Höhenflug der Grünen - demnächst Kanzlerpartei?

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    • Höhenflug der Grünen - demnächst Kanzlerpartei?

      Nach der Europawahl, einem Landeschef in BaWü und in fast allen Umfragen zufolge steigt nur eine Partei und das sind die Grünen!
      Mich würde interessieren wie ihr das seht und ob ihr die Partei reif seht fürs regieren.
      Also ich tue es auch wenn ich bekanntlich anders gewählt habe. ;)
      ### NFL-Talk SDL Champion 2017 ###
    • In zwei Jahren kann relativ viel passieren, was das Meinungsbild der Gesellschaft bzw der aktuellen Wähler der Grünen verändern kann. Spätestens wenn klar wird, wie die Grünen die Klimapolitik ändern möchte, werden einige nicht zurückstecken wollen.

      Auch profitieren Sie aktuell sehr stark von der Unfähigkeit der Regierungsparteien. Ich denke, wenn AKK und Nahles weg sind, wird sich da einiges wieder ändern. (Wobei es drauf ankommt, wer die Nachfolger sind)


      Schwarz-Grün, beide auf gleicher Augenhöhe, wuerde ich gerne sehen. Was das Thema Wirtschaft und Co angeht, trau ich den Grünen leider nicht ganz so.
      Nach dem damaligen Desaster wuerde ich gerne auf Rot-Grün verzichten.


      Schauen wir mal.
    • Aus der Ferne betrachtet und ohne mich mit den Details der deutschen Politik zu beschaeftigen, denke ich dass die momentanen Prozentzahlen ein Strohfeuer sind, dass nicht dauerhaft haelt.
      So aehnlich wie damals die "18%"-FDP.

      Nach meiner Erfahrung ist das alles gut und nett, solange es den Menschen gut geht und sie nicht unmittelbar von den Ideen zum Umweltschutz betroffen sind. Sobald es jedoch mit der Wirtschaft wieder abwaerts geht, oder der Liter Benzin 3,00 Euro kostet, geht es ganz schnell wieder in die andere Richtung.
      -- Die zweite Heirat ist der Triumph der Hoffnung über die Erfahrung --
    • Kommt auf die nächsten 2 Jahre an. Wenn 2 weitere so Extrem Sommer kommen und der gemeine Steuerzahler merkt, dass eine klimaunfreundliche Politik in absehbarer Zeit Geld und Arbeitsplätze kosten wird, dann sind die Chancen durchaus gegeben. Es kommt aber auch drauf an, was die aktuelle Regierung daraus macht. Wenn sie endlich einen Plan entwirft, wie man die selbst gesteckten Ziele zumindest annähernd verwirklichen kann, kann sich das Blatt durchaus noch wenden. Aber solange man sich im klein-klein verzettelt und weiter so wenig vorzeigbares hat, sehe ich da keine Gefahr für die Grünen.

      Und wenn ich sehe wie AKK von einem Fettnapf in den nächsten stolpert, dann geht das eher noch abwärts mit den einst großen Parteien.
      "If Football doesn't work out behind the center, he is gonna be one heck of a football coach.
      And I wouldn't want to play against his team!"
      Jon Gruden on Kellen Moore - QB Camp 2012
    • texansnfl schrieb:

      Sobald es jedoch mit der Wirtschaft wieder abwaerts geht, oder der Liter Benzin 3,00 Euro kostet, geht es ganz schnell wieder in die andere Richtung.
      die Grünen werden genau wissen das wenn es spürbar ans Geld der Leute geht dann kann der Traum von Grün ganz schnell ausgeträumt sein.von Klima und Umweltschutz reden ist eben viel einfacher als die konkrete Umsetzung.von daher denke ich das die Grünen im Fall das sie wirklich Verantwortung tragen müssen an der Realität scheitern werden.es sei denn sie regieren einfach so wie auch alle vor ihnen und bringen es fertig Kleinigkeiten als großen Erfolg zu verkaufen.

      die Spezies Mensch ist meiner Meinung nach in der Mehrheit unfähig sich wirklich langfristig zu ändern und das werden auch die Grünen schmerzhaft erfahren müssen.
    • aikman schrieb:

      Kommt auf die nächsten 2 Jahre an. Wenn 2 weitere so Extrem Sommer kommen und der gemeine Steuerzahler merkt, dass eine klimaunfreundliche Politik in absehbarer Zeit Geld und Arbeitsplätze kosten wird, dann sind die Chancen durchaus gegeben. Es kommt aber auch drauf an, was die aktuelle Regierung daraus macht. Wenn sie endlich einen Plan entwirft, wie man die selbst gesteckten Ziele zumindest annähernd verwirklichen kann, kann sich das Blatt durchaus noch wenden. Aber solange man sich im klein-klein verzettelt und weiter so wenig vorzeigbares hat, sehe ich da keine Gefahr für die Grünen.

      Und wenn ich sehe wie AKK von einem Fettnapf in den nächsten stolpert, dann geht das eher noch abwärts mit den einst großen Parteien.
      Glaubst du ernsthaft es wird im Sommer auch nur ein Grad kühler, wenn die Grünen in der Regierung sind bzw. sogar die absolute Mehrheit erzielen?

      So lange auf globaler Ebene kein Umdenken entsteht (und warum sollte das gerade bei den Großverschmutzern China und USA und in den Schwellenländern auch nur einer machen?) könnten die Deutschen bzw. selbst ein Großteil der EU alle ihre Klimaziele erfüllen, nur noch Elektroautos fahren und Strom aus erneuerbaren Energien beziehen, aber Holland geht davon nicht einen Tag später unter.

      Hier wird ein globales Thema auf nationaler Ebene sowas von aufgebauscht, dass sich wahrscheinlich selbst Habeck und Barbock ins Fäustchen lachen, wie einfach das ist.

      Es bedeutet nicht, dass man nicht auch auf nationaler Ebene seinen Teil dazu beitragen sollte, aber man sollte nicht hoffen, dass die Kollegen die Welt verändern können, wenn Habeck auf einmal Bundeskanzler ist. Mehr als ein Lächeln werden die Despoten dieser Welt nicht für ihn übrig haben...vor allem nicht die in den Ländern mit einer großen, negativen Handelsbilanz.

      EDIT: Und wenn man sich die Ergebnisse der EU Wahl ansieht, scheint das Thema Grüne und Klimaschutz ein eher deutsches Thema zu sein. Nichtmal in Gretas‘ Heimat haben diese Parteien relevante Erfolge erzielen können und in vielen weiteren Ländern sind Grüne nichts weiter als Randparteien.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Robbes ()

    • Robbes schrieb:

      aikman schrieb:

      Kommt auf die nächsten 2 Jahre an. Wenn 2 weitere so Extrem Sommer kommen und der gemeine Steuerzahler merkt, dass eine klimaunfreundliche Politik in absehbarer Zeit Geld und Arbeitsplätze kosten wird, dann sind die Chancen durchaus gegeben. Es kommt aber auch drauf an, was die aktuelle Regierung daraus macht. Wenn sie endlich einen Plan entwirft, wie man die selbst gesteckten Ziele zumindest annähernd verwirklichen kann, kann sich das Blatt durchaus noch wenden. Aber solange man sich im klein-klein verzettelt und weiter so wenig vorzeigbares hat, sehe ich da keine Gefahr für die Grünen.

      Und wenn ich sehe wie AKK von einem Fettnapf in den nächsten stolpert, dann geht das eher noch abwärts mit den einst großen Parteien.
      So lange auf globaler Ebene kein Umdenken entsteht (und warum sollte das gerade bei den Großverschmutzern China und USA und in den Schwellenländern auch nur einer machen?) könnten die Deutschen bzw. selbst ein Großteil der EU alle ihre Klimaziele erfüllen, nur noch Elektroautos fahren und Strom aus erneuerbaren Energien beziehen, aber Holland geht davon nicht einen Tag später unter.
      Das ist sicherlich richtig, aber wann werden denn diese besagten Länder anfangen (müssen) umzudenken? Erst wenn es andere Länder gibt in denen dieses Umdenken bereits in welchem Ausmaß auch immer bereits erfolgt ist, und dort bewiesen wurde, dass es funktioniert und ökonomisch auch verträglich ist. Und in der Hinsicht wäre Deutschland als ein Vorreiter sicherlich signifikant.
      When I die and go to hell, hell will be a Brett Favre
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      for all eternity. Paul Zimmerman
    • Die Union muss aufhören über Flüchtlinge zu reden. Dann kann sie Wähler von der AfD zurück gewinnen. Die SPD muss endlich glaubhaft die Hartz-Gesetze überwinden, dann kann sie im links der Mitte Wähler zurück gewinnen. Außerdem muss die Regierung endlich wieder konstruktive Sachpolitik liefern. Vielleicht dreht sich dann noch was. Aber wir haben gerade eine historisch tiefe Arbeitslosenquote und den Regierungsparteien laufen trotzdem die Wähler davon.
    • #67 schrieb:

      Robbes schrieb:

      aikman schrieb:

      Kommt auf die nächsten 2 Jahre an. Wenn 2 weitere so Extrem Sommer kommen und der gemeine Steuerzahler merkt, dass eine klimaunfreundliche Politik in absehbarer Zeit Geld und Arbeitsplätze kosten wird, dann sind die Chancen durchaus gegeben. Es kommt aber auch drauf an, was die aktuelle Regierung daraus macht. Wenn sie endlich einen Plan entwirft, wie man die selbst gesteckten Ziele zumindest annähernd verwirklichen kann, kann sich das Blatt durchaus noch wenden. Aber solange man sich im klein-klein verzettelt und weiter so wenig vorzeigbares hat, sehe ich da keine Gefahr für die Grünen.

      Und wenn ich sehe wie AKK von einem Fettnapf in den nächsten stolpert, dann geht das eher noch abwärts mit den einst großen Parteien.
      So lange auf globaler Ebene kein Umdenken entsteht (und warum sollte das gerade bei den Großverschmutzern China und USA und in den Schwellenländern auch nur einer machen?) könnten die Deutschen bzw. selbst ein Großteil der EU alle ihre Klimaziele erfüllen, nur noch Elektroautos fahren und Strom aus erneuerbaren Energien beziehen, aber Holland geht davon nicht einen Tag später unter.
      Das ist sicherlich richtig, aber wann werden denn diese besagten Länder anfangen (müssen) umzudenken? Erst wenn es andere Länder gibt in denen dieses Umdenken bereits in welchem Ausmap auch immer bereits erfolgt ist, und dort bewiesen wurde, dass es funktioniert und ökonomisch auch verträglich ist. Und in der Hinsicht wäre Deutschland als ein Vorreiter sicherlich signifikant.
      Aber wer sagt denn, dass dieses Modell erfolgreich und nicht einfach nur teuer ist? Für eine glaubhafte Klimapolitik müssten schwerwiegende Investitionen in Infrastruktur, Steuererhöhungen/Verbote auf alles Klimaschädliche und eigentlich ein grundsätzlich anderer Lebensstil der Bevölkerung erfolgen. Das dies dann auch noch funktioniert und ökonomisch erfolgreich ist, ist vorerst nichts weiter als ein frommer Wunsch, denn im großen Stil hat das noch keiner gemacht. Ob man dafür der Modellversuch sein will? Ich bin mir da nicht so sicher...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Robbes ()

    • texansnfl schrieb:

      Aus der Ferne betrachtet und ohne mich mit den Details der deutschen Politik zu beschaeftigen, denke ich dass die momentanen Prozentzahlen ein Strohfeuer sind, dass nicht dauerhaft haelt.
      So aehnlich wie damals die "18%"-FDP.

      Nach meiner Erfahrung ist das alles gut und nett, solange es den Menschen gut geht und sie nicht unmittelbar von den Ideen zum Umweltschutz betroffen sind. Sobald es jedoch mit der Wirtschaft wieder abwaerts geht, oder der Liter Benzin 3,00 Euro kostet, geht es ganz schnell wieder in die andere Richtung.
      Über 18 Prozent würde die SPD sich doch inzwischen freuen
      Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!
    • Honka schrieb:

      die Grünen werden genau wissen das wenn es spürbar ans Geld der Leute geht dann kann der Traum von Grün ganz schnell ausgeträumt sein.
      Die Grünenwähler sind doch mit die reichste Wählergruppe. Bei denen ist ein bischen mehr Spielraum und die anderen sollen sich nicht so haben, die Welt geht unter.
      -------------
      Team Goff
      Yes, I have a dream, and it's not some MLK dream for equality. I want to own a decommissioned lighthouse. And I want to live at the top. And nobody knows I live there. And there's a button that I can press and launch that lighthouse into space.
    • Doylebeule schrieb:

      Honka schrieb:

      die Grünen werden genau wissen das wenn es spürbar ans Geld der Leute geht dann kann der Traum von Grün ganz schnell ausgeträumt sein.
      Die Grünenwähler sind doch mit die reichste Wählergruppe. Bei denen ist ein bischen mehr Spielraum und die anderen sollen sich nicht so haben, die Welt geht unter.
      Zuerst einmal Holland... :thumbup:
    • Wenn CDU und SPD ihre Politik nicht irgendwann in diesem Jahrtausend ankommen lassen, dann haben sie ein Problem. Wenn die CDU meint, ein Sounding Board der Jugendbedürfnisse in der JU zu haben....dann wünsche ich viel Erfolg
      Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!
    • Buccaneer schrieb:

      Wenn die CDU meint, ein Sounding Board der Jugendbedürfnisse in der JU zu haben....dann wünsche ich viel Erfolg
      Diese jungen Menschen in der JU haben keine Ahnung von jungen Menschen... im Gegensatz zu... tja allen hier. :jeck:
      -------------
      Team Goff
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    • Doylebeule schrieb:

      Buccaneer schrieb:

      Wenn die CDU meint, ein Sounding Board der Jugendbedürfnisse in der JU zu haben....dann wünsche ich viel Erfolg
      Diese jungen Menschen in der JU haben keine Ahnung von jungen Menschen... im Gegensatz zu... tja allen hier. :jeck:
      Junge Menschen in der JU sind für gewöhnlich nicht "jung".
      Amthor ist genetisch vllt 26, aber anscheinend gefangen im Bewusstsein eines 52-jahrigen
      Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!
    • genetisch? :jeck:
      wie alt bist du denn genetisch?

      Die JU besteht ja nicht nur aus einem Menschen und das sind auch keine Aussätzigen.
      Was die anderen Jugendorganisationen so regelmäßig vom Stapel lassen ist auch nirgendwo mehrheitsfähig.

      Wie schon mal gesagt: die Generation die sich nicht schwört niemals die CDU zu wählen, die gabs auch lange nicht mehr. Ab einem gewissen Alter überlegen es sich halt viele wieder anders.
      -------------
      Team Goff
      Yes, I have a dream, and it's not some MLK dream for equality. I want to own a decommissioned lighthouse. And I want to live at the top. And nobody knows I live there. And there's a button that I can press and launch that lighthouse into space.
    • Doylebeule schrieb:

      genetisch? :jeck:
      wie alt bist du denn genetisch?

      Die JU besteht ja nicht nur aus einem Menschen und das sind auch keine Aussätzigen.
      Was die anderen Jugendorganisationen so regelmäßig vom Stapel lassen ist auch nirgendwo mehrheitsfähig.

      Wie schon mal gesagt: die Generation die sich nicht schwört niemals die CDU zu wählen, die gabs auch lange nicht mehr. Ab einem gewissen Alter überlegen es sich halt viele wieder anders.
      Und genau da liegt der Denkfehler. Damit konnte man in den letzten 50 Jahren rechnen. Aber das hier ist ne Hausnummer, die 68er Qualität erreichen könnte. Finanziell erben viele von den Jugendlichen heute durchaus ordentlich
      Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!
    • Robbes schrieb:

      aikman schrieb:

      Kommt auf die nächsten 2 Jahre an. Wenn 2 weitere so Extrem Sommer kommen und der gemeine Steuerzahler merkt, dass eine klimaunfreundliche Politik in absehbarer Zeit Geld und Arbeitsplätze kosten wird, dann sind die Chancen durchaus gegeben. Es kommt aber auch drauf an, was die aktuelle Regierung daraus macht. Wenn sie endlich einen Plan entwirft, wie man die selbst gesteckten Ziele zumindest annähernd verwirklichen kann, kann sich das Blatt durchaus noch wenden. Aber solange man sich im klein-klein verzettelt und weiter so wenig vorzeigbares hat, sehe ich da keine Gefahr für die Grünen.

      Und wenn ich sehe wie AKK von einem Fettnapf in den nächsten stolpert, dann geht das eher noch abwärts mit den einst großen Parteien.
      Glaubst du ernsthaft es wird im Sommer auch nur ein Grad kühler, wenn die Grünen in der Regierung sind bzw. sogar die absolute Mehrheit erzielen?
      Nein. Aber wenn es den Grünen gelingt die Wirtschaft auf ökonomich und ökologisch effizient umzustellen in einem so großen Wirtschaftsland wie Deutschland, dann wird es sicherlich Vorzeige- und Nachmachpotential haben. Zugleich wäre Deutschland für die Zukunft bereits besser aufgestellt. Nehmen wir doch als Beispiel den Atomausstieg, der ohne die Grünen heute immer noch ein 'Zukunftsprojekt' wäre, mittlerweile aber unumgänglich geworden ist. Fukushima war doch nur der letzte Tropfen.

      Und natürlich ist es kontraproduktiv, wenn ein Land wie Deutschland nicht seine selbst gewählten Ziele in Sachen Klimapolitik verfehlt.


      Robbes schrieb:

      aikman schrieb:

      Kommt auf die nächsten 2 Jahre an. Wenn 2 weitere so Extrem Sommer kommen und der gemeine Steuerzahler merkt, dass eine klimaunfreundliche Politik in absehbarer Zeit Geld und Arbeitsplätze kosten wird, dann sind die Chancen durchaus gegeben. Es kommt aber auch drauf an, was die aktuelle Regierung daraus macht. Wenn sie endlich einen Plan entwirft, wie man die selbst gesteckten Ziele zumindest annähernd verwirklichen kann, kann sich das Blatt durchaus noch wenden. Aber solange man sich im klein-klein verzettelt und weiter so wenig vorzeigbares hat, sehe ich da keine Gefahr für die Grünen.

      Und wenn ich sehe wie AKK von einem Fettnapf in den nächsten stolpert, dann geht das eher noch abwärts mit den einst großen Parteien.
      So lange auf globaler Ebene kein Umdenken entsteht (und warum sollte das gerade bei den Großverschmutzern China und USA und in den Schwellenländern auch nur einer machen?) könnten die Deutschen bzw. selbst ein Großteil der EU alle ihre Klimaziele erfüllen, nur noch Elektroautos fahren und Strom aus erneuerbaren Energien beziehen, aber Holland geht davon nicht einen Tag später unter.
      China ist bereits mitten in einer Umstellung, selbst in den USA gibt es einen regionalen Ansatz, vor allem in den Großstädten und den Gebieten, die am größten von den Klimaveränderungen betroffen sind (Beispiel Kalifornien). Nur weil Trump aus dem Klima-Abkommen ausgestiegen ist, ist das noch lange nicht das Ende sämtlicher Bemühungen. Es ist also eine falsche Annahme, Deutschland sei das einzige Land, in dem sich diesbezüglich etwas tun würde. Nur muss eben selbstverständlich jeder dazu beitragen und Deutschland kann nicht die Versäumnisse anderer Länder alleine ausgleichen, das ist richtig.

      Hast du Kinder? Kannst du deinem Kind ins Auge blicken und sagen: "Schau, ich weiß, dass der menschengemachte Klimawandel euch eure Zukunft rauben wird, aber wir können halt nichts alleine dagegen ausrichten, deswegen sollten wir es besser gleich lassen"?

      Robbes schrieb:

      aikman schrieb:

      Kommt auf die nächsten 2 Jahre an. Wenn 2 weitere so Extrem Sommer kommen und der gemeine Steuerzahler merkt, dass eine klimaunfreundliche Politik in absehbarer Zeit Geld und Arbeitsplätze kosten wird, dann sind die Chancen durchaus gegeben. Es kommt aber auch drauf an, was die aktuelle Regierung daraus macht. Wenn sie endlich einen Plan entwirft, wie man die selbst gesteckten Ziele zumindest annähernd verwirklichen kann, kann sich das Blatt durchaus noch wenden. Aber solange man sich im klein-klein verzettelt und weiter so wenig vorzeigbares hat, sehe ich da keine Gefahr für die Grünen.

      Und wenn ich sehe wie AKK von einem Fettnapf in den nächsten stolpert, dann geht das eher noch abwärts mit den einst großen Parteien.

      EDIT: Und wenn man sich die Ergebnisse der EU Wahl ansieht, scheint das Thema Grüne und Klimaschutz ein eher deutsches Thema zu sein. Nichtmal in Gretas‘ Heimat haben diese Parteien relevante Erfolge erzielen können und in vielen weiteren Ländern sind Grüne nichts weiter als Randparteien.
      Wobei in Skandinavien auch ohne grüne Partei dort deutlich mehr getan wird, als in Deutschland -auch in Gretas Heimatland. Auch weil die Auswirkungen dort noch deutlicher spürbar sind, als hierzulande. Wir leben immernoch in einer Oase der Welt diesbezüglich. Von den gravierenden Naturkatastrophen die anderswo schon deutlich öfter und heftiger zuschlagen, werden wir meist aufgrund der Lage verschont. In Schweden wurden 2018 alleine durch Waldbrände über 25.000 Hektar an Waldfläche vernichtet. Die Brände in Kalifornien oder Portugal sind uns hoffentlich noch vor Augen. Auch das sind Auswirkungen des menschengemachten Klimawandels.

      Aber für kleinere Länder gilt natürlich das Gleiche schon in Bezug auf Europa wie auf Deutschland im Bezug auf die Welt - alleine wird man dagegen kaum etwas ausrichten können. Deswegen war es ja so wichtig, dass sich alle Länder gemeinsam in Paris auf Ziele einigten. Nur sollte man diese dann eben auch einhalten. Und daran scheitert ausgerechnet ein solches 'Vorzeigeland' wie Deutschland aktuell krachend.
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      Jon Gruden on Kellen Moore - QB Camp 2012
    • Robbes schrieb:

      #67 schrieb:

      Robbes schrieb:

      aikman schrieb:

      Kommt auf die nächsten 2 Jahre an. Wenn 2 weitere so Extrem Sommer kommen und der gemeine Steuerzahler merkt, dass eine klimaunfreundliche Politik in absehbarer Zeit Geld und Arbeitsplätze kosten wird, dann sind die Chancen durchaus gegeben. Es kommt aber auch drauf an, was die aktuelle Regierung daraus macht. Wenn sie endlich einen Plan entwirft, wie man die selbst gesteckten Ziele zumindest annähernd verwirklichen kann, kann sich das Blatt durchaus noch wenden. Aber solange man sich im klein-klein verzettelt und weiter so wenig vorzeigbares hat, sehe ich da keine Gefahr für die Grünen.

      Und wenn ich sehe wie AKK von einem Fettnapf in den nächsten stolpert, dann geht das eher noch abwärts mit den einst großen Parteien.
      So lange auf globaler Ebene kein Umdenken entsteht (und warum sollte das gerade bei den Großverschmutzern China und USA und in den Schwellenländern auch nur einer machen?) könnten die Deutschen bzw. selbst ein Großteil der EU alle ihre Klimaziele erfüllen, nur noch Elektroautos fahren und Strom aus erneuerbaren Energien beziehen, aber Holland geht davon nicht einen Tag später unter.
      Das ist sicherlich richtig, aber wann werden denn diese besagten Länder anfangen (müssen) umzudenken? Erst wenn es andere Länder gibt in denen dieses Umdenken bereits in welchem Ausmap auch immer bereits erfolgt ist, und dort bewiesen wurde, dass es funktioniert und ökonomisch auch verträglich ist. Und in der Hinsicht wäre Deutschland als ein Vorreiter sicherlich signifikant.
      Aber wer sagt denn, dass dieses Modell erfolgreich und nicht einfach nur teuer ist?
      Niemand. Aber der einzige Weg das herauszufinden ist, es tatsächlich zu versuchen. Ist auf jeden Fall in Sachen Klimapolitik vielversprechender als ein "weiter so wie bisher", was in vielen anderen Lagern die bevorzugte Strategie zu sein scheint.
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    • Buccaneer schrieb:

      Und genau da liegt der Denkfehler. Damit konnte man in den letzten 50 Jahren rechnen. Aber das hier ist ne Hausnummer, die 68er Qualität erreichen könnte. Finanziell erben viele von den Jugendlichen heute durchaus ordentlich
      Ich freu mich schon auf die Terroranschläge und Entführungen für die Umwelt, weil die Leute heut an die Qualität rankommen sollen.

      und was Erben mit der Geschichte zu tun hat musst du mir jetzt nochmal erklären.
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    • #67 schrieb:

      Robbes schrieb:

      #67 schrieb:

      Robbes schrieb:

      aikman schrieb:

      Kommt auf die nächsten 2 Jahre an. Wenn 2 weitere so Extrem Sommer kommen und der gemeine Steuerzahler merkt, dass eine klimaunfreundliche Politik in absehbarer Zeit Geld und Arbeitsplätze kosten wird, dann sind die Chancen durchaus gegeben. Es kommt aber auch drauf an, was die aktuelle Regierung daraus macht. Wenn sie endlich einen Plan entwirft, wie man die selbst gesteckten Ziele zumindest annähernd verwirklichen kann, kann sich das Blatt durchaus noch wenden. Aber solange man sich im klein-klein verzettelt und weiter so wenig vorzeigbares hat, sehe ich da keine Gefahr für die Grünen.

      Und wenn ich sehe wie AKK von einem Fettnapf in den nächsten stolpert, dann geht das eher noch abwärts mit den einst großen Parteien.
      So lange auf globaler Ebene kein Umdenken entsteht (und warum sollte das gerade bei den Großverschmutzern China und USA und in den Schwellenländern auch nur einer machen?) könnten die Deutschen bzw. selbst ein Großteil der EU alle ihre Klimaziele erfüllen, nur noch Elektroautos fahren und Strom aus erneuerbaren Energien beziehen, aber Holland geht davon nicht einen Tag später unter.
      Das ist sicherlich richtig, aber wann werden denn diese besagten Länder anfangen (müssen) umzudenken? Erst wenn es andere Länder gibt in denen dieses Umdenken bereits in welchem Ausmap auch immer bereits erfolgt ist, und dort bewiesen wurde, dass es funktioniert und ökonomisch auch verträglich ist. Und in der Hinsicht wäre Deutschland als ein Vorreiter sicherlich signifikant.
      Aber wer sagt denn, dass dieses Modell erfolgreich und nicht einfach nur teuer ist?
      Niemand. Aber der einzige Weg das herauszufinden ist, es tatsächlich zu versuchen. Ist auf jeden Fall in Sachen Klimapolitik vielversprechender als ein "weiter so wie bisher", was in vielen anderen Lagern die bevorzugte Strategie zu sein scheint.
      Bis dieser Prozess aber einigermaßen erfolgreich abgehandelt wurde, sich unsere komplette Wirtschaft umgestellt hat und das dann auch noch als positiv zu bewerten ist, vergehen allerdings 15-20 Jahre. Ziemlich lange für ein Modellversuch...

      Ich bleibe dabei, dass nur globale Ansätze eine Lösung bringen mit klaren Zielen und nicht verhandelbaren Vorgaben. Aber das sich daran ein Großteil der relevanten Umweltverschmutzer hält, ist eigentlich auch schon utopisch. So frustrierend das auch ist...
    • Robbes schrieb:

      #67 schrieb:

      Robbes schrieb:

      #67 schrieb:

      Robbes schrieb:

      aikman schrieb:

      Kommt auf die nächsten 2 Jahre an. Wenn 2 weitere so Extrem Sommer kommen und der gemeine Steuerzahler merkt, dass eine klimaunfreundliche Politik in absehbarer Zeit Geld und Arbeitsplätze kosten wird, dann sind die Chancen durchaus gegeben. Es kommt aber auch drauf an, was die aktuelle Regierung daraus macht. Wenn sie endlich einen Plan entwirft, wie man die selbst gesteckten Ziele zumindest annähernd verwirklichen kann, kann sich das Blatt durchaus noch wenden. Aber solange man sich im klein-klein verzettelt und weiter so wenig vorzeigbares hat, sehe ich da keine Gefahr für die Grünen.

      Und wenn ich sehe wie AKK von einem Fettnapf in den nächsten stolpert, dann geht das eher noch abwärts mit den einst großen Parteien.
      So lange auf globaler Ebene kein Umdenken entsteht (und warum sollte das gerade bei den Großverschmutzern China und USA und in den Schwellenländern auch nur einer machen?) könnten die Deutschen bzw. selbst ein Großteil der EU alle ihre Klimaziele erfüllen, nur noch Elektroautos fahren und Strom aus erneuerbaren Energien beziehen, aber Holland geht davon nicht einen Tag später unter.
      Das ist sicherlich richtig, aber wann werden denn diese besagten Länder anfangen (müssen) umzudenken? Erst wenn es andere Länder gibt in denen dieses Umdenken bereits in welchem Ausmap auch immer bereits erfolgt ist, und dort bewiesen wurde, dass es funktioniert und ökonomisch auch verträglich ist. Und in der Hinsicht wäre Deutschland als ein Vorreiter sicherlich signifikant.
      Aber wer sagt denn, dass dieses Modell erfolgreich und nicht einfach nur teuer ist?
      Niemand. Aber der einzige Weg das herauszufinden ist, es tatsächlich zu versuchen. Ist auf jeden Fall in Sachen Klimapolitik vielversprechender als ein "weiter so wie bisher", was in vielen anderen Lagern die bevorzugte Strategie zu sein scheint.
      Bis dieser Prozess aber einigermaßen erfolgreich abgehandelt wurde, sich unsere komplette Wirtschaft umgestellt hat und das dann auch noch als positiv zu bewerten ist, vergehen allerdings 15-20 Jahre. Ziemlich lange für ein Modellversuch...
      Ich bleibe dabei, dass nur globale Ansätze eine Lösung bringen mit klaren Zielen und nicht verhandelbaren Vorgaben. Aber das sich daran ein Großteil der relevanten Umweltverschmutzer hält, ist eigentlich auch schon utopisch. So frustrierend das auch ist...
      Lieber 15-20 Jahre als das überhaupt nichts passiert ...

      Sicherlich wäre ein globale Lösung vorzuziehen, aber bis sich da was bewegt wartest Du fürchte ich noch länger. Mir persönlich ist es allemal lieber ein paar kleiner Schritte sofort zu gehen als ewig auf den einen großen Schritt zu warten.

      Lokale Lösungen können funktionieren, trotz aller Unkenrufe hat z.B. das Abschalten der deutschen Atomkraftwerke in der letzten Dekade im Großen und Ganzen keine negativen Folgen gehabt.

      Abgesehen davon, es bleibt dann doch eher unwahrscheinlich, dass die Grünen in Deutschland ihre Vorhaben einfach so umsetzen können, die wahrscheinlichste Variante dürfte sicherlich ein schwarz-grüne Koalition sein, egal in welcher Konstellation, und da werden wie üblich beide Seiten Abstriche machen müssen. Es bleibt zu hoffen das in einer solchen Koalition mehr bewegt wird als in der derzeitigen.
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    • Silversurger schrieb:

      Und genau das ist die arrogante Altherrendenke, die der CDU und der SPD gerade zum Verhängnis wird.
      spreche da nur aus meiner Erfahrung,sehe es an meiner 16 jährigen Tochter und vielen ihrer Freunde.sind alle voll auf den Grünen Zug aufgesprungen ohne aber genau zu wissen wer bei den Grünen das sagen hat und ohne sich mit genauen Inhalten je beschäftigt zu haben.
      die Grünen stehen für Klima und Umweltschutz und das reicht dann schon um die Grünen toll zu finden,will nicht sagen das es bei allen ganz jungen so ist :madness aber meine Erfahrung mit den ganz jungen Leuten sagt mir das dort sehr viel Halbwissen
      vorherrscht und was ein wirkliches Umdenken und vor allem Handeln dann eben auch für ihr Leben bedeutet.
      nichts dagegen das junge Leute die Grünen und ihre Themen toll finden,aber etwas tiefgründiger sollte man dann schon gehen was genau das im einzelnen dann bedeuten kann.
    • Honka schrieb:

      Silversurger schrieb:

      Und genau das ist die arrogante Altherrendenke, die der CDU und der SPD gerade zum Verhängnis wird.
      spreche da nur aus meiner Erfahrung,sehe es an meiner 16 jährigen Tochter und vielen ihrer Freunde.sind alle voll auf den Grünen Zug aufgesprungen ohne aber genau zu wissen wer bei den Grünen das sagen hat und ohne sich mit genauen Inhalten je beschäftigt zu haben.die Grünen stehen für Klima und Umweltschutz und das reicht dann schon um die Grünen toll zu finden,will nicht sagen das es bei allen ganz jungen so ist :madness aber meine Erfahrung mit den ganz jungen Leuten sagt mir das dort sehr viel Halbwissen
      vorherrscht und was ein wirkliches Umdenken und vor allem Handeln dann eben auch für ihr Leben bedeutet.
      nichts dagegen das junge Leute die Grünen und ihre Themen toll finden,aber etwas tiefgründiger sollte man dann schon gehen was genau das im einzelnen dann bedeuten kann.
      Während natürlich alle CDU und SPD Wähler ganz genau wissen wer da für was steht, und sie nicht etwa wählen weil sie oder noch besser die Eltern es immer schon getan haben?
      When I die and go to hell, hell will be a Brett Favre
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    • aikman schrieb:

      Robbes schrieb:

      aikman schrieb:

      Kommt auf die nächsten 2 Jahre an. Wenn 2 weitere so Extrem Sommer kommen und der gemeine Steuerzahler merkt, dass eine klimaunfreundliche Politik in absehbarer Zeit Geld und Arbeitsplätze kosten wird, dann sind die Chancen durchaus gegeben. Es kommt aber auch drauf an, was die aktuelle Regierung daraus macht. Wenn sie endlich einen Plan entwirft, wie man die selbst gesteckten Ziele zumindest annähernd verwirklichen kann, kann sich das Blatt durchaus noch wenden. Aber solange man sich im klein-klein verzettelt und weiter so wenig vorzeigbares hat, sehe ich da keine Gefahr für die Grünen.

      Und wenn ich sehe wie AKK von einem Fettnapf in den nächsten stolpert, dann geht das eher noch abwärts mit den einst großen Parteien.
      Glaubst du ernsthaft es wird im Sommer auch nur ein Grad kühler, wenn die Grünen in der Regierung sind bzw. sogar die absolute Mehrheit erzielen?
      ... Nehmen wir doch als Beispiel den Atomausstieg, der ohne die Grünen heute immer noch ein 'Zukunftsprojekt' wäre, mittlerweile aber unumgänglich geworden ist. Fukushima war doch nur der letzte Tropfen...
      Deswegen war es ja so wichtig, dass sich alle Länder gemeinsam in Paris auf Ziele einigten. Nur sollte man diese dann eben auch einhalten. Und daran scheitert ausgerechnet ein solches 'Vorzeigeland' wie Deutschland aktuell krachend

      #67 schrieb:

      Robbes schrieb:

      #67 schrieb:

      Robbes schrieb:

      #67 schrieb:

      Robbes schrieb:

      aikman schrieb:

      Kommt auf die nächsten 2 Jahre an. Wenn 2 weitere so Extrem Sommer kommen und der gemeine Steuerzahler merkt, dass eine klimaunfreundliche Politik in absehbarer Zeit Geld und Arbeitsplätze kosten wird, dann sind die Chancen durchaus gegeben. Es kommt aber auch drauf an, was die aktuelle Regierung daraus macht. Wenn sie endlich einen Plan entwirft, wie man die selbst gesteckten Ziele zumindest annähernd verwirklichen kann, kann sich das Blatt durchaus noch wenden. Aber solange man sich im klein-klein verzettelt und weiter so wenig vorzeigbares hat, sehe ich da keine Gefahr für die Grünen.

      Und wenn ich sehe wie AKK von einem Fettnapf in den nächsten stolpert, dann geht das eher noch abwärts mit den einst großen Parteien.
      So lange auf globaler Ebene kein Umdenken entsteht (und warum sollte das gerade bei den Großverschmutzern China und USA und in den Schwellenländern auch nur einer machen?) könnten die Deutschen bzw. selbst ein Großteil der EU alle ihre Klimaziele erfüllen, nur noch Elektroautos fahren und Strom aus erneuerbaren Energien beziehen, aber Holland geht davon nicht einen Tag später unter.
      Das ist sicherlich richtig, aber wann werden denn diese besagten Länder anfangen (müssen) umzudenken? Erst wenn es andere Länder gibt in denen dieses Umdenken bereits in welchem Ausmap auch immer bereits erfolgt ist, und dort bewiesen wurde, dass es funktioniert und ökonomisch auch verträglich ist. Und in der Hinsicht wäre Deutschland als ein Vorreiter sicherlich signifikant.
      Aber wer sagt denn, dass dieses Modell erfolgreich und nicht einfach nur teuer ist?
      Niemand. Aber der einzige Weg das herauszufinden ist, es tatsächlich zu versuchen. Ist auf jeden Fall in Sachen Klimapolitik vielversprechender als ein "weiter so wie bisher", was in vielen anderen Lagern die bevorzugte Strategie zu sein scheint.
      Bis dieser Prozess aber einigermaßen erfolgreich abgehandelt wurde, sich unsere komplette Wirtschaft umgestellt hat und das dann auch noch als positiv zu bewerten ist, vergehen allerdings 15-20 Jahre. Ziemlich lange für ein Modellversuch...Ich bleibe dabei, dass nur globale Ansätze eine Lösung bringen mit klaren Zielen und nicht verhandelbaren Vorgaben. Aber das sich daran ein Großteil der relevanten Umweltverschmutzer hält, ist eigentlich auch schon utopisch. So frustrierend das auch ist...
      Lokale Lösungen können funktionieren, trotz aller Unkenrufe hat z.B. das Abschalten der deutschen Atomkraftwerke in der letzten Dekade im Großen und Ganzen keine negativen Folgen gehabt.
      Aehm, klaert mich doch mal kurz auf. Nach allem was ich so hoere, hat doch das panikartige Abschalten der Atomkraftwerke unter anderem dazu gefuehrt, dass immer Kohlekraftwerke ans Netz gehen, oder am Netz bleiben, was dann wiederum dazu fuehrt dass D seine Vorgaben nicht einhalten kann. Ganz davon abgesehen, dass ihr Strompreise jenseits von Gut und Boese habt.
      Und das wollt ihr jetzt als Erfolg verkaufen? :paelzer:
      -- Die zweite Heirat ist der Triumph der Hoffnung über die Erfahrung --
    • texansnfl schrieb:

      aikman schrieb:

      Robbes schrieb:

      aikman schrieb:

      Kommt auf die nächsten 2 Jahre an. Wenn 2 weitere so Extrem Sommer kommen und der gemeine Steuerzahler merkt, dass eine klimaunfreundliche Politik in absehbarer Zeit Geld und Arbeitsplätze kosten wird, dann sind die Chancen durchaus gegeben. Es kommt aber auch drauf an, was die aktuelle Regierung daraus macht. Wenn sie endlich einen Plan entwirft, wie man die selbst gesteckten Ziele zumindest annähernd verwirklichen kann, kann sich das Blatt durchaus noch wenden. Aber solange man sich im klein-klein verzettelt und weiter so wenig vorzeigbares hat, sehe ich da keine Gefahr für die Grünen.

      Und wenn ich sehe wie AKK von einem Fettnapf in den nächsten stolpert, dann geht das eher noch abwärts mit den einst großen Parteien.
      Glaubst du ernsthaft es wird im Sommer auch nur ein Grad kühler, wenn die Grünen in der Regierung sind bzw. sogar die absolute Mehrheit erzielen?
      ... Nehmen wir doch als Beispiel den Atomausstieg, der ohne die Grünen heute immer noch ein 'Zukunftsprojekt' wäre, mittlerweile aber unumgänglich geworden ist. Fukushima war doch nur der letzte Tropfen...Deswegen war es ja so wichtig, dass sich alle Länder gemeinsam in Paris auf Ziele einigten. Nur sollte man diese dann eben auch einhalten. Und daran scheitert ausgerechnet ein solches 'Vorzeigeland' wie Deutschland aktuell krachend

      #67 schrieb:

      Robbes schrieb:

      #67 schrieb:

      Robbes schrieb:

      #67 schrieb:

      Robbes schrieb:

      aikman schrieb:

      Kommt auf die nächsten 2 Jahre an. Wenn 2 weitere so Extrem Sommer kommen und der gemeine Steuerzahler merkt, dass eine klimaunfreundliche Politik in absehbarer Zeit Geld und Arbeitsplätze kosten wird, dann sind die Chancen durchaus gegeben. Es kommt aber auch drauf an, was die aktuelle Regierung daraus macht. Wenn sie endlich einen Plan entwirft, wie man die selbst gesteckten Ziele zumindest annähernd verwirklichen kann, kann sich das Blatt durchaus noch wenden. Aber solange man sich im klein-klein verzettelt und weiter so wenig vorzeigbares hat, sehe ich da keine Gefahr für die Grünen.

      Und wenn ich sehe wie AKK von einem Fettnapf in den nächsten stolpert, dann geht das eher noch abwärts mit den einst großen Parteien.
      So lange auf globaler Ebene kein Umdenken entsteht (und warum sollte das gerade bei den Großverschmutzern China und USA und in den Schwellenländern auch nur einer machen?) könnten die Deutschen bzw. selbst ein Großteil der EU alle ihre Klimaziele erfüllen, nur noch Elektroautos fahren und Strom aus erneuerbaren Energien beziehen, aber Holland geht davon nicht einen Tag später unter.
      Das ist sicherlich richtig, aber wann werden denn diese besagten Länder anfangen (müssen) umzudenken? Erst wenn es andere Länder gibt in denen dieses Umdenken bereits in welchem Ausmap auch immer bereits erfolgt ist, und dort bewiesen wurde, dass es funktioniert und ökonomisch auch verträglich ist. Und in der Hinsicht wäre Deutschland als ein Vorreiter sicherlich signifikant.
      Aber wer sagt denn, dass dieses Modell erfolgreich und nicht einfach nur teuer ist?
      Niemand. Aber der einzige Weg das herauszufinden ist, es tatsächlich zu versuchen. Ist auf jeden Fall in Sachen Klimapolitik vielversprechender als ein "weiter so wie bisher", was in vielen anderen Lagern die bevorzugte Strategie zu sein scheint.
      Bis dieser Prozess aber einigermaßen erfolgreich abgehandelt wurde, sich unsere komplette Wirtschaft umgestellt hat und das dann auch noch als positiv zu bewerten ist, vergehen allerdings 15-20 Jahre. Ziemlich lange für ein Modellversuch...Ich bleibe dabei, dass nur globale Ansätze eine Lösung bringen mit klaren Zielen und nicht verhandelbaren Vorgaben. Aber das sich daran ein Großteil der relevanten Umweltverschmutzer hält, ist eigentlich auch schon utopisch. So frustrierend das auch ist...
      Lokale Lösungen können funktionieren, trotz aller Unkenrufe hat z.B. das Abschalten der deutschen Atomkraftwerke in der letzten Dekade im Großen und Ganzen keine negativen Folgen gehabt.
      Aehm, klaert mich doch mal kurz auf. Nach allem was ich so hoere, hat doch das panikartige Abschalten der Atomkraftwerke unter anderem dazu gefuehrt, dass immer Kohlekraftwerke ans Netz gehen, oder am Netz bleiben, was dann wiederum dazu fuehrt dass D seine Vorgaben nicht einhalten kann. Ganz davon abgesehen, dass ihr Strompreise jenseits von Gut und Boese habt.Und das wollt ihr jetzt als Erfolg verkaufen? :paelzer:
      Die Befürchtung war unter anderem, dass Deutschland Strom importieren müsste. Statt dessen exportiert Deutschland zur Zeit noch Strom. Diese Überkapazitäten könnten genutzt werden um alte Kohlekraftwerke abzuschalten. Auch arbeiten die Kraftwerke derzeit nicht mit 100% Auslastung, auch da wärenn also noch Reserven um die älteren Dreckschleudern abzuschalten. Warum das nicht gemacht wird hat sicherlich andere Gründe als das man ein Loch füllen müsste welches durch die Abschaltung der Atomkraftwerke entstanden ist.
      When I die and go to hell, hell will be a Brett Favre
      game, announced by the ESPN Sunday night crew,
      for all eternity. Paul Zimmerman