• Also mindestens letztes Jahr war es bereits so und Besserung wird da ja auch nicht eintreten. Im Gegensatz zu Deutschland hat Frankreich ja geographisch ganz andere Gegebenheiten und Vorteile gegenüber Deutschland. Atlantikküste für zahlreiche Offshore-Parks und Gezeitenkraftwerke. Hochgebirge mit Pyränen und mehr Alpenanteil als Deutschland für Wasser- und Pumpspeicherwerke und weite Flächen für Solarparks - so viel Potential.

    Man muss natürlich genauer hinschauen (Gezeiten hat Dtl ja auch und kaum Möglichkeiten Gezeitenkraftwerke umweltverträglich zu bauen), aber in vielerlei Hinsicht dürften viele Vorteile vorhanden sein.

    Und Nein, wirklich besser werden dürfte es durch die Gletscherschmelze nicht.

  • Man muss natürlich genauer hinschauen (Gezeiten hat Dtl ja auch und kaum Möglichkeiten Gezeitenkraftwerke umweltverträglich zu bauen), aber in vielerlei Hinsicht dürften viele Vorteile vorhanden sein.

    Und Nein, wirklich besser werden dürfte es durch die Gletscherschmelze nicht.

    Also die Gezeiten am Atlantik und an der Nordsee sind schon ein anderes Kaliber ;) Nordsee so 2-5m und Atlantikküste Frankreichs bis zu 15m.

    "Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt ... Hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen." - Arthur Schopenhauer

  • https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-06/gebaeudemodernisierungsgesetz-bundesregierung-co2-katharina-reiche?utm_medium=redpost&utm_source=bluesky&utm_campaign=zeitde

    Zitat

    Der Bundesregierung liegen laut einem Medienbericht keine belastbaren Angaben dazu vor, welche Auswirkungen das von ihr geplante Gebäudemodernisierungsgesetz auf CO₂-Emissionen und den Klimaschutz insgesamt hätte...

    ...Gleiches gilt demnach auch für die Frage einer Vereinbarkeit des Gesetzesvorhabens von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) mit dem EU-Recht. Prognosen zur zukünftigen Preisentwicklung bei Erdgas, Biomethan und sogenanntem grünen Wasserstoff lägen der Regierung ebenfalls nicht vor...

    Ich könnte jetzt irgendwas sarkastisches dazu schreiben, aber WTF einfach?

    Meanwhile in Brüssel:

    Elektrifizierung: EU-Staaten sollen Gas stärker besteuern als Strom
    Die EU-Staaten sollen Erdgas künftig höher besteuern als Strom. Damit will die Kommission laut einem geleakten Gesetzentwurf die Elektrifizierung vorantreiben.…
    table.media

    Vielleicht würde es doch Sinn machen, wenn Frau Reiche sich mal mit der EU abstimmen würde. Nicht das wir hier in eine für den Endverbraucher sauteure Sackgasse reinstolpern :cards

    Make Lying Wrong Again!

  • Was heißt denn „…laut einem Medienbericht“? Das eine andere Zeitung darüber geschrieben hat, aber nicht genannt werden soll?

    Wie kann ich nachprüfen ob das hier geschilderte wirklich von Vertretern der Bundesregierung so geäußert wurde! Ich bin ja vieles gewohnt, aber das wäre wirklich ein neuer Tiefpunkt. Sagen die jetzt schon ganz offen „fickt euch mit eurem Klimaschutz“?

    Go Giants! Go Rangers!

  • Was heißt denn „…laut einem Medienbericht“? Das eine andere Zeitung darüber geschrieben hat, aber nicht genannt werden soll?

    Wird doch ein paar Zeilen später konkretisiert: "...zitierten die Zeitungen der Funke Mediengruppe..."

    Gruß Silversurger

  • Hatten wir hier ja auch schon mal vor Wochen, schön das es dieses Thema jetzt offensichtlich mal in die größere Öffentlichkeit geschafft hat.

    Erzielen Stromnetzbetreiber in Deutschland zu hohe Renditen?
    Stromnetzbetreiber erzielen extrem hohe Eigenkapitalrenditen trotz Regulierung durch die Bundesnetzagentur. Das wird kritisiert.
    www.sueddeutsche.de
    Zitat

    Firmen wie Westnetz, Bayernwerk oder Netze BW – 2024 auch mit die höchsten Eigenkapitalrenditen der Republik eingefahren. Mehr noch: Diese Rendite habe sich 2024 im Schnitt nahezu verdoppelt, von 16,6 Prozent im Jahr zuvor auf nun 30,1 Prozent; jeweils gewichtet nach der Größe der Netzbetreiber...

    ...Der BNE, in dem sich alle möglichen Unternehmen rund um die Energiewende zusammengeschlossen haben, wähnt jedoch zu viele Freiheiten für die Netzbetreiber bei der Festsetzung ihrer Netzentgelte. „Es gibt mutmaßlich eine mangelhafte Kostenprüfung durch die Regulierungsbehörden“, heißt es in der Studie. Selbst nicht entstehende Kosten könnten den Netzkunden in Rechnung gestellt werden.

    Das ist natürlich besonders praktisch ;)

    Wie immer bei solchen Berechnungen wird man sich darüber streiten können, ob diese auf den korrekten Gundlagen basieren und die Netzbetreiber tun das natürlich auch.

    Was mit den nicht entstehenden Kosten gemeint ist betrifft vermutlich die Kapitalkosten für die Netzbetreiber. Wenn ich das richtig verstehe gesteht die Regulierungsbehörde den Netzbetreibern pauschal 5,99% (oder so) Kaptitalkosten über dem Leitzins zu. Das heisst, wenn der Netzbetreiber einen Kredit zu z.B. 4% Zinsen aufnimmt darf er uns Kunden trotzdem 7,99% Zinsen in Rechnung stellen (bspw. 2% EZB Leitzins + 5,99% Kapitalkostenpauschale). Money for Nothing.

    Und das man als regionaler Quasi Monopolist für ein Produkt dem sich praktisch niemand entziehen kann, ganz gute Karten hat wenn es darum geht einen Kredit zu verhandeln, dürfte auf der Hand liegen.

    Schade, das die SZ diese Thematik nicht ausführlicher beleuchtet hat.

    Edit:

    Bei Tagesschau.de wird noch ein anderer Grund für die nicht entstehenden Leistungen genannt:

    Zitat

    Ein weiterer Grund sei, dass einige Netzbetreiber zum Beispiel Gewerbesteuern über die Netzentgelte erstattet bekommen, die zum Teil gar nicht abgeführt würden - ganz legal. "Geschätzt stellen alle VNB (Verteilnetzbetreiber) ihren Kunden pro Jahr rund 400 Mio. Euro an Gewerbesteuer in Rechnung, von denen vermutlich der Großteil nicht im 'kommunalen Säckel' landet", heißt es in der Analyse.

    Analyse der Stromnetzbetreiber - Rekordrenditen und massive Kritik
    Die Betreiber von Stromnetzen gehören laut dem Bundesverband Neue Energiewirtschaft zu den lukrativsten Unternehmen in Deutschland. Demnach erwirtschafteten…
    www.tagesschau.de

    Make Lying Wrong Again!

  • Wenigsten eine Branche mit blühenden Landschaften und es passt dir Nörgler auch wieder nicht. Kann den armen Friedrich langsam schon verstehen. Niemanden kann er es recht machen, der hat es echt schwer…

    Go Giants! Go Rangers!

  • Ein Glück haben wir regenerative Energieformen und werden hoffentlich schneller ausgebaut.

    In Frankreich schaltet man schon ein AkW ab, weil das Kühlwasser, aufgrund der anhaltenden Hitze, den ableitenden Fluss zum umkippen bringen würde.

    #HereWeGo!

  • Da es hier doch so einige zu geben scheint, die sich schon tiefer mit der Materie beschäftigt haben, vielleicht kann jemand meine Frage beantworten.

    Die Ausgangslage:
    Wir wohnen in einem gemieteten Haus, gebaut in den 80ern, relativ neue Gasheizung. Vor ein paar Jahren hat unser Vermieter ein Balkonkraftwerk auf die Garage gesetzt, der uns beim Eigenverbrauch zugute kommt. Dabei wurde auch der Zähler im Haus ausgetauscht, an dem auch die Garage hängt.

    Die Frage:
    Kann ich ohne weiteres ein weiteres Balkonkraftwerk irgendwo anders anschließen, am Haus oder ebenfalls auf der Garage? Es geht dabei nicht um Einspeisevergütung oder so etwas, nur darum, den selbst produzierten Strom auch selbst zu nutzen. Ist so etwas ohne weiteres möglich, gerade im Sommer, wenn die Splitklima doch viel läuft? Kommt es zu Konflikten mit dem Balkonkraftwerk des Vermieters? Müsste ich so etwas mit ihm absprechen? Muss auf eine maximale Gesamtkapazität geachtet werden?

    When I die and go to hell, hell will be a Brett Favre
    game, announced by the ESPN Sunday night crew,
    for all eternity. Paul Zimmerman

  • Soweit ich weiß, darf an einen Zähler nur ein Balkonkraftwerk mit einer maximalen Leistung von 800 W. Einen Erzeuger mit mehr als 800 W musst du dann anmelden.

  • Die 800 Watt Begrenzung bezieht sich auf die Einspeiseleistung in das Hausnetz/Stromnetz. Die theoretische Leistung der Module darf deutlich höher liegen (Hat aber auch irgendeine Grenze).

  • Wie viele Module hast du denn aktuell auf der Garage? Wenn die Anlage schon ein paar Jahre alt ist, wahrscheinlich 2 Module und der Wechselrichter hat eine Ausgangsleistung von 600 W.

    Du könntest dir jetzt z. B. ein Anker Solix 2 (Speicher + Wechselrichter) in die Garage stellen, 2 neue Module kaufen und die dann zusätzlich anschließen. Die Peakleistung darf glaube ich 2000 W sein, aber ins Hausnetz darf wie gesagt nur 800 W eingespeist werden. Müsstest du dir mal ausrechnen, ob das wirtschaftlich Sinn macht.

    Oder du sprichst mal mit deinem Vermieter über eine richtige PV-Anlage? Wenn du planst noch länger dort zu wohnen und du mittelfristig mit einem E-Auto planst, findet sich vielleicht eine Lösung, die für euch beide Sinn macht?

  • Wie viele Module hast du denn aktuell auf der Garage? Wenn die Anlage schon ein paar Jahre alt ist, wahrscheinlich 2 Module und der Wechselrichter hat eine Ausgangsleistung von 600 W.

    Du könntest dir jetzt z. B. ein Anker Solix 2 (Speicher + Wechselrichter) in die Garage stellen, 2 neue Module kaufen und die dann zusätzlich anschließen. Die Peakleistung darf glaube ich 2000 W sein, aber ins Hausnetz darf wie gesagt nur 800 W eingespeist werden. Müsstest du dir mal ausrechnen, ob das wirtschaftlich Sinn macht.

    Oder du sprichst mal mit deinem Vermieter über eine richtige PV-Anlage? Wenn du planst noch länger dort zu wohnen und du mittelfristig mit einem E-Auto planst, findet sich vielleicht eine Lösung, die für euch beide Sinn macht?

    Danke, lasse ich mir mal durch den Kopf gehen. Wenn es mein eigenes Haus wäre, hätte ich schon längst eine PV auf dem Dach. Rentiert isch aber nicht mehr wirklich, ich denke so in 5 Jahren werde ich ausziehen, ist eigentlich jetzt schon zu groß.

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  • Das ist auch wieder so eine absolute Frechheit:

    Malte Kreutzfeldt (@mkreutzfeldt.bsky.social)
    Inzwischen hat das BMWE bestätigt, dass zwischen dem 9. und dem 21. Juli keine Anträge eingereicht werden können. Allerdings soll es eine Ausnahme geben: Wenn…
    bsky.app
    Zitat

    Oha, das geht jetzt schnell: Anträge bei der KfW für die Heizungsförderung zu den bisherigen Konditionen sind nur noch wenige Stunden möglich. Das Portal geht heute Abend offline und soll voraussichtlich in zwei Wochen mit den neuen Konditionen wieder online gehen.

    Make Lying Wrong Again!

  • Überfällig, das die Förderung gekürzt wird. Ich würde sie komplett streichen. Genau so, wie die Förderung für E-Autos.

    Das Geld stecken sich, wie bei allen Förderungen, die Handwerker und Autohäuser ein. Warum kostet eine Bosch Wärmepumpe in Frankreich, 10000 - 15000 € weniger ?

    Hier wurden zum großen Teil Leute bezuschusst, die es gar nicht nötig hatten. Gut das der Spuck bald ein Ende hat.

    Meine Kristallkugel sagt mir, das die Wärmepumpen bald drastisch im Preis fallen werden. Spätestens in 3 - 4 Jahren, wenn die Chinesen den Markt fluten werden. Dann steige ich evtl. auch um.

    Ich habe nichts gegen Wärmepumpen, oder die Technik. Fand es nur befremdlich, das die, die die Taschen eh schon voll haben, auch noch 30 - 50 Prozent Zuschuss bekommen haben. Damit ist zum Glück jetzt Schluss !