Corona Virus

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    • Hamburg Broncos schrieb:

      Bei uns geht die Zahl der erkrankten in dieser Woche wieder relativ steil nach oben. Die aktiven Fälle haben sich seit Montag verdoppelt.
      Fast alle Erkrankten sind Reiserückkehrer, vornehmlich aus dem Kosovo und Serbien. Die Fluggesellschaften verweigern uns aus Datenschutzgründen die Auskunft über Personen, die während des Fluges neben den Erkrankten gesessen haben. Alle Reiserückkehrer aus Risikogebieten haben zwar die Pflicht sich nach ihrer Rückkehr in Quarantäne zu begeben und sich beim zuständigen Gesundheitsamt zu melden. Ich gehe jedoch davon aus, dass dies 90% der Einreisenden nicht tun und uns nur die Erkrankten wirklich auffallen.
      Gerade zum Ende der Ferien gehe ich davon aus, dass viele das Virus aus den Risikogebieten wieder unbemerkt einschleppen und dann ihre Kinder wieder in Kita/Schule schicken, sodass wir alles nochmal ein paar Wochen großflächig verteilen können. Da wir hier nicht in der Lage sind die Infektionsketten zurückzuverfolgen, halte ich eine zweite Welle aufgrund der Reiserückkehrer für nicht unwahrscheinlich. Bis man das richtig merkt, können jedoch noch 4 Wochen vergehen, dann wird es aber zu spät sein. Aus meiner Sicht müsste ein negativer Corona-Test innerhalb der letzten 48h Voraussetzung für die Einreise sein und alle Einreisenden aus Riskogebieten müssten am Zielflughafen registriert und den Gesundheitsbehörden gemeldet werden. Das jetzige Verfahren ist eine ziemliche farce.
      Bin im studentischen Wohnen tätig. In den letzten beiden Wochen reisen wieder die ersten Studierenden aus Risikogebieten an, z.Bsp. aus Pakistan. Heißt dass, das Flugreisenden am Flughafen nicht erfasst werden, wenn sie aus Risikogebieten ein- oder rückreisen?
    • Defsoul schrieb:

      Hamburg Broncos schrieb:

      Bei uns geht die Zahl der erkrankten in dieser Woche wieder relativ steil nach oben. Die aktiven Fälle haben sich seit Montag verdoppelt.
      Fast alle Erkrankten sind Reiserückkehrer, vornehmlich aus dem Kosovo und Serbien. Die Fluggesellschaften verweigern uns aus Datenschutzgründen die Auskunft über Personen, die während des Fluges neben den Erkrankten gesessen haben. Alle Reiserückkehrer aus Risikogebieten haben zwar die Pflicht sich nach ihrer Rückkehr in Quarantäne zu begeben und sich beim zuständigen Gesundheitsamt zu melden. Ich gehe jedoch davon aus, dass dies 90% der Einreisenden nicht tun und uns nur die Erkrankten wirklich auffallen.
      Gerade zum Ende der Ferien gehe ich davon aus, dass viele das Virus aus den Risikogebieten wieder unbemerkt einschleppen und dann ihre Kinder wieder in Kita/Schule schicken, sodass wir alles nochmal ein paar Wochen großflächig verteilen können. Da wir hier nicht in der Lage sind die Infektionsketten zurückzuverfolgen, halte ich eine zweite Welle aufgrund der Reiserückkehrer für nicht unwahrscheinlich. Bis man das richtig merkt, können jedoch noch 4 Wochen vergehen, dann wird es aber zu spät sein. Aus meiner Sicht müsste ein negativer Corona-Test innerhalb der letzten 48h Voraussetzung für die Einreise sein und alle Einreisenden aus Riskogebieten müssten am Zielflughafen registriert und den Gesundheitsbehörden gemeldet werden. Das jetzige Verfahren ist eine ziemliche farce.
      Bin im studentischen Wohnen tätig. In den letzten beiden Wochen reisen wieder die ersten Studierenden aus Risikogebieten an, z.Bsp. aus Pakistan. Heißt dass, das Flugreisenden am Flughafen nicht erfasst werden, wenn sie aus Risikogebieten ein- oder rückreisen?
      Sie werden jedenfalls nicht an die zuständigen Gesundheisbehörden gemeldet. Wer genau wann eingereist ist, werden letztlich nur die Fluggesellschaften wissen und die verweigern sogar die Kooperation wenn Positive an Bord waren. Am Flughafen sollen die Einreisenden aufgefordert werden, sich bei den Gesundheisbehörden zu melden. Wenn sie das nicht tun, fallen sie aber auch nicht weiter auf, es sei denn sie werden später positiv getestet. Da die Fälle nicht weiter gemeldet werden, gibt es auch keine Sanktionierungsmöglichkeiten für die Ordnungsämter bei Nichtmeldung. Für mich ist das ein zu lasches Verfahren in der jetzigen Situation.
    • Hamburg Broncos schrieb:

      Defsoul schrieb:

      Hamburg Broncos schrieb:

      Bei uns geht die Zahl der erkrankten in dieser Woche wieder relativ steil nach oben. Die aktiven Fälle haben sich seit Montag verdoppelt.
      Fast alle Erkrankten sind Reiserückkehrer, vornehmlich aus dem Kosovo und Serbien. Die Fluggesellschaften verweigern uns aus Datenschutzgründen die Auskunft über Personen, die während des Fluges neben den Erkrankten gesessen haben. Alle Reiserückkehrer aus Risikogebieten haben zwar die Pflicht sich nach ihrer Rückkehr in Quarantäne zu begeben und sich beim zuständigen Gesundheitsamt zu melden. Ich gehe jedoch davon aus, dass dies 90% der Einreisenden nicht tun und uns nur die Erkrankten wirklich auffallen.
      Gerade zum Ende der Ferien gehe ich davon aus, dass viele das Virus aus den Risikogebieten wieder unbemerkt einschleppen und dann ihre Kinder wieder in Kita/Schule schicken, sodass wir alles nochmal ein paar Wochen großflächig verteilen können. Da wir hier nicht in der Lage sind die Infektionsketten zurückzuverfolgen, halte ich eine zweite Welle aufgrund der Reiserückkehrer für nicht unwahrscheinlich. Bis man das richtig merkt, können jedoch noch 4 Wochen vergehen, dann wird es aber zu spät sein. Aus meiner Sicht müsste ein negativer Corona-Test innerhalb der letzten 48h Voraussetzung für die Einreise sein und alle Einreisenden aus Riskogebieten müssten am Zielflughafen registriert und den Gesundheitsbehörden gemeldet werden. Das jetzige Verfahren ist eine ziemliche farce.
      Bin im studentischen Wohnen tätig. In den letzten beiden Wochen reisen wieder die ersten Studierenden aus Risikogebieten an, z.Bsp. aus Pakistan. Heißt dass, das Flugreisenden am Flughafen nicht erfasst werden, wenn sie aus Risikogebieten ein- oder rückreisen?
      Sie werden jedenfalls nicht an die zuständigen Gesundheisbehörden gemeldet. Wer genau wann eingereist ist, werden letztlich nur die Fluggesellschaften wissen und die verweigern sogar die Kooperation wenn Positive an Bord waren. Am Flughafen sollen die Einreisenden aufgefordert werden, sich bei den Gesundheisbehörden zu melden. Wenn sie das nicht tun, fallen sie aber auch nicht weiter auf, es sei denn sie werden später positiv getestet. Da die Fälle nicht weiter gemeldet werden, gibt es auch keine Sanktionierungsmöglichkeiten für die Ordnungsämter bei Nichtmeldung. Für mich ist das ein zu lasches Verfahren in der jetzigen Situation.
      Klasse. Unter solchen Voraussetzungen können die Surfer unter uns ja schon mal ihr Board rausholen.

      Look deep in the mirror, look deep into its eye
      Your face is replaced, as creature you despise
      But I know what you're made of, it ain't much I'm afraid
      I know you'll be lying until your dying day

      (MEGADETH - Liar)
    • Raedwulf schrieb:

      Da ich u.a. für staatliche Wochenmärkte in Hamburg zuständig bin, habe ich mit der Maskenpflicht oder Befreiung ständig zu tun.
      Für die Verkäufer gilt:
      2) Für alle Beschäftigten sind die allgemeinen Arbeitsschutzvorschriften und -standards in Verbindung mit der branchenspezifischen Konkretisierung des Unfallversicherungsträgers umzusetzen. Gewerbetreibende haben die jeweils geltenden Vorgaben der zuständigen Berufsgenossenschaften einzuhalten.

      Für die Kunden und mich gilt:
      1) Soweit in dieser Verordnung für Personen eine Maskenpflicht vorgeschrieben ist, sind die Personen verpflichtet, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, durch die Mund und Nase so bedeckt werden, dass eine Ausbreitung von Tröpfchen durch Husten, Niesen oder Sprechen vermindert wird (Maskenpflicht)

      Besondere Freunde habe ich daran, Kunden von der Marktfläche zu verweisen, wenn sie keine Maske tragen. Dann kommt bei mir so richtig der Beamten-Michel durch. :mrgreen: :hinterha: ;)
      Als regelmäßiger Besucher eines dieser Märkte kann ich nur sagen: Die Kunden tragen fast alle eine Maske, von den Verkäufern nicht mal die Hälfte.
    • AlsterBayPacker schrieb:

      Raedwulf schrieb:

      Da ich u.a. für staatliche Wochenmärkte in Hamburg zuständig bin, habe ich mit der Maskenpflicht oder Befreiung ständig zu tun.
      Für die Verkäufer gilt:
      2) Für alle Beschäftigten sind die allgemeinen Arbeitsschutzvorschriften und -standards in Verbindung mit der branchenspezifischen Konkretisierung des Unfallversicherungsträgers umzusetzen. Gewerbetreibende haben die jeweils geltenden Vorgaben der zuständigen Berufsgenossenschaften einzuhalten.

      Für die Kunden und mich gilt:
      1) Soweit in dieser Verordnung für Personen eine Maskenpflicht vorgeschrieben ist, sind die Personen verpflichtet, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, durch die Mund und Nase so bedeckt werden, dass eine Ausbreitung von Tröpfchen durch Husten, Niesen oder Sprechen vermindert wird (Maskenpflicht)

      Besondere Freunde habe ich daran, Kunden von der Marktfläche zu verweisen, wenn sie keine Maske tragen. Dann kommt bei mir so richtig der Beamten-Michel durch. :mrgreen: :hinterha: ;)
      Als regelmäßiger Besucher eines dieser Märkte kann ich nur sagen: Die Kunden tragen fast alle eine Maske, von den Verkäufern nicht mal die Hälfte.
      Angeblich haben alle Verkäufer / Händler mit ihrer Krankenkasse geredet und die haben sie von der Maskenpflicht befreit. Sie übernehmen die Kosten auch bei einer Ansteckung. Überprüfen kann ich es nicht. Wie auch?
      Die Kunden tragen fast alle Masken, denn die Händler sind angewiesen worden, keine Kunden zu bedienen, die keine Masken tragen.
    • Raedwulf schrieb:

      AlsterBayPacker schrieb:

      Raedwulf schrieb:

      Da ich u.a. für staatliche Wochenmärkte in Hamburg zuständig bin, habe ich mit der Maskenpflicht oder Befreiung ständig zu tun.
      Für die Verkäufer gilt:
      2) Für alle Beschäftigten sind die allgemeinen Arbeitsschutzvorschriften und -standards in Verbindung mit der branchenspezifischen Konkretisierung des Unfallversicherungsträgers umzusetzen. Gewerbetreibende haben die jeweils geltenden Vorgaben der zuständigen Berufsgenossenschaften einzuhalten.

      Für die Kunden und mich gilt:
      1) Soweit in dieser Verordnung für Personen eine Maskenpflicht vorgeschrieben ist, sind die Personen verpflichtet, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, durch die Mund und Nase so bedeckt werden, dass eine Ausbreitung von Tröpfchen durch Husten, Niesen oder Sprechen vermindert wird (Maskenpflicht)

      Besondere Freunde habe ich daran, Kunden von der Marktfläche zu verweisen, wenn sie keine Maske tragen. Dann kommt bei mir so richtig der Beamten-Michel durch. :mrgreen: :hinterha: ;)
      Als regelmäßiger Besucher eines dieser Märkte kann ich nur sagen: Die Kunden tragen fast alle eine Maske, von den Verkäufern nicht mal die Hälfte.
      Angeblich haben alle Verkäufer / Händler mit ihrer Krankenkasse geredet und die haben sie von der Maskenpflicht befreit. Sie übernehmen die Kosten auch bei einer Ansteckung.
      in diesem Satz steckt eine gewisse Unlogik, wenn bekannt ist, dass Masken nicht einen selbst schützt.

      Ums mal plagativ zu machen: Ich hab bei der Krankenkasse angerufen. Sie übernehmen die Kosten bei einer Blindarm-OP, auch wenn ich mich im Auto nicht anschnalle. :madness
    • Columbo schrieb:

      Silversurger schrieb:

      So wie heute in einem Supermarkt in Niedersachsen hatte ich es auch noch nicht erlebt: Dort tragen zwar fast alle Kunden brav ihre Mund-Nase-Bedeckungen, von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern tut das aber absolut niemand. Nicht hinter der Bedientheke über rohem Fleisch, nicht an der Obstauslage, nicht beim Auffüllen der Regale, wirklich nirgends. Noch nicht mal eine Alibi-Maske unter der Nase oder am Hals ist vorhanden, es scheint allgemeine Firmenpolitik zu sein, die Maskenpflicht nicht zu befolgen. Wahrscheinlich ist der Chef ein kleiner Bolsonaro...
      Einerseits natürlich falsch, andererseits bin ich auch der Meinung, dass es nicht zumutbar ist über Monate jede Woche 40 Stunden (+Überstunden und Freizeit) diese Masken zu tragen, da fördert man dann andere Krankheiten zu Tage.
      Ich weiß hier von einigen kleineren Betrieben ( Bäckereien und Metzgereien), dass die Belegschaft kurz vor der offenen Revolte war, wegen der Maskenpflicht und da gibt der Chef dann irgendwann wohl nach.

      Ich muss sagen, dass ich das auch nicht ertragen würde. Zum Einkaufen, absolut okay und sinnvoll, aber über so lange Zeit jeden Tag und über viele Stunden, das würde mich kaputt machen. Ich musste sie am Wochenende im Zug 2,5 Stunden tragen und hatte danach die Kopfschmerzen meines Lebens.
      Welche Krankheiten werden durch das Tragen von Masken gefördert? Ich habe einige Verwandte und Bekannte die in der Pflege oder als Ärzte arbeiten. Einige davon hatten schon vor Corona +-40h / Woche eine Maske auf und niemand davon ist auf Grund des Tragens an irgendwas erkrankt. Das eine Maske unter umständen anstrengend ist und auch unangenehm sein kann, bestreite ich gar nicht, aber man sollte schon bei den Fakten bleiben, denn dass Masken krank machen, ist ein Argument von Hildmann und seinen Jüngern.

      Psychische Belastungen durch die Corona Krise, welche es selbstverständlich gibt, haben wenig mit Masken tragen zutun. :madness
      Bob Kraft:"I'll always remember him coming down the stairs at the old stadium. He said to me 'Hi I'm Tom Brady.' He looked me in the eye and said, 'And I'm the best decision this organization has ever made.'
    • Silversurger schrieb:

      Tatsache, ich habe gerade nachgelesen, dass es in Niedersachsen so ist. Bin froh, dass ich hier nicht wohne.
      Naja, die Maske ist ja nicht die einzige Hygieneregel, die es gibt. Und an den Kassen etc. sind natürlich auch überall Scheiben vorhanden. Und für Bereiche wie z.B. Friseure und Gastronomie gilt das natürlich nicht, da ist natürlich Maskenpflicht gegeben.
      Mir fällt es ein bisschen schwer, das zu beurteilen. Ja, ich halte die Maskenpflicht grundsätzlich für sinnvoll, kann aber auch verstehen, dass es für viele hart ist, so eine Maske den ganzen Arbeitstag über zu tragen. Daher kann ich schon verstehen, dass man Verkäufer davon entbindet. Ich halte einfach entsprechend Abstand zu den Verkäufern.
      Zumindest sprechen die Statistiken bisher nicht wirklich dafür, dass es dadurch in Niedersachsen schlechter läuft als woanders. Das kann natürlich eher zum Problem werden, wenn die Fallzahlen steigen sollten. Dann könnte man aber eine entsprechende Maskenpflicht immer noch nachziehen.
    • illwill schrieb:

      Ich habe einige Verwandte und Bekannte die in der Pflege oder als Ärzte arbeiten. Einige davon hatten schon vor Corona +-40h / Woche eine Maske auf und niemand davon ist auf Grund des Tragens an irgendwas erkrankt.
      Diese Personengruppen sind genauso wie Personen, die in Labors arbeiten entsprechend geschult. Stichwort regelmäßiger Maskenwechsel. Auch sind in solchen Berufen viele Hygienestandards quasi in der DNA verankert.
      Ich behaupte auch nicht das die Maske ein großes Problem hinsichtlich Krankheiten darstellt und mir ist auch nur ein Fall bekannt, bei dem vermutlich unsachgemäßer (zu langer) Gebrauch zu einem Pilz im Rachenraum geführt hat. Ironischerweise eine Verkäuferin auf einem Wochenmarkt.
      #Social distancing - 2m können Leben retten!
    • Adi schrieb:

      Raedwulf schrieb:

      AlsterBayPacker schrieb:

      Raedwulf schrieb:

      Da ich u.a. für staatliche Wochenmärkte in Hamburg zuständig bin, habe ich mit der Maskenpflicht oder Befreiung ständig zu tun.
      Für die Verkäufer gilt:
      2) Für alle Beschäftigten sind die allgemeinen Arbeitsschutzvorschriften und -standards in Verbindung mit der branchenspezifischen Konkretisierung des Unfallversicherungsträgers umzusetzen. Gewerbetreibende haben die jeweils geltenden Vorgaben der zuständigen Berufsgenossenschaften einzuhalten.

      Für die Kunden und mich gilt:
      1) Soweit in dieser Verordnung für Personen eine Maskenpflicht vorgeschrieben ist, sind die Personen verpflichtet, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, durch die Mund und Nase so bedeckt werden, dass eine Ausbreitung von Tröpfchen durch Husten, Niesen oder Sprechen vermindert wird (Maskenpflicht)

      Besondere Freunde habe ich daran, Kunden von der Marktfläche zu verweisen, wenn sie keine Maske tragen. Dann kommt bei mir so richtig der Beamten-Michel durch. :mrgreen: :hinterha: ;)
      Als regelmäßiger Besucher eines dieser Märkte kann ich nur sagen: Die Kunden tragen fast alle eine Maske, von den Verkäufern nicht mal die Hälfte.
      Angeblich haben alle Verkäufer / Händler mit ihrer Krankenkasse geredet und die haben sie von der Maskenpflicht befreit. Sie übernehmen die Kosten auch bei einer Ansteckung.
      in diesem Satz steckt eine gewisse Unlogik, wenn bekannt ist, dass Masken nicht einen selbst schützt.
      Ums mal plagativ zu machen: Ich hab bei der Krankenkasse angerufen. Sie übernehmen die Kosten bei einer Blindarm-OP, auch wenn ich mich im Auto nicht anschnalle. :madness
      Was ist da unlogisch, das Beispiel oder das es wirklich so ist? :mrgreen:
      KEIN WILLE TRIUMPHIERT
    • Silversurger schrieb:

      WolfsburgerJung schrieb:

      Und für Bereiche wie z.B. Friseure und Gastronomie gilt das natürlich nicht, da ist natürlich Maskenpflicht gegeben.
      Das "natürlich" leuchtet mir nicht ein - eine unbedeckte Bedienung an der Fleischtheke beunruhigt mich persönlich mindestens so sehr wie eine solche im Restaurant.
      Naja, ein Friseur oder ein Kellner rücken mir schon ganz anders auf die Pelle als die Bedienung hinter der Theke.
    • Raedwulf schrieb:

      Angeblich haben alle Verkäufer / Händler mit ihrer Krankenkasse geredet und die haben sie von der Maskenpflicht befreit. Sie übernehmen die Kosten auch bei einer Ansteckung. Überprüfen kann ich es nicht. Wie auch?
      Die Kunden tragen fast alle Masken, denn die Händler sind angewiesen worden, keine Kunden zu bedienen, die keine Masken tragen.
      Da die Masken den Träger derselben nicht schützen, sehr wohl aber seine Mitmenschen, ist es doch geradezu unsinnig, die Verkäufer von der Maskenpflicht zu befreien und die kurzzeitigen Besucher dazu zu verpflichten. Klingt danach, als sei da nicht mal ansatzweise zu Ende gedacht worden...
    • Ich stelle mir die Frage, ob die Krankenkasse die Verkäufer befreien kann? Ist das wirklich so?

      Das die Krankenkasse die Übernahme der Kosten im Falle einer Infizierung verweigern kann, kann ich mir ohnehin kaum vorstellen. Ich kann falsch liegen, aber mit welcher Begründung sollte das funktionieren? Wie sollte die Krankenkasse nachweisen, dass ich mich grob fahrlässig verhalten habe und an welchem Ort ich ich mich infiziert habe?

      Kenne mich da nicht aus, aber es würde mich interessieren. :madness
      #Social distancing - 2m können Leben retten!

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    • AlsterBayPacker schrieb:

      Raedwulf schrieb:

      Angeblich haben alle Verkäufer / Händler mit ihrer Krankenkasse geredet und die haben sie von der Maskenpflicht befreit. Sie übernehmen die Kosten auch bei einer Ansteckung. Überprüfen kann ich es nicht. Wie auch?
      Die Kunden tragen fast alle Masken, denn die Händler sind angewiesen worden, keine Kunden zu bedienen, die keine Masken tragen.
      Da die Masken den Träger derselben nicht schützen, sehr wohl aber seine Mitmenschen, ist es doch geradezu unsinnig, die Verkäufer von der Maskenpflicht zu befreien ...
      Die gehen aber mit "Argumenten" wie Atemnot und Asthma zum Arzt und der schreibt für sie deswegen ne Befreiung. Mit dem Rest hat das nix zu tun, das ist (zu 90%) ne egoistische Massnahme. Wie halt ne Krankschreibung wenn man keinen Bock auf Arbeit hat.
    • Raedwulf schrieb:

      AlsterBayPacker schrieb:

      Raedwulf schrieb:

      Da ich u.a. für staatliche Wochenmärkte in Hamburg zuständig bin, habe ich mit der Maskenpflicht oder Befreiung ständig zu tun.
      Für die Verkäufer gilt:
      2) Für alle Beschäftigten sind die allgemeinen Arbeitsschutzvorschriften und -standards in Verbindung mit der branchenspezifischen Konkretisierung des Unfallversicherungsträgers umzusetzen. Gewerbetreibende haben die jeweils geltenden Vorgaben der zuständigen Berufsgenossenschaften einzuhalten.

      Für die Kunden und mich gilt:
      1) Soweit in dieser Verordnung für Personen eine Maskenpflicht vorgeschrieben ist, sind die Personen verpflichtet, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, durch die Mund und Nase so bedeckt werden, dass eine Ausbreitung von Tröpfchen durch Husten, Niesen oder Sprechen vermindert wird (Maskenpflicht)

      Besondere Freunde habe ich daran, Kunden von der Marktfläche zu verweisen, wenn sie keine Maske tragen. Dann kommt bei mir so richtig der Beamten-Michel durch. :mrgreen: :hinterha: ;)
      Als regelmäßiger Besucher eines dieser Märkte kann ich nur sagen: Die Kunden tragen fast alle eine Maske, von den Verkäufern nicht mal die Hälfte.
      Die Kunden tragen fast alle Masken, denn die Händler sind angewiesen worden, keine Kunden zu bedienen, die keine Masken tragen.
      Als Kunde würde ich dort nicht bei einem Händler ohne Maske kaufen.
    • illwill schrieb:

      Columbo schrieb:

      Silversurger schrieb:

      So wie heute in einem Supermarkt in Niedersachsen hatte ich es auch noch nicht erlebt: Dort tragen zwar fast alle Kunden brav ihre Mund-Nase-Bedeckungen, von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern tut das aber absolut niemand. Nicht hinter der Bedientheke über rohem Fleisch, nicht an der Obstauslage, nicht beim Auffüllen der Regale, wirklich nirgends. Noch nicht mal eine Alibi-Maske unter der Nase oder am Hals ist vorhanden, es scheint allgemeine Firmenpolitik zu sein, die Maskenpflicht nicht zu befolgen. Wahrscheinlich ist der Chef ein kleiner Bolsonaro...
      Einerseits natürlich falsch, andererseits bin ich auch der Meinung, dass es nicht zumutbar ist über Monate jede Woche 40 Stunden (+Überstunden und Freizeit) diese Masken zu tragen, da fördert man dann andere Krankheiten zu Tage.Ich weiß hier von einigen kleineren Betrieben ( Bäckereien und Metzgereien), dass die Belegschaft kurz vor der offenen Revolte war, wegen der Maskenpflicht und da gibt der Chef dann irgendwann wohl nach.

      Ich muss sagen, dass ich das auch nicht ertragen würde. Zum Einkaufen, absolut okay und sinnvoll, aber über so lange Zeit jeden Tag und über viele Stunden, das würde mich kaputt machen. Ich musste sie am Wochenende im Zug 2,5 Stunden tragen und hatte danach die Kopfschmerzen meines Lebens.
      Welche Krankheiten werden durch das Tragen von Masken gefördert? Ich habe einige Verwandte und Bekannte die in der Pflege oder als Ärzte arbeiten. Einige davon hatten schon vor Corona +-40h / Woche eine Maske auf und niemand davon ist auf Grund des Tragens an irgendwas erkrankt. Das eine Maske unter umständen anstrengend ist und auch unangenehm sein kann, bestreite ich gar nicht, aber man sollte schon bei den Fakten bleiben, denn dass Masken krank machen, ist ein Argument von Hildmann und seinen Jüngern.
      Psychische Belastungen durch die Corona Krise, welche es selbstverständlich gibt, haben wenig mit Masken tragen zutun. :madness
      :S Dann gehört dieser gute Mann hier wohl auch zu Attila Hildmann: aerzteblatt.de/nachrichten/112…-einer-Maske-unbedenklich

      Und wenn wir jetzt bei Bekannten und Verwandten sind kann ich ja auch von einer Freundin erzählen, die im Verkauf arbeitet und mittlerweile schon mehrere Male umgekippt ist oder kurz davor war. Ich kenne auch Intensiv-Pfleger, die überhaupt nicht damit klar kommen, weil sie zuvor eben nicht dauernd Masken getragen haben.

      Wie gesagt, ich bin für die Maskenpflicht, halte manches aber nicht für zumutbar. Man kann sich schon leicht über Verkäufer aufregen, die keine Maske tragen, wenn man sie selbst nur zweimal die Woche für 20 Minuten beim Einkaufen tragen muss.
    • Columbo schrieb:

      illwill schrieb:

      Columbo schrieb:

      Silversurger schrieb:

      So wie heute in einem Supermarkt in Niedersachsen hatte ich es auch noch nicht erlebt: Dort tragen zwar fast alle Kunden brav ihre Mund-Nase-Bedeckungen, von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern tut das aber absolut niemand. Nicht hinter der Bedientheke über rohem Fleisch, nicht an der Obstauslage, nicht beim Auffüllen der Regale, wirklich nirgends. Noch nicht mal eine Alibi-Maske unter der Nase oder am Hals ist vorhanden, es scheint allgemeine Firmenpolitik zu sein, die Maskenpflicht nicht zu befolgen. Wahrscheinlich ist der Chef ein kleiner Bolsonaro...
      Einerseits natürlich falsch, andererseits bin ich auch der Meinung, dass es nicht zumutbar ist über Monate jede Woche 40 Stunden (+Überstunden und Freizeit) diese Masken zu tragen, da fördert man dann andere Krankheiten zu Tage.Ich weiß hier von einigen kleineren Betrieben ( Bäckereien und Metzgereien), dass die Belegschaft kurz vor der offenen Revolte war, wegen der Maskenpflicht und da gibt der Chef dann irgendwann wohl nach.
      Ich muss sagen, dass ich das auch nicht ertragen würde. Zum Einkaufen, absolut okay und sinnvoll, aber über so lange Zeit jeden Tag und über viele Stunden, das würde mich kaputt machen. Ich musste sie am Wochenende im Zug 2,5 Stunden tragen und hatte danach die Kopfschmerzen meines Lebens.
      Welche Krankheiten werden durch das Tragen von Masken gefördert? Ich habe einige Verwandte und Bekannte die in der Pflege oder als Ärzte arbeiten. Einige davon hatten schon vor Corona +-40h / Woche eine Maske auf und niemand davon ist auf Grund des Tragens an irgendwas erkrankt. Das eine Maske unter umständen anstrengend ist und auch unangenehm sein kann, bestreite ich gar nicht, aber man sollte schon bei den Fakten bleiben, denn dass Masken krank machen, ist ein Argument von Hildmann und seinen Jüngern.Psychische Belastungen durch die Corona Krise, welche es selbstverständlich gibt, haben wenig mit Masken tragen zutun. :madness
      :S Dann gehört dieser gute Mann hier wohl auch zu Attila Hildmann: aerzteblatt.de/nachrichten/112…-einer-Maske-unbedenklich
      nein, er gehört wahrscheinlich nicht zu Hildmann.

      Er sagt nur, dass eine Maske gefährlich ist, wenn man es falsch anwendet. Nun, die Maske stand damals am Beginn ein Alltagsgegenstand zu werden weswegen sie diese Aufmerksamkeit erhielt. Die Botschaft an sich ist nun wahrlich nicht neu, dass wenn irgendetwas falsch angewendet wird, gefährlich ist. Somit könnte ich jetzt auch die Botschaft äußern, dass Kopfkissen gefährlich sind, wenn man sie -falsch angewendet- auf statt unter den Kopf zum schlafen legt. :)
    • Nach den eher negativen Entwicklungen der letzten paar Wochen, macht dieser Artikel doch Mut:

      bloomberg.com/news/features/20…-coronavirus-front-runner

      Wenn das nicht ein kompletter Hoax ist, könnte es tatsächlich Ende 2020 bzw Anfang 2021 einen halbwegs wirksamen Impfstoff geben.

      Zwar habe ich heute gelesen, dass die Impfbereitschaft niedriger ist, als von mir vermutet (in den USA überhaupt nur 50 %), aber dennoch klingt das insgesamt vielversprechend. Hoffen wir das Beste
    • Wenn man die Medien verfolgt, stellt man fest, dass nicht nur der Impfstoff der Uni Oxford in der Phase III Studie angekommen ist.
      Pfizer/Biontech und je ein amerikanischer und chinesischer Impfstoff sind ebenfalls in Phase III angekommen. Weitere Kandidaten sollen in naher Zukunft folgen.
      Natürlich kann in Phase III immer noch etwas schief gehen, aber grundsätzlich zeigt das schon mal, dass die Stoffe funktionieren.
      Ende 2020/Anfang 2021 dürfte es wohl mehr als einen zugelassenen Impfstoff auf der Welt geben.
      Der Oxford Impfstoff wird von AstraZeneca ja bereits produziert und Pfizer fährt die Kapazitäten auch schon hoch.
      4+ Milliarden Impfdosen bis Ende 2021 schein nach den Ankündigungen der Unternehmen durchaus realistisch.
      NFL-Talk A-Liga
      Eltviller Wildsäue: 8-9-0
      FF World Champion 2016
    • Auch der Bundespolitik ist inzwischen aufgefallen, welche Gefahr von Reiserückkehrern aus Risikogebieten für eine zweite Welle ausgeht.

      Hier bei uns in der Nähe haben wir womöglich den nächsten Großausbruch. Gestern haben wir nach einem positiven Test über 300 rumänische Erntehelfer/innen unter Quarantäne gestellt, die heute alle durchgetestet werden. Leben leider alle in einer großen Massenunterkunft und es würde mich überraschen, wenn sich da nicht schon einige angesteckt hätten. ||
    • wir mussten gestern bei unserem abflug check-in unsere email adresse angeben, dass wir von der airline informiert werden können, falls im flieger jemand an corona erkrankt sei. nachdem hier im forum berichtet wurde, dass die daten der airline nicht rausgegeben werden, hab ich die dame gefragt, wie denn der airline bekannt werden würde, dass jemand an corona erkrankt sei. konnte mir die dame nicht beantworten. funktioniert also prima :paelzer:
    • Markus1.6 schrieb:

      wir mussten gestern bei unserem abflug check-in unsere email adresse angeben, dass wir von der airline informiert werden können, falls im flieger jemand an corona erkrankt sei. nachdem hier im forum berichtet wurde, dass die daten der airline nicht rausgegeben werden, hab ich die dame gefragt, wie denn der airline bekannt werden würde, dass jemand an corona erkrankt sei. konnte mir die dame nicht beantworten. funktioniert also prima :paelzer:
      Wir als Gesundheitsbehörde informieren die Fluggesellschaften über erkrankte Personen, während ihres Fluges. Da die Fluggesellschaften die Daten der Passagiere jedoch nicht weiter geben, werden diese nie behördlich erfasst und entsprechend auch keine Quarantäne angeordnet, sofern sie sich nicht selbst melden, wenn sie von der Fluggesellschaft informiert wurden. Dabei muss man aber bedenken, dass für Reiserückkehrer aus Risikogebieten kein Anspruch auf Lohnfortzahlung besteht, wenn sie nach der Einreise in Quarantäne gehen. Wenn ich in Deutschland Kontakt zu einem Erkrankten hatte, haben ich hingegen diesen Anspruch. Die Einreisenden haben also mal so gar keinen Anreiz sich freiwillig bei den Gesundheitsbehörden zu melden.
    • Hamburg Broncos schrieb:

      Auch der Bundespolitik ist inzwischen aufgefallen, welche Gefahr von Reiserückkehrern aus Risikogebieten für eine zweite Welle ausgeht.

      Ich denke der Bundespolitik war durchaus bewusst, dass wieder zunehmende Reisetätigkeit Risiken hinsichtlich einer weiteren Welle mit sich bringt. Aber was wäre die gangbare Alternative zu diesem „kalkulierten“ Risiko gewesen?

      Jede Alternative hätte vermutlich weitaus schlimmere wirtschaftliche Folgen für Deutschland und die Europäische Union gehabt. Insbesondere für die südeuropäischen Länder, welche stark vom Tourismus abhängig sind.

      Eine große Frage ist ob man sich gut vorbereitet hat und man in der Lage ist mehrere lokale Ausbrüche gleichzeitig oder in kurzer Abfolge unter Kontrolle zu bringen.

      Wenn man einige Beiträge hier liest, kommen bei mir allerdings Zweifel auf. Bedeutet für mich das ich weiterhin achtsam bleibe.
      #Social distancing - 2m können Leben retten!
    • Hamburg Broncos schrieb:

      Markus1.6 schrieb:

      wir mussten gestern bei unserem abflug check-in unsere email adresse angeben, dass wir von der airline informiert werden können, falls im flieger jemand an corona erkrankt sei. nachdem hier im forum berichtet wurde, dass die daten der airline nicht rausgegeben werden, hab ich die dame gefragt, wie denn der airline bekannt werden würde, dass jemand an corona erkrankt sei. konnte mir die dame nicht beantworten. funktioniert also prima :paelzer:
      Wir als Gesundheitsbehörde informieren die Fluggesellschaften über erkrankte Personen, während ihres Fluges. Da die Fluggesellschaften die Daten der Passagiere jedoch nicht weiter geben, werden diese nie behördlich erfasst und entsprechend auch keine Quarantäne angeordnet, sofern sie sich nicht selbst melden, wenn sie von der Fluggesellschaft informiert wurden. Dabei muss man aber bedenken, dass für Reiserückkehrer aus Risikogebieten kein Anspruch auf Lohnfortzahlung besteht, wenn sie nach der Einreise in Quarantäne gehen. Wenn ich in Deutschland Kontakt zu einem Erkrankten hatte, haben ich hingegen diesen Anspruch. Die Einreisenden haben also mal so gar keinen Anreiz sich freiwillig bei den Gesundheitsbehörden zu melden.
      ich hab mir schon gedacht, dass es wahrscheinlich so läuft und die behörden die fluglinien informieren. falls den behörden der auslandsaufenthalt mitgeteilt wird. aber die reaktion der dame am schalter hat mich überrascht, da hab ich schon ein bisschen an der zusammenarbeit gezweifelt. das mit der lohnfortzahlung war mir nicht bekannt, danke für die info.
    • El_hombre schrieb:

      Hamburg Broncos schrieb:

      Auch der Bundespolitik ist inzwischen aufgefallen, welche Gefahr von Reiserückkehrern aus Risikogebieten für eine zweite Welle ausgeht.
      Ich denke der Bundespolitik war durchaus bewusst, dass wieder zunehmende Reisetätigkeit Risiken hinsichtlich einer weiteren Welle mit sich bringt. Aber was wäre die gangbare Alternative zu diesem „kalkulierten“ Risiko gewesen?

      Jede Alternative hätte vermutlich weitaus schlimmere wirtschaftliche Folgen für Deutschland und die Europäische Union gehabt. Insbesondere für die südeuropäischen Länder, welche stark vom Tourismus abhängig sind.

      Eine große Frage ist ob man sich gut vorbereitet hat und man in der Lage ist mehrere lokale Ausbrüche gleichzeitig oder in kurzer Abfolge unter Kontrolle zu bringen.

      Wenn man einige Beiträge hier liest, kommen bei mir allerdings Zweifel auf. Bedeutet für mich das ich weiterhin achtsam bleibe.
      Dass Auslandsreisen erlaubt sind, ist meiner Meinung nach auch absolut richtig. Aber es bräuchte mehrere Dinge, um die Infektionsketten zu verfolgen und zu unterbrechen.
      1. Die Flughäfen müssten alle Einreisenden aus Risikogebieten erfassen und melden, sodass eine Quarantäne unmittelbar nach Einreise angeordnet werden kann.
      2. Grundlage zur Beförderung im Flugzeug müsste ein Test max. 48h vor Abflug sein.
      3. Nach der Inkubationszeit von 5-6 Tagen kann in Deutschland ein Test auf Kosten des Reisenden gemacht werden, der bei negativem Ergebnis die Quarantäne vorzeitig beendet.

      Mir ist bewusst, dass so weitreichende Einschränkungen nicht mehr kommen werden, aber aus epidemiologischer Sicht wäre das absolut angebracht.

      Toll ist auch, dass die Kassenärztliche Vereinigung wegen Unklarheiten bei der Finanzierung ihre niedergelassenen Ärzte dazu veranlasst hat, keine asymptonatischen Personen mehr zu testen. Das führte dann diese Woche z. B. erstmal dazu, dass keine pflegebedürftigen Personen mehr in Altenheime aufgenommen werden konnten, weil die Ärzte die Tests nicht durchführen wollten. Wenn man weiß, was das Virus gerade in Altenheimen angerichtet hat, scheint das geradezu wahnwitzig, dass immer noch über die Finanzierung dieser Tests gestritten wird. Wir reden hier momentan von 60 Euro pro Test. :bengal
    • Gestern mit 644 Neuinfektionen Monatshöchstwert. Winzige Zahl im Vergleich zu anderen Ländern. Trotzdem beunruhigt mich der Monatshöchstwert.

      Look deep in the mirror, look deep into its eye
      Your face is replaced, as creature you despise
      But I know what you're made of, it ain't much I'm afraid
      I know you'll be lying until your dying day

      (MEGADETH - Liar)
    • Klar. Läge der bei 100, würde er mich weniger beunruhigen.

      Look deep in the mirror, look deep into its eye
      Your face is replaced, as creature you despise
      But I know what you're made of, it ain't much I'm afraid
      I know you'll be lying until your dying day

      (MEGADETH - Liar)