Green Bay Packers Offseason 2020

  • Wenn man sich mal anschaut, was für Zahlen Samuel aufgelegt hat bei einer wesentlich schwierigeren QB-Situation in Carolina, find ich schon, dass der ein Upgrade darstellt. Ist mir zumindest auch zwischendurch immer wieder positiv aufgefallen.

    Naja Lazard war jetzt nicht so viel schlechter und hat weniger Spiele insgesamt gemacht. Ja QB-Situation ist Argument. Möglicherweise hätte ein Samuel da deutlich mehr Upside noch. Trotzdem wäre ich da nicht bereit viel auf den Tisch zu legen, weil es unsere Offense jetzt nicht extrem verbessern würde.

    Der ist schon eine solide Waffe als Outside Receiver. Einen 3rd-Rounder würde ich für ihn vielleicht springen lassen. Oder ein Tausch gegen Lang? Allerdings habe ich den Zustand der Panthers-O-Line gerade nicht auf dem Schirm.

    Taylor meinst du? Ja, das wäre tatsächlich vermutlich nicht schlecht. Insbesondere mit den ganzen Picks für die OLine könnte man hier auf der Suche nach einem Trade Partner sein. Kenne aber die Situation der Panthers OLine ebenfalls nicht.
    Ein 3rd Rounder wäre mir hier aber definitiv zu teuer.

  • Und sehr wahrscheinlich wird seine Aussage mit den "guten WR" die nicht mehr da waren durch diverse am Ende der Ersten oder in er zweiten Runde gepickten WR bald krass widerlegt :hinterha: Abgesehen davon war ja nun auch der zweite Packers-Pick (RB) nicht unbedingt ein Meisterstück bzw. Need. Selbst da hätte es noch einige zumindest vielversprechende WR gegeben :madness

    Ich habe ja den Love pick vom ersten Moment an nachvollziehen können. Klar überrascht da noch einige need player an board waren, aber wenn Sie 100% von ihm überzeugt sind und die upside so hoch sehen, verstehe ich den pick.
    Aber wie du es angesprochen hast waren die picks 2 und 3 keine needs und das value einfach nicht gegeben. Klar kann man immer sagen das die FO Spieler X und Y anders bewertet als alle anderen. Aber es wirkte irgendwie als wenn Sie grade mal ne handvoll Spieler auf dem board hatten, und dann diese beiden als Restrampe dienten. Wenn ich mir nur vorstelle das die Jets mit 60 Mims nicht gepickt hätten, und wir auch nicht :hinterha: . Alles ist auf die Zukunft aufgebaut, und die picks zeigen ja in welche Richtung Laflü die offense zusammenbaut. Aber solche Spieler findet man meistens auch in den späteren Runden, und Spieler aus den Runden 2 und 3 sollten doch vom Potenzial her Starterqualitäten haben, und da habe ich doch grosse Zweifel.
    Ich hoffe das wir alle komplett falsch liegen und in Wirklichkeit ein Masterplan dahinter steckt. Glauben kann ich es zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht.

    GO SPURS PACKERS BREWERS PENGUINS MOUNTAINEERS GO
    MY NEIGHBOURS LISTEN METAL MUSIC.....IF THEY LIKE IT OR NOT!!! :3ddevil:

  • Der ist schon eine solide Waffe als Outside Receiver. Einen 3rd-Rounder würde ich für ihn vielleicht springen lassen. Oder ein Tausch gegen Lang? Allerdings habe ich den Zustand der Panthers-O-Line gerade nicht auf dem Schirm.

    Das wird nicht passieren dafür war Gutekunst zu lange Adjutant von Ted Thompson, da wird zuerst alles anderes getradet, bevor ein Drittrunder der Packers den Besitzer wechselt...und warum soll jemand für Lane Taylor was hergeben (wenn dazu wer bereit gewesen wäre, wäre das vorm Draft passiert), ein maximal durchschnittlicher auch nicht mehr junger Guard der recht schnell von einem (talentierten) Rookie verdrängt wurde und dann eine blöde Verletzung hatte (Bizeps glaub ich). Die Packers haben dazu drei Inside Oliner gedraftet also wird da auch nicht mehr unbedingt mit Taylor geplant (was ja die andren Franchises auch mitbekommen)...diese Player für Player Trades klingen theoretisch gut aber sind doch recht selten
    Ich (muss) der Bewertung unsrer Entscheidungsträger bez. unsrer WRs glauben, aber was meiner Meinung noch unbedingt erforderlich ist, ist ein DT, oder man will Kenny Clark zu Tode reiten...(wahrscheinlich wird aber auch hier der große Sprung von Adams, Keke und Konsorten erwartet)

  • ich denke schon, dass in Sachen Roster noch einiges passiert. da gibt es noch genügend interessante FAs am Markt und dann kommt ja noch einmal die FA Welle mit den Roster Cuts. egal wie, ich würde nicht unbedingt für Samuel traden, wenn doch ein Gabriel noch auf dem Markt ist und nicht mal einen Comp Pick kosten würde. dann lieber eine kurzfristige Lösung mit dem dem Blick voraus auf den nächsten Draft...

    “Every year it’s just one goal: Win the Super Bowl. If you don’t win the Super Bowl it’s not a good year,” - Bruce Arians

  • ich denke schon, dass in Sachen Roster noch einiges passiert. da gibt es noch genügend interessante FAs am Markt und dann kommt ja noch einmal die FA Welle mit den Roster Cuts. egal wie, ich würde nicht unbedingt für Samuel traden, wenn doch ein Gabriel noch auf dem Markt ist und nicht mal einen Comp Pick kosten würde. dann lieber eine kurzfristige Lösung mit dem dem Blick voraus auf den nächsten Draft...

    Was würde die Packers-Community von Dez Bryant halten? Typ Tee Higgins/Denzel Mims, den ja viele gerne im Draft gehabt hätten? :huh:

    Broncos & Nuggets - Mile High's pride!

  • Was würde die Packers-Community von Dez Bryant halten?

    Gibts einen ungedrafteten Receiver, der zufällig auch Dez Bryant heißt, der nicht schon seit 5 Jahren im Ruhestand ist (einige davon offiziell)?

    -----------------
    It is time for us to do what we have been doing and that time is every day.

  • ich denke schon, dass in Sachen Roster noch einiges passiert. da gibt es noch genügend interessante FAs am Markt und dann kommt ja noch einmal die FA Welle mit den Roster Cuts. egal wie, ich würde nicht unbedingt für Samuel traden, wenn doch ein Gabriel noch auf dem Markt ist und nicht mal einen Comp Pick kosten würde. dann lieber eine kurzfristige Lösung mit dem dem Blick voraus auf den nächsten Draft...

    Puuh, das sind aber schon deutlich unterschiedliche Typen. Mit Gabriel wüsste ich bei uns jetzt nicht so viel anzufangen.

  • Puuh, das sind aber schon deutlich unterschiedliche Typen. Mit Gabriel wüsste ich bei uns jetzt nicht so viel anzufangen.

    ich könnte ihn mir als Cobb Ersatz im Slot vorstellen.

    “Every year it’s just one goal: Win the Super Bowl. If you don’t win the Super Bowl it’s not a good year,” - Bruce Arians

  • ich könnte ihn mir als Cobb Ersatz im Slot vorstellen.

    Die Rolle traue ich eigentlich auch Lazard zu. Was wir brauchen, ist aus meiner Sicht ohnehin kein Slot Receiver, sondern Speed auf Outside Receiver - und da könnte Samuel liefern.

  • Wenn ich mich - wohlüberlegt - mit einem QB Aaron Rodgers und seiner Vertragssituation dazu entscheide, einen Nachfolger zu driften, dann

    a) suche ich intensiv im Vorfeld zum Draft nach einem geeigneten Kandidaten,
    b) verliebe mich in einen Kandidaten weil ich der festen Überzeugung bin, er wird mein nächster Franchise-QB und
    c) treffe meine (der Pick# entsprechende) Auswahl, versuche Uptrades wenn notwendig um ihn zu bekommen, oder Stifte eine Kerze und Bete.

    Und was sagt der GM? Es war kein guter Receiver mehr da, also haben wir nen QB gepickt!

    Ich glaube viel eher, dass vor dem Draft viele verschiedene Szenarien aufgestellt werden, um auf den jeweiligen Draftverlauf kurzfristig reagieren zu können. Was machen wir, wenn Spieler X bis zu uns fällt? Bleiben wir trotzdem bei unserem Board? Was machen wir, wenn unser Board bis kurz vor unserem Pick bei der Zielposition leer gepickt ist? Es kann mir doch auch keiner erzählen, dass damals, als die Packers Aaron Rodgers gedraftet haben, sie es von Anfang an auf ihn abgesehen haben. Aber als er nun mal so tief gefallen ist und klar war, dass irgendwann Ersatz für Favre gebraucht wird, haben sie die Gunst der Stunde genutzt. Du stellst ja im Prinzip gerade die These auf, dass die Packers sich vorher nie mit Love beschäftigt haben und ihn gewählt haben, weil er halt gerade noch da war. Nein, im Gegenteil. Ich bin mir sicher, dass sie ihn sich ganz genau angeschaut haben und ein mögliches Szenario aufgestellt haben, in dem er in Reichweite für sie ist und kein anderes ihrer Toptargets verfügbar war. Gutes Aussage war ja nur auf die Frage bezogen, warum man keinen WR gepickt hat.
    Ich denke fast das Gleiche wie damals mit Rodgers ist dieses mal passiert, nur halt in schwächerer Form. Ich kann mir schon vorstellen, dass Gute auf einen Top-Receiver scharf war und ggf. auch dafür hochgetradet hätte, aber da muss man auch ehrlich sein und sagen, dass wir was das angeht wirklich auch etwas Pech hatten. Sowohl in der ersten Runde als auch in der Zweiten wurden die jeweils besten verfügbaren WR-Prospects einige Spots vor uns gepickt. Wenn man dann z.B. sich mal anguckt, welches Glück die Cowboys diesbezüglich hatten muss man sagen, dass uns das etwas gefehlt hat.

  • Das wird nicht passieren dafür war Gutekunst zu lange Adjutant von Ted Thompson, da wird zuerst alles anderes getradet, bevor ein Drittrunder der Packers den Besitzer wechselt...und warum soll jemand für Lane Taylor was hergeben (wenn dazu wer bereit gewesen wäre, wäre das vorm Draft passiert), ein maximal durchschnittlicher auch nicht mehr junger Guard der recht schnell von einem (talentierten) Rookie verdrängt wurde und dann eine blöde Verletzung hatte (Bizeps glaub ich). Die Packers haben dazu drei Inside Oliner gedraftet also wird da auch nicht mehr unbedingt mit Taylor geplant (was ja die andren Franchises auch mitbekommen)...diese Player für Player Trades klingen theoretisch gut aber sind doch recht seltenIch (muss) der Bewertung unsrer Entscheidungsträger bez. unsrer WRs glauben, aber was meiner Meinung noch unbedingt erforderlich ist, ist ein DT, oder man will Kenny Clark zu Tode reiten...(wahrscheinlich wird aber auch hier der große Sprung von Adams, Keke und Konsorten erwartet)

    Taylor war zu Beginn der Saison Starter und wurde von Jenkins erst abgelöst, als er sich verletzt hatte. Erst danach wurde entschieden, dass er operiert wird. Ich bin mir sicher, dass ein Taylor in vielen OLines noch absolutes Starter Potenzial hat! Und grade nach dem Draft können hier doch nochmal Teams aktiv werden, die ihre gewünschte Verstärkung für die Line eventuell nicht bekommen haben.

    Glaube bei Taylor ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Eigentlich ging keiner davon aus, dass er zum jetzigen Zeitpunkt noch im Kader ist. Falls man nochmal einen Spieler unter Vertrag nehmen möchte und dafür Cap braucht, kann man Taylor am Ende auch immer noch ohne großes Dead Cap cuten.

  • Die Rolle traue ich eigentlich auch Lazard zu. Was wir brauchen, ist aus meiner Sicht ohnehin kein Slot Receiver, sondern Speed auf Outside Receiver - und da könnte Samuel liefern.

    ich sehe den Need 4 Speed :D auf Outside auch, die Frage ist: braucht das LeFleur System einen solchen Mann wirklich? und ganz ehrlich? ich glaube mittlerweile eher nicht. es gab neulich eine Analyse zur Paß-Offense vom HC und da waren es eher die kurzen Routen, die massiv ins Spiel eingebunden sind. aber was wissen wir schon....

    “Every year it’s just one goal: Win the Super Bowl. If you don’t win the Super Bowl it’s not a good year,” - Bruce Arians

  • es gab neulich eine Analyse zur Paß-Offense vom HC und da waren es eher die kurzen Routen, die massiv ins Spiel eingebunden sind. aber was wissen wir schon....

    Hm, das klingt für mich so auf Anhieb nicht wirklich schlüssig.
    Wenn man mal davon ausgeht, dass unser HC die O so aufbauen will, wie er es von Shanny gelernt hat, wird ihm nicht entgangen sein, dass die Niners-O im letzten Jahr erst nach dem Trade für Sanders richtig explosiv wurde. Und das, obwohl die neben Samuel, Pettis & Co. noch einen Monster-TE als 1A-Weapon hatten, wovon wir nur träumen konnten. Außerdem fällt mir kaum eine NFL-O ein, die von Speed outside nicht profitieren würde. Aber wie du schon sagst: Was wissen wir schon...
    Noch ein Gedanke: Wenn unsere O künftig im Passspiel künftig wirklich auf kurze Pässe angelegt sein sollte - warum um alles in der Welt hätte man dann ausgerechnet JLo als QB gedraftet? Der war unter den ... sagen wir mal ... Top 8 der Klasse der denkbar ungeeignetste für so eine Strategie. Da hätte man doch viel eher etwa auf einen Fromm setzen müssen...

  • Greg Cosell, einer der renommiertesten Film Guys, hat sich zum Love Pick geäußert. Er bedient damit schon eine gewisse Vermutung bzw. bestätigt die Einschätzung, dass Rodgers nicht mehr unantastbar ist und man einen QB haben will, der im Scheme bleibt und vorhandene Würfe mitnimmt, anstatt dann das kreative Play zu suchen. Das wird spannend und wenn man in GB der Meinung ist, dass nicht das WR Corps, sondern Rodgers die Schuld an der Performance trägt, dann kann es bunt werden.

  • Ernsthaft? :rolleyes:

    Wenn man sich die Passage mal anhört ergibt das schon einen gewissen Sinn.

    Wie oft hat Rodgers den Ball letztes Jahr zu lange gehalten und teils weit offene Receiver nicht gesehen? Ich glaube da haben wir hier auch zur Genüge darüber diskutiert.
    Ich kann mir nicht vorstellen das LaFleur da wirklich amused drüber ist wenn er ständig Receiver offen schemed aber der Quarterback den deep shot sucht. Das Scheme von LaFleur baut nun mal darauf auf das der Quarterback im Rhythmus der Offense agiert. Man kann gespannt sein wie Rodgers in Jahr 2 in LaFleurs System ausschaut und ob oben genannte Fehler abgestellt wurden oder er immer noch teilweise versucht sein eigenes Ding zu machen. Falls letzteres der Fall sein sollte, könnte es schon bald eher unangenehm werden.

  • Obwohl ich den Draft als misslungen ansehe, kommen mir mit einigen Tagen Abstand der Sinn hinter den Picks.

    Der Sinn besteht darin die Abhängigkeit von ARod zu minimieren und endgültig die Scheme von LaFleur zu etablieren. Kann man gut oder schlecht finden...

    Eine Frage hätte ich noch:

    Unsere Offense wird ja als "Westcoast-offense" (?) bezeichnet. Das bedeutet, dass überwiegend vertikale und deep threat (?) Würfe durchgeführt werden.
    Mit LaFleurs Scheme ändert sich dies. Wie wird denn diese Scheme als Offense-Überbegriff bezeichnet? Dink and Dunk?

    Würden meine Ausführungen Sinn ergeben, dann befindet sich der Franchise jetzt in einer noch tiefgreifenderer Veränderung. Und dann ist logisch, dass Gute sich in letzter Instanz entweder für LaFleur oder für ARod entscheiden muss.

  • Und dann ist logisch, dass Gute sich in letzter Instanz entweder für LaFleur oder für ARod entscheiden muss.

    Zumal man einfach sagen muss, das Rodgers sein Karriereende ansteuert. Vor fünf Jahren hätte das bei mir als Fan eine Krise ausgelöst, mittlerweile habe ich den Eindruck, das man sich darauf gut vorbereitet.
    Ich wäre übrigens froh, ich könnte in 1-2 Jahren Adrian Franke seine dämliche 5 in der Draftbewertung um die Ohren hauen. Er macht nämlich genau das, was er im ersten Absatz negiert. Er bewertet die Spieler rein vom Draftvalue her.

  • Unsere Offense wird ja als "Westcoast-offense" (?) bezeichnet. Das bedeutet, dass überwiegend vertikale und deep threat (?) Würfe durchgeführt werden.

    Genau das bedeutet es nicht. Die West Coast Offense betont eher das kurze, "sichere" Passspiel, das extrem auf Timing aufbaut. Eine der Ideen dahinter ist aber durchaus, dadurch die Verteidigung nach vorne zu locken, um dann mit vertical shots "leichtere" Big Plays machen zu können.

  • dass nicht das WR Corps, sondern Rodgers die Schuld an der Performance trägt

    Soweit würde ich jetzt nicht gehen.
    Allerdings hat Rodgers durchaus eine Teilschuld.

    wenn er ständig Receiver offen schemed aber der Quarterback den deep shot sucht.

    Das ist das eine und das andere ist, dass mir ARod zuletzt zu sehr auf Sicherheit gespielt hat und lieber den Ball ins Aus geworfen oder den Receiver unterworfen hat. Nur keine INT riskieren.
    Natürlich nachdem er vorher wieder gefühlt eine Stunde lang gescramblet ist :mrgreen: .

    Alles in allem sehe ich den, für mich mindestens 1 Jahr zu frühen, Pick von Love genau darauf abzuzielen. LaFleur will (s)einen Scheme-fit-QB und nicht einen der am Feld, überspitzt ausgedrückt macht was er will.
    Deswegen bleibe ich auch dabei und da kann das HC und FO erzählen was sie wollen, die Tage von Rodgers in GB sind gezählt.
    Und (nur) in diesem Kontext ergibt der Pick dann auch für mich einen Sinn.

    Fast vergessen...
    ...aber was weiss ich schon!


    Würden meine Ausführungen Sinn ergeben, dann befindet sich der Franchise jetzt in einer noch tiefgreifenderer Veränderung

    Die Offense auf jeden Fall.
    Ich hoffe man hat beim Kopieren der Shanahan-Offense im Hinterkopf, dass dort auch nicht alles gepasst hat und man sollte auf keinen Falle vergessen, dass die 9ers mit einer Monster-Defense auftreten.
    Und nein, mit Tag 2 kann ich mich weiterhin nicht anfreunden, da man hier Late-Round-Value gedraftet hat, selbst wenn das Scheme-Picks waren.

    Damit hake ich dieses grausame Draft-Wochenende ab, bin auf das weitere Geschehen auf dem FA-/Trade-Markt gespannt, lass mich überraschen was die Saison bringen wird und hoffe, dass ich eines Besseren belehrt werde.

  • mir ist auch Tage nach dem Draft nicht klar, was in einem Rematch mit den 49ers nun anders laufen sollte. es stehen dann halt mehr Offense Leute an der Seitenlinie und schauen zu, wie uns die 49ers mit dem Laufspiel auseinander nehmen. kann mir auch nicht vorstellen, dass unsere weitere Anpassung Richtung Shanahan System große Panik bei deren Defense auslöst wo sie doch die ganze Woche gg. eine solche Offense trainieren. und wenn ich dann daran denke, dass es in der NFL als Copycat Liga ja noch einige andere HC & OC gibt, die sich das Tape vom CCG ansehen und versuchen, die Packers mit einem ähnlichen Ansatz zu knacken, fällt es mir auch ehrlich gesagt schwer, richtig Optimismus aufzubauen.

    “Every year it’s just one goal: Win the Super Bowl. If you don’t win the Super Bowl it’s not a good year,” - Bruce Arians

  • Zumal man einfach sagen muss, das Rodgers sein Karriereende ansteuert. Vor fünf Jahren hätte das bei mir als Fan eine Krise ausgelöst, mittlerweile habe ich den Eindruck, das man sich darauf gut vorbereitet.Ich wäre übrigens froh, ich könnte in 1-2 Jahren Adrian Franke seine dämliche 5 in der Draftbewertung um die Ohren hauen. Er macht nämlich genau das, was er im ersten Absatz negiert. Er bewertet die Spieler rein vom Draftvalue her.

    Adrian Franke find ich da gar nicht so schlimm, der ist auf seiner Wolke 7 in Arizona (durchaus verständlich bei der Offsesano der Cardinals, aber ACHTUNG PHRASE: die Superbowl wurde noch selten im März und April gewonnen)
    Da finde ich den Sideline Reporter-korsakoff um einiges trauriger, der lässt seinen, als Fan einer über die Jahre im Schatten der Packers dahinvegetierende Franchise, verständlichen Frust, momentan über jeden Kanal, ltw. tragischkomisch, seinen Lauf (inkl. alternierenden 180 Grad Wendungen in seiner Meinung zu Rodgers)....
    Was mich am meisten stört an den ganzen sogenannten Draftexperten, ist die Selbstgerechtigkeit mit der hier argiert wird und wie der Terminus "value" infaltionär herumgeschrien wird...so weit ich das verstehe (und ich wäre dankbar wenn mich hier wer korrigiert falls ich falsch liege) bedeutet das ja Wert also ein quantifizierbare Größe; der einzige mit Zahlen behaftete Wert im Draftprozess der von den "Experten" erarbeitet wird, ist die Nummerierung auf dem eigenen subjektiven Draftboard, sprich ist dieser Wert ja auch nur eine abhängige Größe. Jetzt solche absolutistischen Bewertungen rauszuhauen (und diese Ausrede ich bewerte ja nur meine selber erratenen Strategien der Teams!), halte ich eben für eben selbstgerecht und eindimensional...
    Beispiel: RB AJ Dillon, der war ja bekanntlich nicht auf dem 250er Board von PFF, aber wenn man die Career Grades der RB vergleicht ist er mit den Wert 90.7 Dritter aller draftbaren RBs in diesem Jahr und dann wird er von PFF (Mike Renner) mit RB Fournette verglichen der aber 23rd overall und RB3 auf deren damaligen Board war....

    Jetzt verteidige ich schon den Packers Draft denn ich selber nicht mochte....

    Einmal editiert, zuletzt von Sewoeva (29. April 2020 um 12:31)

  • Jetzt verteidige ich schon den Packers Draft denn ich selber nicht mochte....

    Man muss den Packers Draft auch nicht mögen. Und man muss ihn sich auch gar nicht schön reden wenn man es anders sieht. Aber die Kommentare gehen in die Richtung, was sind denn das für Flachpfeifen im FO.
    Und das ist zu dem Zeitpunkt der Saison einfach albern. Wenn wir in 2 Jahren hier sitzen und sagen, meine Fresse haben die damals einen Scheiss gedraftet, dann ist das wesentlich seriöser, als das was heute die sogenannten Experten machen.
    Wenn die Super Duper Cowboys Drafter in 2 Jahren den SB gewinnen, dann leiste ich gerne Abbitte aber nicht vier Tage nach dem Draft

  • Ich wäre übrigens froh, ich könnte in 1-2 Jahren Adrian Franke seine dämliche 5 in der Draftbewertung um die Ohren hauen. Er macht nämlich genau das, was er im ersten Absatz negiert. Er bewertet die Spieler rein vom Draftvalue her.

    Dann solltest du dir seine Analyse nochmal genau durchlesen. Er bewertet einerseits den Value der Spieler, was natürlich bei eurem 2nd Rounder verständlich ist, und zweitens den Value der gedrafteten Positionen und hinterfragt dahingehend den dahinter stehenden Prozess. Mehr kann man mMn bei Draft Grades nicht machen, eventuell könnte man noch Trades mit einbeziehen.

  • mir ist auch Tage nach dem Draft nicht klar, was in einem Rematch mit den 49ers nun anders laufen sollte. es stehen dann halt mehr Offense Leute an der Seitenlinie und schauen zu, wie uns die 49ers mit dem Laufspiel auseinander nehmen....

    Du bist ja lustig, ich glaube nicht das es in den Playoffs ein Rematch geben wird, da ich uns - Stand heute - nicht in den Playoffs sehe.
    :rolleyes:;)

    Ja, ist noch viel Zeit, ist auch nur meine aktuelle Gemütslage :marge;)

    Packers are the Best....and thats the bottom line, cause stoni said so.... :mrgreen:

  • Mittlerweile sollte doch klar sein wie solche Bewertungen des Draftes zu Stande kommen?! Auch Adrian Franke hat jetzt mehrfach klargestellt, dass es nicht darum geht was die Picks in 3-4 Jahren wert sind.

    Die Packers haben an Tag zwei massiv gereacht. Da gibt es glaube ich keine zwei Meinungen. Beide Picks wären mit großer Wahrscheinlichkeit auch in späteren Runden verfügbar gewesen. Dazu wurden zwei Positionen bedient die nicht unbedingt als Need auszumachen waren und die Position welche erheblichen Need hatte (WR) wurde nicht bedient. Und das in einer Liga, die extrem auf Passspiel ausgelegt ist. Ja, das System Shanahan legt viel Wert auf das Laufspiel, aber was wichtig dabei ist, dass dafür kein Elite RB benötigt wird. Die RB´s in dem System sind (fast) beliebig austauschbar! Hier setzt doch die eigenltiche Kritik an dem Draft auch an. Wenn das FO und LaFleur die Spieler für ihr System für geeignet halten, dann sollen sie diese auch picken. Dann aber bitte an Tag 3 in Runde 5 und 6. Klar gehe ich das Risiko ein, dass beide vorher gepickt werden. Ist das Riskio hoch? Nein! Eher sogar extrem gering, ergo MUSS ich das Risiko eingehen und andere Spieler in Runde 2 und 3 draften, die wertvoller für das gesamte Team sind (s. Argument zur Austauschbarkeit des RB´s im Shanahan System).
    Man braucht eventuell diese Spielertypen für das System, aber müssen es genau diese beiden sein (Dillon u. Deguara)? Das FO und LaFleur haben diese Frage wohl mit "ja" beantwortet. Das darf und muss man kritisch hinterfragen!