New York Jets Offseason 2020

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    • AlsterBayPacker schrieb:

      Da ich in der gerade hier laufenden Mock Draft für die Jets dabei bin, bin ich mal so frei hier mitzudiskutieren.
      Aus meiner Sicht ist nach wie vor die O-Line die mit Abstand größte Baustelle. Darnold ist nicht unbedingt der QB, der sich Houdini-like aus brenzligen Situationen befreien kann. Er braucht eine solide Pocket, um sein beträchtliches Talent voll auszuspielen (ich war schon zu USC-Zeiten ein Fan von ihm) - deshalb geht an #11 für mich kein Weg an einem OT vorbei.
      Nichtsdestotrotz ist WR natürlich ein großes Thema, das in den folgenden Runden zwingend adressiert werden muss. In unserer Mock habe ich deshalb gerade einen Uptrade gemacht, um einen WR, in den ich mich schwer verguckt habe, dingfest zu machen - auch wenn ich ihn im realen Leben am liebsten und mit Kusshand an #30 für die Packers nehmen würde...
      Natürlich ist die O-Line eine große Baustelle. Vielleicht sogar die größte und ich mag deinen Pick! :thumbup: Allerdings stelle ich mir die Frage, ob es nicht sinnvoll wäre, ich nenne es mal "antizyklisch" zu draften. Da einige Teams die vor uns picken ein gewisses Need auf der Tackleposition haben, wird der ein oder andere O-Liner vom Board sein, wenn wir an #11 dran sind. Jetzt stellt sich mir die Valuefrage. Bin ich als GM und Organisation bereit mit diesem Pick den vermeintlich dritt- oder viertbesten Tackle zu nehmen, da mein Need auf dieser Position so viel höher ist als auf anderen oder nehme ich einen Elitereceiver (welcher ebenfalls ein riesen Need bedient) der wahrscheinlich im Normalfall an #11 nicht mehr auf dem Board wäre. Ich finde diese Thematik total interessant! Dazu muss ich sagen, dass wir auf LT mit Beachum noch den geringsten Handlugsbedarf im Bezug auf die Line gehabt haben. Er war der einzige, der halbwegs solide gespielt hat wenn er fit war. Ich bin echt gespannt was da in den kommenden Wochen noch passiert. 8)
    • Flip schrieb:

      Allerdings stelle ich mir die Frage, ob es nicht sinnvoll wäre, ich nenne es mal "antizyklisch" zu draften. Da einige Teams die vor uns picken ein gewisses Need auf der Tackleposition haben, wird der ein oder andere O-Liner vom Board sein, wenn wir an #11 dran sind. Jetzt stellt sich mir die Valuefrage. Bin ich als GM und Organisation bereit mit diesem Pick den vermeintlich dritt- oder viertbesten Tackle zu nehmen, da mein Need auf dieser Position so viel höher ist als auf anderen oder nehme ich einen Elitereceiver (welcher ebenfalls ein riesen Need bedient) der wahrscheinlich im Normalfall an #11 nicht mehr auf dem Board wäre.
      Grundsätzlich sind wir nicht so weit voneinander entfernt. Tatsächlich bin ich sogar ein Fan des antizyklischen Draftens - also der wirklichen BPA-Strategie. Das geht mMn aber nur, wenn das Roster über Jahre solide aufgebaut wurde und keine dramatischen Löcher hat, was bei den Jets wegen des vorherigen Regimes nicht der Fall ist. Hinzu kommt, dass ihr mit Darnold einen mMn richtig, richtig guten QB habt (für mich war er in der Draft vor zwei Jahren QB #1), der allerdings eher aus der klassischen Schule kommt, also einen gewissen Schutz braucht. Du kannst noch so tolle Playmaker haben - das bringt dir bei einem QB wie Darnold nix, wenn die Pocket in Nullkommanix zusammenbricht. Gerade mit einem wie ihm bin ich ein tausendprozentiger Anhänger der Strategie, eine O über die Line aufzubauen.
      Was nun diese Draft angeht, glaube ich auch, dass an #11 vielleicht nur noch ein oder zwei der Top-gerateten OTs auf dem Board sind. Für mich war Becton ein No-Brainer, weil er für mich die klare Nummer zwei auf dem Board war. Er braucht sicher etwas Zeit und Polish, ist aber ein unfassbarer Athlet für seinen Body. Schaut euch nur mal an, wie flink und beweglich er ist. Vermutlich ist er kein Plug & Play Spieler, aber ich sehe in ihm das Potenzial, ein absoluter Top-Tackle zu werden. Wenn er (Wills sowieso) nicht mehr auf dem Board gewesen wäre, hätte ich intensiv über Lamb nachgedacht, da Wirfs und Thomas mich nicht ganz so begeistern...

    • AlsterBayPacker schrieb:

      Flip schrieb:

      Allerdings stelle ich mir die Frage, ob es nicht sinnvoll wäre, ich nenne es mal "antizyklisch" zu draften. Da einige Teams die vor uns picken ein gewisses Need auf der Tackleposition haben, wird der ein oder andere O-Liner vom Board sein, wenn wir an #11 dran sind. Jetzt stellt sich mir die Valuefrage. Bin ich als GM und Organisation bereit mit diesem Pick den vermeintlich dritt- oder viertbesten Tackle zu nehmen, da mein Need auf dieser Position so viel höher ist als auf anderen oder nehme ich einen Elitereceiver (welcher ebenfalls ein riesen Need bedient) der wahrscheinlich im Normalfall an #11 nicht mehr auf dem Board wäre.
      Grundsätzlich sind wir nicht so weit voneinander entfernt. Tatsächlich bin ich sogar ein Fan des antizyklischen Draftens - also der wirklichen BPA-Strategie. Das geht mMn aber nur, wenn das Roster über Jahre solide aufgebaut wurde und keine dramatischen Löcher hat, was bei den Jets wegen des vorherigen Regimes nicht der Fall ist. Hinzu kommt, dass ihr mit Darnold einen mMn richtig, richtig guten QB habt (für mich war er in der Draft vor zwei Jahren QB #1), der allerdings eher aus der klassischen Schule kommt, also einen gewissen Schutz braucht. Du kannst noch so tolle Playmaker haben - das bringt dir bei einem QB wie Darnold nix, wenn die Pocket in Nullkommanix zusammenbricht. Gerade mit einem wie ihm bin ich ein tausendprozentiger Anhänger der Strategie, eine O über die Line aufzubauen.
      für meine begriffe is dies eine halbwegs genaue beschreibung der aktuellen situation in welcher wir uns befinden. ich bin von jenem lager der jet fans, welche endlich nach gewissen mindeststandards für sam darnold für nächste saison rufen ohne jene man nicht in die saison zu starten braucht, also nicht nur „would be nice to have already 2020“

      LT
      WR
    • twitter.com/jcaporoso/status/1243896275327766536?s=21

      um den letzten beitrag weiterzustricken...

      da bin ich ganz bei joe, und ich bin jemand der nicht gern in negativität badet, aber noch mehr bin ich jemand der gern dinge beim namen nennt

      du kannst in einer off-season nicht quantensprünge machen, allerdings, und das ist ein realistischer gradmesser für diese off-season, bemesse ich diese an 2 fragen: ist die offensive line und der wr-corp KLAR besser? wenn ja, good job, wenn nein - und dazu zählen auch marginale sprünge - so bleibt die hoffnung

      mit dem bis dato (arguebly) schlechtesten OT starting pairing der liga ist es für mich schwer vorschusslorbeeren zu verteilen

      gleichsam ist der wr-corp sogar für mich marginal schwächer wie zuvor, bevor wir hier jetzt über die unbedeutende frage diskutieren ob diese nun marginal besser/schlechter ist, ja die draft ist noch vor uns, aber das ist sehr viel druck auf unseren alten heilsbringer und freund, die draft bzw sam darnold

      wie sagt man so schön: ein spieler ist nur so gut wie sein umfeld

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Rico.Caballero7 ()

    • AlsterBayPacker schrieb:

      Flip schrieb:

      Allerdings stelle ich mir die Frage, ob es nicht sinnvoll wäre, ich nenne es mal "antizyklisch" zu draften. Da einige Teams die vor uns picken ein gewisses Need auf der Tackleposition haben, wird der ein oder andere O-Liner vom Board sein, wenn wir an #11 dran sind. Jetzt stellt sich mir die Valuefrage. Bin ich als GM und Organisation bereit mit diesem Pick den vermeintlich dritt- oder viertbesten Tackle zu nehmen, da mein Need auf dieser Position so viel höher ist als auf anderen oder nehme ich einen Elitereceiver (welcher ebenfalls ein riesen Need bedient) der wahrscheinlich im Normalfall an #11 nicht mehr auf dem Board wäre.
      Grundsätzlich sind wir nicht so weit voneinander entfernt. Tatsächlich bin ich sogar ein Fan des antizyklischen Draftens - also der wirklichen BPA-Strategie. Das geht mMn aber nur, wenn das Roster über Jahre solide aufgebaut wurde und keine dramatischen Löcher hat, was bei den Jets wegen des vorherigen Regimes nicht der Fall ist. Hinzu kommt, dass ihr mit Darnold einen mMn richtig, richtig guten QB habt (für mich war er in der Draft vor zwei Jahren QB #1), der allerdings eher aus der klassischen Schule kommt, also einen gewissen Schutz braucht. Du kannst noch so tolle Playmaker haben - das bringt dir bei einem QB wie Darnold nix, wenn die Pocket in Nullkommanix zusammenbricht. Gerade mit einem wie ihm bin ich ein tausendprozentiger Anhänger der Strategie, eine O über die Line aufzubauen.Was nun diese Draft angeht, glaube ich auch, dass an #11 vielleicht nur noch ein oder zwei der Top-gerateten OTs auf dem Board sind. Für mich war Becton ein No-Brainer, weil er für mich die klare Nummer zwei auf dem Board war. Er braucht sicher etwas Zeit und Polish, ist aber ein unfassbarer Athlet für seinen Body. Schaut euch nur mal an, wie flink und beweglich er ist. Vermutlich ist er kein Plug & Play Spieler, aber ich sehe in ihm das Potenzial, ein absoluter Top-Tackle zu werden. Wenn er (Wills sowieso) nicht mehr auf dem Board gewesen wäre, hätte ich intensiv über Lamb nachgedacht, da Wirfs und Thomas mich nicht ganz so begeistern...
      Schöner Post, Trift so ziemlich genau meine Meinung. Mein Traumpick in Runde 1 ist Wills, für mich der LT mit dem höchsten Floor, Plug&Play und man muss ich die nächsten 8-10 Jahre keine Sorgen mehr um Darnolds Blindside machen. Am beeindruckenden finde ich bei ihm, dass man immer das Gefühl hat, er weiß vor dem Snap schon was die D macht, und er sein Passset entsprechend anpassen kann. Becton ist mit seiner Athletik halt verlockend, aber er ist halt auch ein Project, ob er ein LT, RT oder auch LG (wo er seine Athletik beim Pulling ausspielen kann) werden wird, ist für mich noch komplett offen. Wirfs ist für mich der Trappick, toller Athlet, mit gutem Footwork, aber aufm Tape bringt er sich zu oft in ne schlecht Position, Stichwort: open Hips, im College konnte er das oft noch durch Athletik retten, aber wenn er das nicht behebt, wird er kein guter Tackle in der NFL, und auch seine College Coaches haben da sicher schon dran gearbeitet.

      Gerade Jeudy finde ich auch sehr verlockend, er hat dieses besondere Etwas beim Routerunning, das Jerry Rice oder Antonio Brown zu alltime Geats gemacht hat, während Lamb für mich der Backshoulder Receiver Typ ist, den die Jets seit Brandon Marshall vermissen.

      Mit viel mehr prospects habe ich mich ehrlich gesagt noch nicht befasst. Also mehr wohl Richtung Draft.
    • Neu

      Marv schrieb:

      Jetzt kommen schon wieder Gerüchte auf, dass Jamal Adams vielleicht getradet wird :/
      Mehr als ein Gerücht wird es nicht sein. Bin da absolut entspannt. Vor allem, weil die Cowboys ja wieder als Suitor genannt werden. Laut overthecap.com/salary-cap/dallas-cowboys/ haben die Boys nen freies Cap zur kommenden Saison von ~40 Mio. OHNE Prescott!!! Neben einer sehr hohen Kompensation für uns, sehe ich die finanziellen Möglichkeiten bei Dallas überhaupt nicht gegeben. :madness
    • Neu

      Flip schrieb:

      Marv schrieb:

      Jetzt kommen schon wieder Gerüchte auf, dass Jamal Adams vielleicht getradet wird :/
      Mehr als ein Gerücht wird es nicht sein. Bin da absolut entspannt. Vor allem, weil die Cowboys ja wieder als Suitor genannt werden. Laut overthecap.com/salary-cap/dallas-cowboys/ haben die Boys nen freies Cap zur kommenden Saison von ~40 Mio. OHNE Prescott!!! Neben einer sehr hohen Kompensation für uns, sehe ich die finanziellen Möglichkeiten bei Dallas überhaupt nicht gegeben. :madness
      Da ist aber Frederick noch mit drin, der ist ja retired. Ich weiß aber gerade auch nicht, wie das dann mit dem Cap gerechnet wird. Außerdem gäbe es ja auch die Möglichkeit Spieler mit einzubauen, z.B. Tyron Smith.

      Ich denke aktuell ist da auch nicht viel dran, ABER dass ganze wirkt wie ein (cleveres) Spiel von Jerry Jones, der will offensichtlich Adams, und Adams scheint ja auch nicht ganz abgeneigt zu sein, in seinem Hometown zu spielen. JJ typisch tauchen dann immer wieder Gerüchte auf, und Adams dann irgendwann unglücklich ist, weil die Jets die 5th Year Option ziehen, anstatt ihn zum best bezahlten Safety der Liga zu machen, dann steht JJ bereit, und streckt die Hand aus.