NFL-Franchise in London?

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    • The Athletic's Vincent Bonsignore reports the Chargers "would listen" if the NFL approached them about relocating to London.

      According to Bonsignore, the possibility "has been broached among league personnel" and owners are "concerned enough about the Chargers’ situation in L.A. that they would provide the necessary support for a relocation to London if the Chargers pursue it." Tottenham Hotspur Stadium opened earlier this year with the NFL in mind and hosted two of the four London games this season after the across-the-pond series concluded this past Sunday. It seats over 62,000, and the Chargers are currently playing in a tiny soccer stadium in Carson, Cali. that seats a mere 27,000 where the Chargers are essentially the road team every week as it gets flooded with opposing fans. The Chargers are slated to join the Rams in their new $4.5 billion venue, but L.A. has not embraced the Bolts as it has the Rams. Moving to London would make a whole heck of a lot of sense, as the fans over there have totally embraced the NFL. It would likely require the Chargers switching divisions.

      Ist zwar noch Zukunftsmusik, fände ich persönlich aber eine Katastrophe.

      Schändlich und weiterhin nicht nachvollziehbar, dass die Chargers nicht in SD bleiben konnten. Das mit L.A. und der damit verbundenen Nichtakzeptanz war doch abzusehen, ebenso die Widrigkeiten mit dieser Art "Heimstätte".

      Zudem, welche Collegespieler würden bei einem Draft tatsächlich ihren Lebensmittelpunkt nach England verlegen wollen? Jung, single, ungebunden, ok, aber die Familie wäre ja weiterhin in den Staaten daheim und dieses dann folgende ewige hin-und-her Reisen ... weiß nicht.

      Wie gesagt, für mich, der mit den Chargers um Seau, Means und Humphries angefangen hat wäre das ein Supergau. Klar, die Zeiten haben sich massiv geändert, alles ist mobil, kontinental und globalisiert, aber das hätte für mich nichts mehr mit den Chargers von früher zu tun ... hab ja schon Probleme mit dem Move der Raiders nach Vegas. Die Rams von St. Louis weg waren auch schade, aber zumindest sind sie vorher schon mal in LA beheimatet gewesen.

      Zwar alles noch Gerüchte und Gedankenspiele, aber wenn irgendwann tatsächlich mal eine Franchise nach London übersiedelt scheint wohl schon jetzt ein aus Sicht der Liga passender Kandidat gefunden.
    • Och nee, was soll der Blödsinn? Ich bin eh kein Freund der normalen London Spiele und dann eine ganze Franchise nach London? Habe diese Gedankenspiele bis vor kurzem als Hirngespinste abgetan, weil diese Franchise immer im Hintertreffen sein wird. Wie bei Rivers beschrieben, werden viele Stars oder Free Agents es nicht in Betracht ziehen, nach London zu gehen. Was für ein Standortnachteil.

      Klar, man kann die Belastungen für die gegnerische Mannschaft minimieren, indem man ihr danach immer die Bye gibt. Aber wie will man das dann für die "London Chargers" regeln? Immer 4 Spiele am Stück auswärts, Mannschaft bleibt dafür dann 4 Wochen in den USA, dann 4 daheim, usw. Oder gleich 8/8 Spiele am Stück?

      Was passiert wenn die Mannschaft in den Playoffs Heimrecht hat und die gegnerische Mannschaft sie rausschmeißt? Mit Rückflug und Jetlag sich auf die nächste Playoff-Runde vorbereiten fällt dann schwer...

      Das einzige was meines Erachtens dafür spricht ist die Internationalisierung und das Geld das verdient werden kann. Und genau deshalb, bin ich mir mittlerweile sicher, das es irgendwann so kommt. <X <X Geld, Geld, Geld...
    • Komisch das solche Gerüchte immer kurz bevor die London Spiele bekannt gegeben werden auftauchen.

      Gruß isten
      SB50 Champion Anderson Barrett Brenner Brewer Bush Caldwell Colquitt Daniels T.Davis V.Davis Doss Ferentz Fowler Garcia Green C.Harris R.Harris Hillman Jackson Keo Kilgo Latimer Manning Marshall Mathis McCray McManus Miller Myers Nelson Nixon Norwood Osweiler Paradis Polumbus Ray Roby Sanders Schofield Siemian Smith Stewart Talib Thomas Thompson Trevathan Vasquez Walker Ward Ware Webster S.Williams Wolfe Anunike Bolden Bruton Clady Heuerman Sambrailo K.Williams
    • PS: Da gibt es ja schon einen eigenen Thread für, sry, wollte das jetzt nicht hier reinbringen.

      Trotzdem schade, dass die Identität des Teams so langsam baden geht, mit dem auch nicht mehr allzulang auf sich wartenden Abgang von Rivers wird dann auch die prägendste und markanteste Spielerpersönlichkeit des Klubs der letzten Jahre den Staffelstab weiterreichen. Vielleicht dann auch der beste Zeitpunkt, bevor diese Gerüchte vielleicht Fakten werden.
    • Die NFL soll bitte in Amerika bleiben. Zwar ist es für den Europäischen Fan super, dass es Spiele in London gibt, ich war selbst schon zwei Mal dort, jedoch bin ich überhaupt kein Fan davon.
      Die Stimmung ist eine ganz andere als bei einem Spiel in den Staaten, das kann man überhaupt nicht vergleichen.

      Man hat in London kein richtiges Heimspiel, kommen doch Fans von allen Mannschaften
      in das Stadion um einmal Football live zu sehen. Und genau das würde auch passieren, hätte man eine fixe Franchise in London.
      Ich glaube nicht, dass dann ganz London und halb Europa Chargers Fans werden und das Stadion dann komplett in Chargers Farben gehüllt wird.

      Also von mir aus brauchts keine Franchise und auch keine Spiele außerhalb Amerikas!
    • Ich bin da ganz bei Hooters. Ich brauche keine London Games und am allerwenigsten brauche ich eine Franchise in London. Wenn die NFL meint das trotzdem machen zu muessen um auch noch die letzte Kuh zu melken, dann soll sie wenigstens so konsequent sein und sich in IFL umbenennen.
      Vamos, vamos Chilenos
      esta noche tenemos que ganar
    • Chargers in London :eek: :xmargevic :bier: :paelzer:

      Da schlagen tatsächlich zwei Herzen in meiner Brust. Natürlich sehe ich vieles ähnlich wie die neutralen Poster hier ähnlich. Also NFL gehört
      (bis auf eine paar immer wieder wechselnde London-Spiele) grundsätzlich in die USA, Logistik-, FA- und Rosterprobleme, Schwierigkeiten beim Schedule usw.

      Aber als nun mittlerweile Chargers Fan seit über 35 Jahren sehe ich das mit der "Identität" etwas anders. Die ist nämlich seit dem Umzug für mich sowieso weg :madness Aber trotzdem wird es immer "mein Team" bleiben und ich folge ihm quasi (am TV, Medien) usw. überall hin und werde es wohl immer tun.

      Und da ich also einen schönen Nachmittag live im damals noch schön hufeisenförmigen Jack Murphy Stadium in SD sowieso nie mehr erleben würde/könnte und selbst Inglewood für mich quasi unerreichbar ist, hätte es schon Charme die Bolts sozusagen "um die Ecke" zu haben. Da ich sowieso fast jedes Jahr in London war/bin, wäre das irgendwie auch klasse. Da könnte ich mir glatt ne Dauerkarte vorstellen :hinterha:

      Und für möglich halte ich in der geldgetriebenen NFL auch alles. Wenn die Chargers auch im neuen Stadion als Untermieter (wie ich vermute) nach einer kurzen Neugierphase am Anfang von den Zuschauerzahlen her auch wieder untergehen, könnte ich es gut nachvollziehen. Die London Chargers hätten auch PR-mäßig dann wohl zusätzlich auch einen gewissen interessanten "Exotik-Faktor" für die Liga.
    • Habe meine Senf dazu auch liebe im anderen Thread gepostet, da die ganze Nummer für mich (erstmal) sowieso noch illusionäre Zukunftsmusik ist. Sollte das irgendwann wirklich ernst bzw. konkret werden, dann wird hier bestimmt noch genug drüber diskutiert.

      Aber was die Persönlichkeiten angeht, wird es immer einen oder auch mehrere "nächste" geben, auch wenn man es sich akt. nicht so vorstellen kann. Also DER/DIE Top-Leute des Teams, die/der auch lange da ist. Bei mir ging es damals (1985) noch mit QB D.Fouts los und danach kamen so viele, dass es hier fast den Thread sprengen würde die alle aufzuzählen.
    • Na, da ist diesmal glaube ich durchaus etwas mehr dran, weil die NFL bzw. die Owner wirklich bei den Chargers ihrer finanziellen Felle davon schwimmen sehen :hinterha:

      Und wenn man sich die letzten 10 Jahre so ansieht, sind so einige Dinge, die erst als vermeintlich verrückte Ideen diskutiert oder gemeldet wurden inzwischen längst Realität. Soll heißen, die langsame aber konsequente Aufstockung auf immer mehr Spiele in London (+Mexiko). Vor 10 Jahren hätten einem jedenfalls viele noch einen :stupid gezeigt, wenn es gehießen hätte, dass es jedes Jahr vier NFL-Spiele in London + noch ein weiteres in Mexiko gibt :madness

      Und vielleicht schreiben wir hier in weiteren 10 Jahren locker bzw. resigniert über eine Franchise in London sowie zusätzlich z.B. 3-4 weitere regelmäßige NFL-Games irgendwo auf der Welt (Mexiko,Deutschland, China usw.) :earl:
    • Hab mal das Thema entsprechend ausgelagert.
      Charles Woodson: "We used to always go back and forth about who was the real 24. Well, make no mistake, Brown, you were the real 24 and the original 24. We love you, we’re going to miss you."
    • Nicht das ich es mir nicht vorstellen könnte, aber alleine die Logistik macht für mich überhaupt keinen Sinn. Wobei die Chargers eh kaum Heimfans haben. Da wäre es wohl egal, ob das Publikum in London bunt gemischt ist
      „Das offizielle Bewerbungspapier für die WM, das Bid-Buch an die Fifa, umfasste 1212 Seiten. Ich kann Ihnen sagen: Ich habe keine einzige davon gelesen. Ich habe das nur getragen, das war schwer genug.“

      Franz Beckenbauer im „Sky“-Interview über die Bewerbung für die WM 2006. (dpa)
    • Ausbeener schrieb:

      Nicht das ich es mir nicht vorstellen könnte, aber alleine die Logistik macht für mich überhaupt keinen Sinn. Wobei die Chargers eh kaum Heimfans haben. Da wäre es wohl egal, ob das Publikum in London bunt gemischt ist

      Das ist für mich auch das Problem. Aber zusammen mit dem Gerücht, dass 18 Spieltage kommen sollen, ist das gar nicht so unwahrscheinlich.

      Ich halte davon eigentlich nichts. Die Teams sollten in den USA bzw. auf dem amerikanischen Kontinent bleiben.
    • Du deutest es ja schon richtig an.

      Das nächste Labour-Agreement, sofern es dann hoffentlich ohne größeren Streß zustande kommt, dürfte ein wesentlicher Faktor sein. Die Spieler wollen (und werden wohl) noch mehr vom Einnahme-Kuchen abhaben wollen. Da aber die Owner/NFL im Prinzip wohl, wie immer, selber wenig von ihrem Stück abgeben werden/wollen, muss also einfach der Kuchen insgesamt einfach (noch) größer werden :hinterha:

      Dazu bieten sich neben dem 18. Spieltag (der mE ganz sicher kommen wird) eigentlich fast nur noch solche Nummern wie die hier diskutierte an. Es war ja auch schonmal, damals mit/bei den Jaguars, die 4 und 4 Variante mal angedacht. Also vier Heimspiele (irgendwo) in den USA und eben vier in London. Würde bei guter Planung viele Logistikprobleme reduzieren, auch wenns irgendwie gurkig wäre.
    • Spielt die Entfernung ttatsächlich so eine große Rolle? Von New York nach Los Angeles dürften es knapp 3000 Meilen sein, New York London ca 3500 würde ich jetzt schätzen/meinen. Das kann doch nicht viel mehr als eine Flugstunde sein.
      Klar, das Jetlack (schreibt man das so?) wird größer sein als bei Reisen innerhalb der USA, aber die Spieler werden sich ja durchaus auch im Flugzeug erholen können, nehme ich an.
    • Ich hab jetzt einfach zwei große US Städte genannt, ohne mir Gedanken darüber zu machen, wie oft es vorkommt, dass die Teams aus den Städten tatsächlich gegeneinander spielen. Nur das es vorkommen kann, zeigt doch, dass die Entfernung zu vernachlässigen ist, weil es eben ähnliche Dimensionen innerhalb der USA auch geben kann und da niemand sagt, "das ist mir für mein Team zu weit, da brauchen wir erstmal frei".

      Was sich natürlich nur schwer entkräften lässt, ist die Vermutung, dass die Londonspiele zu Pilgerfahrten vieler europäischer NFL-Fans würden, ähnlich den jetzigen Londonspielen.
    • Edgar schrieb:

      Von New York nach Los Angeles dürften es knapp 3000 Meilen sein, New York London ca 3500 würde ich jetzt schätzen/meinen. Das kann doch nicht viel mehr als eine Flugstunde sein.
      Ja schon, aber was ist z. B. mit London – Los Angeles?

      Ich bin nicht so massiv gegen eine Osterweiterung der NFL wie die meisten hier. Meinetwegen muss es nicht sein, aber wenn die Liga den Schritt tun will, dann würde ich ihn mir gleich richtig konsequent wünschen, nämlich in Form einer kompletten europäischen Division.
    • Silversurger schrieb:

      Edgar schrieb:

      Von New York nach Los Angeles dürften es knapp 3000 Meilen sein, New York London ca 3500 würde ich jetzt schätzen/meinen. Das kann doch nicht viel mehr als eine Flugstunde sein.
      Ja schon, aber was ist z. B. mit London – Los Angeles?
      Ja... Da hast du mich... Macht Sinn. Andersrum fliegen vielleicht? :D



      Den Gedanken an eine komplett europäische Division hatte ich auch. Und da wäre ein erstes außeramerikanisches Franchise doch ein Schritt in die Richtung

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Edgar ()

    • Hier noch der ausführliche Bericht von The Athletic: theathletic.com/1347540/2019/1…sed-as-a-possible-option/

      Es sind eigentlich alle Punkte darin aufgeführt warum das keine so gute Idee ist und wo die großen Hürden liegen.
      Charles Woodson: "We used to always go back and forth about who was the real 24. Well, make no mistake, Brown, you were the real 24 and the original 24. We love you, we’re going to miss you."
    • GilbertBrown schrieb:

      Ich bin da ganz bei Hooters. Ich brauche keine London Games und am allerwenigsten brauche ich eine Franchise in London. Wenn die NFL meint das trotzdem machen zu muessen um auch noch die letzte Kuh zu melken, dann soll sie wenigstens so konsequent sein und sich in IFL umbenennen.
      Die gabs aber schon Mal ;)

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    • MrOrange schrieb:

      Jetzt fehlt eigentlich nur noch die Ankündigung "NFL considering game in Germany", dann sind wir wieder durch mit dem Post-London-Game-Rumors
      Wir waren in London bei der "offiziellen Rams Party" im Barrowboy und Banker und da war auch COO Kevin Demoff.
      Er wurde interviewt und hat sowas gesagt wie "Die London games sind super bla bla es kommen viele Interessierte vor allem aus" und dann hat er Länder aufgezählt, allen vorran Deutschland. Und dann haben auch viele gejubelt. Also waren auch viele weitere Deutsche da. Ich denke schon das die NFL die vielen Fans aus Deutschland hört und sieht. Da wird in Zukunft was kommen.