Corona Virus

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    • Erzwolf schrieb:

      olibo66 schrieb:

      Äpfel/Birnen. Wer sich durch z. B. rauchen dem erhöhten Risiko einer Krebserkrankung aussetzt, gefährdet nur seine eigene Gesundheit. Wer sich bewusst dem erhöhten Risiko einer Covid-19 Erkrankung aussetzt....
      Ist ja auch nicht so, dass der Raucher nur sich selbst gefährdet.
      Ich verstehe dein Argument schon und mir geht es auch auf den Zeiger, dass die Allgemeinheit für das inkaufgenommene Risiko des einzelnen aufkommen soll, ich finde es allerdings schwierig abzugrenzen, warum in diesem Fall der Einzelne die Kosten selbst übernehmen muss, wenn er es sonst nicht muss.

      El_hombre schrieb:

      Der Raucher dürfte dann aber wohl auch damit argumentieren, dass die Gemeinschaft der Raucher diese Behandlungen über die Tabaksteuer vorfinanziert hat? Das der Staat die Tabaksteuer „zweckentfremdet“ dürfte der Raucher dann auch anmerken.

      Sorry, ich vergaß, dass andere im Gegensatz zu mir auch in Gesellschaft rauchen (qualme tatsächlich nur in meinen eigenen vier Wänden).

      Ich zäums mal anders auf. Wenn ich mich 15 min mit einem Raucher unterhalte, der in der Zeit zwei Zigaretten raucht, wird das meine Gesundheit nicht beeinträchtigen. Wenn ich mich 15 min mit einem Infizierten unterhalte (der mangels Symptomen selbst nicht weiß, dass er infiziert ist)....

      Look deep in the mirror, look deep into its eye
      Your face is replaced, as creature you despise
      But I know what you're made of, it ain't much I'm afraid
      I know you'll be lying until your dying day

      (MEGADETH - Liar)
    • Erzwolf schrieb:

      olibo66 schrieb:

      Mir fehlt einfach die Einsicht, dass die Allgemeinheit für diejenigen zahlen soll, welche bewusst in ein Risikogebiet reisen.
      Mit dem gleichen Argument kannst du die Kostenübernahme der Krebsbehandlung von Rauchern ablehnen.
      Nein, der Vergleich ist wirklich krude.

      Ich würde die Behandlung einer tatsächlichen Corona-Erkrankung dieser Leute ganz normal von den Kassen zahlen lassen - aber wer sehenden Auges in ein Gefahrengebiet reist, soll bitteschön auf eigene Kosten sicherstellen, dass unter seiner egoistischen Unvernunft nicht andere per Ansteckung leiden müssen. Das ist mbMn ein gewaltiger Unterschied.
    • Man darf aber auch nicht nur Urlauber sehen. Habe zb einen ungarischen Arbeitskollegen mit Frau und drei kleinen Kindern in Ungarn, der die wegen Corona seit Weihnachten nicht mehr gesehen hat und der jetzt schon ganz hibbelig ist, weil es am Freitag drei Wochen nach Hause geht. Weiß nicht, das kann man ja niemandem verdenken. Und so wird es tausenden Ungarn, Rumänen oder Bulgaren gehen, die jetzt die Reise nach Hause antreten.
    • Columbo schrieb:

      Man darf aber auch nicht nur Urlauber sehen. Habe zb einen ungarischen Arbeitskollegen mit Frau und drei kleinen Kindern in Ungarn, der die wegen Corona seit Weihnachten nicht mehr gesehen hat und der jetzt schon ganz hibbelig ist, weil es am Freitag drei Wochen nach Hause geht. Weiß nicht, das kann man ja niemandem verdenken. Und so wird es tausenden Ungarn, Rumänen oder Bulgaren gehen, die jetzt die Reise nach Hause antreten.
      In solchen Fällen, sagt wohl auch Niemand etwas gegen den Urlaub mit der Familie zu Hause. Allerdings sollte es dann auch kein Problem sein sich vor Rückkehr an die Arbeit testen zu lassen. (und dafür auch die Kosten zu übernehmen)
      #Social distancing - 2m können Leben retten!
    • olibo66 schrieb:

      Erzwolf schrieb:

      olibo66 schrieb:

      Äpfel/Birnen. Wer sich durch z. B. rauchen dem erhöhten Risiko einer Krebserkrankung aussetzt, gefährdet nur seine eigene Gesundheit. Wer sich bewusst dem erhöhten Risiko einer Covid-19 Erkrankung aussetzt....
      Ist ja auch nicht so, dass der Raucher nur sich selbst gefährdet.Ich verstehe dein Argument schon und mir geht es auch auf den Zeiger, dass die Allgemeinheit für das inkaufgenommene Risiko des einzelnen aufkommen soll, ich finde es allerdings schwierig abzugrenzen, warum in diesem Fall der Einzelne die Kosten selbst übernehmen muss, wenn er es sonst nicht muss.

      El_hombre schrieb:

      Der Raucher dürfte dann aber wohl auch damit argumentieren, dass die Gemeinschaft der Raucher diese Behandlungen über die Tabaksteuer vorfinanziert hat? Das der Staat die Tabaksteuer „zweckentfremdet“ dürfte der Raucher dann auch anmerken.

      Sorry, ich vergaß, dass andere im Gegensatz zu mir auch in Gesellschaft rauchen (qualme tatsächlich nur in meinen eigenen vier Wänden).
      Ich zäums mal anders auf. Wenn ich mich 15 min mit einem Raucher unterhalte, der in der Zeit zwei Zigaretten raucht, wird das meine Gesundheit nicht beeinträchtigen. Wenn ich mich 15 min mit einem Infizierten unterhalte (der mangels Symptomen selbst nicht weiß, dass er infiziert ist)....
      de.wikipedia.org/wiki/Benzo(a)pyren

      Diese Verbindung einfach mal als ein Beispiel (ist nicht das einzig gefährliche am Tabakrauch), darüber ärgere ich mich übrigens auch wenn ich schlechte Grillmeister oder Teer beim Straßenbau rieche ;) Grundregel, wenn man es riecht, dann ist es zu spät :tongue2:

      Das mit dem nicht beeinträchtigen stimmt so einfach gesagt leider nicht. Eine Mutation kann auch bei einem einzigen Einatmen erzeugt werden die ein Protoonkogen anschaltet, oder einen Tumorsuppressor ausschaltet etc. Klar argumentiert man hier mit Wahrscheinlichkeiten, aber es ist auch nicht so, als wäre allein die Gegenwart bei einem Covid infizierten eine Garantie selber krank zu werden ;) Das Problem ist, dass sich Tumorkausalitäten nicht nachweisen lassen können, man hat immer nur (stichhaltige) Vermutungen und interpretiert viel über Epidemiologische Untersuchungen
    • Cold as Ice schrieb:

      olibo66 schrieb:

      Erzwolf schrieb:

      olibo66 schrieb:

      Äpfel/Birnen. Wer sich durch z. B. rauchen dem erhöhten Risiko einer Krebserkrankung aussetzt, gefährdet nur seine eigene Gesundheit. Wer sich bewusst dem erhöhten Risiko einer Covid-19 Erkrankung aussetzt....
      Ist ja auch nicht so, dass der Raucher nur sich selbst gefährdet.Ich verstehe dein Argument schon und mir geht es auch auf den Zeiger, dass die Allgemeinheit für das inkaufgenommene Risiko des einzelnen aufkommen soll, ich finde es allerdings schwierig abzugrenzen, warum in diesem Fall der Einzelne die Kosten selbst übernehmen muss, wenn er es sonst nicht muss.

      El_hombre schrieb:

      Der Raucher dürfte dann aber wohl auch damit argumentieren, dass die Gemeinschaft der Raucher diese Behandlungen über die Tabaksteuer vorfinanziert hat? Das der Staat die Tabaksteuer „zweckentfremdet“ dürfte der Raucher dann auch anmerken.

      Sorry, ich vergaß, dass andere im Gegensatz zu mir auch in Gesellschaft rauchen (qualme tatsächlich nur in meinen eigenen vier Wänden).Ich zäums mal anders auf. Wenn ich mich 15 min mit einem Raucher unterhalte, der in der Zeit zwei Zigaretten raucht, wird das meine Gesundheit nicht beeinträchtigen. Wenn ich mich 15 min mit einem Infizierten unterhalte (der mangels Symptomen selbst nicht weiß, dass er infiziert ist)....
      de.wikipedia.org/wiki/Benzo(a)pyren
      Diese Verbindung einfach mal als ein Beispiel (ist nicht das einzig gefährliche am Tabakrauch), darüber ärgere ich mich übrigens auch wenn ich schlechte Grillmeister oder Teer beim Straßenbau rieche ;) Grundregel, wenn man es riecht, dann ist es zu spät :tongue2:

      Das mit dem nicht beeinträchtigen stimmt so einfach gesagt leider nicht. Eine Mutation kann auch bei einem einzigen Einatmen erzeugt werden die ein Protoonkogen anschaltet, oder einen Tumorsuppressor ausschaltet etc. Klar argumentiert man hier mit Wahrscheinlichkeiten, aber es ist auch nicht so, als wäre allein die Gegenwart bei einem Covid infizierten eine Garantie selber krank zu werden ;) Das Problem ist, dass sich Tumorkausalitäten nicht nachweisen lassen können, man hat immer nur (stichhaltige) Vermutungen und interpretiert viel über Epidemiologische Untersuchungen
      ok, war mir nicht bewusst, korrigiere: die Unterhaltung mit dem Infizierten beinhaltet eine höhere Wahrscheinlichkeit, selber zu erkranken, als die Unterhaltung mit einem Rauchenden.

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      (MEGADETH - Liar)
    • Wir sind Samstag auf einer Hochzeitsfeier im Garten mit rund 50 Menschen eingeladen.

      Ich weiß, dass es grundsätzlich erlaubt ist, aber skeptisch bin ich dennoch, mal davon abgesehen, dass ich aktuell keinen Sinn einer solchen Feier sehe.

      Wir überlegen noch. Ein weiteres Ding ist, dass meine Eltern wohl auf jeden Fall hingehen werden. Sollten wir uns entscheiden die Feier nicht zu besuchen, müsste ich Ja quasi im Anschluss auch hier 14 Tage auf Kontakt verzichten. Und vor allem dürfte das Enkelchen dann ja auch 14 Tage nicht zu Oma und Opa.

      Bin ich zu kritisch?
      +++NFL-Talk Pickem 2014 Champion+++
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    • Silversurger schrieb:

      GermanTexan schrieb:

      Bin ich zu kritisch?
      Ich finde nein, aber leider sind wir gesellschaftlich inzwischen an einem Punkt angelangt, an dem man als konsequenter Befürworter und Umsetzer der Corona-Maßnahmen in vielen Situationen als Spielverderber/Miesepeter/Hysteriker/Besserwisser oder Ähnliches wahrgenommen wird. :(
      So viel braucht es gar nicht. Die bloße Äußerung der Meinung, dass wir in Deutschland längst nicht über den Berg sind, genügt völlig.

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    • GermanTexan schrieb:

      Wir sind Samstag auf einer Hochzeitsfeier im Garten mit rund 50 Menschen eingeladen.

      Ich weiß, dass es grundsätzlich erlaubt ist, aber skeptisch bin ich dennoch, mal davon abgesehen, dass ich aktuell keinen Sinn einer solchen Feier sehe.

      Wir überlegen noch. Ein weiteres Ding ist, dass meine Eltern wohl auf jeden Fall hingehen werden. Sollten wir uns entscheiden die Feier nicht zu besuchen, müsste ich Ja quasi im Anschluss auch hier 14 Tage auf Kontakt verzichten. Und vor allem dürfte das Enkelchen dann ja auch 14 Tage nicht zu Oma und Opa.

      Bin ich zu kritisch?
      Da Garten, sehe ich da eher keine Probleme. Abstandsregeln etc. vorausgesetzt.
    • Benno schrieb:

      GermanTexan schrieb:

      Wir sind Samstag auf einer Hochzeitsfeier im Garten mit rund 50 Menschen eingeladen.

      Ich weiß, dass es grundsätzlich erlaubt ist, aber skeptisch bin ich dennoch, mal davon abgesehen, dass ich aktuell keinen Sinn einer solchen Feier sehe.

      Wir überlegen noch. Ein weiteres Ding ist, dass meine Eltern wohl auf jeden Fall hingehen werden. Sollten wir uns entscheiden die Feier nicht zu besuchen, müsste ich Ja quasi im Anschluss auch hier 14 Tage auf Kontakt verzichten. Und vor allem dürfte das Enkelchen dann ja auch 14 Tage nicht zu Oma und Opa.

      Bin ich zu kritisch?
      Da Garten, sehe ich da eher keine Probleme. Abstandsregeln etc. vorausgesetzt.
      Ich denke auch dass das Risiko im Freien überschaubar ist. Umarmungen halt weglassen.
    • olibo66 schrieb:

      Mir fehlt einfach die Einsicht, dass die Allgemeinheit für diejenigen zahlen soll, welche bewusst in ein Risikogebiet reisen. Klar gibt es auch unvorhersehbare Härtefälle wie z. B. gerade jetzt für britische Spanien-Touristen. Aber das Gros der Reisenden weiß vorher um das Risiko, daher s. o.
      Da der Corona-Virus auf der gesamten Welt verteilt ist gibt es eigentlich nur Risikogebiete.
      Es benötigt ja nur den einen Kontakt mit infizierter Person und den Umstand sich dadurch selbst zu infizieren.
      Ich bin für die kostenlose Tests.
      Die Kosten eines erneuten Lockdowns bei steigender Infektionszahlen innerhalb der BRD sind höher.

      Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich der Meinung bin, wir sollten eher auf Schnelltests setzen, als auf einen Impfstoff gegen Corona zu warten.

    • LuckySpike schrieb:

      olibo66 schrieb:

      Mir fehlt einfach die Einsicht, dass die Allgemeinheit für diejenigen zahlen soll, welche bewusst in ein Risikogebiet reisen. Klar gibt es auch unvorhersehbare Härtefälle wie z. B. gerade jetzt für britische Spanien-Touristen. Aber das Gros der Reisenden weiß vorher um das Risiko, daher s. o.
      Ich bin für die kostenlose Tests.
      Die Kosten eines erneuten Lockdowns bei steigender Infektionszahlen innerhalb der BRD sind höher.

      Ich verstehe Deinen Punkt, bin allerdings kritisch ob kostenlose Tests erneute Lockdowns verhindern können. Man könnte auch argumentieren das kostenlose Tests den Schlendrian fördern und damit das lokale Lockdown Risiko steigen würde. Auch kenne ich in meinem Umfeld genügend Hypochonder, die wohl täglich bei einem Testlabor vorfahren würden.

      Viel hilft viel, muss nicht zwangsläufig der richtige Ansatz sein und die ultimative Wahrheit gibt es wohl nicht. Und bevor man hier mit der Gießkanne vorgeht, sollte man den Nutzen erst Mal in ein oder zwei Bundesländern nachweisen.
      #Social distancing - 2m können Leben retten!
    • AlsterBayPacker schrieb:

      Erzwolf schrieb:

      olibo66 schrieb:

      Mir fehlt einfach die Einsicht, dass die Allgemeinheit für diejenigen zahlen soll, welche bewusst in ein Risikogebiet reisen.
      Mit dem gleichen Argument kannst du die Kostenübernahme der Krebsbehandlung von Rauchern ablehnen.
      Nein, der Vergleich ist wirklich krude.
      Ich würde die Behandlung einer tatsächlichen Corona-Erkrankung dieser Leute ganz normal von den Kassen zahlen lassen - aber wer sehenden Auges in ein Gefahrengebiet reist, soll bitteschön auf eigene Kosten sicherstellen, dass unter seiner egoistischen Unvernunft nicht andere per Ansteckung leiden müssen. Das ist mbMn ein gewaltiger Unterschied.
      Nein, ganz so krude ist der Vergleich nicht. Ja, natürlich. Die Besonderheit an Covid ist, dass - so ich mich jetzt in Risikogebiete begebe ( so das bereits vor dem Antritt meiner Reise eins war)- natürlich ein bewusstes Risiko eingehe und damit vor allem andere Menschen gefährde.

      Ich versuche das ganze jedoch schlicht von der Kostenseite zu sehen.
      Es gibt- kann man ja an den Ausführen von Hamburg Broncos hier im Thread gut lesen, sehr hohe Hürden an die Daten der Reisenden zukommen. Weiter wird- auch das ist bekannt- Quarantäne nicht so streng kontrolliert in Deutschland.

      Gäbe es eine effektive Möglichkeit die Quarantäne zu kontrollieren, wäre ich klar für testen (selber zahlen) oder Quarantäne. Aber offensichtlich gibt es in diesem System viele Lücken, so dass ich denke das es am Ende billiger ist die Leute zu testen, als es laufen zu lassen um dann wieder die Gefahr (ob es sich ausschließlich damit verhindern lässt sei mal dahingestellt) von regionalen Lockdowns etc. zu haben.

      Und da passt dann schon der Vergleich zum Rauchen. Wenn ich saufe, rauche und mich dazu noch ungesund ernähre gehe ich ein höheres Risiko ein, der Gesellschaft mal später hohe Folgekosten im Gesundheitssystem zu beschaffen als mein Nachbar der all dies nicht tut. Trotzdem kommt - zum Glück m.E.- niemand auf die Idee mir mehr Geld abzuziehen als meinem Nachbarn.



      GermanTexan schrieb:

      Bin ich zu kritisch?
      Finde ich nicht, am Ende soll es jedem selbst überlassen werden was er tut. Aber natürlich sehe ich die Problemlage. Diese rührt m.E. auch aus verschiedenen Dingen.
      Seit den ersten Lockerungen - ich will mich da zweifellos nicht ausschließen- gabs immer wieder Stimmen oh ob das gut geht, oh in 3 Wochen gibt’s wieder einen Lockdown (man sollte noch mal die ganzen Stimmen aus Ende April ansehen die uns spätestens Ende Mai die zweite Welle vorhergesagt haben-) ansehen. Passiert ist nix*. Schmidt-Chanasit hat darauf- vor allem in Richtung von Lauterbach- berechtigterweise hingewiesen, dass dieser ständige Alarlamius, dieses ständige katastrophisieren am Ende des Tages dazu führt das die Leute das ganze nicht mehr ernst nehmen, bzw. die die in ihrem Verhalten noch vorsichtig sind (und bei Veranstaltungen mit mehreren Teilnehmern, wo dann gerade am Ende wo doch ein paar Bier drin sind nicht mehr auf Abstand und Hygiene geachtet wird ist das m.E. absolut berechtigt) dann in die Ecke geschoben werden als Spießer, Spaßverderber etc.

      * Was nicht bedeutet, dass Corona kein Problem ist, sondern das man davon ausgehen muss, dass die Nutzung von Zoos, die Nutzung von Einzelhandelsläden etc. kein Problem sind.
      In Deutschland gehen Die Toten Hosen als »Punk«, heute-show als »Humor« und Homöopathie als »Medizin« durch.
      Tobias. B.
    • Mile High 81 schrieb:

      dieses ständige katastrophisieren am Ende des Tages dazu führt das die Leute das ganze nicht mehr ernst nehmen
      Ich greife das mal raus, weil ich das momentan sehr extrem finde. Kaum hat ein Landkreis mal eine höhere Zahl wird sofort vor der zweiten Welle gewarnt. Das RKI gibt da mMn auch kein sonderlich gutes Bild ab. Eher sollte man in den entsprechenden Landkreisen die Maßnahmen ergreifen, die notwendig sind. Das Abstumpfen beobachte ich auch regelmäßig
      „Das offizielle Bewerbungspapier für die WM, das Bid-Buch an die Fifa, umfasste 1212 Seiten. Ich kann Ihnen sagen: Ich habe keine einzige davon gelesen. Ich habe das nur getragen, das war schwer genug.“

      Franz Beckenbauer im „Sky“-Interview über die Bewerbung für die WM 2006. (dpa)
    • Na ja wenn man so hört was so alles passiert , dann ist das warnen schon richtig.

      Sei es die Beerdigung in BW wo sich über 40 Menschen angesteckt haben oder die Bar in Berlin wo auch noch 50 Besucher falsche Namen angegeben haben.
    • Bilbo schrieb:

      oder die Bar in Berlin wo auch noch 50 Besucher falsche Namen angegeben haben.
      Wie sind eigtl da die Strafen, wenn man solche Penner Honks denn doch erwischt? Damit könnte man doch dann Tests finanzieren :tongue2: Im Ernst, solcher Verantwortungslosigkeit und Ignoranz kann man doch durch richtig schmerzhafte Geldstrafen entgegenwirken.

      Look deep in the mirror, look deep into its eye
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      (MEGADETH - Liar)
    • Die Frage ist halt immer nach den richtigen Zahlen

      Im Vergleich zum Juni , wurden im Juli ca 30-40 % mehr Tests ausgeführt.
      Guckt man sich die Statistik der Todesfälle an, wird die immer flacher..

      Das Wieler warnt ok. Aber ob seine Warnungen auf so guten Fundament stehen, möchte ich mal bezweifeln. Geht das mit der Urlaubswelle gut, wars natürlich richtig. Lieber einmal mehr gewarnt.
    • Bilbo schrieb:

      die Bar in Berlin wo auch noch 50 Besucher falsche Namen angegeben haben.
      Die Bars und Kneipen und Restaurants... die Covid-Suchaufrufe zu Besuchern, die eigentlich mit Kontaktdaten erfasst sein sollten, die häufen sich in den letzten Tagen in Berlin.
      -----------------
      Team Goff
      Anakin rettete die Jünglinge vor einem Leben als Weltraumterroristen!
    • Gronkpirat schrieb:

      Die Frage ist halt immer nach den richtigen Zahlen

      Im Vergleich zum Juni , wurden im Juli ca 30-40 % mehr Tests ausgeführt.
      Guckt man sich die Statistik der Todesfälle an, wird die immer flacher..

      Das Wieler warnt ok. Aber ob seine Warnungen auf so guten Fundament stehen, möchte ich mal bezweifeln. Geht das mit der Urlaubswelle gut, wars natürlich richtig. Lieber einmal mehr gewarnt.
      Aber dass es mit mehr Tests auch mehr registrierte Fälle gibt, sagt doch aus, dass derdiedas Virus womöglich verbreiteter ist, als die vergleichsweise niedrigen Fallzahlen vermuten lassen. Tatsache ist, dass es immer wieder (und gefühlt immer mehr) lokale Ausbrüche gibt. Allein das sollte Warnung genug sein.

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    • olibo66 schrieb:

      Gronkpirat schrieb:

      Die Frage ist halt immer nach den richtigen Zahlen

      Im Vergleich zum Juni , wurden im Juli ca 30-40 % mehr Tests ausgeführt.
      Guckt man sich die Statistik der Todesfälle an, wird die immer flacher..

      Das Wieler warnt ok. Aber ob seine Warnungen auf so guten Fundament stehen, möchte ich mal bezweifeln. Geht das mit der Urlaubswelle gut, wars natürlich richtig. Lieber einmal mehr gewarnt.
      Aber dass es mit mehr Tests auch mehr registrierte Fälle gibt, sagt doch aus, dass derdiedas Virus womöglich verbreiteter ist, als die vergleichsweise niedrigen Fallzahlen vermuten lassen. Tatsache ist, dass es immer wieder (und gefühlt immer mehr) lokale Ausbrüche gibt. Allein das sollte Warnung genug sein.
      Es ist beides richtig. Wachsamkeit ist vonnöten , den wie schnell aus wenig viel werden kann haben wir im März gesehen (allerdings ist man jetzt drauf vorbereitet).

      Allerdings testet man jetzt eindeutig mehr, vor allem um die Cluster herum und findet halt auch alle ohne Symptome. Das ist gut, aber das ist halt wichtig im vgl. zu den Zahlen im März das auch zu beachten. Hätte man da so getestet wie heute, dann wären die Zahlen auch da schon höhere gewesen (nicht exorbitant, aber sie wären höher gewesen)

      Interessant ist auch das Durchschnittsalter der Erkrankten. Im März lag das bei 50. Momentan ist es 37. Da ist es nur logisch, dass auch die Sterberate sinkt (wenn auch Junge schwere Verläufe haben klar).

      Zum Thema Daten in Restaurants.
      deutschlandfunk.de/corona-kont….html?drn:news_id=1156183

      Das ist genauso ein Unding, wie die Angabe von falschen Adressen.
      In Deutschland gehen Die Toten Hosen als »Punk«, heute-show als »Humor« und Homöopathie als »Medizin« durch.
      Tobias. B.
    • Mile High 81 schrieb:

      olibo66 schrieb:

      Gronkpirat schrieb:

      Die Frage ist halt immer nach den richtigen Zahlen

      Im Vergleich zum Juni , wurden im Juli ca 30-40 % mehr Tests ausgeführt.
      Guckt man sich die Statistik der Todesfälle an, wird die immer flacher..

      Das Wieler warnt ok. Aber ob seine Warnungen auf so guten Fundament stehen, möchte ich mal bezweifeln. Geht das mit der Urlaubswelle gut, wars natürlich richtig. Lieber einmal mehr gewarnt.
      Aber dass es mit mehr Tests auch mehr registrierte Fälle gibt, sagt doch aus, dass derdiedas Virus womöglich verbreiteter ist, als die vergleichsweise niedrigen Fallzahlen vermuten lassen. Tatsache ist, dass es immer wieder (und gefühlt immer mehr) lokale Ausbrüche gibt. Allein das sollte Warnung genug sein.
      Zum Thema Daten in Restaurants.
      deutschlandfunk.de/corona-kont….html?drn:news_id=1156183

      Das ist genauso ein Unding, wie die Angabe von falschen Adressen.
      Ein bisschen wenig Kontext im Artikel des DLF. Hier klingt das für mich ganz plausibel und auch nachvollziehbar, warum die Polizei auf die Listen zugreift, z. Bsp. bei der Verfolgung schwerer Straftaten oder Gefahr im Verzug: https://www.rnd.de/panorama/corona-gastelisten-von-restaurants-polizei-nutzt-daten-fur-ermittlungen-Z6G6K3BUACVN6HZTSO5EGZBJPQ.html
    • Neu

      Bin aktuell an der Nordsee im Urlaub. Im Großen und Ganzen läuft das eigentlich ganz gesittet ab. In Geschäften trägt jeder Masken und achtet schon auf Abstand. In kleineren Geschäften wird auf die maximale Anzahl der erlaubten Personen geachtet. Wie es in Museen oder sonstigen Innenaktivitäten aussieht, weiß ich nicht, wir sind eigentlich nur draußen unterwegs.

      Was mich aber etwas wundert ist das Gesetz für Masken von Mitarbeitern: es scheint generell so zu sein, dass Mitarbeiter in Geschäften keine Masken tragen müssen(?). Es gibt aber auch teilweise keine Trennwände zur Theke? Im Restaurant/Cafes müssen die Kellner aber Masken tragen. Man könnte jetzt argumentieren, dass man sich deutlich länger in Restaurants aufhält, als in anderen Geschäften, aber die Maskenpflicht gilt z.B. auch anscheinend nicht für Bäckereien mit angeschlossenen Cafes, in denen man sich ja eigentlich auch länger aufhält?
    • Neu

      Aktuell werden in diversen europ. Ländern, darunter auch Deutschland, die höchsten Neuinfektionszahlen seit Mai gemeldet. Keine Ahnung, ob das nun an (womöglich zu frühen) Lockerungen liegt; oder an infizierten Reiserückkehrern, oder an zu sorglosen Bürgern. Wahrscheinlich von allem etwas :madness

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    • Neu

      0,8 ist doch nicht wirklich besorgniserregend. Aber die Medien kennen ja immer nur Panik.
      SB50 Champion Anderson Barrett Brenner Brewer Bush Caldwell Colquitt Daniels T.Davis V.Davis Doss Ferentz Fowler Garcia Green C.Harris R.Harris Hillman Jackson Keo Kilgo Latimer Manning Marshall Mathis McCray McManus Miller Myers Nelson Nixon Norwood Osweiler Paradis Polumbus Ray Roby Sanders Schofield Siemian Smith Stewart Talib Thomas Thompson Trevathan Vasquez Walker Ward Ware Webster S.Williams Wolfe Anunike Bolden Bruton Clady Heuerman Sambrailo K.Williams
    • Neu

      Die steigenden Zahlen haben vor allem zwei Gründe:

      1. Die Menschen haben wieder immer mehr Kontakt untereinander. Ansteckungen passieren meistens unter Freunden und Familie. Wenn ich wieder mit 30 Leuten Geburtstag feiere, kann ich eben auch jede Menge infizieren. Vor 2 Monaten hat noch fast niemand größere private Feiern durchgeführt.
      2. Die Reiserückkehrer schleppen definitiv das Virus wieder ein. Bei uns im Kreis sind immer noch ca. die Hälfte der aktuellen Fälle auf Reiserückkehrer zurückzuführen. Gerade in den Ländern Ost- und Südosteuropas, wo viele aus Deutschland in den Heimaturlaub hinfahren, sind die Testraten zu niedrig und die Zahl positiver Reiserückkehrer hoch. Nicht zu vergessen, dass deren Kinder in Kürze auch wieder zur Schule gehen.

      Bei dem aktuellen Verhalten ist ein Anstieg der Fallzahlen nur die logische Konsequenz. Noch liegt diese auf einem beherrschbaren Niveau, aber es kann schnell gehen, dass die Behörden hier wieder überfordert sein werden.
    • Neu

      isten schrieb:

      0,8 ist doch nicht wirklich besorgniserregend. Aber die Medien kennen ja immer nur Panik.
      Ich denke es ist von allem ein bisschen.

      Ja, die positiv Rate der Test ist immer noch niedrig, so dass man definitiv davon ausgehen muss, dass man um die Cluster herum gut testet.
      Allerdings, dass habe ich vor ein paar Tagen beim Verweis auf die positiv Rate nicht bedacht, dass man ja zumindest in einigen Bundesländer komplett Anlass unbezogen testet (In Bayern kann ich heute zum Arzt gehen, obwohl ich weder krank bin , noch Kontakt zu einem infizierten hatte). Dass kann sich natürlich auch verzerrend auf die Testquote auswirken. Kann muss nicht.

      Aber generell ist es halt sehr schwierig die Balance zu halten. Achtsamkeit vor Corona, aber auch im Blick behalten der Folgeschäden (wirtschaftlich, sozial usw.).

      Hamburg Broncos schrieb:

      Gerade in den Ländern Ost- und Südosteuropas, wo viele aus Deutschland in den Heimaturlaub hinfahren, sind die Testraten zu niedrig u
      Es ist halt auch ein schlechter Scherz, dass dies noch keine Risikogebiete sind.
      In Deutschland gehen Die Toten Hosen als »Punk«, heute-show als »Humor« und Homöopathie als »Medizin« durch.
      Tobias. B.