Boston (Neuengland) - Pittsburgh - Nashville

  • Ich hänge mich doch jetzt Mal ganz frech hier ran.

    Bin mit meinem (18 jährigen) Sohn mitte Oktober 10 Tage in Neuengland unterwegs.

    Geplant sind 3 Tage Cape Cod, 3 Tage um den Kancamagus Highway (New Hampshire) und 3 Tage Maine rund um Bangor. Abreise ist aus Boston Abend um 22.00 Uhr. Daher soll der letzte Tag für Boston genutzt werden.


    Ein grober Plan, wir die Tage gefüllt werden, steht natürlich, aber für weitere Anregungen, die ich bisher nicht in bedacht gezogen habe, bin ich offen :xmargevicGerade was Indoor Aktivitäten bei arg schlechtem Wetter angeht, habe ich eher keinen Plan B...


    Grober Plan bisher:


    Cape CoD: Da wollen wir uns eher treiben lassen, bisschen Strand Spaziergang, JFK Museum, Leuchttürme. Sind vorher 5 Tage in NYC und wollen danach ein wenig die Ruhe genießen. Gibt es besonders schöne Strandabschnitte oder Ortschaften, die man gesehen haben sollte?


    New Hampshire: Geplant sind ein paar Trails im Bereich Kancamagus und in die White Mountains. Aber gerade ein "Abendprogramm" fehlt hier noch.


    Bangor: Gut, Stephen Kings Haus muss sein :ja: Dazu Acadia National Park einen Tag. Der letzte Tag ist noch frei, da wollten wir uns evtl noch ein paar Ortschaften oder einen State Park ansehen. Hat jemand noch tolle Vorschläge? Gerne auch in eine andere Richtung.


    Boston: Wie lange braucht man für den Freedom Trail? Wir haben ca. 6 Stunden Zeit. Würde sich der ganze Weg lohnen, oder sollte man sich auf ein kürzerens Teilstück konzentrieren und dieses lieber "gewissenhafter" angehen?


    Joar, das wäre es erstmal. Über ein paar weitere Anregung würde ich mich freuen:bier:

  • 6 Stunden reichen für den Freedom Trail locker und entspannt. Würde mir eventuell die USS Constitution sparen, die ist doch etwas weit vom Schuß. Zeitlich aber auch noch machbar.

  • zu Nashville:

    Wer ein grösseres Herz für Country Musik hat, für den würde sich der Besuch einer Veranstaltung in der Grand Ole Opry lohnen. Wir waren an einem Abend dort, wo mehrere Interpreten aufgetreten sind. Einige haben uns gut gefallen und die Atmosphäre war beeindruckend.

    Die Grand Ole Opry kann ich auch empfehlen!

    Auch wer kein eingefleischter Countrymusik Fan ist, kann dort einen Abend mal reinschnuppern und die Atmosphäre genießen. Diese Abende mit mehreren (auch Countymusik Stars) werden auch live im Radio übertragen. Der "Moderator" sitzt auf der Bühne (wenn ich mich recht erinnere und liest auch die Werbung vor. 😊

    Dadurch dass es mehrere Künstler sind, findet Jeder auch etwas was ihm mehr zusagt. Insgesamt nett mal reinzuschnuppern in diesen Teil der amerikanischen Kultur!

    Gruß

    Red Ox

  • So, nachdem wir wieder zurück sind, wollte ich noch kurz den Urlaub Revue passieren lassen, um vielleicht dem einen oder anderen in Zukunft eine Hilfe zu sein, der eine ähnliche Tour plant.


    Hyannis/Cape Cod: Wunderschöne Gegend, gerade die Strände an denen man Seehunde beobachten kann, sind sehr schön. Allerdings alles sehr überlaufen, ich möchte gar nicht wissen, was dort im Sommer los ist... Besonders schön fand ich Provincetown, herrliche kleine Künstlerstadt mit einer sehr liberalen Lebensweise. Eine der schönsten Amerikanischen Kleinstädte, die ich bisher besucht habe.


    Auch die Teile des National Seashore die wir besucht haben, wären wunderschön.


    Definitiv eine Reise wert. Aber: Auf dieser Reise für mich trotzdem das Schlusslicht...


    Und damit zum ( für mich unerwartetem) Highlight der Reise: New Hampshire und die White Mountains im Indian Summer.


    Meine Güte, mir klappt heute noch die Kinnlade herunter, wenn ich daran denke. Eine Natur wie gemalt. Egal ob Wald, Schluchten, Berge oder Wasserfälle. Im Osten der USA habe ich solch eine Naturschönheit nirgends gesehen bisher. Wenn man die richtigen Aussichtspunkte findet, ist man von der Schönheit der Landschaft überwältigt.


    Ich war sofort schockverliebt. Ähnliches habe ich zuletzt in den berühmten National Parks im Westen erlebt. Da wusste ich aber, was mich erwartet. Diesmal hat es mich vollkommen unerwartet getroffen.


    Im nächsten Jahr ist jetzt schon ein längerer Aufenthalt dort geplant, um diese Gegend noch besser kennenlernen zu können.


    Maine: Leider war hier der Peak des Indian Summers schon vorbei und viele Bäume waren schon wieder kahl. Aber der Acadia National Park war trotz allem wunder, wunderschön. Tolles Meerespanorama, tolle Wälder, herrliche Teiche... Ist man in der Gegend, auf jeden Fall ein Must See.


    Ansonsten besuchten wir noch einige kleinere State Parks, haben uns Bangor angeschaut und Augusta angeschaut.


    Zu schön waren die ganzen Riesenseen in Maine.


    Auf jeden Fall wunderschön, aber meine Favorit auf jeden Fall New Hampshire.


    Vielleicht ist diese Zusammenfassung ja für den ein oder anderen in Zukunft hilfreich :xmargevic