Kansas City Chiefs 2022

  • ... als die Raiders sich mit einem unfassbar dummen Foul um die Früchte ihrer Arbeit gebracht haben.

    Sehr gut zusammengefasst. Zu der Szene von oben. War da denn überhaupt was? Die haben ja nicht wirklich etwas wiederholt und in der ersten konnte Ich nichts erkennen. Ich hatte am Ende das Gefühl das Scheffers die Hosen voll hatte und überhaupt keine schnellen oder guten Entscheidungen mehr treffen wollte/konnte. Die Intentional Grounding Aktion von Carr war sowas von klar. Wieso da erst nach 2 Minuten Beratung eine Flagge fliegt... Ebenso der Nicht Catch von Adams am Schluss. Da brauchte es wenn überhaupt eine Wiederholung und der Depp steht da 5 Minuten rum... Bei einer Szene am Ende hörte er sich so an als fängt er gleich an zu heulen. Ich muss sagen die Stimmung in Arrowhead nach dem RtP Call war schon extrem. Was für eine krasse Crowd. :thumbsup:

    Lustige Entscheidung von McDaniel für 2 Punkte zu gehen. Das hab ich bis jetzt noch nicht kapiert mit 5 Minuten auf der Uhr. Aber das letzte Raiders Play wird mir noch länger ein lächeln ins Gesicht zaubern können. Schöner können die Raiders nicht verlieren. Die Receiver laufen sich gegenseitig über den Haufen und Carr wirft ne Hail Mary Intentional Grounding Gurke ins Nichts. Sweeeeet! :tongue2::jump2:

  • CB Trent McDuffie wird nach seiner Verletzung die IR-Liste verlassen und zeitnah wieder ins Training einsteigen. Ob er allerdings schon gegen die Bills zum Einsatz kommen kann ist fraglich.


    Nachdem DT Tershawn Wharton am Sonntag leider mit Kreuzbandriss auf IR gelandet ist, haben die Chiefs nun wenig überraschend DT Taylor Stallworth von der Practice Squad in den 53er-Kader geholt.

  • Die Verletztenliste ist lang, aber da geht es anderen Teams nicht besser. Glücklicherweise scheinen sich die ganz gravierenden Sachen in Grenzen zu halten, auch wenn der Kreuzbandriss von DT Tershawn Wharton natürlich schmerzt.


    Von den fünf "Neu-Verletzten" war keiner voll im Training. Nicht trainiert haben natürlich Wharton und darüber hinaus CB Rashad Fenton, CB/ST Chris Lammones und S Bryan Cook. Lediglich DE Frank Clark war schon wieder "limited participant".


    Immerhin gibt es auch positive Entwicklungen bei Spielern, die am Sonntag ausgefallen waren: DE Mike Danna und K Harrison Butker waren zumindest wieder als LP dabei. Noch besser sieht es bei RG Trey Smith aus, der bereits wieder als "full participant" ins Training eingestiegen ist.

  • Ich komme gerade aus KC zurück. Was für ein Hammerspiel. Irgendwo hab ich gelesen, das man für die Mondaynight Spiele Tickets noch günstig an der Kasse kaufen kann. Das mag für viele Stadien gelten aber nicht für Arrowhead. Die Chiefs sind nach Auskunft aller, mit denen wir gesprochen haben, immer ausverkauft. Die Atmosphäre im Stadion ist unbeschreiblich. 142 db wie beim Record wurden zwar nicht erreicht aber es ist unfassbar laut.

  • Schade, ein Sieg war durchaus möglich. Insgesamt war es eine Begegnung auf Augenhöhe mit den Bills. Beide Tems sind auf einem guten Weg ins Conference-Finale. Zumindest wenn man die derzeitige Verfassung aller AFC-Teams mal zu Grunde legt.


    Irgendwie war´s aber ein komisches Spiel. Man hatte ja ein shootout erwartet. Vom Ergebnis her ist es das sicher nicht gewesen. Trotzdem brachten beide Teams über 850 yards Offense aufs Feld. Aber immer wieder schossen sich beide Teams mit Fehlern ins eigene Knie, wenn es um das Punkteerzielen ging.


    Was den (kleinen) Unterschied machte? Vielleicht waren es die beiden INT´s von Mahomes. Allen hatte keine. Vielleicht war´s die effektivere Run-Offense der Bills (125 yars zu 68 yards).


    In solch knappen Spielen sind es immer bestimmte Szenen, die den Unterschied machen. Die INT von Mahomes im ersten drive, das vergeben FG von Buttker, das sind mindestens sechs Punkte, die die Chiefs nicht machen konnten. Aber ok, unterschiedliche Spielstände im Laufe des Spiels bedeuten auch unterschiedliche Verhaltensweisen des Gegners.


    Das vorweg hochstililisierte Duell Mahomes/Allen gewann der Bills-QB für sich. Mahomes verzaubert immer durch seine kreativen Geistesblitze und unerwarteten Passideen. Allen besticht durch seine Akkuratesse und den yards, die er auf dem Boden erzielt. Das Duell gestern hat der hochversierte Feinmechaniker gegen den Zauberer gewonnen.

    College Champion 1984: Brigham Young Cougars – Unbeaten & Untied.

  • Mein Bauchgefühl sagt, dass es an den klaren 1:1 Matchups, die die Chiefs den Bills Outside gegeben haben, lag. Da haben alle Lehrgeld gezahlt, gerade die jungen DB.

  • Ja. Da hat unser 4th Round Corner Joshua Williams einen schweren Einstand gehabt und direkt mal 2 TD kassiert. Mit Fenton und Duffie haben wir einfach 2 Ausfälle die wir gegen Elite QB's nicht kompensieren können. Allen hatte das im Blick und 2x mit langen Pässen eiskalt ausgenutzt. Das war meiner Meinung nach der Unterschied. Fehler haben beide Seiten genug gemacht.

    Wenn wir dafür wieder in den PlayOffs gewinnen, kann ich aber mit der Niederlage gut leben. :) Für mich sind wir aktuell mit den ganzen Rookies / Second Year und/oder generell sehr jungen Defendern in einer Art Mini Rebuild und dafür konnten wir dem Top Contender doch sehr gut Contra geben. Bis zu den PlayOffs wird noch viel Erfahrung dazu gewonnen.
    Glückwunsch an die Bills, die zurecht im Moment der Top Favorit auf den Superbowl sind.

  • Mit Fenton und Duffie haben wir einfach 2 Ausfälle die wir gegen Elite QB's nicht kompensieren können.

    Fenton selber ist ein Unsicherheitsfaktor und ein schwarzes Loch gegen Elite WR/QBs.

  • Fenton selber ist ein Unsicherheitsfaktor und ein schwarzes Loch gegen Elite WR/QBs.

    Er hat in den ersten Spielen nicht so toll gespielt, aber er ist nicht ohne Grund der Starter.


    Es gab Licht (Kelce, Smith-Schuster, Bolton, Sneed) und Schatten (z. B. Edwards-Helaire; Valdez-Scantling; objektiv auch Joshua Williams, wobei ich bei ihm als Rookie Verständnis habe).


    Ganz interessant sind die Snap Counts. Geradezu irre ist, dass DT Chris Jones bei 96% aller Snaps auf dem Platz stand. Auch die 84% von DE Frank Clark sind noch enorm. Das zeigt aus meiner Sicht, dass man dieses Spiel trotz der ungünstigen personellen Situation wirklich gewinnen wollte.


    Letztlich hätte ich mit der "gerupften" Defense nicht erwartet, dass die Chiefs so eine gute Siegchance haben würden, wie sie dann schließlich vorhanden war. Das gilt um so mehr, als der Pass-Rush nicht gut genug war (und der einzige Sack eigentlich tripping). Schade. Aber zum nächsten Spiel kommen Gay und hoffentlich auch McDuffie zurück.


    Richtig froh bin ich, dass sich LG Thuney nicht verletzt zu haben scheint - da ist mir mal kurz das Herz stehen geblieben.

  • Am Wochenende geht es gegen die erheblich verletzungsgeplagten 49ers. Danach steht die bye-week an, bevor dann das SNG gegen die Titans auf dem Programm steht.


    Gute Nachrichten: Es bestehen wohl ganz gute Chancen, dass nach der Bye-Week mit RT Lucas Niang und TE Blake Bell zwei Spieler wieder zum Team stoßen. Niang laborierte zuletzt noch an der Verletzung aus dem Vorjahr, Bell hatte sich kurz vor Saisonbeginn eine hartnäckige Hüftverletzung zugezogen.


    Neben Gay und McDuffie werden auch Fenton und Cook zeitnah zurück erwartet - vielleicht schon am Sonntag, spätestens aber nach der Bye-Week.


    Die Chiefs haben nun doch mal wieder den Vertrag mit TE Travis Kelce umstrukturiert, um 3,5 Mio. Cap Space freizumachen. Da entsteht natürlich der Eindruck, dass man möglicherweise auf dem Transfermarkt noch einmal aktiv werden will.

  • Die Offense hatte einen Sahnetag und die Defense war gut genug.


    Zu Beginn sah das allerdings nicht so aus. Die 49ers-Offense lief wie geschmiert und die Defense holte eine INT gegen Mahomes heraus. Garoppolo warf sehr akkurat und McCaffrey lief ohne große Probleme. Kann mir auch nicht erklären warum Björn Werner auf P7 der Meinung war McCaffrey würde nur sehr sporadisch vor der endzone eingesetzt werden. Einem Instinktspieler auf RB wie McCaffrey gebe ich den Ball und sage: "Mach´ was draus!". Dass er bei Passspielen noch nicht besonders involviert sein würde konnte man erwarten. Auf dem Boden ist die Kenntnis des playbooks aber weniger von Belang. Deshalb war ich mir sicher, dass man McCaffrey oft genug sehen würde.


    Der 0-10 Rückstand ließ nichts gutes für die Chiefs vermuten; aber dann lief Mahomes zur Normalform auf und sorgte mit seiner Offense für eine knappe Pausenführung der Chiefs.


    Nach ein paar Anpassungen kam die Chiefs-D dann auch immer besser mit der Offense der 49ers klar. Nach dem 0:10-Rückstand erlaubte man der high-powered 49ers-Offense in den restlichen gut 53 Minuten dann nur noch 13 Punkte. Sauber! Die Offense hängte 30(!) Punkte in Hz.2 aufs scoreboard. Exzellent!


    Vor dem Spiel hatte ich durchaus ein mulmiges Gefühl im Magen, vor allem als ich hörte, dass McCaffrey von den 49ers verpflichtet wurde. Garoppolo als QB, Samuel, Aiyuk und Kittle als Passempfänger, Wilson und McCaffrey auf dem Boden...das ließ nichts gutes vermuten. Aber Offense und Defense der Chiefs haben im Moment ein solch gutes Niveau, dass man Herausforferungen diese Art annehmen kann und am Ende erfolgreich ist. Eine der besseren Defenses der Liga 44 Punkte in deren Stadion einzuschänken ist schon ein Wort.


    Wenn man mal von der derzeitigen Form der Teams ausgeht, haben die Chiefs den schwierigsten Teil ihres schedules an sich hinter sich - und man steht immerhin bei 5-2. Wobei man aber auch sagen muss, weder die Cardinals, Chargers noch die Buccaneers waren der erwartet schwere Gegner. In den restlichen zehn Spielen sehe ich keinen Gegner, der annähernd das Niveau der Bills hat (und das Spiel hätte man ja auch nicht unbedingt verlieren müssen).


    Das heißt allerdings nicht, dass die Chiefs jetzt mit einem 10-0-Run durch den Rest der Regular Season stürmen werden. Da gibt es noch genügend Stolpersteine um ein paar Spiele zu verlieren. Aber bei der derzeitigen Form der Chargers, Raiders und Broncos sollte der Titel in der AFC West absolut machbar sein. Und die Play Offs sind (als Football-Fan sage ich Gott sei Dank) noch weit entfernt.


    Verletzungen können ein Team jederzeit weit zurückwerfen und Träume schnell zerplatzen lassen. Mit dem derzeitigen Niveau der Chiefs ist ein tiefer run in die Po´s jedoch ohne Probleme möglich.

    College Champion 1984: Brigham Young Cougars – Unbeaten & Untied.

  • Die Chiefs sind legit. Mit den Bills zusammen das beste Team der NFL. Auch wenn die Eagles stark aussehen und 6-0 stehen, würde ich sie schon hinter den beiden genannten einordnen, alleine Josh Allen und Mahomes sind in ihrer eigenen Liga.


    Positiv hervorheben muss man JuJu der immer besser wird und die Connection zu Mahomes wird auch immer geschmeidiger.


    Mahomes selber spielt diese Saison vll. so gut wie in seiner ersten vollen Saison wo er den MVP-Titel holte. Er war die vergangenen Jahre natürlich immer ein Top-QB, aber das ist jetzt wieder MVP-Like.

    Die Chiefs sind in der Offense insgesamt unausrechenbarer ohne Hill, man hat viele Optionen, die zum einen von Reid eingesetzt werden und von Mahomes bedient.


    Die Defense ist auch stark. Man ist kompletter als die letzten Jahre und das obwohl mit Mathieu neben Chris Jones der prägendste und wichtigste Mann gegangen ist. Man ist auch in weiten Teilen noch sehr jung, da ist noch einiges an Potential da. Spags hat es auch endlich mal geschafft von Beginn an auf der Höhe zu sein und nicht als Bottom-5-Defense zu starten.


    Negativ oder zumindest negativer:


    Wylie, klare Schwachstelle in der Oline. Die Tackles sind am schwächsten in der Line, interior ist dagegen stark, während Brown Jr. noch geht, wäre es wichtig wenn Niang zurückkehrt und Wylie rausbefördert. Dann könnte es dort noch stabiler, ohne ganz großen Angriffspunkt, sein.


    Skyy Moore, ja es ist noch sehr früh, aber während Moore als Receiver bisher quasi überhaupt kein Faktor ist, versagt er auch noch im Special Team. Wenn ich das vergleiche mit Hardman, der damals ins All-Pro Team gewählt wurde als Special Teamer.

    Moore kann froh sein, dass die Offense gestern unterwegs war wie eine gut geölte Maschine, sonst können solche Fehler gegen ein Team wie den 49ers tödlich sein.

    Im und kurz nach dem Draft wurde überall noch geschwärmt was für ein toller fit Moore für die Chiefs wäre, davon ist bisher nichts zu sehen.

    Wie gesagt, es ist noch früh, aber wenn er noch kein Faktor als Receiver ist, sollte er zumindest als Punt Returner keinen Mist bauen.


    Und als letztes sogar auch Kritik an Andy Reid. Seine Entscheidung kurz vor der Pause bei 3. & 20 kurz vor der Redzone bei noch 11 Sek das FG zu schießen, statt erstmal einen Shot in die Endzone zu versuchen, hat mich ratlos zurückgelassen. Die Quittung war dann, dass man das FG auch noch verschossen hat.


    Reid ist einer der besten offensiven Playcaller aller Zeiten, hat als QB Mahomes und entscheidet da als ob er Blake Bortles under Center hätte.

    Ja, die 49ers stellen sich auf den Pass in die Endzone ein, aber Mahomes hatte schon schwierigere Situationen gelöst und wenn nichts geht, dann brettert Mahomes das Ding halt hinten raus und man kickt dann das FG.

    Wieso man da unnötigerweise auf ein Play verzichtet, wo eine Chance auf ein TD gegeben ist, geht mir nicht in den Kopf.


    Da hatte Reid einen Aussetzer und die Quittung sollte ihm zukünftig auch eine Lehre sein.

  • Die Chiefs sind in der Offense insgesamt unausrechenbarer ohne Hill, man hat viele Optionen, die zum einen von Reid eingesetzt werden und von Mahomes bedient.

    Ganz klar richtig. Früher spekulierte man halt sehr häufig auf den tiefen Pass auf Hill. Das machte die Offense der Chiefs vorhersehbar. Jetzt werden die Bälle an viele Ziele verteilt und der Gegner weiß nie, geht man auf Kelce, Hardman, Smith-Schuster oder einen RB. Gestern war auch Valdes-Scantling ein Faktor. Mahomes ist für diese Spielweise auch der genau richtige Mann. Seine intuitive Art und Kreativität erschöpft sich nicht darin die Frage zu beantworten: "WIE kann ich den angedachten Receiver am besten anspielen ?" sondern bei ihm heißt es: "WER kann ein effektives play machen?" Und er hat die Fähigkeit DAS in Sekundenbruchteilen zu entscheiden. Solange die Receiver die Bälle nicht fallen lassen, ist diese Offense für die Gegner absolut unberechenbar.


    Die Defense ist auch stark. Man ist kompletter als die letzten Jahre und das obwohl mit Mathieu neben Chris Jones der prägendste und wichtigste Mann gegangen ist. Man ist auch in weiten Teilen noch sehr jung, da ist noch einiges an Potential da. Spags hat es auch endlich mal geschafft von Beginn an auf der Höhe zu sein und nicht als Bottom-5-Defense zu starten.

    Unterschreibe ich ebenfalls voll und ganz. Den Weggang vom Honeybadger habe ich vor der Saison sehr problematisch gesehen. Die Defense wird wohl auch mittelfristig nicht zu den Top 5 der NFL gehören, aber trotzdem ist sie im ersten Teil der Saison deutlich stärker als in den letzten Jahren.


    Skyy Moore, ja es ist noch sehr früh, aber während Moore als Receiver bisher quasi überhaupt kein Faktor ist, versagt er auch noch im Special Team.

    Da muss man wirklich abwarten. Ich hoffe mal, er ist nicht so ein bust wie N`Keal Harry bei den Patriots, den man ja auch über den grünen Klee gelobt hat und der, allerdings auch aufgrund von Verletzungen, nie in der Patriots-Offense Fuß fassen konnte.


    Und als letztes sogar auch Kritik an Andy Reid. Seine Entscheidung kurz vor der Pause bei 3. & 20 kurz vor der Redzone bei noch 11 Sek das FG zu schießen, statt erstmal einen Shot in die Endzone zu versuchen, hat mich ratlos zurückgelassen. Die Quittung war dann, dass man das FG auch noch verschossen hat.

    Korrekt. Habe ich auch nicht verstanden. Da war Reid viel zu konservativ in seiner Entscheidung, fast schon überängstlich. Als das Ding daneben gegangen war, hatte mein PC-Tisch leichte Schmerzen - meine Hand allerdings auch.

    College Champion 1984: Brigham Young Cougars – Unbeaten & Untied.

  • Chiefs DE Clark suspended two games by NFL
    The NFL has suspended Chiefs defensive end Frank Clark for two games for violating the league's personal conduct policy.
    www.espn.com


    Chiefs DE Frank Clark muss nach der Bye zwei Wochen pausieren.

    "So this is how I remember saying goodbye to Bilbo," [a raccoon he had as a kid] Leach wrote. "He wandered 10 yards away or so from the truck, and then he turned and looked at us and kind of had this expression like, 'It was nice knowing ya.' It was this moment where like, both I knew and he knew that we’d had some good times, but this was it. It was onward and upward for both of us."


    Mike Leach, Coaching Legend (*1961 +2022)

  • Da muss man wirklich abwarten. Ich hoffe mal, er ist nicht so ein bust wie N`Keal Harry bei den Patriots, den man ja auch über den grünen Klee gelobt hat und der, allerdings auch aufgrund von Verletzungen, nie in der Patriots-Offense Fuß fassen konnte.

    Sind aber zwei völlig unterschiedliche WR Typen. Harry hat im College von seiner physischen Dominanz und dem 50:50 Ball gelebt, hat so gut wie keine Seperation kreeiren können, weil auch das Rout-Running nicht entwickelt war. Dann bleibt dir nur wie Dez Bryant praktisch alles zu fangen, was in seine Richtung kam, aber das war bei Harry nie der Fall.


    Moore dagegen ist eher wie Kupp, gewinnt normalerweise mit Route-Running an der LoS, hat dort Seperation und sollte dementsprechend einfacher in ein NFL Team passen. Ihm fehlt zwar die Körperlichkeit, aber das macht bei diesem Typ von WR wenig aus. Nun muss man natürlich auch sagen, dass Moore aus einem eher kleineren College kommt, von daher ist der Sprung in die NFL manchmal ein bisschen größer und braucht dementsprechend Zeit.

    "So this is how I remember saying goodbye to Bilbo," [a raccoon he had as a kid] Leach wrote. "He wandered 10 yards away or so from the truck, and then he turned and looked at us and kind of had this expression like, 'It was nice knowing ya.' It was this moment where like, both I knew and he knew that we’d had some good times, but this was it. It was onward and upward for both of us."


    Mike Leach, Coaching Legend (*1961 +2022)

  • von daher ist der Sprung in die NFL manchmal ein bisschen größer und braucht dementsprechend Zeit.

    Die man ihm auch zweifelsohne geben muss. Manche Spieler entfalten erst nach ein, zwei Jahren ihr ganzes Potenzial.


    Harry und Moore sind sicher nicht zu vergleichen, das ist richtig. Bei Harry hat nur überrascht, dass ein Positions-Guru wie Belichik am Ende doch etwas falsch gelegen hat und Harry nie in die schemes der Patriots integrierbar war. Die Vorschusslorbeeren (vor allem in den Medien damals) für ihn waren etwas übereilt. Aber vielleicht entwickelt er sich ja bei den Bears jetzt gut.

    College Champion 1984: Brigham Young Cougars – Unbeaten & Untied.

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    :paelzer: okay denn. Ich mein, wenn er spielt ist er sicher eine Verstärkung. Das Problem ist halt, dass er eher verletzt ist als spielt. Aber hey, man kann es veruschen.

    "So this is how I remember saying goodbye to Bilbo," [a raccoon he had as a kid] Leach wrote. "He wandered 10 yards away or so from the truck, and then he turned and looked at us and kind of had this expression like, 'It was nice knowing ya.' It was this moment where like, both I knew and he knew that we’d had some good times, but this was it. It was onward and upward for both of us."


    Mike Leach, Coaching Legend (*1961 +2022)

  • Ich bin bei Spielern die mehr verletzt als auf dem Feld sind, kein Freund, vor allem wenn man für sie auch noch tradet.


    Sollte Toney fit bleiben, kann er natürlich auch einschlagen, die Anlagen bringt er mit um bei den Chiefs unter Reid und Mahomes eine starke Waffe zu sein.


    Sprich wir haben hier eine Wildcard, dafür einen Day 2 Pick abzugeben, halte ich für zu viel Risiko, vor allem weil die Chiefs excellent draften in den mittleren Runden.

  • Ist das nicht die Rolle von Skyy Moore?

    Scheint so, als ob man mit Moore so unzufrieden war, dass man ihm nicht die Zeit zur Entwicklung geben wollte und eine andere Lösung für seine Rolle bei den Chiefs suchte.

    College Champion 1984: Brigham Young Cougars – Unbeaten & Untied.

  • Von Skyy Moore hätte man sich sicher mehr erhofft, als er bislang gezeigt hat. Vielleicht liege ich falsch, aber Ich habe manchmal den Eindruck, dass er die Routen nicht präzise genug läuft, z. B. bei der Interception von Mahomes im ersten Quarter gegen die 49ers. Aber andererseits kriegt er sicher auch nicht bloß zum Spaß seine Einsatzzeiten. Bei einem Rookie muss man auch einfach Geduld haben, das haben hier ja auch schon andere geschrieben.


    Den Trade für Kadarius Toney beurteile ich sehr positiv. Er war 2021 der Erstrundenpick der Giants (#20 overall), bringt viel Talent mit. Wenn er einschlägt, sind ein Dritt- und ein Sechstrundenpick für ihn ein Schnäppchen - und er spielt noch mehrere Jahre unter seinem Rookie-Vertrag, ist also auch relativ günstig. Wenn er nicht einschlägt, kostet er überhaupt keine Draftpicks, denn die Ablöse ist "conditional". Da kann kaum etwas schiefgehen, das ist hart an der Grenze zum Freilos.


    Dagegen war die Entwicklung von CB Rashad Fenton in der laufenden Saison leider enttäuschend. Nun haben die Chiefs ihn - offenbar vor dem Hintergrund, dass Viertrundenpick Joshua Williams und vor allem Siebtrundenpick Jaylen Watson im Verhältnis zu ihrem Draft-Status gut bis sehr gut eingeschlagen haben und nun auch Erstrundenpick Trent McDuffie nach seiner Verletzung zurückkehrt - als entbehrlich eingestuft und für einen "conditional" Siebtrundenpick - also so gut wie umsonst - zu den Falcons getradet. So spart man sich noch ein paar Dollar im Hinblick auf die Salary Cap.


    OT Lucas Niang wird rund ein Jahr nach seinem Patellasehnenriss wieder ins Training einsteigen. Da muss man erst einmal abwarten, ob er in dieser Saison noch zum Einsatz kommt. Auf RT ist Wylie sicher der relative Schwachpunkt in der O-Line. Fairer Weise muss man aber dazu sagen, dass er für einen Veteran-Starter auch vergleichsweise günstig (ca. 1,2 Mio.) ist und gemessen am Gehalt ganz ordentlich spielt. Das kann man von LT Orlando Brown jr., der mit 16,7 Mio. rund das 14-fache bekommt, nur sehr eingeschränkt behaupten.


    Jetzt muss die Defense für zwei Wochen auf den gesperrten DE Frank Clark verzichten. Das ist natürlich ärgerlich, passt aber zur neuen Linie der NFL, bei "off-the-field"-Auffälligkeiten relativ rigoros vorzugehen. Vielleicht kann er die Zeit ja sinnvoll nutzen und anschließend gut erholt wieder einsteigen.


    Zum Thema Tyreek Hill: Es war ohne Zweifel die richtige Entscheidung, ihn ziehen zu lassen. Aber man sollte sich auch nicht in die eigene Tasche lügen: Mit ihm fehlt ein sehr guter Spieler. Klar verteilt Mahomes die Bälle jetzt besser, aber das ist auch aus der Not geboren. Außer Kelce haben die Chiefs gerade keinen Passempfänger, der wirklich konstant Separation produziert. Gegen eine Top-Defense wird das zum Problem.

  • Britt Reid, der Sohn von Coach Andy Reid, muss für 3 Jahre in Haft:

    Yahooist Teil der Yahoo Markenfamilie


    Britt Reid hatte während er Assistent von Andy war im betrunkenen Zustand einen Unfall verursacht, bei dem u.a. eine 5-jährige schwer verletzt wurde.

    "So this is how I remember saying goodbye to Bilbo," [a raccoon he had as a kid] Leach wrote. "He wandered 10 yards away or so from the truck, and then he turned and looked at us and kind of had this expression like, 'It was nice knowing ya.' It was this moment where like, both I knew and he knew that we’d had some good times, but this was it. It was onward and upward for both of us."


    Mike Leach, Coaching Legend (*1961 +2022)

  • Dagegen war die Entwicklung von CB Rashad Fenton in der laufenden Saison leider enttäuschend. Nun haben die Chiefs ihn - offenbar vor dem Hintergrund, dass Viertrundenpick Joshua Williams und vor allem Siebtrundenpick Jaylen Watson im Verhältnis zu ihrem Draft-Status gut bis sehr gut eingeschlagen haben und nun auch Erstrundenpick Trent McDuffie nach seiner Verletzung zurückkehrt - als entbehrlich eingestuft und für einen "conditional" Siebtrundenpick - also so gut wie umsonst - zu den Falcons getradet. So spart man sich noch ein paar Dollar im Hinblick auf die Salary Cap.

    Ich hatte es vor einigen Wochen schon geschrieben, Fenton war eine Vollkatastrophe und hilflos überfordert. Er hat nichts bei einem der besten Teams der Liga verloren. Einzig richtige Entscheidung sich von ihm zu trennen, vermutlich hat Spags selber es auch nicht mehr ertragen ihm zuzuschauen.

    OT Lucas Niang wird rund ein Jahr nach seinem Patellasehnenriss wieder ins Training einsteigen. Da muss man erst einmal abwarten, ob er in dieser Saison noch zum Einsatz kommt. Auf RT ist Wylie sicher der relative Schwachpunkt in der O-Line. Fairer Weise muss man aber dazu sagen, dass er für einen Veteran-Starter auch vergleichsweise günstig (ca. 1,2 Mio.) ist und gemessen am Gehalt ganz ordentlich spielt. Das kann man von LT Orlando Brown jr., der mit 16,7 Mio. rund das 14-fache bekommt, nur sehr eingeschränkt behaupten.

    Die Tackle-Positionen sind schwach, da gibt es nichts schön zu reden. Orlando Brown Jr. mag zwar besser als Wylie sein, aber wie du es schon richtig gesagt hast, kostet der auch das 14-fache mehr, dafür passt das Preis-Leistungsverhältnis nicht.

    Dennoch ist der klar größte Schwachpunkt Wylie und es wäre wichtig, wenn Niang ihn verdrängen könnte. Ich würde im nächsten Draft auf jedenfall Tackle früh addressieren (oder über Free Agency, aber gute Tackle kosten in der Regel ordentlich). Selbst wenn Niang diese Saison übernehmen und direkt ein Upgrade sein sollte, er ist einfach extrem verletzungsanfällig, kam ja schon so in die Liga, weshalb du da einfach einen stabilen Mann brauchst, gerne ein talentiertes Prospect, der ist dann auch günstig.

    Zum Thema Tyreek Hill: Es war ohne Zweifel die richtige Entscheidung, ihn ziehen zu lassen. Aber man sollte sich auch nicht in die eigene Tasche lügen: Mit ihm fehlt ein sehr guter Spieler. Klar verteilt Mahomes die Bälle jetzt besser, aber das ist auch aus der Not geboren. Außer Kelce haben die Chiefs gerade keinen Passempfänger, der wirklich konstant Separation produziert. Gegen eine Top-Defense wird das zum Problem.

    Ich finde die Connection zwischen Mahomes und JuJu wird immer besser. Im letzten Spiel war das richtig stark, bin gespannt wie das weitergeht, aber JuJu könnte sich neben Kelce zur 2. "Größe" im Passpiel etablieren.


    Dazu funzt auch MVS als Deep-Thread ganz ordentlich.

    Die Kombo Hardman, Toney und Moore ist halt sehr spannend und bietet verdammt viel Raum für Kreativität. Von Moore erwarte ich jetzt erstmal nicht soviel, wäre schon ausreichend wenn er die Böcke als Special Teamer weglässt. Da muss man dann einen Sprung zur 2. Saison hoffen, was auch kommen muss.

    Die anderen beiden sind aber nette "Spielzeuge", Hardman wurde gegen die 49ers auch entsprechend eingesetzt.


    Ich finde das insgesamt spannender wie diese enorme Fokussierung ausschließlich auf Kelce und Hill. Kelce als Anker ist immernoch da und der Motor, aber daneben ist viel mehr verschiedene Action.


    Für den ganz großen Wurf müssen noch ein paar Dinge ins Laufen gebracht werden. Da sind insbesondere die Personalien McDuffie, Toney und evtl. Niang im Fokus, denn alle 3 können ihre jeweiligen Bereiche upgraden bzw. X-Faktoren sein.

  • Zum Thema Tyreek Hill: Es war ohne Zweifel die richtige Entscheidung, ihn ziehen zu lassen. Aber man sollte sich auch nicht in die eigene Tasche lügen: Mit ihm fehlt ein sehr guter Spieler. Klar verteilt Mahomes die Bälle jetzt besser, aber das ist auch aus der Not geboren. Außer Kelce haben die Chiefs gerade keinen Passempfänger, der wirklich konstant Separation produziert. Gegen eine Top-Defense wird das zum Problem.


    Ich finde die Connection zwischen Mahomes und JuJu wird immer besser. Im letzten Spiel war das richtig stark, bin gespannt wie das weitergeht, aber JuJu könnte sich neben Kelce zur 2. "Größe" im Passpiel etablieren.

    Ich sehe das genau so wie Daywalker. JuJu wird NIE die Rolle von Hill ausfüllen können, aber die 2. Anspielstation nach Kelce locker stemmen und der Rest kommt mit der Kreativität von Mahomes.

    Für mich sind die Chiefs im Augenblick die dritte Kraft in der NFL neben den Eagles und Bills und das ist doch was ;)

    "I'm not singing anything"; Jack Lambert, training camp 1974


    Tradition ist etwas Wichtiges, aber es ist nicht der Hauptzweck des Lebens, Helmut Schmidt


    I'm old, but not obsolete, Paps

  • Für mich sind die Chiefs im Augenblick die dritte Kraft in der NFL neben den Eagles und Bills und das ist doch was ;)

    Klingt vll. etwas arrogant, aber das ist nichts besonderes für die Chiefs, denn sie sind jetzt in der 5. Saison in Folge eines der besten Teams der Liga.

    Die Chiefs und die Bills sind nah beieinander, sah man auch im direkten Duell, was die Chiefs nicht hätten verlieren müssen. Bis zu den POs ist noch etwas, die Chiefs haben auch noch Möglichkeiten sich in einigen Bereichen zu entwickeln.

  • Ich sehe das genau so wie Daywalker. JuJu wird NIE die Rolle von Hill ausfüllen können, aber die 2. Anspielstation nach Kelce locker stemmen und der Rest kommt mit der Kreativität von Mahomes.

    Für mich sind die Chiefs im Augenblick die dritte Kraft in der NFL neben den Eagles und Bills und das ist doch was ;)

    Smith-Schuster hatte zuletzt zwei gute Einsätze. Ich würde mich riesig freuen, wenn es so weiter geht. Kürzlich hat er sinngemäß geäußert, er habe in ein paar Monaten unter Andy Reid mehr über das Spiel gelernt als in seiner gesamten Zeit bei den Steelers. Aber es ist noch zu früh, um einzuschätzen, ob die letzten beiden Spiele nun Ausdruck einer positiven Entwicklung waren. Es ist immerhin auch denkbar, dass er einfach zwei gute Tage hatte oder ihm die Gegenspieler besser lagen als andere.

    Ich hatte es vor einigen Wochen schon geschrieben, Fenton war eine Vollkatastrophe und hilflos überfordert. Er hat nichts bei einem der besten Teams der Liga verloren. Einzig richtige Entscheidung sich von ihm zu trennen, vermutlich hat Spags selber es auch nicht mehr ertragen ihm zuzuschauen.

    [...]

    Die Tackle-Positionen sind schwach, da gibt es nichts schön zu reden.

    Ich will Dir in der Tendenz nicht widersprechen, aber wie so häufig denke ich, dass man es auch ein wenig vorsichtiger formulieren könnte ;) Wenn Fenton "eine Vollkatastrophe" gewesen wäre, hätte man ihn nicht im Kader gehabt. Die Tackle-Positionen sind gemessen an den Ansprüchen der Chiefs (bzw. der Selbstwahrnehmung von Brown) nicht gut genug. Football spielen können sie trotzdem.

  • Britt Reid, der Sohn von Coach Andy Reid, muss für 3 Jahre in Haft:

    https://sports.yahoo.com/britt…t-reid-did-213416838.html


    Britt Reid hatte während er Assistent von Andy war im betrunkenen Zustand einen Unfall verursacht, bei dem u.a. eine 5-jährige schwer verletzt wurde.

    Hier gibt es einen noch ausführlicheren Artikel zum Thema:

    What Any Parent Would Do
    Britt Reid, a son of Kansas City Coach Andy Reid, was sentenced to prison for severely injuring a 5-year-old girl in a drunken driving crash. Her family has…
    www.nytimes.com

  • Das war ein heißer Ritt. Nach sehr guten Start haben sich die Chiefs lange schwer getan, aber eine gewaltige Leistungssteigerung in HZ 2 in der man King Henry auf unter 30 yards halten konnte und Malik Willis negative Passing yards erzielte war der Sieg am Ende nicht unverdient, aber zur Abwechslung mal der Defense zuzuschreiben. Das Keyplay war mit Sicherheit der 20y Lauf von Mahomes beim 3th and 17.
    Die Refs haben dem, Spiel mit inkonsequenten Calls leider ihren Stempel aufgesetzt. Auf der einen Seite pfeift man super kleinlich (wie x-mal Inegibel Receiver Downfield) und auf der anderen Seite lässt man auf beiden Seiten Pushes after Play und Trash Talk "en masse" zu.
    Trotzdem hat es Spaß gemacht sich das anzuschauen und es war ein guter Eindruck was uns in den AFC-PlayOffs erwartet dieses Jahr. Ich denke ein ReMatch ist nicht so unwahrscheinlich.

  • Das war am Ende ein doch verdammt hartes Stück Arbeit gegen Tennessee. Hätte nicht gedacht, dass man in die OT gehen muss um das Spiel zu gewinnen.


    Die Titans kamen zwar als Divisionsleader mit identischem record zu den Chiefs ins Arrowhead; aber ohne Tannehill hatte ich Tennessee wenig Chancen auf einen Sieg zugerechnet. Allerdings war der Ersatz-QB Willis mit seinen 5 von 16 für 80 yards durch die Luft auch kein Faktor auf Seiten der Titans. Da waren seine acht Läufe für 40 yards noch das effektivste an ihm.


    Derrick Henry kann man einfach nicht ausschalten. Eine normale Defense - wie die der Chiefs - läuft er einfach in Grund und Boden.


    Die Chiefs-O legte mehr als das doppelte an yards der Titans auf das Feld und trotzdem zwang Tennessee Kansas City in die OT. Schon verrückt irgendwie.


    Es brauchte schon einen immens gut aufgelegten Mahomes, der seine Würfe auf nicht weniger als 11(!) Receiver verteilte, um am Ende als Sieger vom Platz gehen zu können. Die Neuerwerbung von den Giants Kadarius Toney wurde dabei zweimal angeworfen und fing beide Bälle für 12 yards. Das ist in Zukunft sicher noch ausbaufähig.


    Ich gebe Gonzales recht: Die Defense war ein wichtiger Faktor in Hz.2/OT. Trotzdem hätte die - zumindest yardsmäßig - immens überlegene Offense der Chiefs schon weit vor der OT das Spiel entscheiden müssen.


    Egal - der sechste Sieg ist eingefahren. Jetzt kommen die schwer auszurechnenden Jaguars ins Arrowhead, bevor es zum wichtigen Spiel zu den Chargers geht.

    College Champion 1984: Brigham Young Cougars – Unbeaten & Untied.

  • Ich hätte auch nicht gedacht, dass die Titans ohne Tannehill große Chancen hätten. Aber die Chiefs haben sich extrem schwer getan und hatten bis zum dahingewürgten Ausgleich tief im vierten Quarter gerade mal 9 Punkte auf das Scoreboard gebracht.


    In der ersten Halbzeit hat sich die Defense phasenweise sehr unfähig gegen Willis und Henry angestellt. Ich denke, dass man in der Halbzeit etwas an den Stellschrauben gedreht hat, denn dann hatte die Titans-Offense eigentlich nichts mehr zu melden. DT Khalen Saunders hatte ein paar tolle Plays, ebenso DE Carlos Dulap und LB Nick Bolton. Wenn ich nichts übersehen habe, hatten die WR der Titans keinen einzigen Catch, was für die Chiefs-DBs spricht.


    Die Offense der Chiefs war trotz der vielen Yards relativ zäh unterwegs. Laufspiel war nicht vorhanden, was auch zu Lasten der O-Line geht. Die hat ihren Job in Pass Protection noch ganz ordentlich gemacht, auch wenn praktisch jeder mal ein schlechtes Play/Penalty hatte. Bei 68 (!) Passversuchen ist das aber kaum zu vermeiden. Aber die Coverage der Titans muss sehr gut gewesen sein, denn Mahomes hatte große Schwierigkeiten, konstant freie Anspielstationen zu finden. Seine Pässe waren nicht immer vom feinsten, aber letztlich trägt er das Team in der Offense. Im vorentscheidenden Drive zum Ausgleich hat er dann drei wichtige Plays zu Fuß gemacht. Kelce hatte für seine Verhältnisse keinen guten Tag, wurde aber auch fast durchweg gedoppelt. Auch wenn es weniger spektakulär war als in den letzten beiden Wochen, war Smith-Schuster erneut ein Leistungsträger.


    Verdient war der Sieg trotzdem. Man hatte rund doppelt so viele Yards wie die Titans. Aber ein Ballverlust (Kelce), ein verschossener PAT, ein verschossenes FG und eine starke Titans-Defense haben den Chiefs das Leben wirklich schwer gemacht.


    Sehen wir es positiv: Die Chiefs haben ein bislang sieggleiches Team und damit einen direkten Konkurrenten um die Top-Seeds in der AFC geschlagen und von der Niederlage der Bills profitiert.

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