Bon-Pflicht in Deutschland

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    • Ich finde den Gedanken hinter dieser Bon-Aktion gut. Wenn man sich so überlegt, wieviel Geld dem Fiskus durch asoziale Steuerhinterzieher entgeht, kann man gar nicht genug Kontrollmechanismen aufbauen. Ich weiß nicht, ob Bäcker da jetzt so verdächtig sind, dass man sie jetzt ins Visier nimmt, aber 2 von den drei Handwerkern, die wir zuletzt zu Arbeiten an der Wohnung engagiert hatten, wollten gerne ohne Rechnung arbeiten. Da sind schon viele Kriminelle unterwegs.
    • Ausbeener schrieb:

      GilbertBrown schrieb:

      Ausbeener schrieb:

      Ich frage mich da schon die ganze Zeit, ob da bargeldlose Kassen helfen würden. Im Supermarkt jetzt speziell. Ich krieg immer die Krise, wenn die ganzen Cents rausgezählt werden. Aber wahrscheinlich würde dann die Kasse mit Kartenzahlung geflutet werden
      Als ich noch ich Deutschland lebte, hatte ich persoenlich meine 5 bis 10 Produkte vorher zusammen gerechnet und hatte das Geld immer passend an der Kasse parat. Ging wesentlich schneller als jede Kartenzahlung oder Kleingeldkruschlerei. Jetzt in den USA bin ich da leider etwas ueberfordert, weil auf den Preis noch die Steuer draufkommt, aber augenscheinlich nicht auf jedes Produkt diesselbe. Macht es nicht einfacher.
      Ok das wusste ich gar nicht.
      Wenn wir unsere Wocheneinkäufe machen, zahlen wir immer mit Karte, hatte ich ja schon oben erwähnt. Aber es gibt genug Menschen, und nicht nur Ältere, die da ewig im Kleingeld rumsuchen. Bei den Rentnern stört eher, das sie wochenends einkaufen. Sollte ich mal Rentner sein , wird mir das nicht passieren
      Vergiss es, all die Dinge, über die ich mich bei meinem Vater amüsiert habe und es nie nie nie so machen wollte, lächeln mich heute an. Dieses Kleingeldgesuche ist nervig, aber die Motorik lässt rapide nach, das 20 Centstück vom 50er zu unterscheiden ist auch nicht so einfach, eine Gleitsichtbrille könnte da sicher helfen...., es gibt doch sicher hier Programmierer, wie wäre es mit einer App für Hilfe im Alltag.
    • Erzwolf schrieb:

      Ich finde den Gedanken hinter dieser Bon-Aktion gut. Wenn man sich so überlegt, wieviel Geld dem Fiskus durch asoziale Steuerhinterzieher entgeht, kann man gar nicht genug Kontrollmechanismen aufbauen. Ich weiß nicht, ob Bäcker da jetzt so verdächtig sind, dass man sie jetzt ins Visier nimmt, aber 2 von den drei Handwerkern, die wir zuletzt zu Arbeiten an der Wohnung engagiert hatten, wollten gerne ohne Rechnung arbeiten. Da sind schon viele Kriminelle unterwegs.
      Das ist im Grunde Fliegenschiss, ähnlich dem sog. Sozialschmarotzer. Die richtig fetten Steueroptimierungsmodelle, z. B. Cum Ex, Double Dish Irish Sandwich oder so ähnlich, die kosten den Staat, nicht das Arbeitszimmer vom Lehrer, das lt. FA gar keins ist. Der Aufwand das alles zu ermitteln wäre viel zu hoch.
    • Ausbeener schrieb:

      GilbertBrown schrieb:

      Ausbeener schrieb:

      Ich frage mich da schon die ganze Zeit, ob da bargeldlose Kassen helfen würden. Im Supermarkt jetzt speziell. Ich krieg immer die Krise, wenn die ganzen Cents rausgezählt werden. Aber wahrscheinlich würde dann die Kasse mit Kartenzahlung geflutet werden
      Als ich noch ich Deutschland lebte, hatte ich persoenlich meine 5 bis 10 Produkte vorher zusammen gerechnet und hatte das Geld immer passend an der Kasse parat. Ging wesentlich schneller als jede Kartenzahlung oder Kleingeldkruschlerei. Jetzt in den USA bin ich da leider etwas ueberfordert, weil auf den Preis noch die Steuer draufkommt, aber augenscheinlich nicht auf jedes Produkt diesselbe. Macht es nicht einfacher.
      Bei den Rentnern stört eher, das sie wochenends einkaufen.
      Mich stören eher die, die wochentags ab 16:30 Uhr einkaufen gehen...

      Ansonsten: entspannt Euch, ich rege mich gar nicht mehr auf, sondern zücke einfach mein Handy, daddle ein wenig oder checke den nfl-talk etc., bis ich dran bin - tolle Erfindung, dieses Smartphone :D

      Im Supermarkt zahle ich eigentlich nur noch mit Google Pay: Handy drauflegen/dranhalten, es vibriert, fertig. Wenn ich aber jetzt jedes Mal auf den Bon warten muss, fände ich das schon blöd, normalerweise bin ich aus dem Laden raus, bevor der überhaupt aus der Maschine rauskommt ;)
      Minnesota Vikings 'Bromance' in 2018:

      #19 WR Adam Thielen: 113 rec. / 1373 yards / 9 TDs
      #14 WR Stefon Diggs: _102 rec. / 1021 yards / 9 TDs
    • Doylebeule schrieb:

      GilbertBrown schrieb:

      Ausbeener schrieb:

      Ich frage mich da schon die ganze Zeit, ob da bargeldlose Kassen helfen würden. Im Supermarkt jetzt speziell. Ich krieg immer die Krise, wenn die ganzen Cents rausgezählt werden. Aber wahrscheinlich würde dann die Kasse mit Kartenzahlung geflutet werden
      Als ich noch ich Deutschland lebte, hatte ich persoenlich meine 5 bis 10 Produkte vorher zusammen gerechnet und hatte das Geld immer passend an der Kasse parat. Ging wesentlich schneller als jede Kartenzahlung oder Kleingeldkruschlerei. Jetzt in den USA bin ich da leider etwas ueberfordert, weil auf den Preis noch die Steuer draufkommt, aber augenscheinlich nicht auf jedes Produkt diesselbe. Macht es nicht einfacher.
      Falls du deine Mathefähigkeiten auf deine alten Tage noch verbessern willst:der @Johnny No89 hat hier neulich auf einen "Bildungspodcast" von 2 Damen auf Youtube verlinkt, bei dem ich schon nach 5min das Gefühl hatte, viel besser rechnen zu können!
      Die haben übrigens eine Backmischung auf den Markt gebracht, hat mir meine Frau vorgestern erzählt.

      Sie hatte dazu auch eine tolle Foltermethode. 15 min in einem geschlossenen Raum deren Videos schauen und jeder Mann wäre zu allem bereit. Wobei das sicher auch unter die Antifolter Konvention fallen würde .
    • Bilbo schrieb:

      Doylebeule schrieb:

      GilbertBrown schrieb:

      Ausbeener schrieb:

      Ich frage mich da schon die ganze Zeit, ob da bargeldlose Kassen helfen würden. Im Supermarkt jetzt speziell. Ich krieg immer die Krise, wenn die ganzen Cents rausgezählt werden. Aber wahrscheinlich würde dann die Kasse mit Kartenzahlung geflutet werden
      Als ich noch ich Deutschland lebte, hatte ich persoenlich meine 5 bis 10 Produkte vorher zusammen gerechnet und hatte das Geld immer passend an der Kasse parat. Ging wesentlich schneller als jede Kartenzahlung oder Kleingeldkruschlerei. Jetzt in den USA bin ich da leider etwas ueberfordert, weil auf den Preis noch die Steuer draufkommt, aber augenscheinlich nicht auf jedes Produkt diesselbe. Macht es nicht einfacher.
      Falls du deine Mathefähigkeiten auf deine alten Tage noch verbessern willst:der @Johnny No89 hat hier neulich auf einen "Bildungspodcast" von 2 Damen auf Youtube verlinkt, bei dem ich schon nach 5min das Gefühl hatte, viel besser rechnen zu können!
      Die haben übrigens eine Backmischung auf den Markt gebracht, hat mir meine Frau vorgestern erzählt.
      Hab' ich euch! :jeck:
      Minnesota Vikings 'Bromance' in 2018:

      #19 WR Adam Thielen: 113 rec. / 1373 yards / 9 TDs
      #14 WR Stefon Diggs: _102 rec. / 1021 yards / 9 TDs
    • Ausbeener schrieb:

      Aber es gibt genug Menschen, und nicht nur Ältere, die da ewig im Kleingeld rumsuchen
      die älteren oder auch die die ihre Geldbörse gleich der Verkäuferin geben damit sie sich alles selbst raussucht,das sind auch die Menschen die auch bei der Kartenzahlung(Pineingabe)ewig brauchen würden.
      das würde ich jetzt nicht der Zahlungsmethode zuschreiben,sondern eher dem Menschen der dann wahrscheinlich bei allem was er macht etwas länger braucht ;)

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    • Defsoul schrieb:

      Disastermaster schrieb:

      Erzwolf schrieb:

      Wenn der Kunde nicht in die Puschen kommt, ist es völlig egal, ob er mit Karte oder bar bezahlt. Manche sind halt einfach furchtbar lahm, unabhängig von der Zahlmethode. Und Senioren nehme ich da aus, die haben eine Entschuldigung.
      Ganz besonders beliebt sind diejenigen die Samstag früh beim Bäcker der so voll ist, das ein Teil der Leute auf der Straße steht, seine Kinder hochhebt damit die jeden Euro und Cent einzeln über die Theke reichen.
      Musste sofort an diesen alten Gag eines amerikanisches Comedians denken, als ich diese Zeilen gelesen habe... Geht bei 8:40 ungefähr los.

      Die Erfahrungen in Deutschen Supermärkten müssen für US-Amerikaner fast schon traumatisch sein. Ähnliches habe ich auch schon in mehreren Büchern von in Deutschland lebenden US-Amerikanern gelesen. Offenbar wird der Mechanismus "Ware auflegen - Ware in den Einkaufwagen räumen - bezahlen" als ungeheuer stressig empfunden, wohingegen es dem durchschnittlichen Deutschen - wie auch die hiesigen Kommentare belegen - noch längst nicht schnell genug geht.
    • Buffalo schrieb:

      Takeshi schrieb:

      illwill schrieb:

      Badger schrieb:

      @Cold as Ice

      Seh das zum ersten mal. Weiss nicht als ich das letzte mal vor ca 2 Jahren in Kroatien war, dieses Anmerkung schon gegeben hat.
      Was genau wollen Sie damit bezwecken?
      Das soll bezwecken, dass es eine Nachweis für den Verkauf gibt und der Staat seine Mehrwertsteuer kriegt.kein Beleg = keine Mehrwertsteuer
      Ist in Griechenland z.B. auch so.
      Die logische Konsequenz wäre, dass für eine Steuerprüfung des Bäcker zu jedem Kunden nach Hause geht, um die Belege für jedes Brötchen einzeln zu kontrollieren. Das wird aber aus verständlichen Gründen nicht passieren.Da macht doch eine digitale Aufzeichnung jeder Transaktion innerhalb des Kassensystems mehr Sinn. Am besten abgesichert mit einer Verschlüsselung, um Manipulationen zu unterbinden. Und am Ende des Jahres kommt der Steuerprüfer mit einem USB-Stick, nimmt die Info mit und gleicht das gegen die gezahlte Steuer ab.

      Und warscheinlich gibt es das genau so schon in jeder modernen Kasse. Von daher verstehe ich die Bonpflicht nicht.
      Ohne Bon kann man auch an der Kasse vorbei Umsätze generieren, ganz ohne speichern und manipulieren ;)
      Und das geht auch genauso mit der Bonpflicht. Der Kunde weiß auch bisher schon, dass wenn der Kassierer nichts oder 1 Cent in die Kasse eintippt (Damit die Schublade aufgeht), dass dann möglicherweise was nicht stimmt und kann dann für sich entscheiden, wie er damit umgeht. Dazu braucht es keine Nichtherausgabe eines Pflichtbons.
    • DWDawson schrieb:

      Buffalo schrieb:

      Takeshi schrieb:

      illwill schrieb:

      Badger schrieb:

      @Cold as Ice

      Seh das zum ersten mal. Weiss nicht als ich das letzte mal vor ca 2 Jahren in Kroatien war, dieses Anmerkung schon gegeben hat.
      Was genau wollen Sie damit bezwecken?
      Das soll bezwecken, dass es eine Nachweis für den Verkauf gibt und der Staat seine Mehrwertsteuer kriegt.kein Beleg = keine MehrwertsteuerIst in Griechenland z.B. auch so.
      Die logische Konsequenz wäre, dass für eine Steuerprüfung des Bäcker zu jedem Kunden nach Hause geht, um die Belege für jedes Brötchen einzeln zu kontrollieren. Das wird aber aus verständlichen Gründen nicht passieren.Da macht doch eine digitale Aufzeichnung jeder Transaktion innerhalb des Kassensystems mehr Sinn. Am besten abgesichert mit einer Verschlüsselung, um Manipulationen zu unterbinden. Und am Ende des Jahres kommt der Steuerprüfer mit einem USB-Stick, nimmt die Info mit und gleicht das gegen die gezahlte Steuer ab.
      Und warscheinlich gibt es das genau so schon in jeder modernen Kasse. Von daher verstehe ich die Bonpflicht nicht.
      Ohne Bon kann man auch an der Kasse vorbei Umsätze generieren, ganz ohne speichern und manipulieren ;)
      Und das geht auch genauso mit der Bonpflicht. Der Kunde weiß auch bisher schon, dass wenn der Kassierer nichts oder 1 Cent in die Kasse eintippt (Damit die Schublade aufgeht), dass dann möglicherweise was nicht stimmt und kann dann für sich entscheiden, wie er damit umgeht. Dazu braucht es keine Nichtherausgabe eines Pflichtbons.
      Entweder reden wir aneinander vorbei oder ich verstehe dich nicht :madness Ohne Bon weiß der Kunde doch überhaupt nicht was (oder ob was) in die Kasse eingegeben wurde und muss er auch nicht, denn es gab ja keine Verpflichtung etwas einzugeben.
      KEIN WILLE TRIUMPHIERT
    • Buffalo schrieb:

      DWDawson schrieb:

      Buffalo schrieb:

      Takeshi schrieb:

      illwill schrieb:

      Badger schrieb:

      @Cold as Ice

      Seh das zum ersten mal. Weiss nicht als ich das letzte mal vor ca 2 Jahren in Kroatien war, dieses Anmerkung schon gegeben hat.
      Was genau wollen Sie damit bezwecken?
      Das soll bezwecken, dass es eine Nachweis für den Verkauf gibt und der Staat seine Mehrwertsteuer kriegt.kein Beleg = keine MehrwertsteuerIst in Griechenland z.B. auch so.
      Die logische Konsequenz wäre, dass für eine Steuerprüfung des Bäcker zu jedem Kunden nach Hause geht, um die Belege für jedes Brötchen einzeln zu kontrollieren. Das wird aber aus verständlichen Gründen nicht passieren.Da macht doch eine digitale Aufzeichnung jeder Transaktion innerhalb des Kassensystems mehr Sinn. Am besten abgesichert mit einer Verschlüsselung, um Manipulationen zu unterbinden. Und am Ende des Jahres kommt der Steuerprüfer mit einem USB-Stick, nimmt die Info mit und gleicht das gegen die gezahlte Steuer ab.Und warscheinlich gibt es das genau so schon in jeder modernen Kasse. Von daher verstehe ich die Bonpflicht nicht.
      Ohne Bon kann man auch an der Kasse vorbei Umsätze generieren, ganz ohne speichern und manipulieren ;)
      Und das geht auch genauso mit der Bonpflicht. Der Kunde weiß auch bisher schon, dass wenn der Kassierer nichts oder 1 Cent in die Kasse eintippt (Damit die Schublade aufgeht), dass dann möglicherweise was nicht stimmt und kann dann für sich entscheiden, wie er damit umgeht. Dazu braucht es keine Nichtherausgabe eines Pflichtbons.
      Entweder reden wir aneinander vorbei oder ich verstehe dich nicht :madness Ohne Bon weiß der Kunde doch überhaupt nicht was (oder ob was) in die Kasse eingegeben wurde und muss er auch nicht, denn es gab ja keine Verpflichtung etwas einzugeben.
      Das Gefühl des Missverstehens habe ich auch.

      Also in den allermeisten Läden mit Registrierkasse, die ich kenne, hat die Kasse auch ein zum Kunden gerichtetes Display, in dem man auch als Kunde die eingegebenen Beträge und/oder den Endbetrag sehen kann. Und das oft riesengroß. Da sehe ich genau, was eingegeben wird.

      Das sieht zwar z.B. in Restaurants und Gaststätten anders aus, aber da bekomme ich wenn ich zahlen möchte in der Regel auch heute bereits unfaufgefordert einen Bon, sofern es sich nicht nur um einen Kaffee handelte.

      Das ist jetzt rein informativ gefragt, gibt es hier relevante Unterschiede zwischen Stadt/Land oder gehe ich einfach in andere Läden?
    • DWDawson schrieb:

      Das sieht zwar z.B. in Restaurants und Gaststätten anders aus, aber da bekomme ich wenn ich zahlen möchte in der Regel auch heute bereits unfaufgefordert einen Bon, sofern es sich nicht nur um einen Kaffee handelte.

      Das ist jetzt rein informativ gefragt, gibt es hier relevante Unterschiede zwischen Stadt/Land oder gehe ich einfach in andere Läden?
      Ich kenne es in größeren Restaurants, besonders in Ketten, so wie von dir beschrieben. In kleinen, inhaber- und familiengeführten Restaurants ist ein professioneller Bon meiner Erfahrung nach eher unüblich, da tut es ein handgeschriebener Zettel, aus dem lediglich die durchgeführte Addition hervorgeht.
    • Silversurger schrieb:

      DWDawson schrieb:

      Das sieht zwar z.B. in Restaurants und Gaststätten anders aus, aber da bekomme ich wenn ich zahlen möchte in der Regel auch heute bereits unfaufgefordert einen Bon, sofern es sich nicht nur um einen Kaffee handelte.

      Das ist jetzt rein informativ gefragt, gibt es hier relevante Unterschiede zwischen Stadt/Land oder gehe ich einfach in andere Läden?
      In kleinen, inhaber- und familiengeführten Restaurants ist ein professioneller Bon meiner Erfahrung nach eher unüblich, da tut es ein handgeschriebener Zettel, aus dem lediglich die durchgeführte Addition hervorgeht.
      Ich kenne es auch bei solchen Läden eigentlich anders. Völlig egal, ob es ein Sternerestaurant, ein einfacher Grieche, oder ein deutsches Bistro ist. Und gar einen handgeschriebenen Zettel zur Addition von Speisen und Getränken habe ich länger nicht mehr in der Hand gehabt, als einen Scheck. Was natürlich nicht heißt, dass die alle ehrlich sind. Gibt ja genug andere Tricks.
    • DWDawson schrieb:

      Buffalo schrieb:

      DWDawson schrieb:

      Buffalo schrieb:

      Takeshi schrieb:

      illwill schrieb:

      Badger schrieb:

      @Cold as Ice

      Seh das zum ersten mal. Weiss nicht als ich das letzte mal vor ca 2 Jahren in Kroatien war, dieses Anmerkung schon gegeben hat.
      Was genau wollen Sie damit bezwecken?
      Das soll bezwecken, dass es eine Nachweis für den Verkauf gibt und der Staat seine Mehrwertsteuer kriegt.kein Beleg = keine MehrwertsteuerIst in Griechenland z.B. auch so.
      Die logische Konsequenz wäre, dass für eine Steuerprüfung des Bäcker zu jedem Kunden nach Hause geht, um die Belege für jedes Brötchen einzeln zu kontrollieren. Das wird aber aus verständlichen Gründen nicht passieren.Da macht doch eine digitale Aufzeichnung jeder Transaktion innerhalb des Kassensystems mehr Sinn. Am besten abgesichert mit einer Verschlüsselung, um Manipulationen zu unterbinden. Und am Ende des Jahres kommt der Steuerprüfer mit einem USB-Stick, nimmt die Info mit und gleicht das gegen die gezahlte Steuer ab.Und warscheinlich gibt es das genau so schon in jeder modernen Kasse. Von daher verstehe ich die Bonpflicht nicht.
      Ohne Bon kann man auch an der Kasse vorbei Umsätze generieren, ganz ohne speichern und manipulieren ;)
      Und das geht auch genauso mit der Bonpflicht. Der Kunde weiß auch bisher schon, dass wenn der Kassierer nichts oder 1 Cent in die Kasse eintippt (Damit die Schublade aufgeht), dass dann möglicherweise was nicht stimmt und kann dann für sich entscheiden, wie er damit umgeht. Dazu braucht es keine Nichtherausgabe eines Pflichtbons.
      Entweder reden wir aneinander vorbei oder ich verstehe dich nicht :madness Ohne Bon weiß der Kunde doch überhaupt nicht was (oder ob was) in die Kasse eingegeben wurde und muss er auch nicht, denn es gab ja keine Verpflichtung etwas einzugeben.
      Das Gefühl des Missverstehens habe ich auch.
      Also in den allermeisten Läden mit Registrierkasse, die ich kenne, hat die Kasse auch ein zum Kunden gerichtetes Display, in dem man auch als Kunde die eingegebenen Beträge und/oder den Endbetrag sehen kann. Und das oft riesengroß. Da sehe ich genau, was eingegeben wird.

      Das sieht zwar z.B. in Restaurants und Gaststätten anders aus, aber da bekomme ich wenn ich zahlen möchte in der Regel auch heute bereits unfaufgefordert einen Bon, sofern es sich nicht nur um einen Kaffee handelte.

      Das ist jetzt rein informativ gefragt, gibt es hier relevante Unterschiede zwischen Stadt/Land oder gehe ich einfach in andere Läden?
      Deine Frage hat @Silversurger schon passend beantwortet.
      Bzgl. der Bon Pflicht geht es ja nicht darum was der Kunde sieht oder denkt, es geht darum das mit den heutigen Kassensystemen der Buchungsvorgang durch Ausgabe des Bons Final abgeschlossen und gespeichert wird. Wenn ich jetzt was für 10 EUR gekauft habe sollte ich auch einen Bon mit 10 EUR drauf bekommen. Klar kann mir der Verkäufer auch einen geben wo nur 0,01 EUR draufstehen, das wird er aber eher nicht tun weil er damit rechnen muss das der Kunde in irgendeiner Weise (nicht positiv) reagiert.
      Jetzt ist es so das der Verkäufer zwar für den Kunden sichtbar 10 EUR in die Kasse eingeben kann, ohne Bon Pflicht kann er allerdings das Geld kassieren und den Vorgang eben nicht abschliessen sondern beispielsweise als Fehleingabe korrigieren und nur 1 EUR eingeben ohne das der Vorgang speichertechnisch spuren in der Kasse hinterlässt.
      KEIN WILLE TRIUMPHIERT
    • Buffalo schrieb:

      Bzgl. der Bon Pflicht geht es ja nicht darum was der Kunde sieht oder denkt, es geht darum das mit den heutigen Kassensystemen der Buchungsvorgang durch Ausgabe des Bons Final abgeschlossen und gespeichert wird. Wenn ich jetzt was für 10 EUR gekauft habe sollte ich auch einen Bon mit 10 EUR drauf bekommen. Klar kann mir der Verkäufer auch einen geben wo nur 0,01 EUR draufstehen, das wird er aber eher nicht tun weil er damit rechnen muss das der Kunde in irgendeiner Weise (nicht positiv) reagiert.
      Jetzt ist es so das der Verkäufer zwar für den Kunden sichtbar 10 EUR in die Kasse eingeben kann, ohne Bon Pflicht kann er allerdings das Geld kassieren und den Vorgang eben nicht abschliessen sondern beispielsweise als Fehleingabe korrigieren und nur 1 EUR eingeben ohne das der Vorgang speichertechnisch spuren in der Kasse hinterlässt.
      Aber muss das auf Papier gedruckt werden? Kann es da nicht ein Display geben und der Kunde quittiert den Betrag?

      Ich denke es finden alle gut dass man hier Steuerhinterziehung erschweren will und das ist gut. Die Frage ist doch ob das 2020 zwingend durch einen direkt im Müll verschwindenden Bon passieren muss oder ob es nicht eine etwas bessere Alternative geben kann.
      Players change, coaches change, cities change - but loyALty will always stay with the Raiders.
    • Bilbo schrieb:

      trosty schrieb:

      Bilbo schrieb:

      Gibt es ja auch. Du kannst dir deinen Bon ja auch per Mail schicken lassen. Das ist aber für einen Bäcker jetzt auch nicht so einfach umsetzbar wenn du da ein Brot kaufst.
      Aber ein papierloser Bon per NFC oder sowas? In dem Bereich ist Deutschland zwar auch noch weit hinterher - aber das wäre doch auch eine Chance für die Umrüstung zum elektronischen Bezahlen mit entsprechendem "Bon" :paelzer: .
      Genau bargeldlos beim Bäcker bezahlen.


      Ich muss sagen hier im Umland machen das echt mittlerweile fast alle Bäcker seit knapp einem Jahr. Da hat sich echt was getan.
      Aber als wir neulich in Bayern im Urlaub waren. Katastrophe.
      In Deutschland gehen Die Toten Hosen als »Punk«, heute-show als »Humor« und Homöopathie als »Medizin« durch.
      Tobias. B.
    • trosty schrieb:

      Buffalo schrieb:

      Bzgl. der Bon Pflicht geht es ja nicht darum was der Kunde sieht oder denkt, es geht darum das mit den heutigen Kassensystemen der Buchungsvorgang durch Ausgabe des Bons Final abgeschlossen und gespeichert wird. Wenn ich jetzt was für 10 EUR gekauft habe sollte ich auch einen Bon mit 10 EUR drauf bekommen. Klar kann mir der Verkäufer auch einen geben wo nur 0,01 EUR draufstehen, das wird er aber eher nicht tun weil er damit rechnen muss das der Kunde in irgendeiner Weise (nicht positiv) reagiert.
      Jetzt ist es so das der Verkäufer zwar für den Kunden sichtbar 10 EUR in die Kasse eingeben kann, ohne Bon Pflicht kann er allerdings das Geld kassieren und den Vorgang eben nicht abschliessen sondern beispielsweise als Fehleingabe korrigieren und nur 1 EUR eingeben ohne das der Vorgang speichertechnisch spuren in der Kasse hinterlässt.
      Aber muss das auf Papier gedruckt werden? Kann es da nicht ein Display geben und der Kunde quittiert den Betrag?
      Ich denke es finden alle gut dass man hier Steuerhinterziehung erschweren will und das ist gut. Die Frage ist doch ob das 2020 zwingend durch einen direkt im Müll verschwindenden Bon passieren muss oder ob es nicht eine etwas bessere Alternative geben kann.
      Da gebe ich dir völlig recht, ob die Kassensystem Hersteller schon soweit sind weiß ich allerdings nicht. Aber selbst wenn heißt das noch lange nicht das der Gesetzgeber dem so ohne weiteres zustimmt, bei den Online Kontoauszügen hat das auch Jahre gedauert, da ist man der Zeit zum Teil wirklich extrem hinterher, wobei es auch da natürlich immer um die Manipulierbarkeit solcher Unterlagen geht und da auch die Banken eine Rolle gespielt haben.
      KEIN WILLE TRIUMPHIERT
    • Ich arbeite im Einzelhandel und dort gibt es Stammkundschaft die seit über 10 Jahren regelmäßig einkauft. Die wollen keinen Bon haben, wird sicher lustig den Bon aufzwingen. Was ist eigentlich, wenn ein Kunde den Bon auf jeden Fall ablehnt (aus welchem Grund auch immer). Darf ich dann die Polizei anrufen? Muss ich den Kunden bis zum Ausgang begleiten um sicherzugehen, dass der Bon nicht vorher entsorgt wird? Und vor allem: Was geschieht im Fall von technischen Problemen? So ein Drucker kann auch kaputt gehen, muss in dem Fall der Betrieb schließen bis ein neuer Drucker geliefert wurde? Oder wenn etwas banaleres wie ein Stromausfall vorkommt? WIrd es ab dem 1.1. Falschparker-Aufschreiber geben die am Tag 50 Geschäfte abklappern, für Cent-Beträge zu kaufen, nur um sicher zu gehen, dass es überall einen Bon gibt? :cards

      Das ist einfach absurde Bürokratie. Aber natürlich ein viel leichteres Ziel als Cum-Ex, Black Rock und was noch alles. Da lässt man dann lieber die Finger von (könnte ja ein Verantwortlicher betroffen sein...)
    • Buffalo schrieb:

      DWDawson schrieb:

      Buffalo schrieb:

      DWDawson schrieb:

      Buffalo schrieb:

      Takeshi schrieb:

      illwill schrieb:

      Badger schrieb:

      @Cold as Ice

      Seh das zum ersten mal. Weiss nicht als ich das letzte mal vor ca 2 Jahren in Kroatien war, dieses Anmerkung schon gegeben hat.
      Was genau wollen Sie damit bezwecken?
      Das soll bezwecken, dass es eine Nachweis für den Verkauf gibt und der Staat seine Mehrwertsteuer kriegt.kein Beleg = keine MehrwertsteuerIst in Griechenland z.B. auch so.
      Die logische Konsequenz wäre, dass für eine Steuerprüfung des Bäcker zu jedem Kunden nach Hause geht, um die Belege für jedes Brötchen einzeln zu kontrollieren. Das wird aber aus verständlichen Gründen nicht passieren.Da macht doch eine digitale Aufzeichnung jeder Transaktion innerhalb des Kassensystems mehr Sinn. Am besten abgesichert mit einer Verschlüsselung, um Manipulationen zu unterbinden. Und am Ende des Jahres kommt der Steuerprüfer mit einem USB-Stick, nimmt die Info mit und gleicht das gegen die gezahlte Steuer ab.Und warscheinlich gibt es das genau so schon in jeder modernen Kasse. Von daher verstehe ich die Bonpflicht nicht.
      Ohne Bon kann man auch an der Kasse vorbei Umsätze generieren, ganz ohne speichern und manipulieren ;)
      Und das geht auch genauso mit der Bonpflicht. Der Kunde weiß auch bisher schon, dass wenn der Kassierer nichts oder 1 Cent in die Kasse eintippt (Damit die Schublade aufgeht), dass dann möglicherweise was nicht stimmt und kann dann für sich entscheiden, wie er damit umgeht. Dazu braucht es keine Nichtherausgabe eines Pflichtbons.
      Entweder reden wir aneinander vorbei oder ich verstehe dich nicht :madness Ohne Bon weiß der Kunde doch überhaupt nicht was (oder ob was) in die Kasse eingegeben wurde und muss er auch nicht, denn es gab ja keine Verpflichtung etwas einzugeben.
      Das Gefühl des Missverstehens habe ich auch.Also in den allermeisten Läden mit Registrierkasse, die ich kenne, hat die Kasse auch ein zum Kunden gerichtetes Display, in dem man auch als Kunde die eingegebenen Beträge und/oder den Endbetrag sehen kann. Und das oft riesengroß. Da sehe ich genau, was eingegeben wird.

      Das sieht zwar z.B. in Restaurants und Gaststätten anders aus, aber da bekomme ich wenn ich zahlen möchte in der Regel auch heute bereits unfaufgefordert einen Bon, sofern es sich nicht nur um einen Kaffee handelte.

      Das ist jetzt rein informativ gefragt, gibt es hier relevante Unterschiede zwischen Stadt/Land oder gehe ich einfach in andere Läden?
      Jetzt ist es so das der Verkäufer zwar für den Kunden sichtbar 10 EUR in die Kasse eingeben kann, ohne Bon Pflicht kann er allerdings das Geld kassieren und den Vorgang eben nicht abschliessen sondern beispielsweise als Fehleingabe korrigieren und nur 1 EUR eingeben ohne das der Vorgang speichertechnisch spuren in der Kasse hinterlässt.
      Dann sieht es eben der nächste Kunde. Vielleicht unterschätze ich auch einfach nur die Bereitschaft der Kunden, sich darum wirklich zu kümmern bzw. die Angst einiger Läden, vor eben dieser Bereitschaft, dass eine Bonpflicht hier in irgendeinem relevanten Ausmaß etwas ändern würde.
    • Buffalo schrieb:

      DWDawson schrieb:

      Buffalo schrieb:

      Takeshi schrieb:

      illwill schrieb:

      Badger schrieb:

      @Cold as Ice

      Seh das zum ersten mal. Weiss nicht als ich das letzte mal vor ca 2 Jahren in Kroatien war, dieses Anmerkung schon gegeben hat.
      Was genau wollen Sie damit bezwecken?
      Das soll bezwecken, dass es eine Nachweis für den Verkauf gibt und der Staat seine Mehrwertsteuer kriegt.kein Beleg = keine MehrwertsteuerIst in Griechenland z.B. auch so.
      Die logische Konsequenz wäre, dass für eine Steuerprüfung des Bäcker zu jedem Kunden nach Hause geht, um die Belege für jedes Brötchen einzeln zu kontrollieren. Das wird aber aus verständlichen Gründen nicht passieren.Da macht doch eine digitale Aufzeichnung jeder Transaktion innerhalb des Kassensystems mehr Sinn. Am besten abgesichert mit einer Verschlüsselung, um Manipulationen zu unterbinden. Und am Ende des Jahres kommt der Steuerprüfer mit einem USB-Stick, nimmt die Info mit und gleicht das gegen die gezahlte Steuer ab.Und warscheinlich gibt es das genau so schon in jeder modernen Kasse. Von daher verstehe ich die Bonpflicht nicht.
      Ohne Bon kann man auch an der Kasse vorbei Umsätze generieren, ganz ohne speichern und manipulieren ;)
      Und das geht auch genauso mit der Bonpflicht. Der Kunde weiß auch bisher schon, dass wenn der Kassierer nichts oder 1 Cent in die Kasse eintippt (Damit die Schublade aufgeht), dass dann möglicherweise was nicht stimmt und kann dann für sich entscheiden, wie er damit umgeht. Dazu braucht es keine Nichtherausgabe eines Pflichtbons.
      Entweder reden wir aneinander vorbei oder ich verstehe dich nicht :madness Ohne Bon weiß der Kunde doch überhaupt nicht was (oder ob was) in die Kasse eingegeben wurde und muss er auch nicht, denn es gab ja keine Verpflichtung etwas einzugeben.
      Du gehst davon aus, dass der Kunde sich den Bon anschaut. Das macht aber kaum jemand. Das Ding wird in der überwiegenden Zahl der Fälle ohne Ansehen zusammengeknüllt und irgendwo hingeschmissen, im güstigsten Fall in den Mülleimer. Will nicht wissen, wie viele Bons Mitarbeiter im Einzelhandel aus Einkaufswagen oder vom Boden aufsammeln müssen.

      Aufgehoben wird das Ding nur, wenn etwas ab einem gewissen Wert gekauft wird, man sich die Möglichkeit eines Umtauschs bewahren will oder das Geld später von jemandem wiederbekommt.
    • Die Kontrollfunktion hat man m. E. dadurch, dass der Unternehmer nicht weiß, welcher Kunde den Bon achtlos wegwirft und welcher ihn mitnimmt, ggf. sogar als verdeckter Kontrolleur. Ich führe beispielsweise ein Haushaltsbuch, nehme daher jeden Bon mit, den ich kriegen kann. Bäckereieinkäufe sind für meine "Buchhaltung" eine typische Fehlerquelle, weil ich die Bons nur alle 1-3 Wochen erfasse - da kann schon mal was vergessen werden, das nicht dokumentiert ist.

      @trosty hat natürlich insofern Recht, dass Belege in Papierform technologisch nicht sonderlich fortschrittlich sind. Andererseits dürfte das "Papierproblem" auch etwas übertrieben dargestellt sein. Der Vorteil ist immerhin die leichte Nachweisbarkeit.

      Generell ist in manchen Bereichen, in denen Belege unüblich sind (z. B. Bäcker, Metzger, Gastronomie) das Missbrauchsrisiko relativ hoch, ähnlich wie bei der Schwarzarbeit im lohnintensiven Bereich (z. B. Bau/Handwerk/Flugzeugabfertigung). Im Einzelfall geht es um geringe Beträge, aber es läppert sich. Zudem ist es eindeutig illegal, wohingegen Konstruktionen wie "cum ex" und "double Irish with a dutch sandwich" eher im rechtlichen Graubereich (mit dem Risiko, dass die Gerichte es später als illegal einstufen) liegen.

      Richtig teuer für den Staat sind übrigens Umsatzsteuerkarusselle.
    • Chief schrieb:


      @trosty hat natürlich insofern Recht, dass Belege in Papierform technologisch nicht sonderlich fortschrittlich sind. Andererseits dürfte das "Papierproblem" auch etwas übertrieben dargestellt sein. Der Vorteil ist immerhin die leichte Nachweisbarkeit.
      Ob das wirklich so wenig zusätzliches Papier, auch noch nicht recyclebares Papier, ist? :paelzer:

      Chief schrieb:


      Zudem ist es eindeutig illegal...
      Das ist Ladendiebstahl auch. Und da wird vom Staat bei Weitem nicht so ein Aufwand für sich auf Milliarden läppernde Kleinbeträge betrieben. Sofern überhaupt einer betrieben wird.


      Chief schrieb:


      wohingegen Konstruktionen wie "cum ex" und "double Irish with a dutch sandwich" eher im rechtlichen Graubereich (mit dem Risiko, dass die Gerichte es später als illegal einstufen) liegen.
      Auch auf die Gefahr hin erneut offtopic zu werden...aber war denn das "double irish with a dutch sandwich" rechtlich im Graubereich? Selbst heute noch haben doch Firmen, die das schon länger nutzen, dafür einen Bestandsschutz. Soweit ich weiß war es eine absolut legale Lücke, die man mittlerweile geschlossen hat.
      Beim berühmten Fall Apple war es 1. nicht nur das "klassische" Produkt sondern mit weiteren Verknüpfungen versehen und 2. sind sie soweit ich weiß trotzdem noch nicht von einer judikativen Instanz verurteilt worden.
    • Silversurger schrieb:

      DWDawson schrieb:

      Das ist Ladendiebstahl auch. Und da wird vom Staat bei Weitem nicht so ein Aufwand für sich auf Milliarden läppernde Kleinbeträge betrieben. Sofern überhaupt einer betrieben wird.
      Das hinkt aber ein bisschen. Bei Steuerhinterziehung bestiehlt man den Staat, bei Ladendiebstahl, nun ja; den Laden.
      Wenn man's genau nimmt, stiehlt der Dieb aber auch die mögliche MwSt, da man ja davon ausgeht, dass die gestohlene Ware irgendwann verkauft wird ;)
    • Fletcher Cox schrieb:

      Silversurger schrieb:

      DWDawson schrieb:

      Das ist Ladendiebstahl auch. Und da wird vom Staat bei Weitem nicht so ein Aufwand für sich auf Milliarden läppernde Kleinbeträge betrieben. Sofern überhaupt einer betrieben wird.
      Das hinkt aber ein bisschen. Bei Steuerhinterziehung bestiehlt man den Staat, bei Ladendiebstahl, nun ja; den Laden.
      Wenn man's genau nimmt, stiehlt der Dieb aber auch die mögliche MwSt, da man ja davon ausgeht, dass die gestohlene Ware irgendwann verkauft wird ;)
      Wenn man's ganz genau nimmt, geht diese Logik nur auf, wenn ein potenzieller Käufer wegen des Ladendiebstahls leer ausgeht und auch nichts anderes stattdessen kauft.
    • Silversurger schrieb:

      DWDawson schrieb:

      Das ist Ladendiebstahl auch. Und da wird vom Staat bei Weitem nicht so ein Aufwand für sich auf Milliarden läppernde Kleinbeträge betrieben. Sofern überhaupt einer betrieben wird.
      Das hinkt aber ein bisschen. Bei Steuerhinterziehung bestiehlt man den Staat, bei Ladendiebstahl, nun ja; den Laden.
      Ja eben. Der Staat verbietet es dem Laden größtenteils selbst exekutiv tätig zu werden und nimmt sich gleichzeitig das Recht heraus, sich selbst bei vergleichbarem Schaden besser und mit mehr Aufwand zu schützen. Berechtigt das für dich wirklich keine Kritik?