Massentierhaltung / Arbeitsbedingungen auf Schlachthöfen /Werkverträge

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    • Massentierhaltung / Arbeitsbedingungen auf Schlachthöfen /Werkverträge

      Nächste Firma als Corono-Hotspot:
      400 von 1000 positiv getestet - 500 noch offen

      Überraschung: Mal wieder ein (ausbeuterischer) Schlachtbetrieb - diesmal Tönnies.

      rnd.de/panorama/mindestens-400…DDL5HVXBXNE2FNGJQ3I4.html
      "Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt ... Hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen." - Arthur Schopenhauer
    • Und das bei unter 6000 aktiver Fälle deutschlandweit. Da sind 400+ Fälle an einem Ort schon extrem.

      Frage mich schon , ob man nicht auf Fleisch für ne Weile verzichten solte.... gibt zwar keine Erkenntnisse, aber in China gabs auf diesen Märkten ja auch Fleisch
    • damaster schrieb:

      Nächste Firma als Corono-Hotspot:
      400 von 1000 positiv getestet - 500 noch offen

      Überraschung: Mal wieder ein (ausbeuterischer) Schlachtbetrieb - diesmal Tönnies.

      rnd.de/panorama/mindestens-400…DDL5HVXBXNE2FNGJQ3I4.html
      Tönnies kann da aber nix für.

      Die Rumänen und Bulgaren sind schuld, möchte uns glaub ich Laschet sagen

      twitter.com/nicolediekmann/status/1273257798307061762

      Gruß isten
      SB50 Champion Anderson Barrett Brenner Brewer Bush Caldwell Colquitt Daniels T.Davis V.Davis Doss Ferentz Fowler Garcia Green C.Harris R.Harris Hillman Jackson Keo Kilgo Latimer Manning Marshall Mathis McCray McManus Miller Myers Nelson Nixon Norwood Osweiler Paradis Polumbus Ray Roby Sanders Schofield Siemian Smith Stewart Talib Thomas Thompson Trevathan Vasquez Walker Ward Ware Webster S.Williams Wolfe Anunike Bolden Bruton Clady Heuerman Sambrailo K.Williams
    • Erzwolf schrieb:

      hollyhh2000 schrieb:

      und leider werden sehr viele wieder schön über die ausbeuterischen Fleischunternehmer schimpfen aber weiterhin billigstes Fleisch kaufen ...
      Da müssen strengere gesetzliche Vorgaben gemacht werden, die Verantwortung auf den Verbraucher abzuschieben funktioniert nicht.
      wir leben in einer Demokratie, die Verbraucher und Wähler sind fast deckungsgleich

      aber leider ist billiges Fleisch immer noch vielen wichtiger als strengere Vorschriften und nichts anderes kannst du an der großen Nachfrage sehen.

      Die bösen Unternehmer, die unfähigen Politiker... aber ich selber muß mich nicht ändern
    • Was sind denn tatsächlich die Gründe, warum es gerade in diesen Schlachtbetrieben zu solchen Ansteckungsketten kommt? Arbeiten die Leute zu dicht aufeinander, oder kommt es wegen einer kasernenartigen Unterbringung zu den Problemen?

      Und wenn man diese Faktoren reguliert, hat man dann unbedingt nennenswert höhere Fleischpreise?
      -----------------
      Team Goff
      Anakin rettete die Jünglinge vor einem Leben als Weltraumterroristen!
    • hollyhh2000 schrieb:

      Erzwolf schrieb:

      hollyhh2000 schrieb:

      und leider werden sehr viele wieder schön über die ausbeuterischen Fleischunternehmer schimpfen aber weiterhin billigstes Fleisch kaufen ...
      Da müssen strengere gesetzliche Vorgaben gemacht werden, die Verantwortung auf den Verbraucher abzuschieben funktioniert nicht.

      Die bösen Unternehmer, die unfähigen Politiker... aber ich selber muß mich nicht ändern
      Ich habe mit keiner Kaufentscheidung, unabhängig welche ich getroffen habe, verlangt solche abartigen Bedingungen für Mensch und Tier in Schlachtbetrieben einzuführen, umzusetzen oder nicht zu verbessern.

      So sieht es Pelzig

      Doylebeule schrieb:

      Was sind denn tatsächlich die Gründe, warum es gerade in diesen Schlachtbetrieben zu solchen Ansteckungsketten kommt? Arbeiten die Leute zu dicht aufeinander, oder kommt es wegen einer kasernenartigen Unterbringung zu den Problemen?
      Danach habe ich heute auch schon gegoogelt und das hier gefunden: deutschlandfunk.de/covid-19-wa…ml?dram:article_id=476511
    • Adi schrieb:

      hollyhh2000 schrieb:

      Erzwolf schrieb:

      hollyhh2000 schrieb:

      und leider werden sehr viele wieder schön über die ausbeuterischen Fleischunternehmer schimpfen aber weiterhin billigstes Fleisch kaufen ...
      Da müssen strengere gesetzliche Vorgaben gemacht werden, die Verantwortung auf den Verbraucher abzuschieben funktioniert nicht.
      Die bösen Unternehmer, die unfähigen Politiker... aber ich selber muß mich nicht ändern
      Ich habe mit keiner Kaufentscheidung, unabhängig welche ich getroffen habe, verlangt solche abartigen Bedingungen für Mensch und Tier in Schlachtbetrieben einzuführen, umzusetzen oder nicht zu verbessern.
      So sieht es Pelzig
      Danke :bier:
    • Doylebeule schrieb:

      Was sind denn tatsächlich die Gründe, warum es gerade in diesen Schlachtbetrieben zu solchen Ansteckungsketten kommt? Arbeiten die Leute zu dicht aufeinander, oder kommt es wegen einer kasernenartigen Unterbringung zu den Problemen?

      Und wenn man diese Faktoren reguliert, hat man dann unbedingt nennenswert höhere Fleischpreise?
      hmmmmm.... weiß nicht... was sind wohl die Gründe....

      Man habe "intensiv" daran gearbeitet, das Virus "aus dem Betrieb zu halten" , sagt ein Sprecher von #toennies. (@BentFreiwald auf Twitter)
    • Adi schrieb:

      hollyhh2000 schrieb:

      Erzwolf schrieb:

      hollyhh2000 schrieb:

      und leider werden sehr viele wieder schön über die ausbeuterischen Fleischunternehmer schimpfen aber weiterhin billigstes Fleisch kaufen ...
      Da müssen strengere gesetzliche Vorgaben gemacht werden, die Verantwortung auf den Verbraucher abzuschieben funktioniert nicht.
      Die bösen Unternehmer, die unfähigen Politiker... aber ich selber muß mich nicht ändern
      Ich habe mit keiner Kaufentscheidung, unabhängig welche ich getroffen habe, verlangt solche abartigen Bedingungen für Mensch und Tier in Schlachtbetrieben einzuführen, umzusetzen oder nicht zu verbessern.
      So sieht es Pelzig

      Doylebeule schrieb:

      Was sind denn tatsächlich die Gründe, warum es gerade in diesen Schlachtbetrieben zu solchen Ansteckungsketten kommt? Arbeiten die Leute zu dicht aufeinander, oder kommt es wegen einer kasernenartigen Unterbringung zu den Problemen?

      obwohl du ganz genau weisst, dass wenn du billigst kaufst, dieser Preis nur mit maximaler Effizienz erreicht werden kann?

      und wenn du Fleisch der Haltungsform Stallhaltung kaufst, denkst du auch die Tiere hatten ein wpürdiges Leben?
      Sorry, aber dieses "ich wasche meine Hände in Unschuld, andere müssen was tun" Mentalität hällt uns in ganz vielen Bereichen zurück
    • hollyhh2000 schrieb:

      wir leben in einer Demokratie, die Verbraucher und Wähler sind fast deckungsgleich

      aber leider ist billiges Fleisch immer noch vielen wichtiger als strengere Vorschriften und nichts anderes kannst du an der großen Nachfrage sehen.

      Die bösen Unternehmer, die unfähigen Politiker... aber ich selber muß mich nicht ändern
      Wenn ich hier beim Edeka zum Fleischer gehe, nehme ich kaufe ich gerne das Fleisch aus dem Offenstall. Das kommt von einem regionalen Bauern und kostet etwa 3€ mehr das Kilo als das andere Fleisch an der selben Theke. Die Auswahl ist sehr klein und weil ich darauf vertraue, dass mich der Fleischer da nicht anlügt, habe ich dann was für mein Gewissen getan. Ich hätte beim Aldi das Fleisch auch 6€ das Kilo günstiger kaufen können. Ich weiß nicht, welche von den drei Sorten Fleisch nun besser ist, ich schmecke da keinen Unterschied. Und ich habe auch keine Ahnung, ob die Edeka-Fleischbutze ihre Schlachter anders hält als die Aldi-Lieferanten.

      Das kann ich als Verbraucher auch alles gar nicht leisten. Dann müsste ich vor jedem Kauf erstmal die Produktionsbedingungen überprüfen, ob da ein bulgarischer Leiharbeit, eine Näherin in Bangladesh oder Kinder in Kenianischen Minen ausgenutzt werden. Klar, ich könnte nur noch Artikel mit Bio- und Fairtade-Siegel kaufen, aber so begütert bin ich dann auch nicht, dass ich mir das leisten kann. Und selbst wenn, was bringt es denn, dass ich seit Jahren mehr für einen Ökostromtarif zahle, wenn dann die Regierung dann trotzdem noch einen Kohlemeiler bewilligt.

      Ja, als Verbraucher sollte man sich bewegen. Aber es werden sich nicht soviele Verbraucher so schnell bewegen, dass die Fleischindustire sich dadurch veranlasst sieht die Produktionsbedingungen nachhaltig zu verändern. Dazu braucht es die Vorgaben von oben.
    • Ich finde, damit macht man es sich ein bisschen zu leicht. Ob nun beim Bio-Schlacher auf dem Markt, dem Bauernhof mit eigener Tierhaltung oder oder ... JEDER Verbraucher hat mbMn zumindest die Möglichkeit, mit zumutbarem Aufwand Fleisch zu kaufen, das eben nicht kostenminimierend auf Massentierhaltung stammt. Und niemand ist zu unbegütert, um nicht eine bewusste Entscheidung für weniger, aber eben qualitativ hochwertiges Fleisch (s.o.) zu treffen.
      Ja, auch ich finde, dass die gesetzlichen Daumenschrauben in Sachen Tierhaltung angezogen werden sollten - aber ich finde eben auch, dass sich die Verbraucher auch nicht aus der Verantwortung stehlen sollten. Jeder Einzelne hat es in der Hand, seinen Teil zu einer Verbesserung beizutragen. Nur mit dem Finger auf die Politik zu zeigen, ist mir aber zu wenig.
    • Erzwolf schrieb:

      hollyhh2000 schrieb:

      wir leben in einer Demokratie, die Verbraucher und Wähler sind fast deckungsgleich

      aber leider ist billiges Fleisch immer noch vielen wichtiger als strengere Vorschriften und nichts anderes kannst du an der großen Nachfrage sehen.

      Die bösen Unternehmer, die unfähigen Politiker... aber ich selber muß mich nicht ändern
      Wenn ich hier beim Edeka zum Fleischer gehe, nehme ich kaufe ich gerne das Fleisch aus dem Offenstall. Das kommt von einem regionalen Bauern und kostet etwa 3€ mehr das Kilo als das andere Fleisch an der selben Theke. Die Auswahl ist sehr klein und weil ich darauf vertraue, dass mich der Fleischer da nicht anlügt, habe ich dann was für mein Gewissen getan. Ich hätte beim Aldi das Fleisch auch 6€ das Kilo günstiger kaufen können. Ich weiß nicht, welche von den drei Sorten Fleisch nun besser ist, ich schmecke da keinen Unterschied. Und ich habe auch keine Ahnung, ob die Edeka-Fleischbutze ihre Schlachter anders hält als die Aldi-Lieferanten.
      Das kann ich als Verbraucher auch alles gar nicht leisten. Dann müsste ich vor jedem Kauf erstmal die Produktionsbedingungen überprüfen, ob da ein bulgarischer Leiharbeit, eine Näherin in Bangladesh oder Kinder in Kenianischen Minen ausgenutzt werden. Klar, ich könnte nur noch Artikel mit Bio- und Fairtade-Siegel kaufen, aber so begütert bin ich dann auch nicht, dass ich mir das leisten kann. Und selbst wenn, was bringt es denn, dass ich seit Jahren mehr für einen Ökostromtarif zahle, wenn dann die Regierung dann trotzdem noch einen Kohlemeiler bewilligt.

      Ja, als Verbraucher sollte man sich bewegen. Aber es werden sich nicht soviele Verbraucher so schnell bewegen, dass die Fleischindustire sich dadurch veranlasst sieht die Produktionsbedingungen nachhaltig zu verändern. Dazu braucht es die Vorgaben von oben.
      dann haben wir an einander vorbei geredet, mehr will und kann man vom Verbraucher nicht erwarten, aber wenn das abgepackte Fleisch für absurd niedrige Preise weiterhin den höchsten Marktanteil hat, dann werden auch die Produzenten sich auf das Marktsegment konzentrieren.

      Natürlich kann das nur ein Teil sein und es müssen imo Regeln in der Branche verschärft werden, aber da tut sich auch die Politik leichter, wenn die Konsumenten auch ein deutliches Zeichen setzen.

      Ich war btw geschockt nach der Einführung der Kennzeichnungspflicht der Haltungsform, dass auch Fleich gehobener Qualität (und dementsprechend auch des Preises fast ausschliesslich in der niedrigsten Haltungsform verfügbar ist.
      Wenn ich das nicht will, bleibt mir häufig nur Bio


      PS: der Kohlemeiler war schon genehmigt bevor es Ökostromtarife gab, aber dass wäre dann ein anderer Thread :mrgreen:

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    • hollyhh2000 schrieb:

      Adi schrieb:

      hollyhh2000 schrieb:

      Erzwolf schrieb:

      hollyhh2000 schrieb:

      und leider werden sehr viele wieder schön über die ausbeuterischen Fleischunternehmer schimpfen aber weiterhin billigstes Fleisch kaufen ...
      Da müssen strengere gesetzliche Vorgaben gemacht werden, die Verantwortung auf den Verbraucher abzuschieben funktioniert nicht.
      Die bösen Unternehmer, die unfähigen Politiker... aber ich selber muß mich nicht ändern
      Ich habe mit keiner Kaufentscheidung, unabhängig welche ich getroffen habe, verlangt solche abartigen Bedingungen für Mensch und Tier in Schlachtbetrieben einzuführen, umzusetzen oder nicht zu verbessern. So sieht es Pelzig

      Doylebeule schrieb:

      Was sind denn tatsächlich die Gründe, warum es gerade in diesen Schlachtbetrieben zu solchen Ansteckungsketten kommt? Arbeiten die Leute zu dicht aufeinander, oder kommt es wegen einer kasernenartigen Unterbringung zu den Problemen?

      obwohl du ganz genau weisst, dass wenn du billigst kaufst, dieser Preis nur mit maximaler Effizienz erreicht werden kann?
      und wenn du Fleisch der Haltungsform Stallhaltung kaufst, denkst du auch die Tiere hatten ein wpürdiges Leben?
      Sorry, aber dieses "ich wasche meine Hände in Unschuld, andere müssen was tun" Mentalität hällt uns in ganz vielen Bereichen zurück
      Ich sehe es nicht ganz so sozialromantisch und glaube nicht das ein Tönnies denken würde: "Juhu, die deutschen Kunden zahlen gern 3€ mehr fürs Kilo. nun können wir endlich unsere zur effizient getriebenen und maximalgewinnorientierten Geschäfsfeldern mehr sozialen Aufschwung für Schwein und Metzger, fern aller Mindeststandards die ein menschenwürdiges Leben nicht erreichen oder gar kontrolliert werden, einführen.

      Wer gibt mir als Kunde an der Theke die Garantie, dass ein Ferkel nun doch endlich unter Betäubung kastriert wurde und ich nicht bloß den Scheiß nun auch noch völlig überteuert einkaufe und dabei nichts anderes mache als dem Industrieunternehmer eine größere Marge beschere, wärend dieser erst den Duden bedienen muss um das Wort "Tierwohl" frei geradeaus zu buchstabieren.
    • Adi schrieb:

      hollyhh2000 schrieb:

      Adi schrieb:

      hollyhh2000 schrieb:

      Erzwolf schrieb:

      hollyhh2000 schrieb:

      und leider werden sehr viele wieder schön über die ausbeuterischen Fleischunternehmer schimpfen aber weiterhin billigstes Fleisch kaufen ...
      Da müssen strengere gesetzliche Vorgaben gemacht werden, die Verantwortung auf den Verbraucher abzuschieben funktioniert nicht.
      Die bösen Unternehmer, die unfähigen Politiker... aber ich selber muß mich nicht ändern
      Ich habe mit keiner Kaufentscheidung, unabhängig welche ich getroffen habe, verlangt solche abartigen Bedingungen für Mensch und Tier in Schlachtbetrieben einzuführen, umzusetzen oder nicht zu verbessern. So sieht es Pelzig

      Doylebeule schrieb:

      Was sind denn tatsächlich die Gründe, warum es gerade in diesen Schlachtbetrieben zu solchen Ansteckungsketten kommt? Arbeiten die Leute zu dicht aufeinander, oder kommt es wegen einer kasernenartigen Unterbringung zu den Problemen?

      obwohl du ganz genau weisst, dass wenn du billigst kaufst, dieser Preis nur mit maximaler Effizienz erreicht werden kann?und wenn du Fleisch der Haltungsform Stallhaltung kaufst, denkst du auch die Tiere hatten ein wpürdiges Leben?
      Sorry, aber dieses "ich wasche meine Hände in Unschuld, andere müssen was tun" Mentalität hällt uns in ganz vielen Bereichen zurück
      Ich sehe es nicht ganz so sozialromantisch und glaube nicht das ein Tönnies denken würde: "Juhu, die deutschen Kunden zahlen gern 3€ mehr fürs Kilo. nun können wir endlich unsere zur effizient getriebenen und maximalgewinnorientierten Geschäfsfeldern mehr sozialen Aufschwung für Schwein und Metzger, fern aller Mindeststandards die ein menschenwürdiges Leben nicht erreichen oder gar kontrolliert werden, einführen.
      Wer gibt mir als Kunde an der Theke die Garantie, dass ein Ferkel nun doch endlich unter Betäubung kastriert wurde und ich nicht bloß den Scheiß nun auch noch völlig überteuert einkaufe und dabei nichts anderes mache als dem Industrieunternehmer eine größere Marge beschere, wärend dieser erst den Duden bedienen muss um das Wort "Tierwohl" frei geradeaus zu buchstabieren.
      Natürlich besteht die Gefahr, verarscht zu werden und das funktioniert nur mit erzwungener Transparenz und verschärften Regeln. und trotz des Preisdruck wird ja immer noch Geld für Marketing investiert also ist Prestige auch in der Branche wertvoll.

      Aber wenn man diese Gefahr als Alibi nutzt weiterhin den persönlich größten Nutzen aus dem System zu ziehen, dann sollte man imo nicht moralisch überhöht mit dem Finger auf andere zeigen
    • hollyhh2000 schrieb:

      Adi schrieb:

      hollyhh2000 schrieb:

      Adi schrieb:

      hollyhh2000 schrieb:

      Erzwolf schrieb:

      hollyhh2000 schrieb:

      und leider werden sehr viele wieder schön über die ausbeuterischen Fleischunternehmer schimpfen aber weiterhin billigstes Fleisch kaufen ...
      Da müssen strengere gesetzliche Vorgaben gemacht werden, die Verantwortung auf den Verbraucher abzuschieben funktioniert nicht.
      Die bösen Unternehmer, die unfähigen Politiker... aber ich selber muß mich nicht ändern
      Ich habe mit keiner Kaufentscheidung, unabhängig welche ich getroffen habe, verlangt solche abartigen Bedingungen für Mensch und Tier in Schlachtbetrieben einzuführen, umzusetzen oder nicht zu verbessern. So sieht es Pelzig

      Doylebeule schrieb:

      Was sind denn tatsächlich die Gründe, warum es gerade in diesen Schlachtbetrieben zu solchen Ansteckungsketten kommt? Arbeiten die Leute zu dicht aufeinander, oder kommt es wegen einer kasernenartigen Unterbringung zu den Problemen?

      obwohl du ganz genau weisst, dass wenn du billigst kaufst, dieser Preis nur mit maximaler Effizienz erreicht werden kann?und wenn du Fleisch der Haltungsform Stallhaltung kaufst, denkst du auch die Tiere hatten ein wpürdiges Leben?Sorry, aber dieses "ich wasche meine Hände in Unschuld, andere müssen was tun" Mentalität hällt uns in ganz vielen Bereichen zurück
      Ich sehe es nicht ganz so sozialromantisch und glaube nicht das ein Tönnies denken würde: "Juhu, die deutschen Kunden zahlen gern 3€ mehr fürs Kilo. nun können wir endlich unsere zur effizient getriebenen und maximalgewinnorientierten Geschäfsfeldern mehr sozialen Aufschwung für Schwein und Metzger, fern aller Mindeststandards die ein menschenwürdiges Leben nicht erreichen oder gar kontrolliert werden, einführen.Wer gibt mir als Kunde an der Theke die Garantie, dass ein Ferkel nun doch endlich unter Betäubung kastriert wurde und ich nicht bloß den Scheiß nun auch noch völlig überteuert einkaufe und dabei nichts anderes mache als dem Industrieunternehmer eine größere Marge beschere, wärend dieser erst den Duden bedienen muss um das Wort "Tierwohl" frei geradeaus zu buchstabieren.
      Natürlich besteht die Gefahr, verarscht zu werden und das funktioniert nur mit erzwungener Transparenz und verschärften Regeln. und trotz des Preisdruck wird ja immer noch Geld für Marketing investiert also ist Prestige auch in der Branche wertvoll.
      Aber wenn man diese Gefahr als Alibi nutzt weiterhin den persönlich größten Nutzen aus dem System zu ziehen, dann sollte man imo nicht moralisch überhöht mit dem Finger auf andere zeigen
      Schau her. Da gehts los. Preisbewusst leben wird sofort zu moralischen Verwerflichkeit deklariert.

      Ich mach dir folgenden Vorschlag: Wir schaffen in Deutschland eine artgerechte Haltung für Nutzvieh, wie sie in Dtl. zuweilen schon seit Jahrzehnten bestehen, aber sich "kein Schwein" drum schert oder diese kontrolliert werden, ein. Zudem schaffen wir dem arbeitsschutz legitimierte Umstände in den Schlachthäusern. Somit haben Schlachttiere und Schlachter beidermaßen endlich ein für ihre Bestimmung vorgesehenes einigermaßen annehmbare Lebensumstände.
      Dies schafft in Deutschland ein neues flächendeckendes Preisniveau für Fleisch und Wurstwaren.
      Somit darf auch ein preisbewusster Kunde (!) guten Gewissens Fleisch einkaufen und alle die mehr als Mindeststandards erfüllen wollen und können.

      Denn ganz ehrlich: Solange wie deutsche Industrieschlachthöfe weiterhin befördert werden um auf dem Weltmarkt Fleisch auf für chinesische Kunden herzustellen werden wir zwei Hans Wurst an einem deutschen Thresen gar nichts ausrichten.

      Länder entscheiden über Schicksal von Käfigsauen. Mal wieder.
      Ergebnis: Man konnte sich nicht einigen. :xp:
    • Doylebeule schrieb:

      Was sind denn tatsächlich die Gründe, warum es gerade in diesen Schlachtbetrieben zu solchen Ansteckungsketten kommt? Arbeiten die Leute zu dicht aufeinander, oder kommt es wegen einer kasernenartigen Unterbringung zu den Problemen?

      Und wenn man diese Faktoren reguliert, hat man dann unbedingt nennenswert höhere Fleischpreise?
      Sowohl als auch. Die Leute werden dank Sub-, Subunternehmen in Unterkünften untergebracht, die in keinster Weise den hygenischen Vorschriften die es aktuell braucht entsprechen. Man kann weder die Abstandsregeln einhalten, noch beim Transport oder am Arbeitsplatz die nötige Hygenie aufrecht halten. Damit werden die Personalkosten enorm gedrückt, was das Fleisch so billig macht.

      Star du Nord schrieb:

      Corona Virus, nicht um Schlachthöfe
      Das lässt sich aktuell kaum mehr trennen. Was ich nicht ganz verstehe - wieso werden jetzt in aller erster Linie Schulen und Kindergärten geschlossen und alles andere läuft erstmals weiter? Das macht für mich wenig Sinn.
      "Jerry had a little Lamb"
      Taylor Stern (Dallas Cowboys.com Digital Media)
    • Erzwolf schrieb:

      hollyhh2000 schrieb:

      wir leben in einer Demokratie, die Verbraucher und Wähler sind fast deckungsgleich

      aber leider ist billiges Fleisch immer noch vielen wichtiger als strengere Vorschriften und nichts anderes kannst du an der großen Nachfrage sehen.

      Die bösen Unternehmer, die unfähigen Politiker... aber ich selber muß mich nicht ändern
      Das kann ich als Verbraucher auch alles gar nicht leisten. Dann müsste ich vor jedem Kauf erstmal die Produktionsbedingungen überprüfen, ob da ein bulgarischer Leiharbeit, eine Näherin in Bangladesh oder Kinder in Kenianischen Minen ausgenutzt werden. Klar, ich könnte nur noch Artikel mit Bio- und Fairtade-Siegel kaufen, aber so begütert bin ich dann auch nicht, dass ich mir das leisten kann.
      Aber genau hier liegt doch das Problem. "Faires Fleisch" ist zu teuer, dann kauf ich halt das billige. Und damit förderst du die entsprechenden Produktionsmethoden. Die richtige Reaktion wäre "faires Fleisch" kann ich mir nur selten leisten, dann muss ich halt die anderen Tage was anderes essen.

      In wieweit die Kennzeichnung aktuell diesbezüglich ausreichend ist ist ein anderes Thema. Aber zumindest ein paar Infos kann man da schon rauslesen. Und eben den Metzger fragen (und ihm vertrauen) und einfach erwas Selbstverantwortung zeigen und selber informieren.
      Players change, coaches change, cities change - but loyALty will always stay with the Raiders.
    • aikman schrieb:

      Doylebeule schrieb:

      Was sind denn tatsächlich die Gründe, warum es gerade in diesen Schlachtbetrieben zu solchen Ansteckungsketten kommt? Arbeiten die Leute zu dicht aufeinander, oder kommt es wegen einer kasernenartigen Unterbringung zu den Problemen?

      Und wenn man diese Faktoren reguliert, hat man dann unbedingt nennenswert höhere Fleischpreise?

      Star du Nord schrieb:

      Corona Virus, nicht um Schlachthöfe
      Das lässt sich aktuell kaum mehr trennen. Was ich nicht ganz verstehe - wieso werden jetzt in aller erster Linie Schulen und Kindergärten geschlossen und alles andere läuft erstmals weiter? Das macht für mich wenig Sinn.
      Hier nochmals das vollständige Zitat:

      Star du Nord schrieb:

      Es geht hier um das Corona Virus, nicht um Schlachthöfe oder das Konsumverhalten einzelner User ;)
      Darum ging es mir, da die Diskussion abgedriftet ist
    • trosty schrieb:

      Erzwolf schrieb:

      hollyhh2000 schrieb:

      wir leben in einer Demokratie, die Verbraucher und Wähler sind fast deckungsgleich

      aber leider ist billiges Fleisch immer noch vielen wichtiger als strengere Vorschriften und nichts anderes kannst du an der großen Nachfrage sehen.

      Die bösen Unternehmer, die unfähigen Politiker... aber ich selber muß mich nicht ändern
      Das kann ich als Verbraucher auch alles gar nicht leisten. Dann müsste ich vor jedem Kauf erstmal die Produktionsbedingungen überprüfen, ob da ein bulgarischer Leiharbeit, eine Näherin in Bangladesh oder Kinder in Kenianischen Minen ausgenutzt werden. Klar, ich könnte nur noch Artikel mit Bio- und Fairtade-Siegel kaufen, aber so begütert bin ich dann auch nicht, dass ich mir das leisten kann.
      Aber genau hier liegt doch das Problem. "Faires Fleisch" ist zu teuer, dann kauf ich halt das billige. Und damit förderst du die entsprechenden Produktionsmethoden. Die richtige Reaktion wäre "faires Fleisch" kann ich mir nur selten leisten, dann muss ich halt die anderen Tage was anderes essen.
      Und wenn ich das genau seit fast 8 Jahren so mache? Wir essen nur noch höchstens 1-2 Mal Fleisch im Jahr auch aufgrund der Herstellungsproblematik.

      Aber wenn natürlich unserer Ernährungsministerin nicht mal mit gutem Beispiel voran geht und für ihre Kochshow mit Lafer nur das billige Fleisch holt.
      Dazu ist ja nicht nur die Fleischindustrie das Problem sondern auch der mächtige Handel. Wenn der sagt das kg Fleisch darf nur höchstens 3 € kosten dann haben die Fleischbetriebe kaum eine Wahl als das zu liefern. Die Big Player wie Aldi, Lidl, REWE und Edeka haben eine Marktmacht, welche sie auch einsetzen. Die Marge an den Produkten ist so gering das man nur über viel Masse Geld verdienen kann und halt die Produktionskosten zu senken.
    • trosty schrieb:

      Aber genau hier liegt doch das Problem. "Faires Fleisch" ist zu teuer, dann kauf ich halt das billige. Und damit förderst du die entsprechenden Produktionsmethoden. Die richtige Reaktion wäre "faires Fleisch" kann ich mir nur selten leisten, dann muss ich halt die anderen Tage was anderes essen.

      In wieweit die Kennzeichnung aktuell diesbezüglich ausreichend ist ist ein anderes Thema. Aber zumindest ein paar Infos kann man da schon rauslesen. Und eben den Metzger fragen (und ihm vertrauen) und einfach erwas Selbstverantwortung zeigen und selber informieren.
      Im Grunde bin ich bei dir, aber für den Verbraucher ist es schwierig das am Ende beurteilen zu können. Selbst beim Metzger des Vertrauens kannst du nicht alles nachvollziehen. Erstmal ist das für mich die Politik gefordert, indem sie die entsprechenden Vorgaben macht. Wenn das Fleisch dann teurer wird, dann ist es eben so. Dann regelt sich das Ganze schon eher über den Preis.
      „Das offizielle Bewerbungspapier für die WM, das Bid-Buch an die Fifa, umfasste 1212 Seiten. Ich kann Ihnen sagen: Ich habe keine einzige davon gelesen. Ich habe das nur getragen, das war schwer genug.“

      Franz Beckenbauer im „Sky“-Interview über die Bewerbung für die WM 2006. (dpa)
    • trosty schrieb:

      Aber genau hier liegt doch das Problem. "Faires Fleisch" ist zu teuer, dann kauf ich halt das billige. Und damit förderst du die entsprechenden Produktionsmethoden. Die richtige Reaktion wäre "faires Fleisch" kann ich mir nur selten leisten, dann muss ich halt die anderen Tage was anderes essen.
      Aber es ist ja nicht nur beim Fleisch, wo es falsch läuft. Das betrifft natürlich auch andere Agrarprodukte. Warum gab es gerade erst die Diskussion um die Spargelstecher? Weil da Scheißarbeit beschissen bezahlt wird. Bei anderem Gemüse weiß ich nichtmal, wie die Produktionsbedingungen sind. Und wenn das Obst und Gemüse importiert ist, wird es mit den Arbeitsbedingungen auf den Feldern und Plantagen auch nicht unbedingt besser. Und spätestens wenn ich auf verarbeitete Produkte zurückgreife verliere ich komplett den Überblick. Oder steht auf der Nudelpackung irgendwo, unter welchen bedingungen die enthaltenen Eier gelegt werden?

      Und vielleicht könnte ein Mod das Thema wirklich mal auslagern, die Massentierhaltung wird das Corona-Virus locker überleben.
    • Erzwolf schrieb:

      Aber es ist ja nicht nur beim Fleisch, wo es falsch läuft. Das betrifft natürlich auch andere Agrarprodukte. Warum gab es gerade erst die Diskussion um die Spargelstecher? Weil da Scheißarbeit beschissen bezahlt wird. Bei anderem Gemüse weiß ich nichtmal, wie die Produktionsbedingungen sind. Und wenn das Obst und Gemüse importiert ist, wird es mit den Arbeitsbedingungen auf den Feldern und Plantagen auch nicht unbedingt besser. Und spätestens wenn ich auf verarbeitete Produkte zurückgreife verliere ich komplett den Überblick. Oder steht auf der Nudelpackung irgendwo, unter welchen bedingungen die enthaltenen Eier gelegt werden?
      Das ist ein wirklich weites Feld von billigen Preisen, Ausbeutung, Lobbyismus etc. Und ohne Corona würde sich weiterhin kaum ein Mensch an den entsprechenden Arbeitsbedingungen stören. Und ich befürchte, das das Ganze auch wieder nur ein Corona Strohfeuer ist
      „Das offizielle Bewerbungspapier für die WM, das Bid-Buch an die Fifa, umfasste 1212 Seiten. Ich kann Ihnen sagen: Ich habe keine einzige davon gelesen. Ich habe das nur getragen, das war schwer genug.“

      Franz Beckenbauer im „Sky“-Interview über die Bewerbung für die WM 2006. (dpa)
    • Kann sich der Großteil der Bevölkerung überhaupt leisten, ausschließlich Produkte zu kaufen die sowohl Tierwohl als auch Arbeitsbedingungen berücksichtigt. Würde ja auf die Lebensmittel bestimmt einen Aufschlag von 50% bedeuten.

      Die Abgaben bzw. Steuerlast wird in den nächsten Jahren wohl kaum geringer. Nächstes Jahr kommt die CO2-Steuer oben drauf. Dann erhöhen sich wohl die Müllgebühren, die GEZ schlägt auch nochmal was oben drauf. Bei den Sozialversicherungen tun sich auch Lücken auf, die gestopft werden wollen.

      Ich würde mir auch wünschen, dass die Menschen in den großen Fabriken besser bezahlt und gut behandelt werden. Natürlich wären auch nur glückliche Hühner, Rinder und Schweine schön. Das gleiche beim Gemüse, schön wäre natürlich ohne Dünger und von Menschen geerntet die gute Bedingungen vorfinden. Ich glaube, dass ist aber irgendwie Utopie. Weil nicht nachfolgbar und in anderen Ländern wird das halt kaum jemanden interessieren.
    • Wenn die Deutschen in der Lage sind, jährlich 340 Millionen KG Fleisch wegzuwerfen (45 Millionen Hühner, vier Millionen Schweine und 200.000 Rinder), dann brauch man sich nicht die Frage stellen, ob der Großteil der Bevölkerung es sich dann noch überhaupt leisten kann, wenn es teurer wird. Eine bessere Planung hinsichtlich des eigenen Einkaufes würde dann doch schon ausreichen. Wäre das Fleisch etwas teurer, dann würde ich auch dementsprechend anders damit umgehen.

      Auch isst der Durchschnittsdeutsche zu viel Fleisch, was durchaus auch bei dem ein oder anderen gesundheitliche Folgen verursacht. Natürlich langfristig gesehen. (Quelle) Dementsprechend würde eine Reduktion auf lange Sicht natürlich Krankenkassenbeiträge im Normalfall senken müssen (im Normalfall).

      Ich verstehe auch bis heute nicht, warum die Autoindustrie bzgl. des Klimawandels so angeprangert wird, während die Massentierhaltung komplett davon kommt. Nicht nur vom CO2 Ausstoß, sondern auch was die Abholzung der Regenwälder für das Soja anbelangt. (Und das ist nicht das Soja für Veganer, sondern für das Futter einer Kuh) Was der Wasserverbrauch für 1 KG Fleisch abgelangt, muss ich dann natürlich nicht zusätzlich noch erwähnen.


      Ich möchte natürlich jetzt keinem was schlechtes einreden, wenn er mal viel Fleisch isst. Die Phasen hatte ich auch. Nur finde ich die Sichtweise, dass günstiges Fleisch eine Pflicht sein muss, damit es sich ja jeder leisten kann, nicht gerade besonders gut. Damit andere Lebenswesen, egal jetzt ob Mensch oder Tier, darunter leiden müssen, hauptsache ich hab mein dickes Schnitzel für 2 Euro aufm Teller, ist in meinen Augen, eine egoistische SIchtweise. V.a. weil es Alternativen gibt und damit meine ich nicht das Sojaschnitzel, sondern einfach mal was gesundes kochen.
      Kann man natürlich auch auf Billigkleidung von Primark & Konsorten übertragen, welche ja jetzt aufgrund von Corona einfach mal die Bestellungen canceln und die Leute, die das herstellen, natürlich enorme Probleme haben. Muss man denn T-Shirts für 2-3 Euro haben? Während das ganze vom Großteil wahrcsheinlich nur 2-3 mal getragen wird, wenn überhaupt, manchmal sogar nie.
    • SaarEagle schrieb:

      Wenn die Deutschen in der Lage sind, jährlich 340 Millionen KG Fleisch wegzuwerfen (45 Millionen Hühner, vier Millionen Schweine und 200.000 Rinder), dann brauch man sich nicht die Frage stellen, ob der Großteil der Bevölkerung es sich dann noch überhaupt leisten kann, wenn es teurer wird. Eine bessere Planung hinsichtlich des eigenen Einkaufes würde dann doch schon ausreichen. Wäre das Fleisch etwas teurer, dann würde ich auch dementsprechend anders damit umgehen.
      Da gibt es ja auch die Problematik, dass abgepacktes Fleisch oft nur in bestimmten Mengen verkauft wird. Wenn mir 300g Hackfleisch für eine Mahlzeit reichen, man den Kram aber nur in der 500g Packung bekommt, dann landet eben schnell mal was im Müll.

      SaarEagle schrieb:

      Kann man natürlich auch auf Billigkleidung von Primark & Konsorten übertragen, welche ja jetzt aufgrund von Corona einfach mal die Bestellungen canceln und die Leute, die das herstellen, natürlich enorme Probleme haben. Muss man denn T-Shirts für 2-3 Euro haben? Während das ganze vom Großteil wahrcsheinlich nur 2-3 mal getragen wird, wenn überhaupt, manchmal sogar nie.
      Wenn ich das T-Shirt für nen 10er bei C&A kaufe, verdient die Näherin da dann mehr dran?