NCAA - Football Season 2021

  • CFB - Week 1 TOPS & FLOPS


    :thup:

    - McKenzie "Miracle" Milton

    Die Story nach Woche 1: Über 1000 Tage nach seiner schweren Knie-Verletzung stand McKenzie Milton wieder auf dem Football-Feld und führte die Seminoles nach 18 Punkten Rückstand noch in die Overtime. Zwar bleibt einem jedes Mal der Atem stehen, wenn er zum scrambeln ansetzt (wie muss es da erst seinen Eltern gehen) und am Ende fehlte Florida State dann auch das Glück um die Partie gegen Notre Dame zu gewinnen, aber dass er allein auf dem Feld stehen kann, muss als Wunder gewertet werden.

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    - UCLA Chips

    Im vierten Jahr unter Chip Kelly gab es endlich den ersten großen Erfolg der Bruins: Nach erfolgsversprechendem Auftakt gegen Hawaii nun ein deutlicher Heimerfolg über die LSU Tigers. Herausragend dabei vor allem die Defense und die beiden RBs Zach Charbonnet (Michigan-Transfer) und Brittain Brown. Ob das nur eine Eintagsfliege war oder tatsächlich der Turnaround unter Chip wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Fakt ist: Gegen LSU war man schlicht und einfach das bessere Team und das ist schon mal bemerkenswert.


    - D#

    Ist es nicht schön, dass auch im Jahre 2021 nicht alles von Offense bestimmt ist? Wisconsin und Penn State machten den Anfang, als sie mit einem 0-0 in die Pause gingen und am Abend sorgte dann Georgia in einer weiteren Defense-Schlacht für den nächsten Akzent: Gegen Clemson erlaubte man nur 10 Punkte und erzielte den gewinnbringenden TD per Interception-Return. Und 7 Sacks packte die furiose Georgia-Defense auch noch aufs Tableau. Und am Montag schaffte sogar Ole Miss, letztes Jahr wohl einer der schlechtesten Defenses aller Zeiten, einen Shutout bis zur Pause zumindest. Jap, Defense is back ... zumindest in Woche 1.


    - Tide Ersatzteillager

    Schlechte Nachrichten für alle Alabama-Hater: Auch ohne Tua, Mac Jones, Lane Kiffin oder Sark, De'vanta Smith oder Waddle, der Motor der Tide-Offense schnurrt weiter wie eine 1. Nun ist es eben Bill O'Brien, der sich seinen Ruf wieder zurecht rücken darf, der QB heißt Bryce Jones und die Bälle fangen Metchie, Latu und Cameron Williams. Rinse, Repeat, Win.


    - zukünftige SEC-Mitglieder

    Die Nachricht der Off-Season, besser die 'Bombshell' der Off-Season war die Ankündigung, dass Longhorns und Sooners in Zukunft der SEC angehören werden. Dementsprechend ist das Brennglas dieses Jahr ganz besonders auf die langjährigen Rivalen gerichtet. Und der Auftakt ist zumindest nicht misslungen: Texas besiegte die Rajun Cajuns (durchaus kein ungefährlicher Gegner) relativ deutlich unter Neu-Coach Sarkisian und dessen Motto 'All Gas No Brakes'. Und Oklahoma tat sich zwar schwer gegen die unbequemen Tulane Green Wave, konnte aber am Ende immerhin gewinnen.


    :thdown:

    - Pre-Season Ranking

    Was ist flüssiger als Wasser? Richtig, die Pre-Season Rankings im College Football, denn die sind schlicht überflüssig. Woher will man auch wissen, welches Team WIRKLICH gut ist, wenn man außer den Rostern so überhaupt keine Ansatzpunkte hat? Wie zur Bestätigung verlor dann auch prompt Pre-Season Darling North Carolina gegen Virginia Tech und die an #20 gerankten Washington Huskies (später mehr) gegen das FCS-Team aus Montana. Wenn sogar der Coach von North Carolina davon sprach, dass sein Team wohl 'overrated' war, na dann sollte man doch die letzten Schlüsse daraus ziehen, oder nicht? Merke: Bevor nicht ein Spiel gespielt ist, machen solche Rankings einfach keinen Sinn.


    - Papiertiger

    Vor 2 bzw 3 Jahren noch Champions, sind aus den Clemson bzw LSU Tigers aktuell recht harmlose Kätzchen geworden. LSU's Defense machte da weiter, wo man 2020 aufhörte und ließ sich nahezu willenlos von den Bruins überrennen und die Clemson-Offense hat weiterhin ein massives O-Line-Problem. QB Uiagalelei machte zwar in den Fansville Commericals eine durchaus gute Figur, auf dem Feld aber wurde er regelmäßig Opfer einer furiosen Bulldog-Defense. Clemson hat das Glück, dass man in der schwachen ACC wohl weiter Favorit ist, aber von mehr scheint man doch weiter entfernt. Und die Louisiana State University Tiger vermissen weiterhin etwas, was man gegnerischen Offenses entgegenstellen kann. Das langt dann eben gegen Teams in "sissy-blue shirts" nicht.

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    - Petersen's Exes

    Noch schlechter erging es nur den Washington Huskies, die im zweiten Jahr nach Petersens Abtritt bereits wieder dort angekommen scheinen, wo sie davor viele Jahre weilten: Im Niemandsland. Zum Auftakt gab es eine peinliche 13-7 Schlappe gegen FCS Montana. So hat man selbst in der Pac-12 keinerlei Ambitionen auf den Titel. Und auch der anderen Ex von Petersen, Boise State, geht es nicht viel besser: Gegen UCF gab man einen 24-7 Vorsprung noch aus der Hand und fing sich die Niederlage spätestens dann ein, als QB Bachmeier von allen guten Geistern verlassen einen Ball in Richtung gegnerische Defense hievte, obwohl er wohl zu Fuß das First Down hätte erlaufen können.


    - Verletzungen

    Zum Football gehören sie leider dazu, wie Cheerleader und Instant Replay, die schweren Verletzungen: So erwsichte es in Woche 1 mit Mohamed Ibrahim den Top-RB Minnesotas, der seine Saison bereits vorzeitig beenden muss. Gleiches gilt für Michigan WR Ronnie Bell, der sich gegen Western Michigan bei einem Punt-Return eine schwere Knie-Verletzung zuzog. Und Oregon bangt vor dem großen Duell gegen Ohio State nächste Woche um Elite Rusher Kayvon Thibodeaux, der sich am Fuß verletzte und in der zweiten Hälfte mit Walking Boot an der Seitenlinie zu sehen war. Muss nicht groß erwähnt werden, dass dies eine herbe Schwächung für die Ducks wäre, würde er länger fehlen.


    - Brian Kelly und die missglückte John McKay Hommage

    Zu guter Letzt noch der peinliche Auftritt eines Head-Coaches, der nach dem Auftakt-Sieg sein Team 'exekutiert' haben möchte. Nein, das hat Brian Kelly sicher nicht so gemeint, aber eben so gesagt und selbst wenn es der (misslungene) Versuch eines John McKay Tributs sein sollte (der auf die Frage nach der Execution seiner damaligen Tampa Bay Buccaneers salopp antworte: "I'm in favor of it"), dann macht das die Sache nicht wesentlich besser.

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    und nächste Woche:

    Das große Duell in Iowa: Cyclones vs. Hawkeyes in Ames

    O vs OSU - Oregon Ducks zu Gast bei den Ohio State Buckeyes

    Texas Vorgeschmack auf die SEC: Longhorns bei den Arkansas Razorbacks


    dazu Washington bei den Wolverines auf der Suche nach dem Erfolg und der Wiedergutmachung, Texas A&M @ Colorado und Florida trifft auf South Florida.

    "Solche Kommentare diskreditieren sich selbst durch ihre eigene Bananigkeit"
    Mai Ti Nguyen-Kim (Wissenschaftsjournalistin)


    "Remember, remember - the 5th of November"

  • Zu den Pre-Season Rankings:


    Wenn ich mal dagegenhalten darf: Natürlich ist da viel Kaffeesatzleserei dabei, aber es steigert a) die Vorfreude auf die neue Saison (Diskussionen um Abgänge und neue Recruits) und liefert schon in Week 1 Geschichten über gescheiterte (vermeintliche) Topteams und große Überraschungen.

  • Die Big 12 holt sich Ersatz für die Abwanderer:

    https://www.cbssports.com/coll…ti-houston-ucf-on-friday/


    Zitat

    Big 12 presidents at a meeting Friday will "rubber stamp" invitations to join the conference to BYU, Cincinnati, Houston and UCF, sources told CBS Sports on Wednesday. While the the meeting has been planned for some time, the exact actions to be taken at it had not previously been clear.


    It has become widely known that the Big 12 settled on those four schools as a means of replenishing the conference following the losses of Texas and Oklahoma to the SEC. Three of those programs made notable advancements this week as they plan to migrate to the Big 12.

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    Mai Ti Nguyen-Kim (Wissenschaftsjournalistin)


    "Remember, remember - the 5th of November"

  • Am Ende besteht die BigXII tatsächlich wieder aus zwölf Programs. Wunder geschehen. Die neue Conference könnte schon recht spannend werden. Wenn vor allem Cincinnati weiter so konstant arbeitet (mal sehen, ob sie Fickell halten können, bis sie zur BigXII dazustoßen), dann sehe ich da schon Potenzial, direkt den arrivierten Teams in die Suppe zu spucken.

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    Beverly Hills 90210, Cleveland Browns 3

  • Die Big12 wäre somit die erste wirklich landesweite Conference, was die SEC trotz der Erweiterungen eindeutig nicht ist.


    Ich bin gespannt, ob das funktioniert.

  • Am Ende besteht die BigXII tatsächlich wieder aus zwölf Programs. Wunder geschehen. Die neue Conference könnte schon recht spannend werden. Wenn vor allem Cincinnati weiter so konstant arbeitet (mal sehen, ob sie Fickell halten können, bis sie zur BigXII dazustoßen), dann sehe ich da schon Potenzial, direkt den arrivierten Teams in die Suppe zu spucken.

    Vielleicht geht man den Schritt genau deswegen um ihn halten zu können und ihm ein attraktives Umfeld bietet. Fickell ist ein Diamant und könnte zum grössten Coach der Geschichter der Bearcats werden.

    Baltimore Ravens

  • Vielleicht geht man den Schritt genau deswegen um ihn halten zu können und ihm ein attraktives Umfeld bietet. Fickell ist ein Diamant und könnte zum grössten Coach der Geschichter der Bearcats werden.

    Ist halt die Frage, ob ihm das reicht. Mit seinem Gehalt mag er mit zur Spitze in der American gehören, in der Big Ten, wo ich ihn tendenziell sehen könnte, wäre er derzeit wohl vorletzter vor Pat Fitzgerald von Northwestern. Glück für die Bearcats ist allerdings, dass Ryan Day ja auch zu den jüngeren Coaches gehört und die Buckeyes keine Anstalten für einen Wechsel machen. Ich denke aber, dass es bis zur Aufnahme Cincinnatis in die BigXII weiterhin jeden Sommer Gerüchte um ihn geben wird.


    Dieses Wochenende werde ich erneut nicht live zuschauen können, hoffe aber, dass sich die ACC nach dem durchwachsenen Wochenende von ihrer besten Seite zeigt. Die Matchups sind eigentlich in Ordnung. Virginia empfängt Illinois, meine Panthers spielen auswärts im Johnny-Majors-Classic in Tennessee, Syracuse hat Rutgers zu Gast und NC State spielt auswärts bei Mississippi State. Der Rest sollte seine Spiele gegen FCS und G5-Teams eigentlich problemlos gewinnen können, wenngleich ich Appalachian State zutraue, die Hurricanes zumindest ein paar Viertel zu ärgern.


    Spiel der Woche ist für mich übrigens ¡El Assico!, auch wenn Iowa State und Iowa viel zu viel Talent haben, um dem Titel des Rivalry-Games wirklich gerecht zu werden. Go Clones.

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  • OSU kommt dieses Jahr nicht in die Playoffs, die sind dieses Jahr einfach nicht gut genug.

    Ich glaube auch nicht, dass die es überhaupt in das Championship-game der Big 10 schaffen.

    Das Spiel gegen Minnesota war ja bereits alles andere als souverän und jetzt schon im zweiten Spiel eine Niederlage. Michigan und PSU haben dieses Jahr eine gute Chance mal die division zu gewinnen.

    "I'm not singing anything"; Jack Lambert, training camp 1974


    Tradition ist etwas Wichtiges, aber es ist nicht der Hauptzweck des Lebens, Helmut Schmidt


    I'm old, but not obsolete, Paps

  • Zu den Pre-Season Rankings:


    Wenn ich mal dagegenhalten darf: Natürlich ist da viel Kaffeesatzleserei dabei, aber es steigert a) die Vorfreude auf die neue Saison (Diskussionen um Abgänge und neue Recruits) und liefert schon in Week 1 Geschichten über gescheiterte (vermeintliche) Topteams und große Überraschungen.

    Ich wollte das nicht komplett ignorieren, hab aber die Rankings diese Woche abwarten wollen, um zu unterstreichen was mein Problem ist. Ich hätte wahrscheinlich weniger Schwierigkeiten damit, wenn man die Pre-Season-Rankings komplett unabhängig von den Rankings ab Woche 1 betrachten würde, aber die Tatsache ist nunmal eine andere. Siehe die aktuellen AP Rankings:

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    Oklahoma steht an #3 vor Oregon #4 und Iowa #5.


    Oklahoma hat seit dem Saisonbeginn gegen Tulane zu Hause mit 5 Punkten Unterschied gewonnen und ein FCS-Team vermöbelt.

    Oregon hat Fresno State mit 7 Punkten zu Hause besiegt und bei Ohio State gewonnen

    Iowa hat bei Iowa State und gegen Indiana jeweils deutlich gewonnen.


    Kann mir jetzt irgendjemand plausibel erklären, warum Oklahoma vor Oregon und Iowa steht? Anyone? Bueller? Wenn man nämlich nur die Ergebnisse der ersten beiden Spiele sieht, dann würde ich davon ausgehen, dass Oregon hier die klar besseren Argumente auf seiner Seite hat und selbst Iowa sollte hier besser dastehen als Oklahoma? Oder? Aber natürlich geht man bei den Polls von den Pre-Season-Rankings aus und weil Oklahoma dort auf #2 begann, Oregon auf #9 und Iowa auf #10 wird Oklahoma nich viel weiter runterrutschen, solange sie gewinnen, egal gegen wen. Und DAS ist mein Problem.


    Selbst UCLA (Siege über Hawaii und LSU jeweils zu Hause) hat aktuell eine in meinen Augen beeindruckendere Bilanz als Oklahoma. Befindet sich aber im aktuellen Ranking auf #13 weil man in der Pre-Season nicht gerankt war.

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    "Remember, remember - the 5th of November"

  • Auch ohne Preseason-Rankings werden in die aktuellen Rankings immer Leistungen der Vergangenheit und Prognosen für den weiteren Verlauf der Saison mit einfließen.


    Ich finde ein etwas trägeres Ranking, das nicht unbedingt nur ein oder zwei Spiele zur Bewertung heranzieht, gut. Oregon wird bei einem positiven Saisonverlauf auch noch genügend im Nachhinein für den Sieg gegen Ohio St. im Ranking belohnt werden.


    Und so wichtig ist das Ranking nach Week 2 nun auch nicht.

  • Nachdem mit Randy Edsall der erste Coach schon zurücktrat, gibts nun die erste Entlassung. Die Ära Clay Helton bei USC ist vorbei. Also das hätte man auch in der Offseason machen können.

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  • Wie das WFT gestern früh siegten vorhin im Night-Game auch meine College-Lieblinge aus Maryland mit einem FG drei Sekunden vor Schluss. 20-17 in Illinois. Damit starten die Terps zum ersten Mal seit 2016 mit einem 3-0 in die Saison. Schön war es heute nicht, aber effektiv in den entscheidenden Momenten. In den letzten Jahren wären solche Spiele verloren gegangen. QB Taulia Tagovailoa erneut mit einer guten Leistung und weiter ohne INT.

  • Die Schlussphase von UCF @ Louisville hat wohl eine der dramatischsten Wendungen überhaupt gehabt ...


    Zitat

    CUNNINGHAM, Malik pass up the middle intercepted by MORRIS-BRASH, Tre'mon intended for SMITH, Braden. Morris-Brash return for yards to the LOU41, End of Play.

    Beim Stand von 35:35 Drive der Louisville Cardinals zum Gamewinner, 25 Sekunden vor Ende dann die Interception und UCF mit exzellenter Feldposition um selber das Spiel zu gewinnen.


    Und dann

    Zitat

    GABRIEL, Dillon pass to the left intercepted by ALDERMAN, Jaylin at the LOU34 intended for JOHNSON, Amari. Alderman return for 66 yards to the UCF0, TOUCHDOWN LOU (Scoring play confirmed).


    Prompt die Gegen-Interception und die gleich zum Gamewinning TD per Return mit noch 12 Sekunden auf der Uhr...


    Geht nicht besser. Dazu zwei WR-TD-Pässe (auf jeder Seite einer). Geiles Spiel :thumbsup:

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    Mai Ti Nguyen-Kim (Wissenschaftsjournalistin)


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    Einmal editiert, zuletzt von aikman ()

  • Und im allerletzen Play des Spiels hat sich UCF QB Dillon Gabriel auch noch das linke Schlüsselbein gebrochen:

    https://www.espn.com/college-f…-clavicle-no-table-return

    Zitat

    On a Twitter post, Gabriel said the injury does not require surgery but he does not know when he will be back.

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  • In AP Top 25, preseason perceptions are impossible to ignore, but 2021 is trickier than usual: Behind the Ballot

    (Bezahl-Artikel auf TheAthletic)


    Einfache Lösung: Weg mit den Polls bis Oktober. :thup:


    Momentan ist einfach schwer zu sagen, wer gut ist und wer nicht. Dazu haben alle, wirklich alle in der Pre-Season gerankten Teams schon ein knappes Spiel auf dem Konto: Georgia gegen Clemson, Alabama gegen Florida, Oklahoma gegen ... jeden (außer FCS Teams), Clemson mit Niederlage, Ohio State mit Niederlage, Oregon mit knappem Sieg über Fresno State (der sich womöglich als viel wertvoller erweist, als man das nach Woche 1 annahm), Notre Dame gegen Florida State (das sich wahrscheinlich als viel weniger wertvoll erweist) usw.


    Die Teams die mich bis jetzt überzeugt haben sind Iowa, Ole Miss, Cincinnati und wohl Penn State. Aber auch da fehlt noch das wirkliche Ausrufungszeichen.

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    "Remember, remember - the 5th of November"

  • Cincinnati kann gegen Mitte Dame, die dieses Jahr gnadenlos zu hoch stehen im Poll bisher, zeigen, dass es Playoff-würdig ist, und Ole Miss spielt schon übernächstes Wochenende gegen Alabama und das auch noch in Tuscaloosa. Das wird der Gradmesser für die Rebels, allen voran Matt Corral, und Lane Kiffin.

    Broncos & Nuggets - Mile High's pride!

  • So gut habe ich Dorian Thompson-Robinson noch nicht gesehen. Ähnlich wie Fresno State QB Haener letzte Woche unter sichtbaren Schmerzen mit unfassbarem Grit und Enschlossenheit. Highlight ohne Frage der entscheidende TD, als er wirklich angeschlagen beim Play zuvor vom Feld musste. Ganz wichtiger Sieg der Bruins gegen nicht zu unterschätzende Stanford Cardinal.


    Neben DTR offensiv bärenstark WR Kyle Phillips mit zwei TDs in der zweiten Hälfte. Die Defense in der ersten Hälfte mit einer guten Leistung, verwirrte Stanford QB Tanner McKee. Zweite Halbzeit dann ein paar Big Plays zu viel zugelassen, aber im entscheidenden Moment eben dann doch die Offense vom Feld bekommen.


    3-1 und jetzt Arizona State im Rose Bowl. Danach zwei Road Games in Tucson und Seattle. Und dann Oregon zu Hause. Buckle up.

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  • Oklahoma mogelt sich weiter durch: knapper Sieg gegen West Viriginia, die es irgendwie schafften, die Partie noch aus der Hand zu geben. Jetzt geht's dann nach K-State bevor der Red River Showdown folgt. Danach wissen wir hoffentlich, dass Oklahoma kein Top Ten Team war. :fleh Texas macht weiter Frustabbau: Nach der Klatsche bei den Razorbacks und dem QB-Wechsel auf Casey Thompson 'rasiert' man auch Texas Tech mit 70-35. Vor den Showdown kommt aber noch eine Partie bei TCU, durchaus ein Gradmesser. Neben Oklahoma noch unbesiegt in der Big-12 sind Rivale Oklahoma State und die Baylor Bears. Die treffen nächste Woche im direkten Duell aufeinander.


    Pac-12: UCLA gewinnt, Washington gewinnt und USC verliert. Ein perfekter Tag also :tongue2:. Oregon State gewinnt bei USC zum ersten Mal seit 1960 und das deutlich. Washington muss sich über die OT quälen, ehe man einen Fumble kurz vor der Endzone der Cal Bears forciert und somit die Partie doch noch gewinnt, nachdem man sie nach 24-10 Führung nochmal spannend machte. Die Offense der Huskies bleibt weiterhin äußerst rudimentär. Und die Bruins habe ich ja ein Post vorher schon gelobt :rockon: . Oregon bleibt weiter ungeschlagen mit besten Aussichten auf die Playoffs.


    Ansonsten: Clemson ist wohl bereits raus aus den Playoffs. Zweite Niederlage im September, dieses Mal bei North Carolina State. Die hätten die Partie schon in der regulären Spielzeit gewinnen können, wenn der Kicker nicht so einen Linksdrall gehabt hätte. Zum Glück für das Wolfpack hat es dann in der OT geklappt und man fährt einen imo verdienten Sieg ein. Clemsons Offense wieder mit viel Stückwerk, aber dieses Mal haben wohl die vielen Verletzungen die Tigers gekillt. Die ACC bleibt so offen wie lange nicht, vor allem da auch das zweite overratete gerankte Team die North Carolina Tar Heels enttäuschen und gegen Georgia Tech deutlich unterlagen. Unbesiegt sind noch die Wake Forest Demon Deacons (4-0) und Boston College. Letztere haben ihren ersten 4-0 Start perfekt gemacht seit Matt Ryan das mal geschafft hat (2007) und die Mizzou Tigers besiegt.


    In der SEC überrascht weiter Arkansas. Die Razorbacks besiegen auch Texas A&M im AT&T Statdium von Arlington und können als einer der großen Gewinner des Spieltages ausgemacht werden. Nächste Woche geht es zu den Georgia Bulldogs in einem echten Spitzenduell der SEC. Letztere ließen gegen Vanderbilt nichts anbrennen und hatten am Ende fast so viele Punkte auf dem Konto wie der Gegner Vanderbilt Yards :jeck: (62:77). Alabama mit einem Ho-Hum Sieg über Southern Miss und einer netten Einstimmung auf das zweite Top-Duell der SEC nächste Woche: Tide @ Kiffin's Rebels. :bounce: Ebenfalls noch ungeschlagen: Kentucky (4-0). Auch wenn es @ South Carolina ein zähes 16-10 gab. Nächste Woche geht es gegen den Angstgegner Florida.


    Big Ten: Michigan erzittert sich einen 20-13 Sieg über Ruttgers, die State-Rivalen brauchen OT und einen Kick-off Return TD um Nebraska zu bezwingen. Beide sind nach wie vor unbesiegt. Die Iowa Hawkeyes tun sich überraschend schwer gegen Coloroda State, können aber die Partie in der zweiten Hälfte drehen und bleiben ebenfalls mit weißer Weste. Gleiches gilt für Penn State gegen Vilanova und Maryland gegen Kent State. Letztere empfangen nächste Woche Iowa.


    Und sonst: Notre Dame ermerzt sich einen Erfolg über die Badgers ... Wisconsin QB Mertz mit 4 Picks, zwei davon zu TDs zurückgetragen. Nächste Woche geht dann hoffentlich 'the luck of the Irish' aus und die Bearcats aus Cinci erspielen sich einen wichtigen Sieg in Richtung Playoffs. Wenn nicht dieses Jahr, wann dann? :madness


    Es bleibt ein äußerst spannendes Jahr, weil die Powerhouses weiter straucheln oder gar auf die Schnauze fallen (Clemson).

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  • Man erinnere sich dass Notre Dame Headcoach Brian Kelly vor ND bei Cincinnati Headcoach war


    Und sonst: Notre Dame ermerzt sich einen Erfolg über die Badgers ... Wisconsin QB Mertz mit 4 Picks, zwei davon zu TDs zurückgetragen. Nächste Woche geht dann hoffentlich 'the luck of the Irish' aus und die Bearcats aus Cinci erspielen sich einen wichtigen Sieg in Richtung Playoffs. Wenn nicht dieses Jahr, wann dann? :madness

    Ich bin lieber schwarz, kiffend und schwul als so wie manche, die das verdammen :tongue2:

  • Nick Saban, Lane Kiffin and the year that changed Alabama football forever


    Muss immer wieder dran denken, wie Al Davis (RIP) Lane damals zum jüngsten NFL-Head Coach machte. Er war nur ein 'bisschen' zu früh... Und am Samstag gibt's das tolle Duell Ole Miss @ Alabama. Wenn Kiffin da seinen Lehrmeister schlägt (was bis jetzt noch keinem Saban Schützling gelang), dann werden die Stimmen noch lauter, die ihn wieder bei einem ganz prominenten Programm sehen möchten. USC? ;)

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    Mai Ti Nguyen-Kim (Wissenschaftsjournalistin)


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  • Du kennst seine USC-Vergangenheit aber schon, oder? :paelzer:

    Natürlich. Deswegen der Smiley. Aber das war ja vor seiner Alabama-Zeit und ich denke in der Zwischenzeit hat er eine Menge dazugelernt. Die Frage muss doch sein: Ist der Kiffin von heute wirklich noch vergleichbar mit dem von damals? Und: Wäre USC mit dem Kiffin von heute nicht besser dran?


    Zum Glück müssen das andere entscheiden.

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  • Ein Spiel zum Vergessen heute Nacht für meine Terps. Das Schlimmste vorweg: Maryland´s wohl bester Spieler, WR Dontay Demus, musste beim Stand von 7-10 mit einer ganz übel aussehenden Knieverletzung vom Platz gefahren werden :marge . Von diesem Schock hat sich das Team offenbar nicht erholt und anschließend ein 14-51 Heimdebakel gegen #5 Iowa erlitten mit sage und schreibe 7 Turnovers, 5 INT von QB Taulia Tagovailoa und 10 Penalties.

    Das Ergebnis und damit die erste Saisonniederlage (gegen ein starkes Team) ist mir jetzt aber total egal, ich drücke dem überaus talentierten Dontay Demus, auch mit Blick auf den Draft 2022, vielmehr die Daumen, dass die Verletzung nicht ganz so schwerwiegend ist, wie sie in ihrer Entstehungsgeschichte aussah. Das wäre allerdings ein Wunder.

  • Meine hochgelobten Aggies in 2 Spielen böse entzaubert, nächste Woche dann die zu erwartende Packung gegen Alabama :aetsch:aetsch:aetsch

  • Gibt es eigentlich eine Conference die sich selber so oft ein Bein stellt wie die PAC-12? In den letzten Jahren hat sich gefühlt jedes Team das an der Play-Off-Conversation gekratzt hat einen Upset innerhalb der Conference eingefangen :cards:bengal .

  • Gibt es eigentlich eine Conference die sich selber so oft ein Bein stellt wie die PAC-12? In den letzten Jahren hat sich gefühlt jedes Team das an der Play-Off-Conversation gekratzt hat einen Upset innerhalb der Conference eingefangen :cards:bengal .

    Wobei sich Oregon am Ende selbst geschlagen hat. Stanford ist im letzten Drive der regulären Spielzeit ja praktisch nur mithilfe von Flaggen über das Feld spaziert.

  • Oregon hatte dieses Jahr kein überzeugendes Spiel. Das Passgame ist trotz massivem Valueboost durch das Recruiting ein Non-factor. Anthony Brown hat keine Deep Ball Qualitäten und ist absolut inkonstant und trifft grauenhafte Entscheidungen wie bei der INT oder dem 4th Down Run gestern.


    Der QB Change sollte nun kommen. Mit Ty Thompson und Jay Butterfield hat man zwei hohe 4-Star Recruits im Roster die in den kurzen Einsatzzeiten sehr gut ausschauten. Besonders Ty Thompson scheint eine sehr gute Chemie mit den jungen WR (Thornton, Franklin) und den TE (Matavao, Ferguson) zu haben.


    Die Verletzungen (Flowe (5-Star), Mathis, KT5, Verdell, Frosyth, Williams und Co.) sind dabei nicht hilfreich. Der Ausfall gestern von OC Moorhead war natürlich ebenfalls suboptimal.


    Immerhin war die Passdefense gestern das erste mal ordentlich und die Rundefense ist ebenfalls sehr stark.


    Die Niederlage war gut und wichtig. So kann man nun endlich den QB Change machen. Man hat nun eine BYE Week und hat genug Zeit Thompson ons System einzugliedern und ihn vorzubereiten.

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  • Wobei sich Oregon am Ende selbst geschlagen hat. Stanford ist im letzten Drive der regulären Spielzeit ja praktisch nur mithilfe von Flaggen über das Feld spaziert.

    Und die Flaggen waren teilweise mehr als fraglich. Das Targeting gegen KT5, naja er berührt den QB zuerst mit den Händen. Die PI oder wars Holding in der Endzone das zum Ausgleich führte ebenfalls ein Witz. Aber naja, wie oben beschrieben war das gut und wichtig.

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  • Und da ist es passiert. Clemson fliegt aus dem AP Ranking (bei den Coaches noch auf 21), nachdem nur ein missratener Snap der BC Eagles in der Red Zone in letzter Minute eine potenzielle Niederlage verhindert. Nach 107 Wochen wars das. Zähler geht zum ersten Mal seit 2014 wieder auf Null. Immerhin retten Wake und NC State die ACC-Ehre.

    GNP1.de - die deutschsprachige Nummer 1 für MMA, K-1 und Co.


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