Professional Wrestling / Sports-Entertainment (4)

  • Mal sehen, ob Moxley statt Darby Allin vielleicht Punks Gegner bei All Out am Labor Day Wochenende wird. Der ehemalige Dean Ambrose steht heute nacht schließlich auch im Main Event laut eigenen Angaben (obwohl diese Aussagen in Promos beim wrestling ja nicht immer dann der Chronologie auf der Card entsprechen). da wäre es schon denkbar, dass er die Konfrontation mit Punk haben wird.


    Allin als Punks erster Gegner macht halt teilweise nur limitisiert Sinn, weil Punk in Chicago bei seinem ersten Match nach mehr als 7 Jahren gar nicht als Heel auftreten kann, egal wie man die Rückkehr bookt. In anderen Städten gäbe es da sicher Möglichkeiten beim Booking, aber wohl kaum in Chicago. Und Darby Allin ist derzeit eher nicht in einer Phase, wo es sinnvoll für ihn wäre als Heel zu worken in einem Match, was laut Tony Khan dann bei All Out viele ehemalige Wrestlingfans zurückgewinnen wird etc. und manche Leute Allin vielleicht erstmals sehen. Die AEW Fanbase will derzeit wohl auch kaum einen Allin Heelturn, sondern ihn als Face in der Rangordnung nach oben klettern sehen,


    Bei Moxley ist ein Heelturn wohl eh bald im Repertoire. Und würde auch Sinn machen nach Reigns Aussagen diese Woche, denen Mick Foley nicht zustimmen wollte

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    oder angesichts dessen, dass Seth Rollins als Punk damals als Fox Experte in Erscheinung trat als Erstes Punk via Twitter für ein Match herausforderte und auf die Chants bei Raw reagierte nach CM Punks Fox Show Debüt und sagte, dass er gerne Punk im Ring begegnen würde, aber der nicht kommen wollen würde. Woraufhin Vince laut den Dirtsheets anordnete, dass Punk nicht erwähnt werden solle in solchen Raw-Promos.


    Außerdem hatte Punk damals im justiziablen Shoot-Interview mit Colt Cabana ja auch behauptet, dass er Ambrose als Mitglied von The Shield erwünscht hatte, während WWE andere Vorschläge gehabt hätte. Und storytechnisch kann Moxley auch reklamieren, dass er die Flagge von AEW seit 2019 hochhielt, als Punk anfangs noch nicht kommen wollte. Was ja tendenziell schon die Richtung der Moxley Promo vor 2 Tagen war.


    Sollte Punk langfristig über 2-4 Jahre bleiben bei AEW und das nichts Kurzfristiges sein, sollte er aber auch eh nochmal als Heel arbeiten, wo er immer noch etwas stärker war als in der Facerolle. Und natürlich auch vor allem gegen die AEW "Eigengewächse" fehden. Darby Allin sicherlich. Und natürlich auch MJF wegen den Promo Duellen und Adam Page wegen den Charakteren. Page hätte natürlich nicht ansatzweise den Stellenwert wie eine Fehde mit Stone Cold, die in WWE wegen Austins Gesundheit nicht mehr im Ring möglich war. Sollte sich aber trotzdem auch von alleine schreiben.


    Aber naja vielleicht gibt es aber auch wirklich Punk vs Allin wie angedeutet, auch wenn es halt auf dem ersten Blick nicht ideal erscheint.


    Reigns Aussagen, dass The Rock größerer Draw war und ist als Punk ist sicherlich des Weiteren auch kaum widerlegbar. Das kann man wohl insgesamt auch über Cena behauptet, wenn man alle Kriterien unter die Lupe nimmt. Aber Foley hat natürlich auch völlig Recht, dass Punk sehr großen Einfluss auf die Wrestling Geschichte hatte. Und dass Jahre nach seinem Abgang aus dem WWE Ring bei Shows noch sein Name gechantet wurde, wird sicher nicht nur mit allgemeiner Kritik der zahlenden Zuschauer am WWE Produkt in der Halle oder Trolling erklärbar sein, sondern ist definitiv auch Zeugnis, dass er ein Ausnahmetalent war in WWE.

  • Nach dem Summerslam (wer denkt sich da die storylines aus?) muss ich echt sagen: THE WRESTLING IS ALL ELITE!!! :bounce: :bounce: :bounce:


    Ich habe es nie für möglich gehalten das AEW mal die Nummer 1 in den USA wird, stand jetzt können sie sich nur noch selbst schlagen! :rockon:

  • Gestern war wohl der Abschluss einer Ära. NXT wie es bis jetzt war dürfte mit Takeover 36 Geschichte sein. Nach den letzten Jahren muss man einfach feststellen, dass es in der Form nicht mehr tragbar war. Man wollte eine Alternative für Indie-Wrestling sein, stattdessen hat man Indie-Wrestling stark gemacht, während man selber, auch ohne Konkurrenz, gerade mal über der Grasnarbe schwebte. Der angestrebte Plan eine Alternative für das Publikum männlich 18+ zu sein, ist mal so gar nicht aufgegangen, wenn man die letzten Ratings dort betrachtet hat. Mal abgesehen von einigen wenigen hat es auch in Sachen Development zuletzt deutlich gehakt. Man hat zu viele 'alte' Wrestler geholt, die zu lange in den Indies tingelten und dementsprechend sich ihren Körper bereits runiert haben. Da gibt es ja zahlreiche Beispiele.


    Mit dem Ende der Undisputed Era und dem letzten Cole vs. Riley Match ist nun der letzte Vorhang gefallen. Man darf gespannt sein, was Adam Cole machen wird. Ob er bleibt und sein Glück im Mainroster versucht, oder ob er wechselt. Da werden wohl einige Überlegungen fällig werden. Persönlich würde er mir am meisten bei UpUpDownDown fehlen...


    Und NXT? Das Roster muss wieder entschlackt werden, vor allem braucht man jüngere Talente, die man fordern und fördern muss. Ich mag Priest, ich mag Lee, aber sie gehen halt auch schon stramm auf die 40 zu und mit der Vergangenheit wird der Körper halt auch immer mehr zur Liability. Kein Wunder, dass beide prompt länger ausfielen, kaum dass sie im Mainroster waren. Spannend, dass man ausgerechnet mit Joe (42) an der Spitze in die neue Ära gehen wird. Ich sehe das als Versuch die hartgesottenen Fans irgendwie bei der Stange zu halten, weil es doch ein deutlich anderes Roster in der nächsten Zeit geben wird. Mit ein paar jungen Hoffnungsträgern (ich nenne mal alles was unter 30 ist jung): Cameron Grimes, Austin Theory, MSK, Dragunov und Pete Dunne. Dazu Gargano, Ciampa, Riley, Hit Row, Legado del Fantasma, Kushida als Gerüst. Und dann hoffe ich, dass man sich auf die Stärke fokussiert und das war bei NXT vor allem die Womens Division.


    NXT steht nun definitiv am Scheideweg und die nächsten Monate werden zeigen, wohin die Reise geht. Eins ist sicher - so wie es bis jetzt war, kann es nicht weitergehen. Dazu hat sich die Wrestling-Landschaft zu schnell verändert. Die Alternative für Indie-Fans ist jetzt anderswo und wurde auch bei NXT so zuletzt kaum mehr angenommen. Zeit sich neu zu erfinden und die nächsten jungen Talente zu finden und aufzubauen.

    "Solche Kommentare diskreditieren sich selbst durch ihre eigene Bananigkeit"
    Mai Ti Nguyen-Kim (Wissenschaftsjournalistin)


    "Remember, remember - the 5th of November"

  • Gestern war wohl der Abschluss einer Ära. NXT wie es bis jetzt war dürfte mit Takeover 36 Geschichte sein. Nach den letzten Jahren muss man einfach feststellen, dass es in der Form nicht mehr tragbar war. Man wollte eine Alternative für Indie-Wrestling sein, stattdessen hat man Indie-Wrestling stark gemacht, während man selber, auch ohne Konkurrenz, gerade mal über der Grasnarbe schwebte. Der angestrebte Plan eine Alternative für das Publikum männlich 18+ zu sein, ist mal so gar nicht aufgegangen, wenn man die letzten Ratings dort betrachtet hat. Mal abgesehen von einigen wenigen hat es auch in Sachen Development zuletzt deutlich gehakt. Man hat zu viele 'alte' Wrestler geholt, die zu lange in den Indies tingelten und dementsprechend sich ihren Körper bereits runiert haben. Da gibt es ja zahlreiche Beispiele.

    Sehe ich größtenteils nicht so. Bei dem Punkt, dass das Indie-Wrestling im 21.Jahrhundert als es relativ groß war, nicht nur positiv zu bewerten, stimme ich schon zu.


    Dass NXT Indie-Wrestling stark gemacht hätte würde ich sehr widersprechen. Genauso bei der Prämisse, dass AEW als Company jemals Indie-Wrestling war, was mit dieser Behauptung wohl impliziert werden sollte.


    Indie-Wrestling hatte halt nach 2001 als WCW und ECW aufhörten zu existieren etwas an Bedeutung gewonnen, weil es abseits von WWE nur noch wenig andere Anfangs-Stationen für Wrestler und Alternativen Fans gab. TNA/Impact war ab dem Ende ihres Spike TV Deals eine Indy-Promotion. Vorher hatten sie meistens erfolglos versucht ein WCW-Pendent zu werden. Insbesondere das Ende von ECW hatte halt den Grundstein gelegt für die Etablierung und das in ihren Verhältnissen mögliche Wachstum von Ring of Honor und später von Young Bucks Pro Wrestling Guerilla, weil Heymans ECW neben dem Hardcore-Wrestling Zeug auch diesen 2. Fokus auf talentierte, technisch versierte Worker hatte und Eddie Guerrero, Benoit, Jericho, Rey Mysterio etc. ihre Möglichkeit gab sich in den USA zu etablieren und für die beiden Major Promotions der 90er zu bewerben und vorzubereiten. Den Weg mussten Leute wie Punk, Danielson, Samoa Joe dann in den 00ern logischer Weise bei RoH gehen, was natürlich mit gewissen Wachstum solcher Indy-Promotions einherging.


    Aber das Indie-Wrestling und die Companies haben sicher nicht von NXT profitiert. Wohl eher das Gegenteil, weil ja praktisch jeder Wrestler der für Indy-Promotions ein Top-Draw und Ticket-Magnet war verpflichtet wurde für NXT, während vorher einige Leute wie Punk und Danielson den Sprung zu WWE schafften, aber andere nie ein Angebot bekamen als es noch keinen alternativen Brand im WWE Universum gab.


    Dann ist wiederum auch ein anderer Punkt imho, dass nicht alle Erfolge und Draws von NXT auf Workern basierten, die Indy-Background hatten wie Cole, Gargano, Aleister Black. Da ist Sasha Banks vs Bayley sicher ein klassisches Beispiel. Das hatte nichts mit Indie-Wrestling zu tun. Es gab im Indie-Wrestling ja nie eine bedeutende Frauen-Wrestling-Szene, sondern nur bei TNA mit der Knockouts-Division. Bei dem NXT Brooklyn Match 2015, was Frauenwrestlinggeschichte schrieb und auch viele Wrestlerinnen, die heute im TV zu sehen sind, wie Britt Baker oder Indi Hartwell inspirierte laut eigenen Angaben, war jedem klar dass Banks und Bayley Main Roster Zukunft haben und die Zuschauerschaft halt auch keine typische Indy-Crowd ist für diese Fehde.

  • Anderer Aspekt, den ich sehr anders sehe ist dann, dass NXTs zwischenzeitlicher Erfolg als der Brand in der Zeit 2015-18 besonders hip und angesagt war irgendwie signifikant beigetragen hätte dazu, dass sich AEW dann ab 2019 gut etablieren konnte.


    NXT war immer hinter einer Paywall auf dem WWE Network bis zum Sendestart von Dynamite. Zuschauerschaft von NXT waren sicher zum großen Teil Indy-Wrestling-Fans, die ihre Idole weiter sehen wollte, was nur noch im WWE Kosmos möglich. Aber auch damals 2015-18 halt schon viele WWE-Stammzuschauer, die das Network abonniert hatten und dann teilweise Triple H Brand gegenüber dem Booking von Vince präferierten, aber selber nie beim Indy-Wrestling waren, was ja auch fast nur hinter Paywalls abläuft.


    AEW hatte bei der ersten Dynamite Ausgabe 1,4 Mio Zuschauer und sich dann später bei 800k-1 million eingependelt an normalen Mittwochen ohne große Politik-Konkurrenz.

    Das können mathematisch niemals Indy-Wrestling-Fans und NXT Zuschauer auf dem WWE Network sein. Diese Formate hatten hinter ihren Paywalls nicht ansatzweise diese Zuschauerzahlen und NXT lief ja auch als Konkurrenz am Mittwoch.


    Außerdem ist für mich per Definition halt eine Liga, die seit Beginn ihrer regulären wöchentlichen Aktivitäten auf dem ehemaligen Sendeplatz von WCW läuft, einem Kabelsender mit ungefähr der gleichen Reichweite an Haushalten wie Raws USA Network keine Indy-Promotion.

    Wöchentliches Programm im Kabelfernsehen, Produktion und Präsentation für TV-Tauglichkeit, die damit eingeht, Hallen mit größerer Kapazität als sie RoH bei 95% ihrer Shows mietet, festes Roster sind halt für mich Kriterien die automatisch zwischen Mainstream-und Indy-Promotions differenzieren. Aber man kann da sicherlich auch andere Definitionen anwenden, wenn man will. Und das ist nicht in Stein gemeißelt.


    Richtig ist sicher, dass AEW viele Worker hat, die vorher im Indy-Wrestling große Nummern waren. Was das angeht stimme ich zu, dass dort ein Wrestling-Stil gepflegt wurde in den bedeutenden Zeiten des Indy-Wrestling der schlecht ist für die Gesundheit der Wrestler. Außerdem gebe ich auch Jim Cornette recht, dass die Young Bucks ein Spotfest und Gymnastikvorführungsstil in großen Teiler ihrer Matches pflegen und allgemein salonfähig gemacht haben, der minderwertig ist gegenüber klassischer Ringpsychologie. Diese Comedyelemente von Kenny Omega und Bucks sind auch nicht unbedingt das gelbe vom Ei nach meinem Geschmack. Und gebe Cornette auch recht, dass man als Zuschauer gerne auf jemanden wie Orange Cassidy verzichten könnte, nachdem man den Act 5 oder 6 mal gesehen hat. Tony Khans Booking allgemein ist meiner Meinung nach auch nicht unbedingt das Beste was die Wrestling-Welt je erlebt hat. Zum einem zieht sich vieles wie Kaugummi im Zeitlupen-Bookings, wegen den lediglich 4 PPVs im Jahr. Dann werden wiederum Dinge nur im Ansatz gebookt oder es gibt tausend Stables und Run-Ins in einer Show. Und vor allem in den letzten 2 Jahren natürlich oft ein Problem gewesen, dass der richtige Flow und rote Faden in den Shows fehlt.

    Ein ganz wichtiger Punkt, wo Khan recht hat ist aber das hier

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    und inzwischen sollte wirklich jedem wie Schuppen von den Augen fallen, dass dieses Micro-Management in WWE die Seuche ist für kreativ in der Zwangsjacke sitzende Wrestler und Fans, die im WWE Wrestling gescriptete Promos und das stets gleiche Schema F ertragen mussten die ganzen Jahre als es noch eine Monopolstellung der WWE gab.


    Aber der entscheide Punkt ist imho, dass eine 2.Wrestling Liga mit wöchentlich annährend siebenstelliger Zuschauerzahl eine tolle, wünschenswerte und positive Sache für das ganze Wrestling Business ist. Die vielen Wrestler, die von WWE entlassen werden haben jetzt viel bessere Karriere-und Verdienstmöglichkeiten. CM Punk konnte nach 7 Jahren endlich zurückkehren. Konkurrenz einer anderen national ausgestrahlten Liga könnte theoretisch dazu führen, dass sich WWE bemüht ihr Programm zu revolutionieren, wie es 1997/98 passierte. Was diesmal natürlich eine andere Gestalt haben würde, weil die Attitude Era eine einmalige Sache, der besonderen Konstellation und Epoche war. Und außerdem werden halt auch mehr Leute auf Wrestling aufmerksam und Fans, wenn mehr davon im TV und auf mehr Kanälen läuft. Aber bei vielen Fans ist es halt auch einfach so, dass sie nach Aufwachsen mit Mainstream-Wrestling in den 90ern oder auch der ruthless aggression era der 00er Jahre mit der Zeit nicht mehr ertragen konnten, wie einem von WWE als Zuschauer immer häufiger ins Gesicht gespuckt wurde oder Schlaftablettenkost verabreicht wurde in den 2010er Jahren. Und deswegen eine andere leicht empfangbare Wrestling-Promotion erwünscht haben und seit der Verkündung von AEW 2019 euphorisch waren ohne jemals Indy-Wrestling und Puroresu intensiv verfolgt zu haben. So ging es mir zumindest.

  • Habe im letzten Monat (auch weil verfügbar über TV) bei AEW reingeschaut. Punk und co wurden ja bereits besprochen. Ich fand das Produkt richtig gut.


    Dann gestern Abend All Out - Holy Shit. Ohne Spoiler. Nur so viel, ich fühlte mich wieder wie 12. 🚀

  • Wenn Meltzer recht haben sollte mit der Behauptung, dass Bruce Pritchard oder Vince McMahon persönlich Adam Cole im Main Roster eine Managerrolle für Keith Lee andrehen wollten und eine Namensänderung wegen der Existenz von Michael Cole, sieht das ja wieder nicht gut aus für WWE. Also hinsichtlich der ohnehin bestehenden Vorurteile in der Wrestling-Fan-Community, dass WWE kreativ bankrott wäre und Vince keine Ahnung mehr hat, was er tut.


    Meltzer wird aber natürlich auch von vielen Leuten in der Industry nicht als glaubwürdige Quelle respektiert.

  • Ich habe es gestern erst geschafft All Out zu schauen. Der PPV ist sowas von einer 10/10. Ich kann mich nur wiederholen: Die AEW hat die WWE als Nummer 1 Liga in den USA abgelöst! Ist nur noch eine Frage der Zeit bis man Raw und SD auch in den Ratings schlägt. Ich hätte das nie für möglich gehalten.

  • Naja, rein von den Zuschauern hat Dynamite zwar diese Woche einen Rekord mit knapp 1,3 Millionen Zuschauern erzielt, allerdings liegt man damit noch 500.000 Zuschauer hinter RAW und knapp 1.000.000 hinter Smackdown. Es wird also noch etwas dauern, bis man RAW oder SmackDown konstant schlagen kann.


    Ebenfalls muss AEW erstmal nachweisen, dass man die möglichen PS auch wirklich dauerhaft auf die Strecke bringt. Man hat sich nun so viele Leute ins Roster geholt (und speziell auch vor den eigenen Nachwuchs gesetzt), dass diese auch erstmal sinnvoll eingesetzt werden müssen. Da sind ca. 120 Minuten Show jede Woche tendenziell zu wenig und auch Leute wie CM Punk oder Danielson wollen nicht nur in der Midcard schwirren. Sollte Punk sein Ego nicht zurückstellen, wird es auch da kritisch, denn „Best in the World“ ist bei ihm Programm.


    Man darf gespannt sein, es gibt viel Potential, aber eine Wachablösung ist noch in weiter Ferne.

  • Dienstag der Re-Launch von NXT und Samoa Joe ist SCHON wieder verletzt. Da wären sie wirklich besser beraten gewesen, ihn auch ziehen zu lassen. Joe ist einfach zu gebrechlich geworden. Hoffentlich nicht schon wieder eine Gehirnerschütterung...


    Und was das Ratings-Gelabere anbelangt - mal sehen ob AEW an RAW herankommt, jetzt wenn Monday Night Football wieder beginnt. Ne bessere Chance bekommen sie nicht mehr.

    "Solche Kommentare diskreditieren sich selbst durch ihre eigene Bananigkeit"
    Mai Ti Nguyen-Kim (Wissenschaftsjournalistin)


    "Remember, remember - the 5th of November"

  • Wenn Meltzer recht haben sollte mit der Behauptung, dass Bruce Pritchard oder Vince McMahon persönlich Adam Cole im Main Roster eine Managerrolle für Keith Lee andrehen wollten und eine Namensänderung wegen der Existenz von Michael Cole, sieht das ja wieder nicht gut aus für WWE. Also hinsichtlich der ohnehin bestehenden Vorurteile in der Wrestling-Fan-Community, dass WWE kreativ bankrott wäre und Vince keine Ahnung mehr hat, was er tut.


    Meltzer wird aber natürlich auch von vielen Leuten in der Industry nicht als glaubwürdige Quelle respektiert.

    In the last week or so, there was talk about WWE planning a managerial role for you on the main roster had you re-signed. Is there any truth to that?

    I personally have never heard anything regarding that. I touched base a little bit on how my meeting with Vince McMahon went really well. We talked for about 30 minutes. He had a lot of complimentary things to say. As far as hearing that specific thing, that was not something I heard about. My four years with NXT was fantastic. My four years with WWE was awesome, but at the end of the day, I wanted to end up with AEW. Now that I’m here, I’m stoked.

    Kann also auch in Ablage P.

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    Mai Ti Nguyen-Kim (Wissenschaftsjournalistin)


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  • Ach ja, da war ja noch was diese Woche...


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  • Liebe WWE, lasst es einfach mit den monatlichen PPVs. Zu viele belanglose Matches, die maximal in eine Weekly gehören und dann so ein Main Event mit einem schwachen Champion gegen einen Over-the-Edge Charakter.


    Das war gar nichts…

  • Ich weiß nicht was dümmer ist. Das Gleiche zu machen und etwas anderes zu erwarten (aka seit Jahren über WWE PPVs zu motzen und sie dennoch zu schauen), oder einem Multi-Millionen-Dollar-Imperium vorzuschreiben, was es zu tun hat.


    Jedes Mal der gleiche Mist. Ihr habt jetzt eure AEW, also guckt doch das und lasst die WWE einfach WWE sein lassen. Sie wird sich nicht euretwegen ändern. Meine Fresse...

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  • Bleib mal entspannt…die Dichte an guten PPVs der WWE in den vergangenen 25 Jahren ist weitaus höher als die der Playoff Siege der Cowboys und die schaust du dir ja auch noch an. Obwohl, vielleicht findest gerade deswegen dieses WWE Produkt so toll…du erwartest einfach nichts :mrgreen:

  • Im Gegensatz zu dir habe ich den PPV gar nicht geschaut, weil von vornherein klar war, dass da nichts gravierendes passieren wird mit der Saudi-Arabien Show in ein paar Wochen. Aber es ist halt einfacher zu motzen, statt zu denken.


    Ich finde es halt nur anmaßend, wenn einem was nicht gefällt, dass man dann gleich verlangt es sein zu lassen. Ich gehe auch in den nächste Supermarkt und sage: "Ich mag keine Oliven auf meiner Pizza, also bitte stellt keine Pizzas mit Oliven mehr her". Wäre wahrscheinlich ähnlich erfolgsversprechend.


    Und ich hab schon 3 SuperBowl-Siege gesehen von meinen Cowboys :aetsch

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    Mai Ti Nguyen-Kim (Wissenschaftsjournalistin)


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  • Ich schaue seit 1-2 Jahren so gut wie keine WWE. Lediglich WM, den Rumble und ab und an NXT, wenn es ein Match ist, das mich wirklich interessiert. Die Stories der WWE und das Booking sind einfach zu viel für mich und da ich mich darüber nicht weiter aufregen will, schaue ich es einfach nicht mehr. WWE macht einfach keine Shows mehr für alte Wrestling-Fans wie mich. Wenn man das akzeptiert, muss man sich nicht aufregen.


    AEW schaue ich durchaus, da das Wrestling wöchentlich einfach besser ist und die Kontinuität da ist. Dazu gibt es nicht das selbe Match 4 von 5 Wochen am Stück. Dennoch kann man auch da einiges kritisieren. Mich stört vor allem, dass es kaum Tag Team Regel gibt und alle vier meistens quer durch den Ring ihre Moves machen. Dazu sind aber die Kommentatoren deutlich besser und man hört nicht jede Minute eine marketing line (It's boss time!).


    Was die Qualität des Wrestlings betrifft, war es nie besser. Sowohl WWE, NXT, AEW oder NJPW (G1 ist nur zu empfehlen) sind da auf hohem Niveau.


    Fakt ist aber auch, dass Wrestling im TV immer weniger Leuten gefällt. Das hat unterschiedliche Faktoren aber den Boom Ende der 90er wird man nicht noch einmal erleben.

    FLY EAGLES FLY

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    Bei dieser Sache würde ich mal zum Einem mich bei Rollins wundern, wenn er wirklich denkt, dass das HiaC Match die singulare Zäsur war an der sein Babyface Run als Champ gescheitert ist. Denke mal er hat auch selber genug Wrestlingverständnis um zu wissen, dass die Buhrufe gegenüber seinem Charakter sowieso nicht mehr lange ausgeblieben wären, auch wenn Vince das HiaC Match damals vernünftig gebookt hätte. Ich meine seit der John Cena Ära ist das kaum noch möglich, dass ein Babyface 12 Monate Champ ist und die Fans nicht irgendwann genervt reagieren, weil Babyface als Champs ja zwangsläufig immer dominant dargestellt werden. Selbst bei Drew McIntyre, dem damals jeder Rumble Sieg und Enthronung Lesnar gegönnt hatte, hatten die Fans online ja nach einer Weile geschrieben: Wäre keine Pandemie und Publikum anwesend würde es bestimmt schon negative Reaktionen geben.


    Gut eigentlich war das Publikum ja sogar vor Cena schon supersmart geworden und hatte 2002 Face Rocky ausgebuht angefangen mit den Kanadiern, die natürlich immer Bizarro Country waren von den Reaktionen schon vor dem Internet. Ähnlich wie Philadelphia.

    Aber Rollins hatte vor der Wyatt Fehde schon das Booking seiner Liebesbeziehung mit Becky Lynch als Babyface Champion-Couple, was die smarten Fans nicht mochten. Das wäre unabhängig von HiaC sowieso jederzeit schnell in Roman Reigns Babyface Reaktionen abgedriftet, wenn er z.b. auch noch gegen Wyatt verteidigt und Babyface-Champ geblieben wäre.


    Wenn Wyatt mit seinen Tweet impliziert, dass er Vince McMahon auch hätte erwügen wollen, frage ich mich bei ihm aber auch ob er selber auch reflektiert, dass sein Gimmick so schwer zu booken ist wie kein Anderes oder Vince die alleinige Schuld gibt, dass Sektenführer, Teufel und Puppentheatertyp immer nur für kurze Zeit funktioniert.


    Aber ich bin ja natürlich grundsätzlich auch der Meinung, dass Vince McMahon viel seiner Bookingfähigkeit eingebüsst hat, dem WWE Zuschauer vom kreativen Aspekt der Shows einfach viel weniger geboten wird als in der Attitude Era, der Ruthless Aggression Era oder selbst der Cartoon Ära als WWF in Deutschland ihren großen Hype 1993/94 hatte.


    Aber nunja, wir lesen ja dass Windham angeblich zu Impact gehen wird laut Alvarez. Was natürlich Karrieretalfahrt wäre, weil Impact nie wieder entsprechende Relevanz haben wird, die sie kurzzeitig mal hatten als sie einen ordentlichen TV-Deal hatten mit Spike TV.


    Aber es ist ja auch erstmal so, dass AEW-Stammfans auch befürworten, dass Wyatt gestern nicht als Dark Order Chef etabliert wurde in Brodie Lees Heimatstadt

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    und stattdessen Amanda Huber den Spot bekommen hat, was ja auch genau wie die ständigen Auftritte von Brodies kleinen Sohn wirklich deutlich macht, dass da nichts dran sein kann an den Gerüchten nach Lees Tod, dass sich AEW in irgendeiner Weise nicht wahrheitsgetreu äussern würde hinsichtlich der Umstände von Luke Harpers Tod hinsichtlich eigener Mitschuld.

    Und was natürlich auch die familiäre Atmosphäre backstage bei AEW erneut andeutet von der ständig gefaselt wird, auch von Neulingen wie Ruby Soho.


    Aber im Endeffekt wäre es auch eh ein Witz, wenn Wyatt bei Impact landet.


    Tony Khan sollte an Wyatt und den Iconics wirklich auch nochmal beweisen, dass er zurecht Booker of the Year geworden ist bei Dave Meltzer. Und dass er sein Handwerk da besser versteht als bei seinem Wirken bei den Jacksonville Jaguars oder Fulham FC. Ich meine Peyton Royce und Billie Kay natürlich etwas leichter zu booken als Wyatt sicherlich. Aber da hieß es ja bei vielen WWE-Beobachtern auch das wäre nicht möglich, da ihre Comedy Shticks mit der Darstellung eines gefährlichen Tag Teams zu verknüpfen.


    Und kann mir auch nicht vorstellen, dass irgendjemand heute lieber zu Impact als zu AEW geht. Wenn Meltzer/Alvarez dieses Windham Rotunda zu Impact Zeug nicht sowieso wieder erfunden haben, könnte es ja nur daran liegen, dass AEW nicht zuschlagen will wie bei Braun Strowman, bei dem man fehlendes AEW Interesse von Anfang an zu erwarten war.


    Die Fans wissen aber auch natürlich nicht genau, ob Windham gestern hätte debütieren dürfen. Da gibt es ja auch unterschiedliche Aussagen.

  • Wobei ich auch Tony Khan nur loben könnte, falls ein Motiv dafür Wyatt nicht zu holen wäre, dass man vielleicht Malakai Black ganz nach oben bis zum AEW Champion pushen will und Spotlight auf Rotunda nur hinderlich für Blacks Alleinstellungsmerkmal in der Liga wäre. Black könnte man zudem auch leicht als von AEW-kreierten Star präsentieren, weil er bei WWE nur bei NXT was nennenswertes machen würde und aus der Zeit unter Vince Fittichen in der Main Show dem Wrestling-Fans jetzt nichts groß im Gedächtnis haften blieb außer Rumsitzen in der Dunkelkammer.


    Und falls Walter eine große Karriere bei WWE haben sollte, wäre das so ein Momentum für Kontinentaleuropa im Wrestling wie es seit Andre the Giant nicht mehr existierte. Obwohl der ja jetzt auch nicht so als Kontinentaleuropäer wahrgenommen wurde wie Ludwig Borga.


    Aber denke mal Rotunda wird beim nächsten AEW PPV da sein.