Corona Virus

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    • Pinni schrieb:

      El_hombre schrieb:

      Pinni schrieb:

      El_hombre schrieb:

      Disastermaster schrieb:

      Banane schrieb:

      perdokan schrieb:

      aikman schrieb:

      Disastermaster schrieb:

      aikman schrieb:

      Ist relativ einfache Mathematik (die sogar ich verstehe :D ) - COVID-19 hat in ungefähr eine Reproduktionszahl von 3 (wenn keine Maßnahmen getroffen werden), wenn du also 70% also mehr als 2/3 impfst, dann drückst du damit die Reproduktionszahl unter 1 und damit ist das Virus gestoppt. Masern im Gegensatz dazu hat eine Reproduktionszahl von etwa 15 und dementsprechend brauchst du umso mehr Geimpfte um das Virus zu stoppen und die R-Zahl unter 1 zu drücken.

      Zudem befällt Masern eben Kinder und Säuglinge viel schwerer. Bei Covid-19 hast du eher die erwachsenere Bevölkerung, die man schützen muss. Und die kann das für sich selber verantworten. Wer sich nicht impfen will, der muss dann eben mit den Folgen leben. Die können im Gegensatz zu den Säuglingen und Kindern selber für sich die Entscheidung treffen (zumeist - es gibt auch da natürlich Erwachsene, bei denen die Entscheidung abgenommen werden muss - Personen die unter fortgeschrittener Demenz leiden z.B.).
      und was machst du wenn gerade mal 20-30% geimpft sind und es zu einer neuen schweren Welle kommt? Wieder einen shutdown?
      Wenn es einen Impfstoff gibt, dürfte es keinen Shutdown mehr geben, es sei denn es gibt einen Engpass. Der Shutdown war am Anfang nötig, weila) keiner das Virus kannte und daher die Gefahr überhaupt nicht abgeschätzt werden konnte. Dazu kamen die Horrorbilder aus China und Italienb) vor allem die Ärzteschaft keinerlei Vorbereitungszeit hatte. Das ist jetzt anders - wenn man nur 20 - 30% impfen kann, dann sollten das in erster Linie die Ärzte und Schwestern sein, sowie die Pfleger und Betreuer in Altenheimen etc. Dadurch kann man die am meisten gefährdete Gruppe als erstes schützen. Danach kann man dann immer noch die restliche Bevölkerung impfen. Auch das benötigt aber keinen Shutdown, so lange die nötigen Maßnahmen eingehalten werden. Dazu benötigt es evtl regionale Beschränkungen von z.B. Veranstaltungen oder ähnlichem. Wobei ich davon ausgehe, dass sowas wie Superspreader-Events erst mal ohnehin nicht stattfinden werden.Ein Shutdown wäre nur dann wieder notwendig, wenn die Reproduktionszahl in den nächsten Monaten (vor allem wenns kälter wird) hochschießt UND es weder Impfstoff noch wirksame Medikamente gibt (letzteres würde ja auch die Lage schon wesentlich ändern). Weil dann sind wir wieder ungefähr da, wo wir jetzt Anfang März waren. Und ich habe große Bedenken, dass die Bevölkerung noch einmal so vernünftig agieren wird, wie damals. Ich befürchte, dann kommen wir nicht mehr mit so einer immer noch niedrigen Todesrate davon.
      [..] Heute war auf der Bild-Zeitung als Titel, dass man über 50.000 wichtige Krebs-OPs wegen der befürchteten Pandemie verschoben habe. [..]Einen zweiten Shutdown in dieser Form kann man anordnen, ich halte das aber für nahezu selbstmörderisch. Die Folgen des ersten Shutdowns werden noch kommende Generationen abbezahlen und irgendwo kippt die Rechnung dann auch einfach um. Es wird letztlich auf die Disziplin der Bevölkerung ankommen und damit auf die Vernunft jedes einzelnen. Ich persönlich bin da sehr optimistisch, dass das funktionieren wird.
      Eine „BILD-Schlagzeile“ - ernsthaft? Ist jetzt nicht auf dich bezogen - aber wenn Leute mit dieser Zeitung anfangen mache ich in Gesprächen die Ohren zu oder scroll direkt zum nächsten Post.Dennoch ein paar Worte zum zweite Absatz, da ich den auch immer wieder mal lese: Wieso sollten sich Länder einen zweiten Shutdown nicht leisten können? Woher nehmt ihr das? Ich kann mir ehrlich gesagt kaum vorstellen, dass es bei einer zweiten Welle nicht wieder zu einem Shutdown kommen wird... Wirtschaft over Menschenleben wird es mMn zu mindest in einem so reichen Land wie Deutschland nicht geben. :madness
      Wenn man ehrlich ist, sind Spanien, Italien und einige Staaten bereits jetzt wirtschaftlich völlig am Ende und kommen aus eigener Kraft kaum mehr da raus. In vielen anderen Staaten sieht es auch nicht besser aus.
      Und dies sind neben den ganzen wirtschaftlichen Problemen weitere Gründe dafür das es einen zweiten Lockdown im großen Umfang nicht geben wird.
      Weil es in Ländern mit zweifelhafter Führung brodelt wird in Deutschland nicht wieder zu rigoroseren Maßnahmen (es gab keinen Lockdown) gegriffen? Harter Tobak.
      Nein, wer richtig liest nimmt wahr, dass dies weitere Gründe sind und keinesfalls der alleinige Grund.
      Das habe ich wohl gelesen (sogar richtig). Aber du hast mich dann wohl falsch verstanden:
      Ich halte es schlicht für sehr weit hergeholt, dass die politische Situation in z.B. Brasilien irgendeinen auch nur marginalen Einfluss auf das Ausmaß der zukünftigen Maßnahmen in Deutschland haben wird.
      Das kommt für mich darauf an wie du das meinst. Ich halte es durchaus für möglich, dass man sich die notwendigen aber nicht stattfindeten Maßnahmen sowie die ausstehenden Folgen in Brasilien genauer anschauen wird und daraus auch Schlüsse ziehen wird, die vielleicht auch in eine emotionale, vielleicht sogar rationale Entscheidung bei Verschlimmerung irgendeiner Lage einfließen könnte.
    • Naja, Brasilien macht ja alles falsch was man falsch machen kann und ist auf dem besten Wege selbst die USA zu überholen. Hat jetzt schon mehr Tote auf Infizierte gerechnet, als die USA. Das wird in einem Massaker enden, aber das wollte Bolsonaro auch so. :madness Jedenfall kann ich mir nicht vorstellen, dass Deutschland jemals so etwas wie Brasilien auch nur ansatzweise zulassen würde.

      Auch schön:
      Trump, Putin, Johnson, Bolsonaro Die Albtraumtänzer

      Dass rechte Politik Lebensgefahr bedeutet, war marginalisierten Menschen und allen, die sich dafür interessiert haben, immer klar. Aber selten hat sich so deutlich gezeigt, wie gnadenlos rechte Realitätsverweigerung auch in Friedenszeiten Leben kostet. Genau das ist die Verbindung zwischen den vier Anführern der infizierten Welt. Sie halten nicht nur das eigene Machtstreben für relevanter als das Leben anderer, das passiert leider häufiger. Die vier Virenversteher ordnen selbst die Wirklichkeit ihrem Machterhalt unter. Sowohl bei Trump wie auch bei Bolsonaro ließen eine Reihe von Äußerungen darauf schließen, dass sie nicht nur Propaganda betrieben ("Milde Grippe", "schon bald keine Fälle mehr"), sondern die eigenen Lügen auch selbst glaubten. Aber Viren sind unempfänglich für derartige Desinformation.
      Sehr schöner Satz. Be like Viruses. :xmargevic
      "Jerry had a little Lamb"
      Taylor Stern (Dallas Cowboys.com Digital Media)
    • Cold as Ice schrieb:

      Papa Koernaldo schrieb:

      Silversurger schrieb:

      Mile High 81 schrieb:

      Columbo schrieb:

      Bei Frankfurt nun 40 Infizierte nach einem Gottesdienst, dazu der Fall in dem Restaurant in Niedersachsen. Damit dürfte die Sache mit den Aerosolen bestätigt sein. Das ist ein ziemlicher Rückschlag. :(

      Atrior schrieb:

      Columbo schrieb:

      Bei Frankfurt nun 40 Infizierte nach einem Gottesdienst, dazu der Fall in dem Restaurant in Niedersachsen. Damit dürfte die Sache mit den Aerosolen bestätigt sein. Das ist ein ziemlicher Rückschlag. :(
      Der Fall in dem Restaurant resultiert aber nicht aus dem normalen Betrieb, sondern aus einer Pre-Opening-Party mit 40 geladenen Gästen.Und ich gehe stark davon aus, das sich da niemand an die Auflagen gehalten hat.
      das soll kein Plädoyer für einen Gottesdienst sein , aber bei 40 infizierten bei einem gottestdienst bezweifle ich das Hygiene und Abstandsregeln eingehalten wurden. das übertrifft ja die Quoten von Ski Events
      Vielleicht waren die Ski-Events dem Herrn wohlgefälliger als der Gottesdienst. Sagte Jesus nicht dereinst "Gepriesen sind die Skifahrer"?
      Das‘ natürlich ein typischer, aber erfreulich lustiger „Silversurger“. :bier: Was mich leider so garnicht überraschen würde, auch wenn es schier unglaublich scheint, wäre die Meldung das die Bappis ihr Abendmahl (womöglich noch aus einem gemeinsamen Becher) zu sich genommen haben.Gerade in den Freikirchen eröffnen sich teilweise sehr erschreckende Herangehensweisen an „das Virus“ bzw. die aktuelle Situation.
      Wollte auch schon fragen wie die Kommunion abläuft, als ehemaliger Katholik war mir schon damals das in den Mund legen durch den Pfarrer zuwider. Das in die Hand geben ist vielleicht nicht viel besser, aber schon zu bevorzugen. Va bei Corona :hinterha:

      Einfach jede Hostie in Plastik einschweissen. Seit Corona interessiert Plastik-Vermeidung ja eh keine Sau mehr. :madness
    • Columbo schrieb:

      Cold as Ice schrieb:

      Papa Koernaldo schrieb:

      Silversurger schrieb:

      Mile High 81 schrieb:

      Columbo schrieb:

      Bei Frankfurt nun 40 Infizierte nach einem Gottesdienst, dazu der Fall in dem Restaurant in Niedersachsen. Damit dürfte die Sache mit den Aerosolen bestätigt sein. Das ist ein ziemlicher Rückschlag. :(

      Atrior schrieb:

      Columbo schrieb:

      Bei Frankfurt nun 40 Infizierte nach einem Gottesdienst, dazu der Fall in dem Restaurant in Niedersachsen. Damit dürfte die Sache mit den Aerosolen bestätigt sein. Das ist ein ziemlicher Rückschlag. :(
      Der Fall in dem Restaurant resultiert aber nicht aus dem normalen Betrieb, sondern aus einer Pre-Opening-Party mit 40 geladenen Gästen.Und ich gehe stark davon aus, das sich da niemand an die Auflagen gehalten hat.
      das soll kein Plädoyer für einen Gottesdienst sein , aber bei 40 infizierten bei einem gottestdienst bezweifle ich das Hygiene und Abstandsregeln eingehalten wurden. das übertrifft ja die Quoten von Ski Events
      Vielleicht waren die Ski-Events dem Herrn wohlgefälliger als der Gottesdienst. Sagte Jesus nicht dereinst "Gepriesen sind die Skifahrer"?
      Das‘ natürlich ein typischer, aber erfreulich lustiger „Silversurger“. :bier: Was mich leider so garnicht überraschen würde, auch wenn es schier unglaublich scheint, wäre die Meldung das die Bappis ihr Abendmahl (womöglich noch aus einem gemeinsamen Becher) zu sich genommen haben.Gerade in den Freikirchen eröffnen sich teilweise sehr erschreckende Herangehensweisen an „das Virus“ bzw. die aktuelle Situation.
      Wollte auch schon fragen wie die Kommunion abläuft, als ehemaliger Katholik war mir schon damals das in den Mund legen durch den Pfarrer zuwider. Das in die Hand geben ist vielleicht nicht viel besser, aber schon zu bevorzugen. Va bei Corona :hinterha:
      Einfach jede Hostie in Plastik einschweissen. Seit Corona interessiert Plastik-Vermeidung ja eh keine Sau mehr. :madness
      Man könnte auch Desinfektionsmittel in die Hostie spritzen und sie anschließend unter UV Licht halten.
    • Pinni schrieb:

      El_hombre schrieb:

      Pinni schrieb:

      El_hombre schrieb:

      Disastermaster schrieb:

      Banane schrieb:

      perdokan schrieb:

      aikman schrieb:

      Disastermaster schrieb:

      aikman schrieb:

      Ist relativ einfache Mathematik (die sogar ich verstehe :D ) - COVID-19 hat in ungefähr eine Reproduktionszahl von 3 (wenn keine Maßnahmen getroffen werden), wenn du also 70% also mehr als 2/3 impfst, dann drückst du damit die Reproduktionszahl unter 1 und damit ist das Virus gestoppt. Masern im Gegensatz dazu hat eine Reproduktionszahl von etwa 15 und dementsprechend brauchst du umso mehr Geimpfte um das Virus zu stoppen und die R-Zahl unter 1 zu drücken.

      Zudem befällt Masern eben Kinder und Säuglinge viel schwerer. Bei Covid-19 hast du eher die erwachsenere Bevölkerung, die man schützen muss. Und die kann das für sich selber verantworten. Wer sich nicht impfen will, der muss dann eben mit den Folgen leben. Die können im Gegensatz zu den Säuglingen und Kindern selber für sich die Entscheidung treffen (zumeist - es gibt auch da natürlich Erwachsene, bei denen die Entscheidung abgenommen werden muss - Personen die unter fortgeschrittener Demenz leiden z.B.).
      und was machst du wenn gerade mal 20-30% geimpft sind und es zu einer neuen schweren Welle kommt? Wieder einen shutdown?
      Wenn es einen Impfstoff gibt, dürfte es keinen Shutdown mehr geben, es sei denn es gibt einen Engpass. Der Shutdown war am Anfang nötig, weila) keiner das Virus kannte und daher die Gefahr überhaupt nicht abgeschätzt werden konnte. Dazu kamen die Horrorbilder aus China und Italienb) vor allem die Ärzteschaft keinerlei Vorbereitungszeit hatte. Das ist jetzt anders - wenn man nur 20 - 30% impfen kann, dann sollten das in erster Linie die Ärzte und Schwestern sein, sowie die Pfleger und Betreuer in Altenheimen etc. Dadurch kann man die am meisten gefährdete Gruppe als erstes schützen. Danach kann man dann immer noch die restliche Bevölkerung impfen. Auch das benötigt aber keinen Shutdown, so lange die nötigen Maßnahmen eingehalten werden. Dazu benötigt es evtl regionale Beschränkungen von z.B. Veranstaltungen oder ähnlichem. Wobei ich davon ausgehe, dass sowas wie Superspreader-Events erst mal ohnehin nicht stattfinden werden.Ein Shutdown wäre nur dann wieder notwendig, wenn die Reproduktionszahl in den nächsten Monaten (vor allem wenns kälter wird) hochschießt UND es weder Impfstoff noch wirksame Medikamente gibt (letzteres würde ja auch die Lage schon wesentlich ändern). Weil dann sind wir wieder ungefähr da, wo wir jetzt Anfang März waren. Und ich habe große Bedenken, dass die Bevölkerung noch einmal so vernünftig agieren wird, wie damals. Ich befürchte, dann kommen wir nicht mehr mit so einer immer noch niedrigen Todesrate davon.
      [..] Heute war auf der Bild-Zeitung als Titel, dass man über 50.000 wichtige Krebs-OPs wegen der befürchteten Pandemie verschoben habe. [..]Einen zweiten Shutdown in dieser Form kann man anordnen, ich halte das aber für nahezu selbstmörderisch. Die Folgen des ersten Shutdowns werden noch kommende Generationen abbezahlen und irgendwo kippt die Rechnung dann auch einfach um. Es wird letztlich auf die Disziplin der Bevölkerung ankommen und damit auf die Vernunft jedes einzelnen. Ich persönlich bin da sehr optimistisch, dass das funktionieren wird.
      Eine „BILD-Schlagzeile“ - ernsthaft? Ist jetzt nicht auf dich bezogen - aber wenn Leute mit dieser Zeitung anfangen mache ich in Gesprächen die Ohren zu oder scroll direkt zum nächsten Post.Dennoch ein paar Worte zum zweite Absatz, da ich den auch immer wieder mal lese: Wieso sollten sich Länder einen zweiten Shutdown nicht leisten können? Woher nehmt ihr das? Ich kann mir ehrlich gesagt kaum vorstellen, dass es bei einer zweiten Welle nicht wieder zu einem Shutdown kommen wird... Wirtschaft over Menschenleben wird es mMn zu mindest in einem so reichen Land wie Deutschland nicht geben. :madness
      Wenn man ehrlich ist, sind Spanien, Italien und einige Staaten bereits jetzt wirtschaftlich völlig am Ende und kommen aus eigener Kraft kaum mehr da raus. In vielen anderen Staaten sieht es auch nicht besser aus.
      Und dies sind neben den ganzen wirtschaftlichen Problemen weitere Gründe dafür das es einen zweiten Lockdown im großen Umfang nicht geben wird.
      Weil es in Ländern mit zweifelhafter Führung brodelt wird in Deutschland nicht wieder zu rigoroseren Maßnahmen (es gab keinen Lockdown) gegriffen? Harter Tobak.
      Nein, wer richtig liest nimmt wahr, dass dies weitere Gründe sind und keinesfalls der alleinige Grund.
      Das habe ich wohl gelesen (sogar richtig). Aber du hast mich dann wohl falsch verstanden:
      Ich halte es schlicht für sehr weit hergeholt, dass die politische Situation in z.B. Brasilien irgendeinen auch nur marginalen Einfluss auf das Ausmaß der zukünftigen Maßnahmen in Deutschland haben wird.
      Vermutlich siehst Du auch nicht die Zusammenhänge zwischen der Weltwirtschaftskrise in den zwanziger Jahren und dem zweiten Weltkrieg. Solche Krisen bieten ein enormes Potential für Despoten mit Allmachtsfantasien. Daraus wird schnell ein Pulverfass und dann muss nur jemand die Lunte dran halten.
      Dann passt es natürlich das im weißen Haus Einer das Sagen hat, der mit seiner Rhetorik nicht gerade zur Entspannung beiträgt. Im Kreml findet sich dann noch Einer der bereits mit der Krim gezeigt hat das so ein bewaffneter Konflikt das Volk von anderen Themen ablenkt. Ein Iran könnte in Versuchung geraten die Lage zu nutzen, solange die Länder mit sich selbst beschäftigt sind.

      Letztlich ist eine funktionierende Weltwirtschaft und die internationale Verzahnung ein Friedensgarant. Die Weltwirtschaft ist bereits hart getroffen und an der Globalisierung wird an der einen oder anderen Stelle hart gesägt.

      Allerdings gibt es noch eine viel größere Gefahr als potentielle bewaffnete Konflikte.

      Hunger!

      Leute die kein Einkommen mehr haben, können sich nichts zu Essen kaufen. Alleine in Indien haben mehr als 100.000.000 Wanderarbeiter ihre Arbeit verloren. Wir wissen nicht wirklich wie die aktuelle Lage in weiten Teilen Afrikas ist. Türkei, Iran, ...

      Eine anhaltende Wirtschaftskrise kann eine Völkerwanderung nie gesehenen Ausmaßes auslösen (und mehr Opfer fordern als Corona). Die viel größere Aufgabe liegt womöglich noch vor den Staaten dieser Erde.

      Solche Aspekte gilt es zu Bedenken bevor man ein weiteres Mal herunterfährt. Und ich bin mir ziemlich sicher das die Politik dies tut.
      #Social distancing - 2m können Leben retten!
    • Hamburg Broncos schrieb:

      Von denjenigen, die hier seit Tagen immer und immer wieder predigen, dass wir uns selbstverantwortlich in die wirtschaftliche Katastrophe manövriert haben, würde ich ja gerne mal folgendes wissen: welche der getroffenen Maßnahmen war unter dem Wissensstand zum Zeitpunkt der Entscheidung unangemessen oder überzogen?
      Die getroffenen Entscheidungen waren nicht alternativlos, sondern Sie sind ein riesiges Experiment. Das muss einfach klar gesagt werden und auch jedem klar sein. Es sind Maßnahmen ergriffen worden, nicht nur in Deutschland, die es in diesem Ausmaß noch niemals gegeben hat und deren Auswirkungen langfristiger Art wir schlicht nicht kennen. Derartige Eingriffe in die Wirtschaft eines Landes sind in der Geschichte vermutlich beispiellos und das betrifft ja nicht nur Deutschland und auch nicht nur die Wirtschaft sondern eben auch den Bildungssektor etc. Die sozialen, gesellschaftlichen, kulturellen und ökonomischen Folgen der Pandemie und der Anti-Pandemie Maßnahmen sind schlichtweg nicht abschätz- und absehbar.

      Das erst einmal als Einleitung zur Fragestellung.

      Dann kann man natürlich auch alles nicht immer komplett auseinanderhalten. In Folge der Pandemie hätte es Reisebeschränkungen vermutlich kaum gebraucht, es wollte sowieso niemand verreisen. An dieser Stelle einmal eine interessante Quelle übrigens dazu, die besagt dass Grenzschließungen einen marginalen Effekt haben (poste ich hier nur, weil man es so nicht vermuten würde).

      spiegel.de/wissenschaft/medizi…59-412a-bc55-00878c937172

      Andere Eingriffe wie die Schließung des Einzelhandels, von Schulen / Kitas usw. sind hingegen aus meiner Sicht hinterfragbar. Ich nehme mir aber eben auch nicht heraus alles besser zu wissen, sondern ich weiß auch, dass das alles andere als einfach war Anfang März. Trotzdem gab es ja ein Land, dass von Fachleuten aus meiner Sicht sehr sinnvoll durch die Krise geführt wird und ja das ist Schweden.

      An dieser Stelle spaltet sich dann die Diskussion eigentlich immer auf. Es kommen dann die reflexartigen Verweise auf schlimme Hotspots, es werden Vergleiche noch und nöcher bemüht und jeder glaubt halt an etwas anderes, fast wie bei der Religion. Eine weitere Parallele zur Religion ist übrigens auch, dass wir nicht wissen können wer Recht hat und wer die eine richtige Theorie vertritt, da wir keine Paralleluniversen zum genauen Ablaufaustesten der verschiedenen Herangehensweisen haben.

      Wichtig ist mir bei der ganzen schlimmen Angelegenheit vor allem eines und das ist Toleranz. Auch hier sind wir dann wieder beim Religionsvergleich. Es gibt eben nicht die eine große Wahrheit und wichtig ist, dass wir unterschiedliche Standpunkte respektieren und akzeptieren und uns auch immer im Klaren darüber sind, dass es verschiedene Blickwinkel je nach persönlicher Situation und auch verschiedene Grundtypen "Fallschirmspringer vs. Hypochonder" unter uns allen sind.

      Da ist mir eben immer wichtig, dass man zuhört und möglichst rational diskutiert und nach Lösungen sucht und da sehe ich uns auf einem gar nicht so schlechten gesellschaftlichen Weg, einige Störfeuer mal ausgenommen. Das Ganze wird uns leider noch lange beschäftigen und daher muss vieles hinterfragt werden und immer wieder abgewogen werden, ohne dass man alles verdammt was einst entschieden wurde. Was heute richtig ist kann eben morgen falsch sein und umgekehrt und es sind eben viele Interessen zu berücksichtigen.
      #sayhisname
    • perdokan schrieb:

      Die getroffenen Entscheidungen waren nicht alternativlos, sondern Sie sind ein riesiges Experiment.
      Ich sehe es eher als Prävention.

      Du machst in deinem Post glaube ich den Fehler und vermischst Wissenstand heute und Wissensstand zu Beginn des Lock Downs.
      Gerade das schreibt aber Hamburg Broncos -

      Hamburg Broncos schrieb:

      ....welche der getroffenen Maßnahmen war unter dem Wissensstand zum Zeitpunkt der Entscheidung unangemessen oder überzogen?
      Zu dem Zeitpunkt war man sich über die Infektions- und Sterberate nicht bewusst.
      Was wäre, wenn die Sterberate bei 50% gelegen hätte? Wie wäre dann die Argumentation pro Wirtschaft, wenn Personal und Kunden wegsterben?

      Heute weiß man zum Glück mehr und kann gezielter reagieren.
      Sollte eine zweite Welle enstehen muss man z.B. kein Restaurant schließen, dass die Hygienevorschriften einhält.
      Der wirtschaftliche Aspekt würde dann aus meiner Sicht stärker berücksichtigt.

    • perdokan schrieb:

      Hamburg Broncos schrieb:

      Von denjenigen, die hier seit Tagen immer und immer wieder predigen, dass wir uns selbstverantwortlich in die wirtschaftliche Katastrophe manövriert haben, würde ich ja gerne mal folgendes wissen: welche der getroffenen Maßnahmen war unter dem Wissensstand zum Zeitpunkt der Entscheidung unangemessen oder überzogen?
      Andere Eingriffe wie die Schließung des Einzelhandels, von Schulen / Kitas usw. sind hingegen aus meiner Sicht hinterfragbar. Ich nehme mir aber eben auch nicht heraus alles besser zu wissen, sondern ich weiß auch, dass das alles andere als einfach war Anfang März. Trotzdem gab es ja ein Land, dass von Fachleuten aus meiner Sicht sehr sinnvoll durch die Krise geführt wird und ja das ist Schweden.

      An dieser Stelle spaltet sich dann die Diskussion eigentlich immer auf. Es kommen dann die reflexartigen Verweise auf schlimme Hotspots, es werden Vergleiche noch und nöcher bemüht und jeder glaubt halt an etwas anderes, fast wie bei der Religion
      Im Gegensatz zur Religion gibt es allerdings hier Zahlen als Belege - z.B. für den Fall Schweden kann man ins Feld führen, dass Schweden ungefähr die Hälfte der Corona-Toten hat bei einer Bevölkerung von einem Achtel Deutschlands und der Bevölkerungsdichte von einem Zehntel Deutschlands. Dänemark dazu im Vergleich hat ein Sechstel der Toten der Schweden, bei einer halbsogroßen Bevölkerung. Hmmm... (Quelle: John Hopkins Universität)

      Man kann ebenso ins Feld führen, dass Schweden einen Rückgang der Wirtschaft um rund 7% erwartet und einen Anstieg der Arbeitslosigkeit von rund 10%.Und das obwohl Schweden seine Wirtschaft bereits dank CO2-Steuer deutlich zukunftsfreundlicher aufgestellt hat, als z.B. Deutschland. Was jetzt natürlich bei einer Rezession auch eine gewisse Rolle spielen wird. Schließlich ist die Klimakrise ein weiterer Faktor, der der Wirtschaft Sorgen bereitet. Wenn man da also bereits einen Fuss in der Tür hat, wie Schweden, dann sind die Voraussetzungen besser, dass man schneller aus einer Rezession kommt. In Deutschland hingegen hört man ja aus gewissen Lagern Stimmen, dass man jetzt möglichst alle Klimaziele komplett über Bord werfen soll. Was natürlich fatal wäre, weil das Thema Klimaerwärmung ja nicht durch Corona zum Halt kommt. Und dann muss ich umso größere Anstrengungen die nächsten Jahre machen. Diese Rechnung kann in meinen Augen nicht aufgehen.

      Jedenfalls muss man eben all dies mit einberechnen, wenn man über Schweden spricht. Wahrscheinlich lässt sich das Beispiel deswegen gar nicht auf Deutschland übertragen.
      "Jerry had a little Lamb"
      Taylor Stern (Dallas Cowboys.com Digital Media)
    • Neu

      El_hombre schrieb:

      Pinni schrieb:

      El_hombre schrieb:

      Pinni schrieb:

      El_hombre schrieb:

      Disastermaster schrieb:

      Banane schrieb:

      perdokan schrieb:

      aikman schrieb:

      Disastermaster schrieb:

      aikman schrieb:

      Ist relativ einfache Mathematik (die sogar ich verstehe :D ) - COVID-19 hat in ungefähr eine Reproduktionszahl von 3 (wenn keine Maßnahmen getroffen werden), wenn du also 70% also mehr als 2/3 impfst, dann drückst du damit die Reproduktionszahl unter 1 und damit ist das Virus gestoppt. Masern im Gegensatz dazu hat eine Reproduktionszahl von etwa 15 und dementsprechend brauchst du umso mehr Geimpfte um das Virus zu stoppen und die R-Zahl unter 1 zu drücken.

      Zudem befällt Masern eben Kinder und Säuglinge viel schwerer. Bei Covid-19 hast du eher die erwachsenere Bevölkerung, die man schützen muss. Und die kann das für sich selber verantworten. Wer sich nicht impfen will, der muss dann eben mit den Folgen leben. Die können im Gegensatz zu den Säuglingen und Kindern selber für sich die Entscheidung treffen (zumeist - es gibt auch da natürlich Erwachsene, bei denen die Entscheidung abgenommen werden muss - Personen die unter fortgeschrittener Demenz leiden z.B.).
      und was machst du wenn gerade mal 20-30% geimpft sind und es zu einer neuen schweren Welle kommt? Wieder einen shutdown?
      Wenn es einen Impfstoff gibt, dürfte es keinen Shutdown mehr geben, es sei denn es gibt einen Engpass. Der Shutdown war am Anfang nötig, weila) keiner das Virus kannte und daher die Gefahr überhaupt nicht abgeschätzt werden konnte. Dazu kamen die Horrorbilder aus China und Italienb) vor allem die Ärzteschaft keinerlei Vorbereitungszeit hatte. Das ist jetzt anders - wenn man nur 20 - 30% impfen kann, dann sollten das in erster Linie die Ärzte und Schwestern sein, sowie die Pfleger und Betreuer in Altenheimen etc. Dadurch kann man die am meisten gefährdete Gruppe als erstes schützen. Danach kann man dann immer noch die restliche Bevölkerung impfen. Auch das benötigt aber keinen Shutdown, so lange die nötigen Maßnahmen eingehalten werden. Dazu benötigt es evtl regionale Beschränkungen von z.B. Veranstaltungen oder ähnlichem. Wobei ich davon ausgehe, dass sowas wie Superspreader-Events erst mal ohnehin nicht stattfinden werden.Ein Shutdown wäre nur dann wieder notwendig, wenn die Reproduktionszahl in den nächsten Monaten (vor allem wenns kälter wird) hochschießt UND es weder Impfstoff noch wirksame Medikamente gibt (letzteres würde ja auch die Lage schon wesentlich ändern). Weil dann sind wir wieder ungefähr da, wo wir jetzt Anfang März waren. Und ich habe große Bedenken, dass die Bevölkerung noch einmal so vernünftig agieren wird, wie damals. Ich befürchte, dann kommen wir nicht mehr mit so einer immer noch niedrigen Todesrate davon.
      [..] Heute war auf der Bild-Zeitung als Titel, dass man über 50.000 wichtige Krebs-OPs wegen der befürchteten Pandemie verschoben habe. [..]Einen zweiten Shutdown in dieser Form kann man anordnen, ich halte das aber für nahezu selbstmörderisch. Die Folgen des ersten Shutdowns werden noch kommende Generationen abbezahlen und irgendwo kippt die Rechnung dann auch einfach um. Es wird letztlich auf die Disziplin der Bevölkerung ankommen und damit auf die Vernunft jedes einzelnen. Ich persönlich bin da sehr optimistisch, dass das funktionieren wird.
      Eine „BILD-Schlagzeile“ - ernsthaft? Ist jetzt nicht auf dich bezogen - aber wenn Leute mit dieser Zeitung anfangen mache ich in Gesprächen die Ohren zu oder scroll direkt zum nächsten Post.Dennoch ein paar Worte zum zweite Absatz, da ich den auch immer wieder mal lese: Wieso sollten sich Länder einen zweiten Shutdown nicht leisten können? Woher nehmt ihr das? Ich kann mir ehrlich gesagt kaum vorstellen, dass es bei einer zweiten Welle nicht wieder zu einem Shutdown kommen wird... Wirtschaft over Menschenleben wird es mMn zu mindest in einem so reichen Land wie Deutschland nicht geben. :madness
      Wenn man ehrlich ist, sind Spanien, Italien und einige Staaten bereits jetzt wirtschaftlich völlig am Ende und kommen aus eigener Kraft kaum mehr da raus. In vielen anderen Staaten sieht es auch nicht besser aus.
      Und dies sind neben den ganzen wirtschaftlichen Problemen weitere Gründe dafür das es einen zweiten Lockdown im großen Umfang nicht geben wird.
      Weil es in Ländern mit zweifelhafter Führung brodelt wird in Deutschland nicht wieder zu rigoroseren Maßnahmen (es gab keinen Lockdown) gegriffen? Harter Tobak.
      Nein, wer richtig liest nimmt wahr, dass dies weitere Gründe sind und keinesfalls der alleinige Grund.
      Das habe ich wohl gelesen (sogar richtig). Aber du hast mich dann wohl falsch verstanden:Ich halte es schlicht für sehr weit hergeholt, dass die politische Situation in z.B. Brasilien irgendeinen auch nur marginalen Einfluss auf das Ausmaß der zukünftigen Maßnahmen in Deutschland haben wird.
      Vermutlich siehst Du auch nicht die Zusammenhänge zwischen der Weltwirtschaftskrise in den zwanziger Jahren und dem zweiten Weltkrieg.
      Das ist ja mal richtig feiner Diskussionsstil.
      :top:
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      Lese gerade, dass bei dem Ausbruch in Hessen (Gottesdienst) inzwischen über 100 Infektionen zu verzeichnen sind. Bei dem Ausbruch im Kreis Leer mussten bereits über 100 Personen in Quarantäne. Merde....

      Look deep in the mirror, look deep into its eye
      Your face is replaced, as creature you despise
      But I know what you're made of, it ain't much I'm afraid
      I know you'll be lying until your dying day

      (MEGADETH - Liar)
    • Neu

      Pinni schrieb:

      El_hombre schrieb:

      Pinni schrieb:

      El_hombre schrieb:

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      El_hombre schrieb:

      Disastermaster schrieb:

      Banane schrieb:

      perdokan schrieb:

      aikman schrieb:

      Disastermaster schrieb:

      aikman schrieb:

      Ist relativ einfache Mathematik (die sogar ich verstehe :D ) - COVID-19 hat in ungefähr eine Reproduktionszahl von 3 (wenn keine Maßnahmen getroffen werden), wenn du also 70% also mehr als 2/3 impfst, dann drückst du damit die Reproduktionszahl unter 1 und damit ist das Virus gestoppt. Masern im Gegensatz dazu hat eine Reproduktionszahl von etwa 15 und dementsprechend brauchst du umso mehr Geimpfte um das Virus zu stoppen und die R-Zahl unter 1 zu drücken.

      Zudem befällt Masern eben Kinder und Säuglinge viel schwerer. Bei Covid-19 hast du eher die erwachsenere Bevölkerung, die man schützen muss. Und die kann das für sich selber verantworten. Wer sich nicht impfen will, der muss dann eben mit den Folgen leben. Die können im Gegensatz zu den Säuglingen und Kindern selber für sich die Entscheidung treffen (zumeist - es gibt auch da natürlich Erwachsene, bei denen die Entscheidung abgenommen werden muss - Personen die unter fortgeschrittener Demenz leiden z.B.).
      und was machst du wenn gerade mal 20-30% geimpft sind und es zu einer neuen schweren Welle kommt? Wieder einen shutdown?
      Wenn es einen Impfstoff gibt, dürfte es keinen Shutdown mehr geben, es sei denn es gibt einen Engpass. Der Shutdown war am Anfang nötig, weila) keiner das Virus kannte und daher die Gefahr überhaupt nicht abgeschätzt werden konnte. Dazu kamen die Horrorbilder aus China und Italienb) vor allem die Ärzteschaft keinerlei Vorbereitungszeit hatte. Das ist jetzt anders - wenn man nur 20 - 30% impfen kann, dann sollten das in erster Linie die Ärzte und Schwestern sein, sowie die Pfleger und Betreuer in Altenheimen etc. Dadurch kann man die am meisten gefährdete Gruppe als erstes schützen. Danach kann man dann immer noch die restliche Bevölkerung impfen. Auch das benötigt aber keinen Shutdown, so lange die nötigen Maßnahmen eingehalten werden. Dazu benötigt es evtl regionale Beschränkungen von z.B. Veranstaltungen oder ähnlichem. Wobei ich davon ausgehe, dass sowas wie Superspreader-Events erst mal ohnehin nicht stattfinden werden.Ein Shutdown wäre nur dann wieder notwendig, wenn die Reproduktionszahl in den nächsten Monaten (vor allem wenns kälter wird) hochschießt UND es weder Impfstoff noch wirksame Medikamente gibt (letzteres würde ja auch die Lage schon wesentlich ändern). Weil dann sind wir wieder ungefähr da, wo wir jetzt Anfang März waren. Und ich habe große Bedenken, dass die Bevölkerung noch einmal so vernünftig agieren wird, wie damals. Ich befürchte, dann kommen wir nicht mehr mit so einer immer noch niedrigen Todesrate davon.
      [..] Heute war auf der Bild-Zeitung als Titel, dass man über 50.000 wichtige Krebs-OPs wegen der befürchteten Pandemie verschoben habe. [..]Einen zweiten Shutdown in dieser Form kann man anordnen, ich halte das aber für nahezu selbstmörderisch. Die Folgen des ersten Shutdowns werden noch kommende Generationen abbezahlen und irgendwo kippt die Rechnung dann auch einfach um. Es wird letztlich auf die Disziplin der Bevölkerung ankommen und damit auf die Vernunft jedes einzelnen. Ich persönlich bin da sehr optimistisch, dass das funktionieren wird.
      Eine „BILD-Schlagzeile“ - ernsthaft? Ist jetzt nicht auf dich bezogen - aber wenn Leute mit dieser Zeitung anfangen mache ich in Gesprächen die Ohren zu oder scroll direkt zum nächsten Post.Dennoch ein paar Worte zum zweite Absatz, da ich den auch immer wieder mal lese: Wieso sollten sich Länder einen zweiten Shutdown nicht leisten können? Woher nehmt ihr das? Ich kann mir ehrlich gesagt kaum vorstellen, dass es bei einer zweiten Welle nicht wieder zu einem Shutdown kommen wird... Wirtschaft over Menschenleben wird es mMn zu mindest in einem so reichen Land wie Deutschland nicht geben. :madness
      Wenn man ehrlich ist, sind Spanien, Italien und einige Staaten bereits jetzt wirtschaftlich völlig am Ende und kommen aus eigener Kraft kaum mehr da raus. In vielen anderen Staaten sieht es auch nicht besser aus.
      Und dies sind neben den ganzen wirtschaftlichen Problemen weitere Gründe dafür das es einen zweiten Lockdown im großen Umfang nicht geben wird.
      Weil es in Ländern mit zweifelhafter Führung brodelt wird in Deutschland nicht wieder zu rigoroseren Maßnahmen (es gab keinen Lockdown) gegriffen? Harter Tobak.
      Nein, wer richtig liest nimmt wahr, dass dies weitere Gründe sind und keinesfalls der alleinige Grund.
      Das habe ich wohl gelesen (sogar richtig). Aber du hast mich dann wohl falsch verstanden:Ich halte es schlicht für sehr weit hergeholt, dass die politische Situation in z.B. Brasilien irgendeinen auch nur marginalen Einfluss auf das Ausmaß der zukünftigen Maßnahmen in Deutschland haben wird.
      Vermutlich siehst Du auch nicht die Zusammenhänge zwischen der Weltwirtschaftskrise in den zwanziger Jahren und dem zweiten Weltkrieg.
      Das ist ja mal richtig feiner Diskussionsstil. :top:
      Naja! Zu einer guten Diskussion gehören Argumente und Gegenargumente. Überwiegend einzeilige oder zweizeilige Sticheleien und Zwischenrufe stufe ich nicht unter Diskussion ein.

      Zu einem guten Diskussionsstil gehört es unter anderem gegenteilige Argumente und Meinungen zuzulassen und zu erörtern und selbige durch Argumente zu bestätigen oder zu widerlegen. Provokante Zwischenrufe sind eher Bestandteil der Debatte.
      #Social distancing - 2m können Leben retten!

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      olibo66 schrieb:

      Lese gerade, dass bei dem Ausbruch in Hessen (Gottesdienst) inzwischen über 100 Infektionen zu verzeichnen sind. Bei dem Ausbruch im Kreis Leer mussten bereits über 100 Personen in Quarantäne. Merde....
      Ich kann mir beim Gottesdienst absolut nicht vorstellen, dass hier die Hygiene Regeln eingehalten worden sind. Selbst wenn ich annehmen muss, dass in geschlossen Räumen- selbst bei ausreichend Abstand- weiter ein erhöhtes Risiko besteht, kann es m.E. nicht sein das sich quasi die ganze Gemeinde infiziert, es sei den es hatten schon 50 vorher das Virus was statistisch sehr unwahrscheinlich ist m.E.

      Im Restaurant ist ja schon heraus gekommen das man dort auf Regeln gepfiffen hat (Händeschütteln usw.).

      Generell zeigen aber beide Vorfälle wie wichtig und richtig die Regeln sind zum Thema Abstandhalten sind. Viele denken leider immer noch das man Corona sieht.

      Natürlich ist nicht jede Maßnahme vom März mit heutigem (!) Wissen richtig gewesen (Möbelhäuser BSP. braucht niemand schliessen im Rahmen einer zweiten Welle usw.). so

      Und natürlich ist es auch so, dass die getroffenen Maßnahmen immer auch negative Aspekte haben. Ich brauch nicht in die Bildzeitung gucken, sondern ins Ärzteblatt um zu wissen, dass verschobene Krebsvorsorge Untersuchungen etc. im Einzelfall gravierende Folgen haben können.
      aerzteblatt.de/nachrichten/sw/…pie?s=&p=1&n=1&nid=112920

      Selbiges gilt für aufgeschobene Arztbesuche mit gravierenden Symptomen.
      zeit.de/wissen/2020-04/kranken…-schlaganfall-herzinfarkt
      Auch hier wird man in Zukunft anders reagieren können und müssen (entsprechende Schutz- und Hygiene Maßnahmen in den entsprechenden Einrichtungen).

      Selbes gilt für die wirtschaftlichen Probleme die auf uns zu rollen. Der Süden Europas ist quasi pleite.
      Diese ganze Urlaubsdiskussion ist m.E. eigentlich grotesk, aber da Spanien,Italien und Griechenland massiv vom Tourismus abhängig sind wird sie natürlich geführt.

      Darum wird vieles in den kommenden Wochen und Monaten immer eine Abwägungssache bleiben, da es halt nicht den einfachen Weg aus der Krise gibt. Und jede Maßnahme zum Schutz von Corona auch massive Konsequenzen hat.


      Was für mich absolut unbefriedigend ist die Lage in den Kitas und Schulen.
      Es gibt zumindest für Kitas und Grundschulen diverse Untersuchungen, dass Kinder nicht die Superspreader sind für die man sie hält.
      onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1111/apa.15371

      In Deutschland gab es in mehreren Kitas kranke Kinder (während der Notbetreuung). Angesteckt haben sich bei mehren Kitas aber keine Kontaktpersonen (statistisch sehr unwahrscheinlich, dass dies nur Zufall ist)
      twitter.com/RC_KH/status/1263914968052875269

      (Drosten Studie zu der Viruslast bei Kindern enthielt übrigens auch einen mathematischen Fehler )
      twitter.com/apsmunro/status/1263493049142951936)

      Das soll jetzt übrigens kein Pläydoyer für alles auf sein, aber für zumindest ein wenig mehr Kreativität (Waldkindergärten,Nutzung von Bürgerzentren, früher Einsatz von Referendaren, FSP 2 Masken für Lehrer die der Risikogruppe angehören usw.) wäre da schon angebracht, insbesondere da das verwehren von Bildung in meinen Augen keine Petitesse ist. Das hier in NRW am Freitag - bei dem ganzen verpassten Unterrichtsstoff- der bewegliche Ferientag ganz normal stattgefunden hat, halte ich für ein Unding. Genauso wie die Weigerung von Samstagsunterricht. Klar laufen da Lehrerverbände gegen Sturm, aber besondere Zeiten erfordern halt von allen besondere Maßnahmen. Und bei einer Gruppe die das Privileg genießt weder von Kurzarbeit noch Arbeitsplatzverlust bedroht zu sein, habe ich da auch weniger Verständnis für diese Blockadehaltung.

      Übrigens interessant ;) , dass das noch niemand gepostet hat.
      mdr.de/thueringen/tiefensee-sk…orschlag-ramelow-100.html

      Da er nicht Laschet oder Lindner heißt kann er auf Gnade hoffen.

      n-tv.de/panorama/Ramelow-kommt…erum-article21791149.html
      Verstöße gegen aufgestellte Verordnungen (in anderen Ländern sind für so etwas Regierungsberater zurückgetreten) jucken ja auch kaum jemanden.
      In Deutschland gehen Die Toten Hosen als »Punk«, heute-show als »Humor« und Homöopathie als »Medizin« durch.
      Tobias. B.
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      QuarterMaG schrieb:

      Gutes Timing, dass ich seit gestern mit #Männergrippe flach liege. Mal gucken, wie das morgen mit dem Doc so klappt...
      "Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt ... Hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen." - Arthur Schopenhauer
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      aikman schrieb:

      und der Bevölkerungsdichte von einem Zehntel Deutschlands.
      Die Schweden mögen ein seltsames Völkchen sein, aber auch sie stellen sich nicht im größtmöglichen Abstand zueinander im ganzen Land auf und meditieren dort 3 Monate vor sich hin. Stockholm ist eine Großstadt wie andere Großstädte auch und die kleinen schwedischen Städte sind auch nicht groß anders als deutsche. Die Bevölkerungsdichte kann man in keine Verhältnisdarstellung mit einbeziehen und sie lässt auch darüber hinaus nur vermeintliche Schlüsse über epidemologische Zusammenhänge zu.

      Ich bin auch kein Verfechter des schwedischen Weges, aber den Verweis mache ich hier der Sachlichkeit halber: man kann die Fallzahlen nur mit dem Hinweis vergleichen, dass die schwedische Herangehensweise eben "frontloaded" ist bei den Fallzahlen und Toten. Man wird einen wertigen Vergleich entweder erst nach der Krise machen können, oder über Projektionen für die Gesamtdauer.

      aikman schrieb:

      Im Gegensatz zur Religion gibt es allerdings hier Zahlen als Belege - z.B. für den Fall Schweden kann man ins Feld führen, dass Schweden ungefähr die Hälfte der Corona-Toten hat bei einer Bevölkerung von einem Achtel Deutschlands und der Bevölkerungsdichte von einem Zehntel Deutschlands. Dänemark dazu im Vergleich hat ein Sechstel der Toten der Schweden, bei einer halbsogroßen Bevölkerung.
      Irgendwann hatte es sich vermeintlich durchgesetzt, Vergleiche immer anhand von Kranken/Toten pro 100k Einwohner zu machen, womit man sich unübersichtliche Verhältniswerte erspart.

      Man erspart sich so auch andernorts den Vorwurf der Ungenauigkeit, wenn man z.B. die meisten Toten in den USA nicht ins Verhältnis zu ihrer größeren Bevölkerung setzt.
      -----------------
      Team Goff
      Anakin rettete die Jünglinge vor einem Leben als Weltraumterroristen!
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      Mile High 81 schrieb:

      Ich kann mir beim Gottesdienst absolut nicht vorstellen, dass hier die Hygiene Regeln eingehalten worden sind. Selbst wenn ich annehmen muss, dass in geschlossen Räumen- selbst bei ausreichend Abstand- weiter ein erhöhtes Risiko besteht, kann es m.E. nicht sein das sich quasi die ganze Gemeinde infiziert, es sei den es hatten schon 50 vorher das Virus was statistisch sehr unwahrscheinlich ist m.E.
      Das deckt sich aber z.B. mit diesem Bericht einer Chorprobe aus Washington:

      “It seemed like a normal rehearsal, except that choirs are huggy places,” Burdick recalled. “We were making music and trying to keep a certain distance between each other.”
      After 2½ hours, the singers parted ways at 9 p.m.

      Sixty singers showed up. A greeter offered hand sanitizer at the door, and members refrained from the usual hugs and handshakes.Nearly three weeks later, 45 have been diagnosed with COVID-19 or ill with the symptoms, at least three have been hospitalized, and two are dead.
      Durch singen und sprechen scheint dieses Virus am ehesten verbreitet werden zu können, dazu in Räumen in denen schlechte Lüftung herrscht (Kirchen sind ja nicht gerade so gebaut, dass du da jederzeit ein paar Fenster für Durchzug öffnen kannst).
      Experts said the choir outbreak is consistent with a growing body of evidence that the virus can be transmitted through aerosols — particles smaller than 5 micrometers that can float in the air for minutes or longer.
      Das ist natürlich bei Gottesdiensten geradezu fatal. Es sei denn, du stellst das Singen ein und nur einer spricht (der Priester, Pfarrer).
      "Jerry had a little Lamb"
      Taylor Stern (Dallas Cowboys.com Digital Media)
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      aikman schrieb:

      Mile High 81 schrieb:

      Ich kann mir beim Gottesdienst absolut nicht vorstellen, dass hier die Hygiene Regeln eingehalten worden sind. Selbst wenn ich annehmen muss, dass in geschlossen Räumen- selbst bei ausreichend Abstand- weiter ein erhöhtes Risiko besteht, kann es m.E. nicht sein das sich quasi die ganze Gemeinde infiziert, es sei den es hatten schon 50 vorher das Virus was statistisch sehr unwahrscheinlich ist m.E.
      Das deckt sich aber z.B. mit diesem Bericht einer Chorprobe aus Washington:
      “It seemed like a normal rehearsal, except that choirs are huggy places,” Burdick recalled. “We were making music and trying to keep a certain distance between each other.”
      After 2½ hours, the singers parted ways at 9 p.m.

      Sixty singers showed up. A greeter offered hand sanitizer at the door, and members refrained from the usual hugs and handshakes.Nearly three weeks later, 45 have been diagnosed with COVID-19 or ill with the symptoms, at least three have been hospitalized, and two are dead.
      Durch singen und sprechen scheint dieses Virus am ehesten verbreitet werden zu können, dazu in Räumen in denen schlechte Lüftung herrscht (Kirchen sind ja nicht gerade so gebaut, dass du da jederzeit ein paar Fenster für Durchzug öffnen kannst).
      Experts said the choir outbreak is consistent with a growing body of evidence that the virus can be transmitted through aerosols — particles smaller than 5 micrometers that can float in the air for minutes or longer.
      Das ist natürlich bei Gottesdiensten geradezu fatal. Es sei denn, du stellst das Singen ein und nur einer spricht (der Priester, Pfarrer).
      Klar. Aber wenn der Chor im vernünftigen Abstand zueinander gestanden haben möchte, bräuchte er ja quasi den dreifachen Raumplatz.
      Für den Gottesdienst mit 100 + Personen gilt ja selbiges.
      Bei uns gehen in einem Raum in den vorher 130 Leute passten nur noch 42.
      Was ich damit sagen will man muss die Dinge wie in der Kirche oder bei dem Chor sehr ernst nehmen. Aber halt auch genau gucken, ob die entsprechend regeln auch wirklich umgesetzt wurden. Nur weil Leute sagen sie haben dieses oder jenes nicht gemacht , bedeutet das nicht zwingend das das auch so stimmt.
      Im Restaurant war das ja schon mal nicht der Fall.
      In Deutschland gehen Die Toten Hosen als »Punk«, heute-show als »Humor« und Homöopathie als »Medizin« durch.
      Tobias. B.
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      Doylebeule schrieb:

      Man erspart sich so auch andernorts den Vorwurf der Ungenauigkeit, wenn man z.B. die meisten Toten in den USA nicht ins Verhältnis zu ihrer größeren Bevölkerung setzt.
      Wobei man bei den amerikanischen Toten auch anführen könnte, dass dort nur die im Krankenhaus Gestorbenen in die Gesamtzahl eingehen. Das Heer der Leute, die wegen fehlender Krankenversicherung gar nicht erst zum Arzt gegangen sind, taucht in den Statistiken gar nicht erst auf. Auch die Zuhaus-Gestorbenen nicht.
    • Neu

      Mile High 81 schrieb:

      Im Restaurant war das ja schon mal nicht der Fall.
      Das wird auch immer heftiger :

      spiegel.de/panorama/restaurant…a9-43b3-b1e7-038d07522b4b

      Man kann das Ganze natürlich auch positiv sehen. Es müssen einfach die Regeln eingehalten werden, das sollte jetzt auch der letzte Honk begriffen haben. Gerade in Gaststätten.
      „Das offizielle Bewerbungspapier für die WM, das Bid-Buch an die Fifa, umfasste 1212 Seiten. Ich kann Ihnen sagen: Ich habe keine einzige davon gelesen. Ich habe das nur getragen, das war schwer genug.“

      Franz Beckenbauer im „Sky“-Interview über die Bewerbung für die WM 2006. (dpa)
    • Neu

      Ausbeener schrieb:

      Man kann das Ganze natürlich auch positiv sehen. Es müssen einfach die Regeln eingehalten werden, das sollte jetzt auch der letzte Honk begriffen haben. Gerade in Gaststätten.
      Ich hoffe dass man das als positive Folge daraus mitnehmen kann, aber wirklich dran glauben tue ich nicht. Leider.

      Und genau daran sieht man das Dilemma der Lockerungen, es gibt eben leider zu viele Leute die es deswegen nun (wieder / weiter) verharmlosen. Und das ist das Problem und war es schon immer, Vernunft ist halt gefühlt bei zu vielen Leuten nicht vorhanden, aber die Folgen tragen nicht nur sie selber sondern eben wieder die Gesellschaft (durch weitere Ansteckung sowie evtl. deswegen neue Einschränkungen). Es wäre so einfach sich an ein paar wenig Vorgaben zu halten und dann wieder fast normal weiterzumachen, aber die Unvernunft weniger Personen lässt das wohl nicht zu. Leider.
      Players change, coaches change, cities change - but loyALty will always stay with the Raiders.
    • Neu

      trosty schrieb:

      Ich hoffe dass man das als positive Folge daraus mitnehmen kann, aber wirklich dran glauben tue ich nicht. Leider.
      Ich habe gelesen, das die Gaststätte in Leer in Kürze wieder öffnen will. Ich hoffe doch sehr das es soweit nicht kommt. Solche Fälle müssen dann einfach verfolgt werden, auch wenn es eventuell ein Einzelfall ist. Sowas schadet einem ganzen Berufszweig, der ums Überleben kämpft.
      „Das offizielle Bewerbungspapier für die WM, das Bid-Buch an die Fifa, umfasste 1212 Seiten. Ich kann Ihnen sagen: Ich habe keine einzige davon gelesen. Ich habe das nur getragen, das war schwer genug.“

      Franz Beckenbauer im „Sky“-Interview über die Bewerbung für die WM 2006. (dpa)
    • Neu

      trosty schrieb:

      Ausbeener schrieb:

      Man kann das Ganze natürlich auch positiv sehen. Es müssen einfach die Regeln eingehalten werden, das sollte jetzt auch der letzte Honk begriffen haben. Gerade in Gaststätten.
      Ich hoffe dass man das als positive Folge daraus mitnehmen kann, aber wirklich dran glauben tue ich nicht. Leider.
      Und genau daran sieht man das Dilemma der Lockerungen, es gibt eben leider zu viele Leute die es deswegen nun (wieder / weiter) verharmlosen. Und das ist das Problem und war es schon immer, Vernunft ist halt gefühlt bei zu vielen Leuten nicht vorhanden, aber die Folgen tragen nicht nur sie selber sondern eben wieder die Gesellschaft (durch weitere Ansteckung sowie evtl. deswegen neue Einschränkungen). Es wäre so einfach sich an ein paar wenig Vorgaben zu halten und dann wieder fast normal weiterzumachen, aber die Unvernunft weniger Personen lässt das wohl nicht zu. Leider.
      Das ist so. Und das kotzt mich an.

      Look deep in the mirror, look deep into its eye
      Your face is replaced, as creature you despise
      But I know what you're made of, it ain't much I'm afraid
      I know you'll be lying until your dying day

      (MEGADETH - Liar)
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      Ausbeener schrieb:

      Mile High 81 schrieb:

      Im Restaurant war das ja schon mal nicht der Fall.
      Man kann das Ganze natürlich auch positiv sehen. Es müssen einfach die Regeln eingehalten werden, das sollte jetzt auch der letzte Honk begriffen haben. Gerade in Gaststätten.
      Ich befürchte, dass so mancher Honk es leider nie begreifen wird. Dennoch muss man solchen Ereignissen auch Positives abgewinnen. Sie dienen - wenn auch als trauriges Beispiel - immerhin dazu die Aufmerksamkeit beizubehalten.

      Ich versuche nach wie vor Abstand zuhalten und dabei achte ich auch darauf nicht länger mit einer Person in einem Raum zu sein. Mir fällt dabei immer wieder auf das viele Personen im Laufe eines Gesprächs näherrücken und ich dann automatisch einen Schritt zurück mache. Passiert es ein zweites Mal so Bitte ich darum auf Abstand zu achten.

      Ein probates Mittel ist übrigens Gegenstände zwischen sich und den Gesprächspartner zu bringen. Ein Tisch, ein Fitnessgerät oder eine Motorhaube leisten hierbei gute Dienste.
      #Social distancing - 2m können Leben retten!
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      War letzte Woche Dienstag in Paderborn in einem gehobeneren Restaurant essen und da ist sowieso schon immer etwas mehr Platz zwischen den Tischen aber die mussten auch 2 Tische rausnehmen. Aber sonst alle sehr rücksichtsvoll und für den Weg zur Toilette hat dann halt jeder eine Maske getragen.
    • Neu

      Bilbo schrieb:

      War letzte Woche Dienstag in Paderborn in einem gehobeneren Restaurant essen und da ist sowieso schon immer etwas mehr Platz zwischen den Tischen aber die mussten auch 2 Tische rausnehmen. Aber sonst alle sehr rücksichtsvoll und für den Weg zur Toilette hat dann halt jeder eine Maske getragen.
      War denn für ausreichend Luftaustausch gesorgt? Ist mMn wesentlich wichtiger als der Tischabstand.
      -----------------
      Team Goff
      Anakin rettete die Jünglinge vor einem Leben als Weltraumterroristen!
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      Ausbeener schrieb:

      Mile High 81 schrieb:

      Im Restaurant war das ja schon mal nicht der Fall.
      Das wird auch immer heftiger :
      spiegel.de/panorama/restaurant…a9-43b3-b1e7-038d07522b4b

      Man kann das Ganze natürlich auch positiv sehen. Es müssen einfach die Regeln eingehalten werden, das sollte jetzt auch der letzte Honk begriffen haben. Gerade in Gaststätten.
      mobile.twitter.com/Doktor_Frea…tatus/1264290872184770561

      Genau mein Humor :bengal .
      Players change, coaches change, cities change - but loyALty will always stay with the Raiders.
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      QuarterMaG schrieb:

      Gutes Timing, dass ich seit gestern mit #Männergrippe flach liege. Mal gucken, wie das morgen mit dem Doc so klappt...
      Nachtrag: Krankschreibung per Telefon, Attest von irgendwem mit meiner Karte abholbar, wenn ich Antibiotika brauche muss ich noch mal hin, kein ernsthafter Coronaverdacht, daher auch kein Test (ist mein sehr gewohnter Krankheitsverlauf).
      Erfreulich unaufgeregt.
      Formely known as "MaG". That´s all.