Indianapolis Colts 2022

  • Die Gerüchte gab es seit einigen Tagen und wurden nun von Saturday bestätigt

    Foles startet gegen die Chargers.

    Weiß nicht, wie ich das finden soll.

    Am Ende versaut er noch den Draft Spot.

    Da wäre man mit Ryan sicherer unterwegs gewesen.

    So gesehen weiß ich doch, wie ich es finden soll: Nicht so gut.

    Außer dass man mal sehen kann, ob Foles für nächstes Jahr taugen könnte, um den anfänglichen Starter für einen Rookie zu geben.

    Es scheint aber nun zumindest recht klar, dass Ryan nächste Saison nicht mehr bei den Colts sein wird.

  • Hab das Spiel nicht gesehen. Samstagsspiele sind doof.

    Vielleicht tue ich mir noch die 40 Minutenfassung an, aber was ich so gelesen und teilweise in den Highlights gesehen habe, dann waren wir am Ende wohl gar nicht so gut in Hälfte 1, sondern es lief eher wahnsinnig viel für uns bzw. die Vikings waren total von der Rolle. Ist auch egal.

    Ja offensiv lief nicht viel außer in den ersten 2 Drives. Insgesamt hatte man nur einen Offensiv-TD und 5 Fieldgoals. Dass wir soweit vorn lagen, hatte eher mit der Unfähigkeit der Vikings zu tun. Cousins war sehr ungenau in den ersten Drives.

    Ich finde es sehr bezeichnend, dass man gegen eine Defense, die 5 Spiele in Folge mehr als 400 Yards abgab so fast gar nichts auf die Reihe bekommt. Sicherlich ist Ryans Nudelarm auch nicht förderlich (wie oft kamen seine Würfe zuletzt hinter dem Receiver an) aber das Playcalling war schon extrem schlecht. DIe Vinkings spielen fast nur Cover 4 oder Cover 6, also schauen alle Verteidiger auf das Play. Wieso man da 5-6 mal einen WR-Screen called verstehe ich beim besten Willen nicht. Ich konnte nicht erkennen, dass man die Bye Week genutzt hat, um passende Plays gegen die VIkings einzustudieren. Klar, die hatten in HZ 2 deutlich mehr Druck durch Extra-Rusher aufgebaut. Aber 170 Yards Passing und 171 Yards Rushing in 4 Quartern ist einfach nur erbärmlich. Ich kann Ryan einfach nicht mehr ertragen.

    Lese gerade, dass Foles nun startet gegen die Chargers

    Was festzuhalten bleibt ist, dass das Team keinen wirklichen Charakter hat. Das hatte man schon gegen Ende letzter Saison gesehen. Wahrscheinlich hat man dann doch zu viele gleiche Typen, was wohl der Hierarchie nicht gut tut bzw. die Mischung fehlt. Letztendlich muss man damit auch sagen, dass Ballards Strategie mit der Saison dann auch gescheitert ist. Sein Roster building hat im entscheidenden Moment dann nicht funktioniert. Ich denke mittlerweile auch, dass man sich hier schlicht verzettelt hat. Das Gesamtkonzept ist nicht mehr stimmig und ich könnte mir vorstellen, dass er am Ende der Saison nicht mehr dabei sein wird. Fänd ich schade, er hat durchaus gut gedraftet und zusammen mit Reich insbesondere den Luck Abgang ganz gut gemanaged, aber der nächste Schritt hat halt gefehlt.

    Das ist der entscheidende Punkt, warum ich nun auch dafür bin, sich von Ballard zu trennen. Die Dinge, die ihm nach eigener Aussage am wichtigsten sind, hat er nicht hinbekommen.

    1. "You gotta win in the trenches" --> die teuerste Oline liefert eine bottom 5 Leistung ab. Und die D-Line ist maximal durchschnittlich

    2. Charakter und gesunder Locker Room --> Man hat vielleicht keine Diven im Roster und die arbeiten auch sicher alle hart. Aber wie oft hat man sich in den letzten 2 Jahren schon Führungen abnehmen lassen? Heute steht, dass wir unter Saturday 89-9 Punkte im 4. Quarter kassiert haben. Im Grunde konnte man das schon letztes Jahr erkennen. Als man nur einen Win in 2 Spielen brauchte, sind wir in totale Schockstarre verfallen. Dieses Team ist mental nicht gefestigt.

    3. Sein Mantra, dass es egal ist, wer man ist, nur Leistung würde zählen. --> Das sehe ich 0,0. Wieso ein Ben Banagu immer noch aufm Roster ist, kann ich echt nicht verstehen. Auch auf dem Practice Squad waren jahrelang immer die gleichen Spieler. Ich denke, er will das schon durchziehen aber letztlich ist er dann ebenso zu nett für dieses Business, wie auch Reich.

    Zusätzlich zu diesen Punkten finde ich, dass Ballard die falschen Prioritäten gesetzt hat. In einem modernen Rosterbuilding bezahlt man QB, LT, WR, Passrusher und Corner. Ballard bezahlt interior Lineman und Linebacker. Gut bei Leonard hat man einfach Pech gehabt, dass es so chronisch geworden ist. Aber der ist wenigsten Leader und Turnover-Maschine.

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    :rotfl: Welch Erkenntnis! Besser spät als nie. Wobei das mit Wentz auch nicht viel besser lief letztes Jahr. Das war der MO für erfolgreiche Teams gegen uns. An die LOS kriechen, verdecken, wo der Rush herkommt und dann die Checkdowns zustellen. Bei den Kommunikationsproblemen unserer Blocker wird ein Foles auch nicht besser dastehen.

    @LuBu: Keine Angst um den Draftpick, die Chargers sind offensiv zu gut

  • Man sollte aber besser alle 3 Spiele verlieren.

    Das wäre auch verschmerzbar.

    Was bringt z.B. den Jets noch der damalige Überraschungssieg gegen die Rams?

    Nun dürfen sie sich mit Gehirnfurz Wilson rumschlagen, während Lawrence sich ein wenig gefangen hat.

    Man sollte es aber vielleicht ein wenig diskreter machen als gegen die Vikings. :mrgreen:

    Die Texans spielen gerade mit ihren ständigen QB Wechseln im laufenden Spiel auch besser bzw. unberechenbarer.

    Defensiv sind sie gegen den Pass eigentlich recht gut (und ohne Taylor dürfte der Run weniger fähig sein als im Hinspiel).

    Ich befürchte aber, dass Foles schon mal 1 Spiel was zusammen slingen könnte.

    Und dann eben das Glück hat, dass es statt 5 Interceptions doch 5 TD werden.

    Und dann kommt Ballard um die Ecke und denkt sich:

    'Die wollen mich tatsächlich los werden...hier Nick...haste noch schnell einen 100 Mio Deal.' :jeck:

  • Was man mit dem hohen Top 5 Draft Spot letztlich anfängt, würde man dann später sehen.

    Man könnte natürlich auch downtraden und dann einen QB nehmen.

    In jedem Fall finde ich aber die Draftposition zum jetzigen Zeitpunkt wichtiger als einen unbedeutenden Sieg in den letzten Spielen.

  • während Lawrence sich ein wenig gefangen hat.

    Ist aber sehr konservativ ausgedrückt. Lawrence spielt seit einigen Wochen mindestens wie ein Top10-QB (eher mehr) und hat einen großen Sprung im Vergleich zur verlorenen ersten Saison unter Meyer gemacht.

    Würde mich nicht wundern, wenn Lawrence nächste Saison in der MVP-Conversation ist, vorausgesetzt die Jaguars schaffen es das Team entsprechend zu verbessern.

    Die Colts sollten schauen, dass ihre Draftposition so gut wie möglich ist. Was und wie du dann im Draft vorgehst, ist eine Frage die man später beantworten kann. Bestmögliche Optionen ist entscheidend.

  • Ja, ich hatte es ganz bewusst etwas dezenter formuliert.

    Mir geht nämlich die derzeitige Panikmache auf anderen Colts Boards schon etwas auf die Nerven (Lawrence neuer Superstar, Colts am Arsch).

    Hätte jetzt aber nicht gedacht, dass jemand den Absatz feinsäuberlich rauspicken würde.

    Du feinsäuberlicher Rauspicker. :jeck:

  • Würdet ihr als neuer GM lieber versuchen, das vorhandene Kapital in Draftpicks umzuwandeln? z.B. Buckner, Steward, Paye, Taylor, Gilmore traden, solange sie noch was wert sind? Wobei ich den Trade Value von Gilmore als nicht sonderlich hoch erachte. Oder lieber die Struktur intakt halten, damit der neue QB nicht immer Hero-Ball spielen muss.


    Was Ballard allerdings immer richtig gemacht hat, ist Front Loaden Deals abzuschließen. Sehe gerade dass Buckner nur noch 1 Mio Rosterbonus für 2023 hat. Dachte erst, das Buckner am uninteressantesten wäre. Aber im Grunde kann jedes Team mit ihm einen neuen Vertrag machen und den Cashflow nach hinten legen. Haben die Rams noch First Rounder vor 2025? :jeck:

  • Ich würde wahrscheinlich darauf hoffen, dass ich keinen kompletten Neuaufbau brauchen werde und deshalb würde ich die Leistungsträger halten.

    Wahrscheinlich würde ich einen QB Veteran für 1 Jahr holen, mit dem es sportlich was werden könnte.

    Gleichzeitig eben dahinter einen Rookie setzen, der dann übernehmen kann.

    Gibt natürlich 2 mögliche Probleme:

    1. Welcher halbwegs fähige Veteran würde nur für 1 Jahr kommen? Höchstens der nächste Methusalem. Also Rodgers. :jeck:

    Jüngere Spieler dürften doch eher auf eine längerfristige Anstellung aus sein.

    2. Was tun, wenn ich eigentlich alle QB im 2023 Draft schrecklich finde?

    Dann bleibt nur der Downtrade - im besten Fall mit Teams die nächstes Jahr eher schlecht abschneiden dürften,

    Und dann eben der Rookie 2024.

    Das würde aber andererseits die Option eröffnen, dass man einem Veteran einen 2-Jahres-Deal anbieten könnte.

    Vielleicht wäre da dann Garoppolo möglich, wenngleich ich die Chancen auf einen SB Run mit ihm nur als gering sehe.

    Dazu bräuchte man dann wirklich ein komplettes Team, wie es eben die Niners haben.

    Und ob man so einen massiven Umbau in einer Off-Season hinbekäme, ist fraglich.


    Ach, zum Draft:

    Der Sieg der Texans ist natürlich klasse.

    Nun könnten die Colts sogar noch an den Texans vorbei gehen.

    Dafür müssten die Texans gegen die Jaguars gewinnen und die Colts eben gegen Chargers und Giants verlieren.

    Ist zumindest nicht völlig ausgeschlossen.

    Dann käme es zum Suck Bowl am letzten Spieltag. :thumbsup:

    Und wenn dann noch die Bears gegen die Lions und Vikings gewinnen...

    Und sowohl die Rams (gegen Broncos, Chargers, Seahawks) als auch die Broncos (gegen Rams, Chiefs, Chargers) und Arizona (gegen Bucs, Atlanta, Niners) noch jeweils 1 Spiel

    gewinnen...

    Dann könnten die Colts mit einem dezenten 0-3 tatsächlich noch den ersten Pick bekommen. :bier:

    Nun gut, dass wirklich alle Würfel so fallen, ist sicher unrealistisch.

    Aber es wäre mal gut, wenn die Broncos morgen gewinnen würden (Rams hätten gegen Seattle auch noch gute Chancen auf einen Sieg).

    Und falls zumindest die Bears noch auf den ersten Spot kämen, weil die Colts das letzte Spiel schmeißen.

    Dann wäre wohl ein Uptrade auf 1 möglich.

    (ich glaube nicht, dass die Bears Fields aufgeben werden und selbst einen neuen QB picken würden)

  • So langsam könnte ich mich wirklich für die Option Wilson erwärmen.

    Zumindest, wenn man für ihn nicht mehr als einen Pick in Runde 5 oder so geben müsste.

    Dann könnte man im Draft etwas downtraden und Picks für 2024 sammeln.

    Falls Wilson einschlägt, könnte man gut die Needs abdecken.

    Und falls Wilson auch hier versagt, könnte man im nächsten Draft leicht uptraden und einen QB nehmen.

    Das klingt ja wirklich nach einem genialen Plan. :thumbsup:

    Müsste ich sofort Irsay mailen.

    Dann wäre ich bestimmt in der näheren Auswahl für den GM. :jeck:

    Wobei bei Wilson charakterlich sicher langsam das Motto greift: Wenn man Cutler gemocht hat, wird man Wilson lieben.

    Allerdings wäre das Risiko mit einem late Pick und Rookie Vertrag sehr überschaubar.

    Und wenn es fehl schlägt, würden die Colts wohl auch 2024 recht hoch picken.

  • Nun ja, Trubisky wäre natürlich eine Option, falls man einen Rookie holt.

    Jedenfalls mal wesentlich billiger als Ryan, aber der ist eh durch.

    Und dann kopiert man eben die Steelers.

    Wenn man aber in diesem Jahr keinen QB draftet, weil man von keinem Spieler überzeugt ist,

    muss man zwangsläufig einen anderen Weg einschlagen.

    Zumindest kurzfristig.

    Mit Foles und Ehlinger wird man kaum ins nächste Jahr gehen.

    Im Endeffekt kann man aber bei jedem verfügbaren Spieler, was Negatives finden.

  • Bei manchen ist das negative aber garantiert und reine Ressourcenverschwendung

    Jupp. Insbesondere bei Trubiski und Wilson. Letzteren beobachte ich ja genauer, weil ich den in unseer Dynasty Liga gedraftet hab :madfan: Aber der muss - wenn da überhaupt Hoffnung besteht - 1-2 Jahre an seinen Fundamentals arbeiten. Und selbst wenn er das kann, muss er eine Defense im Spiel lesen können. Und da sehe ich nicht, wie das noch besser werden soll, wenn sich da seit 22 Spielen nix ändert. Der wird bestenfalls noch zu einem Geno Smith.

    Man steckt wirklich in einem Dilemma. Entweder man fährt die Verzweiflungs-Schiene weiter und sucht nach gescheiterten QB-Seelen. Da seh ich aber überhaupt niemanden. Allenfalls noch Baker Mayfield, der aber unter Ballard hier nicht landen wird.

    Oder man versucht sich an dieser QB-Klasse, und fällt damit so auf die Fresse wie die Cardinals mit Rosen, um dann 2024 an #1 zu picken. Dazu müsste man aber von der Defense einige Leistungsträger abgeben.

    Leitungsträger abgeben habe ich ja weiter oben schon erwähnt. Auch wenn es hart ist. Aber ein Buckner (fast 30) und ein Gilmore (32) sind in 2 Jahren wohl kaum noch so gut, dass sie einen bis dahin hoffentlich leistungsfähige Offense unterstützen können. Außerdem laufen beide Verträge 2025 aus.

    Alles in allem sieht die Lage so düster aus, wie seit sehr langer Zeit nicht. Also die Zeit vor Marshall Faulk.

  • Letzten Endes kommt es aber immer auf den Einsatz an.

    Wenn man für einen früheren Nummer 2 Pick einen late Pick hinlegen muss, um mal zu testen, sehe ich da kein großes Risiko.

    Vor allem, wenn man einen neuen HC hat, der überzeugt ist, ihn in die Spur bringen zu können.

    Bezüglich Ressourcenverschwendung habe ich da schon echt mehr Bammel vor dem Draft.

    Also dass die Colts in einem Akt der Verzweiflungstat uptraden und einen QB nehmen, von dem man gar nicht wirklich überzeugt ist, aber sich von Medien und Irsay

    genötigt fühlt, hier reinknallen zu müssen.

    Na ja, kritisieren kann man letztlich wohl jede Entscheidung, die getroffen werden wird bzw. kann.

    Aber es hat hier auch noch keiner den Königsweg für die Colts ausgepackt.

    Klar, der radikalste Ansatz wäre: Abriss 2023, Neuaufbau 2024.

    Natürlich kann man dann das Team derart demontieren, dass die Chance auf die Nummer 1 2024 recht hoch ist.

    Wenn es so kommt, dann soll es so sein.

    Es ist aber natürlich die zeitfressenste Option.

    Ach ja, Scheiße natürlich, dass Arizona das Spiel gegen Tampa noch aus der Hand gegeben hat.

  • Was ich vergas: Wenn man aber tatsächlich den Weg der Destruktion einschlägt, dann könnte man Wilson erst recht holen.

    Was sollte denn groß Schlimmes passieren?

    Fängt er sich 2023 ist es schön und wenn nicht, wird er eben einfach auf seinem Rookie Deal gecuttet.

    Und die Colts dürften durch die ganzen Trades im Vorfeld so viele Picks generiert haben, dass so eine late Pick Nummer für Wilson nun echt keine Rolle spielt.

    Jedenfalls bräuchte man sich dann auch keinen Spieler wie Carr oder so holen und ihm signalisieren, dass man womöglich in 2-3 Jahren in die Spur kommen könnte.

  • Keine 2 Wochen mehr und die Horrorshow dieser Saison ist endlich vorbei.

    Wenn man sich aber ansieht, wie die Defense aufgetreten ist, kann ich mir nur schwer vorstellen, dass man das alles einreißen wird.

    Sicher wird es Veränderungen geben, man braucht einen neuen CB, aber der Grundkader dürfte vermutlich erhalten bleiben.

    Mit Peyton hatte man zuerst die Offense gebaut und anschließend die Defense und nun kann man es ja mal anders rum probieren.

    Dass man zunächst neue Trainer braucht, ist klar.

    Daher hoffe ich aber auch, dass man als HC ein offensives Hirn anheuert und nicht jemanden wie Frazier, dessen Name schon etwas kursiert.

    Die Needs dürften dann auch recht klar sein: QB, T, G, TE

    Guard und TE kann man auch in der FA finden.

    Die Situation für den Draft könnte echt noch interessant werden.

    Hätte im Leben nicht gedacht, dass Denver noch 1 Spiel gewinnen könnte.

    Aber nachdem die Chargers schon qualifiziert sind, könnten sie ihre Starter im letzten Spiel schonen.

    Bin von so was kein Fan, aber hier hätte es zumindest sportlich betrachtet keine Auswirkungen.

    Wäre nun auch ganz gut, wenn Arizona gegen Atlanta gewinnen würde.

  • Daher hoffe ich aber auch, dass man als HC ein offensives Hirn anheuert und nicht jemanden wie Frazier, dessen Name schon etwas kursiert.

    Das sehe ich generell bei HC-Verpflichtungen als den wichtigsten Punkt an. Verpflichtet man einen Defensiven HC, ist man entweder nicht erfolgreich oder man ist erfolgreich und muss andauernd den OC austauschen, weil der zum HC befördert wird. So geht es ja Buffalo.

    Ist der HC gleichzeitig Playcaller, kann das aber auch in die Hose gehen, wie man bei Reich gesehen hat. Der war ja irgendwann auch überfordert mit gleichzeitig das Spiel verwalten und offensive Plays callen. Best case ist imo sowas wie Andy Reid in KC. Der ist das offensive Mastermind aber er hat einen austasuchbaren Handlanger als Playcaller. Ein Shannahan oder McVay bekommen es scheinbar auch allein hin aber das scheint mir die Ausnahme zu sein. Hauptkriterium muss aber Innovation sein in der Offensive. Reich wurde ja immer mehr vanilla. Könnte aber auch mit Taylor zu tun haben, als man das Spiel mehr und mehr auf ihn zugeschnitten - sozusagen ge-taylor-ed - hat und dann zu durchschaubar wurde.

  • Laut Irsay wird Ballard kommende Saison der GM sein.

    Bei Irsay weiß man zwar nie, aber falls es so kommen sollte, geht Ballard in die Do or Die Saison.

    Das würde einen kompletten Rebuild aber nahezu ausschließen, da sich Ballard keine 3-14 Bilanz leisten und auf 2024 warten kann.

    Und der Draft eines QB erscheint mir aus den gleichen Gründen unwahrscheinlich.

    Denke eher, dass Ballard ein letztes Mal in FA oder per Trade einen neuen QB holt und die anderen Löcher in der Offense im Draft stopft.

    Oh je...das kann dann ja in Runde 1 eigentlich nur Skoronski werden.

  • Echt schade die Entwicklung bei den Colts, kann es kaum glauben, wie der Ballard-Stern gesunken ist. Verfolge die Colts mit einiger Sympathie und hatte bislang gerade für Ballard einiges übrig, insbesondere wenn es um den Draft ging. Vor noch nicht allzu langer Zeit hätten wir Commanders-Fans ihn mit Kusshand genommen. Hoffentlich schafft er nächste Saison die Wende.

  • Teilweise mag die Kritik an Ballard sicher auch etwas überzogen gewesen sein, da er schon auch Dinge richtig gemacht hatte.

    Allerdings sorgt so eine desaströse Saison eben für verstärkte Kritik, vor allem, da er hier gerade bei der OL schlicht Mist gebaut hatte.

    Und der Wunsch nach Veränderungen ist dann zwangsläufig die Folge

    Andererseits muss man aber auch sagen, dass es defensiv für Ballard wesentlich besser gelaufen ist.

    Paye entwickelt sich gut. Man muss abwarten, ob er ein Blue Chip Pass Rusher werden kann, aber vom Bust ist er weit entfernt (wurde beim Draft oft als Boom or Bust Pick

    bezeichnet).

    Und Odeyingbo könnte den Pick in Runde 2 auch langsam wert sein und sogar zum Steal werden.

    Nach seiner Verletzung scheint er langsam den 1st Round Value zu bekommen, den Ballard gesehen hatte.

    Also die DL der Colts könnte im Gegensatz zur OL für 2023 schon gut aufgestellt sein.

  • Ich mag euch auch. Bis auf das nächste Spiel gönne ich euch alles.

    Na ich hoffe doch stark, dass die Giants mir nicht den Sonntag versauen werden, indem sie das Spiel verlieren. :mrgreen:

    Ich dachte lange Zeit, dass es ein 50/50 Spiel werden könnte aufgrund der ganzen Verletzungen bei den Giants.

    Aber die Offense der Colts ist schlicht tot.

    Würde es gut finden, wenn man jetzt Ehlinger noch mal eine Chance gibt, statt wieder den offensichtlich schwer bocklosen Foles aufs Feld zu karren.

    Aber Saturday hat sich wohl schon festgelegt, dass Foles die letzten beiden Spiele starten wird.

  • Das würde einen kompletten Rebuild aber nahezu ausschließen, da sich Ballard keine 3-14 Bilanz leisten und auf 2024 warten kann.

    Und der Draft eines QB erscheint mir aus den gleichen Gründen unwahrscheinlich.

    Wenn ich an eines glaube bei Ballard, dann dass er lernfähig ist. Ob das dazu führt, dass er sein Mantra überarbeitet muss man sehen.

    Ich an seiner Stelle würde Irsay die Pistole auf die Brust setzen und ihn mit den Konsequenzen seiner Einmischung konfrontieren. Alle Moves die Irsay zugerechnet wurden (Wentz, Marcus Brady, Ehlinger, Reich und Saturday) sind gnadenlos nach hinten losgegangen. Wenn der mich weiterhin zu solchen Dingen nötigen würde, schmeiß ich lieber selber hin. In der Konsequenz muss er Irsay auch verklickern, dass es für 2023 keine Titelambitionen geben kann, sondern erstmal alles auf den Prüfstand gehört.

    Werden wir ja sehen, welche Moves Ballard macht. Ich denke diese Offseasson ist der Zeitpunkt, wo man z.B. für Buckner noch einen hohen Draftpick bekommen kann.

  • Ja, stimmt schon.

    Das Arbeitsklima ist für Ballard schon recht frostig geworden.

    Buckner wird aber auch erst 29.

    Der könnte schon noch für einen späteren SB Run gut sein.

    Aber klar, da muss man einfach abwarten.

    Es gibt so viele Optionen.

    Erst mal schauen, eo man im Draft picken wird.

  • Euer gm müsste halt endlich mal mit etwas mehr Investitionen (natürlich nciht so wie Wilson) ne sichere Nummer mit Potential auf quarterback wählen und nicht immer abgehalfterte Altstars auf dem absteigenden ast in dem irrglauben, dass die sich nochmal berappeln. Oder b Lösungen wo man denkt, es wäre ein günstiger schnapper und die könnten es ja doch noch reißen. Diese qb Entscheidungen sind seit 5 Jahren negativ mit Ansage.

    So sinnvoll dieses 'solide' managen in den anderen Teilen der Kaders ist, so unfruchtbar unkreativ und sinnlos mit Ansage ist es halt auf der wichtigsten Position. Dann krebst man immer solide und wechselhaft vom unteren Durchschnitt zum oberen Durchschnitt und zurück hin und her.

    Aber deswegen hab ich ja shcon mal hier angeeckt letztes Jahr als ich das angesprochen habe und die Colts als langweilig und bieder bezeichnet habe, obwohl es nciht böse gemeint war.


    Wobei es, was ich schon verstehe nicht viele Möglichkeiten dazu gab. Das muss man auch sagen. Der Kern war für mich eigentlich die rivers Verpflichtung anstatt konsequent auf ein Talent mit upside zu setzen und damit diese Entscheidung immer weiter nach hinten zu schieben. Und dann war der Kader halt zu gut um hoch zu picken und die free agents danach nicht wirklich erfolgversprechend und man musste solche nieten wie Wentz als flickschusterei holen in der Hoffnung das die sich doch entwickeln was aber sehr unwahrscheinlich war. Der Fehler liegt deutlich früher finde ich, und das ist jetzt die ernte.

    Jetzt ist der record dann wieder so niedrig, daß man eine neue Chance hat.

    Wenn man dann nciht bspw. trubisky oder den nächsten fail holt bloß weil es günstig ist

    5 Mal editiert, zuletzt von Pepelupado (27. Dezember 2022 um 22:36)

  • Wobei es, was ich schon verstehe nicht viele Möglichkeiten dazu gab. Das muss man auch sagen. Der Kern war für mich eigentlich die rivers Verpflichtung anstatt konsequent auf ein Talent mit upside zu setzen und damit diese Entscheidung immer weiter nach hinten zu schieben.

    Ja im Nachhinein muss man das so festhalten. Weil Rivers so gut performt hat, hat man das als MO für Ryan benutzt.

    Wentz hätte da schon eher funktionieren müssen. Aber das ist halt das Niveau, was man maximal am Markt bekommt. Einen Burrow, Allen oder Mahomes verkauft keiner. Für mich sind sogar nur Burrow und Mahomes über jeden Zweifel erhaben. Herbert und Prinz Eisenherz könnten noch dazu stoßen. Alle anderen sind irgendwo auch vom Umfeld abhängig.

    Letztlich ist es eine große Lotterie. Wenn ich sehe, wie lange andere Franchises schon rumkrebsen, dann muss man sich hier über die Manning und Luck Jahre sehr glücklich schätzen.

    Im Grunde ist doch die Zeit, wo man noch nicht weiß, ob der Top 5 QB-Pick was taugt die eInzige, wo das Umfeld mit Mittelmaß noch zufrieden ist, weil Hoffnung herrscht.

  • Im Grunde ist doch die Zeit, wo man noch nicht weiß, ob der Top 5 QB-Pick was taugt die eInzige, wo das Umfeld mit Mittelmaß noch zufrieden ist, weil Hoffnung herrscht.

    Ja, das trifft es ziemlich gut. Da das Erreichen der playoffs ja oftmals das minimalziel sind um zufrieden zu sein mittelfristig