SUV Verbot/ Unfall in Berlin

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    • damaster schrieb:

      Laut Gesetz muss eine geistige und körperliche Eignung vorliegen um ein Kfz zu bedienen und das sehe ich hier, wie auch bei Senioren (Thema Geisterfahrerunfälle auf Autobahnen), nur sehr eingeschränkt.

      AlsterBayPacker schrieb:

      So Leid es mir für jeden Betroffenen täte - aber im Sinne des Schutzes der Allgemeinheit dürften Epileptiker mMn keine Fahrerlaubnis ohne strengste Auflagen erhalten.
      Dann müsst ihr erst mal definieren, ab welcher Anfallshäufigkeit oder -wahrscheinlichkeit man ein Epileptiker in eurem Sinne ist. Ca. 5% aller Menschen haben mindestens einmal im Leben einen epileptischen Anfall. Ist man nach einem einzelnen Anfall schon Epileptiker? Selbst wenn man es so rigoros handhaben würde, was sicher nicht verhältnismäßig wäre, ist einer der Anfälle immer der erste.
    • Zwei Sachen die mir spontan zu dieser Diskussion einfallen. Hoffentlich ist das hier niemandem zu Geschmackslos ;)

      youtube.com/watch?v=dmCgJcpgZ3I

      der-postillon.com/2019/01/suv-panzer.html

      Wie gesagt, das zeigt schon, dass es dauernd eigentlich ein Thema ist, aber solang nichts fatales passiert wirds auch weiter einfach belächelt. München kommt mir so vor ist besonders schlimm, gut ich bin auch in Altbogenhausen/Herzogpark aufgewachsen, da gibts schon seit sehr, sehr langem eine SUV Flut. Für mich ists einfach keine SUVs zu mögen weil ich sie unpraktisch und optisch nicht ansprechend finde. Mein Guilty Pleasure wären leider die Sport Coupés, aber das ist wieder ne andere Sache
    • Vielleicht lässt man auch einfach mal die Leute in Ruhe und macht nicht aus gelinde gesagt "jedem Scheiß" eine Grundlagendiskussion des eigenen Lebenwandels.

      Diese ganze "Extremka***" nervt ehrlich gesagt massiv
      Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!
    • Man kann vielleicht allgemein darüber diskutieren ob unsere Autos mittlerweile viel zu groß und zu schwer geworden sind. Da jedes mal nur gegen die SUVs zu hetzen ist mir ehrlich gesagt eine ganze Spur zu dämlich. Gerade mal aus Spaß nachgeguckt, ein Hyundai Ionic (den die meisten Menschen wahrscheinlich als vorbildliches Auto ansehen würden) unterscheidet sich in den Maßen und Gewicht von einem Hyundai Tucson nur in der Höhe. Alles andere ist fast identisch.
    • Vor knapp 20 Jahren hatte ich einen schweren Autounfall.
      Auf dem Weg zur Arbeit gab es Blitzeis auf der Landstraße, ich fuhr hinter Autos hinterher, war also nicht allein auf weiter Flur und am Rasen.
      Auf einem winzigen Knick in der Straße ist das Heck meines Autos ausgebrochen, ich bin ins Schleudern geraten und lt. Polizei mit 75Km/h Frontal rechts gegen einen Baum geknallt.
      Das Auto (Audi 80) war bis zur A-Säule komplett weg.

      In einem Kleinwagen mit geringerer Knautschzone hätte ich es wohl nicht überlebt.
      Es kam zum Glück niemand ausser mir zu Schaden.
      Man kann jetzt argumentieren, dass ich offensichtlich zu schnell war. Logisch.
      Vielleicht war ich in just dieser Kurve nur 1-2 Km/h schneller und genau das hat gereicht, dass meine Karre im Gegensatz zu dem Fahrer vor mir ausbricht.
      Jedoch gibt es Situationen, die schwer bis unmöglich vorhersehbar sind.

      Was ich damit sagen will:
      Es ist unmöglich sich gegen alle Eventualitäten zu rüsten und zugleich allen gerecht zu werden. Die Debatte ist für mich völlig sinnfrei und blanker Aktionismus.

      Als kleine Anekdote am Rande und vllt zum besseren Verständnis:
      Da ich ja einen Unfall verursacht habe gab es polizeiliche Ermittlungen. Ich rief ein paar Tage später bei denen an um zu erfahren, was mich da erwarten könne.
      Wie der Zufall es will war die Dame am Apparat aus just jener Gemeinde, die für die Streuung dieser Landstraße verantwortlich war.
      Sie hat mir mehr oder minder unter der Hand gesagt, dass ich nichts zu befürchten hätte. Die Stelle wäre sozusagen bekannt, man streue dort nicht, sondern lasse es 2-3x "knallen" und sperrt sie dann für den Rest des Winters ab.
      An dem Tag sind in 4h drei Leute in 3 Unfällen gestorben, ich war quasi der Einzige Überlebende.
      Ich hatte erst überlegt, ob ich da irgendwie rechtlich gegen vorgehe, aber als damals 20Jähriger war ich froh überhaupt überlebt zu haben, wollte es so schnell wie möglich hinter mir lassen und davon abgesehen.
      "Some people have no idea what they're doing - and a lot of them are really good at it." - George Carlin

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      Last Update 15.3.19
    • AotearoA schrieb:

      Man kann vielleicht allgemein darüber diskutieren ob unsere Autos mittlerweile viel zu groß und zu schwer geworden sind. Da jedes mal nur gegen die SUVs zu hetzen ist mir ehrlich gesagt eine ganze Spur zu dämlich. Gerade mal aus Spaß nachgeguckt, ein Hyundai Ionic (den die meisten Menschen wahrscheinlich als vorbildliches Auto ansehen würden) unterscheidet sich in den Maßen und Gewicht von einem Hyundai Tucson nur in der Höhe. Alles andere ist fast identisch.
      Den gleichen Motor (Hybrid) wie im Ionic findest Du übrigens auch im Kia Niro. Gleiche Breite, gleiche Länge, nur eben höher und etwas schwerer. Auch ein SUV.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Fireborg ()

    • Klar wir fahren alle wieder mit den Autos der frühen 90er, waren ja deutlich leichter und daher sicherer für Fußgänger und Fahradfahrer. *ironie aus*

      Letztendlich ist es deutlich besser solche Autos zu haben wie sie heute im Strassenverkehr rumfahren, denn die Zahl der Verkehrstoten ist dadurch rapide gesunken(anfang der 90er waren es 11.000 tote jetzt "nur" noch 3.300) Ich gehe davon aus das die im Verkehr getöteten Radfahrer/Fußgänger nicht um 7.000 gestiegen ist in den letzten 30 Jahren. Ergo ist absolut betrachtet die bösen großen und schweren Autos doch der bessere Weg gewesen.


      Ich bin spätestens seit April letztes Jahr froh das ich nicht mehr in einem Seat Marbella gesessen habe als uns Manni die Vorfahrt genommen hat und wir mit 70 frontal zusammen gestossen sind. Die Feuerwehrleute sagten auch das so ein Unfall normalerweise deutlich schlechter für die Beteiligten ausgeht und nicht "nur" einen Wirbelbruch bei einer der Beteiligten hervorruft(die anderen drei konnten am gleichen Tag wieder nach Hause, und davon zwei über 80 jährige). Beises waren übrigens keine SUV`s - ich finde die Teile auch unnötig für mich, aber ich will keinem vorschreiben was er fahren soll und was nicht.
      Ein verbot kann man eh nicht durchsetzen, denn man nennt die Teile dann einfach anders und gut ist, denn eine definition von SUV gibt es nicht und wäre auch nur sehr schwer zu definieren.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Emmitt ()

    • Emmitt schrieb:

      denn die Zahl der Verkehrstoten ist dadurch rapide gesunken(anfang der 90er waren es 11.000 tote jetzt "nur" noch 3.300) Ich gehe davon aus das die im Verkehr getöteten Radfahrer/Fußgänger nicht um 7.000 gestiegen ist in den letzten 30 Jahren.
      Wie sollten sie um 7.000 gestiegen sein, wenn es insgesamt nur 3.300 sind? Getötete Radfahrer und Fußgänger sind auch Verkehrstote, 2018 waren es jeweils rund 450. Übrigens ist die Zahl der getöteten Fußgänger in den letzten Jahren gesunken, die der getöteten Radfahrer hingegen gestiegen. Muss aber nicht heißen, dass Radeln gefährlicher geworden ist, denn vermutlich steigt auch die Grundgesamtheit der Radfahrer.
    • Was für eine blödsinnige Diskussion mal wieder (also nicht diese hier im Thread, sondern der Anlass dafür). Über welche SUV zu verbieten reden wir denn hier? Nur die großen, also Cayenne, Audi Q5 und aufwärts, Mercedes GL-Klasse etc.? Oder auch Compact-SUV, was weiß ich, Kuga, Kadjar und Konsorten, die auf gewöhnlichen Kompaktwagen basieren? Gar die völlig überflüssigen Mini-SUV, Ford Eco-Sport, Renault Captur etc.? Aber hey, wenn schwere SUV für ihre Umgebung gefährlich sind, was ist dann mit dicken Limousinen, S-Klasse und so? Alles verbieten?
      In Deutschland wählte der Patriotismus die aggressive Form.
      Die Liebe zum Heimischen kleidete sich in den Haß gegen Fremdes.

      Walter Rathenau
      (1867 -1922)
    • olibo66 schrieb:

      Alles verbieten?
      das wäre wohl das beste

      theguardian.com/cities/2019/se…ld-save-hundreds-of-lives

      Gruß isten
      SB50 Champion Anderson Barrett Brenner Brewer Bush Caldwell Colquitt Daniels T.Davis V.Davis Doss Ferentz Fowler Garcia Green C.Harris R.Harris Hillman Jackson Keo Kilgo Latimer Manning Marshall Mathis McCray McManus Miller Myers Nelson Nixon Norwood Osweiler Paradis Polumbus Ray Roby Sanders Schofield Siemian Smith Stewart Talib Thomas Thompson Trevathan Vasquez Walker Ward Ware Webster S.Williams Wolfe Anunike Bolden Bruton Clady Heuerman Sambrailo K.Williams
    • Es ist mir immer wieder eine Freude irgendwelche reißerischen Überschriften zu lesen, um sich dann in den Text zu begeben und herauszufinden, auf welche abenteuerliche Weise man sich den Gehalt der Überschrift zusammenfantasiert hat.

      Ich warte ja immernoch auf den Artikel, der mir erklärt wie man Mios von Menschenleben hätte retten können, wenn man sich die industrielle Revolution gespart hätte.
      -------------
      Team Goff
      scrambles to his left, under pressure rolling right, escapes, right side looking, rainbows high and deep into the end zone...and it is CAUGHT! CAUGHT FOR A TOUCHDOWN!!! A leaping touchdown catch is made and the Packers have won!
    • Politiker lassen sich in Limousinen herum fahren, deren Panzerung zu Sicherheitszwekcen allein ein zusätzliches Gewicht von 1-1,5t generiert.
      Und die wollen uns jetzt erzählen die Autos vom Volk seien zu schwer.
      Ironie schlägt da Purzelbäume :P
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    • Exodus1028 schrieb:

      Politiker lassen sich in Limousinen herum fahren, deren Panzerung zu Sicherheitszwekcen allein ein zusätzliches Gewicht von 1-1,5t generiert.
      Und die wollen uns jetzt erzählen die Autos vom Volk seien zu schwer.
      Ironie schlägt da Purzelbäume :P
      Alles eine Frage der Notwendigkeit.
      Ist es notwendig, dass Fahrzeuge von wichtigen Persönlichkeiten durch Panzerung geschützt sind? - Ja
      Ist es notwendig, die Frau mit einem Q8 zu EDEKA und zum Innenstadtshopping zu schicken? - Nein
    • Adi schrieb:

      Exodus1028 schrieb:

      Politiker lassen sich in Limousinen herum fahren, deren Panzerung zu Sicherheitszwekcen allein ein zusätzliches Gewicht von 1-1,5t generiert.
      Und die wollen uns jetzt erzählen die Autos vom Volk seien zu schwer.
      Ironie schlägt da Purzelbäume :P
      Ist es notwendig, die Frau mit einem Q8 zu EDEKA und zum Innenstadtshopping zu schicken? - Nein
      Also bei uns werde nur ich zu EDEKA geschickt :tongue2:

      Und außerdem ist es doch eher so: Jene Frauen, die (stereotyp) gemeint sind, entscheiden das sowieso selbst und brauchen den SUV natürlich unbedingt, weil sie die ganzen Einkaufstüten nicht in einen Kleinwagen packen könnten :mrgreen:
      Minnesota Vikings 'Bromance' in 2018:

      #19 WR Adam Thielen: 113 rec. / 1373 yards / 9 TDs
      #14 WR Stefon Diggs: _102 rec. / 1021 yards / 9 TDs
    • Adi schrieb:

      Auch wieder toll unsere Medien (Hier: Spiegel)

      Montag: SUV in Städten: Die sinnlose Panzerkapsel

      Gestern: Geländelegende: Die LandRover Defender Laudatio

      Ja verstanden, wir Leser sind in euren Augen dämlich. :cards
      Das eine ist ein Geländewagen, das andere ein Sport Utility Vehicle - sind schon zwei verschiedene paar Schuhe oder?
      "Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt ... Hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen." - Arthur Schopenhauer
    • Das eine ist vor allem auch eine Meinungskolumne eines einzelnen Redakteurs, das andere ein Bericht über die Enthüllung einer neuen Version eines beliebten und bekannten Produkts auf einer internationalen Fachmesse.
      GNP1.de - die deutschsprachige Nummer 1 für MMA, K-1 und Co.

      From 2006 to 2016 known as Big O.
    • damaster schrieb:

      Adi schrieb:

      Auch wieder toll unsere Medien (Hier: Spiegel)

      Montag: SUV in Städten: Die sinnlose Panzerkapsel

      Gestern: Geländelegende: Die LandRover Defender Laudatio

      Ja verstanden, wir Leser sind in euren Augen dämlich. :cards
      Das eine ist ein Geländewagen, das andere ein Sport Utility Vehicle - sind schon zwei verschiedene paar Schuhe oder?
      Ja, stimmt. War mein Fehler. Und der Spiegel ist die Fachzeitschrift für Waldarbeiter, Förster und Bauern die gern über ihre Felder brettern.
    • Silversurger schrieb:

      Emmitt schrieb:

      denn die Zahl der Verkehrstoten ist dadurch rapide gesunken(anfang der 90er waren es 11.000 tote jetzt "nur" noch 3.300) Ich gehe davon aus das die im Verkehr getöteten Radfahrer/Fußgänger nicht um 7.000 gestiegen ist in den letzten 30 Jahren.
      Wie sollten sie um 7.000 gestiegen sein, wenn es insgesamt nur 3.300 sind? Getötete Radfahrer und Fußgänger sind auch Verkehrstote, 2018 waren es jeweils rund 450. Übrigens ist die Zahl der getöteten Fußgänger in den letzten Jahren gesunken, die der getöteten Radfahrer hingegen gestiegen. Muss aber nicht heißen, dass Radeln gefährlicher geworden ist, denn vermutlich steigt auch die Grundgesamtheit der Radfahrer.
      Hatten wir die Diskussion zu den Radfahrern nicht erst vor einigen Wochen hier im Forum? Es sind mehr Leute mit dem Rad unterwegs, vor allem mehr Ältere als noch vor einigen Jahren. Stichwort E-Bike. Dass ältere Verkehrsteilnehmer E-Bikes und deren Geschwindigkeiten häufig nicht beherrschen können und deshalb verunfallen, wurde in der Diskussion auch erwähnt, wenn ich mich recht entsinne.