NCAA Football 2022 - The Games

  • Dachte, ich mach einen seperaten Thread auf, für die Spiele und die Diskussionen, Vorschaus usw. Damit wir nicht alles in einem Thread haben. In den anderen können dann weiter die News um Expansion, Coaches etc. pp hinein. So haben wir wenigstens ein bisschen mehr 'Ordnung'?

    "Solche Kommentare diskreditieren sich selbst durch ihre eigene Bananigkeit"
    Mai Ti Nguyen-Kim (Wissenschaftsjournalistin)


    "We’re not alligators who get paralyzed after we eat"

    Micah Parsons, Dallas Cowboys (Defensive Player Of The Year Candidate 2021)

  • Auch die Spielempfehlungen?

    Dafür würde ich einen eigenen Thread machen, denn hier könnte man gespoilert werden. Bis jetzt hatten wir einen Extra-Thread für Spielempfehlungen, in dem man nur das Spiel genannt hat (evtl. eine persönliche Wertung) ohne Ergebnis und Verlauf zu spoilern. Ich denke, das macht auch dieses Jahr so Sinn.

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  • Letztes Wochenende ohne College Football! Das heißt ab nächster Woche fliegt das Ei wieder.


    WOCHE 0


    Das Highlight: Nebraska Cornhuskers vs. Northwestern Wildcats in Dublin, Irland

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    Los geht's nächste Woche mit einem B1G Matchup zwischen zwei Enttäuschten. Beide Teams hatten letztes Jahr eine 3-9 Saison und beide haben ein N auf ihren Helmen. Damit sind dann die Gemeinsamkeiten auch schon erschöpft.


    Bei Nebraska steht Head Coach Scott Frost unter immensen Erfolgdruck. In seiner mittlerweile fünften Saison hat es der einstige QB noch keine einzige winning season mit den Cornhuskers erreichen können. Letztes Jahr wie gesagt eine 3-9 Bilanz, dabei wurden einige Spiele unglücklich oder sehr dumm verloren: 8 Partien verlor man mit 8 oder weniger Punkten und lag teilweise im vierten Viertel in Front. Doch Turnover und vor allem unglaublich miese Special Teams kosteten Nebraska viele mögliche Siege.


    Zumindest in Sachen QB ist die Änderung vollzogen. Der letztjährige Starting QB Adrian Martinez transferierte zu Kansas State. Neuer Mann auf der QB Position ist der von den Longhorns gekommene Casey Thompson. Letztes Jahr komplettierte er rund 63% seiner Pässe mit 24 TDs und 9 Interceptions. Er ist nicht der Dual-Threat QB, der Martinez war (nur 210 Total Rushing Yards bei 73 Versuchen bis dato in seiner Karriere), sollte aber der akkuratere Passer sein.


    Neuer Offense Coordinator in Nebraska ist Mark Whipple, der war 2021 bei Pittsburgh und verhalf dort Kenny Pickett zu einer famosen Saison. Whipple ist bekannt dafür, eher passlastig zu callen, das sollte Thompson entgegen kommen. Die Frage wird sein, ob die Husker Offense Line gut genug ist, um Thompson zu schützen. Die und Offense Line Coach Dominic Raiola war auch diese Woche Thema, nachdem Frost behauptete, seine O-Linemänner würden sich regelmäßig aufgrund des harten Konditionstrainings übergeben. Ob das die richtige Methode ist?


    Die Skills-Position der Huskers wurde mit reichlichen Transfers aufbereitet: Trey Palmer ex LSU, Marcus Washington ex Texas und Isaiah Garcia-Castaneda von New Mexiko gekommen unterstützen den 6-4 großen WR Omar Manning und sollen vor allem die Speed auf der Position verbessern. Bei den RBs wird es wohl eine Rotation mit jungen Spielern geben, die Namen dort lauten Rahmir Johnson, Gabe Ervin und Jaquez Yant.


    Die Defense blieb letztes Jahr weit unter ihren Möglichkeiten, forcierte nur 12 Turnover und war bei den Sacks eines der schlechtesten Teams. Auch hier setzt man vor allem auf einen Transer: Ochaun Mathis kommt von TCU und hat dort 12,5 Sacks und 26 TFL eingefahren. Die Linebacker sind wie gewohnt bei Nebraska zum Besseren zu zählen: Luke Reimer ist ein Playmaker und zusammen mit Garrett Nelson und Nick Henrich ist das durchaus eine Unit, die auf sich aufmerksam machen kann. Und im Backfield ist Quinton Newsome wohl der beste Mann, nachdem Cam-Taylor Britt ja in die NFL abgewandert ist. Tommi Hill aus Arizona State gekommend soll ihn ersetzen.


    Der Druck lastet vor allem auf den Special Teamern: K Tommy Bleekrode und P Brian Buschini sollen die katastrophale Unit aufbessern. Beide kommen vie Transfer-Portal: Bleekrode hatte 15 von 18 Kicks bei Fordham verwandelt, Buschini hatte einen Schnitt von 46 Yards per Punt.


    Gegner Northwestern hatte zwar ebenfalls eine 3-9 Saison aber hier ist Head Coach Pat Fitzgerald in seinem 17. Jahr weiter unangestastet und ungefährdet. Nur einmal während dieser 17 Jahre hatten die Wildcats back-to-back losing seasons und wenn man das 2022 vermeiden will, dann muss vor allem von der Offense deutlich mehr kommen als noch '21.


    QB wird zwischen dem ex-South Carolina Gamecock Ryan Hilinski und Redshirt Freshman Brendan Sullivan entschieden. Hilinski komplettierte 2021 gerade einmal knapp über 50% seiner Bälle, 3 TDs und 4 Interceptions. Das ist zu wenig.


    Die O-Line dürfte zu den stärkeren Positionen gehören: LT Peter Skoranski gehört zum Besten was der College Football zu bieten hat und gilt als das Top Prospect auch für den Draft '23 auf dieser Position. Mit dem erfahrenen Duo der RBs Evan Hull und Andrew Clair muss das Running Game deutlich mehr leisten als noch vor einer Saison. Die Offense war noch nie die Stärke der Wildcats unter Fitzgerald, aber so schlecht wie '22 darf man nicht noch mal sein. Vor allem Laufspiel und 3rd-Down Conversions müssen deutlich verbessert werden.


    Die Defense dagegen ist das, was die Wildcats Jahr für Jahr so unberechenbar und gefährlich macht. 2020 erst gewann man die West, es ist also nicht so, als ob man hier einen ständigen Bottom-Dweller hätte. Um zu ähnlichen Erfolgen zu kommen, bedarf es einer starken D: Adetomiwa Adebawore ist der Veteran einer sonst jungen Truppe bei den Passrushern. Die Linebacker waren unter Fitzgerald immer mehr als achtbar, auch wenn es dieses Jahr eine junge Truppe ist und daher eine mögliche Lernkurve berücksichtigt werden muss. Und in der Secondary hat man den besten Mann mit Brandon Joseph ans Portal verloren. Zurück sind immerhin CB Coco Azema und die Safeties Cameron Mitchell und AJ Hampton. Letztes Jahr schaffte die Unit insgesamt nur 6 Interceptions und von denen ist keiner mehr da.


    Schlüssel für die Wildcats wird vor allem die Run-Defense, die letztes Jahr viel zu löchrig war. Mit DT Taishan Holmes (UMass) und DT Ryan Johnson (Stanford) will man diese nun stopfen. Nur wenn das gelingt, hat man Chancen wieder mal das Zünglein an der Waage und vielleicht sogar mehr zu sein.


    Schlüssel:

    Auf dem Papier sind die Nebraska Cornhuskers der klare Favorit, da deutlich besser besetzt. Letztes Jahr gab es einen ungefährdeten Sieg (56-7) und ein ähnlichen Saisonstart wünscht man sich in Lincoln. Die Offense sollte explosiver sein und daher reichlich Punkte aufs Scoreboard bringen. Auf gar keinen Fall sollte man das Spiel zu eng werden lassen, denn sonst könnten schnell die Geister des Vorjahres wieder auftauchen, als man in der Schlussphase regelmäßig das große Nervenflatten bekam. Für Northwestern gilt genau das umgekehrte: Spiel möglichst lange eng halten und dann aufs letzte Viertel hoffen. Das Running Game muss hier die Hauptlast tragen.


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    Neu Cornhusker QB Casey Thompson

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  • Week 0 (cont).


    Sneaky Good Games: Wyoming @ Illinois

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    Gibt nur zwei Spiele an diesem Wochenende, bei dem ein Group of 5 College auf ein Power 5 College trifft. Eins davin sind die Illinois Fighting Illini gegen die Wymoing Cowboys. Beide Teams sind sich in der Ausrichtung durchaus ähnlich, setzen am ehesten auf ein dominantes Laufspiel, während das Passing Game lediglich als Ergänzung dient. Illinois Head Coach Brett Bielema hat die Illini schon angefangen nach seinem Muster um- bzw. aufzubauen. Aber es ist noch ein weiter Weg zu BIG-Konkurrenzfähigkeit. Letztes Jahr war man Vorletzter in Scoring und hat in den letzten 10 Spielen 7 mal weniger als 20 Punkte erzielt.


    Das ist also definitiv nichts für Offensiv-Feinschmecker, zumal auch die Cowboys nur 25 Punkte im Schnitt erzielt hatten und jetzt viele neue Spieler einbauen müssen. Wichtige Leute sind per Tranfer-Portal weg, wie z.B. WR Isaiah Neyor (letztes Jahr 12 TDs) zu Texas, oder RB Xazavian Valladay zu Arizona State. Und in der Defense muss natürlich Chad Muma ersetzt werden, einer der Top Sideline-to-Sideline LB letztes Jahr. Neuer QB ist wohl Andrew Peasley, formals Utah State. Wichtigster WR ist Joshua Cobbs und TE Trenton Welch darf auch genannt werden. Und beim Lauf wird Titus Swen nun die erste Option sein. O-Line sollte wiederum zum Stärkeren in der Division gehören. In der Defense ist auf NT Cole Godbout und LB Easton Gibbs zu achten. Und bei den CB kommen neue Männer aus der Big 5 mit Deron Harrell (Wisconsin) und Jakorey Hawkins (Ole Miss).


    In Illinois ebenfalls viele Wechsel: Auf QB spielt Tommy DeVito, der kommt aus Syracuse. Die Stärke ist aber wie erwähnt das Running Game mit RB Chase Brown und Back-up Josh McCray. Wichtigster WR ist der ex-QB Isaiah Williams, letztes Jahr 47 Catches. Die O-Line sollte bei einem Bielema gecoachten Team immer mindestens achtbar sein. In der Defense war die Stärke beim Passrush mit dem Tandem Keith Randolph und Jer'Zhan Newton. Und auch das Backfield hat mögliche All Conference Spieler wie CB Deven Witherspoon und S Sydney Brown.


    Illinois geht als Favorit ins Spiel und für Wyoming kann es ein langer Tag werden, wenn die O-Line ihre Dominanz gegenüber den Cowboys ausspielen kann. Viele Punkte sollte man allerdings nicht erwarten, aber wer Grind-out-Smash-Mouth Football liebt, der könnte hier gut aufgehoben sein.


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    Illini RB Chase Brown

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  • Hier nochmal ein Schlüssel-Matchup fürs Spiel in Dublin, auch im Hinblick auf die NFL dann als mögliche Top-Prospects für die Draft:

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    Neben den beiden ausführlich beschriebenen Spiele gibt es imo noch zwei durchaus nicht reizlose Partien:


    Vanderbilt Commodores @ Hawaii Rainbow Warriors

    Warriors mit dem Debüt von Neu Head Coach Timmy Chang, sowas wie eine QB-Legende dort (zweitmeiste Yards aller Zeiten für die Karriere, nur Case Keenum hat mehr). Will eine explosive Offense installieren, wird aber evtl noch ein Jahr brauchen. Vanderbilt ist ein SEC-Team, aber eins, dass letztes Jahr gegen East Tennesse im Opener deutlich verloren hat. Die Commodores sollten leicht favorisiert sein, aber ein Selbstgänger wird's nicht.


    Charlotte 49ers @ Florida Atlantic Owls

    Direktes Duell zweier 5-7 Teams in der Conference USA. Beide wollen dieses Jahr Bowling, brauchen also einen Sieg mehr, daher schon ein wichtiges Duell gleich zu Beginn. FAU bringt eine Menge Talent zurück, sollte also Favorit sein + Contender für den Conference USA Titel. Charlotte muss irgendwo einen sechsten Sieg finden, ein Upset in Boca Raton wäre schon die halbe Miete.

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  • Woche 0 Gewinner und Verlierer


    Gewinner:


    Pat Fitzgerald (Head Coach Northwestern):

    Bei den Wildcats gibt es irgendein komisches Voodoo-Experiment: Jedes gerade Jahr spielt die Truppe von Northwerstern besser als erwartet (und jedes ungerade Jahr schlechter). 2020 erreichte man völlig überraschend das B1G 10 Endspiel. 2021 war man das schlechteste Team der West. Und 2022? Führt man schon vor Woche 1 wieder die eigene Division an, nachdem man in Dublin den ersten Sieg unter Dach und Fach brachte.


    War das Game-Management teilweise etwas konservativ? Ohne Frage, aber wer siegt hat Recht. Und Fitzgerald hat seit 2006 49(!) One-Score-Games gewonnen. Das ist zusammen mit LSU in der Zeitspanne die beste Bilanz. Solange Northwerstern nicht komplett überrollt wird und bis zum letzten Viertel im Spiel ist, hat man eine richtig gute Chance die Partie für sich zu entscheiden. Und deshalb ist er in Evanston schon jetzt eine lebende Coaching Legend.



    Mike Wright (QB Vandebilt Commodores)

    Vanderbilt? Vanderbilt! Die Commodores schockierten die Rainbow Warriors in Hawai'i mit einer SEC-würdigen Performance. Katalyst für diesen dominanten Sieg (dem höchsten der Commodores seit 1969) war QB Mike Wright mit seinen 163 Yards Rushing und diesem spektakulären 87 Yards TD. And the rout was on.

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    Ist Vanderbilt so gut oder Hawai'i einfach so schlecht? Die Antwort werden wir wohl erst in ein paar Wochen geben können.



    Chase Brown (RB Illinois Fighting Ilini)

    Eins haben von Head Coach Brett Bielema erfolgreiche Teams alle gemeinsam: Ein dominantes Laufspiel. Und die Illini 2022 sind diesbezüglich bereits auf Kurs dank RB Chase Brown: Gegen die Wyoming Cowboys erlief der Junior 150 Yards und 2 TDs. Wenn man in Champaign den nächsten Schritt zum B1G Ten Contender machen will, dann muss Brown eine herausragende Saison haben. Der Anfang zumindest ist gemacht.



    QB Reed to WR Corley (Western Kentucky Hilltoppers)

    Bevor das Spiel in Dublin überhaupt angepfiffen wurde, gab es bereits den ersten Touchdown der CFB-Saison 2022, als Western Kentucky QB Austin Reed WR Malachi Curley für einen 16 Yard Touchdown in der Endzone fand. Reed, der in die großen Fußspuren von Bailey Zappe (jetzt New England Patriots) finden muss, beendete das Spiel mit 4 Passing TDs und 280 Yards. WR Malachi Curley fing danach noch 2 weitere TDs von seinem neuen QB und die Hilltoppers besiegten den unterklassigen Gegner Austin Peay mit 38-27. Ein guter Auftakt für die Post-Zappe-Toppers.



    Die Fans in Dublin, Irland

    Das Spiel in Irland war viel besser und spannender, als man es vor dem Kickoff erwarten konnte. Die Atmosphäre war eines College-Football-Openers würdig und das Wetter hielt ebenfalls. Es gab nur ein kleines technisches Problem: Das WLan im Stadium wollte nicht funktionieren und das führte dazu, dass reichlich gratis Bier ausgegeben wurde, denn das Zahlungssystem war an das WLan gekoppelt. Und so gab es Freibier für die Fans der Cornhuskers und Wildcats, was natürlich ausgiebig genutzt wurde, mit kreativen Bastelarbeiten:

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    Und zur logischen Folge hatte, dass das Bier früh zur Neige ging. Aber ... auch dafür gab es eine Lösung:

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    Wenigstens in dieser Hinsicht gab es für Nebraska Fans einen durchaus lohnenswerten Trip.


    Big Sky-Conference Twitter:

    Wer den Schaden hat ... usw. Und dementsprechend ist es nicht überraschend, dass gerade jeder seine Chance wart, um sich über das einstige Blue Blood aus Lincoln schadlos zu halten. Und so wurde (nicht nur) auf Twitter reichlich Häme vergossen und Nebraska bereits in die Big Sky-Conference verschoben. Was zum Auftritt des Twitter Accounts dieser unterklassigen Klasse führte:

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    Autsch.



    Verlierer:


    Scott Frost (Head Coch Nebraska)
    Einst war Frost das Coaching Top Talent der Zukunft: Eine 13-0 Saison bei UCF führte dazu, dass man in Lincoln begeistert war, als man seinen Alumni zum neuen Head Coach machte. Das war 2018. Seit dem haben die Cornhuskers in 4 absolvierten Spielzeiten 15 Spiele gewonnen, darunter weder eine Bowl-Teilnahme noch eine Winning Season. Und 2022 fängt für den auf dem heißen Stuhl sitzenden Frost mit einer Niederlage in Dublin an. Und daran hat er zumindest eine Mitschuld, denn nach der Führung zum 28-17 callte Frost völlig unmotiviert einen Onside-Kick. Der ging schief, Northwestern hatte ein kurzes Feld und erzielte keine anderthalb Minuten später den Anschluss-TD.


    Und Nebraska? Schaffte keinen einzigen Punkt mehr und verlor letztendlich mit 28-31. Momentum ist sicherlich ein etwas überbewerteter Begriff im Sport, aber es bleibt nunmal der Fakt, dass nachdem Onside-Kick die Huskers nichts mehr auf die Reihe bekamen, während Northwestern 14 Punkte erzielten, die letztendlich zum Sieg führten.


    Für Frost und seine Huskers war es die siebte Niederlage in Folge mit einem Score Unterschied. Ein neuer Rekord in der modernen CFB!

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    Insgesamt war es die 21. Niederlage mit einem Score Unterschied bei nur 5 Siegen. Und das fällt dann auch irgendwann auf den Head Coach zurück. Der schlug dann verbal auch gleich um sich in der PK.



    Mark Whipple (Offensive Coordinator Nebraska)

    Der Honeymoon des Ex-Pitt OCs, der unter anderem Kenny Pickett zu einem First Round Draft Pick coachte, hielt genau ein Spiel. Nach der Niederlage ließ Frost seinen neuen Play-Caller wissen, was Sache ist:

    Zitat

    “I think we’re going to have to learn as an offensive staff that you’ve got to be a little creative in this league.

    “We have some things we can work on.”

    Shots fired. Für Whipple kommt es damit weiterhin knüppeldick, denn schon sein ehemaliger Head Coach Pat Narduzzi ließ an den Qualitäten des neuen Huskers-Playcaller zweifeln:

    Zitat

    “Our old offensive coordinator had no desire to run the ball,” Narduzzi said. “Everybody knew it. He was stubborn. Wake Forest was 118th in run defense, and we threw the ball every down. When we ran it, we ran it for 10 yards, but that wasn’t good enough.”


    Yikes. Nebraska hat nun zwei 'Cupcake'-Games gegen North Dakota und GA Southern in Lincoln, ehe die Oklahoma Sooners zu einem hochspannenden Rivalry Game kommen.

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  • Let's Brawl!


    WOCHE 1:


    1. HIGHLIGHT: West Virigina Mountaineers @ Pittsburgh Panthers / "Backyard Brawl"

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    Bereits in der Nacht von Donnerstag auf Freitag treffen zwei Colleges aufeinander, die gerade mal 70 Meilen entfernt voneinander ihren Campus haben. Zwei Colleges, bei denen es noch nicht ausreicht die Rivalität als 'mögen sich nicht' zu bezeichnen. Das liegt tiefer: Pittsburgh und West Virigina und ihre Fans hassen sich. Und da diese Rivalry nun auch noch 10 Jahre ausgesetzt war, nachdem Pitt in die ACC und West Virginia in die Big 12 abwanderten, ist dieser Hass nur noch größer geworden.


    Der "Backyard Brawl" wurde bis dato 104x ausgetragen. Pitt liegt in der Gesamtbilanz mit 61 Siegen bei 40 Niederlagen und 3 Unentschieden klar in Front. Die letzten 3 Partien von 2009 bis 2011 allerdings konnte West Virigina für sich entscheiden. Doch den Prestige-trächtigsten Sieg erzielte Pittsburgh 2007 als sie die an #2 gerankten Mountaineers eine schmerzhafte 13-9 Niederlage beibrachte und damit alle Titelträume in Morgantown beendeten.


    Nun also die erste Neuauflage seit 2011 - und bei beiden Teams gibt es wichtige Veränderungen und spannende Gemeinsamkeiten, unter anderem einen Transfer eines ex-USC QBs.


    Für Pittsburgh ist es das Jahr 1 nach Whipple (Offensive Coordinator nun in Nebraska), Pickett (QB bei den Steelers) und Addison (WR - Transfer zu USC). Head Coach Pat Narduzzi setzt diese Saison auf einen Transfer via South California: Kedon Slovis war dort in den letzten 3 Jahren 26 mal als Starter aufgelaufen, hatte 58 TDs bei 24 Interceptions geworfen. Er hat einen starken Arm und eine mehr als genügende Genauigkeit. Kann er Pickett nahtlos ersetzen? Das wird sich zeigen. Dafür ist auch der neue Offensive Coordinator zuständig - ein alter Bekannter für Pitt, denn Frank Cignetti Jr. war bereits von 2009 bis 2011 unter Dave Wannstedt der für die Offense zuständige Mann und hatte dort eine durchaus vielversprechende Offense kreiert.


    Schlüssel für die '22 Offense der Panther ist dafür ohne Frage die O-Line, die zwei exzellente Bookend-Tackles hat: Carter Warren ist der Left Tackle und 2nd Team All-ACC des Vorjahres. Und rechts spielt Senior Gabe Houy. In seinen vier Jahren war er von Guard auf Tackle gewechselt und ist dort zu 3rd Team All-ACC Ehren gekommen. Insgesamt sollte die Line, die alle 5 Starter zurückbringt zu den Besten der Conference gehören. Dazu gibt es ein Trio von RBs, denen auch einiges zugetraut werden kann: Israel Abanikanda, Vincent Davis und Rodney Hammond.


    Und auf WR? Senior Jared Wayne ist zurück - bis jetzt mit 1.241 Yards und 7 TDs in 3 Saisons. Dazu kommt Konata Mumpfield aus Akron (dort 63 Catches und 8 TDs letztes Jahr) und für eine Cignetti-Offense ebenfalls wichtig TE Gavin Bartholomew. Deswegen sollte man nicht erwarten, dass die Pitt Offense großartig schlechter sein wird, zumal Slovis Arm die Explosivität der Unit sogar verbessern könnte.


    Die Defense baut hauptsächlich auf den Pass-Rush und dort auf Habakkuk Baldonado, letztes Jahr 2nd Team All-ACC mit 13 Sacks und 16.5 TFL. Dazu der quicklebendige DT Calijah Kancey mit 11 TFL und 4,5 Sacks letztes Jahr und damit First Team All-ACC. Auf Linebacker spielbestimmend ist Senior SirVocea Dennis mit 139 Tackles, 8 Sacks und 24,5 TFL, damit 2021 2nd Team All ACC. Das Backfield ist so ziemlich die Schwachstelle der Defense, ließ letztes Jahr zuviel zu, wobei man auch 16 Interceptions insgesamt als Team hatte.


    Bei West Virigina ebenfalls ein neuer QB, der einst bei USC spielte: J.T. Daniels begann seine College-Karriere in Los Angeles, ehe er zu den Georgia Bulldogs transferierte. Nun also seine dritte Station und die Hoffnung, dass er das Verletzungspech ein wenig ablegen kann. Denn dann ist er defintiv eine Verstärkung für die Mountaineers - starker Arm, gute Genauigkeit sind seine Stärken. Auch der Offensiv Coordinator ist neu und kommt aus Südkalifornien: Graham Harrell soll die Offense der Mountaineers explosiver und gefährlicher gestalten.


    Die Top 3 WR des Vorjahres sind zu 2/3 zurück: Winston Wright transferierte zu Florida State, aber Bryce Ford-Wheaton (69 Catches, 991 Yards, 6 TDs 2021) und Sam James sind noch da. Das Laufspiel allerdings ist ein Fragezeichen, da keiner der aktuell auf dem Roster stehenden Backs letztes Jahr einen einzigen TD erlaufen hat. Hauptlastträger wird wohl Tony Mathis, mit Justin Johnson als der Speed-Back für diverse Packages.


    Wie bei Pitt ist auch bei West Virginia die Offense Line gespickt mit Top-Spieler, die alle noch da sind: Zach Frazier (C), James Gmiter und Doug Nester (G), dazu Brandon Yates auf LT sind allesamt sehr erfahren und gehören zum Besten, was der Kader dieses Jahr zu bieten hat. Und sie werden mit der starken Pitt D-Line auch gleich von Anfang an gefordert sein.


    Fragzeichen gibt es bei der Defense, die stark verändert auflaufen wird. Noch immer dabei sind DT Dante Stills (Senior, 3time All-Big12 pass rusher) und DE Taijh Alston (5 Sacks, 11 TFL letzte Saison nach überstandener Knieverletzung). Komplett überholt wurde das LB-Corps mit Jasir Cox aus North Dakota und Lee Kpogba aus Syracuse. Und im Backfield sind neu dabei JUCO-Transfer Hershey McLaurin, Marcis Floyd (Murray State) als Safeties, Rashad Ayaji (Colorado State) und Wesley McCormick (James Madison) als Corner.


    Bleibt noch Kicker Casey (der Name ist Programm) Legg mit All-Big12-Ehren im Vorjahr bedacht. Wollen die Mountaineers eine Chance haben, müssen die Special Teams ihren Anteil leisten.


    Favorisiert ist Pittsburgh aufgrund der wahrscheinlich besseren Offense und des Heimvorteils. Das ex-Heinz Field jetzt Acrisure-Stadium sollte jedenfalls überkochen vor Begeisterung und Hunger nach diesem großartigen Rivalry-Game. Und die Erfahrung spricht wohl ebenfalls für die Panthers. Für West Virigina muss sich vor allem die Defense und hier der Pass-Rush verbessert zeigen, ansonsten nimmt Slovis wohl das neue Backfield auseinander. Gleichfalls muss J.T. Daniels mit seinem Rivalen mithalten und beweisen, dass der ihm zu Unrecht damals bei den Trojans den Starting Posten abjagte.


    Für ein Top Rivalry Game zu Beginn der Saison ist jedenfalls alles gegeben. Nun müssen die Spieler nur noch liefern.


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    QB Kedon Slovis soll Kenny Pickett vergessen machen.

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  • Der Titelverteidiger greift in's Geschehen ein:


    2. HIGHLIGHT: Oregon Ducks vs. Georgia Bulldogs in Atlanta, GA

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    Der Geist von 1980 kann endlich in die Flasche zurück. Georgia hat es endlich geschafft und die Bergspitze erklommen: Der erste National Title seit über 40 Jahren ist unter Dach und Fach. Dementsprechend herrscht weiterhin Euphorie in Georgia und um Georgia herum. Und als frischgebackener Titelträger trifft man nun gleich auf einen 'Mithelfer'. Denn Oregon Head Coach Dan Lanning war letztes Jahr eben noch bei diesen Bulldogs als Defensive Coordinator und Linebacker Coach tätig. Nun soll er mit Oregon das Selbe schaffen und endlich die Witze ("wieviel Titel hat Oregon gewonnen? Die Antwort steht auf dem Helm") verstummen lassen. Beim Kräftemessen mit seinem Ex-Team wird man schnell feststellen, ob und wenn wieviel dem (noch) Pac-12 College zum großen Wurf fehlt.


    Aber zunächst zu den Bulldogs: Es gibt einen heftigen Aderlass in Richtung NFL, aber das heißt noch lange nicht, dass das von Kirby Smart gecoachte Team nun völlig talentfrei dasteht, ganz im Gegenteil. QB Stetson Bennett kehrte nach Athens zurück und wird wohl erneut der Starter. Mit ihm ist die Bulldogs Offense flexibel, weil Bennett eben durchaus auch als Runner nicht ungefährlich ist. Und man sollte auf keinen Fall seine Fertigkeiten als Passer unterschätzen. Er macht wenig Fehler und kann auch den tiefen Ball werfen, wenn angesagt. Aber die Hauptballfänger werden 2022 die Tight Ends sein, und die sind vom Allerfeinsten: Brock Bowers, der schon letztes Jahr als Freshman ganz entscheidenden Anteil am Titel hatte, dazu Arik Gilbert und Darrell Washington. Athletik, Speed und Power sind in Massen vorhanden und werden die ein oder andere Defense vor unlösbare Aufgaben stellen. Dazu kommen die WR Ladd McConkey und Adonai Mitchell zurück und sollten ebenfalls zu ihren Fängen kommen.


    Aber die Offense der Bulldogs geht zu allererst über das Laufspiel, das war schon bei Chubb/Mitchell oder Zeus/Cook der Fall. Und wer wird das neue Tandem? Das dürften Kenny McIntosh und der 220p Back Kendall Milton sein. Die Offense Line leistete ebenfalls ihren Anteil und C Sedrick Van Pran ist hier der Anker für eine Unit, die rechts unverändert ist und links ein vielversprechendes Paar Sophomores aufweist.


    Und dann die Defense - Zwar sind viele Leistungsträger nun in der NFL, aber vielleicht der Beste der Gruppe bleibt noch ein weiteres Jahr ein Bulldog: Jalen Carter hat First Overall Talent und wird wohl einigen QBs Albträume bereiten. Dazu kommen DT Zion Louge und Travel Walthour, Namen, die schon bald bekannter sein werden. Und wer ersetzt Nakobe Dean als MLB? Diese Aufgabe fällt nun Trezman Marshall zu. Die anderen Backer heißen Nolan Smith und Robert Beal. In der Secondary sind Safeties Christopher Smith und Tykee Smith zurück. Und CB Kelee Ringo, der Held aus dem Championship Game mit dem entscheidenden Pick Six, ist ebenfalls noch da.

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    Und Oregon? Neu Head Coach Dan Lanning will die Ducks zu einem West-Abziehbild der Bulldogs formen und das beginnt in der Offense mit Coordinator Kenny Dillingham, der bei Memphis eine der besten Ground Attacks der Nation hatte. Dazu kommt ein neuer QB, ebenfalls ein alt-bekannter aus der SEC: Bo Nix war die letzten Jahre in Auburn und brachte dort die Fans in Verzückung und zur Verzweiflung und das innerhalb eines Drives. Nix kann alles, aber manchmal gelingt ihm auch nix. Und das war bei den Tigers das Problem. Nun soll er in Oregon zeigen, dass er konstanter sein kann. Falls das gelingt, kann er zu einem der besten QB der Nation avancieren. Aber darauf bauen würde ich ehrlich gesagt nicht.


    Der beste Freund des QB ist bekanntlich das Laufspiel. Und das wird bei Oregon nun in den Händen von Byron Caldwell und den Transfers Mar'Keise Irving (Minnesota) und Noah Wittington (Western Kentucky) liegen. Hinter einem der besten Blocker der Pac mit TJ Bass und Alex Forsyth, einem Top Center, sollte die Truppe durchaus Platz zum laufen finden. Bei den WR wird man neue Namen kennenlernen: Chase Cota (UCLA) und Caleb Chapman (Texas A&M) kommen via Portal, Troy Franklin, Seven McGee und Donte Thornton sind allesamt Sophomores, die Speed aufweisen und den ein oder anderen Pass fangen sollten.


    Und die Defense, Lanning's große Spezialität? Das fängt bei den Linebackern an und einem tollen 1-2 Punch, sofern vor allem Justin Flowe gesund bleiben sollte (was bis dato ein Problem war). Neben ihm steht der leading Tackler der letzten beiden Spielzeiten mit Noah Sewell. Und auf der Strongside hat man mit Mase Funa ein weiteres großes Talent. Die Line muss natürlich Kayvon Thibodeaux (jetzt NY Giants) ersetzen, aber mit NT Popo Aumavae kehrt ein All-Star zurück, neben ihm spielt 1st Team All-Pac-12 Brandon Dorlus. Und im Backfield gibt es mit Christian Gonalez einen Transfer von Colorado mit letztes Jahr 78 Tackles und 10 Pass Breakups. Die Safeties dagegen sind ein Fragezeichen.


    Auf dem Papier müsste Georgia im de-facto-Heimspiel der klare Favorit sein. Zum einen als Titelverteidiger, der eine Menge Talent mitbringt, zum anderen weil bei Oregon noch so die ein oder andere Talentlücke gefüllt werden muss. Lanning kennt sein Ex-Team natürlich aus dem FF und weiß eventuell wie man Bennett und die Offense ein wenig herausfordern kann, aber dann muss man selber erst punkten und welchen Bo Nix man am Samstag zu sehen bekommt, das steht noch völlig in den Sternen. Nur wenn er an sein absolutes Toplevel heranreicht, kann die Überraschung gelingen.


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    Jalen Carter kann der nächste First Overall Draft Pick werden. Das Talent ist definitiv vorhanden.

    "Solche Kommentare diskreditieren sich selbst durch ihre eigene Bananigkeit"
    Mai Ti Nguyen-Kim (Wissenschaftsjournalistin)


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    Einmal editiert, zuletzt von aikman ()

  • Ob man Bo Nix überhaupt sieht. Lanning wird den Starter erst zum Kickoff bekannt geben. Die Verbindung von Nix zu Dillingham ist natürlich da nur hat man mit Ty Thompson den höchsten QB Recruit bis zum nächsten Jahr seit letztem Jahr im Roster. Ty und Bo sollen sich bisher die First Team Reps geteilt haben. Egal wer spielt, Oregons WR Room ist massig an Talent gesegnet aber halt auch noch sehr unerfahren. Thornton, Franklin und Hutson sind aber alle schon NCAA ready. Dahinter hat man mit Chase Cota und Caleb Chapman weitere Veterans als Transfers bekommen. Laufspiel ist ein Fragezeichen - Sean Dollars kommt zurück aber mit Dye und Verdell hat man die zwei besten Runner der letzten Jahre verloren. Oline kommt komplett zurück, D-Line und vor allem die LB Sewell und Flowe (beides 5 Stars) dürften unter Lanning noch stärker werden. Einzig die Secondary ist ein Fragezeichen. Gonzalez ist da die klare Nummer 1, Manning als 5 Star hoffentlich die Nummer 2. Die Safetys sind da eher ein Wackelpunkt. Dürfte gegen Georgia, die vorwiegend über die TEs gehen eher nicht die ganze grosse Rolle spielen. Oregon holt das! Upset of the season! :mrgreen:

    Baltimore Ravens

  • 3. HIGHLIGHT: Notre Dame Fighting Irish @ Ohio State Buckeyes

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    Zwei der renommiertesten Colleges treffen zum Saisonauftakt im 'shoe von Columbus, Ohio aufeinander. Beide Colleges haben sich im Football bis jetzt 6x gegenüber gestanden, davon gewann Ohio State die letzten 4 Partien, darunter 2x den Fiesta Bowl 2006 und 2016. Der letzte Sieg der Irish gegen die Buckeyes liegt dagegen schon über 80 Jahre zurück, genauer gesagt am 31. Oktober 1936 konnte Notre Dame das letzte Mal siegreich sein.


    Die Verbindund der beiden Colleges führt ohne Umwege zum neuen Mann an der Sideline der Fighting Irish: Head Coach Marcus Freeman spielte von 2004 bis 2008 als Linebacker in Columbus. Nach kurzer Stippvisite in der NFL übernahm er dann den Posten als 'Graduate Assistent' 2010 bei den Buckeyes. 2021 heuerte ihn sein Vorgänger Brian Kelley dann als Defensive Coordinator in Notre Dame an und seitdem Kelly in Richtung LSU verschwunden ist, liegt es nun also an Freeman die Fighting Irish endlich wieder zu einem National Titel zu führen. Der letzte liegt nun auch schon 34 Jahre zurück.


    Neuer Starting QB bei den Goldhelmen wird der einstige 4-Sterne Rekruit Tyler Buchner. Letztes Jahr kam der Dual-Threat QB bereits vereinzeilt zum Einsatz und komplettierte 21 von 35 Pässen für knapp 300 Yards, 3 TDs und 3 Interceptions. Dazu kamen 3 weitere TDs auf dem Boden. Mit ihm soll die Offense konstanter werden. Gegen die Buckeyes wird es vor allem auf das Laufspiel ankommen, dass neben Buchner von Lead Running Back Junior Chris Tyree angeführt wird. Die beiden Niederlagen letztes Jahr für Ohio State hatten eine Ball-Control Offense als Schlüssel, welche die explosive Buckeyes Offense lange vom Feld halten konnte. Eine ähnliche Taktik darf man von Notre Dame erwarten.


    Bei den Ballempfängern geht alles über den wahrscheinlichen baldigen First Round Pick TE Michael Mayer (letztes Jahr 870 Yards, 7 TDs). Bei den WR gibt es zahlreiche Spieler mit Potential aber eben auch mit vielen Fragezeichen. Braden Lenzy hat die meiste Erfahrung als 5th Year Senior, Lorenzo Styles wird die größte Upside eingeräumt. In der Offense Line war LG Jarrett Patterson (Pre-Season 1st Team All American) bis zuletzt fraglich.


    Die Defense soll natürlich unter Freeman und ex Cincinatti Linebacker Coach Al Golden als neuer Defensive Coordinator die Basis zum Erfolg werden. Dabei ist vor allem die Secondary zu nennen: Brandon Joseph kommt via Portal aus Northwestern und gilt als einer der Top-Safeties der Nation. Dazu die beiden CB Cam Hart und Clarence Lewis, die noch nie einen Tackle gescheut haben. Zurück ist auch der wichtigste Pass-Rusher mit Isaiah Foseky, dazu die beiden Ademilolas Jayson (Inside) und Justin (End). Und die Linebackers haben ebenfalls Top Talent mit dem führenden Tackler des Vorjahres JD Bertrand und dem eher Hybrid-LB Jack Kiser, letztes Jahr mit zwei Interception Return-TDs.


    Bei Ohio State gilt es ein für ihre Verhältnisse enttäuschendes Jahr abzuhaken. Vor allem die Niederlage gegen Michigan und damit der Verlust des B1G 10 Titel schmerzt noch immer. Der Hauptsündenbock wurde schnell gefunden: Defensive Coordinator Kerry Coombs wurde noch während der Saison als Playcaller abgelöst und nun kommt mit Jim Knowles ein Top-Mann an die Sideline nach Columbus: Er machte die Defense bei Oklahoma State zu einem absoluten Prunkstück der Big 12. Nun also soll er das auch bei den Buckeyes schaffen und Ohio State damit wieder in Richtung Titelanwartschaft führen. Knowles hatte die Cowpokes zu den meisten Sacks, Tackle for Loss und zweitwenigst zugelassenen 3rd Down Conversion geführt. Vor allem seine Adjustments nach der Halbzeit waren hier ausschlaggebend für diese tolle Leistung.


    Die Offense callt weiterhin Head Coach Ryan Day, in Zusammenarbeit mit Offensive Coordinator Kevin Wilson und Passing Game Coordinator Brian Hatline. QB CJ Stroud will an seine grandiose Freshman-Saison anschließen und obwohl es einen Massen Exodus an WR in Richtung NFL gab, ist wohl der beste der Unit immer noch in Columbus: Jaxson Smith-Nijigba führte die Buckeyes trotz der Wilsons und Olaves mit 95 Catches an und er ist zurück. Dazu kommt ein sehr bekannter Name: Marvin Harrison Jr, der Sohn des Colts Hall of Famer, wird vor allem außen für die nötigen Yards und Catches sorgen. Und mit Emeka Egbuka und Julian Fleming wird die WR-Legacy der Buckeyes unvermindert fortgehen. Bei den Tight Ends werden Cade Stover und Joe Royer sich wohl die Arbeit aufteilen um Ruckert (ebenfalls NFL) zu ersetzen.


    Und wenn es mit dem Passing noch nicht langt, dann haben die Buckeyes auch noch einen der besten RBs der Nation in ihren Reihen: TreVeyon Henderson erlief letztes Jahr 1,255 Yards und 15 TDs, dazu kamen 4 weitere per Catch. Und wenn er mal eine Atempause braucht, dann steht mit dem Speedster Miyan Williams mehr als solider Ersatz bereit. Und auch um die Offense Line muss man sich kaum Gedanken machen: Paris Johnson und Dawand Jones sind die Bookend-Tackles, Luke Wypler snappt den Ball zu Stroud. Fragezeichen gibt es wenn, dann bei der Tiefe hinter den Startern.


    Damit sind wir dann beim Problemkind des Vorjahres, der Defense. Und hier vor allem die Verteidigung des Laufs: Taron Vincent ist als Nose Tackle hier besonders gefragt, dazu die Linebacker Tommy Eichenberg und Steele Chambers. Die Rush Ends heißen JT Tuimolau und Zach Harrison, dazu Jack Sawyer und Javontae Jean-Baptiste in Rotation. Im Backfield hat Knowles CB Tanner McCalister aus Stillwater mitgebracht und die Safeties sind mit leading Tackler Ronnie Hickman und Josh Proctor ebenfalls gut besetzt. Von den anderen beiden CB Denzel Burke und Cameron Brown darf dagegen auch mehr kommen.


    Die Bookies haben die Spread bei 17,5 Pkt für Ohio State angesetzt, das scheint mir doch ein wenig hochgegriffen. Klar, die Buckeyes sollten Favorit sein, zum einen weil sie zuhause spielen, zum anderen weil sie die explosivere Offense haben. Aber Notre Dame ist nun wahrlich kein "Fallobst" und wird es beim Regular Season Debüt für Freeman (er coachte ja bereits im Bowl Game) dem Favoriten sicherlich alles andere als leicht machen. Zum Schlüssel wird sicherlich wie und ob die Buckeyes die Rushing Attack mit Buchner/Tyree stoppen oder zumindest kontrollieren können. Knowles wird sicher ein wenig Zeit brauchen, bis seine Defense so greift, wie er sich das auch vorstellt. Andererseits, ist die Offense der Buckeyes überhaupt zu stoppen? Wenn Stroud so weitermacht wie im Vorjahr und Harrison, sowie Smith-Nijigba und das sehr talentierte Corps an WR bedient, dann wird es für die Fighting Irish schwierig mitzuhalten. Der Pass-Rush ist hier vor allem gefragt, damit der nicht so bewegliche Stroud wenigstens ab und zu in Bedrängnis gerät.


    Auf jeden Fall verspricht das Abendspiel 'under the lights' ein Spektakel zu werden.

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    Auf ihm ruhen die Hoffnungen und hohen Erwartungen der Buckeye-Fans: Neu Defensive Coordinator Jim Knowles

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    Mai Ti Nguyen-Kim (Wissenschaftsjournalistin)


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    Micah Parsons, Dallas Cowboys (Defensive Player Of The Year Candidate 2021)

  • Das Highlight: Nebraska Cornhuskers vs. Northwestern Wildcats in Dublin, Irland

    War ne große Party


    Im Dubliner Aviva Stadium kam es vergangenes Wochenende zu Probleme mit dem Bezahldienstleister an den Verpflegungsständen. Das Ergebnis: zwei Stunden lang kostenloses Essen und Getränke.


    Am Sonntag war das irische Nationalstadion Ausrichter des College-Football-Spiels zwischen den Northwestern Wildcats und den Nebraska Cornhuskers. Nachdem an den Kassen der Kioskbereiche Probleme beim Bezahlen auftraten und keine Beträge abgebucht werden konnten, entschieden sich die Betreiber, die Verpflegung kostenlos auszugeben. Dies führte im Anschluss zu langen Schlangen an den Kiosken und zu partyähnlichen Zuständen im Stadion.

  • War ne große Party


    Im Dubliner Aviva Stadium kam es vergangenes Wochenende zu Probleme mit dem Bezahldienstleister an den Verpflegungsständen. Das Ergebnis: zwei Stunden lang kostenloses Essen und Getränke.


    Am Sonntag war das irische Nationalstadion Ausrichter des College-Football-Spiels zwischen den Northwestern Wildcats und den Nebraska Cornhuskers. Nachdem an den Kassen der Kioskbereiche Probleme beim Bezahlen auftraten und keine Beträge abgebucht werden konnten, entschieden sich die Betreiber, die Verpflegung kostenlos auszugeben. Dies führte im Anschluss zu langen Schlangen an den Kiosken und zu partyähnlichen Zuständen im Stadion.

    siehe hier:

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  • Noch ein paar Partien, die sehenswert sein könnten, in der Kurzvorschau:


    Penn State Nittany Lions @ Purdue Boilermakers

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    Warum? Die Spoilermakers sind jederzeit für eine Überraschung gut und haben einen Top QB mit Aidan O'Connell in ihren Reihen (letztes Jahr 3,712 Yards, 28 TDs bei 11 INTs). Wenn die Offense ins Rollen kommt, dann wird es schwer mitzuhalten. Auf der anderen Seite will Penn State endlich mehr als 'nur' um den Titel mitspielen. Und selbst das war in den letzten beiden Jahren eher Wunsch als Wirklichkeit (11-11 in 2020 und 2021 als Gesamtbilanz). Das geht vor allem über QB Sean Clifford, der letztes Jahr leichte Fortschritte machte, aber immernoch nicht seine volle Leistungsfähigkeit abrufen konnte. Dazu muss auch die O-Line der Nittany Lions eine Steigerung hinlegen.


    Playmaker: Bei Penn State WR Parker Washington - 1309 Yards und 10 TDs in zwei Spielzeiten. Ohne Jahan Dotson (NFL) wird viel von ihm abhängen. Nick Singelton, RB (Freshman) - ultraspeedy und wird früh das Feld sehen. Bei Purdue Tight End Payne Durham (All Big Ten) - letztes Jahr 467 Yards und 6 TDs.


    Spread: Penn State -3,5 / Over/Under: 54,5



    North Carolina (Tar Heels) @ Appalachian State Mountaineers

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    Warum? Zum 15-jährigen Jubiläum der wahrscheinlich größten Sensation im College Football ever haben sich die Mountaineers den Nachbarn aus Chapel Hill eingeladen. Die Tar Heels eröffneten ihre Saison bereits letzte Woche und hatten anfänglich Schwierigkeiten mit dem unterklassigen Gegner Florida A&M. Und jetzt geht es nach Boone, wo die Mountaineers immer gefährlich sind. QB Drake Maye startete die Partie für die Tar Heels und erwarf knapp 300 Yards und 5 TDs. Aber das war ein unterklassiger Gegner. App State ist da definitiv höher einzuschätzen und wenn man gegen Florida A&M schon über 20 Punkte zuließ, wie soll das dann gegen Veteran QB Chase Brice und die Mountaineers aussehen?


    Playmaker: North Carolina WR Josh Downs hat bis jetzt alle in gesteckten Erwartungen erfüllt: Letztes Jahr spekatukäre 101 Fänge für 1.335 Yards und 8 TDs, mit über 13 Yards im Schnitt. Bei App State sind die zwei RBs zu nennen: Senior Camerun Peoples und Junior Nate Noel waren 2nd bzw. 1st Team All-Sun Belt Spieler im Vorjahr.


    Spread: North Carolina -1.5 / Over/Under: 56

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  • Wildes Spiel. Die O-Line noch nicht ganz auf der Höhe, Kedon Slovis mit Licht und Schatten, Hammond überraschend der bessere RB. Die D dafür im richtigen Moment zur Stelle und wird auch mit ein wenig Glück in der Schlussphase belohnt. Hach, was für ein Start in die Saison, einfach schön, dass der Brawl wieder zurück ist. #H2P

    GNP1.de - die deutschsprachige Nummer 1 für MMA, K-1 und Co.


    Beverly Hills 90210, Cleveland Browns 3

  • OMG ... Virginia Tech hat gegen Old Dominion verloren. Schon wieder. :jeck:

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  • Noch kurz ein paar Spiele heute, die sich lohnen könnten:


    Cincinnati Bearcats @ Arkansas Razorbacks

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    Warum? Gab es Fans außerhalb von Georgia, die mehr Spaß an der letzten CFB-Saison hatten, als die Anhänger dieser beiden Colleges? Kaum vorstellbar. Cinci durchbrach das Glasdach der Non-Power 5 Teams und kam els erstes Group of 5-Team in die Playoffs. Arkansas wurde in der zweiten Saison von Sam Pittman regelrecht wachgeküsst und gewann 8 regular season Spiele + Bowl Game. Das gelang zuletzt unter Bobby Petrino 2011. Und nun also ein Aufeinandertreffen dieser beiden Überraschungsteams des Vorjahres. Wobei man bei den Bearcats irgendiw nicht so richtig weiß, was in der diesjährigen Edition drinsteckt. Zuviele Abgänge von Top Leuten in Richtung NFL (QB Ridder, CB Sauce Gardner, CB Bryant um nur drei zu nennen). Wer ist der Starting QB? Ben Bryant (letztes jahr Eastern Michigan) oder doch Evan Prater? Auf Seiten der Razorbacks ist QB KJ Jefferson zurück, und auch wenn sein Lieblings-Receiver nun für die Tennessee Titans in der NFL die Bälle fangt (gemeint natürlich Treylon Burks), so sind noch genug gute Spieler um ihn herum da. Daher sollten die Razorbacks auch die Favoritenrolle inne haben.


    Playmaker: Für die Razorbacks wohl WR Jadon Haselwood, Transfer aus Oklahoma. Dort in 3 Jahren 'nur' 736 Yards und 7 TDs. Hat aber Potential für mehr. In der Defense Tackle Maschine Bumper Pool (welch ein cooler Name für einen Linebacker). Bei den Bearcats TE Josh Whyle, mit 12 TDs in 3 Jahren.


    Spread: Arkansas -7 / O/U: 52



    Utah Utes @ Florida Gators

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    Warum? Die Utes sind endgültig in der CFB-Spitze angekommen, letztes Jahr mit dem ersten Pac12 Titelgewinn und einer knappen Niederlage gegen Ohio State in einem packenden Rose Bowl. Die Stärke der Utes: Defense und das Laufspiel. Und mit QB Cameron Rising ein QB, der mit entscheidenden Anteil an der tollen Saison von Head Coach Kyle Whittinghams Team hatte. Aber: Auswärts kann man (und muss) besser spielen und abschneiden, wenn man den nächsten Schritt, sprich Playoffs, machen will. Und da sind die Gators geradezu ein willkommener Gegner. Da gibt es aktuell durchaus eine Aufbruchstimmung, die der neue Head Coach Billy Napier geweckt hat. Aber das Team hatte letztes Jahr einige Lücken, gerade in der Run Defense und ob man die innerhalb einer Offseason schon stoppen konnte, bleibt zumindest fraglich. Keine Frage dagegen, wer bei Florida als QB starten wird. Das dürfte ziemlich sicher Anthony Richardson sein - Dual Threat QB mit immensem Talent. Wenn die Gators zu Hause gewinnen wollen, dann muss die Offense wohl wieder (vorerst) die Hauptlast tragen.


    Playmaker: RB Tavion Thomas war letztes 1st Team All Pac 12 RB und erlief 1,108 Yards und 21 Touchdowns. Er ist der Motor der Offense der Utes. Top Receiver ist TE Brant Kuithe mit 129 Catches, 1676 Yards und 13 Scores in seinen 4 Spielzeiten. Bei den Gators darf man auf RB Montrell Johnson (ex Louisiana) gespannt sein, dazu auf WR Justin Short. Der wichtigste Playmaker in der Offense ist allerdings ohne Frage Richardson.


    Spread: Utah -2,5 / O/U: 53,5

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  • OMG ... Virginia Tech hat gegen Old Dominion verloren. Schon wieder. :jeck:

    Da hat man sich viel zu viele Fehler erlaubt, dazu noch eine Menge Strafen (15!) kassiert. Der neue QB Grant Wells (aus Marshall gekommen) mit 4 INT auch wenig überzeugend. Das könnte eine sehr schwierige Saison für die Hokies werden. Hoffentlich nur ein schlechter Start.


    Ganz anders Duke mit Sophomore QB Riley Leonard beim 30-0 gegen Temple. Den werde ich mal im Auge behalten, ganz starkes Spiel, auch wenn es ihm die Owls recht leicht machten.

  • College . Football


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    Der gleiche Sport (aber anders):

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    :jeck:

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  • Heute gibt's das seltene 'Sunday Night College Football Game':


    Florida State Seminoles @ LSU Tigers

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    Warum? Es ist das Coaching Debut für Brian Kelly bei den LSU Tigers. Die letzten über 10 Jahre in South Bend hat er die Notre Dame Fighting Irish nahe an die Spitze geführt, aber den letzten Schritt zum Titel eben nie geschafft. Immer gab es deutliche Abfuhren für seine Mannen in den Playoffs bzw. im Championship Game. Nun also versucht er in Baton Rouge sein Glück, bei einem College, dass in den letzten 20 Jahren immerhin 3x den Titel gewinnen konnte, mit drei verschiedenen Head Coaches. Kelly will die Nummer 4 sein, aber dafür wird er wohl ein paar Jahre Geduld benötigen und wenn man etwas in Louisiana nicht hat, dann ist es das. Wer wird der Starting QB der Tigers 2022? Da wäre zum einen Jayden Daniels, der kam aus dem Portal von Arizona State und hat dort in drei Jahren rund 6.000 Yards erworfen, dazu 1.200+ Yards erlaufen mit insgesamt 45 TDs. Dann wäre da Myles Brennan der Starter im Covid-Jahr, letzes Jahr verletzungsbedingt draußen. Und dann haben sie auch noch Garrett Nussmeier, den Sohn des aktuellen Dallas Cowboys Offensive Coordinator. Kelly behielt bis zum Schluß für sich, wer nun letztendlich das Rennen gemacht hat, aber viel deutet auf den Transfer aus Arizona State Jayden Daniels hin.


    Und bei Florida State? Nun, die Voraussetzungen für Mike Norwell waren nicht unähnlich denen von LSU. Auch die Seminoles waren vor gar nicht allzu langer Zeit ein Titelanwärter, ehe sie durch schlechtes Coaching und falsche Entscheidungen beim Rekruiting so ziemlich im Niemandsland versandeten. Norwell ist allerdings schon ein Jahr weiter, wenn gleich auch die Aufräumarbeiten deutlich länger dauern dürften, zumal der Staat deutlich umkämpfter ist, mit einem wiederaufstrebenden Florida, einem neu erweckten Miami und den ebenfalls nie zu verachtenden UCF Golden Knights. QB ist Jordan Travis, der vor allem in Sachen Passing einen Schritt nach vorne machen soll. Dafür braucht er aber auch eine bessere Offense Line (übrigens auch eine Parallele zu den LSU Tigers, die Line war nämlich auch alles andere als dominant!).


    Playmaker: Bei LSU spielt einer der Top WR Prospects überhaupt mit Kayshon Boutte. Letztes Jahr allerdings verletzt und die Frage stellt sich, wie motiviert wird er sein oder macht er einen auf Stingley und lässt seine College Zeit auslaufen? Das Potential ist jedenfalls enorm und wenn er es abrufen will und auch kann, dann wird die LSU Passing Offense wieder ins Rollen kommen. Bei Florida State wird derweil viel auf das Running Game ankommen und hier neben Travis die RBs Trey Benson und Treshaun Ward. Und beide Teams haben auch reichlich Talent in der Defense: Bei Florida State Safety Jammie Robinson an vorderster Stelle, letztes Jahr All-ACC mit 4 Picks + 2 Forced Fumble. Bei LSU Edge Rusher BJ Ojulari mit 17 Tackle For Loss + 11 Sacks in 2021.


    Spread: LSU -3,5 / o/u: 49,5


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    Kann der nächste NFL-Top WR aus Baton Rouge werden: Kayshon Boutte (gesprochen buh-TEH)

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    Wie geht dieses Spiel aus? :mrgreen:

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    Micah Parsons, Dallas Cowboys (Defensive Player Of The Year Candidate 2021)

  • Statement-Sieg für die Huskies! Das hat in der Tat Laune gemacht - insbesondere die Performance der Offense und Penix. #PurpleReign #GoHuskies

    Excuses are for Losers

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    Duke @ Kansas ist ausverkauft. In Football. :bounce:

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  • Wie dämlich war es denn bitte, den Safety zu nehmen? :paelzer:

    Hat letztendlich aber nichts am Ausgang geändert. Aber ja, war eine sehr kuriose Entscheidung.

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    Mai Ti Nguyen-Kim (Wissenschaftsjournalistin)


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  • Hat letztendlich aber nichts am Ausgang geändert. Aber ja, war eine sehr kuriose Entscheidung.

    Stimmt schon, aber wer bringt sich denn selbst mit 2 Punkte in Rückstand. Na ja, der Punter scheint ja nicht viel zu taugen

    Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!

  • Wie dämlich war es denn bitte, den Safety zu nehmen? :paelzer:

    Bei mindestens 6 Punkten Vorsprung wäre der Safety ein No-Brainer gewesen, hier kann man natürlich diskutieren, weil App State dank des Safetys ein FG zum Sieg gereicht hätte.


    Ganz absurd ist die Idee auf keinen Fall. App State hätte den Drive so oder so an ähnlicher Stelle begonnen - dank Safety aber mit weniger Zeit auf der Uhr.


    Edith meint noch, dass der Freekick in dieser Situation günstiger für Troy war, als ein Punt aus der eigenen Endzone, der möglicherweise verunglückt oder sogar geblockt wird.

    Einmal editiert, zuletzt von AlexSmith ()

  • Bei mindestens 6 Punkten Vorsprung wäre der Safety ein No-Brainer gewesen, hier kann man natürlich diskutieren, weil App State dank des Safetys ein FG zum Sieg gereicht hätte.


    Ganz absurd ist die Idee auf keinen Fall. App State hätte den Drive so oder so an ähnlicher Stelle begonnen - dank Safety aber mit weniger Zeit auf der Uhr.


    Edith meint noch, dass der Freekick in dieser Situation günstiger für Troy war, als ein Punt aus der eigenen Endzone, der möglicherweise verunglückt oder sogar geblockt wird.

    Mit ein paar Sekunden weniger Zeit auf der Uhr, aber dann mit 30y weniger zu überbrücken, wenn ein FG reicht

    Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!