Coronavirus

  • Rationale Gründe: Evtl. Vorerkrankungen? Bekannte Unverträglichkeiten? Kind unter 6?. Ansonsten bleibt da nur Bauchgefühl würde ich sagen.

    Ja die kenn ich auch, dachte aber, dass da von Beary noch etwas Konkreteres kommt wodurch ich mehr Verständnis aufbringen könnte.. Zumindest hatte er ursprünglich den Eindruck erweckt, sich gezielt mit der Thematik auseinander gesetzt zu haben...

  • #67 Woher soll ich den diese Daten nehmen? Jedes Argument wird im Keim erstickt. Ich habe weder Mittel noch Möglichkeiten, dass selber zu untersuchen.

    Ohne Dir zu nahe zu treten zu wollen, Dir fehlen nicht nur die Mittel und Möglichkeiten, das selber zu untersuchen, sondern (das unterstelle ich einfach mal) viel wichtiger die Fachkenntnisse. Deshalb sollte man, wenn man sich mit dem Thema auseinandersetzt, vielleicht dann doch auf den weitgehenden Konsenz der Experten auf dem entsprechenden Gebiet eingehen.


    Die Frage "woher soll ich diese Daten nehmen" ist doch hoffentlich nicht ernst gemeint, oder? Alleine in diesem Thread findest Du unzählige Quellen zu allen möglichen seriösen Statistiken, Studien, Artikeln ... Dazu natürlich in jedem seriösen Informationsmedium, offiziellen Seiten (RKI, WHO, ...), das ist nun wirklich keine Schwierigkeit, jedenfalls, wenn der eigene Dunstkreis über Youtube, Telegram, Hildman und Jebsen hinausgeht. Generell gesprochen, je mehr verschiedene Quellen man zu dem Thema konsultiert, desto mehr wird sich ein Konsensus herauskristallisieren, der die in überwältigendem Maße vorherrschende Meinung der Fachleute widerspiegelt. Da muss man dann auch nichts mehr selbst bewerten, es sei denn, man hält sich selbst für kompetenter als die Mehrheit der Spezialisten auf dem Gebiet. Und ich rede hier ganz deutlich nicht von Politikern.


    Was das "jedes Argument wird im Kein erstickt" angeht, sorry, Du hast nicht ein einziges belastbares Argument angeführt, das man ersticken müsste. Ich hatte ja eigentlich gehofft, da käme etwas, das sich zu diskutieren lohnen würde, aber da war leider gar nichts.

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    for all eternity. Paul Zimmerman

  • Ich frage mich dann eher ( ganz ernsthaft ) wie solche Leute durchs Leben kommen. Man muss ja öfter proaktiv Informationen sammeln und da geht es um Themen die nicht Leib und Leben betreffen. Aber vielleicht erwarte ich einfach zuviel

    Wahrscheinlich informieren sie sich sogar, sie haben halt andere Quellen wie Telegram.

  • Bleiben also eigentlich nur noch Autoimmunerkrankungen und Allergiker, korrekt?

    Bei Autoimmunerkrankungen muss man mit einer geringeren Wirksamkeit der Impfung rechnen, was aber überhaupt nicht gegen selbige spricht. Und von den Allergikern betrifft es nur ganz wenige bestimmte.

    Русскій воєнний корабль, іді …!

  • Bleiben also eigentlich nur noch Autoimmunerkrankungen und Allergiker, korrekt?

    Kinder unter 6 würde ich auch dazunehmen. Hier wird ja meines Wissens auch nicht geimpft wenn es zB ein erhöhtes Risiko für Epilepsie in der Familie gibt.

  • Bei Autoimmunerkrankungen muss man mit einer geringeren Wirksamkeit der Impfung rechnen, was aber überhaupt nicht gegen selbige spricht. Und von den Allergikern betrifft es nur ganz wenige bestimmte.

    Bei beiden seh ich aber rationale Bedenken und verstehe, warum sie sich nicht impfen lassen...

  • Bei beiden seh ich aber rationale Bedenken und verstehe, warum sie sich nicht impfen lassen...

    Bei den ersten sehe ich eher rationale Gründe, früher als andere den dritten Shot zu holen, aber keine gegen die Impfung. Bei den zweiten ja, aber wie gesagt nur bei ganz speziellen Allergien – nicht bei einer 08/15-Allergie, wie sie jeder Dritte hat.

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  • Bei den ersten sehe ich eher rationale Gründe, früher als andere den dritten Shot zu holen, aber keine gegen die Impfung. Bei den zweiten ja, aber wie gesagt nur bei ganz speziellen Allergien – nicht bei einer 08/15-Allergie, wie sie jeder Dritte hat.

    Da hab ich bei den Autoimmunkrankheiten andere Erfahrungen gemacht. Hab ne Bekannte, die konnte sich nach ner 08/15 Impfung ein halbes Jahr lang nicht mehr ohne Schmerzen bewegen, wegen einer Autoimmunerkrankung. Die lässt sich natürlich auch nicht gegen Corona impfen. Hat aber gleichzeitig soviel Respekt vor der Krankheit, dass sie seit 1,5 Jahren eigentlich ihre Wohnung nicht mehr verlässt...

  • Da hab ich bei den Autoimmunkrankheiten andere Erfahrungen gemacht. Hab ne Bekannte, die konnte sich nach ner 08/15 Impfung ein halbes Jahr lang nicht mehr ohne Schmerzen bewegen, wegen einer Autoimmunerkrankung. Die lässt sich natürlich auch nicht gegen Corona impfen. Hat aber gleichzeitig soviel Respekt vor der Krankheit, dass sie seit 1,5 Jahren eigentlich ihre Wohnung nicht mehr verlässt...

    O.K., da war ich wohl zugegebenermaßen zu pauschal mit meinen Aussagen. Dann formuliere ich es so: Unter Menschen mit Autoimmunerkrankungen oder Allergien gibt es solche, für die es rational sein kann, sich nicht impfen zu lassen; selbst innerhalb dieser beiden Gruppen sind das aber eher Ausnahmefälle als die Regel.

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  • O.K., da war ich wohl zugegebenermaßen zu pauschal mit meinen Aussagen. Dann formuliere ich es so: Unter Menschen mit Autoimmunerkrankungen oder Allergien gibt es solche, für die es rational sein kann, sich nicht impfen zu lassen; selbst innerhalb dieser beiden Gruppen sind das aber eher Ausnahmefälle als die Regel.

    Dann sind wir da einer Meinung, aber trotzdem: bei beiden Gruppen hätte ich Verständnis für "Ängste"... Und wenn nur diese beiden Gruppen sich nicht impfen lassen würden, wäre das auch gar kein Problem.

    Weil eigentlich wollte ich ja nur von Beary wissen, ob ich da noch andere rationale Gründe die gegen eine Impfung sprechen nicht kenne...

  • Alleine in diesem Thread findest Du unzählige Quellen zu allen möglichen seriösen Statistiken...

    Aber genau das könnte auch ein Problem sein. Wo soll man anfangen, wem und was kann man vertrauen wenn "unzählige" Quellen vor einem liegen.

  • Aber genau das könnte auch ein Problem sein. Wo soll man anfangen, wem und was kann man vertrauen wenn "unzählige" Quellen vor einem liegen.

    Deswegen ja "so viele wie möglich", idealerweise aus verschiedenen Medien. Die Menge kann natürlich erdrückend sein, und man muss sicher eingrenzen, was man als seriös betrachtet, aber Auslöser war ja die Frage, woher man die Info überhaupt bekommen soll. Und da ist es sicher nicht schwierig, Schwurbler wie Hildmann auszusortieren, da dort in der Regel keinerlei wissenschaftlich fundierten Argumente auftauchen.


    Schwieriger wird es dann schon bei Leuten wie Kekule, aber auch da kann man mit nur ein klein wenig Recherche schnell feststellen, dass er

    a) die Mehrheit der Experten gegen sich hat

    b) Nicht unbedingt der kompetenteste Experte zu diesem Thema ist


    Nach einer Weile kristallisiert sich mit nur ein wenig Aufwand durchaus heraus, welche Quellen man in der Regel als seriös einstufen kann, aber auch diese Quellen sollte man durchaus regelmäßig kritisch hinterfragen. Wenn man dies tut, wird sich in der Regel relativ schnell herausstellen, was die Fakten sind und was statistisch unrelevante Anekdoten aus der Filterblase.

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  • Bei Hussl gibt es innerhalb des Betriebes Maskenverbot und fragwürdige Schilder:


    Nunja, da muss ich dann die Räucherkerzeln dieses Jahr woanders kaufen.

    "Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt ... Hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen." - Arthur Schopenhauer

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  • Kinder unter 6 würde ich auch dazunehmen. Hier wird ja meines Wissens auch nicht geimpft wenn es zB ein erhöhtes Risiko für Epilepsie in der Familie gibt.

    wie kommst du auf unter 6?

    bisher ist doch kein Impfstoff für Kinder unter 12 zugelassen, oder habe ich etwas verpasst?

  • wie kommst du auf unter 6?

    bisher ist doch kein Impfstoff für Kinder unter 12 zugelassen, oder habe ich etwas verpasst?

    Nein hast du nicht ich kann mir aber gut vorstellen, dass das noch kommt.

    Ich meine nur dass bei Kinder unter 6 bei diversen familiären Vorgeschichten auch die "Standard" Impfungen nicht gemacht werden.

  • Ich kann durchaus Menschen verstehen die Angst vor Impfungen haben oder irgendwelche Vorbehalte. Dann erwarte ich aber zumindest das man sich informiert. Wir reden ja nicht von einer Grippeimpfung sondern einer Pandemie die viele Menschen das Leben gekostet hat, Existenz vernichtet etc. Alles andere ist einfach ignorant.


    Ich würde explizit diesen Punkt gerne nochmal rausgreifen und nochmal erklären warum ich der Meinung bin, dass der Staat zu wenig tut, um die Menschen zu überzeugen bzw. sie halt schlecht überzeugt. Und bevor das nicht geschehen ist, finde ich staatlichen Zwang halt schwierig.

    Wie ich darauf komme?

    Nun, meine Frau war lange sehr zögerlich was die Impfungen angeht. Sie war erstmal ganz froh, als es noch zu wenig Impfstoff gab. Gründe dafür gibt es mehrere aber zuvorderst steht beispielsweise ein Kinderwunsch. Ich weiß zwar, dass dies dem wahrscheinlich nicht entgegensteht und grundsätzlich hat sie die Infos dazu auch. Als ich bei meiner Impfung den Arzt danach befragt habe, sagte dieser, dass es im Prinzip unbedenklich ist, aber man das nicht unbedingt im ersten Drittel machen sollte. Das hat dann auch wenig mit Einzelfall zu tun, denn wem soll ich noch mehr Vertrauen schenken als dem Arzt der mich impft.


    Ich habe meine Frau lange bekniet sich impfen zu lassen (übrigens niemals mit Druck sondern immer wieder mit Überzeugung). Meiner Frau sind bei der Impfung zwei Dinge passiert, die ich einfach bemerkenswert finde.

    1. Meine Frau hatte das Einverständniskreuzchen bewusst nicht gesetzt, weil sie vorher noch ein Beratungsgespräch mit einem Arzt wollte. Bei der Durchsicht hat die Sachbearbeiterin dieses Kreuz einfach selbstständig gesetzt und wollte es erst verschweigen. Auf Nachfrage sagte sie, dass dies normal sei und das Gespräch trotzdem stattfinden kann.

    2. Und das ist die deutlich heftigere Geschichte: Im Vorabgespräch mit einer Ärztin, hat meine Frau angegeben, dass sie noch Bedenken hat, die vorallem im Zusammenhang mit dem Kinderwunsch stehen. Die Antwort, die sie bekommen hat hinterlässt bei mir immernoch Fassungslosigkeit:

    "Also wenn ich ehrlich sein soll: Spätestens wenn sie ein Kind haben, müssen sie sowieso lernen Kontrolle abzugeben."


    Meine Frau hat sich letztendlich trotzdem impfen lassen, aber glaubt man ernsthaft, dass man Vertrauen schaffen kann, wenn sich solche Dinge rumsprechen?

    Und da passt mir dann auch die Relation nicht zwischen Aufklärungsarbeit und Druck. Ich hätte sehr gut verstehen können, wenn meine Frau wieder gegangen wäre.

  • Muss man dann bei einem Neugeborenen bei jedem Supermarktbesuch nen Abstich machen lassen?

    Bislang wird ab 3 bzw. 6 Jahren getestet und ich denke, das wäre hier auch so, auch wenn es nicht explizit erwähnt wird.

  • In Sachsen wird diskutiert, 2G selbst in Supermärkten einzuführen. Für Kinder U16 soll 3G gelten. Vollständig geimpft sind hier gerade mal 53,3% der Bevölkerung.


    https://www.radiodresden.de/be…andel-ausgeweitet-699669/

    Und dann stehen die QD wieder bei Kretsche daheim vor der Tür. :jeck:

    "Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt ... Hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen." - Arthur Schopenhauer

  • In Sachsen wird diskutiert, 2G selbst in Supermärkten einzuführen.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass das vor irgendeinem Gericht durchkäme. Man würde Ungeimpften die Möglichkeit nehmen, sich mit dem Notwendigsten (Lebensmittel, Hygieneartikel...) zu versorgen, und selbst wenn diese daraufhin sofort einlenkten und zur Impfung gingen, würde es mindestens 6 Wochen dauern, den 2G-Status zu erlangen.

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  • Ich kann mir nicht vorstellen, dass das vor irgendeinem Gericht durchkäme. Man würde Ungeimpften die Möglichkeit nehmen, sich mit dem Notwendigsten (Lebensmittel, Hygieneartikel...) zu versorgen, und selbst wenn diese daraufhin sofort einlenkten und zur Impfung gingen, würde es mindestens 6 Wochen dauern, den 2G-Status zu erlangen.

    Ja, da gebe ich dir recht.


    Außerdem bräuchte die CDU in Sachsen zur BTW gar nicht antreten, wenn dies so eingeführt würde.

  • Da wir des Öfteren schon über Long Covid bei Kindern diskutiert haben - hier mal wieder was zu diesem Thema:


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    Klingt schon mal sehr beruhigend :)

  • Ich habe die Beiträge zur Tourabsage mal in den passenden Thread verschoben, falls sie jemand sucht.

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    for all eternity. Paul Zimmerman

  • Elternabend in der Grundschule. Es gilt 3G. Mutter kommt rein: "Ich bin nicht geimpft, ich würde bloß schnell den Stundenplan abholen und gehen". Lehrerin: "Kein Problem, Sie können ruhig da bleiben. Es gilt zwar 3 G, aber die Schule hat gesagt, wir kontrollieren das nicht."


    Läuft.

  • Elternabend in der Grundschule. Es gilt 3G. Mutter kommt rein: "Ich bin nicht geimpft, ich würde bloß schnell den Stundenplan abholen und gehen". Lehrerin: "Kein Problem, Sie können ruhig da bleiben. Es gilt zwar 3 G, aber die Schule hat gesagt, wir kontrollieren das nicht."


    Läuft.

    Interessant. Bei uns war es umgekehrt: Es gibt angeblich keine offizielle Ansage der Schule, der Elternbeirat hat aber gebeten, dass man 3G macht.

    Auch interessant fand ich (so richtig nachgedacht hatte ich darüber auch nicht), dass die Schüler 3 mal pro Woche getestet werden, die Lehrer davon aber befreit sind (unabhängig vom Impfstatus).