für das Thema Kunststoffe und Kabelbäume. Versprödung und teilweise falsche Auslegung sind bzw. werden die Hauptprobleme bei der Instandhaltung sein. Viel Spaß beim Tausch eines Kabelbaums... oder vorher noch, bei der Fehlersuche.


      Warum Diesel?
      • S.o. recht hohe Fahrleistung pro Jahr (laufende Kosten).
      • Solide und über Jahrzehnte erprobte Technik, man weiß was man bekommt.
      • Tankstellen- und Werkstattnetz

      Warum kein Gas?
      • Wurde ehrlich gesagt nie betrachtet, da ich mich nie näher mit gasbetriebenen Fahrzeugen beschäftigt hatte.


      Warum keine Brennstoffzelle?
      • Relativ einfach: keine Auswahl, noch nie persönlich getestet.
      • Entwicklungs- und infrastrukturtechnisch noch nicht annähernd massentauglich.
      • Grundsätzlich für mich aber ein sehr interessanter Antrieb und insbesondere für Bus und LKW vorstellbar.

      Warum kein Elektro:
      • Rein technisch gesehen finde ich Elektroautos durchaus interessant. Gute Performance und Spaß beim Fahren inklusive. Für mich werden sie zumindest für die nächsten Jahre aber nur ein etwas größerer Nischenmarkt bleiben.
      • Aktuell zu teuer und kaum Gebrauchtwagen.
      • Siehe oben reine Wohnsiedlung mit jeder Menge Autos. Aktuell noch nicht einmal Steckdosen an Tiefgargenstellplätzen und meines Wissens auch nicht geplant. Arbeitsplatz das gleiche...
      • Große Zweifel, ob Stromnetz in der Lage ist, in naher Zukunft straßenweise bis zu 500 Autos über Nacht aufzuladen. Und was ist mit all den Autos, die auf der Straße parken?
      • Vor kurzem wurde bei uns die ganze Straße aufgerissen zwecks Fernwärmeleitung, da hätte man ja auch gleich was in diese Richtung machen können...
      • Aktuell zu kleine Grundgesamtheit an Elektroautos, um wirklich Aussagen über Massentauglichkeit und v.a. Life Cycle Costs zu machen. Wie lange halten die Akkus wirklich, wie viel Kapazität haben sie nach 2, 4, 8 Jahren? Und das nicht nur im Einzelfall, sondern u.a. auch bei unterschiedlichen klimatischen Bedingungen.
      • Wer repariert mir mein Auto wenn es kaputt geht? Mit Elektrotechnischen Problemen sind die meisten Werkstätten doch heute schon heillos überfordert...
      • Ladestationennetz? Was machen wir im Sommer, wenn die ganzen Holländer auf unsere Autobahnen kommen :conf:
      • Tesla und Co. müssen mir erst noch beweisen, dass sie richtige Massenproduktion meistern können. 100.000 Fahrzeuge pro Jahr sind einfach zu produzieren, kritisch wird es wenn es an die Millionen-Marke geht und das dann auch noch über mehrere Modellreihen und Varianten.
      • Wie siehts mit der Qualität bspw. eines Model 3 nach 5 Jahren Einsatz über eine größere Grundgesamtheit aus?


      Warum kein Hybrid?
      • Für mich absolut keine Alternative. Nix Ganzes und nix Halbes.
      • Da kann ja noch mehr kaputt gehen...


      Mein Fazit:
      Neuer Antrieb warum nicht, aber aktuell sind mir die Dinger noch zu "roh". Ich möchte sehen wie das alles massentauglich wird, dass können aber gerne andere für mich testen. So lange bleibe ich bei der mir vertrauten Technik. Ich bin zu stark auf mein Auto angewiesen, als das ich mir große Experimente leisten kann. Und wie geschrieben, habe ich im Moment auch noch nicht einmal die Infrastruktur für ein E-Auto.

      Grundsätzlich geht mir der öffentliche Kreuzzug gegen die Verbrennungsmotoren deutlich zu weit. Die Autoindustrie hat sicherlich jede Menge Dreck am Stecken, man sollte aber nicht vergessen, dass sie essentiell für die deutsche Wirtschaft ist. Ich erwarte da etwas mehr Fingerspitzengefühl insbesondere von seiten der Politik. Die Hauptproblematik, eine katastrophale Infrastrukturpolitik (v.a. nach der Wende), wird hier gerne unter den Tisch gekehrt.
      Druck ausüben ja, die dürfen da nicht so einfach raus, aber den E-Antrieb als alternativlos abzutun geht zu weit. Die Herstellung von E-Autos hat ganz andere Schwerpunkte und das kann man nicht so einfach von heute auf morgen umstellen.
    • trosty schrieb:

      hawk210984 schrieb:

      - Schnelladungen vermeiden, außer man fährt gleich weiter
      - Nicht sofort nachladen, wenn nur ein paar Prozent verbraucht sind
      - Nicht ganz leerfahren
      Gilt das immernoch? Ich dachte dass das für die neuen Generationen der Akkus nicht mehr zutrifft.

      Hybrid- und Elektroautos laden bei jedem Bremsvorgang nach, bei Bergabfahrten und Hybride auch wenn der Verbrennungsmotor läuft. Muss demnach eine Fehlkonstruktion sein. :hinterha:

      Boomstick schrieb:

      Neuer Antrieb warum nicht, aber aktuell sind mir die Dinger noch zu "roh". Ich möchte sehen wie das alles massentauglich wird, dass können aber gerne andere für mich testen. So lange bleibe ich bei der mir vertrauten Technik. Ich bin zu stark auf mein Auto angewiesen, als das ich mir große Experimente leisten kann.
      Nachvollziehbar, aber die Verbrenner haben mehr als 100 Jahre benötigt bis sie das aktuelle Niveau erreicht haben. Und Elektromotoren sind auch keine neue Erfindung. Es ist lediglich eine andere Anwendung. :madness „Roh“ kann ich nicht bestätigen. Das hat schon Hand und Fuß, wird sich aber wohl auch zügig weiterentwickeln. :tongue2:

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    • Elektroautos sind ja nun doch schon einige Jahre auf dem Markt. Das Model S kam 2012, also vor sieben Jahren.

      Die Haltbarkeit der Akkus ist gut.

      Bitte nicht den Fehler machen, und vom handyAkku auf so ein Fahrzeugakku schließen, was die Haltbarkeit angeht. Ich arbeite in dem Bereich. Zwischen den Zellen beim handyAkku und den elektroautobatteriezellen liegen Welten. Grob gesagt, die Zellen in den handyAkku sind auf große Energiedichte ausgelegt bei hohen Laderaten, haben dafür eine deutlich kleinere Lebenszeit. Fahrzeugbatterien sind nicht so energiedicht, haben aber ein deutlich besseres Batteriemanagementsystem, welches die Batterie schützt. Damit das BMS allerdings ordentlich arbeiten kann, muss die HV Batterie klimatisiert werden können (heizen und kühlen). Dies können unverständlicher weise manche Eautos nicht, wie bspw. Der egolf oder auch der Nissan Leaf. Hier sind die Akkus deutlich eher schlechter geworden als beim i3 oder beim Tesla.

      Gibt etliche Tesla’s, die 250.000 km gefahren sind und noch 90% der ursprünglichen Kapazität besitzen.

      Im Tesla kommt eben noch hinzu, dass es immer große Batterien sind, und somit sehen die Zellen im Tesla immer nur kleine Ladehübe sehen. Denn ein Vollzyklus komplett leer und wieder aufladen) ist deutlich schl cheer für die Alterung der Zelle als viele kleine Ladehübe...


      Wer nur ein Zweitwagen sucht, kann sich durchaus mal Renault Zoe oder smart anschauen. Die Zoe gibt es oft für um die 150-170 Euro im Leasing pro Monat... Sehr fairer preis. Und fragt euch, wieviel Kilometer am Tag mit dem Wagen wirklich gefahren werden... Ich glaube, dass für 90 % der Leute der Zweitwagen auch mit einer elektrischen Reichweite von 200 km völlig ausreichend ist, da die meisten eh weniger als 50 km fahren...
      Alles Gelingen
      hat sein Geheimnis,
      alles Misslingen
      seine Gründe.

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    • El_hombre schrieb:

      Nachvollziehbar, aber die Verbrenner haben mehr als 100 Jahre benötigt bis sie das aktuelle Niveau erreicht haben. Und Elektromotoren sind auch keine neue Erfindung. Es ist lediglich eine andere Anwendung. „Roh“ kann ich nicht bestätigen. Das hat schon Hand und Fuß, wird sich aber wohl auch zügig weiterentwickeln.

      Das ist von mir vielleicht etwas missverständlich ausgedrückt. Mit "roh" meinte ich hier weniger die Technik an sich, sondern die Gesamtsituation was das Thema Elektroauto betrifft. Zu Beginn der Automobilzeit gab es auch eher elektrisch fahrende PKW, als solche mit Verbrennungsmotor. Der E-Motor kann hier auf eine ähnlich lange Geschichte zurückblicken. Ich mach mir weniger Gedanken über die rein "ingenieurstechnischen" Themen, als vielmehr um das Thema Infrastruktur und Produktion und den daraus entstehenden Herausforderungen.
      Wie ich geschrieben habe, kann sich bei mir in der Straße aktuell niemand ein E-Auto holen, weil uns in die Infrastruktur fehlt und ich bin mir ziemlich sicher, dass wir dabei nicht die Einzigen sind. Bevor wir also wirklich von massentauglichen E-Autos sprechen, muss erstmal die Infrastruktur geschaffen werden und da reicht es nicht mal eben 2 Ladestationen in einem Viertel aufzubauen. Da fehlt mir noch komplett der Masterplan, wie man das umsetzen möchte. Im Moment ist die Anzahl vorhandener E-Autos einfach noch viel zu gering, um das als Maßstab zu nehmen
      Dann wäre für mich da auch noch das Thema Wartung, Service und Reparatur. Die Werkstätten müssen sich hier komplett neu aufstellen. Man hat in Zukunft ganz andere Themenfelder, da muss man schon in der Lehre ansetzen. Die Leute müssen entsprechend aus- und fortgebildet werden. Ich glaube das Thema wird massiv unterschätzt. Die Komplexität des PKW ist bereits ohne E-Motor enorm angestiegen, parallel darf man das autonome Fahren nicht vergessen, dass on top noch hinzukommt und eine weitere Verschärfung der Komplexität mit sich bringt.

      Dann noch mein Lieblingsthema Serienproduktion:
      Tesla ist hier das beste Beispiel. Man hat die Komplexität völlig unterschätzt und dabei sind die noch immer meilenweit von einer Hochleistungsmontage wie in den großen Produktionsstätten der etablierten Hersteller entfernt. Das Model S war insbesondere zu Beginn eine reine Manufaktur und ist für mich kein aussagefähiges Beispiel für die potentielle Qualität eines Model 3 aus Serienproduktion. Da vergleicht man aus Produktionssicht Äpfel mit Birnen.
      Ein PKW besteht aus zehntausenden von Einzelteilen und jeden Tag haben an jeder großen Produktionsstätte der Welt mind. ein Dutzend Lieferanten irgendwelche Probleme. Seien es technische, qualitative oder logistische Herausforderungen. Deine Organisation muss in der Lage sowas in einer laufenden Produktion zu beherrschen. Kaum ein Auto auf der Welt dürfte von A bis Z komplett nach Zeichnung gefertigt sein, du hast immer irgendwo Abweicherlaubnisse oder Sonderfreigaben. Entscheidend ist, dass du in der Lage bist entsprechend zu reagieren und solche Umstände managen kannst, ohne das dir das in naher oder auch ferner Zukunft wieder um die Ohren fliegt. Einfach mal Band abstellen und schauen wo der Fehler liegt, ist ab einer gewissen Größe nicht mehr so einfach möglich.
      Ich habe bis heute ehrlich nicht so ganz verstanden, wie Tesla sich so lange über Wasser halten konnten. Sie waren Monate lang von den angestrebten Produktionszahlen entfernt, da muss Unmengen an Geld vernichtet worden sein...
      Ich warte mal auf den ersten richtig großen Serienfehler und wenn es dann zu umfangreichen Rückrufaktionen kommt. Sowas trifft irgendwann auch den besten Autobauer einmal. Das wird dann eine neue Herausforderung. Mal schauen wie sie sich da anstellen.

      Ich schieße hier gerade etwas gegen Tesla, liegt aber daran, dass sie halt stark in der Öffentlichkeit stehen und ein gutes Beispiel sind, was alles schief gehen kann. Man kann auch nach China schauen, da sind E-Autobauer wie Pilze aus dem Boden geschossen. Die haben jetzt allerdings ein anderes Problem, da herrscht massive Überproduktion. Die werden in nächster Zeit wahrscheinlich reihenweise pleite gehen, weil sie ihre Fahrzeuge nicht los werden. Und China ist in Sachen Förderung von E-Autos nicht gerade ein 3. Welt Land.

      Ich möchte hier niemandem sein E-Auto madig machen. Ich möchte nur zu bedenken geben, dass wir hier noch ganz am Anfang sind und viele Auswirkungen noch gar nicht absehbar sind bzw. in dieser doch recht emotionalen öffentlichen Debatte untergehen. Außerdem ging es ja ursprünglich um die Frage, was für ein Auto man sich "Aktuell" kaufen kann. Ich kann mir auch vorstellen irgendwann ein E-Auto zu fahren, die bieten echt jede Menge Fahrspaß und Komfort. Aber bevor ich hier eine größere Investition tätige, möchte ich eine klare Linie sehen und das E-Auto muss mir zeigen, dass es dann auch in einer viel größeren Anzahl den Alltag bestehen kann... Im Moment ist ein Elektroauto für meine persönliche Situation aus den oben beschriebenen Gründen keine geeignete Alternative.

      Mal eine andere Frage:
      Weiß jemand, wie das mit dem Recycling von den Batterien/Akkus aussehen wird? Wenn dann mal Millionen E-Autos vom Band rollen, dann werden wir irgendwann mal auch Millionen von Akkus haben, die entsprechend recycelt werden müssen. Geht das so einfach oder tut sich hier vielleicht das nächste Problem auf?